DE1804099B2 - Behälter mit Schraubverschlußkappe - Google Patents
Behälter mit SchraubverschlußkappeInfo
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Description
804 099
dem stufenförmigen Ansatz in Richtung auf den die Kappenschürze so steif gemacht werden, daß eine
Grund des stufenförmigen Gewindes drücken kann, örtliche Verformune des Gewindes, die zur Gewindewo
ein Spiel bzw. Spielraum zur Verfugung steht. beschädigung führtrausgeschlossen wird. Damit wird
Danach läßt sich die Schraubverschlußkappe leicht es dann aber notwendig, die Kappenschürze dicker
abschrauben, und zwar genauso, wie eine normale 5 zu machen als es sonst im Hinblick auf die Wider-Schraubverschlußkappe,
die über das gesamte Ge- Standsfähigkeit der Schraubverschlußkappe notwenwindeprofil
hinweg einen derartigen Spaltabstand dig wäre.
hat. Bis der Außenumfang des normalen Gewindes Werden andererseits entweder die Schraubvei ·
von dem stufenförmigen Ansatz heruntergedrückt schlußkappe oder die Flasche mit einem stufenfömig
werden kann, hält jedoch der Reibungswiderstand, io ausgebildeten Gewinde gemäß der Erfindung verseder
dem Abschrauben entgegenwirkt, beim Ab- hen, so werden — obwohl ein erhebliches Spiel zwischraubvorgang
an. Eine Schraubverschlußkappe der sehen dem Außenumfang des Normalgewindes und
bisher üblichen Ausführung ist im Vergleich hierzu dem Grunde des die stufenförmige Ausbildung aufsofort
locker, sobald der anfängliche Widerstand weisenden Gewindes vorhanden ist und daher die übüberwunden
worden ist. 15 liehen Herstellungstoleranzen eingehalten werden
Bei einem Behälter nach der Erfindung hat ein können — der stufenförmige Ansatz und der Außen-Kind
nicht nur Schwierigkeiten, die Schraubver- umfang des Normalgewindes in erheblichem Ausschlußkappe
aus ihrer vollaus aufgeschraubten maße miteinander in Eingriff stehen. Selbst wenn
Schließstellung herauszubewegen, sondern es muß man also beträchtliche Herstellungstoleranzen 7.udarüber
hinaus die Schraubverschlußkappe entgegen ao läßt, wird dieser Eingriff doch im wesentlichen erhalder
Wirkung des Reibungsdrehmomentes um ein be- ten bleiben. Wenn der Außenra:,-i des Normalgewinstimmtes
Maß weiterdrehen, bevor sie losf wird und des also im Begriff ist, auf den Ataatz aufzulaufen,
abgenommen werden kann. Selbst wenn also ein Kind wird an keiner Stelle des Kappen- bzw. Flaschenhalsin
der Lage ist, einen Augenblick lang die nötige umfanges irgendein Spiel oder Spalt vorhanden sein.
Drehkraft aufzubringen, um die Schraubverschluß- 25 Beide Gewinde stehen auf ihrem gesamten Umfange
kappe zu verdrehen, so ist es doch unwahrscheinlich, miteinander in geschlossener Berührung. Infolge des
daß das Kind auch imstande ist, diese Drehkraft so Umstandes, daß kein Spiel vorhanden ist, wird die
lange auszuüben, bis die Schraubverschlußkappe voll- Schraubverschlußkappe automatisch auf dem FIaständig
gelöst ist. schenhals zentriert. Aus dem gleichen Grunde stützt
Abgesehen davon, daß diese Schwierigkeit beim 30 sich das Gewinde der Kappenschürze allseitig ab, so
Abschrauben eine Sicherheit gegenüber dem uner- daß auch jede örtliche Verformung dieses Gewindes
laubten öffnen der Schraubverschlußkappe durch ein mit Sicherheit ausgeschlossen ist. Ein ungenaues ZuKind
bietet, hat die Anordnung gemäß der Erfindung sammenwirken der beiden Gewinde kann nicht stattz.
B. an einer Flasche oder einer Schraubverschluß- finden, und infolgedessen kann die Kappenschürze
kappe einen weiteren Vorteil, der den Anwendungs- 35 sehr viel dünner gemacht werden, als dies sonst mögbereich
des Schraubverschlusses über jene Fälle aus- lieh wäre. Dennoch verriegelt das Gewinde die
weitet, bei denen es Kindern durch den zu überwin- Schraubverschlußkappe sicher auf der Flasche,
denden Widerstand erschwert werden soll, den Ver- Dieser Vorteil ist von besonderer Bedeutung dann,
denden Widerstand erschwert werden soll, den Ver- Dieser Vorteil ist von besonderer Bedeutung dann,
Schluß zu öffnen. Infolge der unvermeidlichen Her- wenn die Schraubverschlußkappe aus Polypropylen
stellungsungenauigkeiten, die bei der Bildung von 40 oder einem anderen nachgiebigen thermoplastischen
Schraubgewinden an Flaschen oder an in Formen Matrial besteht. Die aus solchem Material gefertighergestellen
Schraubverschlußkappen entstehen, ist ten Schraubverschlußkappen können also im Querbci
den bisher üblicherweise verwendeten normalen schnitt sehr viel dünner als bisher ausgebildet sein.
Gewinden notwendig, mit verhältnismäßig groben Da ein sehr erheblicher Teil der Gesamtkosten einer
Toleranzen zu arbeiten. Das heißt, es muß ein erheb- 45 Schraubverschlußkappc in den Materialkosten liegt,
liches Spiel zwischen dem Flaschengewinde und dem läßt sich diese Schraubverschlußkappe wesentlich
Gewinde der Schraubverschlußkappe zugelassen wer- billiger als bisher herstellen.
den. Werden diese üblicherweise verwendeten Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen An-
Schraubgewinde aufeinandergeschraubt oder vonein- Ordnung liegt darin, daß der Verschluß sehr viel weander
abgeschraubt, so kann leicht der Fall eintreten, 50 niger leicht locker wird. Dieser Nachteil des leichten
daß die Schraubverschlußkappe derart gegenüber Lockerwerdens tritt bei den bisher bekannten
dem Flaschenhals in radialer Richtung versetzt wird, Schraubgewinden vor allem dann häufig ein, wenn
daß auf der einen Flaschenseite kein Spiel mehr zwi- sie Erschütterungen ausgesetzt werden. Diese Tenschen
den beiden Gewinden vorhanden ist, während denz., sich zu lockern, besteht bei den bekannten Geauf
der gegenüberliegenden Seite ein um so größeres 55 winden infolge der in Axialrichtung wirkenden Ver-Spiel
klafft. Ist das Material nun irgendwie nachgie- riegelungskraft, die zwischen den beiden Gewinden
big, was gewöhnlich bei aus Kunststoff, insbesondere und ihrem Steigungswinkel herrscht und gerade die
wärmeplastischem Material geformten Schraubver- Tendenz hat, die Schraubverschlußkappe zu lösen
schlußkappen der Fall ist, so hat das Gewinde beim bzw. zu lockern. Ein derartiges Lockerwerden der
Aufschrauben der Schraubverschlußkappe auf die 60 Schraubverschlußkappe kann z.B. daiin eintreten,
Flasche die Tendenz, sich an der Stelle des größten wenn sich Teile der Schraubverschlußkappe oder
Spiels örtlich zu verformen bzw. abzubiegen und so- eine in der Schraubverschlußkappe vorgesehene
gar abzunutzen. Kappengewinde und Flaschenge- Dichtung entspannt und die Schraubverschlußkappe
winde gleiten oder schnappen dann an der Stelle der dann Erschütterungen ausgesetzt wird, wie dies beim
Kappenverformung übereinander weg mit dem Er- 65 Transport geschehen kann.
gebnis, daß das Gewinde die Schraubverschlußkappe Zweckmäßig ist der stufenförmige Ansatz konkav
nicht mehr sicher auf <Jer Flasche verankert. ausgebildet, und das Gewindeprofil des Gegengewin-
Wenn man diesen übelstand vermeiden will, muß des paßt einseitig in den konkaven Ansatz.
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In der Verriegelungsstellung greift also der Ansatz Ausführungsbeispiel aus Polypropylen und ist im
über den Außenumfang des Normalgewindes hinweg. Spritzgußverfahren hergestellt. Natürlich kann auch
Werden die Gewinde gelöst, so verbleibt der Außen- eine im Preßverfahren erzeugte Schraubverschlußumfang
des Normalgewindes zunächst auf dem An- kappe zur Anwendung kommen. Diese besteht aus
satz. Zur endgültigen Freigabe müssen infolgedessen 5 einer oberen Stirnfläche 5 und einem schürzenartigen
die beiden Gewinde nicht nur hinreichend weit aus- Seitenrand 6. Am inneren Ende des Schürzenrandes 6
einandergeschraubt, sondern sie müssen dann auch ist in der Schraubverschlußkappe ein elastisches
in axiak-r Richtung auseinandergepreßt werden, da- Dichtungskissen od. dgl. 7 vorgesehen, und außen
mit der Außenumfang des Normalgewindes von dem weist der Schürzenrand 6 an seinem Umfang mehrere
Ansatz heruntergedrückt wird. Im Falle einer Fla- io axial verlaufende Rippen 8 auf, die ein sicheres Ersehe
mit Schraubverschlußkappe muß also zunächst fassen der Schraubverschlußkappe ermöglichen,
die Schraubverschlußkappe etwas losgeschraubt und Im Innern ist der Schürzenrand 6 mit einem Gedann nach unten auf die Flasche gedrückt werden, winde 9 versehen. Das Querschnittsprofil dieses Gebis das Normalgewinde frei wird und in den Spalt- windes weist einen geraden ebenen Grund 10 und raum hineinschnappt, der sich rings um die Wurzel 15 eine ebene Führungsflanke 11 auf. Diese Fiihrungsdes stufenförmigen Gewindes erstreckt. Bei Flaschen flanke liegt dem Mündungsende der Schürze 6 zugezur Aufnahme von Medikamenten oder anderen wandt.
die Schraubverschlußkappe etwas losgeschraubt und Im Innern ist der Schürzenrand 6 mit einem Gedann nach unten auf die Flasche gedrückt werden, winde 9 versehen. Das Querschnittsprofil dieses Gebis das Normalgewinde frei wird und in den Spalt- windes weist einen geraden ebenen Grund 10 und raum hineinschnappt, der sich rings um die Wurzel 15 eine ebene Führungsflanke 11 auf. Diese Fiihrungsdes stufenförmigen Gewindes erstreckt. Bei Flaschen flanke liegt dem Mündungsende der Schürze 6 zugezur Aufnahme von Medikamenten oder anderen wandt.
Stoffen, an die Kinder nicht herangelangen dürfen, Die andere der oberen Abschlußwand 5 zugeschafft
die Anordnung des stufenförmigen Ansatzes wandte Flanke des Gewindes 9 besteht am einem
auf diese Weise eine zusätzliche Sicherung; denn 20 ebenen Schulterrand 12 und einem sich anschließen-Kinder
werden schwerlich auf den Gedanken korn- den stufenförmigen Ansatz 13. Dieser Ansatz 13 ist,
men, daß die Schraubverschlußkappe zunächst etwas wie die Radialschnitte der Fig. 1 bis3 erkennen laslosgeschraubt
und dann nach unten gedruckt werden sen, konkav gekrümmt und er erstreckt sich von dem
muß. Sie werden im Gegenteil versuchen, die inneren ebenen Schulterrand 12 bis zu einer Innen-Schraubverschlußkappe
nach oben abzuziehen, an- 25 kante 14.
statt sie beim Abschrauben nach unten zu drücken. Der Durchmesser des Gewindegrundes 10 ist so
statt sie beim Abschrauben nach unten zu drücken. Der Durchmesser des Gewindegrundes 10 ist so
Würde der stufenförmige Ansatz in axialer Rieh- groß, daß der Grund in beträchtlichem Abstand von
tung eben ausgebildet, dergestalt, daß er nicht mit dem äußeren Umfang des Gewindes 3 liegt. Hingegen
dem Normalgewinde in Berührung kommt und des- ist der Durchmesser des radial inneren Randes des
sen Außenumfang überragt, so würde dieses Normal- 30 Ansatzes 13 so gewählt, daß dieser Abschnitt —
gewinde sich sofort von dem Ansatz abheben, sobald selbst unter Berücksichtigung der Herstellungstole-
die Gewinde etwas auseinandergeschraubt werden. ranzen — mit dem äußeren Umfang des Gewindes 3
Zur Erleichterung des Drehens der Schraubver- in Eingriff kommt.
schlußkappe kann an der Kappenstirnfläche eine Wird also die Schraubverschlußkappe 4 auf den
Aufnahmevorrichtung zum Einsetzen eines Werk- 35 Halsteil 2 aufgeschraubt, so kommt die Innenkante
zeugs angeordnet sein. 14 des Ansatzes 13 sofort mit der oberen Flanke des
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung Gewindes 3 in Berührung. Zwischen dem äußeren
gehen aus der nachstehenden Beschreibung zweier Umfang des Gewindes 3 und dem Gewindegrund 10
Ausführungsbeispiele des neuen Behälterverschlusses verbleibt ein Spalt genauso wie zwischen der Innen-
hervor. 4° kante 14 und dem Grund des Gewindes 3.
F i g. 1 zeigt im Mittellängsschnitt die Schraubver- Wird die Schraubverschlußkappe 4 weiter aufge-
schlußkappe für eine Flasche zu Beginn des Auf- schraubt, so tritt die Endfläche 15 des Flaschenhal-
schraubens der Schraubverschlußkappe auf den mit ses 2 mit der Unterseite der Dichtung 7 in Berührung,
einem normalen Schraubgewinde versehenen Fla- Dadurch wird vom Halsteil 2 auf die Schraubver-
schenhals; 45 schlußkappe 4 ein nach oben gerichteter Axialdruck
Fig.2 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, ausgeübt. Dies hat zur Folge, daß das Gewinde9
zeigt jedoch die Schraubverschlußkappe, nachdem nach oben gegen das Gewinde 3 gedrückt wird bis
sie bereits um ein gewisses Maß auf den Flaschenhals die in F i g. 2 veranschaulichte Stellung erreicht ist
aufgeschraubt worden ist; In dieser Stellung kommt eine Kante 16 des stufen-
F i g. 3 zeigt in ähnlicher Darstellung wie die 5» förmigen Ansatzes 13 mit dem Gewinde 3 in Beruh-
F i g. 1 und 2 wie die Schraubverschlußkappe voll- rung, und zwar an einer Stelle, die eben unterhalt
ständig auf den Flaschenhals aufgeschraubt ist; des Außendurchmessers dieses Gewindes liegt.
F i g. 4 zeigt schaubildlich und in kleinerem Maß- Beim weiteren Aufschrauben der Schraubver
stäbe die Schraubverschlußkappe nach den F i g. 1 schlußkappe 4 wird die Dichtung 7 immer fester zu
bis 3; 55 sammengedrückt, was zur Folge hat, daß der zwi
F i g. 5 zeigt in Seitenansicht eine andere Ausfüh- sehen Halsteil 2 und Schraubverschlußkappe 4 herr
rungsform des gemäß der Erfindung ausgebildeten sehende Axialdruck weiter ansteigt, bis schließlid
Flaschenhalses und im Mittellängsschnitt eine der Außenumfang des Gewindes 3 im gesamten Be
Schraubverschlußkappe während des Aufschraubens reich der beiden in F i g. 3 gezeigten Gewindegäng
auf den Flaschenhals; 6o auf den stufenförmigen Ansatz 13 gedrückt wordei
F i g. 6 entspricht etwa der F i g. 5, zeigt jedoch die ist
Schraubverschlußkappe in ihrer vollständig auf den Ist dieser Zustand erreicht, so wird die auf de
Flaschenhals aufgeschraubten Stellung. Halsteil 2 aufgeschraubte Kappe 4 nicht nur durc
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis4 die Reibkräfte gesichert, die durch den Ayialdmc
weist das Schraubglas bzw. die Flasche 1 einen Hals- 65 zwischen den Gewinden 3 und 9 hervorgerufen wei
teil 2 auf, der das übliche Schraubgewinde 3 mit run- den, der von der auf die Schraubverschlvtßkappe
dem Querschnittsprofil trägt ausgeübten Schraubkraft abhängt, sondern, auc
Die Schraubverschlußkappe 4 besteht bei diesem durch jene Reibkräfte, die durch den radial gericht«
ten Druck zwischen dem Ansatz 13 und dem Außen- nerem Umfangsbereich 31. Das Schraubgewinde 23
umfang des Gewindes 3 bestimmt werden. Dieser des Halsteils hingegen weist auf der der Flaschenradial gerichtete Druck hängt von dem Ausmaß der mündung zugewandten Seite eine ebene Gewinde-Berührung
zwischen Ansatz 13 und dem Außenum- flanke 32 auf. Auf der der Mündung des Flaschenfang
des Gewindes 3 ab; er ist jedoch unabhängig 5 halses 22 abgewandten Seite hat die Gewindeflanke
von dem Drehmoment, das ausgeübt wird, um die benachbart zum Außenumfang 34 des Gewindes
Schraubverschlußkappe 4 aufzuschrauben, vorausge- einen ebenen Abschnitt 33 und daran anschließend
setzt natürlich, daß dieses Drehmoment ausreicht, einen stufenförmigen Ansatz 35, an den sich wieder
um den Außenumfang des Gewindes 3 auf den An- ein ebener Abschnitt 36 anschließt, der zum Grund
satz 13 heraufzudrücken. to 37 des Gewindes führt.
Wird die Schraubverschlußkappe 4 wieder abge- Der Außenumfang des Gewindes 29 liegt im Abschraubt,
so verringert sich sofort die Reibung, die stand vom Grund 37 des Flaschenhalsgewindes, bedas
Abschrauben behindert und auf dem Axialdruck rührt jedoch den stufenförmigen Ansatz 35.
zwischen Halsteil 2 und Schraubverschlußkappe 4 Zu Beginn des Aufschraubens der Schraubverberuht. Diese Reibung nimmt den Wert Null an, so- »5 schlußkappe 24 haben die Gewinde die in F i g. 5 bald die Dichtung 7 nicht mehr zusammengedrückt veranschaulichten Lagen zueinander, in denen der wird. Der Außenumfang des Gewindes 3 bleibt aber Außenumfang 34 des Flaschengewindes auf der unweiterhin mit dem Ansatz 13 in Berührung. Dies hat tersten Flanke 30 des Gewindes der Schraubverzur Folge, daß die durch die radial gerichtete Druck- schlußkappe 39 aufsitzt.
zwischen Halsteil 2 und Schraubverschlußkappe 4 Zu Beginn des Aufschraubens der Schraubverberuht. Diese Reibung nimmt den Wert Null an, so- »5 schlußkappe 24 haben die Gewinde die in F i g. 5 bald die Dichtung 7 nicht mehr zusammengedrückt veranschaulichten Lagen zueinander, in denen der wird. Der Außenumfang des Gewindes 3 bleibt aber Außenumfang 34 des Flaschengewindes auf der unweiterhin mit dem Ansatz 13 in Berührung. Dies hat tersten Flanke 30 des Gewindes der Schraubverzur Folge, daß die durch die radial gerichtete Druck- schlußkappe 39 aufsitzt.
kraft zwischen den Gewinden erzeugte Reibung wei- ao Beim Anziehen der Schraubverschlußkappe 24 jeter
aufrechterhalten bleibt. Dieser Zustand bleibt so doch, wenn ein Axialdruck zwischen der Dichtung
lange erhalten, bis die Schraubverschlußkappe 4 weit 27 und dem Mündungsrand 38 des Flaschenhalses 22
genug abgeschraubt worden ist, so daß er nach unten zum Entstehen kommt, wird das Gewinde 29 gegedrückt
und damit der Außenumfang des Gewindes zwungen, auf das Gewinde 23 aufzulaufen, und zwar
mit dem Ansatz 13 außer Eingriff gebracht werden »5 über eine in F i g. 5 veranschaulichte Zwischenstelkann.
lung >n die endgültige Verriegelungsstellung nach
Um das feste Anziehen und das Losschrauben der F i g. 6, in der der Innenumfang 31 des Gewindes tier
Schraubverschlußkappe 4 zu erleichtern, ist an der Schraubverschlußkappe mit dem stufenförmigen Anoberen
S-irnfläche 5 der Schraubverschlußkappe ein satz 35 zusammenwirkt.
Paar paralleler Rippen 17 vorgesehen, die nach oben 30 In dieser Lage entsteht ein in radialer Richtung
ragen. Zwischen diese Rippen kann — wie in F i g. 4 wirksamer Druck zwischen den Gewinden 23 und 29,
mit strichpunktierten Linien angedeutet — eine der in genau der gleichen Weise wie bei dem Ausfüh-
Münze 18 eingefügt werden, mit der man wie mit rungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 4 ein Verriege-
einem Schraubenzieher auf die Schraubverschluß- lungsdrehmoment entstehen läßt. Diese Verriegelung
kappe einwirken kann. 35 hält beim Abschrauben der Schraubverschlußkappe
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 5 24 so lange an, bis es möglich ist, die Schraubver-
und 6 weist die Flasche 21 am Halsteil 22 ein schlußkappe gegenüber dem Flaschenhals 22 so weit
Schraubgewinde 23 auf. Eine Schraubverschluß- nach unten zu drücken, daß der Innenumfang 31 de?
kappe 24 besieht aus einer oberen Wandung 25 mit Gewindes der Schraubverschlußkappe vom stufen-
einem Schürzenansatz 26 und hat eine innenliegende 40 förmigen Ansatz 35 frei kommt.
Dichtung 27. Die Flasche nebst Halsteil und Ge- Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach den
winde ist in üblicher Weise hergestellt, beispielsweise F i g. 5 und 6 kann natürlich die Schraubverschluß-
im Extrusions- oder Spritzgußverfahren oder durch kappe 24 gegebenenfalls mit Rippen, ähnlich der
Blasformung eines Glaskübels. · Rippen 17 nach den F i g. 1 bis 4, oder mit irgend-
Die Schürze der Schraubverschlußkappe 26 hat bei 45 welchen anderen Hilfseinrichtungen versehen sein
diesem Ausführungsbeispiel ein Innengewinde 29 üb- die das Auf- und Abschrauben der Schraubver·
liehen Profils mit ebenen Flanken 30 und ebenem in- schlußkappe erleichtern.
Claims (3)
1. Behälter mit einem ein Gewinde tragenden ein Behälter der eingangs genannten Gattung be-Halsteil
und einer Schraubverschlußkappe, wobei 5 kannt, bei dem die Schraubverschlußkappe ein unzwischen
den Spitzen der ineinandergreifenden symmetrisches Gewinde mit geraden und abgerunde-Gewindeprofile
und den Kerndurchmessern der ten Flanken aufweist. Hierdurch soll eine häufigere
Gegengewinde ein verhältnismäßig großes Spiel Benutzung einer aus nachgiebigem Kunststoff hergevorhanden
ist, dadurch gekennzeich- stellten Schraubverschlußkappe ermöglicht werden, net, daß eines der beiden Schraubgewinde (9, io eine Verriegelung wird jedoch weder angestrebt noch
23) im Profil auf der bezüglich des Festschrau- erreicht.
bens auf der Druckseite befindlichen Flanke Handelt es sich um eine Flasche, deren Hals außen
einen stufenförmigen Ansatz (13, 35) aufweist, ein Gewinde trägt, und um eine Schraubverschlußauf
den im festgezogenen Zustand der Gewinde kappe, in deren Schürze ein Innengewinde sitzt, so
das Gegengewinde (3, 29) in radialer Richtung 15 wird das Gewinde, dessen Querschnittsprofil an seifest
klemmend aufgezogen ist. ner Flanke einen stufenförmigen Ansatz aufweist,
2. Behälter mit einem ein Gewinde tragenden zweckmäßig an der Schraubverschlußkappe vorgese-Halsteil
und einer Schraubverschlußkappe nach hen, die z.B. aus nachgiebigem Kunststoff geformt
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ist, während der Flaschenhals Normalgewinde trägt,
stufenförmige Ansäte (13) konkav ausgebildet ist 20 Bei dieser Ausführungsform weist also die Schraub-
und das Gewindeprofil des Gegengewindes (3) Verschlußkappe eine Schürze mit Innengewinde auf,
einseitig in den konkaven Ansatz paßt. deren Querschnittsprofil an der Gewindeflanke, die
3. Schraubverschlußkappe nach Anspruch 1 dem offenen Schürzenende abgewandt ist, einen stu-
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleich- fenförmigen Ansatz hat. Das Gewindeprofil ist dabei
terung des Drehens der Schraubverschlußkappe 25 sn ausgebildet, daß beim Aufschrauben der Schrauban
der Kappenstirnfläche eine Aufnahrncvorrich- Verschlußkappe auf das t.m Flaschenhals vorgesetung
(17) zum Einsetzen eines Werkzeuges (18) hene Normalgewinde, der Außenumfang des FIaangeordnet
ist. schengewindes im Abstand vom Grund des Schraubverschlußkappengewindes liegt. Der stufenförmige
30 Ansatz ist so geformt, daß der Außenrand des Flaschengewindes
beim Festschrauben der Schraubverschlußkappe auf der Flasche infolge des zwischen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter mit Flaschenhals und Schraubverschlußkappe auftreteneinem
ein Gewinde tragenden Halsteil und einer den Axialdruckes auf die Ansatzfläche gedrückt
Schraubverschlußkappe, wobei zwischen den Spitzen 35 wird, der mit dem Außenrand des Flaschengewindes
der ineinandergreifenden Gewindeprofile und den derart in Eingriff kommt, daß die Schraubverschluß-Kerndurchmessern
der Gegengewinde ein verhältnis- kappe durch Reibung festgehalten und gegen ein
mäßig großes Spiel vorhanden ist. Lockern bzw. Lösen gesichert ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, Halsteil und Ist dagegen umgekehrt die Schraubverschlußkappe
Schraubverschlußkappe derart auszubilden, daß beim 40 mit einem Normalgewinde versehen, so hat das am
Festschrauben eine Verriegelung stattfindet. Zum Flaschenhals vorgesehene Gewinde ein Querschnitts-Losschrauben
der Schraubverschlußkappe soll ein so profil, das an seiner der Flaschenmündung abgegroßes
Drehmoment erforderlich sein, daß z. B. ein wandten Flanke einen stufenförmigen Ansatz aufKind
es sehr viel schwerer hat, die Schraubver- weist. Das Gewindeprofil und dieser Ansatz sind
schlußkappe abzuschrauben, als wenn diese mit 45 dann natürlich so geformt, daß die gleiche Verriegeeinem
normalen Schraubgewinde versehen wäre. Die lungswirkung entsteht, wie wenn das Gewinde der
Erfindung ist daher mit besonderem Vorteil bei sol- Schraubverschlußkappe den stufenförmigen Ansatz
chen Behältern anzuwenden, die zur Aufnahme von hat.
Medikamenten oder anderen gefährlichen Stoffen Um zu erreichen, daß der Außenumfang des Nor-
dienen, die z. B. im Haushalt Verwendung finden, an 5° malgewindes auf den stufenförmigen Ansatz gelangt,
die aber Kinder nicht herangelangen dürfen. muß in beiden Fällen (sei es in der Flasche oder der
Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines sich Schraubverschlußkappe) eine gewisse Nachgiebigkeit
selbst verriegelnden Schraubgewindes, das so ausge- vorhanden sein. Das Ausmaß des Ineingriffkommens
bildet ist, daß der beim Abschrauben des Deckels zu zwischen dem Außenumfang des Normalgewindes
überwindende Drehmomentwiderstand noch auf- 55 und des stufenförmigen Ansatzes hängt dabei von
rechterhalten bleibt auch wenn das Gewinde schon dem Grad der erwähnten Nachgiebigkeit ab. Ist der
etwas gelockert bzw, abgeschraubt worden ist. Das Außenumfang des Normalgewindes auf den stufen-
Schraubgewinde nach der Erfindung läßt sich ohne förmigen Ansatz gelangt, so werden beide in radialer
Einhaltung enger Toleranzen gießen oder formen Richtung aufeinandergedrückt. Der beim Abschrau-
und kann auch an Gußstücken mit geringer Wand- 60 ben der Schraubverschlußkappe zu überwindende
stärke vorgesehen werden, die sich billig herstellen Reibungswiderstand ist dann entsprechend größer als
lassen. bei einem bisher üblichen Schraubverschluß. Um die
Bei einem Behälter der eingangs genannten Gat- Schraubverschlußkappe von der Flasche zu entfer-
tung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß nen, muß sie zunächst so weit abgeschraubt werden,
eines der beiden Schraubgewinde im Profil auf der 65 daß zwischen ihr und der Flasche ein hinreichend
bezüglich des Festschraubcns auf der Druckseite be- großes axiales Spiel entsteht, damit man die Schraub-
findlichen Flanke einen stufenförmigen Ansatz auf- Verschlußkappe auf die Flasche zu bewegen und da-
weist, auf den im festgezogenen Zustand der Ge- mit den äußeren Rand des normalen Gewindes von
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