[go: up one dir, main page]

DE3221967A1 - Schmiegeegge - Google Patents

Schmiegeegge

Info

Publication number
DE3221967A1
DE3221967A1 DE19823221967 DE3221967A DE3221967A1 DE 3221967 A1 DE3221967 A1 DE 3221967A1 DE 19823221967 DE19823221967 DE 19823221967 DE 3221967 A DE3221967 A DE 3221967A DE 3221967 A1 DE3221967 A1 DE 3221967A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
cradle
harrow
harrow according
oscillating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823221967
Other languages
English (en)
Inventor
Max 8200 Rosenheim Haas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823221967 priority Critical patent/DE3221967A1/de
Publication of DE3221967A1 publication Critical patent/DE3221967A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B19/00Harrows with non-rotating tools
    • A01B19/08Harrows with non-rotating tools with link network supporting tooth-like tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • S c h m i e de e g g e.
  • Die Erfindung betrifft eine Schmiegeegge, insbesondere zur Pflege von Wiesen und Weiden gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Schmiegeeggen dienen zum Aufbereiten der Bodenoberfläche, insbesondere von Wiesen und Weiden, z.E. zum Aufreissen und Verteilen von Kuhfladen, um einen gleichmässigen kräftigen Bewuchs über die-ganze Oberfläche sicherzustellen. Dabei muss die Egge einerseits 3odenabdeckungen, z.B. Kuhfladen oder andere Verunreinigungen sicher aufreissen, gut zerkleinern und gleichmässig verteilen, darf andererseits aber den Bewuchs, insbesondere den åwnge-l Bewuchs im Frühjahr nicht besolädigen. Fm diese an sich gegensätzlichen Erfordernisse ausreichend zu berücksichtigen, sind, infolge der Unterschiede der Bodenoberfläche bei einzelnen Grundstücken in bezug auf Unebenheiten, Bewuchs, Neigung usw. unterschiedlich ausgebildete Geräte erforderlich.
  • Ein weiteres Problem bei derartigen Schmiegeeggen liegt darin, dass die Maschinenausnützung, insbesondere bei kleinen landwirtschaftlichen Betrieben ausserordentlich gering ist, und daher die anteiligen Maschinenkosten an den gesamten Produktionskosten sehr hoch sind.
  • xs ist eine derartige Schmiegeegge bekannt (DE-OS .25 05 936), bei der die den riauptbearbeitungsteil bildenden Zerreibelemente Bandeisenringe sind, die durch Ketten in Reihen versetzt miteinander verbunden sind. Derartige Schmiegeeggen erfordern einen hohen Arbeitsaufwand bei der Eerstellung infolge. der Notwendigkeit des Anschweissens der Ketten an den geschlossenen Rings Um die Herstellung zu vereinfachen, ist eine Schmiegeegge bekannt (CE-PS 1 94 374), bei der die Zerreibringe aus drei Teilelementen zusammengesetzt sind, die an ihren Stosstellen nach aussen abgekantete Abschnitte aufweisen, durch welche Ringe geführt sind, mittels derer auch die benachbarten gleich aufgebauten Zerreibringe erlasst sind.
  • Diese bekannten aus ringförmigen Zerreibelementen aufgebauten Schmiegeeggen haben eine beschränkte tiiLrksamkeit, da durch die nicht lösbare Verbindung und die ringförmige Ausbildung der Zerreibelemente diese Schmiegeeggen nur für ganz bestimmte Anwendungsfälle geeignet sind. Eine änderung des Aufbaus und damit der Wirkung ist nicht möglich bzw0 vorgesehen.
  • Bei einer anderen bekannten Schmiegeegge (3E-PS 5 03 951) sind die Zerreibelemente dreieckförmig ausgebildet, wobei die die Dreiecke bildenden Flacheisen an den Winkeln nach aussen abgekantet und an den so gebildeten Flanschen über Ringe mit benachbarten Elementen verbunden sind, ähnlich wie bei der oben zuletzt erwähnten bekannten Schmiegeegge mi:t ringförmigen Zerreibelementen. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist zwar die Verteilung der vom Boden abgenommenen Verunreinigungen, wie Kuhfladen, besser als bei den mit ringförmigen Zerreibelementen arbeitenden Eggen, jedoch ist auch diese Schmiegeegge nur für ganz bestimmte Anwendungsbereiche geeignet.
  • Das gleiche gilt für eine weitere bekannte Schmiegeegge (DE-PS 4 38 993), bei welcher die mittels Ketten miteinander verbundenen Zerreibelemente in Zugrichtung sich öffnende Winkel sind, bzw. bei einer mit Zinken arbeitenden Schmiegeegge (US-PS 10 69 567), bei der die Zinken tragenden Eggenelemente sich bogenförmig nach hinten öffnen und am Scheitel und den freien Schenkelenden mittels Ketten miteinander verbunden sind.
  • Alle diese bekannten Schmiegeeggen sind so ausgebildet, dass sie nur für jeweils ein ganz bestimmtes Anwendungsgebiet geeignet sind. Eine optimale Leistung lässt sich dabei also nur bei einer ganz bestimmten Beschaffenheit der Bodenoberfläche und bei einer ganz bestimmten Art von Verunreinigun gen erreichen. Ein Umbau der Egge, um die Wirkung zu verändern, ist bei keiner der bekannten Schmiegeeggen vorgesehen.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine derartige Schmiegeegge so auszubilden, dass sie auf einfache Weise umgerüstet werden kann, um weitgehend alle in einem landwirtschaftlichen Betrieb anfallenden entsprechenden Arbeiten optimal ausführen zu können.
  • Dies wird gemäss der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenden Merkmale erreicht.
  • Vorzugsweise Weiterbildungsformen sind in den weiteren Ansprüchen gekennzeichnet.
  • Durch die erfindungsgemässe Ausbildung können die Zerreibelemente der Egge entweder lose oder starr miteinander verbunden werden,und damit das Gerät entweder als Schmiegeegge für unterschiedliche Anwendungsbereiche oder mit Aufreisselementen, z.B. Zinken, versehen, als Ackeregge eingesetzt werden0 Bei der Verwendung als Schmiegeegge kann durchdie mögliche feste oder gelenkige Verschraubung bzw. Kettenverbindung der einzelnen Zerreibelemente und durch Anbau von zusätzlichen Reisselementen oder durch entsprechende Vorbearbeitung des Bodens mittels des erfindungsgemäss ausgebildeten Zugbalkens jede beliebige Bearbeitungewirkung entsprechend der zu bearbeitenden Bodenoberfläche eingestellt werden.
  • Durch die erfindungsgemässe Ausbildung ist auch die Herstellung vereinfacht, da die erfindungsgemäss ausgebildeten Eggenelemente für alle Arten von roggen gleich sind, d.h. in der Herstellung nur eine Art von Eggenelementen in entsprechend grossen Stückzahlen gefertigt werden muss, aus der dann beliebige Acker-oder Schmiegeeggen hergestellt werden können.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Zerreibelement in Grundausführungs form, Fig. 2 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 auf ein abgewandeltes Zerreibelement, Fig. 3 schematisch eine Draufsicht auf die Verbindung zwischen drei Reibelementen gemäss Fig. 2 in aufeinanderfolgenden Reihen versetzt, Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Reibelement auf der Basis des Elementes gemäss Fig. 2, das am seitlichen Aussenrand des Hauptbearbeitungsteiles angebracht ist, Fig. 5 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 und 2 auf eine weitere rrbwandlungsform des Zerreibelementes, Fig'. 6, 7 und 8 Draufsichten auf 7eiterbildungsÍ'ormer eines Reibelementes gemäss Fig. 1, Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Zerreibelement gemäss Fig. 1 in einer Weiterbildungsform mit einer Zinkenscheibe, Fig.10 in vergrössertem Masstab die Zinkenscheibe gemäss Fig. 9 in Seitenansicht eines Schnittes entlang der Linie X - X in Fig. 9, Fig.11, 12 und 13 schematisch Draufsichten auf Teilabschnitte von aus Zerreibelementen gemäss Fig. 1 bzw. 2 zusammengesetzten Hauptbearbeitungsteilen mit unterschiedlich gearteter Verbindung zwischen den einzelnen Elementen, Fig.14 einen Schnitt durch einen Zugbalken in einer vorzugsweisen Ausführungsform, Fig.15 und 16 schematisch Schnitte durch den Zugbalken gemäss Fig. 14 mit unterschiedlicher Anhängung der den Balken mit einem Traktor verbindenden Zugketten, Fig.17 eine Vorderansicht des Zugbalkens gemäss Fig 15, Fig.18 eine Draufsicht auf ein Verbindungselement zwischen Hauptbearbeitungsteil und Zugbalken mit angesetzten Reisselementen, Sig.19 eine Seitenansicht der des Verbindungselementes gemäss Fig. 18, und Fig. 20 eine weitere Ausführungsform eines Verbindungselementes zwischen Hauptbearbeitungsteil und Zugbalken mit Reisszähnen.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Zerreibelement 1 ist aus einem Flacheisen um dessen lange Seiten U-förmig gebogen, so dass es einen Mittelbogen 2 und zwei etwa parallele Schenkel 3 aufweist. Die freien Enden 4 der Schenkel 3 sind rechtwinklig nach aussen so abgebogen, dass sie etwa in einer rechtwinklig zu den parallelen Schenkeln 3 verlaufenden Ebene liegen.
  • Am Scheitel des Bogens 2 und in den abgekanteten Schenkelabschnitten 4 sind Bohrungen 5 bzw. 6 vorgesehen, in welche Verbindungsschrauben für benachbarte Zerreibelemente oder für Verbindungselemente, wie Ketten, mit diesen benachbarten Reibelementen einschraubbar sind0 An den Schenkeln und dem Scheitelbogen sind weitere Bohrungen 7 vorgesehen, mittels welchen Reisselemente z.B. Zähne, Schneidscheiben od.
  • dgl. angeschraubt werden können.
  • Das in Fig. 2 dargestellte Zerreibelement 10 ist in seiner Form gleich dem Zerreibelement 1 gemäss Fig. 1 ausgebildet, jedoch ist der sogen im Scheitel geteilt, und die Enden der Halbbogen 12 sind zu parallelen Flanschen 11 nach aussen abgebogen. Die Schenkel 13 sind, wie bei der in Fig0 1 dargestellten Ausführungsform, an ihren freien Enden 14 nach aussen abgekantet, und die Flansche 11 und 14 sind mit Löchern 15 bzw. 16 zum Einsetzen von Verbindungsschrauben für benachbarte Zerreibelemente versehen. Auch bei dieser Ausführungsform können über die Länge der Teilbogen 12 und der Schenkel 13 mit den Bohrungen 7 gemäss Fig 1 vergleichbare Bohrungen zum Anbringen von Reisselementen od.dgl. vorgesehen sein.
  • Das Zerreibelement gemäss Fig. 2 kann mit in benachbarten in Reihen liegenden Zerreibelementen, z¢B. in der in Fig. 3 gezeigten Weise, gelenkig verbunden werden. Dabei ist in die Bohrungen 16 zweier übereinander gelegter abgekanteter Abschnitte 14 nebeneinanderliegender Zerreibelemente 10 einer Reihe eine Schraube 18 festgeschraubt, welche ein Auge 19 aufweist. In diesem Auge 19 ist ein Kettenglied 20 eingesetzt, welches zwischen die beiden Flansche 11 des Zerreibelementes 10 in der nächstfolgenden Reihe mittels einer durch die Bohrungen 15 eingesetzten Schraube 21 wahlweise festgelegt oder beweglich gehalten ist0 Von den Zerreibelementen 10 gemäss Fig. 2 können, wie in Fig. 4 gezeigt, an den Enden der Reihen nur eine Hälfte vorgesehen und mittels einer an den Planschen 11 bzw. 14 verschraubten Abschluss-Schiene 22 geschlossen sein. Durch diese Abschluss-Schiene 22 wird nicht nur die Festigkeit des Bügels erhöht, d.h. die Zerreibelementhälfte von einer Biegebeanspruchung entlastet, sondern auch auf der Oberfläche zu verteilendes Material nach dem Inneren des Hauptbearbeitungsteils zu gefördert werden.
  • Um eine seitliche Verteilung des zerriebenen nbIaterials auf der bearbeiteten Oberfläche noch zu verbessern, kann, wie in Fig. 5 dargestellt, das Zerreibelement 30 zwischen den parallelen Abschnitten 33 der Schenkel und den nach aussen abgekanteten Flanschenden 34 mit nach aussen schræg verlauf fenden Abschnitten 38 ausgebildet sein.
  • Wie in Fig. 6 - 9 dargestellt, können die abgekanteten Schenkelenden 4 der Zerreibelemente 1 mittels eines Quereisens 41,42,43 bzw. 44 verbunden sein. Durch diese AusfEhrungsform wird auch bei leichter Ausbildung des Zerreibelementes und damit geringem Gewicht der gesamten Egge eine ausreichende Festigkeit der U-förmigen 3ügel der Zerreibelemente erreicht. Dieses Quereisen 41 kann, wie in Fig. 6 dargestellt, nach innen ausgebogen sein. Das Quereisen 42 kann auch, wie in Fig. 7 dargestellt, gerade verlaufen. Beim geraden Verlauf kann das Quereisen z.B. mit einer Verzahnung zum Aufreissen von Bodenauflagen oder wie das Quereisen 43 in Fig0 8 mit gegen den Boden zu ragenden Zinken versehen sein.
  • Das Quereisen kann auch, wie in Fig. 9 und 10 dargestellt, nach innen in einem t.Vinkel ausgekröpft sein und an der Auskröpfstelle können in entsprechenden, nicht dargestellten Bohrungen im Quereisen Reisselemente, z.B. die in Pig. 9 und 10 dargestellte Zinkenscheibe 45 angebracht sein, die mittels eines Gewindezapfens 45 mit Mutter 47 und Scheibe 48 in einer am Quereisen 44 angeschweissten Büchse 49 liegt.
  • Derartige Reisselemente sind in der Fachwelt bekannt.
  • Das Hauptbearbeitungsteil der Schmiegeegge kann, wie in ig. 11 dargestellt, durch direktes Verschrauben jeweils des Scheitels eines Zerreibelementes 1 bzw. 10 bzw. 30 mit den beiden abgekanteten Schenkelenden 4 bzw0 14 oder 34 zweier Zerreibelemente der vorhergehenden Reihe zusammengestellt werden. Dabei können die Schrauben, z.B. Schrauben ähnlich Fig. 3 entweder fest angezogen werden, so dass eine starre Egge entsteht, die nach Anbringen von Zinken an den Bohrungen 7 auch zum Einebnen von Ackerfurchen geeignet ist oder die Verbindung kann lose sein, z.B. unter Vervwendung der in Fig. 3 dargestellten Eettenglied-Verbindung, wobei die Augenschrauben 18 und die Schrauben 21 (Fig, 3) nicht feSt angezogen und gesichert sind, wodurch eine Schmiegeegge mit oder ohne Zinken gebildet wird. Die Wirkung einer derartigen Egge ist sehr gut, da die Zerreibelemente sehr dicht angeordnet sind, ohne dass dadurch die Anschmiegung an Bodenunebenheiten beeinträchtigt ist.
  • Die Egge kann aber auch, wie in Fig. 12 dargestellt, in einzelnen Reihen durch Verschrauben der in einer Reihe liegenden Zerreibelemente mittels durch die Bohrungen 6 geführt er Augenschrauben, ähnlich den Schrauben 18 mit Auge 19 gemäss Fig. 3, fest oder lose verbunden sein, wobei in den Augen 19 der Schrauben 58 Ketten eingehängt sind, die mittels durch die Bohrungen 5 geführter, nicht dargestellter Augenschrauben mit den Zerreibelementen der folgenden Reihe verbunden sind, oder deren letztes Glied mittels einer durch die Bohrung 15 in den Flanschen 11 bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 geführte Schrauben festgelegt ist.
  • Endlich können auch, wie in Fig. 13 dargestellt, alle Zerreibelemente in jeder Reihe selbst und in aufeinandeiolgenden Reihen mittels mit ihren Enden entsprechend in und/ den6 und// d den Bohrungen h 5 bzw. zwischen den Flanschabschnitten 11 festgelegten Ketten miteinander verbunden sein, so dass eine Anordnung ähnlich der bekannten Schmiegeeggen gebildet wird. Die Ketten sind åederzeit auf einfache Weise lösbar, so dass die Egge sehr schnell umgerüstet werden kann.
  • In jedem Fall ist die vorderste Reihe der Zerreibelemente des Hauptbearbeitungsteiles über Ketten 55 mit einem Zugbalken 56 verbunden. Der Zugbalken 56 ist seinerseits mittels in Fig. 11 - 13 nicht dargestellten Zugketten mit einer Zugmaschine, vorzugsweise mit einer hydraulischen Hubeinrichtung einer Zugmaschine verbunden.
  • Dabei wird vorteilhafterweise ein Zugbalken 60 gemäss Fig.
  • 14 bis 17 verwendet, der aus einem T-6tah1 besteht, welcher in den Flanschschenkeln, die in Abständen über die Länge des Zugbalkens verteilt jeweils im gleichen Querschnittsbereich liegen können. Dabei können, wie in Fig. 15 dargestellt, die Verbindungsketten 57 für den Hauptbearbeitungsteil in einer Bohrung 63 in einem der Flanschschenkel 61 befestigt sein, während die Zugketten 65 entweder, wie in Fig. 15 dargestellt, in der Bohrung 63 des anderen Flanschschenkels 61 oder wahlweise, wie in Xig. 16 dargestellt, in den Bohrungen 64 im Steg 62 eingehängt werden können0 Dabei arbeitet entweder, wie in Fig. 15 dargestellt, der Zugbalken mit seinem Steg vertikal gegen den Bogen oder aber er bildet, wie in Fig. 16 dargestellt, eine schräge Rampe, auf der der vom Boden abgelöste Belag, z.8. getrocknete Kuhfladen, am Steg hochgeschoben und durch Anlaufen gegen den nach oben liegenden Flanschschenkel 61 umgewälzt, zerkleinert und verteilt wird.
  • Um das Aufreissen von auf dem Boden liegenden .Verunreinigungen, z.B. Kuhfladen, durch den Zugbalken zu verbessern, kann dieser an der freien Kante des Steges und/oder wenigstens der freien Kante des mit den Verbindungsketten 57 verbundenen Flanschschenkels 61 mit sägezahnartigen od.dgl. Ausnehmungen versehen sein.
  • Im Verbindungselement1z.B. Kette 57,zwischen der vordersten Reihe der Zerreibelemente 1 bzw. 10 bzw. 30 des Hauptbearbeitungsteiles und dem Zugbalken 56 bzw. 60 können weitere Reisselemente vorgesehen sein. Wie z.3. in Fig. 18 und 19 dargestellt, ist das Verbindungselement ein einerseits an den zugeordneten Zerreibelementen 10 mittels einer durch die Bohrungen 15 in den Flanschen 11 geführten Schraube angelenkter und andererseits über ein Kettenglied 71 mit dem Zugbalken 60 verbundener Stab 72 , an welchem ein sich nach vorne winkelförmig öffnendes Tragteil 73 angebracht ist, an dessen freien Enden in einer Ebene quer zur Zugrichtung liegende Reisscheiben 74 mittels Schrauben 75 angebracht sind, die an den freien Enden des Tragteiles 73 angeschweisst sin Die freien Schenkelenden des Tragteiles 73 sind gegen den Zugstab 72 über Streben 76 versteift, um die auftretenden Biege-kräfte aufzunehmen. Die Scheiben 74 können auch als Schneidscheiben in einer in Zugrichtung liegenden Ebene angebracht sein.
  • In Fig. 20 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der mehrere Zerreibelementel der vordersten Reihe des Hauptbearbeitungsteiles durch einen Querbügel 81 verbunden sind. Der Querbügel ist seinerseits über ein Zugelement 82 mit dem Zugbalken verbunden. An den freien den des Querbügels 81 können Scheiben ähnlich der Reisscheiben 74 gemäss Fig. 18 und 19, oder wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, Zinken 83 mittels entsprechender Flanschabschnitte an z.B. an den Enden des Bügels 81 angeschweissten Schrauben 84 befestigt sein. Im Ausführungsbeispiel sind durch den Querbügel 81 zwei Zerreibelemente 1 verbunden, jedoch können auch mehr Zerreibelemente grupnenl,veise durch entsprechende Querbügel verbunden und gemeinsam am Zugbalken angehängt sein.
  • Der Zugbalken kann , wie nicht in den Zeichnungen gezeigt, über einen Niederhalter mit dem z.B.hydraulischen Hubwerk eines Traktors verbunden sein , so dass der Zugbalken elastisch nachgiebeg gegen den Boden gepresst wird und nicht durch Erhebungen von der Bodenoberfläche abgehoben wird, sondern diese Erhebungen aufreisst.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Schmiegeegge, insbesondere zur Pflege von Wiesen und Weiden, mit einem aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen Zerreibelementen bestehenden Fauptbearbeitungsteil, das mittels Ketten od.dgl. an einem mit einer Zugmaschine verbundenen Zugbalken angehängt ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass jedes Zerreibelement (1,10,30) aus einem um seine breiten Seiten U-förmig gebogenen Flachstahl besteht und an den beiden Schenkelenden (4,14,34) rechtwinklig nach aussen abgekantet ist, wobei die Zerreibelemente (1,10,30) an ihren Scheiteln (5,11) und an den abgekanteten Schenkelenden (1,14,34) mit benaohbarten Reibelementen (1,10, 30) bzw. dem Zugbalken (56,60) verbunden sind.
  2. 2. Schmiegeegge nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass wenigstens ein Teil der Reibelemente (10) am Scheitelpunkt geteilt und jedes Teil (2) an der Teilungsstelle eine parallel zu den Sohenlceln (13) nach aussen vorspringenden Abkantung (11) aufweist.
  3. 3. Schmiegeegge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass am Ende jeden Schenkels des Reibelementes (70) zwischen dem etwa parallelen Schenkelabsohnitt (339 der abkantung (34) ein schräg nach aussen verlaufender abschnitt (38) ausgebildet ist.
  4. 4. Schmiegeegge nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass an den nach aussen abgekanteten freien Stenkelenden (4,14,34) und am Scheitel des Bogens (2) bzw0 an den an der Scheitelteilung nach aussen vorspringenden Abkantungen (11), Bohrungen (6,16;5,15) zum Einsetzen von Schrauben (18,21) für die Verbindung mit benachbarten Zerreibringen bzw. dem Zugbalken vorgesehen sind.
  5. 5. Schmiegeegge nacheinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die nach aussen abgekanteten freien Schnekelenden (4) durch ein Quereisen (41,42,43,44) verbunden sind.
  6. 6. Schmiegeegge nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Quereisen (41,44) auf den Scheitel (2) des Zerreibringes (1) zu gebogen oder im winkel ausgekröpft sind.
  7. 7. Schmiegeegge nach einem der Ansprüche 5 oder 6 zur Verwendung als Reissegge, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass an den Zerreibringen (2) und/oder den Quereisen (43,44) Bohrungen zum Anschrauben von Reisselementen vorgesehen sind.
  8. 8. Schmiegeegge nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Reisselemente Zinken, Zahnleisten oder Liesserscheiben (45) sind.
  9. 9. Schmiegeegge nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Reisselemente (45) am ausgekröpften Quereisen (44) gelagerte Zinkenscheiben (47) sind
  10. 10. Schmiegeegge nach einem der voriiergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass in Reihen benachbarte Zerreibringe (1) direkt an den abgekanteten Schenkelenden (4) miteinander und an jeder dieser Verbindungsstellen mit einem Zerreibelement (1) der folgenden Reihe an dessen Scheitel (2) fest oder um die Bohrungsachse verschwenkbar verbunden sind (Fig. 11).
    11. Schmiegeegge nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Zerreibelemente (10) in jeder Reihe direkt mit ihren abgekanteten Schenkelenden (14) fest oder um die Verbindungsstelle schwenkbar verbunden sind und mit den Zerreibelementen (10) jeder benachbarten Reihe mittels Ketten (58) od.dgl. verbunden sind (Figo 12)o 12o Schmiegeegge nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Zerreibelemente (10) in den Reihen und in aufeinander folgenden Reihen durch Ketten (58) od.dgl. miteinander verbunden sind (Fig. 13).
    13. Schmiegeegge nach einem der Ansprüche 10 - 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Zerreibelemente (1,10) in aufeinanderfolgenden Reihen gegeneinander versetzt angeoranet sind (Fig.11-13).
    14. Schmiegeegge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Zugbalken (58) ein T-Stahl (60) ist, der an beiden Flanschschenkeln (61) und am Steg (62) Bohrungen (63,64) aufweist, in die Verbindungselemente (57) mit dem aus den Zerreibelementen gebildeten Hauptbearbeitungsteil an einem der Flanschschenkel (61) und die mit der Zugmaschine verbundenen Zugketten (65) wahlweise am Steg (62) oder am andern Flanschschenkel (61> so, dass der Steg (62) nach unten ragt, einhängbar sind.
    15. Schmiegeegge nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Steg (62) und/oder weinigstens der mit dem Hauptbea~-beitungsteil verbundene Flanschschenkel (61) an seiner Kante zahnartig ausgenommen ist (Fig. 17).
    16. Schmiegeegge nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass in den die Zerreibelemente der vordersten Reihe mit dem Zugbalken verbindenden Verbindungselementen (72,82) Reisselemente (73,74;81,83) vorgesehen sind.
    17. Schmiegeegge nach Anspruch 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Reisselemente (73,81) eine sich in Zugrichtung Jffnende V-Form aufisen und an dem in Zugrichtung vorne liegenden freien Enden Reissglieder (74,81) tragen.
    18. Schmiegeegge nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Zugbalken (56,6O) über einen elastisch nachgiebigen Niederhalter mit dem Hubwerk eines Traktors verbindbar ist.
DE19823221967 1982-06-11 1982-06-11 Schmiegeegge Withdrawn DE3221967A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823221967 DE3221967A1 (de) 1982-06-11 1982-06-11 Schmiegeegge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823221967 DE3221967A1 (de) 1982-06-11 1982-06-11 Schmiegeegge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3221967A1 true DE3221967A1 (de) 1983-12-15

Family

ID=6165815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823221967 Withdrawn DE3221967A1 (de) 1982-06-11 1982-06-11 Schmiegeegge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3221967A1 (de)

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE28182C (de) * C. MEIFORT in Sude, Kreis Steinburg, Provinz Schleswig-Holstein Festhaltung der Zähne an Wieseneggen
DE159998C (de) *
DE15576C (de) * 1881-03-06 1881-09-28 AD. LAACKE in Gaggenau (Grofsh. Baden) Eisenwerk Wiesenegge
US1069557A (en) * 1911-07-21 1913-08-05 William Lutze Flexible harrow.
DE438993C (de) * 1926-12-31 Konrad Schliephacke Schleppe zur Unkrautbekaempfung
FR806351A (fr) * 1936-05-13 1936-12-15 Herse agricole, articulée pliante
CH194374A (de) * 1937-07-09 1937-12-15 Brunold Peter Wiesen-Mistegge.
DE6605401U (de) * 1966-05-09 1970-05-21 Scheer Franz Tragrahmen fuer landwirtschaftliche geraete

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE28182C (de) * C. MEIFORT in Sude, Kreis Steinburg, Provinz Schleswig-Holstein Festhaltung der Zähne an Wieseneggen
DE159998C (de) *
DE438993C (de) * 1926-12-31 Konrad Schliephacke Schleppe zur Unkrautbekaempfung
DE15576C (de) * 1881-03-06 1881-09-28 AD. LAACKE in Gaggenau (Grofsh. Baden) Eisenwerk Wiesenegge
US1069557A (en) * 1911-07-21 1913-08-05 William Lutze Flexible harrow.
FR806351A (fr) * 1936-05-13 1936-12-15 Herse agricole, articulée pliante
CH194374A (de) * 1937-07-09 1937-12-15 Brunold Peter Wiesen-Mistegge.
DE6605401U (de) * 1966-05-09 1970-05-21 Scheer Franz Tragrahmen fuer landwirtschaftliche geraete

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60037458T3 (de) Landwirtschaftliches Gerät
EP3036982A1 (de) Packerwalze
DE1296861B (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE2708373A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine
EP4265086A1 (de) Bodenbearbeitungsgerät
EP2191711B1 (de) Anbaubarer Bandrechen für den Gebirgseinsatz
DE3686333T2 (de) Bodenbearbeitungsgeraete.
DE8814440U1 (de) Pflückvorrichtung zum Ernten von Halmfrüchten, insbesondere Mais
EP3818793A1 (de) Schneidschar und werkzeugkombination mit einem schneidschar sowie landwirtschaftliche bodenbearbeitungsmaschine
DE2839601A1 (de) Geraetekombination zur bodenlockerung und saatbettherrichtung
DE3650290T2 (de) Einrichtung und Verfahren zum Mähen von Getreide.
EP3235358B1 (de) Scharspitze zur verwendung in einem scharsystem zur bodenbearbeitung
DE2835634A1 (de) Maschine zur bodenbearbeitung
DE3221967A1 (de) Schmiegeegge
DE2345494A1 (de) Sammelblech-anordnung bei einem kolbenpflueck-vorsatzgeraet
DE3334727A1 (de) Kombinierte bodenbearbeitungsmaschine
DE2504859A1 (de) Zinken fuer eine bodenbearbeitungsmaschine
DE3246998C2 (de) Schmiegeegge
DE2944308A1 (de) Landwirtschaftliche bodenbearbeitungsmaschine
DE3707758A1 (de) Saatbettkombination
DE3334662A1 (de) Schlepperbetriebene bodenbearbeitungsmaschine
DE6804828U (de) Gartenschlepper mit zwischen den achsen angeordnetem geraet
AT393767B (de) Pflugnachlaeufer
DE102019205438A1 (de) Raumoptimiertes Bodenbearbeitungsgerät
DE2554352C3 (de) Räumvorrichtung, insbesondere zum Räumen abgeholzter Forstflächen

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee