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DE3219051A1 - Kindersichere arzneimittelroehrenpackung - Google Patents

Kindersichere arzneimittelroehrenpackung

Info

Publication number
DE3219051A1
DE3219051A1 DE19823219051 DE3219051A DE3219051A1 DE 3219051 A1 DE3219051 A1 DE 3219051A1 DE 19823219051 DE19823219051 DE 19823219051 DE 3219051 A DE3219051 A DE 3219051A DE 3219051 A1 DE3219051 A1 DE 3219051A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
child
cover
tube
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19823219051
Other languages
English (en)
Inventor
Gotthard 6536 Langenlonsheim Neugebauer
Friedrich 6531 Münster-Sarmsheim Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZIMMERMANN, FRIEDRICH, 6531 MUENSTER-SARMSHEIM, DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823219051 priority Critical patent/DE3219051A1/de
Publication of DE3219051A1 publication Critical patent/DE3219051A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J1/00Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
    • A61J1/03Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for pills or tablets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D50/00Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures
    • B65D50/02Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions
    • B65D50/04Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one
    • B65D50/045Closures with means for discouraging unauthorised opening or removal thereof, with or without indicating means, e.g. child-proof closures openable or removable by the combination of plural actions requiring the combination of simultaneous actions, e.g. depressing and turning, lifting and turning, maintaining a part and turning another one where one action elastically deforms or deflects at least part of the closure, the container or an intermediate element, e.g. a ring

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

Kindersicher· Arzneiaittolröhrenpacknnic
Gegenstand der Erfindung ist eine kindersichere Ars· neiaittelpaekung ait herköaalichen, durchsichtigen Röhrchen für Arzneiaittel in verschiedenen Darreich· ungsformen, die hermetisch verschlossen ist, auf der eberen Seite der sur Kindersicherung nötigen Öffnungshandhabung und auf einer Seite eine Kassier zur Aufnahae d«r Gebrauchsanweisung aufweist.
Bei den bislang bekannten derartigen Arsneiaittelpackungen sind die Arsneiaittel wie Tabletten usw. direkt dea Zugang des Benutsers zugänglich und werden im allgemeinen durch Aufklappen der Einstecklaschen an zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Faltschachtel und dem Entnehmen des Verschlusses der Röhrenpackung geöffnet.
Diese einfachste Öffnungeart bringt die Gefahr alt sich, da0 auoh bereite klein· Kinder in der Lage sind, eine solche Faltschachtel zu öffnen und dadurch an die Röhrenpackung zugelangen, deren Verschluß aeistens alt den Zähnen zn entfernen und so an das Arzneimittel zu konaen, was häufig zu Verletzungen, insbesondere Vergiftungen, führt.
Arzneimittelpackungen, die den Zugriff zua Medikament durch Kinder verhindern sollen, sind an sich bekannt und meist als Blisterpackung mit verstärktem Duroh-
-Z-
drttckteil ausgeführt, weisen Jedoch den Nachteil auf, daß »ie den eigentlichen Sinn der leichten Handhabung das Medikament au· seines Näpfchen zu entnehmen, zunehmend, insbesondere auch für ältere Patienten erschwert wird.
Außerdem weisen alle bisher auf den Markt befindlichen Präparate· die von einer Röhrenpackung, in der daa Füllgut geordnet enthalten war, auf ein· Tiefziehpaekung umgestellt wurden, eine Vοlumenszunähme der Tief-. 10 ziehpackung gegenüber der kindersicheren Röhrenpackuag
im Sehnitt um ca. 25* auf.
Diese Volumenszunahme führt zur Veränderung der äußeren Packungegestalt und zu erheblich größerem Lagerraumbedarf beim Hersteller, im Großhandel, in den Apotheken und letzten Endes auch beim Verbraucher.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es deshalb, dies· bekannten Nachteile zu überwinden.
Es wurde deswegen eine kindersicher· Arzneimittelpackung für Arzneimittel in Röhrenpackung gefunden, die derart ausgebildet ist, daß die Röhrenpackung ihre
) eigentliche Aufgabe beibehält, nämlich raumsparend zu
sein, jedoch die Entnahme aus der Arzneimittelpackung nicht durch einfaches Aufklappen einer herkömmlichen Paltechachtel und das Entfernen des Verschluaaes der Röhrenpackung möglich ist, um die Gefahr «in·· öffn«ns der Arzneimittelpackung durch Kinder nach Möglichkeit auszuschalten.
Dabei soll die Entnahmehandhabung so ausgebildet sein, daß auf der anderen Seit· zum öffnen und Wieder- Verschließen kein· zusätzlichen Hilfsmittel, wie z. B. Spezialwerkzeuge notwendig sind.
Zar Lösung dieser Aufgabe ist bei einer kind«rsieheren
Arzneimittelpackung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung vorgesehen, daß erst nach dem Drücken gegen einen abgefederten Kammerdeckel und des gegenläufigen Entriegeln einer zweigeteilten Verriegelung·- sperre das Aufklappen des Deckels und somit die Entnahme des Arzneimittels aus der Röhrenpackung möglich ist.
Auf diese Weise wird sichergestellt, daß ausschließlieh durch Zusammenwirken der nötigen Bewegungen mittels Betätigungeelementen der Handhabung an der Arzneimittelpackung die gewünschte Freigab· des Medikaments erfolgt.
Die Gefahr der gleichseitigen Durchführung dieser drei Bewegungen durch eines, mit einer derartigen Entnahmehandhabung versehenen Arzneimittelpackung, spielenden Kleinkindes ist außerordentlich gering, sodaß damit ein· wirksame Sicherung gegeben ist, die weitestgehend der Anforderung des Arzneimittelgesetzes § 28 und der DIN 55 559 vom Oktober 1980 entspricht.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfind· ung ergeben sich aus der nachfolgenden Boschreibung des AusfUhrungsbeispiels anhand der Figuren der Zeichnungent
Dabei ze-igti
Fig. 1 einen vergrößerten Azialschnitt durch die gesamte kindersichere Arzneimittelröhrenpackung mit der erfindungsgemäßen Öffnungshandhabung, der Kammer mit Kammerdeckel und der handelsüblichen Röhrenpackung mit dem Medikament.
Fig. 2 einen stark vergrößerten Axialschnitt, in dem
-4-
die gesamte Öffnungehandhabung in verriegelten Zustand dargestellt ist.
Fig. 3 eine stark vergrößerte Draufsicht, die die An· Ordnung der Öffnungshandhabung von oben her erkennen IHOt.
Fig. k einen stark vergrößerten Axialschnitt, in dem die gesamte Öffnungshandhabung alt geöffnet··. Deckel dargestellt ist.
Fig. 5 die drei Ansichten der zweigeteilten, eigengefederten Verriegelungssperre mit den geriffelten Zapfen.
Fig. 6 die kindersichere Arzneimittelröhrenpaekung, insbesondere die Öffnungshandhabung in perspektivischer Ansicht.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Gehäuse bezeichnet, welches aus druckstabilen Kunststoff besteht und auf der linken Seite in mittlerer Höhe nach oben verlaufend, einen angespritzten Kammerdeckel 2 mit einem Drehpunkt 3 aufweist, der die Kammer k nach der Seite verschliessen laßt.
Der Kammerdeckel 2 ist in der Mitte seiner wirksamen Länge nach innen zu Kammer k hin um die Stärke der beiden Halterippen 5 gekröpft. In gleicher Höhe der Kröpfstelle des Kammerdeckels 2 sind an der Innenseite des Gehäuses 1 nach unten hin verlaufend, zwei Deckelanschläge 6 angeordnet.
In Höhe der Trennungsebene des Gehäuses 1, nach unten verlaufend, sind auf der Innenseite noch swei Deckelanschläge 7 angebracht, welche den Kurs des Kammerdeckeis 2 nach innen hin zur Kammer k begrenzen.
■ III · · · "
Β·1 dieser ausgeführten Bewegung des K>—siitsckels 2 Ubernehaen die beiden Deckelanschläge 6 die Abstützung des Kammerdeckels 2 unterhalb der gekröpften Stelle, sodaQ dadurch der Kasnerdeekel 2 la oberen Bereich eigengefedert ist und in seiner Ruhe bzw.- Ausgangsstellung immer an den beiden Halterippen 5 »it seiner Außenseite anliegt·
Die Kammer k des Gehäuses 1 enthält eine über ihre Breite verlaufende Einstecknut 8 mit Arretierungsraste 9 >ur Aufnahme der zweige-teilten, eigenge-federten Verriegelungssperre 10.
Xn Fig. 2 ist die zweigeteilte, eigengefederte Verrie-
gelungssperre 10 in verriegelter Stellung bezeichnet und zeigt auf der unteren Seite die Arretierungsnasen 11, welche die Aufgabe haben, auf der rückwärtigen Seit· ie Gehäuse 1 einzurasten und auf der vorderen Seit· sich auf der Einsteeknut 8 abzustutzen.
20
An den zwei Vexriegelungsaarmen 26» wie auch nach Fig. 5 in den drei Ansichten dargestellt, sind an den Außenseiten Je ein Zapfen 12 angebracht, die mn den Enden geriffelt sind, damit bei Benützung ein Abglei-
ten der Finger verhindert wird.
Nach oben hin, asi Ende der zweigeteilten, eigengefederten Verriegelungasperre 10 sind die eigentlichen Sperrhacken 13 ausgebildet in der Weis·, daß si· nach oben eine Rundung alt einer nach rechts abfallenden
Schräge aufweisen.
In Fig. 2, 3 und k ist das Gehäuse 1 auf der Höh· der eingezeichneten Trennungβebene im Bereieh der Kaaaer k an den Außenseiten alt je einer Griffaulde 14 und Je einea FUhrungelangloch 15 versehen·
-6-
Daβ Ftthrungslangloch 15 läßt auf Jeder Außenseite dl· Zapfen 12 au· dea Gehäuse 1 in der Vei·· hervortreten, daß diese innerhalb der Griffaulde Ik alt den Fingern oeslllierend einsein bewegbar sind, Jedeeh über die Gehäusewand nicht überstehen, aodafl die Arzneiaittelrtfhrenpackung Yen auBen glattflKchig erscheint» «ta se rauaaparend ohne durch herauaragende Teile in Karton· verpackt werden «u können·
Der in diesea Teil, der bisher beschriebenen kindersicheren Arsneiaittelrtthrenpackung befindliche Freiraum, nämlich der Kaaaer k, dient iur erdentlichen Aufnahme der Gebrauchsanweisung und der eigentlichen Handhabung der Kindersicherung»
Nach Fig. 1, 2 und k ist der VerschluOdeckel 16 be- »eichnet, der an der rechten Seite einen Drehpunkt 19 hat und alt dea Gehtuse 1 beweglich rerbunden ist, da er alt diesea cuiamtn gespritzt wird und so ein Spritzteil darstellt.
Auf der linken Seite, oberhalb der Trennungsebene weist der Verschlußdeckel 16 eine Verriegelunganase 17 auf, die so ausgebildet ist, daß diese nach unten seigend eine Schräge nat und auf der oberen Seite eine tar Trennungsebene parallel verlaufende Flache besitzt.
Die Aufgabe der Verriegelungenase 17 ist es, in die Verriegelungsöse 20 des Kaaaerdeckel· 2 einzurasten, damit dieser den Verschlußdeckel 16 geschlossen hält.
Auf den Innenseiten des Verschlußdeckele 16 befindet •ich ein Verriegelungszapfen 18. Die Kontur von diesem ist gleich dem der Verriegelung·!!«*« 17, nur in spiegelbildlicher Ansicht, d. h. nach unten zeigend hat dieser eine Schräge, jedoch oben ein· parallele Flache zur Trennungsebene verlaufend.
• ·
• ·
Il · · ·
-7-
Dieser Verriegelungszapfen 18 übernimmt zusammen ait den Sperrhacken 13 der zweigeteilten, eigengefederten Verriegelungaeperre 10 die eigentliche kindersicher« VersehluOfunktion.
Auf der rechten Seite de· Verschlussdeckel· 16 befindet •ich auf der Innenseite die VerechluOhUlse 21, die wie in Fig. 2 dargestellt, nach unten über die Trennebene ragt und an Umfang im unteren Teil konisch geformt ist.
Die VerschluOhtilse 21 nimmt in ihrem oberen zylindrischen Innenteil ein Federelement 22 auf, wie sie allgemein Verwendung finden z. B. als Faltenbalg.
Nach Fig. 1, 2, 3 und 1» ist die handelsübliche Röhrenpackung 23 in den rechten Freiraum des Gehäuses 1 eingelassen, die unten im Gehäuse 1 am geschlossenen Beden aufsitzt und sich nach eben in Höhe der Trennungsebene durch Tier Verriegelungsnocken 2k abstutzt.
Das Gehäuse 1 weist außerdem noch unterhalb des Drehpunktes 19 zwei Sichtfenster 25 auf, die als Durchbrüche durch die Gehäusewand ausgebildet sind und so die durchsichtige Röhrenpackung mit ihrem darin befindllchen Medikament erkennen lassen, um so dem Patient den Füllungegrad der kindersicheren Arzneimittel· ruhrenpackung zu signalisieren.
Auf den übrigen drei Packungeflächen ist noch genügend Freiraum tür die Bedruckung bzw. Etikettierung vorhanden.
• ·
.8.
Handhabung bzw. Gebrauch der kindersicheren Arzneimittelröhrenpackung anhand der Fig. der Zeichnungen:
Vorausgesetzt; die Arzneimittelröhrenpackung ist gebrauchefertig mit Medikamenten und der Gebrauchsanweisung abgepackt.
Um die Gebrauchsanweisung und das Medikament entnehmen zu können, wird die Arzneimittelröhrenpackung d. h. das Gehäuse 1 mit der Hand umfaßt und mittels Daumen gegen den Kammerdeckel 2 gedrückt, bis dieser spürbar an den Deekelanschlägen 7 anliegt. Dadurch gleitet die Verriegelungsöse 20 oue der Verriegelungsnase 17 des Verschlußdeckels 16. Damit ist die erste Phase der Entriegelung ausgeführt.
Mit der anderen Hand werden mittels Daumen und Zeigefinger die beiden geriffelten Zapfen 12 zur Kammerdeckelseite bis zum Anschlag der beiden Ftthrungalanglöcher 15 gedrückt.
Die beiden geriffelten Zapfen 12 müssen beide in die Richtung der Kammerdeckelseite gebracht werden, damit auch dadurch die beiden Sperrhacken 13 den Verriegelungszapfen 18, der sich im Verschlußdeckel 16 befindet, freigeben.
Hierbei handelt es sich um eine doppelte Sicherung, die absolut verhindert, falls eine zufällige Richtungsänderung eines Entriegelungsarmee 26 durchgeführt wird, daß die eigentliche Kindersicherung außer Punktion gesetzt wird.
Nun wird mit dem vorgenannten Daumen und Zeigefinger der Verschlußdeckel 16 durch leichten Druck nach innen auf die Griffmulden 14 mit einer Bewegung nach •ben geöffnet.
Die beiden eigengefederten Entriegelungsarme 26 der
Verriegelungssperre 10 gehen zwangsläufig in ihr·
-9-
Ausgangslage zurück, ebenso der Kammerdeckel 2, nachdem er vom Druck des Daumens entlastet worden ist. Dieser liegt dann an den beiden Halterippen 5 an, die aich auf den Innenseiten der Kammer k befinden.
Der nun Tollkommen entriegelte Verschlußdeckel 16 kann jetzt Töllig geöffnet werden, dabei wird di· Verschlußhülse 21 mit ihrem konisch ausgebildeten unteren Toil aus der Röhrenpackung gezogen, die daa Medikament im Inneren dieaer hermetisch verschließt.
Der Patient hat naoh dem öffnen dee Verschlußdeekels 16 Tollen Zugriff zum Medikament.
Außerdem kann der Verachlußdeckel 16 nach dem Öffnen nicht verloren gehen, da dieaer am Gehäuse 1 angespritzt ist und dadurch der Drehpunkt 19 die Funktion oinea Scharnieres erhält.
Um die Gebrauchsanweisung entnehmen zu können, wird der Kammerdeekel 2 von innen in Höhe der Verriegelunganase 17 nach außen gedruckt, ao daß die RUckhaltekraft der beiden Halterippen 5 überwunden wird und der Kammerdeckel 2 über seinen Drehpunkt 3 »ich ganz aufklappen läßt.
Die Ausbildung des Drehpunktes 3, des Kammerdeckela 2 ist gleich dem des Verschlußdeckels 16 am Gehäuse 1, angeapritzt und in Punktion einea Scharnieres.
Der Verschließvorgang der kindersicheren Arzneimittelröhrenpackung geschieht durch Einschieben der Gebrauchsanweisung in die Kammer Ί, anschließendem Aufklappen dea Kammerdeekela 2 und überdrucken der beiden Halterippen 5, ao daß der Kammerdeckel 2 bis an den Deekelanschlägen 7 anliegt und durch Eigenfederung, well über dia unteren Deckelansohläge 6 abgestützt, in seine Auegangslage zurück geht, bis er an den Innenseiten der
Halterippen 5 anliegt.
-10-
Der Verschlußdeckel 16 kann anschließend in seine Verschlußlage gebracht werden. Dabei werden durch die Schräge- des Verriegelungszapfene 18 die leicht gerundeten Schrägen der Sperrhacken 13 und zwangsläufig die beiden eigengefederten Verriegelungsarme 26 der zweigeteilten Verriegelungssperre 10 nach außen abgedrängt» bis die obere Kante bzw· Spitze de» Verriegelungszapfens 18 die Spitzen der beiden Spemrhacken 13 passiert hat und die Verriegelungssperre 10 durch Eigenfederung in ihre Auegangslage zurückspringt· Der gleiche Vorgang wird ausgeführt, indem die Verriegelungsnase 1? dea Verschlußdeckela 16 mit seiner Schräg· über die obere Kante des Kammerdeckel· 2 gleitet» dabei den Kammerdeekel 2 zur Kammer k hin rmrsehiebt, bis di· Spits· der Verriegelungsnase 17 am Kammerdeckel 2 abgleitet und in der Verriegelungsöse 20 einrastet» weil der Kammerdeokel 2 durch di· unteren Deckelanschläge 6 abgestützt wird, dadurch eigengefedert ist und wieder in seine Ausgangslage bis zum Anliegen an di· Innenseite der Halterippen 5 gebracht wird.
Sin· erneute Entnahm· des Medikament· ist erst wieder mttglich, nachdem der hier beschriebene Vorgang exakt wiederholt wird.
Daduroh wird gewährleistet, daß der Zugriff τοη Kindern durch die Wirkung der doppelten Kindersicherung gemäS der DIN 55 559 - Kindergesieherte Packungen ▼erhindert wird.

Claims (1)

  1. PatentansprUchet
    Kindersichere Arzneimittelpackung aus drucketabilem Kunststoff, die auf drei der Außenflächen eine Bedruckung oder Etikettierung erlaubt und hermetisch verschlossen ist» auf der oberen Seite einen doppelt, verriegelbaren Verschlußdeckel (16), auf einer Längsseite einen Freiraum zur Aufnahme einer handelsüblichen, durchsichtigen Röhrenpackung (23)» auf der anderen angrenzenden Seite eine Kammer (U) zur Aufnahme der Gebrauchsanweisung und der Verriegelungssperre (1O) in einer gesonderten Einstecknut (8) aufweist, dadurch gekennaelehnet, daß nur durch Eindrücken des Kammerdeckels (2) die Verriegelungsnase (17) des Verachlußdeckels (16) aus der Verriegelungsöse (20) und durch gleichzeitiges Verschieben der beiden eigengefederten Verriegelungsarme (26) der zweigeteilten Verriegelungs-sperre (10) über die beiden geriffelten Zapfen (12) bis zum Anschlag der Führungslanglöcher (1I5) die beiden Sperrhacken (13) von dem Verriegelaungszapfen (18) gelöst werden, der Beetandteil des Verschlußdeckels (i6) ist, und somit der Verschlußdeckel (1-6) und danach der Kammerdeckel (2) freigegeben und geöffnet werden kann,
    2, Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamten Außenflächen rechtwinklig zueinander angeordnet, glattflächig und ohne überstehende Einzelteile ausgebildet sind, damit ein platzsparendes Stapeln bzw. Abpacken in Umverpackungen möglich ist*
    3· Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammerdeckel (2) gemäß der Fig. 1,2 und Ί als ange-
    -12-
    spritztes Teil mit dem Gehäuse (1) unverlierbar verbunden ist und einen Drehpunkt (3) aufweist, der als Scharnier in Punktion tritt, in seiner oberen Hälfte nach innen um die Stärke der Halte·» rippe (5) abgekröpft ist, sich über die beiden innen liegenden Deckelanschläg* (6) abstützt und dadurch, wenn er in Richtung auf die Kaoner (k) gedrückt wird, selbstfedernd wirkt und nach innen durch die beiden Deckelanschläge (7) kursbegrenst wird.
    k. Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (i6) gemäß Fig. 1,2 und k als angeapritstes Teil mit dem Gehäuse (i) unverlierbar verbunden ist und einen Drehpunkt (19) aufweist, der als Scharnier in Punktion tritt und an seiner dem Kaamerdeckel (2) zugewandten Seite eine nach innen ausgeformt» Verriegelungsnase (17), in gleicher
    Höhe aber innenliegend über der Kammertrennwand
    einen gleich der Verriegelungsnaae (17) ausgeformten Verriegelungssapfen (18) hat, welcher die eigentliche Verriegelungsfunktion übernimmt.
    5· Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (16) gemäß Fig. 1,2 und k oberhalb des Freiraumes zur Aufnahme der Röhrenpackung (23) eine VerschlußhUlse (21), in deren Zentrum von der Verschlußdeckelwandung ausgehend ein Federelement (22) eingebracht ist, aufweist und diese zur unteren Seite hin konisch verlaufend ausgebildet ist, um im geschlossenen Zustand die Röhrenpackung (23) auf deren Innenseite hermetisch zu verschließen.
    6. Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach An-
    epruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß das Gehäuse (1) gemäß Fig. 1 an seiner Stirnseite auf der Freirauaseite zwei längliche Sichtfenster (25), die zur Verbrauchskontrolle dienen, aufweist.
    7. Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (i) gemäß Fig. 1, 2, 3 und k auf seiner unteren Seite vollkommen mit einem Boden verschlossen ist
    HO und im oberen Teil des Freiraumes, der zur Aufnahme der Röhrenpackung (23) dient, an Jeder der vier Innenseiten Verriegelungsnocken (2*0 ausgeformt sind, damit die Röhrenpackung (23) nach oben hin so eingefaßt ist, daß diese sioh an Boden abstützt und oben an den Innenkanten der Verriegelungenocken (2k) fest verklemmt ist.
    8. Kindersicher· Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß da· Gehäuse
    (i) gemäß Fig. 1, 2, und k innerhalb der Kammer (k) mit einer nach oben geöffneten Binstecknut (8) versehen ist, die zur Kammertrennwand in Höh·
    / der beiden Deckelanschläge (6) eine Arretierungs-
    raste (9) besitzt, auf der gegenüberliegenden Seit· dagegen mit einer gerade verlaufenden Stützfläche endet.
    9. Kindersichere Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
    (i) gemäß Fig. 1, 2, 3, k und 6 in den zwei gegenüberliegenden Wandungen der Außenseite der Kasaser (k) an deren oberen öffnungen zwei Griffmulden (Vk) und in derem Jeweiligen Zentrum Je ein FUhrungslangloch (I5)f welche nach oben offen sind, aufweist.
    35
    10, Kindersichere Arzneimittelröhrenpaokung nach An-
    Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese gemäß Fig. 1, 2, h und 5 in der Einstecknut (8) eine zweigeteilte, eigengefederte Verriegelungssperre-(io) mit ihren Arretierungsnasen (11) aufnimmt und mit Hilfe der Arretierungsraste (9) unverlierbar verbindet.
    11· Kindersicher· Arzneimittelröhrenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die Ver-TO riegelungssperr· (1O) gemäß Fig· 1» 2, 3, 4 und 5 an den zwei Verrivgelungsarmen (26)» Je einen Sperrhaeken (13) und je einen Zapfen (12)» die an den Stirnflächen außen geriffelt sind» aufweist.
    12. Kindersichere ArzneimittelrOhrenpackung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet» daß die Ver— riegelungseperre- (10) gemäß Fig. T, 2, und k über die beiden Verriegelungsarme (26) einen Federweg, der über die Länge der FUhrungslanglöcher (15) mittels der Zapfen (12) kursbegrenzt ist und dabei mit den beiden Sperrhaeken (13)» in Verbindung des Verrlegelungszapfens (18) im Verschlußdeckel (16), eine Ver.- bzw. Entriegelung» zuläßt·
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