DE3208697A1 - Verfahren zur herstellung von polyamidverbindungen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von polyamidverbindungenInfo
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Description
Beanspruchte Prioritäten: 14.März 1981, Japan,
Patentanmeldung No. 37132/1981
28.April 1981, Japan, Patentanmeldung No. 6332 8/1981
Anmelder; MITSUI TOATSU CHEMICALS, INCORPORATED
No. 2-5, Kasumigaseki 3-chome, Chiyoda-ku, Tokyo, Japan
Verfahren zur Herstellung von Polyamidverbindungen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Polyamidverbindungen aus Polycarbonsäuren und Diisocyanaten.
Es ist bereits bekannt, daß Polyamide aus Dicarbonsäuren und Diisocyanaten hergestellt werden können. Es ist auch
bekannt, daß Polyamidsäuren in gleicher Weise aus Tricarbonsäuren oder Tetracarbonsäuren und Diisocyanaten hergestellt
werden können und daß solche Polyamidsäuren als Vorläufer eingesetzt werden können, um Imidbindungen durch RingSchluß
oder Zyklisierung durch intramolekulare Dehydratisierung
zu bilden und dadurch Polyamidimide oder Polyimide zu erzeugen. Bei der Herstellung von Polyamiden, Polyamidsäuren
oder Polyamidsäuren, die in einem Teil der Molekülkette imidbindungen enthalten, durch Ausnutzung der vorstehend
angegebenen Reaktionen ist es ein übliches Verfahren, daß eine Polycarbonsäure mit einem Polyisocyanat in einem organischen
polaren Lösungsmittel bei einer Temperatur im Bereich von Raumtemperatur bis 25O°C über eine Zeitdauer
von 1 bis 20 Stunden umgesetzt wird. Die auf diese Weise erhaltenen Reaktionsprodukte besitzen jedoch üblicherweise
ein niedrigeres Molekulargewicht als die Polyamide, die aus einem Diamin und einem zweibasischen sauren Dihalogenid
hergestellt sind, oder als die Polyamidsäuren, die aus einem Diamin und einem Tricarbonsäureanhydrid-Monohalogenid
oder einem Tetracarbonsäuredianhydrid hergestellt worden sind. Darüber hinaus besteht die Neigung, daß ein verzweigtes
oder vernetztes Polymer gebildet wird, und daher treten oft Probleme wie ein Anstieg der Schmelzviskosität des
Polymeren, eine Abnahme der Löslichkeit des Polymeren und dergleichen auf. Dies macht es schwierig, ein lineares Polymer
mit hohem Molekulargewicht herzustellen, das für die Verwendung in der Schmelzverarbeitung oder Lösungsverarbeitung
geeignet ist. Demzufolge sind die Verwendungsmöglichkeiten der durch das vorstehend beschriebene Verfahren hergestellten
Polymere hauptsächlich beschränkt auf Lacke, Farben, Klebmittel und dergleichen und sie können kaum in verschiedene
Formen, die hervorragende physikalische Eigenschaften erfordern, wie Fasern, ausgeformte Gegenstände und
Folien ausgeformt werden.
Ks ist auch eine Anzahl von Verfahren zur Herstellung einer
hösung aus einem kaum verzweigten oder vernetzten Polymer
durch Umsetzen einer Polycarbonsäure mit einem Polyisocyanat bekannt. Ein als Beispiel angegebenes Verfahren, das in den
Japanischen Patentveröffentlichungen No. 676/1967 und 677/1967
beschrieben ist, umfaßt das Umsetzen eines organischen Tetra-
cnrbonsäuredialkylesters mit einem organischen Diisocyänat..
Uioiscs VerCahrtm ist jodoch unzulänglich in seiner Wirksamkeit
zum Herstellen eines Polymeren mit hohem Molekulargewicht. Weiterhin ist ein Verfahren zur Herstellung eines
Polyamidimids aus einer imidringhaltigen Dicarbonsäure und einem Diisocyänat bekannt. Dieses Verfahren besitzt den
Nachteil, daß es schwierig ist, ein Polymer mit hohem Molekulargewicht
herzustellen, oder daß das entstehende Polymer zur.Gelierung neigt. Daher sind die durch dieses Verfahren
hergestellten Polymere nicht für die Herstellung zufriedenstellender
ausgeformter Gegenstände geeignet.
Die für die Reaktion mit Isocyanaten üblicherweise verwendeten Katalysatoren sind in einem Lehrbuch von J.H. Saunders
et al. "Polyurethanes Chemistry and Technology", Vol. 1, Seiten 228-232, und in einem Artikel von J.W. Britain et all-,.
J. Applied-Polymer Science, Vol. 4, Seiten 207-211 (I960)
beschrieben. Sie umfassen zum Beispiel tertiäre Amine wie Triäthylamin, Triäthylendiamin usw., Alkalimetallsalze wie
Lithiumacetat, Natriumoleat usw., Metallalkoxide wie Natriümmethylat
usw., Schwermetallsalze wie Kobaltnaphthenat,
Kobaltbenzoat usw., und dergleichen. Nach den Untersuchungen der Erfinder der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, daß
diese Katalysatoren nur eine geringe Wirkung auf die Reaktion einer Dicarbonsäure mit einem Diisocyänat besitzen. Wenn
sie für die Reaktion einer Tricarbonsäure und/oder einer Tetracarbonsäure mit einem Diisocyänat verwendet wurden,
erwies es sich weiterhin nicht nur als schwierig, eine Polyamidsäure mit einem hohen Molekulargewicht zu erzeugen/
sondern auch zu verhindern, daß das entstehende Polymer im Laufe der Reaktion geliert. Weiterhin umfassen die Katalysatoren,
die für die Herstellung von Polyamiden, Polyamidimiden., Polyimiden und dergleichen durch die Reaktion einer
Carbonsäure oder eines -säureanhydrids mit einem Isocyanat
zur Verfügung stehen, z.B. Metallalkoxide, wie es in den US-Patenten 4,001,186, 4,061,622 und 4,061,623 beschrieben
— Heist; Lactamate, wie sie in den US-Patenten 4,021,412,
4,094,864 und 4,094,866 beschrieben sind; zyklische Phosphoroxide, wie sie in dem US-Patent 4,156,065 beschrieben
sind., und dergleichen. Diese Verbindungen entwickelten jedoch keinen ausreichenden Grad der katalytischen Wirkung,
um eine hochmolekulare Polyamidverbindung zu schaffen, ohne Gelieren des Polymeren zu bewirken.
r.a ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Herstellung linearer Polyamidverbindungen mit hohem Molekulargewicht zu schaffen, bei dem keine Nebenreaktionen
oder irgendwelche Verschlechterungen des Produktpolymeren bewirkt werden.
Es ist auch Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Katalysator
zu schaffen, der die Reaktionen beschleunigt, bei denen Polyamidverbindungen, die für die Herstellung von
Fasern, Folien und ausgeformten Gegenständen geeignet sind, aus Polycarbonsäuren und Diisocyanaten synthetisiert werden.
Diese Aufgaben werden durch die vorliegende Erfindung dadurch gelöst, daß in einem Verfahren zur Herstellung einer
Polyamidverbindung mit einer oder mehreren wiederkehrenden Einheiten, die aus der Gruppe ausgewählt sind,
die im wesentlichen aus wiederkehrenden Einheiten der allgemeinen Formeln
(I)
-OC-R
COOiI
1CONH-R4-NH
(H)
HOOC COOH
'3
CONH-R4-NH-
(III)
besteht, durch Umsetzen wenigstens einer Polycarbonsäuren
die aus der Gruppe, bestehend aus Dicarbonsäuren der allgemeinen Formel
HOOC-R1-COOH
(IV)
Tricarbonsäuren der allgemeinen Formel
HOOC-R,
COOH
COOH
und Tetracarbonsäuren der allgemeinen Formel
(V)
HOOC COOH
R,
(VI)
HOOC
COOH
ausgewählt ist, mit wenigstens einem Diisocyanat der allgemeinen Formel
OCN-R-NCO
(VII)
wobei R. ein zweiwertiger Rest ist, der wenigstens zwei
Kohlenstoffatome enthält, oder solch ein Rest ist, der zu-
u ♦ e
/f2
sätzlich einen oder mehrere Substituenten besitzt, die Reste oder Atome·umfassen, die nichtreaktionsfähig oder
kaum reaktionsfähig mit Carboxyl- oder Isocyanatgruppen sind, wobei die zwei dem R..-Rest benachbarten Carbonylgruppen
an zwei verschiedenen Kohlenstoffatomen, die in dem R -Rest enthalten sind, hängen, wobei weiterhin R2 ein
dreiwertiger Rest, der wenigstens drei Kohlenstoffatome enthält, oder solch ein Rest ist, der zusätzlich einen
oder mehrere Substituenten besitzt, die Reste oder Atome uiiifassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum reaktionsfähig
mit Carboxyl- oder Isocyanatgruppen sind, wobei zwei der drei dem R2 -ReSt benachbarten Carbonylgruppen an zwei benachbarte
Kohlenstoffatome, die in dem R2-ReSt. enthalten
sind, gebunden und die verbleibende Gruppe an ein anderes Kohlenstoffatom, das in dem R2-Rest enthalten ist, gebunden
sind, R.. ein vierwertiger Rest, der wenigstens vier Kohlenstoff
atome enthält, oder solch ein Rest ist, der zusätzlich einen oder mehrere Substituenten besitzt, die Reste
oder Atome umfassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum
reaktionsfähig mit Carboxyl- oder Isocyanatgruppen sind,
wobei die vier dem R_-Rest benachbarten Carbonylgruppen an vier verschiedenen Kohlenstoffatomen, die in dem R3-ReSt
mithalten sind und zwei verschiedene Paare benachbarter
Kohlenstoffatome bilden, gebunden/und R4 ein zweiwertiger
Rest, der wenigstens zwei Kohlenstoffatome enthält, oder solch ein Rest ist, der zusätzlich einen oder mehrere Substituenten
besitzt, die Reste oder Atome umfassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum reaktionsfähig mit Carboxyl-
oder Isocyanatgruppen sind, wobei die zwei dem R.-Rest benachbarten
Stickstoffatome an zwei verschiedene Kohlenstoff
atome, die in dem R4-ReSt enthalten sind, gebunden sind,
die Verbesserung vorgenommen wird, daß die Reaktion in Anwesenheit
wenigstens eines Mono-Alkalimetallsalzes von
IJ Lcarbonsäurtj der allgemeinen Formel
HUOC-R5-COOM (VIII)
durchgeführt wird, wobei R5 ein zweiwertiger Rest ist, der
ähnlich wie R. definiert ist, jedoch gleich wie oder verschieden
von R1 sein kann, und M ein Alkalimetall ist, das
zu der Gruppe In des Periodischen Systems der Elemente gehört.
Im folgenden werden die mit R1, R», R3, R^ und R5 bezeichneten
Reste in den oben angegebenen allgemeinen Formeln spezieller beschrieben. Alle diese Reste können z.B. aliphatische,
aromatische, heterozyklische, alizyklische odiu"
niidore Reste ;3ciln dergestalt , daß iiiohr al:; zwnl flor vorgenannten
Reste miteinander verbunden sind, z.B. durch Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen oder durch Bindungen wie
Alkylen, -0-, -S-, '.'""
0 0 H Ii R RRR R
" I I I I I I I
-S-, -C-N-, -N-, -N-, -Si-, '-0-Si-O-, -0-P-0-, und -P-
II- ( I Il Il
0 R R 0
wobei R ein Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest ist und mehr"
als ein R-Rest identisch sein können oder voneinander verschieden sein können. Typische Beispiele für die vorgenannten
Reste oder Atome, die nxchtreaktionsfähig oder kaum reaktionsfähig mit Carboxyl- oder Isocyanatgruppen sind,
umfassen Alkylreste, Cycloalkylreste, Arylreste, Alkoxyreste, Halogenatome und dergleichen.
Typische Beispiele für die Dicarbonsäuren, die durch die
vorstehend angegebene allgemeine Formel (IV) wiedergegeben ■ werden, umfassen Oxalsäure, Malonsäure, Succinsäure, Glutarsäure,
Adipinsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Azelainsäure, Sebazinsäure, Terephthalsäure, Isophthalsäure, Hexahydroterephthalsäure,
Diphenyläther-4,4'-dicarbonsäure, Diphenylsulfon-4,4'-dicarbonsäure, Biphenyl-4,4'-dicarbonsäure,
Thiophen-2,5-dicarbonsäure, Pyridin-2,6-dicarbonsäure,
Naphthalin-2,6-dicarbonsäure, Diphenylmethan-4,4'-bis (tri-
AH
-S-
mellitimidsäure), Diphenyläther-4,4'-bis(trimellitimidsäure)
und dergleichen. Von diesen Dicarbonsäuren werden Adipinsäure, Terephthalsäure, Isophthalsäure, Diphenyläther-4,4'-dicarbonsäure,
Pyridin-2,6-dicarbonsäure, Diphenylmethan-4,4'-bis
(trimellitimidsäure), Diphenyläther-4,4'-bis (trimellitimidsäure)
und Mischungen derselben bevorzugt.
Typische Beispiele für die Tricarbonsäuren, die durch die vorstehend angegebene allgemeine Formel (V) dargestellt
werden, umfassen aliphatische Tricarbonsäuren wie Butan-1,2,4-tricarbonsäure,
Pentan-1,2,5-Tricarbonsäure usw.,. '"*""' alizyklische Tricarbonsäuren wie Cyclohexan-1,2,3-Tricarbonsüure
usw., aromatische Tricarbonsäuren wie Benzol-1,2,4-tricarbonsäure.,
Benzol-1,2,3-tricärbonsäure, Naphthalin-.1,2,
4-tricarbonsäure, Naphthalin-1 , 2, 5-tricarbonsäure,
Naphthalin-1,4,5-tricarbonsäure, Naphthalin-2,3,5-tricarbonsäure,
Naphthalin-2,3,6-tr!carbonsäure, Diphenyl-3,4,4'-tricarbonsäure,
Diphenyl-2,3,2'-tricarbonsäure, Diphenylsulfon-3,4,3'-tricarbonsäure,
Diphenyläther-3,4,4'-tricarbonsäure,
Benzophenon-3,4,4'-tricarbonsäure, Benzophenori-3,3',4-tr!carbonsäure,
Perylen-3,4,9-tricarbonsäure,
2-(3,4-Dicarboxyphenyl)-2-(3-carboxyphenyl)propan, 2-'(2,3-Dicarboxyphenyl)-2-(3-carboxyphenyl)propan,
1-(2,3-Dicarboxyphenyl)-1 -(3-carboxyphenyl)äthan, 1-(3,4-Dicarboxyphenyl)
-1- (4-carboxyphenyl)äthan, (2,3-Dicarboxyphenyl)-(2-carboxyphenyl)methan,
usw., heterozyklische Tricarbonsäuren wie 2- (3',4'-Dicarboxyphenyl)-5-(3'-carboxyphenyl)-1,3,4-oxadiazol,
2-(3',4'-Dicarboxydiphenyläther)-5-(4'-carboxydiphenyläther)-1,3,4-oxadiazol,
2-(3',4'-Dicarboxyphenyl)-5-carboxybenzimidazol,
2-(3',4'-Dicarboxyphenyl)-5-carboxybenzoxazol,
2-(3',4'-Dicarboxyphenyl)-5-carboxybenzothiazol,
Pyridin-2,3,5-tricarbonsäure usw., und dergleichen. Von
diesen Tricarbonsäuren werden Pentan-1,2,5-tricarbonsäure,
Cyclohexan-1,2,3-tricarbonsäure, Benzol-1,2,4-tricarbonsäure,
Nüplit hai. j n-1 , 4 , 5-tr !carbonsäure, Naphthalin-2 , 3 , 6-tricarbonsmii
t!,Uii->lu>hny 1-3,4,4' -tricarbonsäure, Diphenyläther-3 ,4,4'-Lricarbönsäure,
Benzophenon-3,3',4-tricarbonsäure und Mi-
/IS
schlingen derselben bevorzugt.
Typische Beispiele für die Tetracarbonsäuren, die durch die
vorstehend angegebene allgemeine Formel (VI) dargestellt werden, umfassen aliphatische Tetracarbonsäuren wie Butan-1,2,3,4-tetracarbonsäure,
Pentan-1,2,4,5-tetracarbonsäure, usw., alizyklische Tetracarbonsäureri wie Cyclobutan-1,2,3,4-tetracarbonsäure,
Cyclopentan-1,2,3,4-tetracarbonsäure K
Cyclohexan-1,2,3,4-tetracarbonsäure usw., aromatische Tetracarbonsäuren
wie Benzol-1,2,4,5-tetracarbonsäure, Naphtha-
■*·>. lin-1 , 4, 5, 8-tetraearbonsäure, Naphthalin-2,3,6,7-tetracarbonsäure,
Naphthalin-1,2,4,5-tetracarbonsäure, Biphenyl-3,3',4,4'-tetracarbonsäure,
Biphenyl-2,3,5,6-tetracarbonsäure,
Biphenyl-2,2',3,3'-tetracarbonsäure, Biphenyl-2,2',
6,6'-tetracarbonsäure, Benzophenon-3,3',4,4'-tetracarbonsäure,
Benzophenon-2,2',3,3'-tetracarbonsäure, Benzophenon-2,3,3',4'-tetracarbonsäure,
Diphenyläther-3,3',4,4'-tetracarbonsäure,
Diphenylsulfon-3,3',4,4'-tetracarbonsäure,
Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäure, Phenanthren-1,8,9,10-tetracarbonsäure,
Anthracen-2,3,6,7-tetracarbonsäure, p-Benzochinon-2, 3,5,6-tetracarbonsäure-, Azobenzol-3, 3 ' ,4,4'-tetracarbonsäure,
2,2-Uis(3,4-dicarboxyphenyi)propan,
2,2-Bis(2,3-dicarboxyphenyl)propan, 1,1-Bis(2,3-dicarboxy-
""*" phenyl) äthan, 1,1-Bis (3, 4-dicarboxyphenyl) äthan, Bis (2,3-dicarboxyphenyl)methan,
Bis(3,4-dicarboxyphenyl)methan,
2,2-Bis(3,4-dicarboxphenyl)hexafluoropropan usw., heterozyklische
Tetracarbonsäuren wie Thiophen-2,3,4,5-tetracarbonsäure, Furan-2,3,4,5-tetracarbonsäure, Pyridin-2,3,5,6-tetracarbonsäure
usw., und dergleichen. Von diesen Tetracarbonsäuren werden Butan-1,2,3,4-tetracarbonsäure, Benzol-1,2,
4,5-tetracarbonsäure, Naphthalin-1,4,5,8-tetracarbonsäure,
Naphthalin-2,3,6,7-tetracarbonsäure, Biphenyl-3,3',4,4'-tetracarbonsäure,
Benzophenon-3,3',4,4'-tetracarbonsäure,
Diphenyläther-3,3',4,4"-tetracarbonsäure, Diphenylsulfon-3,3',4,4'-tetracarbonsäure
und Mischungen derselben bevorzugt.
Typische Beispiele für die Diisocyanate, die durch die vorstehend angegebene allgemeine Formel (VII) dargestellt werden,
umfassen aliphatisch^ Diisocyanate wie 1,2-Diisocyanatäthan,
1,2-Diisocyanatpropan, Tetramethylen-1,4-diisocyanat,
Pentamethylen-1,5-diisocyanat, Hexamethylen-1,6-diisocyanat,
Nonamethyien-1,9-diisocyanat, Decamethylen-1,10-diisocyanat,
Dipropyläther- U) f tO '-diisocyanat usw., alizyklische Diisocyanate
wie Cyclohexan-1,4-diisocyanat, Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat,
Hexahydrodipheny1-4,4'-diisocyanat, Hexahydrodiphenylather-4,4"-diisocyanat
usw., aromatische Diisocytin.iLo
wie l'huriylen-1 , 3-diisocyanat, Phenylen-1,4-diisocyanat,
Toluylen-2,6-diisocyanat, Toluylen-2,4-diisocyanat,
l-Methoxybenzol-2,4-diisocyanat, 1-Chlorphenylen-diisocyanat,
Tetrachlorphenylen-diisocyanat, m-Xylylen-diisocyanat,
p-Xylylen-diisocyanat, Diphenylmethän-4,4'-diisocyanat,
Diphenylsulfid-4,4'-diisocyanat, Diphenylsulfpn-4,4'-diisocyanat,
Diphenyläther-4,4i-diisocyanat, Diphenylather,3,4'-diisocyanat,
Diphenylketon-4,4'-diisocyanat, Naphthalin-2,6-diisocyanat,
Naphthalin-1,4-diisocyanat, Naphthalin-1,5-diisocyanat,
Biphenyl-2,4'-diisocyanat, Biphenyl-4,4'-diisocyanat, 3,3'-Dimethoxybiphenyl-4,4'-diisocyanat, Anthrachinon-2,6-diisocyanat,
Triphenylmethan-4,4'-diisocyanat, Azobonzol-4,4'-diisocyanat
usw.,. und dergleichen. Von diesen DJ isocyanaten werden Hexamethylen-1,6-diisocyanat, Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat,
Phenylen-1,3-diisocyanat, Phenylen-1,4-diisocyanat, Toluylen-2,4-diisocyanat, Toluylen-2,6-diisocyanat,
Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat, Diphenyläther-4,4'-diisocyanat
und Mischungen derselben bevorzugt.
Durch die Verwendung von Monomeren, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus den Dicarbonsäuren, Tricarbonsäuren,
Tetracarbonsäuren und den Diisocyanaten besteht, die durch die vorstehend angegebenen allgemeinen Formeln (IV), (V),
(VJ':) und (VII) in gleicher Reihenfolge dargestellt werden, in denen R1, R2, R-. und R. verschiedene Skelette oder Ge-
3208637
-w-
rüste und Bindungen, wie oben beschrieben, umfassen, können
die entsprechenden wiederkehrenden Einheiten leicht in das Polymer in einer regulären Weise eingeführt werden. Auf.
diese Weise können die Verarbeitbarkeit, die chemischen Eigenschaften, die thermischen Eigenschaften, die elektrischen
Eigenschaften und die mechanischen Eigenschaften des
Polymeren entsprechend den verschiedenen Zwecken frei gesteuert werden.
Typische Beispiele für die Mono-Alkalimetallsalze von
Dicarbonsäuren, die durch die vorstehend angegebene allgemeine Formel (VIII) dargestellt werden, umfassen die
Monolithium-, Mononatrium-, Monokalium-, Monorubidium-,
Monocäsium- und Monofranciumsalze von aliphatischen Dicarbonsäuren wie Diglycolsäure, Malonsäure, Succinsäure, Glutarsäure,
Adipinsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure usw., ungesättigten aliphatischen Dicarbonsäuren
wie Maleinsäure, Fumarinsäure, Citraconsäure, Itaconsäure usw., alizyklischen Dicarbonsäuren wie Cyclohexan-1,2-dicarbonsäure,
Cyclohexan,1,4-dicarbonsäure, 2,2-Dimethyl-S-carboxycyclobutylessigsäure
usw., aromatischen Dicarbonsäuren wie Isophthalsäure, Terephthalsäure, Biphenyl-4,4'-dicarbonsäure,
Diphenyläther-4,4'-dicarbonsäure, Diphenylsulfοητ4,4'-dicarbonsäure, Diphenylmethan-4,4'-dicarbonsäure,
Benzol-1,4-azetessigsäure usw., heterozyklischen
Dicarbonsäuren wie Thiophen-2,5-dicarbonsäure, Tetra-1
hydrofuran-2,5-dicarbonsäure, Pyridin-2,6-dicarbonsäure
usw., und dergleichen. Von diesen Verbindungen werden die .Monolithium-/ Mononatrium- und Monokaliumsalze von Adipin-'
säure, Sebacinsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Pyridin-2,6-dicarbonsäure, Tetrahydrofuran-2,5-dicarbonsäure
und Cyclohexan-1,4-dicarbonsäure bevorzugt. Diese Mono-Alkalimetallsalze·
von Dicarbonsäuren können allein oder in Mischung verwendet werden. Weiterhin können sie in Form von
Addukten mit organischen polaren Lösungsmitteln wie N-Methylpyrrolidon
verwendet werden.
Wenn wenigstens eine Polycarbonsäure mit wenigstens einem üiisocyanat in Anwesenheit wenigstens eines Mono-Alkalimel
u I liia I zv.ii von D!carbonsäure, wie oben beschrieben, umgesetzt
wird, ändert sich seine katalytische Wirkung nicht merklich mit dem Typ des verwendeten MonorAlkalimetallsalzes
einer Dicarbonsäure. Obgleich irgendwelche Mono-Alkalimetallsalze
von Dicarbonsäuren, die vom industriellen und wirtschaftlichen Standpunkt aus vorteilhaft sind, verwendet
werden können, kann eine besonders günstige Wirkung erhalten werden, indem ein Mono-Alkalimetallsalz· von Dicarbonsäure
verwendet wird, das in seiner chemischen Struktur entweder der verwendeten Polycarbonsäure oder dem verwendeten
Diisocyanat ähnelt.
Gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird die
Reaktion von wenigstens einer Polycarbonsäure mit wenigstens einem Diisocyanat in Anwesenheit wenigstens eines.
Mono-Alkalimetallsalzes von Dicarbonsäure, wie oben beschrieben,
üblicherweise in einem wasserfreien organischen polaren Lösungsmittel bei einer Temperatur von etwa 20bis
25O°C, vorzugsweise 50 bis 200°C, über eine Zeitdauer von etWci 1 bis 20 Stunden durchgeführt, währenddessen das als
ein Nebenprodukt sich bildende Kohlendioxidgas in einem Strom aus inertem Gas (z.B. Stickstoff) oder'unter verringertem
Druck entfernt.wird.
Typische Beispiele für die brauchbaren organischen polaren liösunqsmit teJ umfassen 1 ineeire oder zyklische Amide wie
N ,N-D Linot hy I acetamid, Ν,Ν-Diäthylacetamid, N,N-Dimethyl-(ornianiid,
N-Methylpyrrolidon, y-Butyrolacton, Hexamethylphosphortriamid
usw., und Sulfone wie Tetramethylensulfon, Diphenylsulfon usw. Diese organischen polaren Lösungsmittel
können mit anderen aprotischen Lösungsmitteln wie Benzol, Toluol, Xylol, Kresol, Cyclohexan, Pentan,
liexan, Heptan, ■ Methylenchlorid, Tetrahydrofuran, Cyclohexanon,
Dioxan und dergleichen verdünnt werden. Weiterhin
können sie Metallsalze wie Lithiumchlorid, Kalziumchlorid
und dergleichen enthalten.
Die Art der Zugabe, die Reihenfolge der Zugabe und' die Zeit
der Zugabe der Ausgangsmonomeren (d.h. der Polycarbonsäure und des Diisocyanats) und des Mono-Alkalimetallsalzes von
Dicarbonsäure können nach belieben gewählt werden. Obgleich die Amidbildungsreaktion in allen Fällen merklich beschleunigt
wird, werden die Ausgangsmonomeren und das Mono-Alkali
metallsalz von Dicarbonsäure vorzugsweise in einem Lösungsmittel bei Raumtemperatur entweder gleichzeitig oder nacheinander
gelöst. Es ist auch vorzuziehen, sie in einem Lösungsmittel getrennt zu lösen und dann die entstehenden
zwei oder mehr Lösungen zu mischen oder in einigen Fällen einen oder mehrere Bestandteile von ihnen in einem Lösungsmittel
zu lösen und dann die entstehende Lösung mit dem . Rest in fester Form zu mischen. Weiterhin können in hohem
Maße ausgedehnte Polymere mit hohem Molekulargewicht auch in einer sehr kurzen Zeitdauer hergestellt werden, indem
die Ausgangsmonomeren.und das Mono-Alkalimetallsalz von Dicarbonsäure in Abwesenheit eines Lösungsmittels gemischt
und erhitzt werden.
Beim Beginn der Reaktion liegt die Konzentration der Ausgangsmonomeren
(d.h. der Polycarbonsäure und des Diisocyanats) üblicherweise im Bereich von 50 bis 400 g pro Liter
des Lösungsmittels. Die Auswahl einer geeigneten Konzentration hängt von der Reaktionsfähigkeit der Ausgangsmonomeren,
der Löslichkeit des entstehenden Polymeren in dem Lösungsmittel und dergleichen ab. Wenn die Reaktion mit einer hohen
Konzentration der Ausgangsmonomeren begonnen wird, kann das Rühren der Reaktionsmischung aufgrund eines Anstiegs der
Viskosität gestört werden. In einigen Fällen ist es daher wünschenswert, das Lösungsmittel entweder kontinuierlich
oder intermittierend zu der Reaktionsmischung hinzuzugeben.
-M-
üie Polycarbonsäure und das Diisocyanat werden vorzugsweise
in im wesentlichen äquimolaren Mengen eingesetzt. Spezieller gesagt, liegt das molare Verhältnis des Diisocyanats zu
der Polycarbonsäure vorzugsweise im Bereich von 0,7 bis 1,30 und noch stärker zu bevorzugen 0,90 bis 1,15.
Das Mono-Alkalimetallsalz von Dicarbonsäure wird vorzugsweise
in einer Menge von 0,5 bis 20 Mol-%, insbesondere zu bevorzugen 1 bis 10 Mol-%, bezogen auf die Menge der Polycarbonsäure
verwendet.
Wenn die Reaktion der vorliegenden Erfindung (d.h. die Reaktion von wenigstens einer Polycarbonsäure mit wenigstens
einem Diisocyanat in Anwesenheit wenigstens eines Mono-Alkaliiuetallsalzes
von Dicarbonsäure) in einem im wesentlichen wasserfreien Zustand und z.B. in einem organischen polaren
Lösungsmittel durchgeführt wird, werden ein merklicher Anstieg der Reaktionsrate und eine Erhöhung des Polymerisationsgrades
im Vergleich zu der Reaktion erreicht, bei- der die gleichen Monomeren verwendet werden, die Zugabe des Mono-Alkalimetallsalzes
von Dicarbonsäure jedoch weggelassen wird. Darüber hinaus ist das entstehende Polymer ein lineares
Polymer, das weder Verzweigung noch Vernetzung zeigt.
Da die Reaktion der vorliegenden Erfindung Decarboxylierung umfaßt und das als Nebenprodukt gebildete Kohlendioxid in
'gasförmiger Form vorliegt, ist das Entfernen des Nebenproduktes
sehr leicht im Vergleich zu der Reaktion der Aminogruppe mit einem sauren Halogenid oder einer Säure, die Dehydrochlorinierung
(Entzug von Chlorwasserstoff) oder Dehydratisierung erfordert. Es gibt darüber hinaus keine Mög-.
lichkeit, daß das Nebenprodukt Nebenreaktionen oder Verschlechterung des Polymer bewirkt.
Um Jniidbinduiujen in der Molekülkette einer im wesentlichen
Jinuaren, Polyamidsäure mit hohem Molekulargewicht, die durch
- 1-6 -
das Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt worden ist, zu bilden, stehen üblicherweise verwendete chemische
oder physikalische Verfahren zur Verfügung. Die Anwendung derartiger Verfahren hängt jedoch von der endgültigen Form
des gewünschten Produktes ab. Bei Folien und ausgeformten Gegenständen können beispielsweise hohlraumfreie Produkte
im allgemeinen dadurch hergestellt werden, daß sici sorgfältig
bei einer Temperatur von 150 bis 35O°C erhitzt werden,
während das durch die Kondensation erzeugte Wasser entfernt wird. Bei Fasern, die aus einer Polymerlösung gesponnen
sind, sollten diese sorgfältig mit Wärme behandelt werden. Alternativ dazu kann ein Dehydratisierungsmittel
wie Essigsäureanhydrid und dergleichen zu der Polymerlösung hinzugegeben werden.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, die jedoch den Umfang der
Erfindung nicht einschränken sollen.
In diesen Beispielen war die innere Viskosität ( 1^? . , )
eines Polymer durch die folgende Gleichung gegeben:
= ln(t/to)
wobei to die Zeit ist, die dafür erforderlich ist, daß ein
festes Volumen eines Lösungsmittels durch ein Viskosimeterfeld,
t die Zeit ist, die dafür erforderlich ist, daß das gleiche Volumen einer verdünnten Lösung des Polymer in dem
Lösungsmittel durch das Viskosimeterfeld, und C die Konzentration des Polymer ist, ausgedrückt in Gramm pro 100 ml
Lösungsmittel. In diesen Beispielen wurde die Messung der inneren Viskosität bei 30°C unter Verwendung einer Lösung
mit einer Polymerkonzentration von O,1 g pro 100 ml des
Lösungsmittels durchgeführt. Wenn es nicht anders angegeben ist, wurde N-Methylpyrrolidon als Lösungsmittel verwendet.
WtMiii (.1..Iu Verwundung von Schwefelsäure angegeben ist, wurclu
9 5 1H, ige Schwefelsäure als Lösungsmittel verwendet.
Die Lösungsviskosität eines Polymer wurde bei 25°C mit einem Brookfield-Viskosimeter (Tokyo Keiki Seisakusho) gemessen.
Die Glastemperatur oder Einfriertemperatur (hier im folgenden
als Tg bezeichnet) eines Polymer wurde mit einem thermophysikalischen Testgerät (Perkin-Elmer Co., TMS-1) nach dem
Durchdringungsverfahren gemessen.
Die 'Δersetzungstemperatür eines Polymer wurde mit einem
I) Lfferentialthermoanalysegerät (Shimazu Seisakusho, DTG-2OB)
gemessen und als die Temperatur angegeben, bei der ein 5 %iger Gewichtsverlust auftrat.
Die Faltbeständigkeit einer Folie wurde mit einem M.I.T.-Testgerät
gemäß dem Verfahren, das in ASTM-D2176-69 beschrieben
ist, gemessen und als die Zahl von Zyklen angegeben, bei der die Folie zerrissen wurde. Die auf die Folie
angewendete Belastung betrug jedoch 1,0 kg und der Abstand zwischen den Faltflächen betrug 1,0 mm.
Die in den folgenden Beispielen verwendeten Abkürzungen zur Darstellung verschiedener Monomere (wie Tricarbonsäuren,
Tetracarbonsäuren, Diisoxyanaten usw.), Mono-Alkalimetallsalzen
von Dicarbonsäuren und Lösungsmitteln sind nachstehend angegeben.
NMP: N-Methylpyrrolidon.
IPA: Isophthalsäure.
DPEDC: Diphenyläther-4,4'-dicarbonsäure.
PDC: Pyridin-2,6-dicarbonsäure.
TMC: Benzol-1,2,4-tricarbonsäure.
BTC: Butan-1,2,3,4-tetracarbonsäure.
PMC: ' Benzol-1,2,4,5-tetracarbonsäure.
BPTC: Benzophenon-3,3',4,4'-tetracarbonsäure.·
TDI-1OO: Toluylen-2,4-diisocyanat.
TDI-8O/2O: eine Mischung aus Toluylen-2,4-diisocyanaL
und Toluylen-2,6-diisocyanat in einem molaren
Verhältnis von 80:20. · ■
'l'DI-65/35: eine Mischung der gleichen Diisocyanate.in
einem molaren Verhältnis von 65:35,-
MDI: Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat.
HMDI: Hexamethylen-1,6-diisocyanat.
PDI: Phenylen-1,3-diisocyanat.
DPDI: . Diphenyläther-4,41-diisocyanat.
IPA-Na: Isophthalsäure Mononatriumsal ·/..
IPA-K: Isophthalsäure Monokaliumsalz. IPA-Li: ' Isophthalsäure Monolithiumsalz.
TPA-Na: Terephthalsäure Mononatriumsalz.
TPA-K: Terephthalsäure Monokaliumsalz.
In einen 500 ml Kolben, der mit einem Rührwerk, einem Rückflußkondensator,
einem Thermometer und einem Stickstofteinlaß ausgestattet war, wurden 15,13 g (0,1035 Mol) Adipinsäure,
18,39 g (0,1056 Mol) TDI-IOO/ 0,3480 g (0,0021 Mol) Adipinsäuremononatriumsalz und 22 3 ml wasserfreies NMP gegeben.
Während die Mischung unter einer Atmosphäre aus Stickstoff gerührt wurde, wurde diese Reaktionsmischung auf
einem ölbad erhitzt und 2 Stunden lang bei 120° C reagieren
gelassen. In frühen Zuständen der Reaktion wurde Kohlendioxidgas heftig entwickelt. Da die Entwicklung des Gases
nach 2 Stunden nicht mehr1 beobachtet wurde, wurde das Erhitzen
unterbrochen und die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt. Zu dieser Zeit lag die Reaktionsmischung
in Form eines leicht gelblich-braunen Fluids mit merklich hoher Viskosität vor. Die entstandene Polymerlösung wurde
in 1.100 ml heftig gerührtes Methanol gegossen. Das so ausgefällte
Polymer wurde durch und durch mit Methanol gewaschen und dann unter einem reduzierten Druck von 2-3 mmlUj
- re -
bo J. 1 IO C 3 StundcMi lang getrocknet und lieferte 2.3, L>
cj leicht gelblich-braunes Pulver. Das so erhaltene Polymer besaß eine innere Viskosität von 1,13.
Eine Reaktion wurde im wesentlichen auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt mit der Ausnahme', daß die Zugabe
von Adipinsäure-mononatriumsalz weggelassen wurde. Spezieller gesagt, eine Reaktionsmischung, die aus 15,09 g
(0,0964 Mol) Adipinsäure, 17,12 g (0,0983 Mol) TDI-TOO und
215 ml NMP zusammengesetzt war, wurde bei-120°C 2 Stunden
lang reagieren gelassen. Es wurde jedoch kein merklicher Anstieg der Viskosität beobachtet. Die entstandene Polymerlösung
wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 aufgearbeitet und lieferte eine Ausbeute von 22,7 g eines blaßgelben Pulvers. Das so erhaltene Polymer besaß eine innere
Viskosität von 0,38. ·
Unter Anwendung des gleichen Verfahrens wie in Beispiel 1 wurde eine Reaktionsmischung, die aus 15,02 g (0,0904 Mol)
IPA, 15,51 g (0,0922 Mol) HMDI, 0,3390 g (0,0018 Mol) IPA-Na und 204 ml NMP zusammengesetzt war, bei 1200C 2 Stunden lang
reagieren gelassen. Im Laufe des Erhitzens wurde die Entwicklung von Kohlendioxidgas in der Nähe von 80°C merklich.
Das Gas wurde stark entwickelt, als die Temperatur 120°C erreichte. Nach .1 Stunde war die Entwicklung des Gases kaum
wahrnehmbar, und die Reaktionsmischung zeigte ein merkliches Ansteigen der Viskosität. Das Erhitzen wurde nach 2 Stunden
abgebrochen, und die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt. Die entstandene Polymerlösung wurde in
1000 ml heftig gerührtes Methanol gegossen. Das so ausgefällte Polymer wurde durch und durch mit Methanol gewaschen
und dann unter einem reduzierten Druck von 2-3 mmHg bei
13O°C 3 Stunden lang getrocknet und lieferte eine Ausbeute
von 21,8 g leicht gelblich-braunes Pulver. Das so erhaltene
Polymer besaß eine innere Viskosität von 1,47.
Eine Reaktion wurde im wesentlichen auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 durchgeführt mit der Ausnahme, daß die Zugabe
von IPA-Na weggelassen wurde. Spezieller gesagt, eine Reaktionsmischung, die aus 15,13 g (0,0911 Mol) IPA, 15,63 g
(0,0929 Mol) HMDI und 205 ml NMP zusammengesetzt war', wurde
2 Stunden lang bei 1200C reagieren gelassen. Es wurde jedoch
kein merklicher Anstieg der Viskosität beobachtet. Die entstandene Polymerlösung wurde auf die gleiche Weise wie in
Beispiel 2 aufgearbeitet und lieferte 20,9 g leicht-braunes Pulver. Das so erhaltene Polymer besaß eine innere Viskosität
von 0,43.
Unter Verwendung der gleichen Apparatur wie in Beispiel 1
wurde eine Reaktionsmischung, die aus 19,69 cj (0,11 üb MoL)
IPA, 21,45· g .(0,1232 Mol) TDI-100, 0,846b g (0,0045 Mol)
IPA-Na- und 200 ml NMP zusammengesetzt war, 4 Stunden lang bei 140 C reagieren gelassen. Es dauerte etwa 15 Minuten,
bis die Reaktionsmischung 140°C von Raumtemperatur aus erreichte. Die Entwicklung von Kohlendioxidgas wurde nahe
80°C merklich. Bei 140°C wurde das Gas als Folge einer heftigen Reaktion stark entwickelt. Mit der Zeit wurde die
Reaktionsmischung immer stärker gefärbt, und ihre Viskosität wurde höher und- höher. Nach 1 Stunde wurde das entwickelte
Kohlendioxidgas·sehr langsam aus dem Reaktionssystem entfernt,
was auf einen Anstieg der Viskosität zurückzuführen war. OBGLEICH die Entwicklung von Kohlendioxidgas nach 2
Stunden kaum wahrnehmbar war, wurde die Reaktion weitere
- 2Ό -
Stunden lang fortgeführt. Danach wurde das Aufheizen abgebrochen und die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abge- ■
kühlt. Im Laufe des Abkühlens wurde das Rühren der Reaktionsmischung sehr schwierig bei 125°C, so daß 100 ml NMP hinzugegeben
wurden. Die entstandene Polymerlösung wurde in heftig
gerührtes Methanol gegossen, dessen Volumen (1500 ml in diesum Beispiel) fünfmal so groß wie das des NMP war. Das -so
auscjt:l'ä] 1 t.o Polymer wurde durch Filtrieren abgetrennt, zweimal
mi I 500 ml Portionen Methanol gewaschen und dann unter
einem reduzierten Druck von 2-3 mm Hg bei 150C 3 Stunden ■
lang getrocknet, um eine Ausbeute von 29,3 g gelblich-braunes Pulver, das zu grün hin gefärbt war, zu erhalten. Das so
erhaltene Polymer besaß eine innere Viskosität von 1,59.
•Unter Verwendung des gleichen Verfahrens wie in Beispiel 3 wurde eine Reihe von Versuchen durchgeführt, bei denen die
Art und Menge der Ausgangsmonomere und die Art, die Menge uud das Verfahren der Zugabe des Mono-Alkalimetallsalzes von
Oi earbonsc'iure auf verschiedene Weisen variiert wurden. Zum
/.weckt) dciJ Vergleichs wurden auch verschiedene Versuche
durchgeführt, bei denen die verschiedenen Kombinationen von Monomeren in Abwesenheit jeglicher Mono-Alkalimetallsalze
von Dicarbonsäure oder in Anwesenheit herkömmlicher Katalysatoren umgesetzt wurden. Die so erhaltenen Ergebnisse sind
in Tabelle 1 zusammengestellt. Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, daß die Anwesenheit eines Mono-Alkalimetallsalzes
von Dicarbonsäure in dem Reaktionssystem ganz merklich wirksam ist, um das Molekulargewicht des entstehenden Polymeren
zu vergrößern.
Tabelle 1 (I.Teil)
| Beispiel Nt |
.4 | Typ | 19 | Menge g Mol |
0,1186 | Säure | Menge g Mol |
Typ | Isocyanat | 0,1233 | l | 6980 |
| IMX. · | ,5 | TPA | 19 | ,70 | 0,1183 | Typ | TDI-100 | Menge g Mol |
0,1230 | |||
| Beisp. | ,6 | Il | 20 | ,65 | 0,1212 | Il | 21,47 | 0,1188 | ||||
| Beisp, | Il | 19 | ,13 | 0,1172 | Il | 21,43 | 0,1219 | |||||
| Beisp. | Il | 19 | ,47 | 0,1197 | Il | 20,69 | 0,1173 | |||||
| Vgl. bsp.3 |
7 | Il | 9 | ,89 | 0,0595 | Il | 21,23 | 0,1279 | ||||
| Vgl. bsp.4 |
TPA | ,891 | 9.785 0,0589 | . TDI-8O/2O | 20,43 | |||||||
| Beisp. | IPA | 22,27 · | ||||||||||
Beisp.8
Bsp. 9
Bsp.10
Bsp.11
Bsp.12
Bsp.11
Bsp.12
9,903 0,0596 " 10,01 0,0603
22.55 . 0,1295
9,954 0,0599
10,04 0,0604
9,871 0,0594
10,13 0,0610
9,910 0,0596
9,812 0,0591
10,33 0,0622
9,906 0,0596
22,48
0,1291
| 20 | ,81 | 0, | 1 | 195 |
| 21 | ,18 | O, | 1 | 216 |
| 21 | ,00 | 0, | 1 | 206 |
Tabelle 1 (.2.TeIl)
Zusatz
Typ
Menge Zeit der Zugabe
g Mol
Polyme:
Temp.
Temp.
Polymerzeit
innere Viskosität
des
inn) Polymer
Bsp. 4 IPA-Na 0,8817 0,0047 Gleichzeitig mit Monomeren und
Lösungsmittel zugegeben 140
| Bsp. | 5 | TPA-K | 0, | 9395 | 0 | ,0046 | dito |
| Bsp. | 6 | If | 1, | 011 | 0 | ,0050 | dito |
| Vgl. bsp. |
3 | ||||||
| Vgl. bsp. |
4 |
Bsp. 7 IPA-Na 0,8903 0,0047 Gleichzeitig mit Monomeren und 140
Lösungsmittel zugegeben
Bsp.8 " 0,9057 0,0048 Zügegeben als NMP-Lösung von "
TPA,IPA u.Zusatz 1,64
1,70
1,23 0,71
0,38 1,74 1,80
Bsp. 9
Bsp.12
IPA-K 0,9531 0,0047 Gleichzeitig mit Monomeren und
Lösungsmittel zugegeben
IPA-Li 0,7902 0,0046
TPA-Na 1,357 0,0072
TPA-Na 1,357 0,0072
dito dito
1,389 0,0074 Zugegeben als NMP-Lösung von
TPA, IPA und Zusatz 1,79
1 ,70 1,80 1,78
I'aLalle 1 (UTaIl) Fortsetzung
Isocvanat
Bsp.13
Bsp.14
Vgl.
bsp. 6
bsp. 6
Bsp.16
Vgl.
Bsp.17
Bsp.17
Vgl.
Bsp. 8
Bsp. 8
Vgl.
Bsp. 9
Bsp. 9
Typ
Menge ς Mol
Tyr
Menge g Mol Typ
7,703 0,0464
7,698 0,0463 7,769 0,0468 MDI
7,813 0,0470
7,681 0,0462 " 7,942 0,0478 " Bsp,15 TPA 7,146 0,0430 IPA 7,109 0,0428 PDI
7,299 0,0439
" 7,129 0,0429
7,316 0,0440
7,491 0,0451
7,334 0,0441
7,112 0,0428 "
7,304 0,0440 "
7,510 0,0452
Bsp.17 TPA 8,665 0,0522 IPA · 8.729 0,0525 HMDI
14,79
14,65
20,61
Hol
Vgl. · TPA 9,849 0,0593 IPA 9,918 0,0597- TDI-80/2O 22,38 0,1285
bsp.5
25,13 0,1004
25,20 0,1007
| 25 | /21 | 0,1007 |
| 15, | 50 | 0,0974 |
| 14, | 81 | 0.0931 |
| 15, | 23 | 0,0957 |
0,0930
0,0921
0,1131
v8
: Terra. PoxynitiT viskos!·
t-iz. T Menge . «ext cer Zugabe ,Οζ;) zeit tät
_ Polymer
•Vgl. · . 140 4
Bsp.13 IPA-Na 0,6938 0,0037 Gleichzeitig mit Monomeren u. " "
Lösungsmittel zugegeben Bsp.14 " 0,7087 0,0038 Zugegeben,nachdem Monomere u.Lö- " "
sungsmittel auf 80°C erhitzt waren
Vgl. " "
Bsp.15 IPA-Na 1,283 0,0068 Gleichzeitig mit Monomeren u.Lö- 140 4
sungsmitteln zugegeben Bsp.16 " 0,6609 0,0035 dito " "
bsp. 7 . ·
vgl. . ' „
bsp. 8
Vgl. · .ι ι· '
bsp. 9
Bsp.17 IPA-Na 0,7839 0,0042 Gleichzeitig mit Monomeren u.Lö- 140 4
sxingsmitteln zugegeben
| 0,66 | I |
| 2,03 |
J
° 'ω |
| 2,10 | rv> CD 00 |
| 0,70 | cn |
| 1,82 | CD |
| *■ ■» ι j y « « * |
|
| 1,71 |
• · .
* t ?a » · |
| 0,56 | |
|
< 4 * «.
β · * * |
|
| 0,47 |
IMI
*l « |
| * * * | |
| 0,35 | |
| 1,65 | |
Tabelle 1 (I.Teil)
beisyiel
Nr.
Nr.
Säure Isocyanat
Typ
Menge
: Mol
Typ
Menge g . Mol Typ
Menge
Mol'
Vgl. TPA 8,703 0,0524 IPA 8,697 0,0523 bsp.10
Bsp.18 DPEDC 28,37 0,1094
| Bsp. | 19 | PDC | 23,51 | 0,1398 |
| Vgl. bsp. |
11 | DPEDC | 28,61 | 0,1104 |
| Vgl. bsp. |
12 | PDC | 23,89 | 0,1421 |
| Vgl. bsp. |
13 | ti | 23,48 | 0,1396 |
| Vgl. bsp. |
14 | It | 23,55 | 0,1400 |
| Vgl. bsp. |
15 | Il | 24,02 | 0,1428 |
| HMDI | 20, | 49 |
| TDI-65/35 | 20, | 58 |
| ti | 26, | 30 |
| ti | 20. | 76 |
| H | 26, | 73 |
| ti | 26, | 26 |
26,33
26,85
0,1124 0,1182
0,1510 0,1192
0,1535 0,1508
0,1512 0,1542
' GO
U OO
Beispiel
Kr.
Kr.
iusatz
Typ
Menge Zeit der Zugabe
Mol
| Polymer.- | Polymer.- | innere |
| Temp. | zeit | Viskosität |
| (°C) | (h) | ( * inh;deS |
| Polymer |
Vgl.
bsp.10
bsp.10
Lsp.18 IPA-Ka 0,8232 0,0044
140
Bsp.19
Vgl.
bsp.11
bsp.11
Vgl.
bsp.12
bsp.12
Vgl. Triäthyl 0,5646
bsp.13 amin
1,052 0,0056
0,00d6 Gleichzeitig mit Monomren u.
Lösungsmitteln, zugegeben
Lösungsmitteln, zugegeben
dito
Gleichzeitig mit Monomeren u.
Lösungsmitteln zugegeben
Lösungsmitteln zugegeben
0,6 3
1,58
| 1,67 | lCO |
| 0,60 | ro |
| CD | |
| 00 | |
| 0,67 | cn |
| CD | |
| »■J | |
| 0,79 | |
Vgl. Natrium- 1,705 bsp.14 oleat
0,0056 dito
0,70
Vgl.15 Natrium- 0,3086 0,0057 bsp. methylat
dito
0,61
In einen abtrennbaren 300 ml Kolben, der mit einem Rührwerk,
einem Thermometer, einem Rückflußkondensator und einem
Stickstoffeinlaßrohr ausgestattet war, wurden 14,94 g (0,0711 Mol) TMC, 13,13 g (0,0754 Mol) TDI-65/35, 0,3760 g
(0,0020 Mol) IPA-Na und 140 ml NMP gegeben. Während die
Reaktionsmischung unter einer Stickstoffatmosphäre gerührt
wurde, wurde sie schnell auf einem ülbad erhitzt, bis ihre
Temperatur 140°C erreichte. Als eine Temperatur von 100 C
erreicht worden war, wurde die Entwicklung von Kohlendioxidgas aktiv und die Reaktionsmischung begann eine braune Farbe
anzunehmen. Nachdem die Reaktionsmischung etwa 3 Stunden lang bei 1400C reagieren gelassen worden war, zei gte sie
einen merklichen Anstieg der Viskosität und nahm eine tief rötlich braune Farbe an. Obgleich die Entwicklung von Kohlendioxidgas
kaum wahrnehmbar war, wurde die Reaktion weitere 3 Stunden lang fortgeführt. Danach wurde die Reaktionsmischung
auf Raumtemperatur abgekühlt. Ein Teil (10 ml) der •entstandenen Polymerlösung wurde in 300 ml Methanol gegossen.
Das so ausgefällte Polymer wurde durch Filtrieren abgetrennt, durch und durch mit Methanol gewaschen und dann unter einem
reduzierten Druck von 2-3 mmHg bei 50 C 1 Stunden lang ijotrocknet
und lieferte eine Ausbeute von 1,47 g gelblichbraunes Pulver.
Das so erhaltene Polymer besaß eine innere Viskosität von 1,48. Die nach Fertigstellung der Reaktion erhaltene Polymerlösung
besaß einen Polymergehalt von 12,4 Gew.-% und eine Viskosität von 49 Poise (4,9 Pa-s). Als diese Polymerlösung
in einem Behälter dicht abgeschlossen und in einem Gebäude 3 Monate lang gelagert worden war, wurden keine Änderungen
der Eigenschaften beobachtet.
Kino Reaktion wurde im wesentlichen auf die gleiche Weise wie in Beispiel 20 durchgeführt mit der Ausnahme, daß die
Zugabe von IPA-Na weggelassen wurde. Spezieller gesagt, eine Reaktionsmischung, die aus 14,90 g (0,0709 Mol) TMC, 13,10 g
(0,0752 Mol) TDI-65/35 und 140 ml NMP zusammengesetzt war,
wurde 6 Stunden lang bei 140°C reagieren gelassen. 2 Stunden nach dem Beginn der Reaktion zeigte die Reaktionsmischung
eine tief rötlich-braune Farbe und die Entwicklung von Kolil und iox idgas wurde aktiv. Die Viskosität der Reaktionsmischung
zeigte jedoch nur einen leichten Anstieg und änder-1W-tu
sich nicht merklich danach.
Die entstandene Polymer lösung wurde auf die gleiche Weise
wie-in Beispiel 20 aufgearbeitet. Das so erhaltene Polymer
besaß eine innere Viskosität von 0,43. Die Viskosität einer Lösung, die 12,5 Gew.-& von diesem Polymer enthielt, betrug
2, I Po ine (0,21 Pa-s) .
Bei; :-.pJ.cJ_ _2_1 _
Unter Verwendung der'gleichen Apparatur wie in Beispiel 20
wurde eine Reaktionsmischung, die aus 18,54 g (0,0882 Mol)
'1.1MC, 2.1,40 g ( 0,0935 Mol) MDI, 0,4978 g (0,0026 Mol) IPA-Na
"W ο
und 210 ml NIIP zusammengesetzt war, bei· 140 C 6 Stunden lang
ι tvi<| icivil μ<j I αϋ,'Η'η. Mine Stunde nach diun Beginn der Reaktion
zeigte die Ueaktionsmischung einen merklichen Anstieg der
Viskosität und zeigte auch eine rötlich-braune Farbe, und dit! Entwicklung von Kohlendioxidgas wurde deutlich beobachtet.
Nach 3 Stunden wurde die Entwicklung, von Kohlendioxidgas kaum noch wahrnehmbar.
Kin Teil der entstandenen Polymerlösung wurde auf die gleiche
Weise wie in Beispiel 20 aufgearbeitet und lieferte eine
Ausbeute von 1,46 g gelblich-grünes Pulver. Das so erhaltene
- 2-9 -
Polymer besaß cine innere Viskosität von Γ, 4.3. Die Viskosität
einer Lösung, die 12,9 Gew.-% dieses Polymeren enthielt, betrug 50 Poise (5 Pa-s).
Eine Reaktion wurde im wesentlichen auf die glei ehe Weise
wie in Beispiel 21 durchgeführt mit der Ausnahme, daß die Zugabe von IPA-Na weggelassen wurde. Spezieller gesagt, eine
Reaktionsmischung, die aus 18,45 g (0,0877 Mol) TMC, 23,23 g (0,0930 Mol) MDI und 208 ml NMP zusammengesetzt war, wurde
6 Stunden lang bei 140°C reagieren gelassen. Als die Reaktion
fortschritt, wurde die Reaktionsmischung allmählich braun gefärbt. Zwei Stunden nach dem Beginn der Reaktion
nahm sie eine rötlich-braune Farbe an, aber es wurde kein merklicher Anstieg der Viskosität beobachtet. Weiterhin war
die Entwicklung von Kohlendioxidgas nach 2 Stunden kaum wahrnehmbar.
Die entstandene Polymerlösung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 20 aufgearbeitet. Das so erhaltene Polymer
besaß eine innere Viskosität von 0,40. Die Viskosität einer Lösung, die 12,9 Gew.-% dieses Polymeren enthielt, betrucj
^ 1,9 Poise (0,19 Pa-s).
Der verbliebene Anteil der Polymerlösung, die in Beispiel 20 erhalten worden' war, wurde nachfolgend auf einem ölbad
auf 190°C erhitzt und bei dieser Temperatur 2 Stunden lang
reagieren gelassen. Im Laufe des Erhitzens über eine Zeitdauer von etwa 1 Stunde zeigte die Viskosität der Polymerlösung
anfänglich einen merklichen Abfall, stieg jedoch wieder, als die Temperatur 190C näherkam. Nach 2 Stunden
Reaktion wurde die Polymerlösung auf Raumtemperatur abge-
kühlt. Im Laufe des Abkühlens wurde, eine Gesamtmenge von
50 nil NMP, wie es erforderlich war, zu ihr hinzugegeben,
um die Lösung des Polymeren zu erleichtern. Ein 20 ml betragender Anteil der entstandenen Polymerlösung wurde in
500 ml Methanol gegossen. Das so ausgefälHe Polymer wurde
durch Filtrieren abgetrennt, dreimal mit 200 ml Portionen Methanol gewaschen und dann unter einem reduzierten Druck
von 2-3 mmHg 3 Stunden lang bei 1500C getrocknet und lieio.rte
eine Ausbeute von 2,12 g gelblich-braunes Pulver, das grün schattiert war.
Das so erhaltene Polymer besaß eine innere Viskosität von 1,52, gemessen in Schwefelsäure. Ein Blatt mit 0,32 mm
Dicke, das durch Heißpressen dieses Polymeren bei 350 C
2
und 200 kg/cm gebildet worden war, besaß eine Glas- oder Einfriertemperatur (Tg) von 316,4°C. Weiterhin besaß dieses Polymer eine Zersetzungstemperatur von 428°C.
und 200 kg/cm gebildet worden war, besaß eine Glas- oder Einfriertemperatur (Tg) von 316,4°C. Weiterhin besaß dieses Polymer eine Zersetzungstemperatur von 428°C.
Vercjleichsbeispiel 18
Unter Anwendung des gleichen Verfahrens wie in Beispiel 22 wurde der verbleibende Anteil der Polymerlösung, die im
Vergleichsbeispiel 16 erhalten worden war, 2 Stunden lang
bt;i 190°C reagieren gelassen. Im Verlauf der Reaktion wurde
die Polymerlösung dunkelbraun, aber es wurde kein Anstieg der Viskosität beobachtet. Daher war es unnötig, NMP zu der
Polymerlösung im Verlauf ihres Abkühlens hinzuzugeben.
Die entstandene Polymerlösung wurde auf die-gleiche Weise
wie im Beispiel 22 aufgearbeitet und lieferte ein gelblichbraunes Pulver. Das so erhaltene Polymer besaß eine· innere
Viskosität von 0,45, gemessen in Schwefelsäure. Die Folie mit 0,35 mm Dicke, die durch Heißpressen dieses Polymeren
Ixii 3 50 C und 200 kg/cm gebildet worden war, besaß eine (Hat;-, odor K.i nf r iertemperatur (Tg) von 3 15,2°C. Außerdem
-M-
besaß dieses Polymer eine Zersetzungsteniporatur von 424°C.
beispiel 23 und Vergleichsbeispiel
1W
Die in Beispiel 21 bzw. Vergleichsbeispiel 17 erhaltenen Polymerlösungen wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel
22 bzw. Vergleichsbeispiel 18 aufgearbeitet. Das Ergebnis
der Bewertung der so erhaltenen Polymere ist nachfolgend angegeben. Es ist ersichtlich, daß diese Polymere
Polyamidimide mit in dem Molekül gebildeten Imidbindungen
sind, und ein Polyamidimid mit einem viel höheren Molekulargewicht kann leicht durch Zugabe eines Mono-Alkalimetallsalzes
von Dicarbonsäure zu dem Reaktionssystem hergestellt werden.
Innere Visko- Glastempe- IR-Spektrum desPolysität
(in ratur von meren (Identifizie-Schwefelsäure)
gepreßter rung der Absorptions-Folie banden von Imidbindüngen) .
Bsp.23 1,56 - 271,6°C 178O,172O,1375,72Ocm~1
Vgl. 0,45 270,8°C 1780,1720,1375,720 cm"1,
bsp.19
Unter Verwendung der gleichen Apparatur und des gleichen Verfahrens wie in Beispiel 20 wurden verschiedene Polyamidsäuren
aus den Kombinationen von Monomeren und Zusätzen (Additiven), wie in Tabelle 2 angegeben, hergestellt. Die
Ergebnisse der Bewertung der so erhaltenen Polymeren sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, daß Polyamidsäuren mit
einem hohen Grad der Polymerisation leicht durch Zugabe eines Mono-Alkalimetallsalzes von Dicarbonsäure zu dem Reaktionssystem hergestellt werden können.
Tabelle 2· - Synthese von Polyamidsäuren
Polyinerisationstemperatur: 140 C
Polymerisationszeit: 6 Stunden
Monomere
Beisp.
Säure
Isocyanat
TMC TDI-65/35 MDI
(Mol) (Mol) (Mol)
Zusatz
Typ
(g)
(Mol)
Monomerkonzentration (g/l NMP)
(Volumen von NMP (ml) ) Molares Pojymeriös\pig
Verhältnis
von Isocy-
anat zu
Säure
Innere .Viskosität
merge- v"kusi- ^ inh)des
halt tat bei Polymer (Gew%) 25°C
. (Poise)
Beisp. 15,13
24 (0,0720)
24 (0,0720)
Beisp. 15,09
25 (0,0718)
25 (0,0718)
Beisp.
26
26
15,37
(0,0731)
(0,0731)
V=I. 15,32
bsp.2O (0,0726)
Vgl. 15,01
bsp.21 (0,0714)
9,300 5,406 IPA-Na 200
(0,0534) (0,0216) 0,4063 (150)
(0,0022)
9,27 7 5,708 IPA-K 200
(0,0533) (0,0228) 0,4510 (150)
(0,0022)
9,456 5,809 IPA-Li 200
(0,0543) (0,0232) 0,3769 (153)
(0,0022)
9,387 5,781 — 200
(0,0539) (0>0231) (152)
8,969 5,518 — 200
(0,0515) (O,O22O; . (147)
1,06
1,06
1,06
,Oc
,03
12,9
12,7
12,8
12,8
13,0
45
51
50
1,
1,43
1,47
,46
0,41
0,40
CO KJ CD
CO CD CO
Tabelle 2 - Synthese von Polyamidsäuren (Fortsetzung.) Polymerisationstemperatur·: 1400C Pciymeriaationszeit: 6 Stuncer.
Beisp. Monomere Zusatz Mor.oir.er- Molares Polymer lösung Innere
konzentra- Verhältnis _ - T.. Viskosir
Poiv- Lcsunas-
■ konzentra- Verhältnis _ - T..
No. _.. _ , , . T Poiv- Lcsunas- ....
SaureIsocyanat φ tion von Isocv.a- - . , tat
TMC- TDI-65/35 MDI ·" (I) %/] NMP) nat 2U Säure ei St bei
(g) (g) (g) (MOl) inr^SSS halt 2S C des
(MoI) (Mol) (Mol) \r^ ) (Gew%) (Poise) lymer
Vgl. 15,41 9,474 5,831 Triäthyl- 200 1,06 12,7 2,0 0,45 bsp. (0,0733) (0,0544) (0,0233) amin (154)
22 0,2120
22 0,2120
(0,0031) '
up 4= CO
Vgl. 15,16 9,317 5,756 Natrium- 200 1,06 · 12,8 2,7 0,47 ^ O hO
bsp. · (0,0721) (0,0535) (0,0230) oleat (151) . °
23 0,6585 °°
■ (0,0022) . 2
Vgl. 15,63 9,613 5,920 Natrium- 200 1,06 12,7 2,2 0,43 ;···
bsp. (0,0744) (0,0552) (0,0237) methylat (156)
24 ' 0,1204
(0,0022)
- 3*. Beispiel 27
Unter Verwendung der gleichen Apparatur wie in Beispiel 20 wurde eine Reaktionsmischung, die aus 15,52 g (0,0663 Mol)
BTC, 12,47 g (0,0716 Mol) TDI-65/35, 0,6882 g (0,0040 Mol) Adipinsäure-mononatriumsalzen und 9 3 ml NMP zusammengesetzt
war, auf einem Ölbad erhitzt und 4 Stunden bei 1200C reagieren
gelassen. Die Temperatur wurde von Raumtemperatur auf 120°C so schnell wie möglich erhöht. Im Verlaufe des
Aufheizens wurde die Entwicklung von Kohlendioxidgas sehr
aktiv bei etwa 80°C und die Reaktionsmischung zeigte einen beträchtlichen Anstieg der Viskosität bei 1OO°C. Es dauerte
etwa 10 Minuten, bis die Temperatur der Reaktionsmischung 1200C erreichte. Im Verlauf der Zeit wurde die Farbe
der Reaktionsmischung immer stärker braun. Nach 2 Stunden lag die Reaktionsmischung in Form eines tief braunen Fluids
mit sehr hoher Viskosität vor und die Entwicklung von.Kohlendioxidgas
wurde kaum noch beobachtet. Nachdem die Reaktion weitere 2 Stunden fortgesetzt worden war, wurde die
Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt. Im Verlauf des Abkühlens stieg die Viskosität der Reaktionsmischung
in solch einem Ausmaß an, daß das Rühren gestört wurde, so daß die Reaktionsmischung intermittierend mit insgesamt
50 ml NMP verdünnt wurde. Ein Teil der entstandenen Polymerlösung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 20 auf-.gearbeitet
und lieferte ein gelblich-braunes Pulver.
Das so erhaltene Polymer besaß eine innere Viskosität von
1,68. Die so erhaltene Polymerlösung besaß einen Polymergehalt von 12,3 Gew.-% und eine Viskosität von 5 8 Poise
( 5,8 Pa*s). Als diese Polymerlösung in einen Behälter
dicht eingeschlossen wurde und innerhalb eines Gebäudes 3 Monate gelagert wurde, wurden keine Änderungen der Eigenschaften
beobachtet. Dieses Polymer war leicht in Kresol lösbar. Andererseits wurde ein Teil der Polymerlösung auf
eine Glasplatte mit einem darauf aufgebackenen Trennmittel
HZ
aufgebracht und in einem Strom aus Stickstoff 3 Stunden lang bei 100 C getrocknet. Der so gebildete selbsttraaende Film
wurde abgeschält, in einem Vakuumtrockner aufgehängt und unter verringertem Druck von 2-3 mmHg 3 Stunden lang bei
2 5O0C getrocknet und lieferte eine sehr zähe braune Folie.
Diese Folie löste sich nicht noch quoll sie in Kresol. Infrarot-Spektroskopieanalyse
zeigte das Vorhandensein der Imidbindung.
Vergleichsbeispiel 25 ' . ■
Ks wurde eine Reaktion im wesentlichen auf die gleiche Weise wie in Beispiel 27 durchgeführt mit der Ausnahme, daß die
Zugabe von Adipinsäure-mononatriumsalz weggelassen wurde. Spezieller wurde eine Reaktionsmischung, die aus 15,10 g
(0,0645 Mol) BTC, 12,13 g (0,0696 Mol) TDI-65/35 und 91.ml
NMP zusammengesetzt war, 3 Stunden lang bei 1200C reagieren
gelassen. Nach 2 Stunden Reaktion bei 120°C wurde die Entwicklung von Kohlendioxidgas als merklich beobachtet und die
Reaktionsmischung zeigte eine tief braune Farbe. Da die Viskosität der Reaktionsmischung allmählich in solch einem
Ausmaß anstieg, daß sie das Rühren stark behinderte, wurden 50 ml NMP hinzugegeben, aber es trat keine Verringerung der
Viskosität auf. Danach wechselte die ganze Reaktionsmischung schnell in einen gelatineartigen Zustand in etwa 15 Minuten.
Es wurde ein Versuch gemacht, sie mit einer zusätzlichen Menge von 50 ml NMP zu verdünnen bzw. zu dispergieren, der
jedoch nicht zur Bildung einer homogenen Lösung führte. Aufgrund dieser Bedingungen wurde die Reaktion nach insgesamt
3 Stunden beendet und die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt. Ein Teil dcjs gelatineartigen Produktes wurde
in ein großes Volumen aus heftig gerührtem Methanol gegeben,-woraufhin
ein feines aber hartes Pulver entstand. Dieses Pulver wurde durch und durch mit Methanol gewaschen und dann
unter einem reduzierten Druck von 2-3 mmHg 3 Stunden lang
bei 50 C getrocknet, wodurch ein gelblich-braunes Pulver, das grün schattiert war, entstand.
Das so erhaltene Polymer enthielt eine große Menge in Schwefelsäure
unlösliche Substanz, so daß seine innere Viskosität nicht genau gemessen werden konnte.
Unter Verwendung der gleichen Vorrichtung wie in Beispiel und unter Anwendung des gleichen Verfahrens wie in Beispiel
27 wurden verschiedene Polyamidsäuren unter den in. Tabelle "λ
angegebenen Kombinationen von Monomeren und Zusatz (Additiv) hergestellt. Die Ergebnisse der Bewertung der so erhaltenen
.Polymere sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
Die Eigenschaften von gegossenen Filmen oder Folien, die in •dieser Tabelle angegeben sind, zeigen, daß die nach der vorliegenden
Erfindung hergestellten Polyamidsäuren leicht durch Imidisierung durch Ringschluß der Polyamidsäure in
Polyimide oder Polyamidimide mit einer hohen Glastemperatur und einer hohen Zersetzungstemperatur und auch hervorragenden
physikalischen Eigenschaften umgewandelt werden können. Das bedeutet auch, daß es das Verfahren der vorliegenden Erfindung
ermöglicht, leicht lineare polymere Vorläufer mit hohem Molekulargewicht von Polyimiden oder Polyamidimiden .
durch Verwendung von Polycarbonsäuren und Diisocyanaten als Ausgangsmaterialien herzustellen.
Für die Bildung von gegossenen Filmen oder Folien wurde eine Polymerlösung hergestellt, indem ein Polymer in NMP so gelöst
wurde, daß ein Pol'ymergehalt von etwa 15 Gew.-% entstand.
Unter Verwendung dieser Polymerlösung wurde ein Film oder eine Folie mit einer Dicke von 60 bis 70 μπι auf die gleiche
Weise wie in Beispiel 27 gebildet. Die in einen Vakuumtrockner gehängte Folie wurde unter einem verringerten Druck von
2-3 mmHg 4 Stunden lang bei 350 C getrocknet. Es war nicht
möglich, mit den in den Vergleichsbeispielen 25-28'erhaltenen
Polymeren eine Folie zu bilden.
Tabelle 3 (I.Teil) Synthese von Polyamidsäuren und deren Eigenschaften
| Polymerisationstemperatur: | Is.ocyanat | 120°C - | Polymerisationszeit:' 4 Stunden. | Molares Verhältnis- | |
| Beisp. | Monomere | Monomer III (g) (Mol) |
Zusatz | Monomerkonzen- | von Isocyanat zu Säure |
| No. | Säure(n) | Typ (g) (Mol) |
tration (g/l von NMP) |
||
| Monomer Monomer I (g) Il (g) (Mol) (Mol) |
(Volumen von NMP (ml) ) |
||||
Bsp. 28
Vgl. bsp.
Bsp. 29
Vgl. bsp.
Bsp. 30
Bsp, 31
PMC 20,15 (0,0694)
PMC 20,63 (0,0711)
PMC 10,35 (0,0357)
PMC 10,29 (0,0355)
TMC 10,25 (0,0488)
TMC 10,31 (0,0491)
BPTC 1 ,51 (0,0357;
BPTC 11,49
(0,0357)
PMC 14,20 (0,0489)
PMC 14,25 (0,0491.
DPDI 15,17 (0,0722)
DPDI 15,54 (0,0739)
DPDI 16,21 (0,0771)
DPDI 16,17 (0,0769)
DPDI "22,18
(0,1055)
DPDI
•21,11
(C,1004)
IPA-K
0,2611
(0,0014)
0,2611
(0,0014)
TPA-Na
0,5270
(0,0028)
TPA-Na
0,7368
(0,0039)
TPA-Na
0,3702
(0,0020)
200 (177)
200
(181)
250 (152)
250 (152)
250 (187}
250 (153)
1 ,04
1 ,04
1 ,08
1 ,08
1 ,08
1 ,02.
Tabelle 3 (2.Teil)
Beisp. Polymerlösung No. Polymer- Lösungs-
| gehalt (Gew.%) |
viskosι tat bei 25°C (Poise) |
|
| Bsp. 28 |
13,2 | 105 |
| Vgl. bsp. 26 |
- | - |
| Bsp. 29 |
15,8 ' | 310 |
| Vgl. bsp. 27 |
- | - |
| Bsp. 30 |
15,4 | 132 |
| Bsp. 31 |
15,8 | 126 |
Innere Viskosität
( ?inh)des
Polymeren
Zugfestigkeit Gla&tem- Zersetzungs- M.I.T.
(kg/cm ); peratur temperatur Faltbeständigkei±
Dehnung (%) '(0C) (5C) (Zyklen)
| 1,79 | 1680 58 |
| merklicher Gelierungs- grad . |
- |
| 1 ,84 | 1540 34 |
| merklicher Gelierungs- grad |
- ■ |
| 1,43 | 1480 9 |
| 1,37 | 1 490 10 |
358
338
327
325
555
536
509
511
χ 10
χ 10
>3 χ 10
>3 χ 10
ro ο oo
Tabelle 3 (I.Teil) Fortsetzung - Synthese von Polyamidsäuren und deren Eigenschaften
| Polymerisations.temperatur: 120°C | Monomere | Is.ocyanat | Polymerisationszeit: | Monomerkonzen- | 4 Stunden. | |
| Beisp. No. |
(η) | Monomer III (g) (Mol) |
Zusatz | tration (g/l ■ von NMP) |
Molares Verhältnis | |
| Säure | Monomer Il (g) (Mol) |
DPDI 19,92 (0,0948) |
(Volumen vor. NMP (ml) ) ' |
von Isocyanat zu Säure |
||
| Bsp. 32 |
Monomer I (g) (Mol) |
PMC 14,07 (0,0485) |
DPDI 22,06 (0,1049) |
250 (177) |
||
| Vgl. bsp. 28 |
TMC 10,14 (0,0483) |
PMC 14,13 (0,0487) |
■ DPDI 21,27 (0., 1012) |
TPA-Na 0,3640 (0,0019) |
2 50 (186) |
0,98 |
| Vgl. bsp. 29 |
TMC 10,19 (0,0485) |
PMC 14,37 (0,0496) |
DPDI • 20,05 (0,0954) |
— | 2 50 (184) |
1,08 |
| Vgl. bsp. 30 |
TMC 10,43 (0,0496) |
PMC 14,08 (0,0485) |
—— | 250 -^ (177) |
1 ,02 | |
| TMC 10,22 (0,0486) |
— | 0,98 |
Tabelle 3 i2.i'eil: Fortsetzunc
Beisp. Polymeric sun g
No. Polymer- Lösungsgehalt viskosi-
:Gew. %) tat bei 2 5°C (Poise)
Innere Viskosität
( 7Zi--'
Polvr.eren Eiaenschafter. der ceaossenen Folie
Zugfestigkeit Glasten;- Zersetzung^- M.I.T.
(kg/cm2) ; pe-ratur temperatur Faltbeständiakeit
(kg/cm2) ; pe-ratur temperatur Faltbeständiakeit
Dehnunc (%)
(0C)
(DC)
(Zyklen)
Bsp. 15,6
90
1,12
6,5
323
504
> 3 χ 10"
Gelierunc
merklicher
Gelierunasarad OO ι K3
■ O OO CD CD
15,4
1,2
0,32 80
2
2
316
459
285
Claims (13)
- Dr. rer. nat. Horst SchülerPATENTANWALT6000 Franfchirt/Main 1," H).Mär.Kqiserstrasse 41 Dr.Us/ki Telefon (0611)235555 Telex 04-16759 mopat d Postscheck-Konto: 282420-602 Fronkfuii/M.Bankkonto: 225/0389 Deutsche Bank AG, Frankfurt/M.M / 2268Anmelder;- MITSUI TOATSU CHEMICALS, INCORPORATED
No. 2-5, Kasumigaseki 3-chome,
Chiyoda-ku, Tokyo, JapanPatentansprüche.Verfahren zur Herstellung einer Palyamidverbindiinij mit einer oder mehreren wiederkehrenden Hinheiten," die aus der Gruppe ausgewählt ist, die im wesent- · liehen aus wiederkehrenden Einheiten der allgemeinen Formeln:-R -CONH-R4-NHundHOOCOC ^COOHCONH-R4-NIiCOOHCONH-R-NH-_ ο —besteht, durch Umsetzen von wenigstens einer Poly carbonsäure, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Dicarbonsäuren der allgemeinen FormelHOOC-R1-COOH Tricarbonsäuren der allgemeinen Formelund Tetracarbonsäuren der allgemeinen.FormelHOOC. COOHHOOCbesteht, mit wenigstens einem Diisocyanat der allgemeinen FormelOCN-R4-NCOwobei R1 ein zweiwertiger Rest, der wenigstens zwei Kohlenstoffatome enthält, oder solch ein Rest ist, der zusätzlich einen oder mehrere Substituenten besitzt, die Reste oder Atome umfassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum reaktionsfähig mit Carboxyl- oder Isocyanatgruppen sind, wobei die zwo! dem R1-ReSt benachbarten Carbonylgruppen an zwei verschiedenen Kohlenstoffatomen, die in dem R -Rom enthalten sind, hängen, R2 ein dreiwertiger Rest, der wenigstens drei Kohlenstoffatome enthält, oder solch ein Rest ist, der zusätzlich einen oder mehrere Substituenten besitzt,· die Reste oder Atome umfassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum reak-(ionsfähi.g mit Carboxyl- odor Isocyanatgruppen sind,wobei zwei der drei dem R2-ReSt benachbarten Cubonylgruppcn an zwei in dem R3-ReSt enthaltene?. Kohlenstoffatome gebunden sind und die verb I ei h< >n > Gruppe an ein anderes Kohlenstoffatom, das in dem R„-Rest enthalten ist, gebunden ist, R., ein vierwertiger Rest, der wenigstens vier Kohlenstoffatomo enthält, oder solch ein Rest ist, der zusatz] icheinen, oder mehrere Substituenten besitzt, die Reste oder Atome umfassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum reaktionsfähig mit Carboxyl- oder Isocyanat- gruppen sind, wobei die vier dem R_-Rest benachbarten Carbonylgruppen an vier verschiedene.Kohlenstoff atome gebunden sind, die in dem R,-Rfsl i^nlh.ilten sind und zwei verschiedene Paare benachbarter Kohlenstof fatome bilden, und R4 ein zwoiwerl. i<je.i Rest, der wenigstens zwei Kohlenstoffatome enthüll, oder solch ein Rest ist, der zusätzlich einem oder mehrere Substituenten besitzt, die Reste oder Atome umfassen, die nichtreaktionsfähig oder kaum reaktionsfähig mit Carboxyl- oder Isocyanatgruppen sind, wobei die zwei dem R.-Rest benachbarten Stickstoffatome an zwei verschiedene Kohlenstoffatome gebunden sind, die in dem R,-Rest enthalten sind, dadurch gekennzeichnet , daiv die Reaktion in Anwesenheit von wenigstens einem Mono-Alkalimetallsalz von Dicarbonsäure der allgemeinen FormelHOOC-R5-COOMdurchgeführt wird, wobei R1-. ein zweiwertiger Rcsl ist, der ähnlich wie R. definiert ist, jedoch qlei'-li wie oder verschieden von R1 sein kann, und M ein Alkalimetall ist, das zu der Gruppe Ij. des Periodischen Systems der Elemente gehört.— 4 — - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Reaktion in eim-r wasserfreien organischen polaren Lösungsmittel durchgeführt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion unter einer Atmosphäre aus einem inerten Gas bei einer Temperatur von 50 bis 2OO°C und unter Entfernung des entwickelten Kohlendioxidgases durchgeführt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/ daß die Reaktion unter einer Atmosphäre aus einem inerten Gas bei einer Temperatur von 50 bis 200 C unter Entfernung des entwickelten Kohlendioxidgases durchgeführt wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der Ausgangsmonomeren, einschließlich der Polycarbonsäure und des Diisocyanats im Bereich von 50 bis 400 g/1 Lösungsmittel liegt.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis des Diisocyanats zu der Polycarbonsäure im Bereich von 0,7 bis 1,30 liegt.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß das Mono-Alkalimetallsalz von Dicarbonsäure in einer Menge von 0,5 bis 20 Mol.-%, bezogen auf die Menge dor Polycarbonsäuren, verwendet wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7 , da d u r c h g ο kennzeichnet , daß das Mono-AlkaIimetallsalz von Dicarbonsäure in einer Menge von 1 bis 10 MoL-% verwendet wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Mono-Alkallmetallsalz von Dicarbonsäure aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Monolithium-, Mononatrium- und' Monokaliumsalzen von Adipinsäure, Sebacinsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, .Pyridin-2 ,(>~d i cm bonsäure, Tetrahydrofuran-2,5-dicarbonsäura und Cyclohexan-1,4-dicarbonsäure besteht.
- 10. · Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Dicarbonsäuren Adipinsäure, Terephthalsäure, Isophthalsäure, Diphenyläther-4,4'-dicarbonsäure, Pyridin-2,6-dicnr-. · bonsäure, Diphenylmethan-4,41-bis(trimellitimidsäure) und Diphenyläther-4,4'-bis(trimellitimidsäure) umfassen.
- 11. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Tr.tcnrlH)n-!iv'i\M cn Pentan-1 ,2, 5-tricarbonsäure, Cyclohexan-I ,2,3-t ti -carbonsäure, Benzol-1,2,4-tricarbonsäure, Naphthalin-1,4,5-tricarbonsäure, Naphthalin-2,3,6-tricarbonsäure, Diphenyl-3,4,4'-tricarbonsäuren Diphenyläther-3,4,4'-tricarbonsäure und Benzöphenon-3,31,4-tricarbonsäure umfassen.
- 12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die TetracarbonRäuren Butan-1,2,3,4-tetracarbonsäure, Benzol-1,2,4,V tetracarbonsäure, Naphthalin-1,4,5,8-tehracarbonsäure, Naphthalin-2,3,6,7-tetracarbonsäure,Biphenyl-3, 3 ' , 4,4 ' -tetracarborisäure, Benzophenon-3,3',4,4'-tetracarbonsaure,. Diphenyläther-3,3',4,4'■ tetracarbonsaure und Diphenylsulfon-3 , 3 '-4 , 4.'-tetracarbonsaure umfassen.
- 13. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß das Diisocyanat aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Hexamethylen-• 1,6-diisocyanat, Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat, Phenylen-1,3-diisocyanat, Phenylen-1,4- . diisocyanat, Toluylen-2,4-diisocyanat, Toluylen-2,6-diisocyanat, Diphenylmethan-4,4'-diisocyanat und Diphenylether-4,4'-diisocyanat besteht.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3208697A1 true DE3208697A1 (de) | 1982-10-07 |
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Family Applications (1)
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