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S c h m i e de e g g e.
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Die Erfindung betrifft eine Schmiegeegge, insbesondere zur Pflege
von Wiesen und Weiden gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Derartige Schmiegeeggen dienen zum Aufbereiten der Bodenoberfläche,
insbesondere von Wiesen und Weiden, z.E. zum Aufreissen und Verteilen von Kuhfladen,
um einen gleichmässigen kräftigen Bewuchs über die-ganze Oberfläche sicherzustellen.
Dabei muss die Egge einerseits 3odenabdeckungen, z.B. Kuhfladen oder andere Verunreinigungen
sicher aufreissen, gut zerkleinern und gleichmässig verteilen, darf andererseits
aber den Bewuchs, insbesondere den åwnge-l Bewuchs im Frühjahr nicht besolädigen.
Fm diese an sich gegensätzlichen Erfordernisse ausreichend zu berücksichtigen, sind,
infolge der Unterschiede der Bodenoberfläche bei einzelnen Grundstücken in bezug
auf Unebenheiten, Bewuchs, Neigung usw. unterschiedlich ausgebildete Geräte erforderlich.
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Ein weiteres Problem bei derartigen Schmiegeeggen liegt darin, dass
die Maschinenausnützung, insbesondere bei kleinen landwirtschaftlichen Betrieben
ausserordentlich gering ist, und daher die anteiligen Maschinenkosten an den gesamten
Produktionskosten sehr hoch sind.
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xs ist eine derartige Schmiegeegge bekannt (DE-OS .25 05 936), bei
der die den riauptbearbeitungsteil bildenden Zerreibelemente Bandeisenringe sind,
die durch Ketten in Reihen versetzt miteinander verbunden sind. Derartige Schmiegeeggen
erfordern einen hohen Arbeitsaufwand bei der Eerstellung infolge. der Notwendigkeit
des Anschweissens der Ketten an den geschlossenen Rings
Um die Herstellung
zu vereinfachen, ist eine Schmiegeegge bekannt (CE-PS 1 94 374), bei der die Zerreibringe
aus drei Teilelementen zusammengesetzt sind, die an ihren Stosstellen nach aussen
abgekantete Abschnitte aufweisen, durch welche Ringe geführt sind, mittels derer
auch die benachbarten gleich aufgebauten Zerreibringe erlasst sind.
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Diese bekannten aus ringförmigen Zerreibelementen aufgebauten Schmiegeeggen
haben eine beschränkte tiiLrksamkeit, da durch die nicht lösbare Verbindung und
die ringförmige Ausbildung der Zerreibelemente diese Schmiegeeggen nur für ganz
bestimmte Anwendungsfälle geeignet sind. Eine änderung des Aufbaus und damit der
Wirkung ist nicht möglich bzw0 vorgesehen.
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Bei einer anderen bekannten Schmiegeegge (3E-PS 5 03 951) sind die
Zerreibelemente dreieckförmig ausgebildet, wobei die die Dreiecke bildenden Flacheisen
an den Winkeln nach aussen abgekantet und an den so gebildeten Flanschen über Ringe
mit benachbarten Elementen verbunden sind, ähnlich wie bei der oben zuletzt erwähnten
bekannten Schmiegeegge mi:t ringförmigen Zerreibelementen. Bei dieser bekannten
Ausführungsform ist zwar die Verteilung der vom Boden abgenommenen Verunreinigungen,
wie Kuhfladen, besser als bei den mit ringförmigen Zerreibelementen arbeitenden
Eggen, jedoch ist auch diese Schmiegeegge nur für ganz bestimmte Anwendungsbereiche
geeignet.
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Das gleiche gilt für eine weitere bekannte Schmiegeegge (DE-PS 4
38 993), bei welcher die mittels Ketten miteinander verbundenen Zerreibelemente
in Zugrichtung sich öffnende Winkel sind, bzw. bei einer mit Zinken arbeitenden
Schmiegeegge (US-PS 10 69 567), bei der die Zinken tragenden Eggenelemente sich
bogenförmig nach hinten öffnen und am Scheitel und den freien Schenkelenden mittels
Ketten miteinander verbunden sind.
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Alle diese bekannten Schmiegeeggen sind so ausgebildet, dass sie nur
für jeweils ein ganz bestimmtes Anwendungsgebiet geeignet sind. Eine optimale Leistung
lässt sich dabei also nur bei einer ganz bestimmten Beschaffenheit der Bodenoberfläche
und bei einer ganz bestimmten Art von Verunreinigun gen erreichen. Ein Umbau der
Egge, um die Wirkung zu verändern, ist bei keiner der bekannten Schmiegeeggen vorgesehen.
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Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine derartige
Schmiegeegge so auszubilden, dass sie auf einfache Weise umgerüstet werden kann,
um weitgehend alle in einem landwirtschaftlichen Betrieb anfallenden entsprechenden
Arbeiten optimal ausführen zu können.
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Dies wird gemäss der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 enthaltenden Merkmale erreicht.
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Vorzugsweise Weiterbildungsformen sind in den weiteren Ansprüchen
gekennzeichnet.
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Durch die erfindungsgemässe Ausbildung können die Zerreibelemente
der Egge entweder lose oder starr miteinander verbunden werden,und damit das Gerät
entweder als Schmiegeegge für unterschiedliche Anwendungsbereiche oder mit Aufreisselementen,
z.B. Zinken, versehen, als Ackeregge eingesetzt werden0 Bei der Verwendung als Schmiegeegge
kann durchdie mögliche feste oder gelenkige Verschraubung bzw. Kettenverbindung
der einzelnen Zerreibelemente und durch Anbau von zusätzlichen Reisselementen oder
durch entsprechende Vorbearbeitung des Bodens mittels des erfindungsgemäss ausgebildeten
Zugbalkens jede beliebige Bearbeitungewirkung entsprechend der zu bearbeitenden
Bodenoberfläche eingestellt werden.
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Durch die erfindungsgemässe Ausbildung ist auch die Herstellung vereinfacht,
da die erfindungsgemäss ausgebildeten Eggenelemente für alle Arten von roggen gleich
sind, d.h. in der Herstellung nur eine Art von Eggenelementen in entsprechend grossen
Stückzahlen gefertigt werden muss, aus der dann
beliebige Acker-oder
Schmiegeeggen hergestellt werden können.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
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In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Zerreibelement
in Grundausführungs form, Fig. 2 eine Draufsicht ähnlich Fig. 1 auf ein abgewandeltes
Zerreibelement, Fig. 3 schematisch eine Draufsicht auf die Verbindung zwischen drei
Reibelementen gemäss Fig. 2 in aufeinanderfolgenden Reihen versetzt, Fig. 4 eine
Draufsicht auf ein Reibelement auf der Basis des Elementes gemäss Fig. 2, das am
seitlichen Aussenrand des Hauptbearbeitungsteiles angebracht ist, Fig. 5 eine Draufsicht
ähnlich Fig. 1 und 2 auf eine weitere rrbwandlungsform des Zerreibelementes, Fig'.
6, 7 und 8 Draufsichten auf 7eiterbildungsÍ'ormer eines Reibelementes gemäss Fig.
1, Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Zerreibelement gemäss Fig. 1 in einer Weiterbildungsform
mit einer Zinkenscheibe, Fig.10 in vergrössertem Masstab die Zinkenscheibe gemäss
Fig. 9 in Seitenansicht eines Schnittes entlang der Linie X - X in Fig. 9, Fig.11,
12 und 13 schematisch Draufsichten auf Teilabschnitte von aus Zerreibelementen gemäss
Fig. 1 bzw. 2 zusammengesetzten Hauptbearbeitungsteilen mit unterschiedlich gearteter
Verbindung zwischen den einzelnen Elementen,
Fig.14 einen Schnitt
durch einen Zugbalken in einer vorzugsweisen Ausführungsform, Fig.15 und 16 schematisch
Schnitte durch den Zugbalken gemäss Fig. 14 mit unterschiedlicher Anhängung der
den Balken mit einem Traktor verbindenden Zugketten, Fig.17 eine Vorderansicht des
Zugbalkens gemäss Fig 15, Fig.18 eine Draufsicht auf ein Verbindungselement zwischen
Hauptbearbeitungsteil und Zugbalken mit angesetzten Reisselementen, Sig.19 eine
Seitenansicht der des Verbindungselementes gemäss Fig. 18, und Fig. 20 eine weitere
Ausführungsform eines Verbindungselementes zwischen Hauptbearbeitungsteil und Zugbalken
mit Reisszähnen.
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Das in Fig. 1 dargestellte Zerreibelement 1 ist aus einem Flacheisen
um dessen lange Seiten U-förmig gebogen, so dass es einen Mittelbogen 2 und zwei
etwa parallele Schenkel 3 aufweist. Die freien Enden 4 der Schenkel 3 sind rechtwinklig
nach aussen so abgebogen, dass sie etwa in einer rechtwinklig zu den parallelen
Schenkeln 3 verlaufenden Ebene liegen.
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Am Scheitel des Bogens 2 und in den abgekanteten Schenkelabschnitten
4 sind Bohrungen 5 bzw. 6 vorgesehen, in welche Verbindungsschrauben für benachbarte
Zerreibelemente oder für Verbindungselemente, wie Ketten, mit diesen benachbarten
Reibelementen einschraubbar sind0 An den Schenkeln und dem Scheitelbogen sind weitere
Bohrungen 7 vorgesehen, mittels welchen Reisselemente z.B. Zähne, Schneidscheiben
od.
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dgl. angeschraubt werden können.
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Das in Fig. 2 dargestellte Zerreibelement 10 ist in seiner Form gleich
dem Zerreibelement 1 gemäss Fig. 1 ausgebildet,
jedoch ist der
sogen im Scheitel geteilt, und die Enden der Halbbogen 12 sind zu parallelen Flanschen
11 nach aussen abgebogen. Die Schenkel 13 sind, wie bei der in Fig0 1 dargestellten
Ausführungsform, an ihren freien Enden 14 nach aussen abgekantet, und die Flansche
11 und 14 sind mit Löchern 15 bzw. 16 zum Einsetzen von Verbindungsschrauben für
benachbarte Zerreibelemente versehen. Auch bei dieser Ausführungsform können über
die Länge der Teilbogen 12 und der Schenkel 13 mit den Bohrungen 7 gemäss Fig 1
vergleichbare Bohrungen zum Anbringen von Reisselementen od.dgl. vorgesehen sein.
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Das Zerreibelement gemäss Fig. 2 kann mit in benachbarten in Reihen
liegenden Zerreibelementen, z¢B. in der in Fig. 3 gezeigten Weise, gelenkig verbunden
werden. Dabei ist in die Bohrungen 16 zweier übereinander gelegter abgekanteter
Abschnitte 14 nebeneinanderliegender Zerreibelemente 10 einer Reihe eine Schraube
18 festgeschraubt, welche ein Auge 19 aufweist. In diesem Auge 19 ist ein Kettenglied
20 eingesetzt, welches zwischen die beiden Flansche 11 des Zerreibelementes 10 in
der nächstfolgenden Reihe mittels einer durch die Bohrungen 15 eingesetzten Schraube
21 wahlweise festgelegt oder beweglich gehalten ist0 Von den Zerreibelementen 10
gemäss Fig. 2 können, wie in Fig. 4 gezeigt, an den Enden der Reihen nur eine Hälfte
vorgesehen und mittels einer an den Planschen 11 bzw. 14 verschraubten Abschluss-Schiene
22 geschlossen sein. Durch diese Abschluss-Schiene 22 wird nicht nur die Festigkeit
des Bügels erhöht, d.h. die Zerreibelementhälfte von einer Biegebeanspruchung entlastet,
sondern auch auf der Oberfläche zu verteilendes Material nach dem Inneren des Hauptbearbeitungsteils
zu gefördert werden.
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Um eine seitliche Verteilung des zerriebenen nbIaterials auf der bearbeiteten
Oberfläche noch zu verbessern, kann, wie in Fig. 5 dargestellt, das Zerreibelement
30 zwischen den parallelen Abschnitten 33 der Schenkel und den nach aussen
abgekanteten
Flanschenden 34 mit nach aussen schræg verlauf fenden Abschnitten 38 ausgebildet
sein.
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Wie in Fig. 6 - 9 dargestellt, können die abgekanteten Schenkelenden
4 der Zerreibelemente 1 mittels eines Quereisens 41,42,43 bzw. 44 verbunden sein.
Durch diese AusfEhrungsform wird auch bei leichter Ausbildung des Zerreibelementes
und damit geringem Gewicht der gesamten Egge eine ausreichende Festigkeit der U-förmigen
3ügel der Zerreibelemente erreicht. Dieses Quereisen 41 kann, wie in Fig. 6 dargestellt,
nach innen ausgebogen sein. Das Quereisen 42 kann auch, wie in Fig. 7 dargestellt,
gerade verlaufen. Beim geraden Verlauf kann das Quereisen z.B. mit einer Verzahnung
zum Aufreissen von Bodenauflagen oder wie das Quereisen 43 in Fig0 8 mit gegen den
Boden zu ragenden Zinken versehen sein.
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Das Quereisen kann auch, wie in Fig. 9 und 10 dargestellt, nach innen
in einem t.Vinkel ausgekröpft sein und an der Auskröpfstelle können in entsprechenden,
nicht dargestellten Bohrungen im Quereisen Reisselemente, z.B. die in Pig. 9 und
10 dargestellte Zinkenscheibe 45 angebracht sein, die mittels eines Gewindezapfens
45 mit Mutter 47 und Scheibe 48 in einer am Quereisen 44 angeschweissten Büchse
49 liegt.
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Derartige Reisselemente sind in der Fachwelt bekannt.
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Das Hauptbearbeitungsteil der Schmiegeegge kann, wie in ig. 11 dargestellt,
durch direktes Verschrauben jeweils des Scheitels eines Zerreibelementes 1 bzw.
10 bzw. 30 mit den beiden abgekanteten Schenkelenden 4 bzw0 14 oder 34 zweier Zerreibelemente
der vorhergehenden Reihe zusammengestellt werden. Dabei können die Schrauben, z.B.
Schrauben ähnlich Fig. 3 entweder fest angezogen werden, so dass eine starre Egge
entsteht, die nach Anbringen von Zinken an den Bohrungen 7 auch zum Einebnen von
Ackerfurchen geeignet ist oder die Verbindung kann lose sein, z.B. unter Vervwendung
der in Fig. 3 dargestellten Eettenglied-Verbindung,
wobei die Augenschrauben
18 und die Schrauben 21 (Fig, 3) nicht feSt angezogen und gesichert sind, wodurch
eine Schmiegeegge mit oder ohne Zinken gebildet wird. Die Wirkung einer derartigen
Egge ist sehr gut, da die Zerreibelemente sehr dicht angeordnet sind, ohne dass
dadurch die Anschmiegung an Bodenunebenheiten beeinträchtigt ist.
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Die Egge kann aber auch, wie in Fig. 12 dargestellt, in einzelnen
Reihen durch Verschrauben der in einer Reihe liegenden Zerreibelemente mittels durch
die Bohrungen 6 geführt er Augenschrauben, ähnlich den Schrauben 18 mit Auge 19
gemäss Fig. 3, fest oder lose verbunden sein, wobei in den Augen 19 der Schrauben
58 Ketten eingehängt sind, die mittels durch die Bohrungen 5 geführter, nicht dargestellter
Augenschrauben mit den Zerreibelementen der folgenden Reihe verbunden sind, oder
deren letztes Glied mittels einer durch die Bohrung 15 in den Flanschen 11 bei der
Ausführungsform gemäss Fig. 2 geführte Schrauben festgelegt ist.
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Endlich können auch, wie in Fig. 13 dargestellt, alle Zerreibelemente
in jeder Reihe selbst und in aufeinandeiolgenden Reihen mittels mit ihren Enden
entsprechend in und/ den6 und// d den Bohrungen h 5 bzw. zwischen den Flanschabschnitten
11 festgelegten Ketten miteinander verbunden sein, so dass eine Anordnung ähnlich
der bekannten Schmiegeeggen gebildet wird. Die Ketten sind åederzeit auf einfache
Weise lösbar, so dass die Egge sehr schnell umgerüstet werden kann.
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In jedem Fall ist die vorderste Reihe der Zerreibelemente des Hauptbearbeitungsteiles
über Ketten 55 mit einem Zugbalken 56 verbunden. Der Zugbalken 56 ist seinerseits
mittels in Fig. 11 - 13 nicht dargestellten Zugketten mit einer Zugmaschine, vorzugsweise
mit einer hydraulischen Hubeinrichtung einer Zugmaschine verbunden.
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Dabei wird vorteilhafterweise ein Zugbalken 60 gemäss Fig.
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14 bis 17 verwendet, der aus einem T-6tah1 besteht, welcher in den
Flanschschenkeln, die in Abständen über die Länge des Zugbalkens verteilt jeweils
im gleichen Querschnittsbereich liegen können. Dabei können, wie in Fig. 15 dargestellt,
die Verbindungsketten 57 für den Hauptbearbeitungsteil in einer Bohrung 63 in einem
der Flanschschenkel 61 befestigt sein, während die Zugketten 65 entweder, wie in
Fig. 15 dargestellt, in der Bohrung 63 des anderen Flanschschenkels 61 oder wahlweise,
wie in Xig. 16 dargestellt, in den Bohrungen 64 im Steg 62 eingehängt werden können0
Dabei arbeitet entweder, wie in Fig. 15 dargestellt, der Zugbalken mit seinem Steg
vertikal gegen den Bogen oder aber er bildet, wie in Fig. 16 dargestellt, eine schräge
Rampe, auf der der vom Boden abgelöste Belag, z.8. getrocknete Kuhfladen, am Steg
hochgeschoben und durch Anlaufen gegen den nach oben liegenden Flanschschenkel 61
umgewälzt, zerkleinert und verteilt wird.
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Um das Aufreissen von auf dem Boden liegenden .Verunreinigungen, z.B.
Kuhfladen, durch den Zugbalken zu verbessern, kann dieser an der freien Kante des
Steges und/oder wenigstens der freien Kante des mit den Verbindungsketten 57 verbundenen
Flanschschenkels 61 mit sägezahnartigen od.dgl. Ausnehmungen versehen sein.
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Im Verbindungselement1z.B. Kette 57,zwischen der vordersten Reihe
der Zerreibelemente 1 bzw. 10 bzw. 30 des Hauptbearbeitungsteiles und dem Zugbalken
56 bzw. 60 können weitere Reisselemente vorgesehen sein. Wie z.3. in Fig. 18 und
19 dargestellt, ist das Verbindungselement ein einerseits an den zugeordneten Zerreibelementen
10 mittels einer durch die Bohrungen 15 in den Flanschen 11 geführten Schraube angelenkter
und andererseits über ein Kettenglied 71 mit dem Zugbalken 60 verbundener Stab 72
, an welchem ein sich nach vorne winkelförmig öffnendes Tragteil 73 angebracht ist,
an dessen freien Enden in einer Ebene quer zur Zugrichtung liegende Reisscheiben
74 mittels Schrauben 75 angebracht sind,
die an den freien Enden
des Tragteiles 73 angeschweisst sin Die freien Schenkelenden des Tragteiles 73 sind
gegen den Zugstab 72 über Streben 76 versteift, um die auftretenden Biege-kräfte
aufzunehmen. Die Scheiben 74 können auch als Schneidscheiben in einer in Zugrichtung
liegenden Ebene angebracht sein.
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In Fig. 20 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der mehrere
Zerreibelementel der vordersten Reihe des Hauptbearbeitungsteiles durch einen Querbügel
81 verbunden sind. Der Querbügel ist seinerseits über ein Zugelement 82 mit dem
Zugbalken verbunden. An den freien den des Querbügels 81 können Scheiben ähnlich
der Reisscheiben 74 gemäss Fig. 18 und 19, oder wie im Ausführungsbeispiel dargestellt,
Zinken 83 mittels entsprechender Flanschabschnitte an z.B. an den Enden des Bügels
81 angeschweissten Schrauben 84 befestigt sein. Im Ausführungsbeispiel sind durch
den Querbügel 81 zwei Zerreibelemente 1 verbunden, jedoch können auch mehr Zerreibelemente
grupnenl,veise durch entsprechende Querbügel verbunden und gemeinsam am Zugbalken
angehängt sein.
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Der Zugbalken kann , wie nicht in den Zeichnungen gezeigt, über einen
Niederhalter mit dem z.B.hydraulischen Hubwerk eines Traktors verbunden sein , so
dass der Zugbalken elastisch nachgiebeg gegen den Boden gepresst wird und nicht
durch Erhebungen von der Bodenoberfläche abgehoben wird, sondern diese Erhebungen
aufreisst.
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