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DE3218061C2 - Rohrfitting - Google Patents

Rohrfitting

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Publication number
DE3218061C2
DE3218061C2 DE19823218061 DE3218061A DE3218061C2 DE 3218061 C2 DE3218061 C2 DE 3218061C2 DE 19823218061 DE19823218061 DE 19823218061 DE 3218061 A DE3218061 A DE 3218061A DE 3218061 C2 DE3218061 C2 DE 3218061C2
Authority
DE
Germany
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pipe
flange
connection
pipe fitting
fitting
Prior art date
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Expired
Application number
DE19823218061
Other languages
English (en)
Other versions
DE3218061A1 (de
Inventor
Bernhard 8071 Lenting Kessel
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19823218061 priority Critical patent/DE3218061C2/de
Priority to EP83104332A priority patent/EP0094549B1/de
Priority to AT83104332T priority patent/ATE26164T1/de
Priority to NO831683A priority patent/NO831683L/no
Priority to DK210783A priority patent/DK210783A/da
Priority to CA000427984A priority patent/CA1220146A/en
Priority to FI831663A priority patent/FI74337C/fi
Priority to JP8282883A priority patent/JPS58203289A/ja
Priority to ZA833420A priority patent/ZA833420B/xx
Priority to ES522368A priority patent/ES522368A0/es
Priority to US06/494,220 priority patent/US4627646A/en
Priority to BR8302519A priority patent/BR8302519A/pt
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/02Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted
    • F16L41/021T- or cross-pieces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L43/00Bends; Siphons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L43/00Bends; Siphons
    • F16L43/02Bends; Siphons adapted to make use of special securing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rohrfitting mit Flansch zum Verbinden von im Winkel zueinander angeordneten Rohrenden.
Zum Verbinden von Rohren kennt man sogenannte Muffenverbindungen, bei denen jeweils ein Teil als glattes Ende und ein anderes Teil als übergreifende Muffe mit eingelegtem Dichtungsring ausgebildet ist und ineinandergeschoben werden. Für diese Steckverbindung benötigt man verhältnismäßig lange, geradlinige Rohrenden. Ferner ist bekannt, zwei miteinander zu verbindende Rohre mit je einem Flansch zu versehen und die Rohre mittels dieser Flansche durch Verschrauben miteinander zu verbinden (GF- Kunststoffittings — Katalog 1970, Georg Fischer AG). Diese Art der Verbindung ist jedoch verhältnismäßig aufwendig, und durch das Gewinde läßt sich ein aufgesetzter Rohrkrümmer nicht in beliebiger Richtung festlegen. Für den Gewindebereich benötigt man am Rohr ein gerades Ende von ausreichender Länge, mit dem an einem Bogenteil die Krümmung aufgehoben wird. Infolgedessen entstehen beim Verlegen der Rohre nach vorgegebenen Wegen mit engen Krümmungen erhebliche Schwierigkeiten. In der Praxis werden die Rohrleitungen meistens längs des Mauerwerks verlegt und falls Mauervorsprünge, andere Widerstände oder Ecken auftreten, sollen die Rohrleitungen möglichst platzsparend und enganliegend herumgeführt werden, was mit den bekannten Fittings nicht im gewünschten Maß erreichbar ist. Um bisher die verschiedenen Abbiegungen mit gleichbleibendem Rohrquerschnitt erstellen zu können, wurden Rohrfittings mit einem festen Bogen von 15°, 30°, 45°, 60° und 90° erstellt, an denen das Kupplungsstück gerade ausgebildet ist Mit diesen vielen Rohrkrümmern mit unterschiedlichem Bogenmaß lassen sich die Rohrnetze zwar günstiger an der Mauer verlegen, doch bedeutet das eine sehr hohe Lagerhaltung von den verschiedenen Rohrkrümmern. Trotzdem lassen sich aber keine Rohrleitungen mit sehr kurz gekrümmten Wegen erstellen.
Es sind auch Rohre für Kauchabzugs- oder für Be- und Entlüftungsleitungen bekannt (DE-GM 75 26 225), die aus Segmenten zusammengesetzt sind und deren Enden zusammengeschweißt oder jeweils nur leicht aufgebördelt und mit einem Überwurfring zusammengehalten werden. Diese Rohrverbindungen garantieren keine dichte Verbindung, die bei Leitungen für Flüssigkeiten oder geruchempfindüchen Gasen notwendig sind.
Außerdem sind sie nicht druckbelastbar.
Es sind auch Rohrleitungen bekannt, die aus Rohrstücken zusammengesetzt sind (DE-GM 18 84 130), deren Enden nach außen aufgebogen sind. Diese aufgebogenen Enden haben die gleiche Stärke wie die Rohrwanduüg, und sie werden mit endlosen Ringen aus thermoplastischem Kunststoff verbunden,
jo die in erwärmtem Zustand über die zusammengefügten Aufbiegungen aufgezogen werden. Diese Art der Verbindung kann weder Druck- noch Biegespannungen aufnehmen, und eine Vormontage der gesamten Leitung ist in der Werkstatt unbedingt nötig. Die zusammenge-
r> setzten Rohrstücke und deren Verbindungsring sind nicht für flüssigkeitsführende und sehr kurz gewundene Rohrleitungen geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rohrfitting zu schaffen, mit dem Rohrnetzteile oder Rohrnetze mit einfachen und konr,->lizierten flächigen und räumlichen Rohrführungen auf engstem Raum erstellbar sind, die auch ohne Hilfswerkzeuge auf der Bausteiie sich erstellen lassen und bei dem im Innendurchmesser keine Beschränkungen oder Veränderungen hingenommen werden müssen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Der Fitting bietet durch die kurze Innenkrümmung, die so knapp gehalten ist. daß über jeden Flansch gerade noch ein halber Spannring greifen kann, den kürzesten erstellbaren Bogen, bei dem der kreisförmige Durchmesser über die gesamte Länge gleich bleibt. Bereits zwei aneinandergesetzte Fittings lassen sich gegeneinander axial um 360° verdrehen und bilden dabei ein variables Rohrstück, das von der gestreckten Länge bis auf 90° stufenlos abgebogen werden kann. Mehrere aneinandergereihte Fittings ermöglichen eine stark verwundene Rohrführung. Durch die schmale Flanschausbildung, deren Stirnfläche
bo bevorzugt ohne Erhebungen ausgebildet ist, lassen die Fittings sich auf kürzester Länge miteinander verbinden. Der Flansch wirkt sich dabei nicht nachteilig auf die Krümmung aus. Der über der Fittingoberfläche nur knapp überstehende Randflansch bietet für den
b5 aufgesetzten Spannring genügend Angriffsflache, um die Fittings mit ihren Stirnflächen gegeneinander zu pressen und eine dichte Verbindung auch bei erhöhiem Rohrinnendruck zu schaffen. Der Fitting besitzt
außerdem den großen Vorteil, daß sein Innendurchmesser über die gesamte Länge keinerlei Einengungen oder Einschnürungen erfährt, so daß sich keine Hinterschneidungen oder Aushöhlungen im Strömungsverlauf ergeben können, die in der Praxis dann besonders nachteilig sind, wenn eine bodenverlegte Rohrleitung mit einer Neigung von ca. 3° geschaffen werden soll und diese Rohrleitung für Flüssigkeiten dient. In den Hinterschneidunfen würden die Abwässer stehenbleiben und zu einer unangenehmen Geruchentwicklung Anlaß geben. Der Spannring auf dem knappen Flansch bietet zu einer zuverlässigen Dichtung im festgelegten Zustand den zusätzlichen Vorteil, daß er zunächst im gelösten Zustand noch die relative Verdrehung zwischen den zusammengefügten Fittings unbehindert zuläßt, so daß mit den einzelnen Elementen auch die kompliziertesten Rohrführungen so einfach geschaffen werden können, als ob die Fittings aus einem biegsamen Rohr bestehen würden.
Eine Weiterbildung des Gegenstandes wird mit den Merkmaien des Anspruchs 2 erreicht. Dieser bevorzugte Dreieranschluß ist im wesentlichen ein Rohrfitting, dessen Rohrenden einerseits 90° zueinander stehen und zur dritten Öffnung jeweils 45° aufweisen, wobei die Innenkrümmung jeweils so klein wie möglich gehalten ist. Damit ist eine Zusammenführung von drei Rohrzweigen auf engstem Raum möglich, und dieser Dreieranschluß ist eine wirkliche Weiterbildung des Rohrfittings gemäß Anspruch 1. Die Anschlußenden sind bei diesem Dreieranschluß so nahe zueinandergesetzt, daß der gewährleistete uneingeschränkte Durchmesser in jeder Strömungsrichtung und bei jedem Strömutigsverlauf gerade noch erhalten bleibt. Der Schutzumfang dieses besonderen Rohrfittings soll auch noch einen Fitting erfassen, der mit mehr als zwei Zuläufen und einem Ablauf ausgestattet ist. Es ist denkbar, drei oder vier Zuläufe sternenförmig vorzusehen, wobei die Zuläufe untereinander auch verschieden große Durchmesser haben könnten. Die Kombination eines Fittings .nit 45° zueinander geneigten Anschlußöffnungen mit einem Rohrfitting mit drei Anschlußöffnungen läßt sich sehr einfach zu einem Siphon ausbilden, wobei die dritte Öffnung mit einem Deckel verschlossen wird und als Reinigungsöffnung zu nutzen ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des Rohrfittings ist mi; den Merkmalen des Anspruchs 3 gegeben. An sich kann mit dem erfindungsgemäßen Fitting jedes beliebige Rohrnetz geschaffen werden, unter der Voraussetzung, daß die weiterführenden Rohre an den Enden ebenfalls mit c!:n passenden Endflanschen versehe« sind. Da die herkömmlichen Rohre noch mit Spitz- odei Muffenenden ausgestattet sind, ist es für die universelle Verwendung des Rohrfittings zweckmäßig, die Kombination gemäß Anspruch 3 zu wählen, damit das Zusammenschließen -der Rohrfittings mit den herkömmlichen geraden Rohren ebenso einfach ist. Eine wesentlich größere Lagerhaltung ist deshalb nicht notwendig.
Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn eine Ausbildung des Fittings vorliegt, wie sie aus Anspruch 4 entnehmbar ist. Diese Ausbildung der Randflansche hat den Vorteil, daß mit Spannringen jeweils zwei Randflansche sehr fest und damit gut dichtend gegeneinandergezogen werden können. Durch den vorgegebenen Verlauf der Abschrägung am Randflansch verliert der Rohrfitting nicht seine Krümmung und die Angriffsfläche für den Spannring ist trotz geringer Höhe ausreichend groß. Im zwar aufgelegten, aber noch nicht festgespannten Zustand des Spannringes haben die Flanschflachen gegeneinander genügend Spiel, so daß die Fittings gut gegeneinander axial um 360° sich drehen lassen.
Nachstehend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. la, b, c den Fitting in drei verschiedenen Ausführungen, jeweils in einer Seitenansicht;
F i g. 2a und 2b sogenannte Adapterteile, jeweils in einer Seitenansicht;
F i g. 3 eine abgewandelte Ausführungsform des Rohrfittings von F i g. Ib;
F i g. 4 einen Schnitt durch einen Verschlußdeckel, der mit dem Rohrfitting wahlweise kombinierbar ist;
Fig.5 eine vergrößerte Schnittansicht des Endflan-, sches vom Rohrfitting gemäß den Fig. la, Ib und Ic;
F i g. 6 einen Querschnitt durch einen Spannring, der Teil der Rohrfittingverbindung ist:
F i g. 7 eine Seitenansicht eines Etagenbogens, der aus
zwei Rohrfittingen gemäß Fig. la unter Verwendung eines Spanr.ringes gemäß Fig.6 zusammengesetzt ist;
Fig.8 eine gewinkelte Rohrabzweigung, die mit mehreren Rohrfittings erstellt ist;
Fi g. 9 ein zum Reinigungsrohr ausgebildeter Rohrfitting;
Fig. 10 einen Siphon, der unter Verwendung von mehrerer: Rohrfittings erstellt worden ist;
F i g. 11 ein weiterer Rohrfitting;
Fig. 12 einen Rohrnetzteil, der unter Verwendung mehrerer Rohrfittings erstellt ist und bei dem drei ι Rohre zusammengeführt sind.
Um ein Rohrnetz in universeller Weise mit dem Rohrfitting zu erstellen, sind drei Grundtypen von Rohrfittings A, B, Cgemäß den F i g. la, Ib, Ic sowie ein Spannring F gemäß F i g. 6 zu verwenden. Der erste Rohrfitting A gemäß Fig. la besitzt zwei unter einem Winkel von 45° zueinander ausgerichtete Anschlußöffnungen 1, 2, die von Randflanschen 3, 4 umgeben werden. Die Anschlußöffnungen 1, 2 bzw. die Randflansche 3,4 sind auf der einen Rohrwandungsseite, nämlich in der Beuge, einander unmittelbar benachbart, und zwar mit einem Abstand S, der nur wenige Millimeter zu betragen braucht. Die Dicke /der Randflansche 3 und 4 ist nur geringfügig größer als die Wandstärke w, und der Außendurchmesser des Randflansches 3, 4 erhebt sich nur geringfügig über den Außenrohrdurchmesser. Der Innendurchmesser d bleibt sowohl im Rohrfitting A als auch in den Anschlußöffnungen 1,2 unverändert, so daß sich keine Einschnürungen oder Hinterschneidungen im Strömungsverlauf ergeben.
Ein abgewandelter Rohrfitting B geht aus Fig. Ib hervor. Er besteht aus einem geraden Rohrstück, das an seinen beiden Enden Anschlußöffnungen 5, 6 und dies? umgebende Randflansche 8, 9 aufweist. Seitlich ist ein Atzwciganschluß Ta mit Anschlußende 7 und angeformtem Randflansch 10 vorgesehen, wobei das Anschlußende 7 und der Ranciilansch 10 unmittelbar benachbart zum Außenumfang des Rohrstückes liegen. Es könnten zusätzlich noch ein oder mehrere Anschlüsse vorhanden sein, wie es strichliert mit Tb in Fig. Ib dargestellt ist. Der Abstand Sb zwischen dem Randflansch 10 und dem Umfang des Rohrstückes ist annähernd gleich wie der Abstand S3 in Fig. la. Auch hier ist wiederum der konstante Durchmesser d über den gesamten Strömungsbereich gewährleistet.
Eine weitere Ausbi'dung eines Rohrfittings Cgeht aus Fig. Ic hervor und ist ein Dreieranschluß mit zwei jeweils um annähernd 90° zueinander versetzten Anschlußöffnungen 11, 12, die mit Randflanschen 14,15
umgeben sind. Die dritte AnschluOöffnung 13 liegt den beiden Anschlußöffnungen 11, 12 gegenüber und wird von einem Randflansch 16 umgeben. Die beiden Randflansche 14, IS liegen an einem Punkt mit einem Abstand Sc außerordentlich nahe beeinander. Zwischen diesen Randflanschen 14 und 15 und dem Randflansch 16 liegt ebenfalls nur ein geringer Abstand Sc 1 vor, der nur so groß ist, daß der Durchmesser d auch in der Anschlußöffnung 13 gegeben ist und zudem der Durchmesser d in jeder Strömungsrichlung ohne Einengungen vorliegt. Wie strichliert mit 5.1c angedeutet, wären auch noch weitere Anschluss« möglich, die sogar unterschiedlich große Durchmesser haben könnten.
Die Randflansche 3, 4, 8, 9, 14, 15, 16 der drei Grundtypen der Rohrlittings A, B und C sind vollkommen gleich ausgebildet r/nd passen zu- und aufeinander. Die Rohrfittings A B und C lassen sich wahlweise miteinander verbinden, indem sie mit ihren Randflanschen 3, 4, 8, 9, 14, fS, 16 aufeinandergelegt werden und durch einen übergreifenden Spannring F verbunden werden, der im Detail aus Fig.6 erkennbar ist. Der Spannring F kann so weit mit seinen Enden 36 geöffnet werden, daß er Über die beiden aufeinandergelegten Randflansche geschoben werden kann. Mit seinem Querschnitt, der dachförmig 35a und mit Abschrägungen 34,35 ausgestattet ist, stützt er sich an den Rändern 32 der Randflansche 3,4,8,9,14,15,16 ab und preßt diese aufeinander. Ein Spannverschluß 37. der nur andeutungsweise gezeigt ist, sorgt beim Schließen des Spannringen F für ausreichend große Verbindungskräfte.
Mit den Rohrfittings A, B und Cgemäß den Fig. la bis Ic und dem Spannring gemäß F i g. 6 lassen sich alle in der Praxis benötigten Rohrnetze oder Rohrnetzteile schaffen., unabhängig davon, ob sie einen flächigen oder einen räumlich verwundenen Verlauf bzw. eine solche Rohrführung haben. Damit diese geschaffenen Rohfnetzieile auch an weiterführende, herkömmliche Rohrleitungen angeschlossen werden können, deren An- schlußenden, wie dies bisher üblich war, einen Steckoder einen Muffenanschluß bilden, sind Adapterteile D\ und D2 gemäß den F i g. 2a und F i g. 2b vorgesehen. Der Adapterteil D\ besteht aus einem Steckanschlußende 21 mit einer vorderen abgeschrägten Einsteckkante 20 und hat die übliche Einsteckhöhe e, die zum Erreichen einer geforderten Dichtigkeit und Führung erforderlich ist. Am dem Rand 20 gegenüberliegenden Anschlußende 18 des Adapterteils D\ ist ein Randflansch 19 entsprechend der Randflansche 3,4,8,9,14,15,16 angeformt, der auf diese Randflansche der Rohrfittings A bis C paßt. Auch der Durchmesser D ist über den gesamten Strömungsverlauf im Adapterteil D\ erhalten.
Der Adapterteil Di weist hingegen ein Muffenanschlußende 24 mit einer innenliegenden, ringförmig umlaufenden, nach außen vorstehenden Sicke 26 auf, der auf dem entgegengesetzten Ende zu einem Anschlußende 22 mit dem Innendurchmesser d führt, der von einem Randflansch 23 umgeben ist der wiederum auf die Randflansche aller Rohrfittings A bis C paßt Der Innendurchmesser d\ im Muffenanschluß 24 ist so groß, wie der Außendurchmesser d, des Steckanschlußendes 21 des Adapterteils Du Die Einstecktiefe e ist ebenfalls hier gegeben. In die Sicke 26 läßt sich ein üblicher Rollring einlegen, damit das eingesteckte Steckende hier zuverlässig abgedichtet wird.
F i g. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Rohrfittings von Fig. Ib, wobei der Rohrfitting Si an einem Ende mit einem Steckanschluß 21 und am anderen Anschlußende mit einem Muffenanschlußende 24 versehen ist, so daß dieser Rohrfitting B1 ohne weiteres mit herkömmlichen Rohren direkt verbunden werden kann. Der Abzweiganschluß 7a besteht aus der Anschlußöffnung 7 und dem diesen umgebenden Randflansch 10, der extrem nahe an die Rohroberfläche herangesetzt ist.
Die Abstände S3. Sb (Fig. la, Fig. Ib) und der Abstand Sc (Fig. Ic) sind so knapp gewählt, daß die Spannringe F, die über die Randflansche 3,4,8,9,10,14, 15,16 gelegt werden, nicht miteinander kollidieren.
Aus F i g. 5 ist ein Verschlußdeckel £ entnehmbar, der auf jeden Randflansch 3, 4, 8, 9, 10, 14, 15, 16 des Rohrfittings A bis Cpaßt und die jeweils nicht benötigte Anschlußöffnung 1, 2, 5, 6, 7, II, 12, 13 verschließen kann. Der Verschlußdeckel fläßt sich mit dem gleichen Spannring F wie für die Verbindung der Rohrfittings festlegen und besitzt zu diesem Zweck eine Flanschfläche 27a und eine außenseitige Äbschrägung 28 am Rand 27. An der Unterseite des Verschlußdeckels £, an der die Flanschfläche 27a ausgebildet ist, ist eine umlaufende Nut 29 vorgesehen, in die ein Dichtring 29a eingesetzt werden kann. Das Rohrende des Fittings wird mit dem Verschlußdeckel E im Einsatz noch variabler, denn es bleibt ständig die Möglichkeit, das Rohrsystem an der Stelle unproblematisch zu erweitern oder aber dort als Reinigungsöffnung zu nutzen. Der Deckel £ verschließt an den? Fitting die öffnung so knapp, daß keine unnötigen Überstände beim Rohr verbleiben.
Aus F i g. 5 geht im Detail und Querschnitt die Form eines jeden Randflansches 3,4,8, B, 10,14,15,16,19,23 hervor. Die Stirnfläche, mit der jeder Randflansch gegen die Stirnfläche des auf ihn gelegten Randflansches in Berührung gelangt, ist mit 30 bezeichnet. Die Stirnfläche 30 ist plan ausgebildet und weist nur eine eingeformte umlaufende Nut 31 auf, in die der Dichtring 29a zum Eingriff kommt. Der Dichtring 29a ist in seinem Querschnitt so bemessen, daß die Stirnflächen 30 der Randflansche nicht unmittelbar aneinander anliegen können, sondern daß dazwischen geringfügig Luft verbleibt und der Spannring F eine elastische Abdichtkraft auf den Dichtring 29a auszuüben vermag. Das Dichtelement zwischen jeweils zwei Oberflächen zweier aneinandergesetzter Randflansche, die selbst keine Erhebungen tragen, mit denen sie in Ausnehmungen eingreifen, hat nicht nur die Aufgabe, nach dem Schließen des Spannrings die Verbindungsstelle nach außen hin abzudichten, sondern gleichzeitig eine zentrierende und drehsichere Funktion bei der Montage der miteinander zu verbindenden Fittings zu bieten. Dabei hat es sich in der Praxis als zweckmäßig erwiesen, die Nuten und den Querschnitt des Dichtelementes so auszugestalten, daß durch den Formschluß zwischen diesen die Verdrehung so lange noch gut möglich bleibt so lange der Spannring nicht geschlossen ist Wenn aus mehreren Rohrfittings eine komplizierte Rohrführung auf engstem Platz geschaffen werden soll, so werden die einzelnen Fittings zunächst nur zusammengefügt und die Spannringe locker herumgelegt und die Fittings so lange verdreht bis die gewünschte Rohrführung auf engstem Raum erreicht ist Dann werden die Spannringe festgezogen, und dabei erfolgt gleichzeitig die Abdichtung der Verbindungsstellen. Der Rand jedes Randflansches 3,4,8,9,10,14,15,16,19,23 ist mit einer zurückweichenden Abschrägung 32 versehen, gegen die die Abschrägungen 34, 35 des Spannringes F pressen und somit einen festen Sitz und eine dichte Verbindung
zwischen den zusammenzufügenden Rohrfittings A, B, C geben.
In F i g. 5 ist ferner deutlich erkennbar, daß hinter der Abschrägung 32 ohrenartige Vorsprünge 33 in Form einer hinterschnittenen, umlaufenden Rippe vorgesehen sind, die den Zweck hat, das Aufspreizen der Ränder des Spannr-nges F zu verhindern, wenn sich dieser infolge einer Dehnung oder Alterung aufspreizen möchte. Bei fester Lage des Spannringes Fgreifen seine Ränder zu beiden Seiten hinter die Vorsprünge 33.
F i g. 7 zeigt einen sogenannten Etagenbogen, der aus zwei Rohrfittings A geschaffen wird, indem diese mit ihren Randflanschen 3,4 unter Zwischenlage eines nicht gezeigten Dichtungsringes aufeinandergesetzt und mit einem Spannring F verbunden werden. Der Etagenbogen 38 ist in der Lage, zueinander versetzte, aber parallel stehende Zuläufe und Abläufe miteinander zu verbinden. Durch eine stufenlose Verdrehung der beiden mit den Stirnflächen 30 auleinanderhegenden Rohrfittings A, wie sie nach öffnen des Spannringes F möglich ist. läßt sich auch ein Winkel bis zu 90° zwischen dem Zu- und Ablauf einstellen (in strichlierten Linien angedeutet).
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der mehrere Rohrfittings A. B zusammengesetzt sind und dabei eine Rohrabzweigung aufweisen. Der Rohrfitting B ist an seinen Anschlußöffnungen 5,6 mit jeweils einem Adapterteil Di und D2 bestückt, um die bisher üblichen Rohre mit Spitz- und Muffenenden anschließen zu können. Am Abzweiganschluß 10 des Rohrfittings Bist die Rohrfittingform A als gebogenes Anzweiganschlußstück angesetzt, das um 360° verdrehbar in jede gewünschte Richtung festlegbar ist.
Unter Verwendung eines weiteren, nicht gezeigten Rohrfittings A kann vom Abzweiganschluß ein zum Rohrstück des Fittings B paralleler oder ein von 0 bis 90" wegführender Rohrstrang angeschlossen vserdeü. Der parallel zum Rohrstück des Fittings B verlaufende Rohrstrang kann dann sogar unmittelbar daneben laufen, da die Rohrfittings A eine sehr platzsparende Umlenkung ohne Querschnittsveränderung bieten.
Fig. 9 zeigt einen Rohrfitting B. der zusammen mit einem Verschlußdeckel E am Abzweiganschluß 10 ein sogenanntes Reinigungsrohr bildet, zu dessem Inneren nach Abnahme des Verschlußdeckels E ungehinderter Zutritt besteht.
Fig. 10 zeigt, wie unter Verwendung von mehreren verschieden ausgebildeten Rohrfiuings ein Siphon geschaffen wird. Und zwar wird hierzu der Rohrfitting in der Form Ceingesetzt, dessen dritte Anschlußöffnung 13 durch einen Verschlußdeckel E verschlossen ist. An den beiden anderen Anschlußöffnungen II, 12 ist jeweils ein erster Rohrfitting A befestigt, an dem dann ggfs^ d. h. zur Erzielung einer größeren Siphonhöhe, die strichliert angedeuteten zweiten Rohrfittings B angesetzt werden können. An diese können sich dann weitere Rohrfittings A anschließen, damit eine seitlich gekrümmte Abführung im Rohrnetz entsteht.
F i g. 11 zeigt den Rohrfitting A, dessen eine Anschlußöffnung 1 durch einen geraden Rohransatz 21 als Spitzende verlängert ist, der einen Steckanschluß bildet, dessen Außendurchmesser c/i ist. so daß er in jeden herkömmlichen Muffenanschluß paßt. Der Innendurchmesser d ist bei dem Rohrfitting A\ von der Anschlußöffnung 2 bis zum Spitzende 21 konstant. Die beiden Anschlußöffnungen 2, 1 iiegen auch hier wiederum unter einem Winkel von 45° zueinander. Mit dem Randflansch 4 läßt sich dieser Rohrfitting mit jedem Randflansch eines anderen Rohrfittings verbinden.
ίο Anstelle des Steckanschlusses 21 kann natürlich der Rohrfitting A\ auch mit einem Muffenanschlußende ausgestattet sein, wie beispielsweise der Adapterteil D>.
Fig. 12 zeigt schließlich einen Rohrnetzteil, bei dem
drei oder mehr Rohrleitungen miteinander verbunden werden können. Dieser gezeigte Rohrnetzteil besieht aus dem Rohrfitting B, an dem der Rohrfitting C angeschlossen ist, an deren freie Anschlußöffnungen die Rohrfittings A angeschlossen sind. An den Endflanschen dieser beiden Roiiniiiiiigs A sind bei dieser Ausführungsform Adapterteile Dj angesetzt, so daß hier übliche Rohrleitungen mit Steckanschlußenden eingeschoben werden können. Anstelle der Rohrfittings A können auch gleich weitergebildete Rohrfittings A\. z. B. gemäß Fig. Il mit Steckanschlußende oder auch
>5 Muffenanschlußende, eingesetzt werden. Durch Drehen des Rohrfittings A bzw. A\ relativ zu den Endflanschen des Rohrfittings C läßt sich jeder beliebige Winkel zwischen horizontaler Zu- und Abströmung und vertikaler Zu- und Abströmung einstellen.
to In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß in den schematischen Darstellungen der zusammengesetzten Teile nur in Fig.7 der Spannring angedeutet wurde. Es liegt auf der Hand, daß natürlich jeweils zwei aufeinanderliegende Endflansche durch einen solchen Spannring aneinandergepreßt werden müssen. Die Spannringe wurden nur wegen der besseren Verständlichkeit weggelassen.
Die dargestellten Anwendungsfälle stellen nur eine ausgewählte Anzahl von Möglichkeiten dar, mit denen die universelle Verwendbarkeit des Bausatzes dokumentiert werden soll.
Es ist ohne weiteres auch möglich, mit den Rohrfittings durch baukastenartiges Zusammenfügen dabei Geruchverschlüsse, Prallrohre. Sammelrohre und dgl. zu schaffen, die in üblichen Kanalisationssystemen Verwendung finden können. Beispielsweise kann aus zwei geradlinig fortgesetzten Rohrfittings B, von denen dann ein Anschlußende verschlossen wird und an den Abzweiganschluß ein weiterer Rohrfitting B angesetzt wird, ein Geruchverschluß mit beliebiger Geruchverscblußhöhe geschaffen werden oder auch ein Einlaufrohrknie für einen Sammelbehälter, bei dem der abwärts verlaufende Rohrabschnitt als Prallrohr dienL
Der Fachmann ist mit den Rohrfittings in der Lage, sofern ihm die vorgenannten Grundtypen sowie Spannringe und Verschlußdeckel in genügender Anzahl zur Verfugung stehen, alle praktisch erforderlichen Rohrnetze und Rohrnetzteile mit beliebigen flächigen und räumlichen Verbindungen zu schaffen, und zwar auf engstem Raum.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rohrfitting mit Flanschanschluß zum Verbinden von mindestens zwei im Winkel zueinander angeordneten Rohrenden, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer unter mindestens 45° zur anderen geneigten Anschlußöffnung (1,2,5,6,7,11,12) des bogenförmigen Fittings (A, B, C) ein ringförmiger und über die Fittingoberfläche überstehender Randflansch (3, 4, 8, 9, 10, 14, 15) mit Fittingwandstärke (W) geringfügig überstehender Dicke (f) angeformt ist und daß der Flanschüberstand und die Innenkrümmung des zwischen den Anschlußöffnungen gleichbleibenden Innendurchmesser aufweisenden Rohrfittings (A, B, C) derart aufeinander abgestimmt sind, daß gerade noch Raum für einen auf den Flansch zu setzenden Spannring (F) bleibt, mit dem der Randflansch (3, 8, 10, 14) unmittelbar gegen einen Gegenflansch (4, 9, 15) preßbar ist.
2. Rohrfitting nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auuenkrumniung des zwei unter 90° zueinander geneigte Anschlußöffnungen (14,15) aufweisenden Fittings (C) mindestens eine weitere Anschlußöffnung (13) mit einem Randflansch (16) vorgesehen ist.
3. Rohrfitting nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Anschlußöffnung (1,5,7,11, J3) als ein Spitz- (21) oder Muffenende (24) ausgebildet ist.
4. Rohrfitting nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (32) des Flansches (3, 4, 8, 9, 10, 14, 15) zum Rohrmantel abgeschrägt verläuft und daU die Abschrägungen (32) von zwei aufeinanderüegendsn Flanschen (3,4, 8, 9, 10, 14, 16, 19, 23) im Schnitt eine Dachform bilden, über die der Spannring (F) mit seinem dachförmigen Innenquerschnitt (34, 35) pressend faßt.
DE19823218061 1982-04-30 1982-05-13 Rohrfitting Expired DE3218061C2 (de)

Priority Applications (12)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19823218061 DE3218061C2 (de) 1982-04-30 1982-05-13 Rohrfitting
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