DE3215975C1 - Multi-channel directional ratio system - combines available channels on transmitting side in digital form in time-multiplexing framework - Google Patents
Multi-channel directional ratio system - combines available channels on transmitting side in digital form in time-multiplexing frameworkInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Richtfunksystem, bei
dem sendeseitig die verfügbaren Kanäle in digitaler Form
zu einem Zeitmultiplexrahmen zusammengefügt und das so
gewonnene Summensignal in verschlüsselter Form zur
Empfangsseite übertragen wird, bei dem ferner empfangsseitig
das Summensignal wiederum entschlüsselt und der
Zeitmultiplexrahmen auf die einzelnen Kanäle aufgeteilt
wird und bei dem neben lokalen Taktgebern sehr hoher
Frequenzkonstanz für den Gleichlauf der Schlüsselgeräte
und der Multiplexer Synchronisiereinrichtungen vorgesehen
sind, die die Schlüsselgeräte und die Multiplexer in
Abhängigkeit der von der Sendeseite zur Empfangsseite mit
übertragenen Schlüsselsynchronisierzeichen und Rahmenkennworte
in ihrem zeitlichen Ablauf steuern, die
Übereinstimmung zwischen dem sende- und empfangsseitigen
Takt überwachen und bei gegebenenfalls festgestellter
gestörter Synchronisation eine Neusynchronisation der
Empfangsseite herbeiführen.
Mit der zunehmenden Verlagerung von zu übertragenden
Nachrichtensignalen in von Frequenzmultiplextechnik Gebrauch
machenden Vielkanalsystemen in solche mit einer
digitalen Zeitmultiplextechnik ergeben sich für eine
gezielte Störung solcher Systeme völlig neue Möglichkeiten.
Während bei mit Frequenzmultiplex arbeitenden Richtfunksystemen
die Dauer einer Verbindungsunterbrechung
identisch ist mit der Sendedauer eines Störsenders, können
sich bei mit digitaler Zeitmultiplextechnik arbeitenden
Richtfunksystemen zahlreiche Störmöglichkeiten ergeben,
bei denen die resultierende Verbindungsunterbrechung
die Dauer der Einwirkung des Störsenders ganz erheblich,
bis zum hunderttausendfachen übersteigen kann. Jedesmal,
wenn ein intelligenter Störer beispielsweise die in einem
Zeitmultiplexsummensignalkanal übertragene Synchronisierinformation
nur ganz kurzzeitig stört, löst dies
jedesmal eine Neusynchronisation des Systems aus, wobei
gleichzeitig wegen der Kreislaufsynchronisation
beide Übertragungsrichtungen hiervon betroffen sind. Auf
diese Weise kann also ein Störsender bei extrem kleinem
Tastverhältnis die totale Blockierung einer Richtfunkverbindung
erreichen. Dabei erzielt ein solcher Störsender
aufgrund seines kleinen Tastverhältnisses einen
hohen Tarnungsgrad, ist also schwer aufzuspüren und zu
zerstören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein solches
digitales Richtfunksystem eine Lösung anzugeben,
die bei relativ geringem technischen Aufwand eine hohe
Störresistenz gegen intelligente Störer gewährleistet.
Diese Aufgabe wird unter der Voraussetzung des Einsatzes
von lokalen Taktoszillatoren sehr hoher Frequenzkonstanz
gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs
1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei
Verwendung von lokalen Taktoszillatoren sehr hoher Frequenzkonstanz
die Möglichkeit gegeben ist, ein Störsignal
von einem Nutzsignal durch Überwachung des Schlupfes
zwischen dem Signal des lokalen Taktoszillators und
dem ankommenden Signal sicher zu erkennen, so daß in Abhängigkeit
einer solchen Erkennung das Auslösen einer Neusynchronisation
verhindert werden kann. Außerdem geben
lokale Taktoszillatoren sehr hoher Frequenzkonstanz die
Möglichkeit, auch bei hierarchisch aufgebauten Vielkanalsystemen
im zu übertragenden Summensignal auf die
ansonsten erforderliche Stuffing-Information zu verzichten
und auf diese Weise dem Störer eine gezielte Störung
zu erschweren.
In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, empfangsseitig
einen Phasenvergleicher mit einem ausgangsseitigen Phasenstellglied
zum schrittweisen Nachziehen des empfangsseitigen
Taktes auf den Takt des ankommenden Signals
vorzusehen. Hierbei ist dann das Phasenstellglied über
die Schlupfschaltung hinweg entsprechend der Synchronisiereinrichtung
ebenfalls sperrbar.
In Weiterbildung der Erfindung kann im zu übertragenden
Summenkanal eines hierarchisch aufgebauten digitalen
Vielkanalrichtfunksystems die Klarinformation in Form
eines Rahmenkennwortes für den Multiplexer höherer
Ordnung dadurch unterbleiben, daß die Synchronisation
dieses Multiplexers höherer Ordnung über einen Multiplexer
niederer Ordnung in Verbindung mit dem diesem
Multiplexer niederer Ordnung zugehörigen Rahmenkennwort
durchgeführt wird. In gleicher Weise läßt sich
auch die zeitliche Überwachung der Synchronisation der
verwendeten Schlüsselgeräte vornehmen. Ausgestaltungen
dieser Weiterbildung sind in den Patentansprüchen 3 und
4 angegeben.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
soll die Erfindung im folgenden noch näher
erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Richtfunksystems
mit zwei Endstellen, mit einer Zusatzschaltung
zur Erhöhung der Störresistenz
nach der Erfindung
Fig. 2 das Blockschaltbild einer weiteren störresistenten
Endstelle mit multiplexer
Hierarchie
Fig. 3 einer Variante des Blockschaltbildes der
Endstelle eines Richtfunksystems nach
Fig. 2.
Die beiden gleich aufgebauten Endstellen des Richtfunksystems
nach Fig. 1 sind mit VS1 und VS2 bezeichnet. Die
Sende-Empfangseinrichtung einer Endstelle besteht aus
dem Multiplexer MUX für 30 Sprachkanäle NF, der Schlüsseleinrichtung
CR, der Sende-Empfangseinrichtung S/E sowie
der den Sender und den Empfänger mit der Antenne A verbindenden
Weiche W. Der Sendeseite wird der Amtstakt AT1
über die Leitung s zugeführt. Empfangsseitig wird der
Amtstakt AT1 der Schutzschaltung SS zugeführt. Die Schutzschaltung
SS weist die Synchronisiereinrichtung SYN, den
Phasenvergleicher Ph, die Schlupfschaltung SCH und das
Phasenstellglied ϕ auf. Der empfangsseitige Amtstakt AT1
wird über das Phasenstellglied ϕ und die Leitung e dem
Multiplexer MUX, dem Schlüsselgerät CR und der Sende-
Empfangseinrichtung S/E zugeführt. Der Phasenvergleicher
Ph vergleicht den Amtstakt AT1 auf der Leitung e mit
dem Takt des ankommenden Signals und leitet hiervon ein
digitales Steuersignal für das Phasenstellglied ϕ ab.
Der jeweils vom Steuerausgang des Phasenvergleichers Ph
abgegebene Stellwert wird jeweils auf der Steuereingangsseite
des Phasenstellgliedes gespeichert. Die Synchronisiereinrichtung
SYN ist ein- und ausgangsseitig jeweils
mit dem Multiplexer MUX und der Schlüsseleinrichtung CR
verbunden. Eingangsseitig erhält sie im synchronisierten
Zustand des Übertragungssystems vom Multiplexer das
Rahmenkennwort. Andernfalls löst die Synchronisiereinrichtung
eine Neusynchronisierung der Endstelle aus,
wobei zunächst über den Sender von der Gegenseite eine
Schlüsselsynchronisierimpulsfolge (Kryprosynchronisierpräambel)
angefordert wird, auf die sich dann das
Schlüsselgerät synchronisiert. Anschließend wird der Multiplexer
so lange weitergeschaltet, bis die Synchronisiereinrichtung
SYN das Rahmenkennwort erkennt.
Der Amtstakt AT1 bzw. AT2 weist eine Frequenzkonstanz
in der Größenordnung Δf≈10-1 auf, so daß das Gesamtsystem als taktsynchron angesehen werden kann. Bei
der in Fig. 1 angenommenen Kanalgruppe von 30 Kanäle NF
a 64 kbit ergibt sich für die Übertragung ein Zeitmultiplexsummensignal
von 2048 kbit. Bei einer Frequenzkonstanz
des Amtstaktes in der angegebenen Größenordnung
dauert es hierbei 6 Tage, bis ein ganzes 8 bit-
PCM-Wort bei entsprechenden Schwebungen einmal entfällt
oder einmal verdoppelt wird. Bei einer schnellen Datenübertragung
geht das Ereignis in der zulässigen Fehlerrate
unter. Bei nicht festgeschalteten Verbindungen
kann durch Steuerungsmaßnahmen innerhalb einer Endstelle
auch dieser Fehler vermieden werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 geschieht dies
durch das bereits erwähnte phasenmäßige Nachziehen des
Amtstaktes über das Phasenstellglied ϕ. Auf diese Weise
ist es möglich, einen Störer immer daran zu erkennen,
daß sein Takt einen gewissen Schlupf zum lokalen
Amtstakt aufweist, was mittels der Schlupfschaltung SCH
der Schutzschaltung SS erfolgt. Erkennt die Schlupfschaltung
SCH einen solchen Schlupf, so gibt sie ein
Sperrsignal einerseits an die Synchronisiereinrichtung
SYN und andererseits an das Phasennachstellglied ϕ ab.
Dieses Sperrsignal bleibt solange erhalten, bis die
Störung beendet ist und darüber hinaus ein systembedingtes
Zeitintervall abgelaufen ist, das die Zeit berücksichtigt,
die die auf den Relaisstellen und den Endstellen
vorgesehenen Regenerator benötigen, um mittels
ihrer PLL-Schaltungen den durch die Störung weggeschobenen
Streckentakt wieder nachzustellen. Die
einen Synchronisierausfall vortäuschende sowie eine
Verschiebung des Streckentaktes bewirkende Störung
wird auf diese Weise unterlaufen und sichergestellt,
daß nach Beendigung der Störung das System im Synchronismus
weiterläuft. Mit anderen Worten wird also auch bei
einem digitalen Richtfunksystem auf diese Weise die Beschränkung
der Störung auf die Dauer der Störeinwirkung
erreicht.
Wie bereits darauf hingewiesen wurde, nutzt ein intelligenter
Störer bei einem digitalen Richtfunksystem die
Tatsache aus, daß auch bei Verschlüsselung der zu übertragenden
Nachricht, mit Rücksicht auf die zwischen den
Endstellen einer Strecke aufrechtzuerhaltende Synchronisation,
im Summensignalkanal Synchronisierinformation
in unverschlüsselter Form zu übertragen ist und gerade
die Störung dieser unverschlüsselten Information die
Möglichkeit gibt, bei sehr kleinem Tastverhältnis des
Störers eine solche Richtfunkstrecke dauerhaft zu stören.
Gegen einen solchen Angriff läßt sich ein digitales
Richtfunksystem verständlicherweise umso besser schützen,
je weniger Klarinformation im zu übertragenden Summensignal
vorkommt. Bei einem Zeitmultiplexsystem erster
Ordnung, wie es im Blockschaltbild der Fig. 1 dargestellt
ist, wird keine Klarinformation übertragen, da das
Rahmenkennwort für denMultiplexer mit dem eigentlichen
Nutzsignal zusammen im Schlüsselgerät verschlüsselt wird.
Anders sieht es aus, wenn das Richtfunktsystem anstelle
von 30 Sprachkanälen NF oder Datenkanälen 120 solche
Kanäle in einem Summenzeitmultiplexsignalkanal übertragen soll.
In diesem Fall erfordert die Endstelle entsprechend Fig.
2 einen zweiten Multiplexer höherer Ordnung der hierbei
mit MUX2 bezeichnet ist. Sende- und empfangsseitig
weist also eine solche Endstelle vier Multiplexer MUX11,
12, 13 und 14 für jeweils 30 Kanäle auf, die anschließend
zusammen mit einem Rahmenkennwort in einem jeweils einem
Multiplexer zugeordneten Schlüsselgerät CR1, CR2, CR3
und CR4 verschlüsselt werden. Die so gewonnenen verschlüsselten
Zeitmultiplexrahmen werden im Multiplexer
zweiter Ordnung MUX2 zu einem Summenzeitmultiplexrahmen
zusammengefaßt und normalerweise zusammen mit einem Summenrahmenkennwort
der Sende-Empfangseinrichtung S/E zugeführt.
Jedem der Multiplexer erster Ordnung und dem zugehörigen
Schlüsselgerät ist jeweils eine Synchronisiereinrichtung
SYN1 . . . SYN4 zugeordnet. Der Summenzeitmultiplexrahmen
fordert infolge der hohen Frequenzkonstanz
des Amtstaktes AT keine Stuffing-Information
und kann auch, wie das in Fig. 2 dargestellt ist, gemäß
der Erfindung auf die Übertragung eines Summenrahmenkennwortes
für den Multiplexer zweiter Ordnung MUX2
verzichten, so daß auch hier im Summenzeitmultiplexrahmen
auf der Übertragungsstrecke keine Klarinformation
vorhanden ist.
Die Schutzschaltung SS′ unterscheidet sich hier von
der Schutzschaltung SS nach Fig. 1 lediglich dadurch,
daß ausschließlich die Synchronisiereinrichtung SYN4
auf die Weiterschaltung des Multiplexers zweiter Ordnung
MUX2 einwirkt. Dem zugehörigen Multiplexer erster
Ordnung MUX14 ist hierzu ein sich von den Rahmenkennwörtern
der übrigen Multiplexer erster Ordnung MUX11 . . .
MUX13 klar unterscheidendes Rahmenkennwort zugeordnet.
Beispielsweise kann dieses Rahmenkennwort die Inversion
des für die übrigen Multiplexer erster Ordnung verwendeten
Rahmenkennworts sein. Bei Durchführung einer Synchronisation
wird in einem ersten Synchronisierschritt
für das Schlüsselgerät CR4 in der üblichen Weise die
Synchronisation durchgeführt und anschließend mittels
der Synchronisiereinrichtung SYN4 der Multiplexer zweiter
Ordnung MUX2 so lange fortgeschaltet, bis der Multiplexer
erster Ordnung MUX14 seiner Synchronisiereinrichtung
das Erkennen des ihm zugeordneten Rahmenkennwortes
signalisiert. Abschließend synchronisieren sich
dann die übrigen Schlüsselgeräte und die sich daran anschließenden
Multiplexer selbsttätig über die ihnen zugeordneten
Synchronisiereinrichtungen. Der Signalausgang
der Schlupfschaltung SCH ist mit jeweils einem Sperreingang
der Synchronisiereinrichtung SYN1 . . . SYN4 sowie
mit dem Sperreingang des Phasenstellgliedes ϕ verbunden.
Fig. 3 zeigt eine Variante der Endstelle VS nach Fig. 2,
bei der anstelle der auf seiten der Multiplexer erster
Ordnung vorgesehenen Schlüsselgeräte ein übergeordnetes
Schlüsselgerät CR′ vorgesehen ist, das die Verschlüsselung
in der zweiten Multiplexerebene vornimmt. Für ihre
Synchronisierung weisen die Multiplexer erster Ordnung
MUX11 . . . MUX13 eine integrierte nicht näher dargestellte
Synchronisiereinrichtung auf, die vom Ausgangssignal der
Schlupfschaltung SCH nicht beeinflußt wird. Diese Vereinfachung
ist möglich, da sich die Multiplexer jeweils
sehr schnell synchronisieren lassen und es daher
praktisch zu keiner Störung über die Zeit der Einwirkung
eines Störers hinaus kommt, wenn sie hierbei jedesmal
einen Synchronisiervorgang einleiten.
Die Aufrechterhaltung der Synchronisation läßt sich
durch den ständigen Empfang des dem Multiplexer MUX14
zugeordneten Rahmenkennwortes durch die Synchronisiereinrichtung
SYN14 durchführen, so daß die Übertragung
einer Kryptosynchronisierpräambel für das Schlüsselgerät
CR′ nach Fig. 3 bzw. für die Schlüsselgeräte
CR1 . . . CR4 nach Fig. 2 in wesentlich größeren Zeitintervallen
vorgenommen werden können, als dies sonst der
Fall sein müßte.
Claims (4)
1. Richtfunksystem, bei dem sendeseitig die verfügbaren
Kanäle in digitaler Form zu einem Zeitmultiplexrahmen
zusammengefügt und das so gewonnene Summensignal
in verschlüsselter Form zur Empfangsseite übertragen
wird, bei dem ferner empfangsseitig das Summensignal
wiederum entschlüsselt und der Zeitmultiplexrahmen auf
die einzelnen Kanäle aufgeteilt wird und bei dem neben
lokalen Taktgebern sehr hoher Frequenzkonstanz für den
Gleichlauf der Schlüsselgeräte und der Multiplexer
Synchronisiereinrichtungen vorgesehen sind, die die
Schlüsselgeräte und die Multiplexer in Abhängigkeit
der von der Sendeseite zur Empfangsseite mit übertragenen
Schlüsselsynchronisierzeichen und Rahmenkennworte
in ihrem zeitlichen Ablauf steuern, die Übereinstimmung
zwischen dem sende- und empfangsseitigen Takt überwachen
und bei gegebenenfalls festgestellter gestörter Synchronisation
eine Neusynchronisation der Empfangsseite herbeiführen,
dadurch gekennzeichnet,
daß empfangsseitig eine Schlupfschaltung (SCH)
zum Erkennen eines Schlupfes zwischen dem empfangsseitigen
Takt (AT, AT1, AT2) und dem Takt des ankommenden
Signals vorgesehen ist und daß die Schlupfschaltung für
die Zeit des Vorhandenseins eines Schlupfes und eine
sich daran anschließende systembedingte Wartezeit die
Synchronisiereinrichtung (SYN, SYN1 . . . SYN4) daran
hindert, eine Neusynchronisation der Schlüsselgeräte
(CR; CR′, CR1 . . . CR4) gegebenenfalls auch der
Multiplexer durchzuführen.
2. Richtfunksystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
empfangsseitig ein Phasenvergleicher (Ph) mit einem ausgangsseitigen
Phasenstellglied (ϕ) zum schrittweisen
Nachziehen des empfangsseitigen Taktes (AT, AT1, AT2)
auf den Takt des ankommenden Signals vorgesehen ist und
daß das Phasenstellglied über die Schlupfschaltung (SCH)
hinweg entsprechend der Synchronisiereinrichtung (SYN,
SYN1 . . . SYN4) sperrbar ist.
3. Richtfunksystem nach Anspruch 1 oder 2, bei dem nach
einer hierarchischen Ordnung Zeitmultiplexrahmen einer
vorgegebenen Ordnung unter Anwendung einer Verschlüsselung
für ihre Übertragung zu einem Summenzeitmultiplexrahmen
der nächst höheren Ordnung zusammengefaßt
werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
unter Verzicht eines dem Summenzeitmultiplexrahmen beigeordneten
Summenrahmenkennwortes einem der Zeitmultiplexrahmen
ein sich von den übrigen Zeitmultiplexrahmen
klar unterscheidendes Rahmenkennwort zugeordnet ist, daß
ferner der Multiplexer (MUX14) dem dieser Zeitmultiplexrahmen
zugeordnet ist über die Synchronisiereinrichtung
(SYN14) nach der Synchronisatin der Schlüsselgeräte
(CR11 . . . CR14) den Multiplexer (MUX2) höherer Ordnung
so lange fortschaltet, bis er sein Rahmenkennwort an
der seine Synchronisation anzeigenden Stelle erkennt
und daß die den übrigen Zeitmultiplexrahmen zugeordneten
Multiplexer (MUX11 . . . MUX13) im Anschluß hieran
ihre eigene Synchronisation durchführen.
4. Richtfunksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zeitliche Überwachung der Synchronisation der
Schlüsselgeräte (CR, CR′, CR1 . . . CR4) weitgehend
durch das Erkennen des Rahmenkennwortes im Multiplexer
(MUX) bzw. in einem von mehreren vorhandenen Multiplexern
(MUX14) erfolgt, so daß die Übertragung einer
Kryptosynchronisierpräambel nur in größeren Zeitabständen
erforderlich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823215975 DE3215975C1 (en) | 1982-04-29 | 1982-04-29 | Multi-channel directional ratio system - combines available channels on transmitting side in digital form in time-multiplexing framework |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3215975C1 true DE3215975C1 (en) | 1990-12-20 |
Family
ID=6162268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823215975 Expired - Lifetime DE3215975C1 (en) | 1982-04-29 | 1982-04-29 | Multi-channel directional ratio system - combines available channels on transmitting side in digital form in time-multiplexing framework |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3215975C1 (de) |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |