DE3220923C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/02—Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
- B65B13/04—Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes with means for guiding the binding material around the articles prior to severing from supply
- B65B13/06—Stationary ducts or channels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B59/00—Arrangements to enable machines to handle articles of different sizes, to produce packages of different sizes, to vary the contents of packages, to handle different types of packaging material, or to give access for cleaning or maintenance purposes
- B65B59/001—Arrangements to enable adjustments related to the product to be packaged
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Description
Die Erfindung betrifft einen Umreifungskanal für eine Umreifungs
vorrichtung mit einer verstellbaren Umreifungsschleife, die aus
einem flexiblen länglichen Grundkörper gebildet ist, bei der
seitlich am länglichen Grundkörper gelenkig und federnd Kanal
klappen befestigt sind, die infolge ihres winkelförmigen Quer
schnitts die seitliche Führung der dem Packstück zugewandten
Seite des Umreifungskanals bilden, wobei der gesamte Umreifungs
kanal (15) in bezug auf eine in Längsrichtung hindurchgehende
Achse abschnittsweise oder kontinuierlich verkrümmbar ist und
durch die Verkrümmung die Öffnung der vom Umreifungskanal gebil
deten Schleife verändert wird.
Es sind Umreifungskanäle, die aus einem flexiblen länglichen
Grundkörper bestehen, aus der US 30 70 001, US 28 53 938 und der
DE-AS 25 36 366 bekannt.
Die Vorteile dieser flexiblen Umreifungskanäle gegenüber den be
kannten starren Umreifungskanälen bestehen darin, daß mit ihnen
relativ einfach Umreifungsschleifen von verschiedener Größe und
Form hergestellt werden können. Die bekannten flexiblen Umrei
fungskanäle müssen an vielen Punkten entlang ihrer Länge an einem
starren tragenden Gestell befestigt werden, da sie sonst durch
hängen würden und keine ausreichende Öffnung für die Schleife
bilden. Durch die starren Befestigungen ist ein Verändern oder
Anpassen der Schleife an wechselnde Packstückgrößen während des
Betriebes nicht möglich.
Ein schnelles Verändern der Schleife an wechselnde Packstückgrö
ßen ist bei starren Umreifungskanälen bekannt, wenn ein um 90° zu
einem ersten Umreifungskanal stehender zweiter Umreifungskanal
mit seiner in den ersten Umreifungskanal hineinragenden Mündung
entlang dem ersten Umreifungskanal verschiebbar ist.
Es sind weiterhin aus der US 35 72 237 und DE-OS 28 53 440 Umrei
fungskanäle bekannt, die teilweise aus flexiblen oder veränderli
chen Teilen bestehen und bei denen die Schleife auch während des
Betriebes schnell veränderlich ist.
Die zuletzt genannten 3 bekannten Konstruktionen haben den Nach
teil, daß das Ende des Umreifungskanals mit der daran befindli
chen Verschließmaschine nicht in allen Richtungen frei beweglich
ist. Dieses Ende, wie auch die daran befestigten Teile des Umrei
fungskanals können nur entweder genau linear in Längsrichtung zum
Umreifungskanal oder in einer um 90° dazu stehenden Richtung be
wegt werden. Es gibt Anwendungsfälle, bei denen in diesen Rich
tungen kein ausreichender Platz für den Umreifungskanal vorhanden
ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Umreifungskanal zu
schaffen, bei dem bei einer Bewegung des Kopfendes des Umrei
fungskanals keine starre lineare Bewegung der nachfolgenden
Kanalteile vorgeschrieben ist und bei dem die komplizierten Ein
mündungsteile bei unter 90° aufeinander stoßenden Umreifungskanä
len entfallen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der aus einem flexiblen
Grundkörper bestehende Umreifungskanal freitragend ausgebildet
ist, wobei das Kopfende des Umreifungskanals in allen in der Um
reifungsebene liegenden Richtungen beliebig bewegbar ist.
Bei einem solchen Umreifungskanal kann der Grundkörper aus einem
elastischen gummiähnlichen Material bestehen, dessen ausreichende
Härte die Aufnahme der Haltemittel für die die Bandgleitfläche
abdeckende Kanalklappenteile ermöglicht. Der im Ausgangsmaterial
durchgehende strangförmige elastische gummiähnliche Grundkörper,
z. B. mit rechteckigem Querschnitt, ist annähernd ringförmig an seinen Enden so
mit der Bandtransportvorrichtung verbunden, daß bei einer Höhen- oder auch
Seitenbewegung der Bandtransportvorrichtung der Umgreifungskanal elastisch an
seinen freien Umfangsbereich gegenüber einem Festpunkt seine Form verändern
und ausweichen kann. Der Umreifungskanal kann auch als Teilbogen mit einem
herkömmlich verstellbaren Kanalsystem verbunden sein oder auch überhaupt nur
aus einem Teilbogen bestehen, sofern keine geschlossene Stahlbandumführung um
ein Packstück herum gewünscht ist.
Eine weitere Ausführungsform eines Umreifungskanals kann aus einer größeren
Anzahl von länglichen Körpern bestehen, wobei jeder längliche Körper mit dem
daranstoßenden länglichen Körper durch ein Band verbunden ist, das eine Schwenk
bewegung um eine parallel zum durchgeführten Verpackungsband und senkrecht
zur Längsrichtung des Umreifungskanals liegende gedachte Achse gestattet, wobei
Anschläge oder Federn, die beim Verstellen des Umreifungskanals auftretende
Schwenkbewegung begrenzen.
Ferner kann der Grundkörper aus aneinander gekoppelten Kettengliedern bestehen,
dessen elastische Rückstellkräfte durch mit den Kettengliedern verbundene Federn
erzeugt werden.
Die Teilabschnitte von diesen Umreifungskanälen können beim momentanen
Hantieren z. B. nach oben oder seitlich weggedrückt werden, wenn sonst kein
Platz vorhanden ist. Der Umlauf des Verpackungsbandes in diesen Umreifungs
kanälen ist wesentlich problemloser, weil rechtwinklige Einmündungen ganz
vermieden werden können. Dadurch ist es möglich, auch dickeres und somit
steiferes Umreifungsband zu verwenden, ohne daß das Stahlband an den 90°
Umlenkstellen aus dem Kanal ausbricht.
Der Umlauf des Verpackungsbandes wird noch dadurch verbessert, daß die
zwischen jeweils zwei länglichen Körpern befindliche Fuge von mindestens einem
das Verpackungsband führenden Band überdeckt ist, das elastisch oder plastisch
biegsam ist und so lang ist, daß von einem Teil mindestens vier längliche Körper
überdeckt sind. Es ist noch besser, wenn es genauso lang wie der gesamte
Umreifungskanal ist. Aus Gründen der Haltbarkeit und Reibung ist es zweck
mäßig, wenn das die Fuge überdeckende Band aus Metall ist und flach und breit
ausgebildet ist.
Dieses Band kann zusätzlich bis zu einem gewissen Winkel wie ein Gelenk wirken,
wenn es aus Federstahl besteht. Durch die Kraft des Federstahls wird außerdem
die Bewegung in gewissen Grenzen gehalten, so daß die länglichen Körper sich
nicht in einem zu starken Winkel gegeneinander verdrehen können. Bei zu starkem
Winkel würde bekanntlich der Anfang des Verpackungsbandes stecken bleiben.
Diese Wirkung als Gelenk tritt beim Band aus Federstahl nur ein, wenn jeder
längliche Körper mit dem Band verbunden ist. Die Verbindung ist besonders
günstig, wenn sie mindestens 1/5 der Länge des länglichen Körpers von der Fuge
entfernt liegt. Die Verbindung ist besonders einfach herzustellen, wenn auf dem
Band aus Federstahl Gewindestifte zur Befestigung des länglichen Körpers aufge
schweißt sind.
Ein so gestalteter Umreifungskanal kann auch vorteilhaft als ein verschiebbare
Führungskanal eingesetzt werden, wie er z. B. bei der Umreifung an Paletten mit
Bodenholmen benötigt wird. Dabei wird das Bandführungssystem dadurch ge
schlossen, daß zwischen der Ladefläche und den Bodenholmen ein Kanalabschnitt
ein- bzw. ausgeschoben wird. Die Biegsamkeit des Umreifungskanals erlaubt ein
raumsparendes Zurückfahren durch Umlenkung in die Senkrechte, während ein
gestreckterer nicht biegsamer Umreifungskanal genau um die Strecke horizontal
nach hinten herausgefahren werden müßte, um die er beim Einfahren zur
Schließung der Bandumführung nach vorn durchgesteckt wird.
Ausführungsbeispiele werden anhand der Fig. 1 bis 6 beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen elastischen Umreifungskanal, der ringförmig mit einer Bandtransport
vorrichtung verbunden ist,
Fig. 2 den Querschnitt A-B aus Fig. 1,
Fig. 3 einen Teil des Umreifungskanals ohne Kanalklappen,
Fig. 4 das Band aus Federstahl mit den aufgeschweißten Gewindestiften,
Fig. 5 einen länglichen Körper,
Fig. 6 einen Teil einer Umreifungsschleife.
In Fig. 1 ist ein ringförmig mit der Bandtransportvorrichtung 32 verbundener
Umreifungskanal dargestellt, dessen elastischer Grundkörper 15 die Kanalklappen
33 trägt, welche die Bandlauffläche des Grundkörpers 15 für die Führung des
Stahlbandes abdecken. Die Bandtransportvorrichtung 32 ist höhen- und seitenver
stellbar und gegen einen nicht gezeichneten Festpunkt angeordnet. Wird z. B. die
Bandtransportvorrichtung 32 abgesenkt, dann verringert sich die ringförmige
Öffnung der lichten Höhe gemäß der gestrichelten Linie der Fig. 1.
Nach Fig. 3 besteht der Umreifungskanal aus den länglichen Körpern 11 bis 14.
Diese sind auf dem Band 15 aus Federstahl mit Hilfe der Gewindestifte 16
bis 23 festgeschraubt. Die Gewindestifte 16 bis 23 sind auf dem Band 15 aufge
schweißt. Die länglichen Körper enthalten Bohrungen, die beim länglichen Körper
mit 11 und 24 und 25 bezeichnet sind. In den Bohrungen sind in herkömmlicher
Weise mit Hilfe von Stiften und Federn die nicht gezeichneten Kanalklappen
befestigt.
Der Umreifungskanal kann am Einlauf, wo das Verpackungsband von
der Vorratsrolle läuft, z. B. an einem Gestell befestigt sein.
Das Ende des Umreifungskanals ist an einer Verschließmaschine be
festigt und mit dieser zusammen z. B. frei beweglich, weil alle
übrigen Teile des Umreifungskanals allein durch die Steifigkeit
des Bandes 15 zu einer Umreifungsschleife offengehalten sind.
Diese Umreifungsschleife ist wegen der Beweglichkeit des Bandes
15 veränderlich und kann z. B. auch dem innerhalb der Umreifungs
schleife befindlichen Packstück angepaßt werden. Bei extrem lan
gen Umreifungskanälen kann das Gewicht des oberen Teils der Um
reifungsschleife durch nachgiebige hochhaltende Mittel zum Teil
aufgehoben werden. Solche Mittel sind bekanntermaßen Federzüge
mit der Feder 26 oder sonstige Züge mit Rolle und Gegengewicht.
Die maximale Verdrehung der länglichen Körper zueinander kann
auch durch bekannte räumliche Begrenzungsmittel erfolgen. Ein
solches Mittel stellt z. B. die Lasche 27 dar, deren Bohrungen 28
und 29 aus Schlitzen bestehen, die erheblich größer als die Stif
te 30 und 31 sind. Anstelle der Lasche 27 können auch andere Mit
tel benutzt werden, die zunächst ein gewisses Spiel zulassen und
nach einem maximalen Spiel verhaken oder verklemmen. Diese Mittel
können auch innerhalb der Abmessungen der länglichen Körper,
z. B. in einer länglichen Bohrung liegen.
Claims (7)
1. Umreifungskanal für eine Umreifungsvorrichtung mit einer verstellbaren Um
reifungsschleife, die aus einem flexiblen länglichen Grundkörper gebildet ist, bei
der seitlich am länglichen Grundkörper gelenkig und federnd Kanalklappen be
festigt sind, die infolge ihres winkelförmigen Querschnitts die seitliche Führung
der dem Packstück zugewandten Seite des Umreifungskanals bilden, wobei der
gesamte Umreifungskanal (15) in bezug auf eine in Längsrichtung hindurch
gehende Achse abschnittsweise oder kontinuierlich verkrümmbar ist und durch die
Verkrümmung die Öffnung der vom Umreifungskanal gebildeten Schleife verändert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Umreifungskanal freitragend ausgebildet
ist, wobei das Kopfende des Umreifungskanals in allen in der Umreifungsebene
liegenden Richtungen beliebig bewegbar ist.
2. Umreifungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einer
größeren Anzahl von starren länglichen Körpern (11) besteht, und jeder längliche
Körper (11) mit dem daranstoßenden länglichen Körper (12) durch ein Band (15)
verbunden ist, das eine Schwenkbewegung um eine parallel zum durchgeführten
Verpackungsband und quer zur Längsrichtung des Umreifungskanals liegende
gedachte Achse gestattet, wobei Anschläge oder Federn (27, 26) die beim
Verstellen des Umreifungskanals auftretende Schwenkbewegung begrenzen.
3. Umreifungskanal nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
die zwischen jeweils zwei länglichen Körpern (11, 12) befindliche Fuge über
deckende Band (15) elastisch oder plastisch biegsam ist und so lang ist, daß von
diesem Band (15) mindestens 4 längliche Körper (11, 12) überdeckt sind.
4. Umreifungskanal nach den Ansprüchen 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
überdeckende Band (15) aus Federstahl besteht.
5. Umreifungskanal nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
längliche Körper (11, 12) mit dem überdeckenden Band (15) verbunden ist.
6. Umreifungskanal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung
mindestens 1/5 der Länge des länglichen Körpers (11, 12) von der Fuge entfernt
liegt.
7. Umreifungskanal nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf
dem Band (15) aus Federstahl Gewindestifte (16, 17) zur Befestigung des läng
lichen Körpers (11) aufgeschweißt sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3220923C2 true DE3220923C2 (de) | 1988-05-19 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (6)
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-
1982
- 1982-06-03 DE DE19823220923 patent/DE3220923A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3220923A1 (de) | 1983-12-08 |
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Legal Events
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Owner name: HOESCH AG, 4600 DORTMUND, DE |
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Owner name: FRIED. KRUPP AG HOESCH-KRUPP, 4300 ESSEN UND 4600 |
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