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DE3212892A1 - Verfahren zum selbsttaetigen reinigen eines flaechenfilters und selbstreinigende filtereinrichtung - Google Patents

Verfahren zum selbsttaetigen reinigen eines flaechenfilters und selbstreinigende filtereinrichtung

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Publication number
DE3212892A1
DE3212892A1 DE19823212892 DE3212892A DE3212892A1 DE 3212892 A1 DE3212892 A1 DE 3212892A1 DE 19823212892 DE19823212892 DE 19823212892 DE 3212892 A DE3212892 A DE 3212892A DE 3212892 A1 DE3212892 A1 DE 3212892A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
chamber
surface filter
filter device
gas
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19823212892
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Ing Grad Stueble
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LTG Lufttechnische GmbH
Original Assignee
LTG Lufttechnische GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LTG Lufttechnische GmbH filed Critical LTG Lufttechnische GmbH
Priority to DE19823212892 priority Critical patent/DE3212892A1/de
Publication of DE3212892A1 publication Critical patent/DE3212892A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/24Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies
    • B01D46/2403Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies characterised by the physical shape or structure of the filtering element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/0052Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with filtering elements moving during filtering operation
    • B01D46/0056Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with filtering elements moving during filtering operation with rotational movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/10Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
    • B01D46/68Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by means acting on the cake side involving movement with regard to the filter elements
    • B01D46/681Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by means acting on the cake side involving movement with regard to the filter elements by scrapers, brushes or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2275/00Filter media structures for filters specially adapted for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D2275/20Shape of filtering material
    • B01D2275/201Conical shape

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zum selbsttätigen Reinigen eines
  • Flächenfilters und selbstreinigende Filtereinrichtung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur selbsttätigen Reinigung eines Flächenfilters und eine selbstreinigende Filtereinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Bei einer bekannten Filtereinrichtung (DE-AS 1 153 600) besteht die Reinigungsstation aus einer Schlitzblasdüse und einer ihr im Abstand gegenüberstehenden Saugschlitzdüse und das als Scheibenfilter ausgebildete Flächenfilter durchläuft den Spalt zwischen diesen beiden Düsen. Diese pneumatische Reinigungsstation ist baulich aufwendig und ihr Luftverbrauch verursacht ständig relativ hohe Betriebskosten. Auch ist häufige Wartung erforderlich.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur selbsttätigen Reinigung eines dem Filtern von Gas dienenden Flächenfilters zu schaffen, welches mit wesentlich geringeren Betriebskosten auskommt und welches sich auch mit baulich besonders einfachen Mitteln durchführen läßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das in Anspruch 1 angegebene Verfahren gelöst.
  • Eine erfindungsgemäße selbstreinigende Filtereinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist in Anspruch 2 beschrieben.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Filtergut von dem Flächenfilter nicht pneumatisch abgenommen, sondern mechanisch abgestreift, so daß kein Druckluftverbrauch zum Reinigen des Flächenfilters entsteht. Es entfallen also die bei der Filtereinrichtung nach der DE-AS 1 153 600 durch den Druckluftverbrauch entstehenden fortlaufenden Betriebskosten der Reinigung des Flächenfilters. Auch läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren mit baulich einfachen Mitteln durchführen.
  • Die erfindungsgemäße selbstreinigende Filtereinrichtung benötigt außer dem Drehantrieb für das Flächenfilter keine sonstigen angetriebenen Komponenten.
  • Sie ist deshalb wartungsfreundlich und bedarf nur in längeren Zeitabständen der Wartung überhaupt. Auch läßt sie sich relativ platzsparend ausbilden und kann deshalb auch an Maschinen, beispielsweise an Textilmaschinen, eingebaut werden, an denen zu filterndes Gas anfällt.
  • Auch zeigte es sich, daß die erfindungsgemäße Filtereinrichtung auch zum Filtern von in Textilfabriken anfallender, mit Fasern, Fadenresten und dergl. verunreinigter Luft sich ausgezeichnet eignet. Sie kann jedoch noch zahlreiche weitere Anwendungsgebiete außer Textilmaschinen und Textilfabriken haben, beispielsweise kann sie auch dem Abscheiden anderer Partikel als Fasern und Fadenresten dienen, beispielsweise Partikeln aus Holz, Kunststoff, Leder usw.
  • Das Flächenfilter kann bevorzugt ein Siebfilter sein. Beispielsweise kann als Filtermedium Lochblech und/oder Metallgaze bzw. Kunststoff-Gaze oder dergl.
  • dienen. Wesentlich ist, daß das Flächenfilter so ausgebildet ist, daß das sich auf ihm ansammelnde Filtergut durch den Abstreifer mechanisch abgestreift werden kann. Wie erwähnt, gelingt dies selbst bei Verunreinigungen, die ganz oder überwiegend aus Textilfasern und Fadenresten bestehen.
  • Der Abstreifer kann irgendeine geeignete Bauart und Anordnung haben. Besonders zweckmäßig kann er eine messerartige Leiste aus Metall oder Kunststoff sein, die an die Unreinseite des Flächenfilters angedrückt ist. Dieser Abstreifer kann dabei senkrecht oder auch in vielen Fällen zweckmäßig schräg zur Filterfläche stehen.
  • Wesentlich ist für die Funktionsfähigkeit der Reinigungsstation, daß ständig ein Druckausgleich zwischen dem Druck in der Kammer und dem Druck im Unreinraum der Filtereinrichtung stattfindet, durch welchen Druck- ausgleich verhindert wird, daß das durch den Abstreifer vom Flächenfilter abgestreifte Filtergut durch die Einlaßöffnung der Kammer für das Flächenfilter in den an die Kammer angrenzenden Unreinraum aus -tritt. Dies gelingt durch die die Kammer durchströmende Neben-Strömung zur außerhalb der Kammer vorliegenden Hauptströmung des zu filternden Gases. Dabei muß die Neben-Strömung in der Kammer solchen Verlauf haben, daß sie das Ablösen des Filtergutes vom Flächenfilter und das nach unten Fallen des Filtergutes in der Kammer nicht behindert. Zu diesem Zweck kann besonders vorteilhaft vorgesehen sein, daß die Neben-Strömung zumindest im wesentlichen seitlich des vertikal unterhalb des Abstreifers befindlichen Innenraumbereiches der Kammer verläuft. Der Volumenstrom der Neben-Gasströmung ist selbstverständlich wesentlich kleiner als der Volumenstrom der Hauptströmung. Die erfindungsgemäße Filtereinrichtung wurde in Verbindung mit einem das Gas durch das Flächenfilter hindurchsaugenden Saugventilator erprobt. Es ist jedoch auch möglich, anstelle eines solchen Saugventilators einen Druckventilator stromaufwärts des Flächenfilters anzuordnen.
  • Das Flächenfilter kann unterschiedliche Ausbildungen haben. Bei einer bevorzugten Ausführungsform, die auch besonders raumsparend ist, ist es als Scheibenfilter ausgebildet. Andere zweckmäßige Ausbildungen können darin bestehen, daß das Flächenfilter konisch oder als Trommelfilter ausgebildet ist.
  • Der Abstreifer kann zweckmäßig an der Stelle der Kammer angeordnet sein, an der das Flächenfilter aus der Kammer austritt. Es ist jedoch auch denkbar, den Abstreifer im Abstand vom Auslaß der Kammer für das Flächenfilter innerhalb der Kammer anzuordnen.
  • Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn aus irgendwelchen Gründen vorgesehen wird, daß das Flächenfilter wahlweise oder abwechselnd in zueinander entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben wird, ohne daß bei dem Wechsel der Drehrichtung an der Kammer irgendwelche Anderungen vorgenommen werden sollen.
  • Im allgemeinen ist es ausreichend und vorteilhaft, wenn die Kammer je eine einzige Gaseinlaßöffnung und Gasauslaßöffnung aufweist. Besonders zweckmässig kann vorgesehen sein, daß die Gaseinlaßöffnung durch die sowieso für den Eintritt des Flächenfilters in die Kammer erforderliche. Eintrittsöffnung der Kammer mitgebildet ist.
  • Um den Druckausgleich zwischen dem Innenraum der Kammer und dem Unreinraum mit möglichst kurzen Strömungswegen für die Neben-Gasströmung herbeizuführen, ist es ferner zweckmäßig, die Gasauslaßöffnung der Kammer unmittelbar benachbart der Gaseinlaßöffnung anzuordnen.
  • Das Flächenfilter kann in vielen Fällen zweckmäßig kontinuierlich rotierend angetrieben werden. Besser ist es im allgemeinen jedoch, es intermittierend rotierend anzutreiben, sei es periodisch mittels einer Zeitschaltuhr oder dergl. oder dadurch, daß der am Flächenfilter entstehende Gasdruckabfall gefühlt und durch intermittierenden Antrieb des Flächenfilters auf einen vorbestimmten Differenzdruckbereich zweipunktgeregelt wird. Im letzteren Falle wird also ein oberer und ein unterer Wert für diesen Differenzdruck vorgegeben und bei Erreichen des oberen Wertes wird das Flächenfilter so lange gedreht, bis der untere Differenzdruckwert erreicht ist. Dann bleibt das Flächenfilter wieder stehen bis der obere Differenzdruckwert erneut erreicht wird.
  • Das in der Kammer nach unten fallende, vom Flächenfilter abgestreifte Filtergut kann zweckmäßig in der Kammer gesammelt und von Zeit zu Zeit aus der Kammer herausgeführt werden, sei es manuell oder auf andere Weise, beispielsweise mit einer Förderschnecke oder pneumatisch. Es ist jedoch auch denkbar, es kontinuierlich aus der Kammer abzuführen, beispielsweise unter Verdichtung durch eine Gasschleuse hindurch.
  • Obwohl es besonders vorteilhaft ist, wenn die Gaseinlaßöffnung durch den Eintrittsschlitz für das Flächenfilter in die Kammer mitgebildet ist, sind auch andere Ausführungsformen möglich. Beispielsweise könnte der Eintrittsschlitz der Kammer für das Flächenfilter durch ein an das Flächenfilter angedrtck tes Federblech abgeschirmt und an anderer Stelle der Kammer mindestens eine Gaseinlaßöffnung für die Neben-Gasströmung vorgesehen sein.
  • Bevorzugt kann vorgesehen sein, daß die Drehachse des Flächenfilters ungefähr horizontal angeordnet ist. Dies ermöglicht besonders einfache Anordnung des Abstreifers derart, daß das von ihm abgestreifte Fasergut auf den# Boden der Kammer fallen kann. Jedoch sind auch andere Anordnungen der Drehachse des Flächenfilters möglich, beispielsweise vertikale Anordnung seiner Drehachse.
  • Der Abstreifer kann zweckmäßig ungefähr in Höhe der Drehachse des Flächenfilters sich ungefähr horizontal erstreckend angeordnet sein. Jedoch sind auch hier andere Anordnungen ebenfalls möglich.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Kammer sich über einen auf die Drehachse des Flächenfilters bezogenen Zentriwinkel von ungefähr 80 - 1800 erstreckt. Jedoch sind auch größere oder kleinere Zentriwinkel der Kammer ebenfalls möglich.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Filtereinrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 2 eine Schrägvorderansicht des Flächenfilters und seiner Reinigungsstation nach Fig. 1, wobei das Außengehäuse nur strichpunktiert mit angedeutet ist, Fig. 3 und 4 je einen Schnitt durch Fig. 2, gesehen entlang der Schnittlinien 3-3 bzw. 4-4, wobei jedoch das Außengehäuse mit dargestellt ist, Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Filtereinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in im wesentlichen schematischer Darstellung.
  • Die Filtereinrichtung nach den Fig. 1-4 weist ein Außengehäuse 10 auf, in dessen Unreinraum 12 ein Einlaß 11 für zu reinigendes Gas führt. An einer den Unreinraum 12 vom Reinraum 13 trennenden Zwischenwand 14 ist ein Scheibenfilter 20 um eine horizontale Drehachse drehbar gelagert und mittels eines Motors 16 über ein Zugmittelgetriebe 17 kontinuierlich oder intermittierend rotierend antreibbar. Im Auslaßkanal 18 ist ein Saugventilator 19 angeordnet, der das zu reinigende Gas durch das ebene Scheibenfilter 20 hindurch saugt, das eine kreissektorförmige öffnung 40 eines Zentriwinkels von ca. 2700 in der Zwischen#wand 14 zum Filtern des diese öffnung 40 durchströmenden Gases überdeckt.
  • Der selbsttätigen Reinigung des Scheibenfilters 20 dient eine Reinigungsstation 9, an der ein mechanischer, horizontal ungefähr in Höhe der Drehachse des Scheibenfilters 20 angeordneter, leistenförmiger, messerartiger Abstreifer 21 angeordnet ist, der beispielsweise aus Metall oder Kunststoff bestehen kann und an die Unreinseite des Scheibenfilters 20 entlang einer horizontalen Radiuslinie des Scheibenfilters angedrückt ist. Seine genaue Einstellung ermöglicin in ihm angeordnete, senkrecht zum Scheibenfilter 20 verlaufende Längsschlitze, die von Befestigungsschrauben durchdrungen sind. Dieser Abstreifer 21 kann gegebenenfalls auch federnd an das Scheibenfilter 20 angedrückt sein. Er ist an der durch ihn mitgebildeten, geschlossenen Decke 22 einer Kammer 23 angeordnet, die in diesem Ausführungsbeispiel von einem 110tKreissektor des Scheibenfilters nahe ihrer an den Reinraum 13 angrenzenden Stirnwand 24 durchdrungen ist. Diese Stirnwand 24 ist durch einen Abschnitt der Zwischenwand 14 gebildet. Diese Stirnwand 24 bildet gegenüber der Reinseite des Scheibenfilters 20 eine kreissektorförmige Abdeckung 25 des Scheibenfilters 20, die jedoch einen schmalen Kreissektor von ca. 200 des in der Kammer befindlichen 110°-Kreissektorabschnittes des Scheibenfilters frei läßt. Durch den Abstreifer 21 wird das auf dem Scheibenfilter 20 als Belag angesammelte Filtergut abgestreift und fällt dann unter dem Einfluß seiner eigenen Schwerkraft nach unten auf den Boden der stationären Kammer 23, von wo es beispielsweise von Hand von Zeit zu Zeit durch die durch einen Deckel verschließbare öffnung 27 der Kammer 23 entfernt werden kann.
  • Die stationäre Kammer 23 ist im Betrieb allseitig geschlossen mit Ausnahme der Ein- und Austrittsöffnungen für das Scheibenfilter 20, wobei erstere angrenzend an den Unreinraum 12 einen Gaseinlaßschlitz 29 und angrenzend an den Reinraum 13 der Filtereinrichtung eine kreissektorförmige Gasauslaßöffnung 32 bildet.
  • Der Gaseinlaßschlitz 29 erstreckt sich unter ca. 200 zur Vertikalen von der Nähe der Drehachse des Scheibenfilters 20 aus abwärts. Die Breite dieses an der Schmalseitenwand 30 gebildeten Schlitzes 29 läßt sich mittels eines an dieser Seitenwand 30 angeordneten Schiebers 28 auf einen gewünschten Wert einstellen.
  • Die Gasauslaßöffnung 32 ist mit durch die vom Filter 20 überdeckte öffnung 40 der Zwischenwand 14 gebildet und sie ist unmittelbar benachbart des Gaseinlaßschlitzes 29 yon diesem nur durch das Filter 20 getrennt vorgesehen.Diese Gasauslaßöffnung 32 beginnt also in Höhe der Einlaßseitenwand 30 der Kammer 23 sie erseckt sich in eser~ Apsfühnangsbeispiel über ca. 20V Zentriwinkel /##oL neben ihr ist ctle ringe Reinseite des in der Kammer 23 befindlichen Abschnittes des Filters 20 bis zum Abstreifer 21 durch den ca.900-kreissektorförmigen Bereich 25 der durch die Zwischenwand 14 mitgebildeten Stirnwand 24 der Kammer 23 abgedeckt. Und zwar steht dieser Bereich 25 der Reinseite des Scheibenfilters 20 in so geringem Abstand gegenüber, daß in diesem schmalen Schlitz zwischen dem Bereich 25 und dem Scheibenfilter 20 keine nennenswerte Luftströmung entsteht. Da sich dieser Bereich 25 über einen bezogen auf die Drehachse des Scheibenfilters 20 bezogenen Zentriwinkel von ca. 900 erstreckt, hat die kreissektorförmige Gasauslaßöffnung 32 in diesem Ausführungsbeispiel entsprechend einen Zentriwinkel von ca. 200, da sich die Kammer 23 in diesem Ausführungsbeispiel über ca. 1100 Zentriwinkel erstreckt.
  • Der Gaseinlaßschlitz 29 und die Gasaustrittsöffnung 32 der Kammer 23 dienen dem Druckausgleich des Druckes in der Kammer 23 mit dem Druck des außerhalb der Kammer 23 im Unreinraum 12 strömenden Gases, indem im Betrieb eine Neben-Gasströmung von Gaseinlaßschlitz 29 zur Gasauslaßöffnung 32 durch die Kammer hindurch verläuft, die praktisch eine Bypass-Strömung zu der vom Unreinraum 12 außerhalb der Kammer 23 direkt in den Reinraum 13 strömenden Gashauptströmung ist. Diese Neben-Gasströmung schließt in diesem Ausführungsbeispiel seitlich übergangslos, ohne räumliche Trennung an die Gashauptströmung an. Es ist jedoch auch denkbar, diese Neben-Gasströmung durch eine Trennwand von der Gashauptströmung zu trennen, wobei dann allerdings der Einlaß der Kammer für die Neben-Gasströmung verlegt werden muß, beispielsweise indem man die öffnung 29 durch ein an die Filterscheibe angelegtes federndes Blatt verschließt und an ihrer Stelle im rückwärtigen Bereich der Seitenwand 30 eine Gaseinlaßöffnung anordnet.
  • Die in der Decke der Kammer 23 befindliche Austrittsöffnung für das Filter 20 ist durch den Abstreifer 21 und den Stirnwandbereich 25 praktisch abgedichtet) so daß nur ein eng begrenzter, vom Gaseinlaßschlitz 29 zur Gasauslaßöffnung 32 führender Innenraumbereich der Kammer 23 von der Neben-Gasströmung seitlich des vertikal unterhalb des Abstreifers 21 befindlichen Kammennnenraumbereiches durchstrdnJc wird. Dies ist deshalb der Fall, weil sich sowohl der Gaseinlaßschlitz 29, wie auch die Gasauslaßöffnung 32 seitlich des vertikal unter dem Abstreifer 21 befindlichen Kammerinnenraumbereiches befinden. Diese Neben-Gasströmung behindert das Abfallen des vom Abstreifer 21 vom Filter 20 abgelösten Filtergutes nicht.
  • Der vorerwähnte Druckausgleich bewirkt, daß das vom Abstreifer 21 von der Filterscheibe 20 abgelöste Filtergut nicht aus der Kammer 23 in den Unreinraum 12 gelangen kann. Vielmehr fällt dieses abgelöste Filtergut auf den Boden der Kammer 23, wo es von Zeit zu Zeit durch die öffnung 27 hindurch entfernt werden kann.
  • Die Arbeitsweise dieser Filtereinrichtung ist also wie folgt.
  • Im Betrieb durchströmt das Verunreinigungen, wie Fasern, Staub oder sonstige Partikel mitführende Gas infolge der Förderung durch den Ventilator 19 das Scheibenfilter 20 im Bereich außerhalb der Kammer 23, wobei jedoch ein geringer Teil des Gases einen eng begrenzten Bereich der Kammer 23 von der Gaseinlaßöffnung 29 zur Gasauslaßöffnung 32 zum Druckausgleich durchströmt.
  • Diese Neben-Gasströmung ist jedoch so begrenzt, daß sie das Abstreifen, Ablösen und Herunterfallen des Filtergutes in der Kammer 23 nicht behindert. Und zwar sammelt sich auf dem Scheibenfilter 20 fortlaufend die aus dem Gasstrom an ihr abgeschiedenen Verunreinigungen an und bilden dann einen Belag, der in Rotationsrichtung des Scheibenfilters beginnend oberhalb des Abstreifers 21 bis zur Gaseinlaßöffnung 29 der Kammer zunehmend dicker wird. Dieser Belag läuft dann durch die in Pfeilrichtung (Fig. 2) erfolgende Rotation des Scheibenfilters 20 durch den Gaseinlaßschlitz 29 hindurch zusammen mit dem Scheibenfilter 20 in die Kammer 23 ein, wandert dann an der Gasauslaß öffnung 32 vorbei und gelangt dann in den Bereich der Kammer 23, an welchem der in der Kammer 23 befindliche Reinigungsabschnitt des Scheibenfilters 20 auf seiner Reinseite durch den Bereich 25 der Stirnwand 24 der Kammer 23 abgedeckt ist. Dieser abgedeckte Bereich des Scheibenfilters 20 wird nicht, oder allenfalls nur unwesentlich von Gas durchströmt, so daß auf diesem Bereich das Abstreifen und Herunterfallen des Filtergutes vom Scheibenfilter nicht behindert wird.
  • Infolge des erwähnten Druckausgleiches des Druckes in der Kammer 23 mit dem Druck im Unreinraum 12 wird das abgestreifte Filtergut auch nicht zum Gaseinlaßschlitz 29 hingesaugt. Dieses abgestreifte Filtergut fällt also stets auf den Boden der Kammer 23.
  • Die in Fig. 5 dargestellte Filtereinrichtung weist als Flächenfilter ein kreiszylindrisches Trommel- filter 20' auf, das in einem nicht näher dargestellten Gestell drehbar gelagert und durch einen ebenfalls nicht dargestellten Motor in Drehung in Pfeilrichtung um seine horizontale Längsachse versetzt werden kann. Dieses Trommelfilter befindet sich innerhalb eines nicht näher dargestellten Raumes, in den das zu filternde Gas eingelassen wird, das dann das Trommelfilter 20' radial von außen nach innen durchströmt und dann vom Innenraum des Trommelfilters aus als Reingas weitergeleitet wird.
  • Der selbsttätigen Reinigung dieses Trommelfilters 20' dient wiederum ein mechanischer Abstreifer 21 in Verbindung mit einer stationären Kammer 23.
  • Der messerartige Abstreifer 21 ist ungefähr in Höhe der Drehachse des Trommelfilters 20' angeordnet und erstreckt sich horizontal über die Länge des Trommelfilters 20', an das er außenseitig angedrückt ist. Die Kammer 21 ist allseitig geschlossen mit Ausnahme der Durchlässe für das Trommelfilter, wobei der eingangsseitige Einlaß der Kammer 23 für das Trommelfilter so breit ausgebildet ist und die rechte untere Seitenwand 30 der Kammer 23 solchen Abstand von dem Trommelfilter 20' hat, daß wiederum eine schlitzförmige Gaseinlaßöffnung 29 und eine hier relativ breite Gasauslaßöffnung 32 entsteht. Hierdurch ist die Kammer wiederum von einer räumlich eng begrenzten Neben-Gasströmung durchströmt, die durch die Gaseinlaßöffnung 29 ein- strömt und durch die Gasauslaßöffnung 32 wieder ausströmt. Diese Gasauslaßöffnung 32 ist nur an ihrer linken Längsseite durch die kreisbogenförmige Stirnwand 25 der Kammer 23 begrenzt; die eine der Reinseite des Trommelfilters 20' ohne Abstand oder in geringem Abstand gegenüberliegende Abdeckung bildet und sich in Drehrichtung des Trommelfilters 20' bis etwas über den Abstreifer 21 hinaus erstreckt. Die Gaseinlaßöffnung 29 wie auch die Gasauslaßöffnung 32 befinden sich im weiteren Bereich des untersten Bereiches des Trommelfilters 20', wogegen sich der Abstreifer 21 ungefähr in Höhe der horizontalen Drehachse des Trommelfilters 20' befindet. Hierdurch strömt die vom Einlaß 29 zum Auslaß 32 in der Kammer 23 strömende Neben-Gasströmung in relativ großem Abstand von der durch die Abstreifkante des Abstreifers 21 bestimmten geometrischen Vertikalebene, so daß das vom Abstreifer vom Umfang des Trommelfilters 20' abgestreifte Filtergut ungestört von der Neben-Gasströmung in die Vertiefung 42 des Bodens 41 der Kammer 23 fällt, von wo es von Zeit zu Zeit beispielsweise von Hand aus der Kammer 23 herausgenommen werden kann.
  • Die Kammer 23 kann sich in beiden Ausführungsbeispielen auch über andere als den dargestellten Zentriwinkel erstrecken. So kann es beispielsweise in vielen Fällen zweckmäßig-seing diesen Zentriwinkel zu ca. 1800 vorzusehen und dabei die#Gasauslaßöffnung über ca. 900#zu erstrecken.

Claims (18)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum selbsttätigen Reinigen eines rotierbaren Flächenfilters, das aus es durchströmendem Gas Partikel abscheidet, wobei dieses Flächenfilter eine stationäre Reinigungsstation durchläuft, an der es selbsttätig von auf seiner Unreinseite angesammelten Filtergut gereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenfilter an der Reinigungsstation eine einen Abschnitt des Flächenfilters gegenüber dessen Reinseite abdeckende Kammer durchläuft, in der das Filtergut von der Unreinseite des Flächenfilters mechanisch abgestreift wird und nach unten fällt und daß, um dieses Herabfallen des Filtergutes zu ermöglichen, die Kammer zum Druckausgleich mit dem Unreinraum von einer vom Unreinraum durch sie hindurch in den Reinraum strömenden Neben-Gasströmung durchströmt wird, die in der Kammer vollständig oder im wesentlichen außerhalb desjenigen Kammerbereiches verläuft, in welchem das Filtergut vom Flächenfilter abgestreift wird und nach unten fällt.
  2. 2. Selbstreinigende Filtereinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsstation (9) eine vom Flächenfilter (20; 20') durchlaufene Kammer (23) aufweist, der ein mechanischer Abstreifer (21) zugeordnet ist, durch den in der Kammer Filtergut vom Flächenfilter ablösbar ist, daß die Kammer mindestens eine vom Unreinraum (12) der Filtereinrichtung in die Kammer führende Gaseinlaßöffnung (29) und gegenüber der Reinseite des Flächenfilters mindestens eine Gasauslaßöffnung (32) aufweist, und daß die Kammer eine der Reinseite des Flächenfilters ohne Abstand oder in geringem Abstand gegenüberstehende Stirnwand (25) aufweist, die den jeweils in der Kammer befindlichen Abschnitt des Flächenfilters mit Ausnahme der Gasauslaßöffnung oder -öffnungen abdeckt.
  3. 3. Filtereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinlaßöffnung (29) der Kammer (23) schlitzförmig ausgebildet ist und ein Bereich der Eintrittsöffnung der Kammer für das Flächenfilter ist.
  4. 4. Filtereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasauslaßöffnung (32) der Kammer (23) unmittelbar benachbart der Caseiniaßöffnung der Kammer von ihr nur durch das Flächenfilter getrennt angeordnet ist.
  5. 5. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenfilter (20) scheibenförmig ausgebildet ist.
  6. 6. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenfilter (20) als Trommelfilter (20') ausgebildet ist.
  7. 7. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenfilter (20) konisch ausgebildet ist.
  8. 8. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (21) an der Stelle der Kammer angeordnet ist, an der das Flächenfilter aus der Kammer austritt.
  9. 9. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenfilter kontinuierlich rotierend antreibbar ist.
  10. 10. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenfilter intermittierend rotierend antreibbar ist.
  11. 11. Filtereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der am Flächenfilter entstehende Gasdruckabfall gefühlt und durch intermittierenden Antrieb des Flächenfilters auf einen vorbestimmten Differenzdruckbereich zweipunktgeregelt wird.
  12. 12. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (23) eine verschließbare öffnung zum manuellen Herausnehmen des angesammelten Filtergutes aufweist.
  13. 13. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Flächenfilters (20; 20') ungefähr horizontal angeordnet ist.
  14. 14. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (21) ungefähr in Höhe der Drehachse des Flächenfilters sich ungefähr horizontal erstreckend angeordnet ist.
  15. 15. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der schlitzförmigen Gaseinlaßöffnung (29) der Kammer nur ungefähr so groß ist, wie es der maximal vorgesehenen Dicke des sich auf dem Flächenfilter bildenden Filtergutbelages entspricht.
  16. 16. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (23) sich über einen auf die Drehachse des Flächenfilters bezogenen Zentriwinkel von ungefähr 80 - 1800 erstreckt.
  17. 17. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas durch das Flächenfilter mittels einer ihm nachgeschalteten Gasfördervorrichtung (19) hindurchgesaugt wird,
  18. 18. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinlaßöffnung (29) und die Gasauslaßöffnung (32) seitlich des vertikal unterhalb des Abstreifers (21) befindlichen Kammerinnenraumbereiches angeordnet sind.
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