DE3221943A1 - Verfahren fuer eine optische zeitmultiplex-uebertragung ueber einen lichtleiter eines vermittlungssystems insbesondere fernsprech-vermittlungssystems - Google Patents
Verfahren fuer eine optische zeitmultiplex-uebertragung ueber einen lichtleiter eines vermittlungssystems insbesondere fernsprech-vermittlungssystemsInfo
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Description
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- Verfahren für eine optische Zeitmultiplex-Übertragung
- über einen Lichtleiter eines Vermittlungs systems insbesondere FernsPrech-Vermittlungssystems.
- (Zusatz zu P 32 il 966.6 = VPA 82 P 1261 DE) Die Erfindung geht von dem im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Verfahren aus, das für sich durch das ältere Hauptpatent/Hauptanmeldung P 2 11 966.6 vorbeschrieben ist. Die Erfindung bildet darüberhinaus auch jene Weiterbildungen dieses Verfahrens weiter, welche für sich bereits in den Unteransprüchen des Hauptpatentes/Hauptanmeldung angegeben sind. Daher kann das erfindungsgemäße Verfahren auch die Vorteile dieser Weiterbildungen des Gegenstandes des Hauptpatentes/Hauptanmeldung und nicht nur die Vorteile des Gegenstandes des HauDtcatentes/Hauptanmeldung selbst aufweisen.
- Die Aufgabe der Erfindung ist, das Rahmenkennunssignal durch eine leicht durchführbare und nur kurze Dauer beanspruchende zusätzliche Maßnahme leicht aus der Folge der übertragenen optischen Signale eliminieren bzw.
- erkennen zu können. Das so cws'filterbare Rahmenkennungssignal gestattet die rasche Zwangssynchronisation aller an den betreffenden Lichtleiter angeschlossenen Systemorgane selbst sofort nach einem vorübergehenden Stromausfall oder sofort nach einer sonstigen Störung dieser Synchronisation. Die Erfindung soll darüberhinaus gestatten, beliebige Codes statt den HDB3-Code für die Übertragung der durch Digits gebildeten, mit den Teilnehmerinformationen modulierten optischen Signale zur störungsarmen Erkennung der P.aemenkennungssignale verenden zu können. Die Erfindung erhöht also auch durch eine an sich sehr einfache Maßnahme die Betriebssicher- heit des im Hauptpatent/Hauptanmeldung beschriebenen, hier weiter zu entwickelnden Verfahrens.
- Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst, also letzten Endes vor allem durch die an sich besonders einfache Verwendung eines kurzen besonders lichtintensiven Lichtblitzes als Rahmenkennungssignal, das die betreffenden Uhren bzw. Zähler steuert.
- Die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen gestatten zusätzliche Vorteile zu erreichen, nämlich die Maßnahme gemäß Patentanspruch 2, durch die Verwendung verschiedener Lichtblitze für den ersten und den zweiten Bloc die Dauer der beiden Blöcke verschieden groß w2hlen zu können, insbesondere selbst von Lichtblitz zu Lichtblitz jeweils verschieden groß wahlen zu können; 4, eine Verstümmelung der Informationen, welche in den auf den Lichtblitz folgenden Zaitkanälen übertragen werden, zu vermeiden; 4, in besonders einfacher Weise die Lichtblitze einzukoppeln, und 5, auf besonders einfache Weise den Lichtblitz, d.h.
- das Rahmenkennungssignal,aus der Folge von sämtlichen übertragenen optischen Signalen rasch und zuverlässig erkennen zu können.
- Die Erfindung wird anhand der beiden Figuren naher erläutern, wobei Fig. 1 weitgehend Fig. ,^ des Hauptpatentes/Hauptanmeldung entspricht und Zeitkanäle zusammen mit dem durch Lichtblitze gebildeten Rahmenkennungssignal zeit, Fig. 2 weitgehend der Fig. 5 des wautpatentes/Hauptanmeldung entspricht und ein Anwendungsbe ispiel mit Rahmenkennungssignal und in einzelnen Zeitkanälen übertragenen optischen Signalen zeigt.
- In Fig. 1 sind die besonders hohen, kurzdauernden Rahmenkennungssignale RK1 und RK2 mit den ihnen zugeordneten Blöcken 31 und B2 gezeigt. Sie haben z.B. die drei-bis sechsfache Amplitude der übrigen übertragenen optischen Signale, vgl. Fig. 2. Die Dauer dieser Lichtblitze RKl, RK2 beträgt z.B. nur 7ns.
- Erfindungsgemäß wird also das R.hmenkennungssignal durch einen solchen kurzen Lichtblitz gebildet, der deutlich lichtsterker ist als die maximale Lichtstärke der mit Informationen modulierten optischen Signale. Diese besonders lichtstarken Lichtblitze sind wegen ihrer hohen Amplitude leicht als solche innerhalb der Gesamtheit der Signale erkennbar und ausfilterbar. Wegen dieser leichten Erkennbarkeit ist nun unschädlich, wenn wGhrend der Dauer der Ubertragung von Informationen die Lichtstailce stets Null beträgt - z.B. weil derzeit über die bev-reenden Zeitkanäle eine Informationen übertragen werden.
- Die durch Lichtblitze gebildeten Rahmenkennungssignale sind also sehr leicht auch bei Störungen während der Übertragung der Signale erkennbar, selbst wenn kein HDB3-Code verwendet wird. Die Erfindung erhöht also die Zuverlässigkeit des Betriebs durch ein besonders einfaches Mittel.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen Beispiele, bei denen die Lichtblitze zwei verschiedene Amplituden aufweisen, vgl. die Amplituden von RK1 und RK2. Auf diese Weise kann für den ersten Block B1 ein Lichtblitz der einen Amplitude RK1 und für den zweiten Block B2 ein Lichtblitz der anderen Amplitude RK2 verwendet werden. Auf diese Weise sind die verschiedenen Blöcke zuverlässig durch Rahmenkennungssignale steuerbar, wenn die Dauern der einzelnen Blöcke verschieden sind, z.B. von Block zu-Block verschieden sind, z.B. je nach der Anzahl der Kanäle des ersten Blockes B1,die derzeit für die Übertragung der Steuerbefehle TSxy belegt sind.
- Grundsatzlich ist es jedoch auch möglich, die ersten und zweiten Blöcke durch in anderer Weise verschieden gestaltete Rahmenkennungssignale - Lichtblitze zu kenn- zeichnen. Auch wenn die Rahmenkennungssignale durch besonders lichtstarke, kurze Lichtblitze von-identischer AnPlitude gebildet werden, können die Lichtblitze für den ersten Block anders als die Lichtblitze für den zweiten Block gebildet werden - z.B. inden das den ersten Block einleitende Rahmeniennungssina durch einen einzigen solchen Lichtblitz RK1 und das den zweiten Block einleitende Rahmenlcennungssignal durch jeweils zwei dicht aufeinanderfolgende derartige Lichtblitze gebildet werden.
- In diesem Fall wird zum Erkennen der Zuordnung der Rahmenkennungssignale zum einen oder anderem Block nicht die Amplitude der Lichtblitze, sondern deren Anzahl ausgewertet.
- Zur Auswertung kann man übrigens z.B. am Eingang des Lichtempfängers des empfangenden Systemorgans eine Schwellwertschaltung anbringen, die auf Lichtblitze RK1, RK2,aber nicht auf die mit Informationssignalen modulierten optischen Signale TSxy, ISxy anspricht. Das so erkannte Rahmenkennungssignal kann durch die Schwellwertschaltung von den sonstigen Signalen getrennt und als ein die Synchronisation erzwingender Steuerbefehl z.B.
- einem Zähler bzw. einer Uhr zugeführt werden.
- Der Lichtblitz kann unschwer durch einen eigens dafür angebrachten Laser erzeugt und in die jeweils betreffende Lichtleitung eingekoppelt werden.
- Bei manchen Vermittlungssystemen folgt,z.B. um die T5Segesuche zu ermöglichen, auf das Rahmenkennungssignal zunächst eine längere Pause von z.B. 400ns, wenn nicht z.B. 500ms, bis zum ersten Zeitkanal des folgenden Blockes.
- Innerhalb des ersten Teils dieser Pause p von z.B.
- 400ns können aber Sonder-Steuersignale, z.B. Meßwerte für die jeweilige Übersprechdämpfung zwischen benachbarten Lichtleitern übertragen werden. Weil das Empfangselement, z.B. die Diode' im Llchtempfänger,vom Lichtblitz zunächst meistens völlig übersteuert wird, kann vor der Ubertragung der Signale ISxy/TSy/Meßwerte jeweils eine kurze Erholungspause ep von z.B. mindestens 5ns eingefügt werden, in der die Übersteuerung abgebaut wird.
- 5 Patentansprüche 2 Figuren
Claims (5)
- Patentansprüche.Verfahren für eine optische Zeitmultiplex-Übertragung über einen Lichtleiter eines Vermittlungs systems insbesondere Fernsprech-Vermittlungssystems, wobei - eine Vielzahl von sende- und/oder empfangsfähigen Systemorganen an den Lichtleiter angeschlossen ist, zwischen diesen Systemorganen eine Übertragung --- von Systemorgane einstellenden Steuersignalen und --- von Teilnehmerinformationen, welche über die eingestellten Systemorgane Teilnehmern zugeleitet werden, vorgesehen ist, und - in dem durch Rahmenkennungssignale definierten Pulsrahmen --- ein erster Block von dicht aufeinander folgenden Zeitschlitzen zur Übertragung der Steuersignale und --- ein anderer, zweiter Bloc von dicht aufeinander folgenden Zeitschlitzen zur Übertraeung der Teilnehmerinformationen dienen, - jedes an den Lichtleiter angeschlossene sendefähige Systemorgan einen Zähler bzw. eine Uhr enthält, um entsprechend der Anzahl bzw. Dauer von Zeitschlitzen zwischen dem Beginn des ersten Blockes bis zu einem Sendezeitschlitz dieses ersten Blockes diesen Sendezeit schlitz des betreNSenden sen:defähigen Sys-temorgan zuzuordnen und so für die Ubertragung festzulegen, - das jeweilige sendende Systemorgan bei Beginn seiner Sendung von Steuersignalen das für den Empfang der Teilnehtnerinformationen bestimmte Systemorgan durch Aussendung der Adresse dieses besti.=m..ten Systemorganes im Sendezeitschlitz und/oder in einer Gruppe von weiteren Steuerzeitschlitzen des ersten Blockes belegt, sowie - dieses bestimmte Systemorgan mittels dieser Adresse und/oder mittels ebenfalls im Jendezeitschlitz und/oder in den Steuerzeitschlitzen übertragenen besonderen Steuersignalen eingestellt, z.B. in einen anderen Schaltzustand gesteuert, wird, nach Patent/Patentanmeldung P 32 11 96., d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß - das Rahmenkennungssignal (RK1, RK2) jeweils einen kurzen Lichtblitz enthält, der deutlich, z.B. fünffach, lichtstärker als die maximale Lichtstarke der Teilnehmerinformationen und der Steuersignale im ersten und zweiten Block (B1, B2) ist und - der Lichtblitz (RZ(, RK2) jeweils den Zähler bzw. die Uhr in den an den Lichtleiter angeschlossenen Systemorganen in den Ausgangszustand zurücksetzt.
- 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß - der dem ersten Block (B1) zugeordnete Lichtblitz (RK1) eine andere Amplitude aufweist als der dem zweiten Block (B2) zugeordnete Lichtblitz (RK2).
- 3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß - dem Lichtblitz unmittelbar eine Erholungspause (ep), in der eine Ubertragungen von Steuersignalen und/ oder Teilnehmerinformationen stattfinden, folgt.
- 4. Verfahren nach Patentanspruch 1, 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß - der Lichtblitz durch einen besonderen Laser erzeugt und in den betreffenden Lichtleiter eingekoppelt wird.
- 5. An den Lichtleiter angeschlossener Eingang des lichtgesteuerten Empfängers eines Systemorganes für ein Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis L d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß - der Eingang des Empfängers eine Schellwertschaltung enthält, die auf den Lichtblitz (RK1, RK2) aber nicht auf die Teilnehmerinformationen und Steuerbefehle anspricht und damit den Lichtblitz als Taktsignal weiterleitet.
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|---|---|
| DE (1) | DE3221943A1 (de) |
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