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DE3218385A1 - Bodenbearbeitungsmaschine in form einer bodenfraese oder einer kreiselegge - Google Patents

Bodenbearbeitungsmaschine in form einer bodenfraese oder einer kreiselegge

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Publication number
DE3218385A1
DE3218385A1 DE19823218385 DE3218385A DE3218385A1 DE 3218385 A1 DE3218385 A1 DE 3218385A1 DE 19823218385 DE19823218385 DE 19823218385 DE 3218385 A DE3218385 A DE 3218385A DE 3218385 A1 DE3218385 A1 DE 3218385A1
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DE
Germany
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tractor
soil
machine according
soil cultivation
shaft
Prior art date
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Granted
Application number
DE19823218385
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English (en)
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DE3218385C2 (de
Inventor
Richard 4515 Bad Essen Warnking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk and Co 4515 Bad Essen De GmbH
Original Assignee
RABEWERK HEINRICH CLAUSING 4515 BAD ESSEN
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RABEWERK HEINRICH CLAUSING 4515 BAD ESSEN, Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical RABEWERK HEINRICH CLAUSING 4515 BAD ESSEN
Priority to DE19823218385 priority Critical patent/DE3218385A1/de
Publication of DE3218385A1 publication Critical patent/DE3218385A1/de
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Publication of DE3218385C2 publication Critical patent/DE3218385C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/06Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors
    • A01B59/064Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors for connection to the front of the tractor
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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    • A01B49/04Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools
    • A01B49/06Combinations of soil-working tools with non-soil-working tools, e.g. planting tools for sowing or fertilising
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  • Environmental Sciences (AREA)
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Description

  • Beschreibung:
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Bodenbearbeitungsmaschine für den Anbau an einen Schlepper, mit vom Schlepper aus antreibbaren Werkzeugen, in Form einer Bodenfräse oder einer Kreiselegge, mit Anschlußstellen für ein am Heck des Schleppers angeordnetes Dreipunktgestänge.
  • Der Anbau von Bodenbearbeitungsmaschinen an die Frontseite eines Schleppers ist manchmal erwünscht, z.B. dann, wenn eine kombinierte Bearbeitung stattfinden soll, wobei auch am Heck des Schleppers Geräte angeschlossen werden. Die Anbringung an der Vorderseite hat auch den Vorteil, daß die Arbeit des Gerätes vom Schlepperfahrer sehr gut und bequem beobachtet werden kann.
  • Bekannt ist eine Bodenbearbeitungsmaschine in Form einer Kreiselegge (DE-OS 24 17 153), die eine Anschlußvorrichtung aufweist, die lösbar mit dem Gestell der Kreiselegge verbunden ist. Die Anschlußvorrichtung kann in um 1800 gegeneinander verdrehten Lagen mit dem Gestell verschraubt werden.
  • In einer Anschraubstellung sind Anschlußpunkte für ein Schlepper-Dreipunktgestänge in einer solchen Lage, daß die Kreiselegge an der Rückseite eines Schleppers angebaut werden kann, während in der anderen Anschraubstellung die Anschlußpunkte so liegen, daß eine Befestigung des Gerätes an der Vorderseite eines Schleppers möglich ist, wobei jedoch außerdem das Getriebe um 1800 gedreht werden muß, um dort eine Gelenkwelle ankuppeln zu können, die zu einer vorderen Zapfwelle am Schlepper führt. Für eine Umrüstung sind also verhältnismäßig umfangreiche Montagearbeiten erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bodenbearbeitungsmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie ohne Umbauarbeiten am Gerät selber sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite eines Schleppers angebaut werden kann.
  • Die zur Lösung dieser Aufgabe geschaffene Bodenbearbeitungsmaschine der eingangs genannten Art ist gekennzeichnet durch einen starren Zwischenbock, der starr und vorzugsweise lösbar mit der Maschine verbunden ist und Anschlußstellen für ein an der Frontseite eines Schleppers angeordnetes Dreipunktgestänge aufweist.
  • Eine so ausgebildete Bodenbearbeitungsmaschine wird bei Anbau an der Frontseite eines Schlepper mit dem Zwischenbock ausgerüstet und ist dann an ein an der Frontseite des Schleppers angeordnetes Dreipunktgestänge anschließbar. Wenn die gleiche Bodenbearbeitungsmaschine am Heck eines Schleppers angebaut werden soll, kann dieser Umbau ohne Veränderungen am Gerät selber erfolgen. Wenn an die am Heck des Schleppers angebaute Bodenbearbeitungsmaschine noch ein Zusatzgerät angebaut werden soll, kann dafür der Zwischenbock benutzt werden Ist ein Anbau von weiteren Geräten nicht vorgesehen, so kann der Zwischenbock abgenollolen werden, was schnell durch Herausnehmen einiger Verbindungsbo. zen möglich ist.
  • Im allgemeinen müssen Bodenbearbeitungsmaschinen zur Anpassung an Bodenunebenheiten um eine Achse beweglich sein, die in Fahrtrichtung horizontal verläuft. Vorzugsweise ist eine solche Beweglichkeit vorgesehen (Anspruch 2). Diese Beweglichkeit kann leicht mittels Langlöchern gemäß Anspruch 3 erreicht werden.
  • Vorzugsweise hat der Zwischenbock eine Aussparung gemäß Anspruch 4. Dadurch kann mit dem Zwischenbock eine Bodenwalze überbrückt werden, die hinten an der Bodenbearbeitungsmaschine angeordnet ist. Der Zwischenbock kann aus einzelnen Streben gemäß den Ansprüchen 5 und 6 zusammengesetzt sein. Im Falle einer Längenverstellbarkeit der Diagonalstrebe sind die Anschlußpunkte für die Unterlenker auf einfache Weise höhenverstellbar, wodurch eine Anpassung an verschiedene Durchmesser einer Bodenwalze möglich ist. Wenn die dort genannte obere Längsstrebe gemäß Anspruch 8 längenveränderlich ist, läßt sich der Zwischenbock besonders leicht an die jeweiligen Verhältnisse anpassen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Zwischenbock an Anschlußstellen der Bodenbearbeitungsmaschine angeschlossen ist, die auch für den Anschluß von Zusatzgeräten bestimmt sind, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine als Heckgerät betrieben wird (Anspruch 9). Dies hat einmal den Vorteig daß besondere Anschlußstel]en für den Zwischenbock an-der Bodenbearbeitungsmaschine nicht vorgesehen werden müssen und zum anderen den Vorteil, daß der Zwischenbock oder Teile davon auch leicht für die Ankupplung von Zusatzgeräten verwendet werden kann.
  • An den Zwischenbock kann auch ein Aushubgestänge angeschlossen werden, mit dem ein Zusatzgerät ausgehoben werden kann.
  • Gemäß der im Anspruch 10 angegebenen Weiterbildung der Erfindung weist die Bodenbearbeitungsmaschine ein Getriebe auf, an dem zwei Anschlußstummel für eine Gelenkwelle angeordnet snd' von denen einer (vorcltrer Anschlußstummel) in Fahrtrichtung und einer (hinterer Anschl ußstum;rel) entgegen zur Fahrtrichtung weist. Bei einer so ausgebildeten Bodenbearbeitungsmaschine ist auch jeder Umbau am Getriebe entbehrlich, wenn die Maschine von der einen Anbauart (z.B. am Heck) auf die andere Anbauart (z.B. an der Frontseite) umgestellt wird. Vorzugsweise ist das Getriebe qernäß den Ansprüchen 10 bis 12 ausgebildet. Diese Ausbildung gestattet es, über beide Anschlußstummel gleichgroße Leistungen in die Bodenbec beitungsmaschine über die Anschlußstummel einzuleiten. M lich sind aber auch Ausführungsformen, bei denen der hintere Anschlußstummel einen kleineren Durchmesser hat als der vordere Anschlußstummel. Solche Getriebe sind an sich bekannt, wobei in den bekannten Fällen der hintere Anschlußstummel für den Antrieb von Anbaugerdten benutzt wird.Eine solche Ausführung genügt dann, wenn der dünnere Anschlußstummel für die Übertragung der einzuleitenden Leistung ausreicht.
  • Weiter wird Schutz beansprucht für eine Kombinations-Bodenbearbeitungsmaschine, die gekennzeichnet ist durch einen Schlepper, eine an der Frontseite des Schleppers angebaute vordere Bodenbearbeitungsmaschine, eine an die Rückseite des Schleppers angebaute hintere Bodenbearbeitungsmaschine und eine an die hintere Bodenbearbeitungsmaschine angebaute Sämaschine, wobei die Bodenbearbeitungsmaschinen vom Schlepper aus angetriebene Werkzeuge aufweisen und als Bodenfräse oder als Kreiselegge ausgebildet sind und wobei vorzugsweise die Arbeitsbreiten der Bodenbearbeitungsmaschinen großer sind als die Spurbreite des Schleppers. Eine solche Kombination hat den Vorteil, daß eine komplette Bearbeitung eines Ackers in einem Durchgang möglich ist. In diesem Fall bewirkt die vorne angeordnete Bodenbearbeitungsmaschine eine grobe Auflockerung des Bodens. Die hinten angebaute Bodenbearbeitungsmaschine beseitigt die Schlepperspuren und bewirkt eine feine Krümelung des Bodens, so daß mit der angebauten Sämaschine sofort Saatgut eingebracht werden kann. Beide Bodenbearbeitungsmaschinen können so ausgebildet sein, wie es zuvor angegeben ist. Die vordere Bodenbearbeitungsmaschine ist vorzugsweise mittels eines Zwischenbockes angebaut, wie er auch Gegenstand dieser Anmeldung im übrigen ist. Für die genannte Kombinationsmaschine jedoch wird selbständiger Schutz beansprucht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kombinationsgerätes, bestehend aus einem Schlepper, einer vorne an den Schlepper angebauten Kreiselegge, einer hinten an den Schlepper angebauten Kreiselegge und einer an die hintere Kreiselegge angebauten Sämaschine, Fig. 2 eine vorne an einen Schlepper angebaute Kreiselegge in Seitenansicht entsprechend dem Pfeil II in Fig. 3, Fig. 3 eine Draufsicht nach dem Pfeil III in Fig. 2 und Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch ein Getriebe der Kreiselegge nach den Fig. 2 und 3.
  • An einen Schlepper S ist vorne eine Kreiselegge K1 und hinten eine Kreiselegge K2 angebaut. An die Kreiselegge K2 ist eine Sämaschine D angebaut. Nachfolgend soll die Kreiselegge K1 und deren Anbau an den Schlepper S1 anhand der Fig. 2 und 3 betrachtet werden.
  • Die Kreiselegge K1 hat einen zugleich als Gestell ausgebildeten Getriebekasten 1, in dem mehrere Werkzeugkreisel 2 drehbar gelagert sind. Benachbarte Kreisel (aus dem Grundriß nach Fig. 3 ist zu erkennen, daß insgesamt acht Kreisel vorgesehen sind) sind getriebemäßig miteinander gekuppelt, z.B. mittels Stirnrädern, die auf den Kreiselwellen sitzen und miteinander kämmen, so daß benachbarte Kreisel gegenläufig rotieren. Eine der Kreiselwellen wird von einem Getriebe 3 aus angetrieben, von dem Fig. 4 einen Vertikalschnitt zeigt. Seitlich am Getriebekasten 1 befinden sich Arme 4, anderen Enden eine Nachlaufwalze gelagert ist, mit der die Kreiselegge auf dem zu bearbeitenden Boden 6 abgestützt ist. Die Arme 4 sind höhenverstellbar mit Hilfe einer Reihe aus Löchern 7 und eines Bolzens 8.
  • Mit dem Gestell 1 ist ein insgesamt mit 9 bezeichneter Aufbau verbunden. Dieser Aufbau 9 dient sowohl für den Anschluß der Kreiselegge an die Rückseite eines Schleppers, als auch an die Vorderseite eines Schleppers. Der Aufbau 9 hat vor und hinter dem Getriebekasten schräg nach oben ragende Pfosten 10 und 11. Die vorderen Pfosten 10 sind mit Blechen 12 verschweißt, die ihrerseits mit dem Getriebekasten 1 verschweißt sind. Die Pfosten 10, 11 sind oben durch einen horizontalen Balken 13 miteinander verbunden, der (siehe Fig. 3) aus zwei parallelen Flachprofilen 13a und 13b besteht. An den vorderen Enden dieser Flachprofile sind Platten 14 angeschweißt. In diesen und den Flachprofilen 13 befinden sich in einer vertikalen Reihe angeordnete Löcher 15. Am hinteren Ende des horizontalen Balkens 13 befinden sich weitere Löcher 16, die in einer horizontalen Reihe angeordnet sind.
  • An den Blechen 12 befinden sich Zapfen 17 für den Anschluß der unteren Lenker eines Schlepper-Dreipunktgestänges.
  • Der obere Lenker des Schlepper-Dreipunktgestänges wird in Höhe einer der Bohrungen 15 befestigt. Auf diese Weise kann das Gerät an die Rückseite eines Schleppers angebaut werden.
  • Wenn, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, das Gerät an der Frontseite eines Schleppers angebaut werden soll, wird hierfür ein insgesamt mit Z bezeichneter Zwischenbock verwendet.
  • Der Zwischenbock Z hat zwei untere Längsstreben 18, eine obere Längsstrebe 19, einen Turm 20 und Diagonalstreben 21.
  • Die unteren Längsstreben 21 sind so nach oben ausgebogen (bei 18a), daß genügend Raum für die Nachlaufwalze 5 bleibt.
  • Der Turm 20 besteht wieder aus zwei schräg angeordneten Pfosten aus Flachmaterial, die in Fig. 3 mit 20a und 20b bezeichnet sind. Die obere Längsstrebe besteht wiederum aus zwei parallelen Flachprofilen (in Fig. 3 mit 19a und 19b bezeichnet). Die Diagonalstreben 21 bestehen aus zwei Flachprofilen 21a und 21b.
  • Die horizontale Längsstrebe 19 greift (siehe Fig. 3) mit ihrem vorderen Ende zwischen die beiden Flachprofile 13a, 13b des Aufbaues 9 ein und ist mit diesem Aufbau durch einen Bolzen 22 gekuppelt. Die unteren Längsstreben 18 sind im unteren Bereich des Pfostens 11 durch Bolzen 23 mit diesem verbunden. Die oberen Enden der Diagonalstreben 21 sind mittels eines Bolzens 24 befestigt, der auch den Turm 20 und den Längsbalken 19 durchgreift. Die unteren Enden der Diagonalstreben sind nahe bei den Befestigungsstellen 23 mittels Bolzen 25 mit den unteren Längsstreben 25 verbunden.
  • An den Teilen 20a und 20b des Turmes 20 befinden sich unten Befestigungsplatten 26, die vertikale Langlöcher 27 aufweisen.
  • Die miteinander fluchtenden Langlöcher 27 sind von einem Stab 27 durchgriffen, an dessen Enden sich Zapfen 27a für den Anschluß von unteren Lenkern eines Schlepper-Dreipunktgestänges befinden. Die obere Längsstrebe 19 ist nach hinten über den Turm 20 hinaus verlängert. An dieser Verlängerung befinden sich Bohrungen 28 für den Anschluß des oberen Lenkers eines Schlepper-Dreipunktgestänges.
  • Nachfolgend wird anhand der Fig. 4 das Getriebe 3 betrachtet.
  • Das Getriebe 3 hat einen Kasten 29, der auf den Getriebekasten 1 aufgesetzt ist. In diesem Getriebekasten ist eine vordere Welle 30 gelagert, wozu Kugellager 31 und 32 dienen-, die in den Wänden des Getriebekastens 29 gehalten sind. Aus dem Getriebekasten ragt nach links ein vorderer Antriebsstummel 33 heraus, der mit einem Teilprofil 33a versehen ist. Parallel zur Welle 30 verläuft eine Welle 34, die ebenfalls im Kasten 29 gelagert ist. Auf dieser Welle sitzt drehfest ein Kegelzahnrad 35 eines Winkelgetriebes. Mit diesem Kegelzahnrad wird ein horizontal angeordnetes (nicht dargestelltes) Kegelrad angetrieben, das drehfest mit einer der Kreiselwellen verbunden ist.
  • Eine Antriebsverbindung zwischen den Wellen 30 und 34 befindet sich innerhalb eines kastenförmigen Gebildes 36, das auf den Getriebekasten 29 aufgesetzt ist. Diese Antriebsverbindung besteht aus Zahnrädern 37 und 38. Das Zahnrad 37 ist drehfest mit der vorderen Welle 30 verbunden.
  • Zu diesem Zweck hat diese an ihrem Ende ein Keilwellenprofil 39. Das Zahnrad 37 kämmt mit dem Zahnrad 38, das seinerseits über ein Keilwellenprofil 40 am rechten Ende der Welle 34 drehfest mit dieser Welle verbunden ist. Die Räder 37 und 38 können ausgetauscht werden, wodurch sich das Übersetzungsverhältnis zwischen den Wellen 30 und 34 ändert.
  • Zur Herstellung weiterer Öbersetzungsverhältnisse können auch zusätzliche Radsätze vorgesehen sein.
  • An einem Deckel 41 für den Kasten 36 befindet sich eine Lagerhülse 42, in der mittels Kugellagern 43, 44 eine hintere Welle 45 drehbar gelagert ist. Die hintere Welle 45 hat einen hinteren Antriebsstummel 46 mit einem Keilwellenprofil 46a.
  • Die beiden Antriebsstummel 33 und 46 haben gleiche Abmessungen.
  • Die vordere Welle 30 ist mit der hinteren Welle 45 über eine Kupplungshülse 47 gekuppelt. Die Kupplungshülse greift formschlüssig in das Keilweilenprofil 39 der vorderen Welle 30 und in ein weiteres zeilweli7enprofil 48 der hinteren Welle 45 ein. Die Kupplung über die Kupplungshülse 47 gestattet den Ausgleich kleincr Achsversetzungen zwischen den Achsen der Wellen 30 und 45, wic sic aufgird von Ferti gungstoleranzen entstehen können. Man vermeidet so eine statisch unbestimmte Lagerung der Wellen. Die Zweiteilung schafft gegenüber einer einteiligen durchgehenden Welle auch den Vorteil, daß die beiden Anschlußstummel 33 und 46 mit gleichen Abmessungen hergestellt werden können.
  • Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, gestattet der Zwischenbock Z den Anbau der Kreiselegge K1 an ein Schlepper-Dreipunktgestänge 50, das an der Frontseite des Schleppers S angeordnet ist. Das Schlepper-Dreipunktgestänge hat, wie üblich, untere Lenker 51 und einen oberen Lenker 52. An den unteren Lenkern 51 greifen Hydraulikzylinder 53 an, mit denen die unteren Lenker 51 angehoben werden können.
  • Die Kreiselegge K1 ist über eine Gelenkwelle 54 mit dem Schlepper gekuppelt. Die Gelenkwelle 54 ist dabei auf den hinteren Antriebsstummel 46 des Getriebes aufgesteckt.
  • An der Frontseite des Schleppers befindet sich eine Zapfwelle, auf die das rechte Ende der Gelenkwelle 54 aufgesteckt ist.
  • Dank der Langlöcher 27' kann sich das Gerät um eine horizontale, in Fahrtrichtung verlaufende Achse bewegen, also um eine Achse, die etwa mit der Achse der Gelenkwelle übereinstimmt. Dadurch sind die nötigen Bodenanpassungen möglich.
  • In Fig. 1 ist als Variante eingezeichnet, daß die hier mit 19' bezeichnete obere Strebe als Spannschloß ausgebildet ist, also längenverändlich ist. Auch ist eine andere Einstellvorrichtung für die Arbeitstiefe der Nachlaufwalze 5 gezeichnet. Die dafür dienenden Löcher 55 nämlich befinden sich an besonderen, nach oben ragenden Blechen. Schließlich weicht auch die Form der unteren Längsstreben 18' des Zwischenbockes Z' und die Form der Schwenkarme 4' für die Lagerung der Nachlaufwalze 5 von der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ab. Dies jedoch ist kein prinzipieller Unterschied.
  • Bei dem Kombinationsgerät nach Fig. 1 ist am Heck des schleppers S eine Kreiselegge K2 angebaut, die gleich ausgebildet ist wie die Kreiselegge K1. In diesem Fall sind die anhand der Fig. 2 beschriebenen vorderen Anlenkungsstellen für ein hinteres Schlepper-Dreipunktgestänge 56 ausgenutzt, von dem ein unterer Lenker 57 und der obere Lenker 58 in Fig. 1 zu sehen sind.
  • Die Sämaschine D ist mit Teilen eines Zwischenbockes Z' mit der Kreiselegge K2 verbunden. Es handelt sich hierbei um Teile, wie sie auch am Zwischenbock Z' verwendet sind.
  • Übereinstimmend sind die Unterlenker 18' und der Oberlenker 19'. Der Turm 20' allerdings fehlt, da er durch das Gestell der Sämaschine D gebildet wird. Die unteren Längsstreben 18' sind durch Diagonalstreben 21' festgestellt, die allerdings anders angeordnet werden, als dies in Fig. 1 links dargestellt ist Wenn eine Kreiselegge, die z.B. hinten an einen Schlepper angebaut ist, an die Vorderseite des Schleppers angebaut werden soll, sind an der Eage selber keine Umbauarbeiten nötig. Es muß lediglich ein Zwischenbock Z, Z' mit einigen Bolzen angesteckt werden, wonach sofort die Kupplung mit dem vorderen Dreipunktgestänge 50 des Schleppers S möglich ist. Vor allem sind auch keine Umbauarbeiten an dem Getriebe 3 nötig, da ja dieses einen vorderen Antriebsstummel 33 und einen hinteren Antriebs stummel 46 hat.
  • Bei hdufigerem Umbau wird man in der Regel darauf verzichten, den Zwischenbock abzunehmen.
  • Ein Kombinationsgerät nach Fig. 1 gestattet die Vorbereitung eines Saatbettes und das Einbringen von Saat in einem einzigen Arbeitsgang. Hierbei bewirkt die Kreiselegge K1 eine groben Lockerung des Bodens. Die Kreiselegge K2 beseitigt die Schlepperspuren und bewirkt eine feine Krümelung des Bodens, der dann durch die Nachlaufwalze an der Kreiselegge K2 festgedrückt wird. In diesen vorbereiteten Boden wird mit der Sämaschine S Saatgut eingebracht.
  • Wie man aus Fig. 3 ersehen kann, ist die Arbeitsbreite B der Kreiselegge K1 größer als die Spurbreite Bs des Schleppers S. Dies gilt auch für die hintere Kreiselegge K2. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die hintere Kreiselegge K2 die Schlepperspuren beseitigt.
  • Leerseite

Claims (16)

  1. Bodenbearbeitungsmaschine in Form einer Bodenfräse oder einer Kreiselegge Ansprüche: 1. Bodenbearbeitungsmaschine für den Anbau an einen Schlepper, mit vom Schlepper aus antreibbaren Werkzeugen, in Form einer Bodenfräse oder einer Kreiselegge, mit Anschlußstellen für ein am Heck des Schleppers angeordnetes Dreipunktgestänge, gekennzeichnet durch einen starren Zwischenbock (Z; Z'), der starr und vorzugsweise lösbar mit der Maschine verbunden ist und Anschlußstellen (28, 27a) für ein an der Frontseite eines Schleppers (S) angeordnetes Dreipunktgestänge (50) aufweist.
  2. 2. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbock (Z; Z') relativ zum Schlepper-Dreipunktgestänge (50) um eine horizontale, in Fahrtrichtung verlaufende Achse beweglich ist.
  3. 3. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Zwischenbock (Z; Z') vertikale Langlöcher (27') vorgesehen sind, die von einem Querstab (27) durchgriffen sind, an dessen Enden die unteren Lenker (51) eines Schlepper-Dreipunktgestänges (50) angreifen.
  4. 4. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbock (Z'; Z') eine an der Bodenbearbeitungsmaschine angeordnete Bodenwalze (5) mindestens teilweise überbrückt, wobei am Zwischenbock (Z; Z') vorzugsweise eine Aussparung vorgesehen ist, in die die Bodenwalze (5) eingreift.
  5. 5. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbock (Z; Z') zwei untere Längsstreben (18; 18') eine obere Längsstrebe (19; 19'), einen die unteren Längsstreben (18; 18') mit der oberen Längsstrebe (19; 19') verbindenden Turm (20; 20') und zwei vorzugsweise längenverstellbare Diagonalstreben (21; 21') aufweist, die winklig zum Turm (20; 20') verlaufen und diesen oder die obere Längs strebe mit den unteren Längsstreben (18, 18') verbinden.
  6. 6. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Diagonalstreben (21; 21') vom oberen Ende des Turmes (20; 20') bis an die vorderen Enden der unteren Längsstreben (18; 18') oder in die Nähe dieser Enden erstrecken, wobei vorzugsweise der Turm (20), die obere Längsstrebe (19) und die Diagonalstreben (21) durch einen Bolzen (24) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Längsstreben (18; 18') nach oben ausgebogen sind.
  8. 8. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Längsstrebe (19') längenverstellbar ist und vorzugsweise aus einem Spannschloß besteht (Fig. 1).
  9. 9. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbock (Z; Z') an Anschlußstellen (16, 25) der Bodenbearbeitungs- maschine (K1; K2) angeschlossen ist, die auch für den Anschluß von Zusatzgeräten (D) bestimmt sind, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine als Heckgerät betrieben wird.
  10. 10. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenbearbeitungsmaschine (K1, K2) ein Getriebe (3) aufweist, an dem zwei Anschlußstummel (33, 46) für eine Gelenkwelle (54) angeordnet sind, von denen einer (33) (vorderer Anschlußstummel) in Fahrtrichtung und einer (46) (hinterer Anschlußstummel) entgegen zur Fahrtrichtung weist.
  11. 11. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Anschlußstummel (33, 46) die gleiche Dicke haben.
  12. 12. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Anschluß stummel (33) Bestandteil einer ersten Welle (30) (vordere Welle) und der hintere Anschlußstummel (46) Bestandteil einer mit der ersten Welle (30) fluchtenden zweiten Welle (45) (hintere Welle) ist, wobei jede Welle (30, 45) eine eigene I,agerung (31, 32 bzw. 43, 44) aufweist und die beiden Wellen (30, 45) durch ein Kupplungsstück, z.B.
    eine Kupplungshülse (47), gekuppelt sind, die formschlüssig mit den benachbarten Enden der beiden Wellen (30, 45) im Eingriff ist.
  13. 13. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Welle (45) in einem lösbaren Getriebekastendeckel (41) gelagert ist, in dem ein Untersetzungsgetriebe mit auswechselbaren Stirnrädern (37, 38) angeordnet ist und in dem die Kupplungshülse (47) liegt.
  14. 14. Kombinations-Bodenbearbeitungsmaschine, gekennzeichnet durch einen Schlepper (S), eine an der Frontseite des Schleppers angebaute vordere Bodenbearbeitungsmaschine (K1), eine an der Rückseite des Schleppers angebaute hintere Bodenbearbeitungsmaschine (K2) und eine an die hintere Bodenbearbeitungsamschine (K2) angebaute Sämaschine (D), wobei die Bodenbearbeitungsmaschinen (K1, K2) vom Schlepper aus antreibbare Werkzeuge aufweisen und als Bodenfräsen oder als Kreiseleggen ausgebildet sind und wobei vorzugsweise die Arbeitsbreiten der Bodenbearbeitungsmaschinen (K1 K2) größer sind als die Spurbreite des Schleppers.
  15. 1 5. Kombinations-Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere (K1) und die hintere Bodenbearbeitungsmaschine (K2) gleich ausgebildet sind, vorzugsweise gemäß den Ansprüchen 10 bis 12.
  16. 16. Kombinations-Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Bodenbearbeitungsmaschine (K1) mittels eines Zwischenbockes (Z; Z') gemäß den Ansprüchen 1 bis 9 mit dem Schlepper (S) verbunden ist.
DE19823218385 1982-05-15 1982-05-15 Bodenbearbeitungsmaschine in form einer bodenfraese oder einer kreiselegge Granted DE3218385A1 (de)

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DE19823218385 DE3218385A1 (de) 1982-05-15 1982-05-15 Bodenbearbeitungsmaschine in form einer bodenfraese oder einer kreiselegge

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DE19823218385 DE3218385A1 (de) 1982-05-15 1982-05-15 Bodenbearbeitungsmaschine in form einer bodenfraese oder einer kreiselegge

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19823218385 Granted DE3218385A1 (de) 1982-05-15 1982-05-15 Bodenbearbeitungsmaschine in form einer bodenfraese oder einer kreiselegge

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