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DE3222140A1 - Verfahren zur stromlosen erzeugung von korrosionsschuetzenden schichten auf aluminiumbauteilen - Google Patents

Verfahren zur stromlosen erzeugung von korrosionsschuetzenden schichten auf aluminiumbauteilen

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Publication number
DE3222140A1
DE3222140A1 DE19823222140 DE3222140A DE3222140A1 DE 3222140 A1 DE3222140 A1 DE 3222140A1 DE 19823222140 DE19823222140 DE 19823222140 DE 3222140 A DE3222140 A DE 3222140A DE 3222140 A1 DE3222140 A1 DE 3222140A1
Authority
DE
Germany
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aluminum
corrosion
zno
naoh
components
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823222140
Other languages
English (en)
Other versions
DE3222140C2 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Chem. Dr. 5357 Swisttal Dölling
Wolfgang Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. 5300 Bonn Gruhl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Aluminium Werke AG
Original Assignee
Vereinigte Aluminium Werke AG
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Publication date
Application filed by Vereinigte Aluminium Werke AG filed Critical Vereinigte Aluminium Werke AG
Priority to DE3222140A priority Critical patent/DE3222140C2/de
Priority to EP83104742A priority patent/EP0096753B1/de
Priority to AT83104742T priority patent/ATE22934T1/de
Priority to NO832077A priority patent/NO159025C/no
Priority to JP58102937A priority patent/JPS596383A/ja
Publication of DE3222140A1 publication Critical patent/DE3222140A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3222140C2 publication Critical patent/DE3222140C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
    • C23C18/31Coating with metals

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  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)
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Description

Verfahren zur stromlosen Erzeugung von korrösionsschützenden Schichten auf Aluminiumbauteilen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur stromlosen Erzeugung von korrösionsschützenden Schichten auf Aluminiumbauteilen, insbesondere auf HohlkÖrper-bauteilen mit Wabenstruktur.
Zur Herstellung von korrosionsgeschützten Bauteilen ist es bekannt, Schutzschichten von Zink bzw. zinkhaltigen Legierungen auf Aluminium aufzubringen. Dieses kann beispielsweise durch Metallspritzen, durch Galvanisieren oder durch Walzplattieren geschehen. Die Verfahren führen zwar zu einer guten Haftung und mechanischen Widerstandfähigkeit der.Schutzschicht, sind aber verhältnismäßig aufwendig.
Ferner sind Chromatier- und Phosphatierverfahren bekannt, mit deren Hilfe Deckschichten auf Aluminium aufgebracht werden können. Bei einem sauren Phosphatierverfahren werden Lösungen aus Monozinkphosphat, Phosphorsäure und Fluoride verwendet. Die entstehenden Schichten sind etwa 1-5 ,um dick und in Säuren sowie Alkalien löslich. Sie werden daher überwiegend als Haftgrund, für Anstriche und Kunststoffbeschichtur>gon verwendet. Bei Außenbeanspruchungen, wie z.B. in Bauwerken werden die Schichten mit einem dünnen, klaren Metacrylat oder Zelluloseacetat-Überzug geschützt, da sonst ein Korrosionsangriff zu befürchten ist (s. Wernick, Pinner, Zurbrügg u. Weiner "Die Oberflächenbehandlung von Aluminium", S. 193).
— 2 —
32 2-2 U O
-3 -
Die chemische Oberflächenbehandlung und daraus hergestellte Überzüge, z.B. Chromatschichten sind verhältnismäßig leicht durchführbar, bieten aber keinen sicheren Korroi3ionsschut<i in stark korrosiver Umgebung. Insbesondere, wenn höhere Abnutzungsbeständigkeit und Verschleißfestigkeit verlangt Wird, sind chemisch erzeugte Oxidschichten nur als UnIrrlnqr für organische Überzüge geeignet,
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Erzeugung korrosionsgeschützter Bauteile zu entwickeln, bei denen die Überzüge verhältnismäßig einfach herstellbar sind, eine hohe Verschleißfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit aufweisen. ι
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß das Aluminiumbauteil in eine wässrige Zinkatlösung bei Raumtemperatur eingetaucht und nach einer Behandlungsdauer von 1-5 Minuten einer nachfolgenden Spül- und Trocknungsbehandlung unterzogen wird. Die wässrige Zinkatlösung soll dabei folgende Zusammensetzung aufweisen: 100-300 g/l NaOH und 10-30 g/l ZnO, wobei die Verhältnisse durch folgende Beziehung festgelegt sind:
1. 100 g NaOH und 10 g ZnO
2. 200 g NaOH und 20 g ZnO,
Zinkatlösungen dieser Zusammensetzung sind grundsätzlich bekannt. So ist in dem bereits zitierten Buch von Wernick u.a. "Die Oberflächenbehandlung von Aluminium", S. 501 eine ähnliche Zusammensetzung angegeben, wobei diese Zinkatlör.ung zur Erzielung dünner Zinkschichten für 'eine nachfolgende Galvanisierung eingesetzt wird.
Es hat sich herausgestellt, daß die Zugabe von 6*-13% Si und 0,01-2% Bi oder 0,001-1% Be zu einer verstärkten Zinkabscheidung führt. Zwar ist es grundsätzlich bekannt, daß ο - 3 -
3222 ι
"X -
die Legierungszusammensetzung einen Einfluß auf die Zinkabscheidung bei der Zinkatbehandlung ausübt (s. "Die Oberflächenbehandlung von Aluminium", Werner u.a., S. 502). Diese Untersuchungen galten aber nicht für die erfindungsgemäß ausgewählten Bereiche.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von 2 Beispielen näher erläutert:
Vergleichsversuch zwischen einem unbehandelten Aluminiumbauteil, einem durch Grünchromatierung geschützten Bauteil und einem erfindungsgemäß behandelten Bauteil, das an den Nahtstellen 10% Si und 0,01% Wismut aufwies. Als Probekörper wurde der aus der Anlage ersichtliche Aufbau gewählt. Die Grünchromatierung wurde bei 4 5°C Badtemperatur mit Alodine 401/45 in einer Eintauchzeit von 1-2 Minuten durchgeführt. Das erfindungsgemäße Behandlungsverfahren wurde in 2 Stufen, und zwar mit 200 g/l NaOH und 20 g/l ZnO sowie 150 g/l NaOH und 15 g/l ZnO durchgeführt. Nach 4 Wochen Wechseltauchtest in 5%-iger Calciumchloridlösung wurden folgende maximale Korrosionstiefen im Querschliff ermittelt:
Bezeichn. Behändlungs art maximale
Korrosionstiefe
AZ Ausgangszustand ohne
Beizbehandlung
200 ,um
C Grünchromatierung 180 ,um
4 NaOH/ZnO (200 g/20 g/l 60 ,um
5 NaOH/ZnO (150 g/15 g/l 40 ,um
rf « Jt, * * ·»
3222 H φ
Aus diesem Vergleichsversuch ergibt sich, daß die maxi- j male Korrosionstiefe bei dem erfindungsgemäßen Verfahren; deutlich gegenüber dem bekannten Verfahren herabgesetzt J ist. Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Be- ' handlung mit 150 g/l NaOH und 15 g/l ZnO.
2. Zum Vergleich mit einer galvanisch erzeugten Schutzschicht wurde ein Grundkörper aus AlZnMg mit einer Zwischenschicht aus Zink und einer galvanisch erzeugten Deckschicht aus Cu, Ni, Cr hergestellt. Demgegenüber wurde ein nach dem ; erfindungsgemäßen Verfahren"geschütztes Bauteil der gleichen Bauart mit nur einer Schicht aus Zink hergestellt.
In einem kombinierten Korrosions- und Verschleißtest (Sa-Izsprühnebel und Abriebtest, Steinschlag) zeigten sich bei dem galvanisierten Produkt nach einer anfänglich guten Korrosionsbeständigkeit starke Auflösungen und Zerstörungen der Deckschicht. Dieses ist auf eine erhöhte Kontakt-Korrosion zwischen den galvanisch erzeugten Schichten, insbesondere Cu und der Zwischenschicht Zink bzw. später dem Aluminiumgrundwerkstoff zurückzuführen. Insgesamt ergab dieser Test, daß auch eine kompliziert und aufwendigt erzeugte Schutzbehandlung nicht mit einer vergleichsweis'e dünnen Zinkatschicht gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahrjen konkurrieren kann.

Claims (4)

Patentansprüche :
1.' Verfahren zur stromlosen Erzeugung von korrosionsschützenden Schichten auf Aluminiumbauteilen, insbesondere auf Hohlkörper-Bauteilen mit Wabenstruktur, ; dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumbauteile in eine wässrige Lösung von 100-300 g/l NaOH und 10-30 g/l ZnO für 1-5 Minuten eingetaucht und einer nachfolgen-]
ι den Spül- und Trocknungsbehandlung unterworfen Werder}.
2. Anwendung des Tauch-Verzinkungsverfahrens auf die Herstellung korrosionsgeschützter Aluminiumbauteile, wo-j bei in einer wässrigen Lösung von 150-200 g/l NaOH 15-20 g/l ZnO gelöst sind.
3. Korrosionsgeschütztes Aluminiumbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das'Aluminium-bauteil mindestens an den Nahtstellen 6-13% Si und 0,01-2% Bi enthält.
4. Korrosionsgeschütztes Aluminiumbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumbauteil mindestens an den Nahtstellen 6-13% Si und 0,001-1% Be enthält.
DE3222140A 1982-06-11 1982-06-11 Anwendung des Tauch-Verzinkungsverfahrens auf die Herstellung korrosionsgeschützter Aluminiumbauteile und korrosionsgeschütztes Aluminiumbauteil Expired DE3222140C2 (de)

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DE3222140A DE3222140C2 (de) 1982-06-11 1982-06-11 Anwendung des Tauch-Verzinkungsverfahrens auf die Herstellung korrosionsgeschützter Aluminiumbauteile und korrosionsgeschütztes Aluminiumbauteil
EP83104742A EP0096753B1 (de) 1982-06-11 1983-05-13 Verfahren zur stromlosen Erzeugung von korrosionsschützenden Schichten auf Aluminiumbauteilen
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DE3222140C2 DE3222140C2 (de) 1984-05-30

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JP (1) JPS596383A (de)
AT (1) ATE22934T1 (de)
DE (1) DE3222140C2 (de)
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EP0096753B1 (de) 1986-10-15
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JPS596383A (ja) 1984-01-13
ATE22934T1 (de) 1986-11-15
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