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DE3212150A1 - Rohr mit eingesetzter innenauskleidung - Google Patents

Rohr mit eingesetzter innenauskleidung

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Publication number
DE3212150A1
DE3212150A1 DE19823212150 DE3212150A DE3212150A1 DE 3212150 A1 DE3212150 A1 DE 3212150A1 DE 19823212150 DE19823212150 DE 19823212150 DE 3212150 A DE3212150 A DE 3212150A DE 3212150 A1 DE3212150 A1 DE 3212150A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lining
insert
tubular body
pipe
reinforcement insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823212150
Other languages
English (en)
Other versions
DE3212150C2 (de
Inventor
Satoshi Yokohama Kanagawa Hashimoto
Masayasu Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yokogawa Electric Corp
Original Assignee
Hokushin Electric Works Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hokushin Electric Works Ltd filed Critical Hokushin Electric Works Ltd
Publication of DE3212150A1 publication Critical patent/DE3212150A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3212150C2 publication Critical patent/DE3212150C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/14Compound tubes, i.e. made of materials not wholly covered by any one of the preceding groups
    • F16L9/147Compound tubes, i.e. made of materials not wholly covered by any one of the preceding groups comprising only layers of metal and plastics with or without reinforcement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Rohr mit eingesetzter Innenauskleidung.
  • Die Erfindung betrifft ein Rohr mit eingesetzter Innenauskleidung, z.B.
  • in Art einer Buchse, bei dem eine dichte und feste Verbindung zwischen dem Rohrkörper und dem Auskleidungsmaterial hergestellt ist.
  • Da die Materialien des Rohrkörpers und der Auskleidung sehr unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, entstehen oft Zwischenräume bzw. Ablösungen an den Berührungsflächen. Hierdurch wird der Innendurchmesser des Rohrs in ungleichmäßiger Weise verändert. Dies ist besonders nachteilig, wenn es auf gleichmäßigen Durchfluß ankommt, z.B.
  • wenn das Rohr für einen elektromagnetischen Strömungsmesser verwendet wird. Hierbei kommt es dann zu Meßfehlern bei der Strömungsgeschwindigkeit bzw. -menge. Ferner verliert das Rohr an den Stellen, wo die Auskleidung sich ablöst oder Risse und Brüche bekommt, an Festigkeit und wird empfindlich gegen Korrosion und chemische Angriffe.
  • Zur Vermeidung der allgemein als Zwischenräume bezeichneten Lösungserscheinungen ist es bekannt, ein Rohr, wie in Fig. 1 gezeigt, aufzubauen.
  • Hierbei ist der aus Edelstahl bestehende Rohrkörper 1 mit schwalbenschwanzförmigen Nuten la bis ld versehen. Deren Abstände richten sich nach dem Durchmesser. Das Auskleidungsmaterial wird in die Nuten la bis ld und in das Rohrinnere eingespritzt, so daß an der Innenfläche des Rohrkörpers 1 die Auskleidung 2 geformt wird. Durch eine schwalbenschwanzförmige Gestaltung der Nuten soll die Auskleidung so festgehalten werden, daß keine Zwischenräume entstehen.
  • Eine Struktur gemäß Fig. 1 führt nun zu folgenden Nachteilen. Die Einarbeitung von Nuten erfordert eine höhere Wandstärke des Rohrkörpers 1 und folglich hat man auch ein unerwünscht höheres Gewicht und größere Kosten sowie einen größeren Außendurchmesser. Eine dichte Haftung kann man zwar in Nähe der Nuten erreichen, in den zwischen ihnen liegenden Bereichen ist jedoch das Entstehen von Zwischenräumen nicht ausgeschlossen. Dem könnte man durch eine dichtere Anordnung einer größeren Zahl von Nuten begegnen. Dies verbietet sich jedoch durch die Schwierigkeit der Bearbeitung und die hohen Kosten, insbesondere bei kleinem Rohrdurchmesser und im mittleren Teil des Rohrs.
  • Fig. 2 zeigt einen weiteren bekannten Rohraufbau. In dem aus Metall bestehenden Rohrkörper 1 ist an der Innenfläche eine aus Kunststoff bestehende Innenauskleidung 2 geformt. Die Innenauskleidung 2 bezweckt eine Isolierung und einen Korrosionsschutz gegenüber dem das Rohr durchströmende Fluid und eine Erleichterung des Durchflusses.
  • Eine in Fig. 2 (b) gezeigte rohrförmige metallische Einlage 3, die zum Festhalten das Materials der Auskleidung 2 eine Vielzahl von Löchern 3a aufweist, ist über deren ganze Ausdehnung in die Auskleidung 2 eingebettet. Dies soll ein Ablösen oder Brechen der Auskleidung verhindern, auch bei niedrigem oder negativem Druck im Rohr. Auch dieser Weg hat seine Nachteile. Zum Formen der Auskleidung 2 auf der Innenfläche des Rohrkörpers 1 muß das Beschichtungsmaterial auf hohe Temperatu erhitzt werden.
  • Infolge der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der Materialien von Auskleidung 2 und Rohrkörper 1 entstehen bei der Abkühlung Zwischenräume an den Grenzflächen. Flüssigkeit, die einsickert, sammelt sich in diesen Zwischenräumen und verursacht Korrosion am Rohrkörper 1 oder sonstigen Schaden, z.B. Aufblähen der Zwischenräume und weiteres Abblättern der Beschichtung. Bei der Verwendung des Rohrs für einen elektromagnetischen Strömungsmesser muß die rohrförmige Einlage 3 eine größere Dicke haben, um dem Druck des das Rohr durchströmenden Fluids standhalten zu können. Da die rohrförmige Einlage 3 ins Innere der Auskleidung 2 eingebettet ist, wird die Gesamtdicke der Auskleidung unmäßig erhöht. Dies erfordert eine große Menge an Auskleidungsmaterial, wodurch bei Verwendung von hochwertigem Material, wie Fluorkunststoffen u.dgl., hohe Herstellungskosten entstehen. Außerdem wird bei gegebenem Innendurchmesser l1 des Rohrkörpers 1 der Innendurchmesser 12 des ausgekleideten Rohrs sehr viel kleiner. Ferner ist es schwierig, während des Beschichtungs-und Formungsvorgangs die Einlage in der vorbestimmten Lage zu halten, insbesondere bezüglich der Zentrierung.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bekannten Rohre zu überwinden und i Ror mit Innnenauskleidung anzugeben, bei dem die Auskleidung dicht und fest am Rohrkörper haftet, so daß ein Abblättern und die Ausbildung von Zwischenräumen nicht eintritt. Zur Aufgabe gehört auch die unschwierige und kostengünstige Herstellung.
  • Erfindungsgemäß hat ein mit einer Innenauskleidung versehenes Rohr eine an die Innenfläche des Rohrs angeformte Auskleidung und ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstärkungseinlage in Form eines besonders gestalteten Blechs vorgesehen ist, die fest an der Innenfläche des Rohrkörpers angebracht ist und Vorsprünge oder Durchbrüche zum Festhalten der Auskleidungsmasse an ihrer der Wandung des Rohrkörpers entgegengesetzten Seite aufweist.
  • In der weiteren Beschreibung wird die Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. In den verschiedenen Figuren sind für funktionsgleiche Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet.
  • Fig. 1 ist ein teilweiser Axialschnitt eines bekannten Rohrs.
  • Fig. 2 (a) ist ein Axialschnitt eines anderen bekannten Rohrs und Fig. 2 (b) zeigt perspektivisch die Verstärkungseinlage des Rohrs.
  • Fig. 3 (a) ist die perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verstärkungseinlage und Fig. 3 (b) zeigt einen Axialschnitt eines erfindungsgemäßen, mit einer derartigen Verstärkungseinlage versehenen Rohrs.
  • Die Fig. 4 (a) bis 4 (d) zeigen perspektivische Ansichten weiterer erfindungsgemäßer Ausbildungsformen der Verstärkungseinlage.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt der Ausbildungsform der Fig. 4 (d).
  • Fig. 6 ist ein Axialschnitt einer weiteren Ausbildungsform eines erfindungsgemäß ausgekleideten Rohrs.
  • Die Fig. 7 (a), (b) und (c) sind weitere Beispiele für die Ausbildung der erfindungsgemäßen Verstärkungseinlage.
  • Fig. 8 zeigt im Axialschnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 8 (a) zeigt die in den Rohrkörper einzusetzende rohrförmige Auskleidung, Fig. 8 (b) zeigt das Rohr mit eingesetzter Auskleidung.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist die blechförmige, aus Metall bestehende Verstärkungseinlage 4 mit Vorsprüngen 4a und Höhlungen 4b versehen, die z.B. durch Pressen oder Stanzen ausgebildet werden können. Die den Vorsprüngen 4a und Höhlungen 4b entgegengesetzte Fläche der Verstärkungseinlage 4 wird am Innenumfang des Rohrkörpers 1 fest angebracht. Diese Anordnung ist aus Fig. 3 (b) ersichtlich. Zuerst wird die Verstärkungseinlage 4 durch über die gesamte Innenfläche gehende Punktschweißungen mit dem Rohrkörper 1 verbunden. Dann wird nach bekannten Techniken des Auskleidungsmaterial von der Seite der Vorsprünge und Höhlungen eingespritzt bzw. angeformt. Die Auskleidungsmasse ist dann vermittels der Vorsprünge und Höhlungen ganzheitlich mit der Verstärkungseinlage 4 verbunden, die ihrerseits extrem fest an dem Rohrkörper 1 angebracht ist. Da die Verstärkungseinlage 4 die Auskleidung 2 sehr wirksam festhält, kann deren Dicke verringert werden. Das Herstellungsverfahren ist einfach, da die Auskleidungsmasse nur auf eine Seite der Verstärkungseinlage aufgebracht wird. Die Dicke der Auskleidung 2 kann daher weiterhin verringert werden.
  • Die Verstärkungseinlage 4 ist zwar - wie aus Fig. 3 ersichtlich - über den ganzen Innenumfang des Rohrkörpers 1 beschichtet und die Beschichtung ist so festgehalten, daß keine Zwischenräume entstehen, es können jedoch noch an mehreren Stellen des Innenumfangs des Rohrkörpers 1 Schweißungen vorgesehen sein.
  • Die Verstärkungseinlage ist nicht auf die in Fig. 3 (a) gezeigte Gestaltung beschränkt. Es können auch gemäß Fig. 4 (a) Vorsprünge 4a und Höhlungen 4b in Art von Muschelschalen vorgesehen sein. Fig. 4 (b) zeigt vertikale Vorsprünge mit Einkerbungen. Fig. 4 (c) zeigt ein mäanderförmig gefaltetes Blech mit Bohrungen in den Flächen der oberen Seite. Es können auch konisch geformte Löcher 4b vorgesehen sein, wie sie in Fig. 4 (d) perspektivisch und in Fig. 5 im Schnitt dargestellt sind. Verwendbar ist jegliche Gestaltung, sofern die Eignung zur Befestigung im Rohrkörper 1 und zum Festhalten der Auskleidung 2 vorhanden ist.
  • Die erfindungsgemäße Auskleidung läßt sich vermittels der Verstärkungseinlage leicht und sicher im Rohrkörper befestigen. Da die Gefahr der Ausbildung von Zwischenräumen zwischen dem Auskleidungsmaterial und dem Rohrkörper behoben ist, sind Korrosionen und sonstige Störungen ausgeschaltet und man erreicht eine längere Lebensdauer des Rohrs. Die durch Schweißungen hergestellte feste Verbindung der Verstärkungseinlage mit dem Rohrkörper erhöht die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Schäden, sowohl an der Verstärkungseinlage als auch am Beschichtungsmaterial.
  • Da die Gesamtdicke der Auskleidung kleiner sein kann als bisher, erhält man einen größeren Innendurchmesser des ausgekleideten Rohrs.
  • Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der das Auftreten oder die Übertragung von Induktionsstörungen infolge der Leitfähigkeit der Verstärkungseinlage verhindert ist. Bei der Verwendung eines ausgekleideten Rohrs in einem elektrischen Instrument, z.B. als Meßrohr in einem elektromagnetischen Strömungsmesser, entsteht eine große Oberfläche, die von der Strömung herrührende Induktionsstörungen übertragen kann. Dies hängt zusammen mit der Anordnung der Teile 4 der Verstärkungseinlage und tritt selbst dann ein, wenn der Rohrkörper 1 geerdet ist und die Verstärkungseinlage in die Beschichtungsmasse eingebettet ist. Während der Formung wird das Auskleidungsmaterial gelegentlich aufgeladen, wobei durch die Verstärkungseinlage Induktionen erzeugt werden. Die Ausführungsform gemäß Fig. 6 löst diese Probleme, indem die Verstärkungseinlage 4 durch Punktschweißung an den Punkten 5 elektrisch leitend mit dem Rohrkörper verbunden ist. (In Fig. 6 wurde für die Verstärkungseinlage die Gestaltung gemäß Fig. 4 (c) gewählt, es können jedoch auch andere Gestaltungen gewählt werden.) Bei diesem Aufbau des Rohrs ist die Verstärkungseinlage über die Schweißpunkte 5 am Rohrkörper 1 geerdet. Hierdurch ist die Möglichkeit der Aufnahme von durch das Fluid verursachten Induktionsstörungen gering und es wird einer Aufladung, die ihrerseits zu Induktionsstörungen tühren kann, vorgebeugt.
  • Betrachtet man elektrischen Verlust und Korrosion, wenn ein erfindungsgemäßes Rohr, z.B. in einem elektromagnetischen Strömungsmesser verwendet wird, so ist es erwünscht, die Verstärkungseinlage aus einem isolierenden Material von hoher Korrosionsbeständigkeit zu bilden. Hierfür sind faserverstärkte Kunststoffe, austenitischer nictltrostender Stahl u.dgl., geeignet. Dank der oben beschriebenen Struktur ist die Verstärkungseinlage keiner Korrosion ausgesetzt, die von durch das Auskleidungsmaterial einsickernder Flüssigkeit verursacht wird.
  • Ein erfindungsgemäßes Rohr hat den Vorzug, daß es unter sicheren Bedingungen für korrodierende Flüssigkeiten verwendet werden kann und daß infolge des magnetischen Feldes entstehende Wirbelströme verhindert werden.
  • Es ist daher für elektrische Instrumente, wie elektromagnetische Strömungsmesser, hervorragend geeignet. Bei Verwendung von austenitischem Edelstahl ist die Verstärkungseinlage stark genug, um den Kräften, die beim Schrumpfen der Auskleidungsmasse auftreten, standzuhalten.
  • Fig. 7 zeigt Gestaltungen, bei denen Verstärkungseinlagen gemäß der Fig.
  • 3 und 4 an den Vorsprüngen bzw. Höhlungen 4b abgeschrägt sind, um verstärkte Beanspruchungen zu vermeiden. Die Fig. 7 (a) und 7 (b) sind Vertikalschnitte der Verstärkungseinlage 4, bei denen die Höhlungen 4b vergrößert dargestellt sind. Gemäß Fig. 7 (a) sind die Höhlungen 4b im Schnittbild gerundet, so daß sie sich nach den Öffnungsseiten hin erweitern. Gemäß Fig. 7 (b) sind Kanten der Höhlungen abschrägend geschliffen, so daß die Öffnungen trichterförmig sind. Beim Ausstanzen der Löcher 4b wird überschüssiger Preßdruck zur Rundung an der einen Oberfläche genutzt.
  • während die andere Oberfläche durch Sandstrahlen, Granaliengebläse, Hohen, Trommeln u.dgl., hearbeitet wird. Wenn Vorsprünge 4a anstelle von Höhlungen ab vorgesehen sind, können diese in gleicher Weise gerundet werden.
  • Wenn besondere Beanspruchung nur an einer Seite vorkommt, genügt es, nur an dieser Seite die Rundung oder Abschrägung vorzunehmen, wie in Fig.
  • 7 (c) gezeigt.
  • Durch die Rundung an den Kantenteilen der Vorsprünge 4a oder der Höhlungen 4b werden Schäden an der Auskleidung, wie Ausbrechen, Entstehung von Rissen udgl., verhindert. Hierdurch kann gleichzeitig die Flächendichte der Loch- bzw. Vorsprungsanordnung verringert werden, was auch die Herstellungskosten vermindert.
  • Wenn an der Auskleidung irgendwelche Schäden auftraten, bzw. sich Zwischenräume zwischen Auskleidung und Rohrkörper zeigten, war es bisher erforderlich, das Rohr in einen Spezialbetrieb zur Neuauskleidung zu bringen. Mit der erfindungsgemäßen Ausführungsform gemäß Fig. 8 werden diese Umstände vermieden.
  • Bei dieser Ausführungsform ist ein vorgefertigtes rohrförmiges Auskloidungselement 2a, in das eine Verstärkungseinlage 4 eingebettet ist, ohne Spielraum in den Rohrkörper 1 eingesteckt. Hierdurch werden Zwischenräume, die Anzeige- bzw. Meßfehler verursachen, vermieden und gleichzeitig erhält man ein Rohr, bei dem die Auskleidung leicht austauschbar ist. Das Auskleidungselement 2a ist mit einem solchen Außendurchmesser geformt, daß es nach der Schrumpfung einen dichten und fest Sitz im Rohrkörper 1 hat oder es hat einen Außendurchmesser, der wenig größer als der Innendurchmesser des Rohrkörpers 1 ist, so daß es nach einer Anpassungsbearbeitung zum festen Sitz im Rohrkörper gebracht werden kann. Wie aus Fig.
  • 8 (b) ersichtlich, wird ein solches Auskleidungselement 2a ohne Spielraum in den Rohrkörper 1 eingesetzt und die an beiden Seiten des Rohrkörpers 1 überstehenden Enden werden umgebogen. Auch bei dieser Ausführungsform wird die Ausbildung von Zwischenräumen zwischen dem Rohrkörper und der Auskleidung, auch nach der Schrumpfung mit Sicherheit verhütet. Bei Schäden an der Auskleidung kann ein solches Rohr leicht repariert werden, indem das schadhafte Auskleidungselement 2a gegen ein neues, vorrätig gehaltenes ausgetauscht wird. Zur Reparatur braucht man also nicht mehr das Rohr zu einer Spezialwerkstatt zu bringen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Rohr mit eingesetzter Innenauskleidung die am Innenumfang des Rohrkörpers (1) nach bekannten Formungs- bzw. Gießverfahren angeformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (2) mit einer Verstärkungseinlage (4) versehen ist, die Vorsprünge (4a) bzw. Höhlungen (4b) aufweist, so daß das Auskleidungsmaterial ganzheitlich festgehalten ist und daß diese Verstärkungseinlage sowie die Auskleidung ohne Spielraum und Zwischenräume mit der Innenfläche des Rohrkörpers (1) verbunden ist.
  2. 2) Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage (4) der Auskleidung (2) mit dem Rohrkörper (1) elektrisch leitend verbunden ist.
  3. 3) Rohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage (4) isolierend und hochkorrosionsbeständig ist.
  4. 4) Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage (4) aus auste mtischem, nichtrostendem Stahl besteht.
  5. 5) Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (4a) oder die Höhlungen (4b) der Verstärkungseinlage (4) an ihren Ausgangsseiten gerundet oder abgeschrägt sind (Fig. 7).
  6. 6) Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage (4) durch Punktschweißung mit dem Rohrkörper (1) verbunden ist.
  7. 7) Rohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß din Rchrauskleidung mit der Verstärkungseinlage als integriertes vorgefertigtes Auskleidungselement (2a) ohne Spielraum und fest sitzend in den Rohrkörper (1) eingesetzt ist.
DE19823212150 1981-04-02 1982-04-01 Rohr mit einer schützenden und formbeständigen Innenauskleidung Expired DE3212150C2 (de)

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DE3212150C2 DE3212150C2 (de) 1986-09-25

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