DE2362677A1 - Metallrohr mit einer antikorrosiven auskleidung - Google Patents
Metallrohr mit einer antikorrosiven auskleidungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L58/00—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
- F16L58/02—Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation by means of internal or external coatings
- F16L58/04—Coatings characterised by the materials used
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- F16L58/1009—Coatings characterised by the materials used by rubber or plastics the coating being placed inside the pipe
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Description
Meerbusch 1
Bommertweg 1
der Firma
Pampus KGr
4156 Willich 3
Am Nordkanal
Pampus KGr
4156 Willich 3
Am Nordkanal
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Rohre mit einer antikorrosiven Auskleidung aus Kunststoff.
¥egen der unterschiedlichen Wärmeausdehnung von Rohr und Auskleidung, insbesondere dann,
wenn es sich um Metallrohre handelt, müssen beide Rohre aneinander verankert werden um eine Faltenbildung
der Auskleidung zu vermeiden. Eine zweckmäßige Verankerung erfolgt zum Beispiel dadurch,
daß ein Kunststoffrohr, die spätere Auskleidung,
in ein größeres Mantelrohr hineingesteckt und daß letzteres dann soweit im Durchmesser reduziert
wird, bis beide Rohre auf ihrer ganzen Länge mit Vorspannung aneinander liegen. Dabei wird das Mantelrohr
aus Metall vorher auf seiner gesamten Innenfläche aufgerauht, um die Haftung beider Rohre
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509S25/ÖS97
auf ihrer gesamten Länge zu vergrößern und das "Schieben" des Innenrohres und die sich daraus
eventuell ergebende Faltenbildung zu vermeiden. Das Kunststoffrohr ist jeweils etwas länger als
der zugehörige Rohrschuß aus Metall, die überstehenden Enden sind radial nach außen umgelegt
und zwischen den Planschen benachbarter Außenrohre eingeklemmt.
Diese ausgekleideten Rohre haben sich in der
Praxis ausgezeichnet bewährt. Sie haben jedoch einen Nachteil: Die mechanische Aufrauhung der
Innenfläche des Metallrohres, zum Beispiel durch Prägewalzen, ist kompliziert und teuer. Außerdem
wird diese bei der nachfolgenden Reduzierung des Metallrohres zum Teil wieder zerstört.
Hier soll die Erfindung Abhilfe schaffen. Sie erreicht dies dadurch, daß zwischen beiden Rohren
ein wenigstens auf der Innenseite aufgerauhtes Blechrohr vorgesehen ist.
Ein Blechstreifen, der erst nachträglich zu einem
Rohr gebogen oder schraubenförmig gewickelt ist, läßt sich leicht vor der - gegebenenfalls
kontinuierlichen - Verformung aufrauhen. Die Aufrauhung kann zum Beispiel der eines Reibeisens
entsprechen. Eine Notwendigkeit zur Verbindung
der Nahtstellen des Rohres besteht nicht. Es ist sogar möglich, daß breite Fugen zwischen den aneinanderstoßenden
Blechstreifen vorhanden sind, zum Beispiel dann, wenn für verschiedene Rohrdurchmesser
aus Vereinfachungsgründen nur eine Blechbreite verwendet werden soll.
Die Verwendung eines nicht geschlossenen Blechrohres oder Schlitzrohres für die Fixierung des
inneren Kunststoffrohres hat ferner den Vorteil,
daß bei der anschließenden Durchmesser-Reduzierung des äußeren Metall-Mantelrohres das verhältnismäßig
dünne Verankerungs-Blechrohr nicht auf Stauchung beansprucht wird und so zum Einknicken
nach innen neigen kann. Vielmehr wird die Durchmesser-Reduzierung durch die Fuge des Schlitzrohres
kompensiert.
Die Durchmesser-Reduzierung des Mantel-Rohres kann zur Erhöhung der kraftSchlussigen Verbindung
des Rohrsystems soweit gehen, daß auch der Durchmesser des Innenrohres noch eine gewisse
Reduzierung erfährt.
Ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel ist
in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt:
Fig. 1 ein Mantelrohr mit einem eingesetzten Kunststoffrohr sowie ein Blechrohr
S09825/0S97
zwischen diesen beiden, und zwar vor der Durchmesserreduzierung des Außenrohres
dargestellt, und
Pig. 2 die Rohre gemäß Figur 1 im Fertigzustand.
Pig. 2 die Rohre gemäß Figur 1 im Fertigzustand.
In Figur 1 ist ein äußeres Mantelrohr mit 1 bezeichnet In dieses ist ein Kunststoffrohr 2 eingesetzt. Zwischen
beiden befindet sich ein Blechrohr 3, das mit einer Aufrauhung k nach Art eines Reibeisens versehen
ist. Aus Gründen der besseren Veranschaulxchung ist das Ganze vor der Durchmesserreduzierung des Mantelrohres
1 dargestellt.
Figur 2 zeigt das Mantelrohr 1 mit dem Kunststoffrohr 2 als antikorrosiver Auskleidung im Fertigzustand.
Die Aufrauhung k des Blechrohres 3 hat sich durch das Reduzieren des Durchmessers des Mantelrohres
1 in die Außenfläche des Kunststoffrohres 2 eingegraben.
Auf diese Weise wird das Kunststoffrohr 2
über seine Gesamtlänge in dem Mantelrohr 1 fixiert, wobei das Blechrohr 3 eine Ausdehnung des Kunststoffrohres
2 nur nach Maßgabe der Längenausdehnung des Bleches zuläßt.
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509825/0S97
Claims (3)
- PatentansprücheMetallrohr mit einem eingesetzten Kunststoffrohr als antikorrosive Auskleidung, wobei beide Rohre nach einer Durchmesserreduzierung des Außenrohres mit Vorspannung aneinander anliegen, gekennzeichnet durch ein wenigstens auf der Innenseite aufgerauhtes Blechrohr (3) zwischen den beiden Rohren (1, 2).
- 2. Metallrohr mit einer antikorrosiven Auskleidung und einem aufgerauhten Bleqhrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechrohr (3) aus einem schraubenförmig gewundenen Blechstreifen besteht.
- 3. Metallrohr mit einer antikorrosiven Auskleidung und einem aufgerauhten Blechrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrauhung (h) der eines Reibeisens entspricht.k. Metallrohr mit einer antikorrosiven Auskleidung und einem aufgerauhten Blechrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechrohr (3) als Schlitzrohr ausgebildet ist.509825/0597Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362677 DE2362677C3 (de) | 1973-12-17 | Metallrohr mit einer antikorrosiven Auskleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732362677 DE2362677C3 (de) | 1973-12-17 | Metallrohr mit einer antikorrosiven Auskleidung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2362677A1 true DE2362677A1 (de) | 1975-06-19 |
| DE2362677B2 DE2362677B2 (de) | 1976-04-08 |
| DE2362677C3 DE2362677C3 (de) | 1976-11-18 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3212150A1 (de) * | 1981-04-02 | 1982-11-11 | Hokushin Electric Works, Ltd., Tokyo | Rohr mit eingesetzter innenauskleidung |
| FR2602800A1 (fr) * | 1986-04-30 | 1988-02-19 | Trest Juzhvodoprovod | Procede de protection contre la corrosion de la surface interieure d'une conduite |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3212150A1 (de) * | 1981-04-02 | 1982-11-11 | Hokushin Electric Works, Ltd., Tokyo | Rohr mit eingesetzter innenauskleidung |
| FR2602800A1 (fr) * | 1986-04-30 | 1988-02-19 | Trest Juzhvodoprovod | Procede de protection contre la corrosion de la surface interieure d'une conduite |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2362677B2 (de) | 1976-04-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PAMPUS VERMOEGENSVERWALTUNGS-KG, 4156 WILLICH, DE |
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