DE3212785C3 - Offenend-spinnrotor - Google Patents
Offenend-spinnrotorInfo
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Abstract
Ein Offenend-Spinnrotor (1) ist auf einem Rotorschaft (20) angeordnet, welcher zur Zentrierung des Spinnrotors (1) einen sich in einer Öffnung (11) im Rotorboden (10) befindlichen Zentrierabschnitt (2) aufweist. Auf den Zentrierabschnitt (2) ist eine Spannscheibe (4) so aufgesetzt und gespannt, daß der Offenend-Spinnrotor (1) gegen einen Bund (3) gedrückt wird, der den Zentrierabschnitt (2) ringförmig umgibt. Der Bund (3) ist als Spannscheibe (31) ausgebildet, die in entgegengesetzter Anordnung zu der ersten Spannscheibe (4) auf den Zentrierabschnitt (2) aufgesetzt und gespannt ist.
Description
20
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Offenend-Spinnrotor gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Ein derartiger Offenend-Spinnrotor ist durch die CH-PS 5 61 296 bekannt. Dieser bekannte Spinnrotor ist
mit dem Rotorschaft mit Hilfe einer Schraube verbunden und weist zur Aufnahme der Spannscheibe eine entsprechende
Ausnehmung im Rotorboden auf. Für diese lösbare Befestigungsart sind somit relativ aufwendige Maßnahmen
erforderlich. Offenend-Spinnrotoren wurden deshalb bisher in der Regel mit dem Schaft durch Aufpressen
verbunden (DE-OS 20 58 340) Wenn der Offenend-Spinnrotor gewechselt werden muß, ist dieser daher
zusammen mit seinem Schaft auszuwechseln.
Es ist daher auch bekannt, einen zweiteiligen Offenend-Spinnrotor vorzusehen, wobei der eigentliche
Rotorkörper auf einem Grundkörper mittels einer Rastverbindung (DE-OS 29 39 326) oder einer lösbaren
Verbindung, die von den Zentrierflächen räumlich getrennt vorgesehen ist (DE-OS 29 39 325), befestigt kt.
Hier ist zwar der Rotorkörper für sich alleine auswechselbar, ohne daß der restliche Teil (Grundkörper
und Rotorschaft) ausgewechselt werden muß. Dieser Vorteil wird jedoch mit einer relativ aufwendigen
Ausbildung des Grundkörpers erkauft. Außerdem bleibt das Problem einer lösbaren Verbindung zwischen
Spinnrotor und Rotorschaft, die einfach und dennoch für hohe Drehzahlen geeignet ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine einfache und wirtschaftlich herzustellende sichere
Verbindung zwischen dem Spinnrotor und dem Rotorschaft herzustellen, wobei diese Verbindung auch
leicht wieder aufzuheben sein soll, um den Austausch des Spinnroiors unabhängig von seinem Schaft durchführen
zu können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der Zentrierabschnitt braucht im Hinblick auf die &o
Befestigung des Offenend-Spinnrotors keine besondere Ausbildung zu haben: er weist somit eine Zylinderform
(jhne jegliche Einschnitte, Bohrungen etc. auf. Im
Vergleich zu bekannten Rotorschäften für Spinnrotoren i-t lediglich seine Länge etwas größer, da der
Zentrierabschnitt nicht in Höhe der Ebene des Rotorbodens endet, sondern bis ins Rotorinnere
hineinreicht, damit auf dieses sich im Rotorinneren befindliche Ende des Zentrierabschnittes eine elastische
Spannscheibe (oder ein tellerfederartiges Element) aufgesetzt und gespannt werden kann. Die Spannscheibe
wird dabei so aufgesetzt, daß ihr mittlerer Abschnitt von der offenen Rotorseite aus gegen den Rotorboden
gedrückt wird, damit die Spannscheibe, deren Außenrand
sich am Rotorboden abstützt, eine ebene Form annimmt. Das sich im Rotorinneren befindliche Ende
des Zentrierabschnittes und die auf diesem Ende verspannte elastische Spannfeder sind konzentrisch
zum Offenend-Spinnrotor angeordnet und haben selber die Form eines Rotationskörpers, so daß sie sich im
Rotorinneren glatt snlegen, so daß sie weder eine Störung der Luftströmung noch ein Festsetzen von
Fasern oder Staub bewirken. Im übrigen überragen Zentrierabschnitt und Spannscheibe den Rotorboden
nur um ein sehr geringes Meß, eo daß der Zentrierabschnitt
und die Spannscheibe nicht in den Umlaufbereich des sich im Abzug befindlichen Fadens befinden.
Darüber hinaus ist die Anbringung der Spannscheibe auf dem Zentrierabschnitt und damit die Herstellung der
Befestigung des Offenend-Spinnrotors auf seinem Schaft sehr einfach. Nach Aufsetzen des Offenend-Spinnrotors
auf den Rotorschaft und nach Aufsetzen der Spannscheibe wird letztere lediglich in Richtung
zum Bund gedrücjtt, wodurch auch der Spinnrotor mit
Sicherheit in Anlage am Bund gehalten wird. Die Spannscheibe wird platt, gedrückt und dadurch gespannt
Dabei stützt sich die Spannscheibe mit ihrem Außenrand am Rotorboden und mit ihrem Innenrand
am Zentrierabschnitt ab. Durch einfache axiale Druckausübung vom Rotorinneren aus auf den Zentrierabschnitt
kann diese Spannung ohne Schwierigkeiten überwunden und die Verbindung zwischen Spinnrotor
und Rotorschaft wieder gelöst werden, wenn dies — z. B. zum Austauschen des Spinnrotors — gewünscht
wird.
Die erfindungsgemäße Lösung ist außerordentlich einfach. Während Spannscheiben üblicherweise in radialer
Richtung ein relativ großes Spiel aufweisen, werden erfindungsgemäß die Passungen zwischen Zentrierabschnitt
und Spannscheibe sehr eng gewählt, so daß die Spannscheibe sich am Zentrierabschnitt abstützen und so den
Spinnrotor in definierter Position am Bund hält. Durch diese genaue Positionierung entstehen auch keine
Unwuchten, sondern es wird ein genauer Rundlauf des Spinnrotors gewährleistet.
Der Bund kann integrierter Bestandteil des Zentrierabschnittes sein. Um den Rotorschaft einfach ausbilden
zu können, ist vorzugsweise der Bund jedoch nicht als integrierter Bestandteil des Rotorschaftes ausgebildet,
sondern auf diesem Zentrierabschnitt bzw. Rotorschaft befestigt. Auch hierbei kann der Bund unterschiedlich
ausgebildet sein.
Der Bund kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung am Ende des Zentrierabschnittes
vorgesehen werden, und die Spannscheibe, z. B. eine Tellerfeder, von der Außenseite des Spinnrotors her
einen axialen Druck auf den Spinnrotor ausüben. Der Bund befindet sich bei dieser Ausführung im Rotorinneren.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist der Bund als zweite
elastische Spannscheibe ausgebildet, die in entgegengesetzter Anordnung zu der ersten Spannscheibe auf den
Zentrierabschnitt aufgesetzt und gespannt ist. Die Herstellung der Befestigungsverbindung zwischen Offenend-Spinnrotor
und Zentrierabschnitt erfolet in
ähnlicher Weise, wie zuvor beschrieben.
Wenn für den Offenend-Spinnrotor ein Einzelantrieb
vorgesehen ist. dann ist in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes zweckmäßigerweise dieser
Einzelantrieb in der oben aufgezeigten Weise am Rotorschaft befestigt, indem sich zwischen dem Bund
und der Spannscheibe der Boden eines Läufers befindet, die Teil dieses Eiüzelantriebes für den Offenend-Spinnrotor
ist.
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht eine einfache Montage des Spinnrotor^ auf dem Rotorschaft Der
Offenend-Spinnrotor kann dabei nach Belieben in einem spanabhebenden Verfahren oder auch in einem
nichtspanabhebenden Verfahren hergestellt sein. Die erfindungsgemäße Befestigungsart des Spinnrotors auf
seinem Schaft ist die Voraussetzung, um den Spinnrotor rasch von seinem Schaft abnehmen und durch einen
neuen Spinnrotor ersetzen zu können. Dies erleichtert die Lagerhaltung beträchtlich, da lediglich die auszuwechselnden
Spinnrotoren, nicht aber auch jedes Ma! die zugehörigen Rotorschäfte auf Lager zu halsn sind.
Durch die exakte Halterung des Spinnrotors auf dem Rotorschaft mit.Hilfe von massearmen Spannscheiben
können auftretende Unwuchten auch bei hohen Drehgeschwindigkeiten auf einem äußerst niedrigen
Niveau gehalten werden, so daß sich eine lange Lebensdauer des Rotorschaftes und der Rotorlagerung
ergibt
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Offenend-Spinnrotor im Schnitt, mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Verbindung
mit dem Rotorschaft
Fig.2 eine Abwandlung des Erfindungsgegenstandes,
gemäß welcher der Spinnrotor mit Hilfe von zwei Spannscheiben auf dem Rotorschaft befestigt ist. und
Fig.3 eine Abwandlung der in Fig.2 gezeigten
Vorrichtung, bei welcher jedem Spinnrotor ein Einzelantrieb zugeordnet ist.
Der in F i g. 1 gezeigte Offenend-Spinnrotor 1 ist spanlos aus Blech geformt und weist einei? ebenen
Rotorboden 10 mit einer zentrischen Öffnung 11 auf. Der Spinnrotor 1 sitzt auf dem Ende eines Rotorschaftes
20, von welchem ein Zentrierabschnitt 2 durch diese Öffnung U bis ins Rotorinnere 12 hineinragt. Der
Außendiirchmesscr des Zentrierabschnittes 2 und der Durchmesser der Öffnung U sind in ihrer Passung
aufeinander abgestimmt, so daß der Spinnrotor 1 radial exakt zum Zeniricrabschniit 2 fixiert ist.
Auf diesem Rotorschaft 20 bzw. auf dem Zentrierabschnitt 2 ist i.n Abstand von dem sich im Rotorinneren
12 befindlichen Ende ein Stützring 30 vorgesehen, dessen Bund 3 als Lager für den Spinnrotor I1 dient.
Dieser Stützring 30 ist mit Hilfe einer Klemmschraube (nicht gezeigt) oder durch Aufpressen, Aufschrumpfen
od. dgl. auf dem Rotorschaft 20 bzw. dem Zentrierabschnitt 2 befestigt. Der Bund 3 umgibt somit den
Zentrierabschnitt 2 ringförmig.
Auf dem im Rotorinneren 12 befindlichen Ende des Zentrierabschnittes 2 ist eine Spannscheibe 4 angeordnet,
die durch ihre Vorspannung den Spinnrotor 1 gegen den Bund 3 drückt. Wie in F i g. 1 gestrichelt dargestellt
ist, wird die Spannscheibe 4 so auf das Ende des Zentrierabschnittes 2 aufgesetzt, daß sich der Außenrand
40 am Rotorboden 10 abstützt, während der Innenrand 41 sich im Abf.tand vom Rotorboden 10
befindet. Während der Spinnrotor 1 an der Außenseite des Rotorbodens 10 abgestützt wird, wird mit einem
geeigneten Werkzeug vom Rotorinneren 12 aus der Innenrand 41 der Spannscheibe 4 gegen den Rotorboden
10 gedrückt, wodurch sich der Innenrand 41 der Spannscheibe 4 am Zentrierabschnitt 2 festklemmt und
s an einer Rückkehr in die Entspannungsstellung gehindert wird. Somit hält die Spannscheibe 4 den Spinnrotor
1 fest in Anlage am Bund 3. Dies wird durch entsprechende Passungswahl von Außendurchmesser
des Zentrierabschnittes 2 und Innendurchmesser der
&iacgr;&ogr; Spannscheibe 4 erreicht Diese beiden Durchmesser
sind so aufeinander abgestimmt, daß sie einen Preßsitz für die Spannscheibe 4 auf dem Zentrierabschnitt 2
bilden. Der erforderliche genaue Innendurchmesser der Spannscheibe 4 wird beispielsweise durch Feinstanzen
erreicht
Soll später der Spinnrotor 1 vom Rotorschaft 20 abgenommen werden, beispielsweise weil der Spinnrotor
1 durch Verschleiß unbrauchbar geworden ist oder statt dessen ein Spinnrotor 1 andere·- Größe oder
Geometrie vorgesehen werden soll, so genügt es, vom Rotorinneren 12 aus den Zentrierabschnitt 2 aus dem
Spinnrotor 1 herauszupressen und dadurch die Spannscheibe 4 zu lösen. Dies ist mit den üblichen einfachen
Druckeinrichtungen ohne weiteres auszuführen. Im Betrieb treten am Spinnrotor 1 praktisch keine großen
axialen Kräfte auf, sondern vorwiegend Radialkräfte. Somit besteht keine Gefahr, daß der Spinnrotor 1 sich
während des Spinnbetriebes vom Zeritrierabschnitt 2
löst
Der Bund 3 kann verschieden ausgebildet sein. Beispielsweise kann als Bund ein Ring dienen, der am
Ende des Zentrierabschnittes 2 angearbeitet oder aufgesetzt ist und so eine Radialfläche, am Rotorschaft
20 bildet Der Zentrierabschnitt 2 ist ein Teil des Rotorschaftes 20. Dieser Bund ist an die Form des
Rotorbodens 10 angepaßt und ragt somit weniger weit als der Zentrierabschnitt 2 (Fi g. I) in das Rotorinnere
12 hinein. In diesem Fall erfolgt die Befestigung des Spinnrotors in der Weise, daß der Spinnrotor 1 von
einer Spannscheibe 31 von außen gegen den Bund 3 statt gegen eine Spannscheibe 4 (F i g. 2) gedrückt wird.
F i g. 2 zeigt eine andere vorteilhafte Ausbildung eines
Bundes 3. Hier wird der Bund 3 durch eine zweite Spanhscheibe31 gebildet, die auf dem Zent.ierabsciinitt
2 des Rotorschaftes 20 angeordnet ist. Wie die F i g. 2 in gestrichelter Darstellung zeigt, sind die Spannscheiben 4
und 31 dabei so auf den Zentrierabschnitt 2 aufgesetzt daß ihr gewölbter mittlerer Abschnitt mit dem
Innenrand 41 bzw. 32 sich im Abstand vom Rotorboden 10 befindet, während ihr Außenrand 40 bzw. 33 sich
bereits in Anlage am Rotorboden 10 befindet Die Spannscheibe 31 ist somit außerhalb des Spinnrotors 1
in entgegengesetzter Anordnung zu der im Rotorinneren angeordneten Spannscheibe 4 auf dem Zcntrierabschnitt
2 angeordnet
Zum Spannen der beiden Spannscheiben 4 und 31 und damit zum Befestigen des Spinnrotors 1 auf dem
Zentrierabschnitt 2 des Rotorschaftes 20 wird gleichzeitig
von beiden Seiten aus genau in Flucht zur Längsachse des Zentrierabschnittes 2 Druck auf die
Spannscheiben 4 und 31 ausgeübt wobei deren mittlere Abschnitte gegeneinander gedrückt werden, so daß
nach Freigabe der Spannscheiben 4 und 31 deren Innenränder 41 und J? sich am Zentrierabschnitt 2
abstützen und somit den Spinnrotor 1 zwischen sich einspannen.
Soll diese Verbindung zwischen Spinnrotor 1 und Rotorschaft ?0 wieder aufgehoben werden, so ist es
lediglich erforderlich, den Spinnrotor 1 über die Spannscheibe 31 abzustützen und von dem Rotorinneren
12 aus den Zentrierabschnitt 2 herauszupressen, ähnlich wie dies bereits anhand der Fig. I erläutert
wurde. · ■ .
Der Spinnrotor 1 kann, wie ein Vergleich der F i g. 1 und 2 zeigt, spanlos oder spanabhebend gefertigt sein.
Aber auch das Lager oder der Antrieb des Spinnrotors 1 kann unterschiedlich ausgebildet sein. So kann für jeden
Spinnrotor 1 ein Einzelantrieb vorgesehen sein, der &igr; &ogr; einen mit dem Spinnrotor 1 verbundenen Läufer S
aufweist, der auf seiner Innenwand Permanentmagnete 50 trägt Diese Permanentmagnete 50 sind Teil eines
(nicht gezeigten) elektrischen Motors. Der Zentrierabschnitt 2 ist bei dieser Ausbildung Teil eines den r>
Rotorschaft bildenden Lagerzapfens 21, der die aus Spinnrotor 1 und Läufer 5 bestehende Gesamtheil trägt
und stützt.
Die Befestigung des Spinnrotors 1 erfolgt hier in
derselben Weise, wie dies anhand der Fig.2 erläutert
wurde. Im Unterschied hierzu ist lediglich zwischen der Spannscheibe 4 im Rotorinneren 12 und der den Bund 3
bildenden Spannscheibe 31 der Boden 51 dieses Läufers 5 angeordnet. Der Bund 3 — der prinzipiell auch
abweichend von F i g. 3 ausgebildet sein kann — und die Spannscheibe 4 dienen somit nicht nur der Befestigung
und dem Einspannen des Spinnrotors 1, sondern darüber hinaus auch der Befestigung des Läufers 5 am
Lagerzapfen 21. Die Befestigung erfolgt in der zuvor beschriebenen Art und Weise. jo
Die Ausbildung des Rotorschaftes 20 ist nicht an die gezeigten Ausführungen gebunden. Vielmehr wird
hierunter jedes Element unabhängig von seiner Form und Länge verstanden, das der Lagerung des Spinnrotors
1 dient. Der Begriff »Rotorschaft« schließt, dabei is
auch rohrförmige und büchsenartige Ausbildungen mit ein.
Der Begriff der »Spannscheibe« in der vorhergehenden Beschreibung soll alle Elemente in Form von Rotationskörpern
(beispielsweise Tellerfedern) umfassen, die ohne spezielle Ausbildung oder Bearbeitung, z. B. durch
Anbringen von Rillen od. dgl., von Zentrierabschnitt 2
und Spinnrotor 1 eine Befestigung des Spinnrotors 1 auf dem Zentrierabschnitt 2 durch Vorspannen erlauben.
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Claims (1)
- Patentanspruch:Offenend-Spinnrotor, der auf einem Rotorschaft angeordnet ist, welcher zur Zentrierung des Offenend-Spinnrotors einen Zentrierabschnitt aufweist und zur Abstützung des Offenend-Spinnrotors einen den Zentrierabschnitt ringförmig umgebenden Bund trägt, wobei der Zentrierabschnitt des Rotorschaftes in einer zentrischen Öffnung des Rotorbodens radial fixiert ist &igr; &ogr; und der Offenend-Spinnrotor durch eine Spannscheibe gegen den Bund gedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd ausgebildete Spannscheibe (4) auf den Zentrierabschnitt (2) aufgesetzt ist und die Passung zwischen Zentrierabschnitt (2) und h< dem Innendurchmesser der Spannscheibe (4) so eng gewählt ist, daß sich die Spannscheibe (4) am Zentrierabschnitt (2) abstützt.
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1987
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- 1987-12-30 MY MY370/87A patent/MY8700370A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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