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DE3221061A1 - Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von mit fluidisierendem gut gefuellten ventillosen papier- kunststoff-oder dergeleichen saecken - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von mit fluidisierendem gut gefuellten ventillosen papier- kunststoff-oder dergeleichen saecken

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Publication number
DE3221061A1
DE3221061A1 DE19823221061 DE3221061A DE3221061A1 DE 3221061 A1 DE3221061 A1 DE 3221061A1 DE 19823221061 DE19823221061 DE 19823221061 DE 3221061 A DE3221061 A DE 3221061A DE 3221061 A1 DE3221061 A1 DE 3221061A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
sack
filling
filled
closing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823221061
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang 2400 Lübeck Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Greif Werk Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Greif Werk Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Greif Werk Maschinenfabrik GmbH filed Critical Greif Werk Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19823221061 priority Critical patent/DE3221061A1/de
Publication of DE3221061A1 publication Critical patent/DE3221061A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/02Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks
    • B65B7/06Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks by collapsing mouth portion, e.g. to form a single flap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)

Description

Anmelderin: Greif-Werk Maschinenfabrik GmbH,
Kronsforder Landstraße 177, 2400 Lübeck
Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von mit fluidisierendeir. Gut gefüllten ver.tillosen Papier-, Kunststoff- oder dergleichen Säcken
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Verschließen von mit fluidisierendem Gut gefüllten ventillosen Papier-, Kunststoff- oder dergleichen Säcken, bei dem bzw. mit der das^Einfüllende der gefüllten Säcke durch Faltvorgänge zunächst lose verschlossen und dann durch Nähen oder Schweißen endgültig verschlossen wird, wobei der gefüllte Sack von einer Füllstation unter Durchlauf einer Faltstation zu einer Näh- oder Schweißstation gefördert wird.
Bekannte Verfahren und Vorrichtungen der vorgenannten Art arbeiten derart bzw. sind so aufgebaut, daß der anschließende Näh- oder SchweißVorgang am gefüllten Sack entweder direkt an Sackstützen der Fülleinrichtung oder räumlich davon entfernt erfolgt. VJird der Sack oder ähnliche Gebinde direkt an der
Abfüllstelle verschlossen,
sind die Nebenzeiten, die nach dem Füllen des Sackes bis zum Vernähen oder Verschweißen des Sackeinfüllendes insgesamt auftreten, relativ hoch, was zur Folge hat, daß die Ver-
CORf J
schließleistung in einem ungünstigen Verhältnis zur Fülleistung einer Füllmaschine steht, so daß die Kapazität der Füllmaschine oft nicht ausgenutzt werden kann. Verfahren, nach denen die' den anschließenden Näh- oder Schweißvorgang am gefüllten Sack vorbereitenden Faltvorgänge zum zunächst unverbundenen Schließen
des Sackeinfüllendes abseits der Füllstation erfolgen, und
zwar in oder nahe der Näh- oder Schweißstation, bereiten Schwie rigkeiten für die Automatisierung, da der gefüllte Sack aufgrün seines fluidisierenden Inhaltes eine labile Standfestigkeit hat Lösungen dieses Effektes durch besondere Einrichtungen zur
Führung des Sackes erhöhen den Funktionsaufwand, woraus eine
verminderte Verschließleistung resultiert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit in der Schaffung eines
Verfahrens und einer Vorrichtung der angegebenen Art mit dem
Ziel, daß die nach dem Füllen des Sackes und vor dessen endgültigem Verschließen durch Vernähen oder Verschweißen auftretende Nebenzeiten gekürzt werden, um die Verschließleistung bei ventillosen Säcken mit fluidisierendem Inhalt zu steigern bzw. ein Automatisierung des Verschließens zu ermöglichen.
Die Lösung der Aufgabe geht von dem einleitend angeführten Verfahren aus und kennzeichnet sich dadurch, daß die Faltvorgänge
noch im Bereich der Füllstation durchgeführt werden. Demgemäß
ist bei einer Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Ver-
— χ
fahrens die Falteinrichtung dem Füllstutzen der Fülleinrichtung unmittelbar zugeordnet, derart, daß die Faltelemsnte der Falteinrichtung das sich van Füllstutzen lösende Ende des von der Absenkeinrichtung unten gestützten Sackes innen und außen unter losem Schließen und gleichzeitig seitlicher Stützung des Sackes erfassen.
Durch die erfindungsgemäßen Merkmale wird das automatische Verschließen vcn mit fluidisierendem Inhalt gefüllten ventillosen Säcken ermöglicht oder zumindest eine beträchtliche Herabsetzung der insgesamt für das Verschließen benötigten Zeit erzielt, so daß die Verschließleistung der Verschließvorrichtung entsprechend gesteigert ist. Dies ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß die erwähnte besondere Stützeinrichtung nun entfällt und deren Aufgabe vcn der Falteinrichtung mit übernorrmen wird, die ihre Arbeit zu diesem Zweck im Bereich des Füllstutzens ausführt, so daß wesentliche, bisher von der Stützeinrichtung beanspruchte Nebenzeiten beim Erfassen des gefüllten Sackes entfallen. Die Falteinrichtung fängt also durch ihre Tätigkeit auch gleichzeitig den labil stehenden Sack seitlich ab, der nach dem vorerst losen Schließen seines Einfüllendes dann zu der Näh- oder Schweißeinrichtung gefördert wird, die aus Gründen der Gewährleistung ihrer Funktion abseits der Fülleinrichtung vorgesehen ist. Durch das Entfallen der den gefüllten Sack seitlich stützenden besonderen Einrichtung ergibt sich ferner eine im Aufbau vereinfachte Verschließvorrichtung.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
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Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht auf die vorgeschlagene Vorrichtung,
Figur 2 eine teilweise Darstellung der Vorrichtung nach
der Linie II-II in Figur 1,
Figur 3 eine vereinfachte Darstellung nach der Linie III-III in Figur 1.
Nach Figur 1 setzt sich die Schließvorrichtung aus mehreren
Abschnitten zusammen: aus einer Falteinrichtung 1, die im Bereich einer nicht zur Erfindung gehörenden Fülleinrichtung 2
angeordnet ist, wie noch genauer erläutert ist, aus einer Absenkeinrichtung 3, aus einer Fördereinrichtung 4 und aus einei srhomatisch angedeuteten Näh- oder Schweißstation 5.
Gemäß Figur 2 besteht die Füllstation 2 aus einem Fülltrichtei 6, an den sich unten ein Füllstutzen 7 mit zwei gegenläufig
arbeitenden Klappen 8 anschließt. Die beiden Klappen 8 werden über einen Kraftzylinder 9 und einen Schalter 10 betätigt. Der Klappen 8 ist je ein Kraftzylinder 11 und 12 zugeordnet, an
denen wiederum Klemmbacken 13 bzw. 14 befestigt sind, die das Einfüllende 15a eines Sackes 15 an den Klappen 8 klemmen, wie noch erläutert ist. Ferner sind zwei Schalter 16 und 17 den
Zylindern 11 und 12 zugeordnet, um zu signalisieren, daß die
Klemmbacken 13 und 14, die an schwenkbar gelagerten Armen 13a und 14a schwenkbar gelagert sind, an den Klappen 8 festgeklemmt ist. Wenn der Sack 15 an den Klappen 8 festgeklemmt ist/ wird dieser Zustand durch einen Schalter 10a signalisiert, so daß das Einfüllen von fluidisierendem Gut, z.B. pulverförmige
oder granulatförmige Güter, in den ventillosen Sack 15 aus Papier, Kunststoff oder einem vergleichbaren Material beginnen kann. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind eine Anzahl der eben genannten Bauteile nicht in Figur 1 enthalten. 10
Die Falteinrichtung 1 umfaßt zwei in vertikaler Ebene arbeitende, L-förmige Faltfinger 18 und 19, wobei der kurze Schenkel der Faltfinger vertikal verlaufend und der lange Schenkel der Faltfinger horizontal verlaufend angeordnet ist, wie Figur 1 zeigt. Der kurze Schenkel erfaßt den Sack innen in Eckbereichen am -Einfüllende, um dieses durch Auseinanderfahren der Faltfinger 18, 19 in einer ersten Stufe lose zu schließen. Dieses Schließen bzw. das Auseinanderfahren der neben den Klappen 8 angeordneten Schaltfinger 18, 19 erfolgt über Kraftzylinder 20 und 21, die je einen horizontal verfahrbaren Wagen 22 bzw. 23 antreiben, wobei jeder Wagen je einen in vertikaler Richtung verfahrbaren Kraftzylinder 24 und 25 aufweist, an deren nach unten herausragenden Kolbenstangen die Schaltfinger 18, 19 befestigt sind, wie Figur 1 zeigt. Die inneren und äußeren Endstellungen der in horizontaler Richtung arbeitenden Wagen 22 und 23 und
— 9 —
damit die Endstellungen der Schaltfinger 18 und 19 werden durch Schalter 26, 27, 28 und 29 signalisiert. Die unteren und oberer Endstellungen der Schaltfinger 18 und 19 werden durch Schalter 30, 31, 32 und 33 signalisiert.
Mit Ausnahme der Schalter 30 bis 33 sind alle Teile der bisher beschriebenen Falteinrichtung aufwärts und abwärts verfahrbar. Hierzu ist für die bisher beschriebene Falteinrichtung ein horizontaler Rahmen 34 vorgesehen, der die genannten Bauteile trägt, und dieser Rahmen wird wiederum von mehreren senkrechten Stützen 35 getragen, die auf der Absenkeinrichtung 3 befestigt sind, die entsprechend heb- und senkbar ausgebildet ist.
Der weitere Abschnitt der Falteinrichtung 1 umfaßt zwei sich gegenüberliegende Faltbacken 36 (Figur 1 und 3), die unterhalb und parallel zu den Schaltfingern 18 und 19 angeordnet sind um zum Schließen, Stützen und Transportieren des gefüllten" Sackes 15 in einer horizontalen Ebene arbeiten. Die Backen 36 erfassen auf jeden Fall die Gesamtbreite des Sackes 15 und greifen außen an diesem an, wenn das Einfüllende des Sackes durch die Faltfinger 18 und 19 vollständig auseinandergezogen ist. Die Faltbacken 36 sind in ihrer Längsmitte an je einem Arm 37 angelenkt, wobei die Arme 37 wiederum an einem horizontal verfahrbaren Wagen 38 angelenkt und über einen Kraftzylinder 39
- ίο -
und zwei zwischengeschaltete Kniehebelpaare 40 (Figur 3) in horizontaler Ebene verschwenkbar sind.
Der Wagen 38 ist selbstverständlich auf nicht weiter gezeigten Schienen mittels eines Räderwerkes verfahrbar, und der Antrieb erfolgt über einen Motor 41 und einen Kettentrieb 42. Es sind verschiedene Schalter, 43, 44 und 45 vorgesehen, um den Wagen 38 in entsprechenden Stellen mit Schaltbefehlen zu beaufschlagen. Der zweite Abschnitt für die Faltvorrichtung kann gemeinsam mit der Fördereinrichtung 4 von einem gemeinsamen Rahmen getragen werden, der mit 46 angedeutet ist.
Die heb- und senkbare Einrichtung 3 besteht aus einem nach dem Scherenprinzip heb- und senkbaren Tisch 4 7 und aus einem Förderband 48, das auf dem Tisch angeordnet ist. Das Heben und Senken des Tisches wird über einen Kraftzylinder 4 9 durchgeführt, wobei Schalter 50 und 51 für die untere bzw. obere Stellung des Förderbandes vorgesehen sind. Die Einrichtung 3 dient dazu, den Sack 15 während seiner Füllung und Faltung, d.h. loses Schließen seines oberen Einfüllendes, unten zu stützen und an die Fördereinrichtung 4 weiterzuleiten. Neben dem Zufalten des Sackeinfüllendes übernehmen die Faltbacken 36 gleichzeitig die Aufgabe des seitlichen Stutzens des mit dem fluidisierenden Inhalt gefüllten Sack 15, während dieser von der Absenkeinrichtung 3 gehalten und abgefördert wird.
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Die sich an die Falteinrichtung 1 und an die Absenkeinrichtung 3 seitlich anschließende Fördereinrichtung 4 zum Transport j
des gefüllten Sackes 15 von der Füllstation 2 zur Näh- oder
Schweißstation 5 ' besteht
*5 aus einem den Sack 15 von unten stützenden Förderband 52 und
aus einer den Sack am zugefalteten Einfüllende seitlich stütze den Fördereinheit 53, die aus einem vorderen Abschnitt 53a und aus einem hinteren Abschnitt 53b besteht.
Beide Abschnitte werden zunächst gemäß Figur 3 durch zwei ne-' beneinander liegende endlose Förderstränge 54 gebildet, deren, vorderer Abschnitt 53a scherenartig bewegbar ist. Das Spreizen und Zusammenfahren des vorderen Abschnittes 53a erfolgt über
Kraftzylinder 55, 56 wobei einem der Zylinder Schalter 57 und
58 für die Endstellungen des vorderen Abschnittes 53a zugeordnet sind. Wenn die abgesenkte Absenkeinrichtung 3 im Verein mi dem Förderband 52 einen gefüllten und zugefalteten Sack 15 in
den gespreizten Abschnitt 53a transportiert hat, schließt sich die V-förmige Stellung des Abschnittes 53a, so daß das zugefal tete Einfüllende des Sackes 15 von den Förderbändern 54 erfaßt wird. Es lösen sich dann die Klemmbacken 36 und fahren geöffne in die Füllstation 2 zurück. In der Fördereinheit 53 gelangt
der Sack nun in den hinteren Abschnitt 53b, von wo er dann in
die Station gelangt. Die beiden Förderbänder 54 werden durch
einen Elektromotor 59 gemeinsam angetrieben. Es ist klar, daß
die Fördereinheit 53 in der Höhe verfahrbar ist, was durch die im Rahmen 46 gelagerten Räder 60 angedeutet ist.
Es wird nun das Verfahren zum Verschließen eines gefüllten Sackes beschrieben. Hierzu wird teilweise auf Funktionsbeschreibungen der vorstehend erläuterten Vorrichtung Bezug genommen, wie sich andererseits weitere Funktionsabläufe der Vorrichtung aus der nachstehenden Verfahrenserläuterung ergeben.
Vor dem Aufstecken des Einfüllendes 15a des Sackes 15 auf den Füllstutzen 7 sind die Klappen 8 geschlossen. Nach dem Aufstekken des Einfüllendes 15a fahren die Klappen 18 mittels des Zylinders 9 auseinander, und bei Erreichen ihrer durch den Schalter 10 signalisierten Offenstellung werden die Klemmbacken 13 und -14 mittels der Zylinder 11 bzw. 12 gegen den Sack bewegt und klemmen diesen an den Klappen 8 fest. Diese Anklemmstellung wird mittels der Schalter 16 und 17 signalisiert, so daß mittels des weiteren Schalters 10a der Füllvorgang eingeleitet werden kann.
Nach Beendigung des Füllvorganges werden die Klappen 8 durch den Zylinder 9 wieder geschlossen, wobei die Klemmbacken 13 und 14 diese Bewegung mitmachen, so daß der gefüllte Sack 15 oben zunächst von diesen Klemmbacken und unten von der in hochgefahrener Position befindlichen Absenkeinrichtung 3 gestützt
wird. Bei dem Schließen der Klappen 8 bilden sich in den beiden Eckbereichen des Einfüllendes 15a des Sackes 15 kleine ovale öffnungen, in die die kurzen Schenkel der Faltfinger 18
und 19 von oben kommend eingreifen, und zwar mittels der Zylinder 24 und 25. Wenn die unteren Endschalter 30 und 31 die
untere Endstellung der Faltfinger 18 und 19 signalisieren, werden die Zylinder 20 und 21 betätigt, so daß die Faltfinger 18, 19 auseinanderfahren, wobei die betreffende Endstellung durch die Schalter 28 und 29 signalisiert wird. In dieser Stellung
schwenken die Klemmbacken 13 und 14 in ihre Offenstellung zurück und die Faltfinger 18, 19 fahren noch ein Stück auseinander, um das Sackeinfüllende 15a in seiner Breite vollständig zi spreizen.
Der oben nun allein von den Faltfingern 18 und 19 gehaltene
Sack wird nun abgesenkt, indem der Kraftzylinder 49 betätigt
wird, so daß das Förderband 48 seine untere Stellung einnehmen kann,- die durch den Schalter 50 signalisiert wird. Mit Hilfe
des Zylinders 39 werden nun die während der Füllung des Sackes in Bereitschaftsstellung befindlichen Klemmbacken 36 zusammengt fahren, so daß sie das Einfüllende des Sackes 15 unterhalb der Faltfinger 18, 19 seitlich erfassen und die beiden Seitenwände des Sackes weiter zusammenfalten, so daß der Sack oben nun geschlossen ist, wobei die Klemmbacken 36 nun die seitliche
Stützung des Sackes 15 übernommen haben. Das Einfüllende des
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- 14 -
Sackes ist aber zunächst nur lose geschlossen/ d.h. die aneinander anliegenden Sackwände sind noch nicht fest miteinander verbunden. Die Faltfinger 18,. 19 fahren nun nach oben aus dem Sack heraus und nehmen ihre durch die Schalter 32 und 33 signalisierten oberen Endstellungen ein. Der so zugefaltete und seitlieh gestützte gefüllte Sack 15 ist nun zum Abtransport aus der Füllstation 2 bereit.
Der vordere Abschnitt 53a der Fördereinheit 53 befindet sich in seiner V-förmigen Offenstellung, die mittels des Schalters 57 und der Zylinder 55 und 56 eingenommen worden ist. Es werden nun das Förderband 48 der Absenkeinrichtung 3 und mit Hilfe dos Motors 41 auch der Wagen 38 der Falteinrichtung 1 synchron angetrieben, so daß der Sack 15 in die Fördereinrichtung 4 transportiert wird, wo er von dem unteren Förderband 52 und dem vorderen Abschnitt 53a der Einheit 53 aufgenommen wird. Dort angekommen schließt sich der Abschnitt 53a mit Hilfe der Zylinder 55 und 56, wobei die Schließstellung des Abschnittes 53a durch den Schalter 58 signalisiert wird. Es werden nun die Klemmbacken 36 gelöst, indem sie auseinanderfahren, wonach sie in die Füllstation 2 zurückfahren, wobei die entsprechende Endstellung des Wagens 38 durch" den Schalter 45 signalisiert wird. Der nun oben von der Einheit 53 seitlich gestützte Sack wird dann mit gewünschter Geschwindigkeit zu der Näh- oder Schweißstation 5 mittels der Abschnitte 53a und 53b der Einheit 53
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weitergefördert, wo er endgültig verschlossen wird, d.h. dort wird das zugefaltete Einfüllende 15a des Sackes 15 fest verschlossen, indem das Einfüllende in bekannter Weise vernäht . oder verschweißt wird.
5
Die Stellung des Wagens 38, an der er den Sack 15 an die Fördereinheit 53 übergibt, wird mittels des Schalters 43 festgelegt; der Schalter 44 dient auch dazu ,der Fördereinheit 53 eine
andere Fördergeschwindigkeit zu erteilen.
Aus der vorstehenden Erläuterung ergibt sich, daß das Zufalten des Sackes 15 im Bereich der Füllstation erfolgt und daß der
zugefaltete Sack von hier zu der endgültigen Verschließstation 5 gefördert wird.
In einer Abänderung kann auch folgendermaßen vorgegangen werden. Die Klemmbacken 36 können entfallen und stattdessen ist
der vordere Abschnitt 53a der Fördereinheit 53 in den Bereich der Füllstation 2 unterhalb der Faltfinger 18 und 19 verlagert In diesem Fall übernimmt der Abschnitt 53a auch die Funktion
der Faltbacken 36. Hieraus ergibt sich eine weitere Vereinfachung der Vorrichtung. Das Zufalten des Sackeinfüllendes wird hierdurch im wesentlichen nicht beeinflußt bzw. erfährt keine wesentliche Änderung.

Claims (6)

  1. Patentanwälte ... . ► .· ··
    Dr. Hugo Wilcken · · · .:.··*:*'.'.".".'
    Dip!-Ing. Thomas Wilckan ·..- ; *..*..· "..*.:.. Q 9 9 1 Π C 1
    Mustorbahn 1 ■ 2400 Lübeck 1 J Z Z I U Ö I
    Anmelderin: Greif-Werk Maschinenfabrik GmbH,
    Kronsforder Landstraße 177, 24 0 0 Lübeck
    Patentansprüche
    f 1 Λ Verfahren zum Verschließen von mit fluidisierendem Gut gefüllten ventillosen Papier-, Kunststoff- oder dergleichen Säcken, bei dem das Einfüllende der gefüllten Säcke durch Faltvorgänge zunächst lose verschlossen und dann durch Nähen oder Schweißen endgültig verschlossen wird, wobei der gefüllte Sack von einer Füllstation unter Durchlauf einer Faltstation zu einer Näh- oder Schweißstation gefördert wire dadurch gekennzeichnet, daß die Faltvorgänge noch im Bereicl· der Füllstation durchgeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung zum Verschließen von mit fluidisierendem Gut gefüllten ventillosen Papier-, Kunststoff- oder dergleichen Säcken, mit einer Absenkeinrichtung für das Absenken des gefüllten Sackes vom Füllstutzen einer Fülleinrichtung, mit einer Fördereinrichtung zum Abfördern des gefüllten und in aufrechter Stellung gestützten Sackes von der Füllstation, mit einer Falteinrichtung zum vorerst losen Schließen der öffnung des gefüllten Sackes und mit einer Näh- oder Schweiß einrichtung zum endgültigen Schließen des Sackes, insbeson-■dere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falteinrichtung (1) dem Füll-
    3221051
    stutzen (7, 8) der Fülleinrichtung (2) unmittelbar zugeordnet ist, derart, daß die Faltelemente (18, 19, 36) der Falteinrichtung (1) das sich vom Füllstutzen (7) lösende Ende (15a) des von der Absenkeinrichtung (3) unten gestützten Sackes (15) innen und außen unter losem Schließen und gleichzeitig seitlicher Stützung des Sackes erfassen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Falteinrichtung (1) zwei neben dem Füllstutzen (7, 8) sich diametral gegenüberliegende, in horizontaler gegenläufig und in vertikaler Richtung gleichsinnig verfahrbare Faltfinger (18, 19) und zwei sich gegenüberliegende, unterhalb der Faltfinger und des Füllstutzens in horizontaler Ebene arbeitende, horizontale Faltbacken (36) umfaßt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltbacken (36) aus gesonderten Faltbacken oder aus einem scherenartig ausgebildeten Abschnitt (53a) der Fördereinrichtung (4) bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltfinger (18, 19) sowohl unabhängig von der Absenkeinrichtung (3) bewegbar als auch synchron mit der Absenkeinrichtung auf- und abwärts bewegbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet/ daß die Faltbacken (36) sowohl unabhängig von der Förderein richtung (4) bewegbar als auch synchron mit den Förderbändern (52, 53) der Fördereinrichtung (4) bewegbar sind.
    -GOPYj
DE19823221061 1982-06-04 1982-06-04 Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von mit fluidisierendem gut gefuellten ventillosen papier- kunststoff-oder dergeleichen saecken Ceased DE3221061A1 (de)

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Date Code Title Description
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