DE3216229C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen kindersicheren Schraubkap
penverschluß, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben
und aus der US 39 41 268 bekannt ist.
Bei einem solchen Schraubkappenverschluß tritt die Sicherungs
wirkung nach jedem Wiederverschließen bzw. Aufschrauben der Ver
schlußkappe ein, weil ein Abschrauben nicht nur die entsprechen
de Drehung sondern ein gleichzeitiges radiales Zusammendrücken
der Verschlußkappe längs eines vorgegebenen Kappendurchmessers
erfordert. Da Kinder zu einer entsprechenden Erkenntnis und
Koordination dieser Vorgänge nicht in der Lage sind, eignet sich
der Schraubkappenverschluß für Flaschen oder sonstige Behälter
mit gefährlichem oder schädlichem Inhalt wie Reinigungsmittel,
Medikamente, ätzende Chemikalien oder Gifte wie Herbizide und
Insektizide.
Bei dem aus der US 39 41 268 bekannten Schraubkappenverschluß
sind die beiden sich diametral gegenüberliegenden Blockieranord
nungen am unteren Flaschenhals von jeweils einer nockenartigen
Rampe gebildet, die eine sich über etwa 90° erstreckende flach
geneigte Gleitflanke und eine etwa radiale Sperrflanke aufweist.
Diese Ausbildung mit zwei Blockieranordnungen, die jeweils von
einer einzigen, sich über einen größeren Umfangsbereich er
streckenden Rampe gebildet sind, führt zu dem Nachteil, daß beim
Wiederverschließen ein sichernder Eingriff erst bei vollständi
gem oder zumindest weitgehend vollständigem Aufschrauben zustan
de kommt. Es ist aber immer zu befürchten, daß durch Unachtsam
keit die Verschlußkappe nur lose bzw. teilweise aufgeschraubt
wird und dadurch die Kindersicherung nicht wirksam wird, weil
die Sperransätze an der Verschlußkappe bei deren Aufsetzen nicht
axial bis in den Bereich der Blockierrampen axial hinab und in
Umfangsrichtung bis hinter die Sperrflanke der Blockierrampe
bewegt werden.
Dabei ist zu berücksichtigen, daß beim Wiederverschließen im
Falle einer Blockieranordnung mit einer einzigen Sperrflanke ein
Abgleiten bei geringer bzw. beginnender axialer Überlappung mit
dem Sperransatz noch möglich ist und daß Sperrstellungen zwi
schen der Blockierrampe und dem Sperransatz nur nach einer ver
gleichsweise großen Verschlußkappendrehung von etwa 180° erzielt
werden. Dementsprechend wird die Kindersicherung im allgemeinen
nur dann wirksam, wenn die Verschlußkappe vollständig bis in
feste Anlage an den Behälter aufgeschraubt wird.
Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die
Sicherungswirkung des Schraubkappenverschlusses auf einfache
Weise und ohne Handhabungsnachteile auch bereits bei unvoll
ständigem Wiederverschließen zu erreichen und dadurch eine Ge
fahrenquelle auszuschließen.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Kennzeichen des
Anspruchs 1.
Es ist allerdings bereits bekannt, bei einem Schraubkappenver
schluß eine Sicherung mit zwei sich diagonal gegenüberliegenden
Zahnbereichen und mit jeweils mehreren Zähnen am Fuß des Behäl
terhalses vorzusehen, wobei die in Umfangsrichtung hintereinan
der angeordneten Zähne, die ebenfalls eine Gleitflanke und eine
Sperrflanke aufweisen, sich nur über einen kleinen Umfangsbe
reich erstrecken. Hier wirken die Zähne jedoch nicht mit der
Verschlußkappe sondern mit der Innenverzahnung eines Sicherungs
rings zusammen, der über Abreißstege mit der Verschlußkappe
verbunden ist. Hier wird der Zahneingriff nach dem Anbringen des
Sicherungsrings nicht mehr gelöst. Beim Aufdrehen der Verschluß
kappe reißen die Stege zum Sicherungsring, der in seiner Ein
griffstellung verbleibt. Hier wird also nur Sicherheit vor einer
Erstöffnung durch unbefugte Erwachsene erstrebt und erreicht. Um
auch eine Kindersicherung zu haben, ist - unabhängig von den
vorgenannten Zahnbereichen und dem Sicherungsring - zusätzlich
ein einzelner Blockierzahn am Behälter vorgesehen, der mit einer
Sperrfläche zusammenwirkt, die durch einen Einschnitt am unteren
Ende der Verschlußkappenwand gebildet ist. Durch örtliches Ein
drücken der Verschlußkappenwand im die Sperrflächen aufweisenden
Wandbereich läßt sich die Verschlußkappe aus der Schließstellung
am Sperrzahn vorbei aufdrehen. Im Vergleich zu der eingangs be
schriebenen Ausbildung mit zwei Blockierrampen ist hier mit
einem einzigen Sperrzahn die Gefahr noch größer, daß beim Wie
derverschließen die Kindersicherung infolge unvollständigen
Aufschraubens der Verschlußkappe nicht wirksam wird.
Ersichtlich wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung mit zwei
sich diametral gegenüberliegenden Blockieranordnungen in Form
jeweils einer Zahnreihe die Gefahr wesentlich verringert, daß
die Kindersicherung beim Wiederverschließen nicht wirksam wird.
Die Sicherungswirkung tritt nämlich bereits ein, wenn die Sperr
ansätze an der Verschlußkappe über die Gleitflanke des ersten
Zahns einer Zahnreihe hinweg bewegt wurden. Dieses wird stets
schon bei einer vergleichsweisen geringen Aufschraubdrehung
erreicht.
Zweckmäßige Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an
hand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Teilschrägansicht in auseinandergezogener Dar
stellung eines kindersicheren Schraubkappenverschlusses,
Fig. 2 einen Axialschnitt durch die Verschlußkappe des in
Fig. 1 dargestellten Sicherheitsverschlusses,
Fig. 3 eine Ansicht von unten derselben Verschlußkappe,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die um die Ausgußtülle eines ent
sprechenden Behälters angeordnete Blockiervorrichtung
des Sicherheitsverschlusses gemäß Fig. 1,
Fig. 5 einen Axialschnitt durch die Ausgußtülle und die
Blockiervorrichtung gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine Teilseitenansicht des an einer Behälterausguß
tülle angebrachten Sicherheitsverschlusses gemäß Fig. 1,
Fig. 7 eine Teilschrägansicht in auseinandergezogener Dar
stellung eines anderen kindersicheren Sicherheits
verschlusses,
Fig. 8 einen Axialschnitt durch die Verschlußkappe des in
Fig. 7 dargestellten Sicherheitsverschlusses,
Fig. 9 eine Ansicht von unten derselben Verschlußkappe und
Fig. 10 eine Draufsicht auf einen Teil des Sicherheitsver
schlusses gemäß Fig. 7 bildende Blockiervorrichtung
nach dem Anbringen des Sicherheitsverschlusses an der
Ausgußtülle eines entsprechenden Behälters.
In Fig. 1 ist ein kindersicherer Spannkappenverschluß 20
dargestellt, der eine um eine Ausgußtülle 22 eines Behälters
angeordnete Blockiervorrichtung 21 und eine Verschlußkappe 23
hat.
Die Blockiervorrichtung 21 hat zwei Reihen 24 und 25 von un
gefähr sägezahnförmigen Sperrzähnen. Diese Sperrzähne er
strecken sich strahlenförmig nach außen und sind mit solchem
Zwischenabstand angeordnet, daß die voreilende Kante der
einen Reihe 24 oder 25 von der voreilenden Kante der anderen
Reihe 25 bzw. 24 einen Abstand von etwa 180 Grad hat. Die
spezielle Gestalt und die Winkelstellung der Sperrzähne sind
im einzelnen in Fig. 4 dargestellt und werden weiter unten
näher beschrieben.
Die Verschlußkappe 23 ist doppelwandig mit einer Außenwand 28
und einer Innenwand 29 ausgebildet. Die Außenfläche der Außen
wand 28 ist ungefähr zylindrisch, weist aber zwei einander
gegenüber angeordnete verdickte Abschnitte 30 und 31 auf,
die als Kompressions- bzw. Quetschrippen und als Markierung
der Stelle dienen, an der die Verschlußkappe 23 zusammenge
drückt werden muß, um sie ellipsenförmig zu verformen, so
daß sie von den zwei Reihen 24 und 25 von Sperrzähnen gelöst
werden kann. Die beiden verdickten Abschnitte 30 und 31 er
strecken sich von einer Unterkante 32 aus nach oben über
etwa ein Drittel der Gesamthöhe der Verschlußkappe 23.
Aus der Innenfläche der Außenwand 28 ragen zwei Ansätze 33
und 34 nach innen, die sich über im wesentlichen die gesamte
Höhe der Verschlußkappe 23 erstrecken. Gemäß Fig. 3 sind die
Ansätze 33 und 34 von ungefähr quadrantenförmiger Querschnitts
gestalt; ihre Abmessungen und ihre Anordnung sind so gewählt,
daß sie in die beiden Reihen 24 und 25 von Sperrzähnen sicher
eingreifen und sich mit ihnen zuverlässig verriegeln. Die
Ansätze 33 und 34 haben einen Zwischenabstand von etwa 180
Grad; beim Aufschrauben der Verschlußkappe 23 auf die Behäl
terausgußtülle 22 gleiten ihre gekrümmten Seiten über die
Sperrzähne hinweg. Bei dem Versuch, die Verschlußkappe 23
von der Ausgußtülle 22 abzuschrauben, legt sich die gerade
Seite oder ebene Fläche der Ansätze 33 und 34 an die Schul
ter der Sperrzähne an. Die verdickten Abschnitte 30 und 31
sind mit je gleichem Abstand von den Ansätzen 33 und 34 an
geordnet.
Die Innenwand 29 weist ein Innengewinde auf; dessen Abmessungen
und Steigung sind an die Abmessungen und die Steigung des
Außengewindes der Ausgußtülle 22 angepaßt. Wegen der Erstrec
kung der Ansätze 33 und 34 über die gesamte Höhe und der ver
größerten axialen Höhe der beiden Reihen 24 und 25 von Sperr
zähnen kommt es nahezu sofort beim Aufsetzen der Verschluß
kappe 23 auf die Ausgußtülle 22 zum verriegelnden Eingreifen
der Ansätze 33 und 34 in die zwei Reihen 24 und 25 von Sperr
zähnen. Dies trifft auch dann zu, wenn der Gewindeeingriff
zwischen dem Innengewinde der Innenwand 29 und dem Außen
gewinde der Ausgußtülle 22 noch nicht begonnen hat. Beim
weiteren Aufschrauben der Verschlußkappe 23 auf die Ausguß
tülle 22 werden die Ansätze 33 und 34 über die beiden Reihen
24 und 25 von Sperrzähnen hinweggedreht. Bei dieser Drehung
gleiten die Ansätze 33 und 34 an der Rampe jedes Sperrzahnes
hinauf und fallen dann in eine Raste am Ende des Sperrzahnes
ein. Damit dieser Rasteingriff zustande kommt, ist es erfor
derlich, daß die Außenwand 28 nachgibt oder sich verformt,
um es den Ansätzen 33 und 34 zu ermöglichen, sich über die
Sperrzähne hinwegzubewegen.
Jedoch wird dieser Verschlußtyp als formschlüssig gesicherter
Verschluß betrachtet, insofern als ein Sperrverzahnungsein
griff erfolgt und das Entfernen der Verschlußkappe 23 auch
dann verhindert, wenn die Gewinde der Verschlußkappe 23 und
der Ausgußtülle 22 noch nicht vollständig in Eingriff sind.
Sobald somit dieser erste Teileingriff eines einzelnen Ge
windeganges zustande gekommen ist, wird die Verschlußkappe 23
an der Ausgußtülle 22 blockiert und kann nur entfernt werden,
wenn die verdickten Abschnitte 30 und 31 der Außenwand 28
ordnungsgemäß zusammengedrückt werden, um in der Verschluß
kappe 23 eine ellipsenförmige Verformung hervorzurufen, durch
welche die Ansätze 33 und 34 nach außen und außer Eingriff
mit den beiden Sperrzahn-Reihen 24 und 25 bewegt werden.
Gemäß Fig. 2 und 3 sind die Innenwand 29 und die Außenwand 28
der Verschlußkappe 23 durch einen ungefähr zylindrischen
Zwischenraum 37 getrennt, der Raum für die Verformung der
Außenwand 28 bietet. Fig. 2 und 3 verdeutlichen ebenfalls
die ungefähre Dicke und Höhe der verdickten Abschnitte 30
und 31. Obgleich die Abschnitte 30 und 31 von ihren allgemei
nen Abmessungen und ihrer geometrischen Gestaltung her von
gefälligem Aussehen und funktionsgerecht sind, besitzen sie
aufgrund der Merkmale ihrer speziellen Ausbildung besondere
Vorteile. Dadurch, daß die Abschnitte 30 und 31 aus der Außen
fläche der Außenwand 28 herausragen, lassen sie sich allein
durch Tasten feststellen und lokalisieren. Dies stellt einen
Vorteil für Sehbehinderte dar, die Schwierigkeiten beim Lesen
eines Hinweises auf die Stelle haben können, an der die Außen
wand 28 zusammengedrückt werden soll, um die Ansätze 33 und
34 aus den Sperrverzahnungen zu lösen.
Es ist auch vorteilhaft, daß durch das Zusammendrücken oder
-quetschen der beiden verdickten Abschnitte 30 und 31 eine
Verformung sichergestellt ist, die für das Aufheben des Ein
griffs zwischen den Ansätzen 33 und 34 und den Sperrzähnen
ausreicht. Wenn die Stellen, an denen die Außenwand 28 zu
sammengedrückt wird, im Gegensatz zum gezeigten Beispiel
sehr dünn und flexibel wären, käme es an diesen Stellen zu
einem gewissen Nachgeben und es könnte durch diese örtlich
begrenzte Verformung ein beträchtlicher Anteil der Kompres
sionskraft absorbiert werden. Es würde daher auf den gesamten
Umfang der Verschlußkappe 23 nicht genügend Kraft übertragen,
um durch eine ausreichend ellipsenförmige Verformung der Ver
schlußkappe 23 die notwendige Auswärtsbewegung der Ansätze
33 und 34 zu erzeugen.
Wenngleich diese Unzulänglichkeit dadurch überwunden werden
könnte, daß die beiden Kompressionsabschnitte weiter nach
innen zusammengedrückt werden, steht nur ein begrenzter Weg
zur Verfügung, bevor diese Außenwand die Innenwand oder die
Ausgußtülle berührt. Durch die Ausbildung von Kompressions
abschnitten in Form der verdickten Abschnitte 30 und 31 wird
ein örtlich begrenztes Nachgeben oder Verformen an den Kom
pressionsstellen so gering wie möglich gehalten, und durch
die spezielle Ausbildung ist sichergestellt, daß ein größt
möglicher Anteil der Kompressionskraft in eine ellipsenför
mige Verformung der Verschlußkappe 23 umgesetzt wird.
Die Innenwand 29 erstreckt sich von einer Oberseite 38 nach
unten und endet in einer Unterkante 39, die ungefähr in der
gleichen Ebene liegt wie der obere Rand der verdickten Ab
schnitte 30 und 31. Die Lage- und Größenbeziehung ist wichtig
im Hinblick auf die spezielle Konfiguration der Behälteraus
gußtülle 22 und die Lage der Blockiervorrichtung 21.
Die quadrantenförmige Querschnittsgestalt der Ansätze 33 und
34 ist am deutlichsten in Fig. 3 zu erkennen. Jeder der An
sätze 33 und 34 hat eine gekrümmte Fläche 40 und eine gegen
überliegende ebene Schulterfläche 41. Die Richtung, in der
sich die Verschlußkappe 23 zum Festziehen an der Ausgußtülle
22 auf letzterer vorwärtsbewegt, ist mit einem Pfeil 42 an
gegeben. Die Richtung der entgegengesetzten Drehbewegung
beim Abschrauben der Verschlußkappe 23 von der Ausgußtülle 22
ist mit einem Pfeil 43 angegeben. Bei der Vorwärtsbewegung
der Verschlußkappe 23 auf die Ausgußtülle 22 gleitet die ge
krümmte Fläche 40 über die verschiedenen sägezahnförmigen
Sperrzähne hinweg. Wenn danach versucht wird, die Verschluß
kappe 23 zu entfernen, stößt die ebene Schulterfläche 41 an
die Schulter des entsprechenden Sperrzahnes an, mit dem der An
satz 33 oder 34 in Eingriff ist. Die Ansätze 33 und 34 müssen
daher von den Sperrzähnen weg bewegt oder in anderer Weise
unwirksam gemacht werden, damit die Verschlußkappe 23 ab
geschraubt werden kann.
Fig. 4 und 5 zeigen weitere Einzelheiten der Blockiervorrichtung 21
und ihrer Beziehung zur Behälterausgußtülle 22. Die Blockier
vorrichtung 21 kann als mit der Ausgußtülle 22 fest verbunde
ner, ungefähr zylindrischer Ring betrachtet werden, der zwei
Reihen 24 und 25 aus ihm strahlenförmig nach außen heraus
ragender Sperrzähne mit Sägezahnprofil aufweist. In beiden
Reihen 24 und 25 hat jeder Sperrzahn 46 eine Rampe 47 und
eine Schulter 48. Für die Beschreibung, der Winkelstellungs
beziehung zwischen den beiden Reihen 24 und 25 ist die erste
Reihe 24 so angeordnet worden, daß die Schulter 48 des ersten
Sperrzahnes 46 mit einer waagerechten Linie 49 zusammenfällt
und die voreilende Kante 50 der ersten Reihe 24 bildet.
In ähnlicher Weise bildet die Schulter 48 des ersten Sperr
zahnes 46 in der zweiten Reihe 25 eine voreilende Kante 51,
die von der voreilenden Kante 50 einen Abstand von etwa 180°
hat. Trotz dieses Abstandes zwischen den beiden voreilenden
Kanten 50 und 51 besteht eine spezielle und wichtige Bezie
hung zwischen den beiden Sperrzahn-Reihen 24 und 25. Jeder
Sperrzahn 46 hat eine Bogenlänge von etwa 18 Grad; fünf
Sperrzähne 46 bilden daher einen 90°-Quadranten des zylin
drischen Blockiergliedes. Die voreilende Kante 50 fällt mit
der waagerechten Linie 49 zusammen, wogegen die voreilende
Kante 51 etwas unterhalb von ihr angeordnet ist. Der Grund
hierfür ist eine Versetzung um einen halben Sperrzahn oder 9°,
wodurch der letzte Sperrzahn 46 der Reihe 25 zu gleichen
Teilen beiderseits einer senkrechten Linie 54 angeordnet ist.
Somit sind die Sperrzahn-Reihen 24 und 25 zwar gleich, aber
um die halbe Länge eines Sperrzahnes 46 so gegeneinander
versetzt, daß die eine voreilende Kante 50 oder 51 von der
gegenüberliegenden - 51 bzw. 50 - einen Abstand hat, der
gleich ist 180 Grad minus die Bogenlänge, die der Versetzung
um einen halben Sperrzahn 46 entspricht.
Wenn der eine Ansatz 33 oder 34 in vollem Eingriff mit einem
entsprechenden Sperrzahn 46 steht, ist der gegenüberliegende
Ansatz 34 bzw. 33 nur halb in Eingriff, da die Ansätze 33
und 34 im Abstand von 180 Grad angeordnet sind. Der Begriff
"halber Eingriff" bedeutet im Grunde, daß der Ansatz 33
oder 34 über der Mitte der Rampe 47 des entsprechenden Sperr
zahnes 46 steht. Beim Aufschrauben der Verschlußkappe 23 auf
die Ausgußtülle 22 kommen die Ansätze 33 und 34 abwechselnd
und nacheinander mit jedem entsprechenden Sperrzahn 46 in vol
len Eingriff. Zuerst kommt der eine Ansatz 33 oder 34 in vol
len Eingriff mit einem ersten Sperrzahn 46, sodann, nach
einer Drehung um einen halben Sperrzahn - beim gezeigten Bei
spiel um 9 Grad, der gegenüberliegende Ansatz 34 bzw. 33 mit
einem zugehörigen Sperrzahn 46. Wenn der letztgenannte volle
Eingriff zustande kommt, hat der erste Ansatz 33 oder 34 be
gonnen, sich an der Rampe 47 des nächsten Sperrzahnes 46 der
zugehörigen Reihe 24 oder 25 hinaufzubewegen. Durch diese
Versetzung um einen halben Sperrzahn 46 ist ein sehr strammes
Eingreifen in die Sperrverzahnung bei satter Anlage gewähr
leistet, und es wird das Zustandekommen eines vollen Ein
griffs mit einer kleineren Drehbewegung ermöglicht, als bei
sonst gleicher Ausbildung der beiden Sperrzahn-Reihen 24 und
25 mit einem genau 180 Grad betragenden Zwischenabstand er
reicht werden könnte.
Fig. 5 zeigt die axiale Höhe der beiden Sperrzahn-Reihen 24
und 25. Wenngleich es wahrscheinlich ist, daß bei der bevor
zugten Ausführungsform die Blockiervorrichtung 21 einstückig
mit der Behälterausgußtülle 22 ausgebildet ist, ist dieses
Merkmal nicht speziell eine Forderung. In Fig. 5 sind mit
gestrichelten Linien 55 die mögliche Originalgröße und Origi
nalgestalt der Behälterausgußtülle 22 eingezeichnet, wenn
die Blockiervorrichtung 21 nach dem Ausbilden der Ausguß
tülle 22 angebracht oder als Nachrüstbauteil zu vorhandenen
Ausgußtüllen zur Verfügung gestellt wird. Wenn der betreffen
de Behälter nur eine gerade, zylindrische Tülle mit Außen
gewinde hat und keine Blockiervorrichtung, wird in Betracht
gezogen, eine Blockiervorrichtung von ringförmiger Ausbildung
als getrenntes Bauteil zur Verfügung zu stellen. Um dann das
in Fig. 5 dargestellte äußere Aussehen zu schaffen, muß diese
ringförmige Blockiervorrichtung rings um die Basis der Tülle
in Stellung gebracht werden. Dies kann mit verschiedenen Be
festigungsmitteln und nach verschiedenen Verfahren geschehen;
sobald die Blockiervorrichtung durch Aufschrauben oder Auf
schieben auf die Tülle in Stellung gebracht worden ist, wird
sie z.B. durch Kleben oder Warmschweißen starr befestigt.
Weil Behälter und Verschlußkappen häufig in einem Stück her
gestellt werden, wird in Betracht gezogen, daß die Verschluß
kappe in der hier beschriebenen Ausbildung in den meisten
Fällen als Teil eines speziell konstruierten Behälters bereit
gestellt wird. In dieser Hinsicht wird angenommen, daß sich
die Blockiervorrichtung, wie in Fig. 5 mit durchgezogenen
Linien dargestellt, am günstigsten durch Formen als integrie
render Bestandteil des Behälters und der Behälterausgußtülle
herstellen läßt. Es ist nur wichtig, festzustellen, daß diese
spezielle Ausführungsform weder restriktiv, noch in anderer
Weise einschränkend gedacht ist; die vorstehende, sich auf
die Blockiervorrichtung als getrenntes Bauteil beziehende
Erläuterung trifft auf gewisse Fälle in gewissem Umfange zu.
Fig. 6 zeigt die axiale Beziehung zwischen der Verschluß
kappe 23 und der Ausgußtülle 22. Die Ansätze 33 und 34 er
strecken sich über die gesamte Höhe der Verschlußkappe 23 und
reichen, wenn die Verschlußkappe 23 ganz auf die Ausgußtülle
22 aufgeschraubt ist, bis in die Nähe einer Unterkante jeder
Sperrzahn-Reihe 24 bzw. 25. Wenn die Innen- und Außengewinde
eine Steigung von etwa 5 Gang pro engl. Zoll haben, wird die
Verschlußkappe 23 durch eine 360°-Drehung axial um etwa 5,1 mm
vorwärts- oder rückwärtsbewegt. Wenn dementsprechend die bei
den Sperrzahn-Reihen 24 und 25 mit einer axialen Höhe von
etwa 4,6 mm ausgeführt sind, werden 80% bis 90% einer vollen
Umdrehung benötigt, um die Unterkante der beiden Ansätze 33
und 34 über die Oberseite der Sperrzahn-Reihen 24 und 25
nach oben zu bringen. Beim manuellen Losschrauben einer Ver
schlußkappe von einer Behälterausgußtülle ist jede einzelne
manuelle Drehung der Verschlußkappe auf ungefähr 180 Grad
beschränkt. Wenn folglich die verdickten Abschnitte 30 und 31
zusammengedrückt werden, um die Ansätze 33 und 34 nach außen
außer Eingriff mit den Sperrzähnen 46 zu bringen, kann die
Verschlußkappe 23 gedreht werden. Diese erste Drehung ist je
doch auf 180 Grad beschränkt und reicht daher nicht aus, um,
wenn der Druck auf die Abschnitte 30 und 31 aufgehoben wird
und die Verschlußkappe 23 wieder ihre normale, ungefähr zylin
drische Gestalt annimmt, einen weiteren Eingriff der Ansätze
33 und 34 in die Sperrzähne 46 zu unterbinden. Damit die
Verschlußkappe 23 von der Behälterausgußtülle 22 gelöst wer
den kann, muß sie daher ein zweites Mal zusammengedrückt
werden.
Bei der in Fig. 7 dargestellten anderen Ausführungsform der
Erfindung hat ein kindersicherer Schraubkappenverschluß 60 eine
um eine Ausgußtülle 62 eines Behälters angeordnete Blockier
vorrichtung 61 und eine Verschlußkappe 63. Die Blockiervor
richtung 61 hat Zwei Reihen 64 und 65 von ungefähr sägezahn
förmigen Sperrzähnen. Diese Sperrzähne erstrecken sich strah
lenförmig nach außen und sind mit solchem Zwischenabstand
angeordnet, daß die voreilende Kante der einen Reihe 64 oder
65 von der voreilenden Kante der anderen Reihe 65 bzw. 64
einen Abstand von etwa 180 Grad minus ein halber Zahn hat.
Die spezielle Gestalt und die Winkelstellung der Sperrzähne
sind im einzelnen in Fig. 10 dargestellt und werden weiter
unten näher beschrieben.
Die Verschlußkappe 63 ist einwandig mit einem Innengewinde 68
und einer Bügelhandhabe 69 ausgebildet. Die Außenfläche ihrer
Wand 70 hat zwei geriffelte Bereiche 71, deren größte Dicke
etwas größer ist als die Dicke der Wand 70, damit sie sich
beim Anfassen wie erhabene und strukturierte Abschnitte an
fühlen. Die beiden Bereiche 71 dienen als Kompressionsstellen
oder Quetschrippen, so daß die normale zylindrische Gestalt
der aus einem flexiblen Kunststoff geformten Verschlußkappe
63 zum Aufeinanderzubewegen der beiden Bereiche 71 durch An
wenden einer Kompressionskraft ellipsenförmig verformt werden
kann. Nachdem die flexible Verschlußkappe 63 so verformt wor
den ist, kann sie, wie nachfolgend erläutert, aus den beiden
Sperrzahn-Reihen 64 und 65 gelöst werden. Hierzu muß die
Verschlußkappe 63 gegenüber der Ausgußtülle 62 um mehr als
eine Drehung von 180 Grad gedreht werden. Die beiden gerif
felten Bereiche 71 erstrecken sich von einer Unterkante 72
über praktisch die gesamte Höhe der Wand 70 nach oben.
Auf ihrer Innenfläche trägt die Wand 70 zwei nach innen ge
richtete Ansätze 73, die sich von der Unterkante 72 nach oben
in die Verschlußkappe 63 bis in die Nähe des Anfangs des In
nengewindes 68 erstrecken. Jeder der Ansätze 73 ist aus einer
Reihe von sägezahnförmigen Ansatzzähnen zusammengesetzt. Die
beiden Ansatzzahn-Reihen enthalten je mehrere Ansatzzähne
und sind mit einem Zwischenabstand von etwa 180 Grad angeord
net. Die axiale Höhe (die axiale Richtung verläuft ungefähr
parallel zur Drehachse der Verschlußkappe 63) jeder der bei
den Ansatzzahn-Reihen ist so groß, daß zum Lösen der Ver
schlußkappe 63 von der Ausgußtülle 62 mehr als eine Drehung
von 180 Grad benötigt wird.
Verhältnismäßig kurze Ansatzzähne würden zwar ausreichen, um
einen genügenden Eingriff mit den beiden Sperrzahn-Reihen 64
und 65 und eine formschlüssig gesicherte Blockierung herbei
zuführen, aber dieser blockierende Eingriff könnte rasch
überwunden und die Verschlußkappe 63 mit einer Drehung von
etwa 180 Grad gegenüber der Ausgußtülle 62 von letzterer ge
löst werden. Diese Folgerung, daß bei kurzen Ansatzzähnen
eine Drehung genügen würde, stützt sich auf die Steigung der
Gewinde an der Ausgußtülle 62 und in der Verschlußkappe 63.
Die axiale Höhe der Ansatzzähne muß an die Gewindesteigung
angepaßt sein, und in Übereinstimmung mit den Lehren der vor
liegenden Erfindung haben die Ansatzzähne eine axiale Höhe,
die für die Durchführung der beanspruchten Erfindung aus
reichend ist. Wenn die Gewindesteigung z.B. 4 Gänge je engl.
Zoll beträgt, dann ist eine ausreichende axiale Höhe etwas
größer als 3,2 mm.
Beim gezeigten Beispiel weist jede der beiden Ansatzzahn-
Reihen vier einzelne Ansatzzähne auf. Jeder Ansatzzahn ist
so ausgebildet bzw. angeordnet, daß er sich an einen einzel
nen Sperrzahn der Sperrzahn-Reihen 64 und 65 anzulegen und
in ihn einzugreifen vermag. Die einzelnen Ansatz- und Sperr
zähne sind im Hinblick auf ihr Zusammenwirken so gestaltet,
daß die Ansatzzähne beim Aufschrauben der Verschlußkappe 63
auf die Ausgußtülle 62 an den Sperrzähnen hinauf- und über
sie hinweggleiten. Wenn jedoch versucht wird, die Verschluß
kappe 63 von der Ausgußtülle 62 abzuschrauben, rasten die
Ansatzzähne blockierend in die Sperrzähne ein und verhindern
dadurch das Abnehmen der Verschlußkappe 63. Die Schraubrich
tung beim Aufschrauben der Verschlußkappe 63 auf die Ausguß
tülle 62 ist mit einem Pfeil 77, diejenige beim Abschrauben
mit einem Pfeil 78 angegeben.
Das Außengewinde der Ausgußtülle 62 ist über den beiden
Sperrzahn-Reihen 64 und 65 angeordnet und ermöglicht so den
Eingriff zwischen den Ansatzzähnen und den Sperrzähnen beim
Aufschrauben der Verschlußkappe 63 auf die Ausgußtülle 62.
Wegen der beschriebenen speziellen Sägezahnformen wird dem
Anbringen der Verschlußkappe 63 an der Ausgußtülle 62 nur
geringfügiger Widerstand entgegengesetzt, wogegen die Ver
schlußkappe 63, sobald sie einmal festgezogen ist, nur ent
fernt werden kann, wenn sie zerstört wird oder wenn, gemäß
der Erfindung, die beiden geriffelten Bereiche 71 so weit
zusammengedrückt werden, daß sich die Verschlußkappe 63 ver
formt und die einzelnen Ansatzzähne aus dem Eingriff mit den
Sperrzähnen herausgedrückt werden.
Die Ausgußtüllen- und Verschlußkappen-Baugruppe gemäß Fig. 7
unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten haupt
sächlich durch die einwandige statt zweiwandige Ausführung
und dadurch, daß statt eines einzelnen Ansatzes 33 bzw. 34
je aus mehreren Sägezähnen zusammengesetzte Ansätze 73 vor
gesehen sind. Die einwandige Ausbildung bietet einen Kosten
vorteil und durch die Vielzahl der Ansatzzähne in den An
sätzen 73 besteht eine größere Zahl von Eingriffsstellen.
Weil jedoch die Ansätze 73 gemäß Fig. 7 von größerer radialer
bzw. Umfangslänge sind als die einzelnen Ansätze 33 und 34
gemäß Fig. 1, kann es sein, daß beim Zusammendrücken der
beiden geriffelten Bereiche 71 eine etwas größere Verformungs
kraft aufgebracht werden muß, um alle Zähne beider Ansätze 73
gleichzeitig aus den beiden Sperrzahn-Reihen 64 und 65 zu
lösen. In allen übrigen Punkten sind die Arbeitsweise und
die Eingriffsverhältnisse zwischen der Verschlußkappe 63 und
der Ausgußtülle 62 gemäß Fig. 7 im wesentlichen die gleichen
wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1.
In ähnlicher Weise entsprechen die in Fig. 8, 9 und 10 dar
gestellten Konstruktionsmerkmale und Einzelheiten im wesent
lichen den in Fig. 2, 3 und 4 dargestellten, mit Ausnahme
der schon angegebenen Unterschiede. Ferner ist die Ausguß
tülle 62 Teil einer ausziehbaren Tülle-Verschluß-Baugruppe
und mittels eines Verankerungsringes 76 an einem herausragen
den Ansatz eines Behälters befestigt. Die Verschlußkappe 63
ist zusammen mit der Bügelhandhabe 69 dazu benutzbar, die
Ausgußtülle 62 nach außen und so aus ihrer versenkten Stel
lung herauszuziehen. Jedoch ist die Ausgußtülle 62 im ver
senkten Zustand entlang einem umkehrbaren Falz zusammengeklappt,
wobei das Oberteil tatsächlich in das Unterteil eingesteckt
ist. Dadurch sind das Gewinde und die Sperrzahn-Reihen 64
und 65 der Ausgußtülle 62 von deren Unterteil umschlossen,
und wenn die Verschlußkappe 63 auf die Ausgußtülle 62 auf
geschraubt ist, sind die beiden geriffelten Bereiche 71 für
das manuelle Zusammendrücken unzugänglich. Die Bügelhandhabe
69 wird zum Herausziehen der Ausgußtülle 62 aus ihrer ver
senkten Stellung benutzt, wogegen die Ausgußtülle 62 durch
eine entsprechende, nach unten gerichtete Kraft eingeknickt
und dann ineinandergeschoben wird und die versenkte Stellung
einnimmt.
Aus der US-PS 36 13 966 ist eine versenkbare Ausgußtülle be
kannt, die eine flexible Wand mit einem Abschnitt aufweist,
dessen Krümmung sich beim Ausziehen der Ausgußtülle umkehrt.
Diese Patentschrift beschreibt im wesentlichen die versenk
bare Ausgußtülle 62 gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die für beide Sicherheitsverschlüsse gemäß Fig. 1 und 7 glei
chermaßen geltende Notwendigkeit, die Verschlußkappe 23 bzw.
63 zu ihrem Entfernen zusammenzudrücken und zweimal nachein
ander zu drehen, sichert die Verschlußkappe zuverlässig und
macht zu ihrem Abnehmen zwei Arbeitsschritte nötig, die von
Kleinkindern und Kindern nicht durchgeführt werden können.
Von Autoritäten auf dem Gebiet der Verhaltenswissenschaft ist
nachgewiesen worden, daß Kinder im Vorschulalter im allgemei
nen nicht fähig sind, zwei ungleiche manuelle Handlungen
gleichzeitig auszuführen. Die zum Entfernen der Verschluß
kappe 23 bzw. 63 von der Ausgußtülle 22 bzw. 62 nötigen Hand
griffe erfordern daher zuerst, daß die Verschlußkappe 23 bzw.
63 zusammengedrückt und dabei zur gleichen Zeit von der Aus
gußtülle 22 bzw. 62 losgeschraubt wird. Um es für ein Kind
noch schwieriger zu machen, muß der gleiche Vorgang wegen
der axialen Höhe der Sperrzahn-Reihen 24 und 25 bzw. 64 und
65 wiederholt werden.
Im Interesse der Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Wirk
samkeit sind der Behälter, die Blockiervorrichtung 21 bzw.
61 und die Verschlußkappe 23 bzw. 63 beim gezeigten Beispiel
aus einem wärmehärtbaren oder warmverformbaren Werkstoff her
gestellt. Ein geeigneter Werkstoff für dieses Erzeugnis ist
Polyethylen. Bei den beiden beschriebenen Ausführungsformen
ist die Verschlußkappe 23 bzw. 63 ein einteiliges Bauteil in
einem Stück, das keine zusammenzufügenden Einzelteile hat,
noch irgendeine Änderung nach dem anfänglichen Formvorgang
erfordert. In ähnlicher Weise sind der Behälter und die Be
hälterausgußtülle 22 bzw. 62 durch Formen hergestellt worden;
und die Blockiervorrichtung 21 bzw. 61 ist bei den gezeigten
Beispielen mit dem Behälter und der Ausgußtülle 22 bzw. 62
in einem Stück geformt.
Claims (4)
1. Kindersicherer Schraubkappenverschluß mit einer an
einem Behälter vorgesehenen Ausgußtülle (22, 62), die ein
Außengewinde und zwei einander etwa diametral gegenüber
liegende radial auswärts vorspringede Blockieranordnungen
(24, 25; 64, 65) mit in Umfangsrichtung entgegengesetzt
geneigten Gleitflanken (47) und Sperrflanken (48) auf
weist, und mit einer elastisch verformbaren Verschlußkappe
(23, 63), die ein mit dem Außengewinde der Ausgußtülle
(22, 62) zusammenwirkendes Innengewinde (68) und zwei
einander diametral gegenüberliegende radial einwärts vor
springende Sperransätze (33, 34; 73) aufweist, die derart
mit den Blockieranordnungen (24, 25; 64, 65) der Ausguß
tülle (22, 62) zusammenwirken, daß sie bei einer Ver
schlußkappendrehung im Schließsinn über die Gleitflanken
(47) hinweggleiten und bei einer Verschlußkappendrehung im
Öffnungssinn auf die Sperrflanken (48) treffen, an denen
vorbei sie nur mittels radialer Aufspreizung durch Zusam
mendrücken der Verschlußkappenwand (28, 70) quer zum die
beiden Sperransätze (33, 34; 73) verbindenden Durchmesser
drehbar sind, wobei die Sperransätze (33, 34; 73) bei
vollständig auf die Ausgußtülle (22, 62) aufgeschraubter
Verschlußkappe (23, 63) die Blockieranordnungen (24, 25;
64, 65) um mehr als die halbe Ganghöhe des Schrauben
gewindes axial überlappen,
dadurch gekennzeichnet, daß jede
Blockieranordnung (24, 25; 64, 65) von einer Umfangsreihe
von Zähnen (46) gebildet ist und daß das Außengewinde und
das Innengewinde (68) einerseits sowie die Blockieranord
nungen (24, 25; 64, 65) und die Sperransätze (33, 34; 73)
andererseits so zueinander angeordnet sind, daß beim
Wiederverschließen bereits bei einem ersten Gewinde-Teil
eingriff ein formschlüssig sichernder Zahneingriff
besteht.
2. Schraubkappenverschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr
ansätze (73) der Verschlußkappe (63) jeweils von einer
Umfangsreihe von Sperrzähnen für den Eingriff mit den
Zähnen der Blockieranordnungen (64, 65) der Ausgußtülle
(62) gebildet sind.
3. Schraubkappenverschluß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
schlußkappenwand (28, 70) an ihrer Außenseite jeweils
mittig zwischen den Sperransätzen (33, 34; 73) eine Ver
dickung (30, 31) oder Riffelung (71) zum verformenden
Zusammendrücken der Verschlußkappe (23, 63) aufweist.
4. Schraubkappenverschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausguß
tülle (62) so ausgebildet ist, daß sie mit den zum Verfor
men der Verschlußkappe (63) zusammendrückbaren Bereichen
(71) der aufgeschraubten Verschlußkappe (63) in den Behäl
ter versenkbar ist.
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