DE3208673C2 - - Google Patents
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Erzeugen
funkenerosiver Arbeitsstromimpulse gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Eine solche Schaltung ist aus der DE-AS 25 47 767
bekannt.
Eine typische EDM-Impulsversorgung hat gewöhnlich
eine Gleichstromquelle und einen ein/aussteuerbaren
Leistungsschalter, beispielsweise eine Schaltbahn von
Transistoren, der durch Signalimpulse erregbar ist, um
periodisch die Gleichstromquelle zu schalten und eine
Folge von EDM-Impulsen einer voreingestellten Dauer τ ein
und eines voreingestellten Intervalles τ aus über dem
Spalt zu erzeugen, der zwischen einer Werkzeugelektrode
und einem Werkstück gebildet ist, wobei dort ein dielektrisches
Arbeitsmedium vorhanden ist. Die Gleichstromquelle
umfaßt einen Eingang zur Aufnahme einer Ein-
oder Mehrphasen-Netzwechselstromversorgung und einen
Transformator zum Transformieren der Netzspannung auf
einen gewünschten Arbeitspannungspegel. Ein Gleichrichter
ist angeschlossen, um ein kontinuierliches und
geglättetes Gleichstromausgangssignal aus der transformierten
Wechselspannung zu erzeugen. Die Steuerung der
Bearbeitungsleistung kann durch eine sättigbare Drossel
in der Wechselstromschaltung erfolgen. Der Transformator
und die sättigbare Drossel, die bei Netz- oder Niederfrequenz
(d. h. 50 bis 60 Hz) arbeiten, sind in Kapazität
und Abmessungen groß, haben einen hohen Leistungsverlust
und zeichnen sich zudem durch langsames Ansprechen aus.
Eine verbesserte EDM-Impulsversorgung verwendet
eine Umsetzerschaltung, die einen Gleichrichter aufweist,
der direkt an die Wechselstromversorgung angeschlossen
ist, um direkt ein Gleichsstromausgangssignal
zu erzeugen, das durch einen Leistungsschalter geschaltet
wird, um eine Folge hochfrequenter Spannungsimpulse
zu liefern. Ein Hochfrequenztransformator ist im Umsetzer
enthalten und kann in vorteilhafter Weise klein ausgeführt
werden. Die Steuerung der Bearbeitungsleistung kann in
einfacher Weise erfolgen, indem die Betriebsfrequenz des
Umsetzers eingestellt wird, so daß die Leistungseinheit
kompakt und extrem klein ausgeführt werden kann und der
Leistungsverlust stark verringert wird. Die Ausgangs
wicklung des Hochfrequenztransformators ist an den
Bearbeitungsspalt über einen Gleichrichter angeschlossen,
um eine Folge von einfach gerichteten bzw. Gleich
strombearbeitungsimpulsen einer gewünschten Polarität
und eines angestrebten Spannungspegels anzulegen. Ein
weiterer Leistungsschalter kann in der Spaltentladungsschaltung
angeschlossen sein und periodisch ein- und
ausgeschaltet werden, um eine Folge von Bearbeitungsimpulsen
zu erzeugen, deren Dauer τ ein und Intervall
τ aus unabhängig von den Impulsen voreingestellt sind,
die sich auf der Eingangsseite des Hochfrequenztrans
formators entwickeln.
Es ist eine kritische Anforderung in einem gegebenen
EDM-Betrieb, daß jede einzelne elektrische Bearbeitungs
entladung genau hinsichtlich ihrer Dauer τ ein
und ihrer Pause τ aus in Übereinstimmung mit den
Werkzeug- und Werkstückmaterialien und anderen Bearbeitungs
parametern sowie gemäß den gewünschten Endergebnissen
des Betriebs, beispielsweise der Oberflächenfein
bearbeitung, der Abtragungsgeschwindigkeit und des Überschneidens
eingestellt ist. Die Zeitdauer τ ein und das
Intervall τ aus können mit jedem Signalimpuls voreingestellt
werden, der in der Impulssteuerschaltung für den
Leistungsschalter erzeugt wird, der schaltungsmäßig mit
der Spaltentladungsschaltung verbunden ist. Es ist daher
allgemein bisher üblich, unabhängig von den verschiedenen
Arten der Leistungsschalt-EDM-Impulsversorgung den
Leistungsschalter mit einer Folge von Schaltsignalimpulsen
so zu versorgen, daß die Gleichstromquelle eingeschaltet
wird und jede Bearbeitungsentladung nach Erregung des
Schalters durch jeden Signalimpuls auftritt sowie nach
Abschluß des Signalimpulses endet. Signalimpulse sind
genau hinsichtlich ihrer einzelnen Dauer voreingestellt,
die die Dauer τ ein der einzelnen Bearbeitungsentladungsimpulse
bestimmt. Da jeder Schaltsignalimpuls so voreingestellt
und bemessen ist, daß er genau die Zeitdauer
τ ein jeder einzelnen Entladung festlegt, ist es üblich,
daß die Schalt- und Spaltentladungsschaltung völlig frei
von jeder Impedanzeinrichtung, d. h. jeder Spule und jedem
Kondensator einschließlich einer Streuinduktivität
und einer Streukapazität, sein sollte, die zur Deformierung
oder Verzerrung der Bearbeitungsimpulse neigt. Somit
wird in jeder herkömmlichen EDM-Leistungsversorgung,
in der eine Folge von Bearbeitungsentladungsimpulsen
durch Schalten eines Leistungsschalters erzeugt wird,
es allgemein als wesentlich angesehen, daß das Schalten
abrupt und Spaltentladungsschaltung frei von einer
Impedanz sein sollte, damit jeder Bearbeitungsimpuls abrupt
auftritt und endet, da ohne diese Bedingung die
Zeitdauer der Entladungsimpulse in unerwünschter Weise
vom voreingestellten Wert abweicht. Ein solcher Ausfall
wurde auch aus dem Grund als unvorteilhaft angesehen,
da aufeinander folgende Impulse leicht zu einer kontinuierlichen
Lichtbogenbildung führen - anders als diskrete
Impulse -, was den Bearbeitungsbetrieb stört.
Zusätzlich zum obigen allgemeinen Wissen für den
Aufbau der Impulsschaltung in der herkömmlichen EDM-
Anordnung sei darauf hingewiesen, daß eine EDM-Impuls
versorgungseinheit verschieden abgewandelte Impulsformate
erzeugen können sollte, um so einen weiten Bereich
von Bearbeitungsanforderungen zu erfüllen. Beispielsweise
ist ein Impulsformat bekanntlich wünschenswert,
das eine Folge aufeinander folgender zeitlich beabstandeter
Gruppen diskreter, zeitlich beabstandeter Bearbei
tungsentladungsimpulse umfaßt. Die Anzahl der Bearbeitungsimpulse,
die in jedem Puls enthalten sind, und
das Zeitintervall zwischen aufeinander folgenden Pulsen
werden zusammen mit der Zeitdauer und/oder dem
Intervall der Bearbeitungsimpulse so voreingestellt,
daß die besondere Bedingung erfüllt ist, und sie können
zusammen mit oder ohne eine Änderung der Zeitdauer
und/oder des Intervalles der Bearbeitungsimpulse gemäß
dem Bearbeitungsspaltzustand oder entsprechend dem
Fortschritt des Bearbeitungsbetriebes geändert werden.
Ein weiter abgewandeltes Impulsformat, das sich als
vorteilhaft für EDM-Prozesse erwiesen hat, umfaßt
periodisch einen Impuls größerer Energie unter einem
Puls von Bearbeitungsimpulsen einer voreingestellten
Energie oder aufeinander folgende zeitlich beabstandete
Pulse von derartigen Bearbeitungsimpulsen. Die
Zeitsteuer- und Energieparameter eines solchen Impulses
von erhöhter Energie können abhängig vom Spaltzustand
und/oder entsprechend dem Bearbeitungsfortschritt
gesteuert werden. Weiterhin erfordert ein Fein- und ein
Ultrafein-EDM-Betrieb Entladungsimpulse, die in ihrer
Zeitdauer schmal oder ultraschmal sind und dennoch diskret
und zeitlich beabstandet vorliegen. Auch hier sollten
die Zeitdauer und das Intervall derartiger Impulse
vorzugsweise veränderlich abhängig von besonderen Bearbeitungs
einstellungen voreinstellbar und entsprechend dem
Bearbeitungsfortschritt steuerbar sein. Es zeigt sich
also, daß ein Bedarf für eine EDM-Leistungsversorgung
vorliegt, die hinsichtlich der Impuls-Einstellbarkeit
und -steuerbarkeit äußerst vielseitig ist.
Die, aus der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden
DE-AS 25 47 767 bekannte, Impulsgeneratorschaltung
zur funkenerosiven Metallbearbeitung weist eine Impuls
steuerschaltung auf, die eine Leistungsschaltereinrichtung
mit einer gegenüber der Frequenz der Arbeitsstromimpulse
höheren Frequenz so ein- und ausschaltet, daß immer dann,
wenn der Arbeitsstrom an die Grenzen einer vorgegebenen
Hüllkurve stößt, die Leistungsschaltereinrichtung geschaltet
wird (vgl. die Fig. 1 und 2 sowie die Beschreibung in
Spalte 4, Z. 4 bis Z. 35 der DE-AS 25 47 767).
Aus der DE-OS 25 15 799 ist die Erzeugung von Wechsel
spannungsimpulsen zur Ansteuerung einer Leistungsschalter
einrichtung bekannt. Die Anzahl der jeweils eine Polarität
aufweisenden Impulse ist schaltungbedingt konstant.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltung zum Erzeugen
funkenerosiver Arbeitsstromimpulse so anzugeben, daß
eine vielseitige Impulsversorgung für die funkenerosive Bearbeitung
mit einem sehr großen Einstellbereich sowie eine
einfache und zuverlässige Steuerung der Bearbeitungsimpulse
ermöglicht wird. Die angegebene Schaltung soll relativ einfach
und kompakt sein.
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltung zum Erzeugen
funkenerosiver Arbeitsstromimpulse gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 erfindungsgemäß durch die in seinem kennzeichnenden
Teil angegebenen Merkmale gelöst.
Die Unteransprüche 2 bis 10 kennzeichnen vorteilhafte
Weiterbildungen davon.
Nachfolgend werden Ausführungbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein Schaltbild zur Erläuterung der
EDM-Impulsformerschaltung,
Fig. 2(A) bis 2(G) Signaldiagramme zur Erläuterung des
Verlaufs von Signalen, die an ver
schiedenen Stellen der Schaltung
von Fig. 1 auftreten,
Fig. 3 ein Blockschaltbild zur Erläuterung
einer Abwandlung der Impulssteuer
schaltung für die Leistungsschalter
einrichtung, die in der Schaltung
von Fig. 1 verwendbar ist,
Fig. 4(A) bis 4(E) Signaldiagramme zur Erläuterung des
Verlaufs von Signalen, die an ver
schiedenen Stellen der Schaltung
von Fig. 1 auftreten, die
die abgewandelte Impulssteuerschaltung
von Fig. 3 enthält,
Fig. 5 ein Schaltbild zur Erläuterung eines
anderen Ausführungsbeispiels der Impuls
steuerschaltung,
Fig. 6 ein Blockschaltbild zur Erläuterung einer
weiteren Ausführungsart der Impulssteuer
schaltung,
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsart
der Impulssteuerschaltung,
Fig. 8(A) bis 8(C) den Verlauf von Signalen, die an Stellen
der Schaltungsanordnung von Fig. 6 auftreten,
und
Fig. 8(D) ein Signaldiagramm eines Impulsformates ist,
das durch die Schaltung von Fig. 7 erzeugt
wird.
In Fig. 1 umfaßt die Schaltung eine Gleich
spannungsversorgung 1, die mit einem Vollweggleichrichter 2
verbunden ist, der direkt an eine Drehstrom- oder Drei
phasen-Netzwechselstromversorgung 3 angeschlossen ist.
Kein Transformator liegt zwischen der Netzwechselstrom
versorgung 3 und dem Dreiphasen-Vollweggleichrichter 2.
Die Spannungsversorgung 1 wird durch einen Glättungskon
densator 4 und einen einstellbaren Widerstand 5 vervoll
ständigt, der parallel zu den Ausgangsanschlüssen des
Gleichrichters 2 vorgesehen ist.
Ein Leistungsschalter 6 zum Pulsen des Gleichstrom
ausgangssignales der Spannungsversorgung 1 umfaßt zwei
Schalter 7 und 8, die die Ausgangsanschlüsse 1 a und 1 b
der Gleichstromquelle 1 mit einem Abgriff der
Primärwicklung 9 a des Hochfrequenztransformators 9 in Reihe
schalten. Eine Reihenschaltung eines Kondensators 10 und
eines Widerstandes 11 liegt parallel zur Primärwicklung
9 a, um damit einen Oszillatorschwingkreis zu bilden. Die
Sekundärwicklung 9 b, die ebenfalls abgegriffen ist, ist
mit einem Vollweggleichrichter 12 verbunden, dessen Aus
gangsanschlüsse in Reihe zu einer Werkzeugelektrode E
und einem elektrisch leitenden Werkstück W über eine
Spaltentladungsschaltung 13 liegen. Die letztere umfaßt
eine Spule oder Induktivität 14 und einen Kondensator
15, die die darin enthaltenen Streuinduktivitäten und
-kapazitäten sein können. Ein Polaritätsschalter 16 ist
ebenfalls in der Spaltentladungsschaltung 13 enthalten,
um eine gewünschte Polarität der Werkzeugelektrode E
bezüglich des Werkstückes W aufzubauen. Die Spaltentla
dungsschaltung 13 sollte völlig frei von einem Widerstands
element sein und den Streuwiderstand auf einen Mindestwert
begrenzen.
Die Werkzeugelektrode E und das Werkstück W sind
in einer EDM-Maschine angeordnet und liegen beabstandet
einander gegenüber, um so einen Arbeitsspalt G zu bilden.
Der Arbeitsspalt G ist mit einem flüssigen
Dielektrikum gespült, das destilliertes Wasser sein
kann und dort von einer oder mehreren Düsen (nicht
gezeigt) eingespeist werden kann, die in einem Bereich
angeordnet sind, der den Bearbeitungsspalt umgibt. Mit
fortdauernder EDM-Materialabtragung vom Werkstück W
rückt die Werkzeugelektrode E bezüglich auf oder in das
Werkstück W vor, um die Größe des Arbeitsspaltes G
im wesentlichen konstant zu halten. Während eine Werk
zeug/Werkstückvorrichtung vom Absenktyp gezeigt ist, ist
tatsächlich jede andere EDM-Anordnung hier anwendbar,
die auch eine Laufdraht-EDM-Vorrichtung umfassen kann.
Die Leistungsschalter 7 und 8 umfassen zwei Schalt
transistoren 7 a und 7 b bzw. zwei Schalttransistoren 8 a
und 8 b. Hier sind die Transistoren 7 a und 8 b und die
Transistoren 8 a und 7 b in jedem Satz in Reihe miteinander
an den Ausgangsanschlüssen 2 a und 2 b der Spannungs
versorgung 1 verbunden, während der Verbindungspunkt der
Transistoren 8 a und 7 b und der Verbindungspunkt der Tran
sistoren 7 a und 8 b in Reihe mit der Primärwicklung 9 a des
Transformators 9 verbunden sind und die Ausgangsanschlüsse
6 a und 6 b der Leistungsschalteinheit 6 bilden.
Die Transistoren 7 a, 7 b, 8 a und 8 b haben Steuer
anschlüsse, die durch eine Impulssteuerschaltung 20 über
Leiter 21 und 22 erregt werden. Insbesondere werden die
Steueranschlüsse der Transistoren 8 a und 8 b gemeinsam
über den Leiter 21 erregt, und die Steueranschlüsse der
Transistoren 7 a und 7 b werden gemeinsam über den Leiter 22
erregt.
Die Impulssteuerschaltung 20 umfaßt einen ersten
Oszillator 23 und einen zweiten Oszillator 24, deren Ausgänge
zu den ersten Eingängen 25 a bzw. 26 a von UND-Gliedern
25 und 26 führen. Der erste Oszillator 23 erzeugt
eine erste Folge von Elementarimpulsen QP₁, die einzeln
eine Mindestimpulsdauer τ ein · q haben und voneinander durch die
Impulspausendauer τ aus · q beabstandet sind, wie dies in
Fig. 2(A) dargestellt ist. Der zweite Oszillator 24 erzeugt
eine zweite Folge von Elementarimpulsen QP₂, die die
gleiche Impulsdauer τ ein · q und Pausendauer τ aus · q sowie
den gleichen Verlauf wie die erste Folge haben, jedoch um
eine halbe Impulsperiode verzögert oder um 180°C gegenüber
der ersten Elementarimpulsfolge phasenverschoben sind, wie dies
in Fig. 2(B) gezeigt ist. Die Impulsdauer τ ein · q liegt
zwischen 0,1 und 2 µs. Die Impulspausendauer t aus · q kann
dann zwischen 0,3 und 6 µs liegen. Ein weiterer Oszillator
27 erzeugt mit einer voreingestellten Frequenz, die viel
niedriger als die Frequenz der Quanitsierungssignalimpulse
ist, Impulse GP, die in Fig. 2(C) dargestellt sind und die
den zweiten Eingängen 25 b und 26 b der UND-Glieder 25 und
26 angelegt sind. Die Impulse GP haben eine voreingestellte
längere Impulsdauer T ein , die beispielsweise zwischen
2 µs und 10 ms liegt, und sind voneinander um eine voreingestellte
längere Impulspausendauer T aus beabstandet,
die beispielsweise zwischen 2 µs und 50 ms liegt.
Die dritten Eingänge 25 c und 26 c der UND-Glieder 25
und 26 erhalten Signale von einer Fühlerschaltung 28,
deren Eingangsanschlüsse an einen Fühlerwiderstand 29
angeschlossen sind, der seinerseits in Reihe mit einem
Widerstand 30 über der Werkzeugelektrode E und dem Werkstück
W liegt. Die Fühlerschaltung 28 überwacht den Spalt
zustand. Sie kann auf die Spaltspannung, den Spaltstrom
und/oder die Größe von Hochfrequenzkomponenten in jedem
einzelnen Spaltbearbeitungsimpuls ansprechen. Eine Steuer
schaltung 31 ist mit dem Ausgang der Fühlerschaltung 28
verbunden und speist, wenn die letztere Schaltung angibt,
daß der Spaltzustand befriedigend ist, die dritten Eingänge
25 c und 26 c der UND-Gatter 25 und 26 mit einem "OK"
oder einem "1"-Signal, wie dies in Fig. 2(D) gezeigt ist.
Wenn der Spaltzustand als schlecht ermittelt wird, tritt
ein "NG" ("Nicht gut") oder ein "0"-Signal an den Eingängen
25 c und 26 c der UND-Gatter 25 und 26 auf. Somit
werden nur dann, wenn der Bearbeitungsspalt in einem
normalen Zustand ist, die UND-Gatter 25 und 26 freigegeben.
Insbesondere besteht der Spaltzustand "OK" für eine
relativ lange Zeitdauer über viele Bearbeitungsimpulse
fort.
Für die soweit beschriebene Anordnung sei angenommen, daß
die UND-Gatter 25 und 26 beide durch das "1"-Signal bei
normalem Spaltzustand an ihren dritten Eingängen 25 c und
26 c freigegeben sind. Dann spricht das UND-Glied 25 auf
die an seinem ersten Eingang 25 a anliegenden ersten
Elementarimpulse QP₁ gemäß Fig. 2(A) und auf den an seinen
zweiten Eingang 25 b anliegenden Impuls GP gemäß Fig. 2(C)
an. Als Ergebnis gibt das UND-Glied eine Folge zeitlich
beabstandeter Impulse der Elementarimpulse QP₁ für die
Zeitdauer T ein an seinem Ausgang 21 ab und schaltet
synchron hiermit die Transistoren 8 a und 8 b ein und aus.
In der Zwischenzeit spricht das UND-Glied 26 auf die an
seinem ersten Eingang 26 a anliegenden zweiten Elementar
impulse QP₂, gemäß Fig. 2(B) vom Oszillator 24 und auf die
an seinem zweiten Eingang 26 b anliegenden Impulse GP
(Fig. 2(C)) vom Oszillator 27 an. Als Ergebnis gibt das
UND-Glied 26 eine Folge der zeitlich beabstandeten Ele
mentarimpulse QP₂ jeweils für die Zeitdauer T ein an seinem
Ausgang 22 ab und schaltet die Transistoren 7 a und 7 b
synchron hiermit ein und aus. Es ist zu ersehen, daß
während jeder Zeitdauer T ein die Elementarimpulse QP₁ und
QP₂ abwechselnd das an den Ausgangsanschlüssen 1 a und 1 b
der Spannungsversorgung 1 auftretende Gleichstromausgangs
signal mit entgegengesetzter Polarität tasten. Somit
werden in jeder Zeitdauer T ein abwechselnde Spannungsimpulse
der Impulsdauer τ ein · q und eines Impulsintervalles
1/2 (τ aus · q -τ ein · q ) an die Primärwicklung 9 a des Trans
formators 9 angelegt. Diese Spannungsimpulse ergeben den
in Fig. 2(E) gezeigten Signalverlauf an der Sekundärwicklung
9 b. Die abgegriffene Sekundärseite 9 b ist über den
Vollweggleichrichter 12 mit der Werkzeugelektrode E und
dem Werkstück W verbunden. Das durch Gleichrichtung erzeugte
Spannungsausgangssignal hat über dem Bearbeitungsspalt
G den in Fig. 2(F) gezeigten Verlauf. Dieses
Spannungsausgangssignal weist eine Reihe zeitlich beabstandeter
diskreter Spannungsimpulse PQ auf, die die
Impulsdauer τ ein · q haben und die zusammen einen Bearbeitungspuls
mit der Dauer T ein und mit der Pausendauer
T aus ergeben. In jedem Bearbeitungspuls T ein liegen die
diskreten Spannungsimpulse QP vor, deren Anzahl die
doppelte Anzahl der Elementarimpulse in der jeweiligen
Impulsfolge jeweils von den Oszillatoren 23, 24 beträgt.
Die Spannungsimpulse QP haben einzeln die Impulsdauer
τ ein · q und sind voneinander durch ein kurzes Mindestintervall
τ aus · m beabstandet, das gleich ist zu 1/2 (t aus · q ,
τ ein · q ). Das Impulsintervall τ aus · m ist so kurz und die
Impedanz 14, 15 in der Spaltentladungsschaltung 13 ist so
bemessen, daß die aufeinander folgenden Quantisierungs
spannungsimpulse PQ in jedem Bearbeitungspuls zu einem im
wesentlichen kontinuierlichen Strom DP führen, der durch
den Arbeitsspalt G innerhalb der Zeitdauer T ein
fließt, die jede einzelne elektrische Bearbeitungsentladung
einer Zeitdauer t ein bildet. In jedem Puls baut ein
dielektrischer Spaltdurchbruch eine Entladungssäule auf,
die die Werkzeugelektrode und das Werkstück über dem Be
arbeitungsspalt überbrückt. Innerhalb der Zeitdauer T ein
folgt ein diskreter Spannungsimpuls nach dem anderen,
während der Spalt ionisiert bleibt, wodurch die einmal
aufgebaute Entladungssäule aufrechterhalten wird. Die
Entladungssäule wird durch die aufeinander folgenden
Spannungsimpulse aufrechterhalten, bis die Zeitdauer T ein
ist oder der letzte Spannungsimpuls endet. Innerhalb jeder
Zeitdauer T ein wird der Spaltdurchbruch mit dem ersten
Spannungsimpuls hervorgerufen; er kann jedoch eine Verzögerung
τ D einer sehr kurzen Zeitdauer nach sich ziehen,
die gleich ist T ein -τ ein . Das Impulsintervall τ aus
zwischen aufeinander folgenden Entladungen DP wird durch
die Verzögerung τ D der Impulszeit T aus ausgedrückt. Somit
wird die Summe aus τ ein +τ aus immer gleich der Summe
aus T ein +T aus .
Es sei darauf hingewiesen, daß in der Anordnung
von Fig. 1 eine Vielzahl von Umsetzerschaltungen 17,
deren jede einen Leistungsschalter 6, einen Transformator
9 und einen Gleichrichter 12 aufweist und die
als eine Einheit zusammengebaut sind, für eine Parallel
verbindung zueinander zwischen der Spannungsversorgung
1 und der Spaltentladungsschaltung 13 vorgesehen ist,
um den Leistungswirkungsgrad zu steigern. Jeder derartige
Umsetzer 17 umfaßt zwei Eingangsanschlüsse, die jeweils
an die Ausgangsanschlüsse 1 a und 1 b der Gleich
spannungsversorgung 1 angeschlossen sind, zwei Steuer
eingangsanschlüsse, die jeweils an die Leiter 21 und 22
angeschlossen sind, und zwei Ausgangsanschlüsse, die in
Reihe zur Spaltentladungsschaltung 13 liegen. Die Anzahl
derartiger paralleler Umsetzer 17 ist entsprechend einem
gewünschten Wert des Spitzenstromes Ip der Entla
dungsbearbeitungsimpulse gegeben, die in der beschriebenen
Weise erzeugt werden.
Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Impulssteuerschaltung
20 zum Steuern des Leistungsschalters 6 in der
Schaltungsanordnung von Fig. 1. Die Schaltung 20 umfaßt
einen U-F-(Spannungs-Frequenz-)Umsetzer 32, der eine
Folge von Quantisierungssignalimpulsen QP liefert, deren
Frequenz f oder Impulsintervall t aus · q sich abhängig
von einem Spaltsignal verändert, das durch eine
Fühlerschaltung 33 erfaßt wird, die mit der Werkzeug
elektrode E und dem Werkstück W verbunden ist. Der Umsetzer
32 wird auch mit einer Reihe von Tastimpulsen
einer Zeitdauer T ein und eines Zeitintervalles T aus von einem
Oszillator 34 beaufschlagt, so daß eine erste Folge
von zeitlich beabstandeten Pulsen (T ein , T aus ) von Quanti
sierungssignalimpulsen QP₁ einer Quantisierungszeit
dauer τ ein · q und eines Intervalles τ aus · q wie dies in
Fig. 4(B) gezeigt ist, vom Ausgang hiervon in den
Leiter 21 abgegeben wird, der die Steueranschlüsse
der Schalttransistoren 8 a und 7 b in Fig. 1 versorgt.
Der Oszillator 34 kann auf ein Spaltsignal von der
Fühlerschaltung 33 ansprechen, um eine Änderung der
Zeitdauer T ein und/oder T aus entsprechend dem Zustand
des Bearbeitungsspaltes G zu erlauben. Der Ausgang
des U-F-Umsetzers 32 ist auch mit einer Verzögerungs
schaltung 35 verbunden, die so ausgelegt ist, daß sie
die einzelnen Quantisierungssignalimpulse um die Hälfte
der Zeitdauer verzögert, um eine zweite Folge von zeit
lich beabstandeten Quantisierungssignalimpulsen QP₂,
die in Fig. 4(C) gezeigt sind, an den Leiter 22 abzugeben,
der die Steuereingänge der Schalttransistoren
7 a und 7 b in Fig. 1 versorgt. Hier werden wiederum
die Transistoren 8 a und 8 b mit der ersten Folge von Quan
tisierungssignalimpulsen QP₁ ein- und ausgeschaltet,
und die Transistoren 7 a und 7 b werden mit der zweiten
Folge von Quantisierungssignalimpulsen QP₂ ein- und
ausgeschaltet, um am Transformator 9 eine Reihe von
zeitlich beabstandeten Pulsen von abwechselnden Quan
tisierungssignalimpulsen zu erzeugen, wie diese in Fig. 4(D)
gezeigt sind. Das letzte Spannungsausgangssignal,
das am Ausgang des Gleichrichters 12 über dem Arbeitsspalt
G auftritt, nimmt den in Fig. 4(E) gezeigten
Verlauf an. Es ist zu ersehen, daß in jeder Zeitdauer
T ein die Ausgangsquantisierungsspannungsimpulse mit der
festen Quantisierungsdauer τ ein · q mit dem Impulsintervall
τ aus · m auftreten, das sich entsprechend dem Spaltsignal
verändert. Die Frequenz 2f der Quantisierungs
spannungsimpulse QP in jedem Puls T ein kann innerhalb
eines festen Bereiches, beispielsweise zwischen
200 kHz und 2 MHz, verändert werden. Der U-F-Umsetzer
32 sollte dann auf eine Frequenzänderung zwischen 100 kHz
und 1 MHz angepaßt sein.
Die Schaltungsanordnung von Fig. 5 zeigt eine
andere Ausführungsart eines Teils der Impulssteuer
schaltung 20, wobei im Detail nur der Teil dargestellt
ist, der die Elementarimpulse QP₀ einer Phase entsprechend
QP₁ oder QP₂ erzeugt und innerhalb der Zeitdauer
T ein freigibt. Die Impulssteuerschaltung 120 weist
einen Oszillator 123 auf, der die Folge der Elementarimpulse
QP₀ der Impulsdauer t ein · q und der Impuls
pausendauer τ aus · q zum ersten Eingang 125 a eines UND-
Glieds 125 speist, das einem der Torschaltungen 25 oder
26 entspricht. Der Ausgang des UND-Glieds 125 ist über
einen Verstärker 136 mit der Leistungsschaltereinrich
tung 6 verbunden.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 5 sind zwei Zähler
137 und 138 vorgesehen, um die Zeitdauer T ein bzw. die
Pausendauer T aus von Tastsignalimpulsen GP für die
Elementarimpulse QP₀ zu bestimmen. Somit ist der
Zähler 138 mit dem Ausgang des Oszillators 123 verbunden,
um Elementarimpulse QP₀ zu zählen, und setzt,
wenn der Zählerstand einen vorbestimmten Wert erreicht,
der das Zeitintervall T aus festlegt, ein Flipflop 139.
Das Flipflop 139 - wenn gesetzt - beginnt einen Tastimpuls
GP, der am UND-Glied 125 über dessen zweiten
Eingang 125 b liegt, um die Elementarimpulse zu tasten,
die über dessen ersten Eingang 125 a eingespeist sind.
Das Flipflop 139 bewirkt im gesetzten Zustand auch,
daß der Zähler 137 das Zählen der Elementarimpulse QP₀
vom Oszillator 123 beginnt. Wenn der Zählerstand einen
vorbestimmten Wert erreicht, der die Zeitdauer T ein
festlegt, wird der Zähler 137 und das Flipflop 139 zurück
gesetzt. Im rückgesetzten Zustand beendet das Flipflop 139
den Tastimpuls GP, der die Elementarimpulse vom Oszillator
123 durch das UND-Glied 125 freigibt. Mit dem Zurück
setzen des Flipflops 139 beginnt der Zähler 138 das
Zählen von Elementarimpulsen vom Oszillator 123. Es
ist daher zu ersehen, daß eine Reihe von zeitlich be
abstandeten Elementarimpulsen (τ ein · q , τ aus · q ) am
Ausgang des UND-Glieds 125 während der Zeitdauer T ein
auftreten, um damit den Leistungsschalter 6 ein- und
auszuschalten. Dies bewirkt, daß eine Reihe von Impulsen
QP der Impulsdauer t ein · q und der Impulspausendauer
τ aus · q am Bearbeitungsspalt auftritt. Hier ist
wiederum die Impulspausendauer t aus · q so kurz, und
die Spaltenladungsschaltung 13 ist mit einer Impedanz
14 und 15 gemäß Fig. 1 so aufgebaut, daß die
aufeinander folgenden diskreten Elementarimpulse QP
zu einem im wesentlichen kontinuierlichen und gepulsten
Arbeitsstromimpuls führen, der durch den Arbeitsspalt
G innerhalb der Zeitdauer T ein fließt, die jede
einzelne elektrische Bearbeitungsentladung einer Zeitdauer
τ ein bildet, die im wesentlichen durch die
Zeitdauer T ein bestimmt ist.
Die Impulssteuerschaltung 120 von Fig. 5 enthält
auch ein ODER-Glied 140, dessen Ausgangsanschluß an
den Setzanschluß des Flipflops 139 angeschlossen ist
und dessen erster Eingangsanschluß 140 a mit dem Ausgang
des Zählers 137 verbunden ist. Das ODER-Glied 140
hat einen zweiten Anschluß 140 b, der von einer Spalt
überwachungsschaltung 28, 31 gemäß Fig. 1 wegführt,
die auf ein Spannungssignal anspricht, das an Fühler
widerständen 28 und 29 auftritt, die mit der Werkzeug
elektrode E und dem Werkstück W verbunden ist. Die
Spaltüberwachungsschaltung überwacht die Spaltent
ladungsspannung VG und gibt ein "1"-Signal ab, wenn
diese unter einen vorbestimmten Schwellenwertpegel
abfällt. Wenn dieses Signal am ODER-Gied 140 liegt,
wird das Flipflop 139 rückgesetzt, selbst wenn der
Zähler 137 noch zählt oder die vorbestimmte Zeitdauer
T ein zeitlich noch nicht ausgetaktet wurde.
Somit endet die einheitliche Entladung, und das Ent
ladungsintervall beginnt früher als der voreingestellte
Zeitpunkt. Die nächste einheitliche Entladung
beginnt nach Ablauf der Pausendauer T aus , die ebenfalls
festgelegt ist. Aus dieser Anordnung ist zu ersehen,
daß dort keine wesentliche Änderung der Pausendauer T aus
auftritt.
Mit dieser Anordnung ist es somit möglich, die
Entladungsdauer von einer Entladung zur nächsten angepaßt
an den Entladungszustand zu verändern.
Es hat sich als insbesondere wichtig im EDM-Prozeß
erwiesen, die Oberfläche des Werkstückes frei von
thermischen Reaktionsprodukten zu halten, die sich
dort leicht aus der Arbeitsflüssigkeit bilden.
Wenn beispielsweise ein Kohlenwasserstoff, wie Kerosin,
für das flüssige Dielektrikum verwendet wird, dann
baut sich leicht thermisch zersetztes
Graphit oder Kohlenstoff oder Karbid auf der Werkstückoberfläche
auf. Wenn eine wäßrige Flüssigkeit für das
flüssige Dielektrikum benutzt wird, dann entsteht leicht
eine Schicht aus Metalloxid auf der Werkstückoberfläche.
Eine derartige Auftragung kann entweder nicht durch eine
folgende Entladung zerstört werden oder sollte eine übermäßige
Entladungsenergie nach sich ziehen. Es wurde nun
erkannt, daß mit dem Aufbauen der Auftragung oder Ab
scheidung die Entladungsspannung in jedem Impuls unter
einen Schwellenwertpegel abfällt, der von den Elektroden-
und Werkstückmaterialien sowie von den Entladungs
impulsparametern abhängt. Beispielsweise wurden die folgenden
Schwellenwerte ermittelt:
Demgemäß erfolgt die Schwellenwerteinstellung in
der Fühlerschaltung 28, 31 gemäß der besonderen Bear
beitungseinstellung, um das "1"-Ausgangssignal zu liefern
und dieses an das ODER-Glied 140 zu legen, wodurch
die einheitliche Entladung DP beendet wird, wenn die
Spaltspannung unter den besonderen Schwellenwertpegel
abfällt.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführung der Impuls
steuerschaltung 220, die vielseitig verwendbar ist. Diese
Schaltung 220 umfaßt auch einen Oszillator 223, der
eine Folge von Elementarimpulsen QP₀ der Impulsdauer
τ ein · q und der Impulspausendauer τ aus · q erzeugt, die
in ein UND-Glied 225 über dessen ersten Eingang 225 a
eingespeist sind.
Die Elementarimpulse QP₀ liegen an einem Zähler 237
und werden darin gezählt. Wenn dessen Zählerstand einen
vorbestimmten Wert erreicht, der die Pausendauer T aus
festlegt, gibt der Zähler 237 ein "0"-Signal ab. Der
Zähler 237 ist so aufgebaut, daß er weiter das "0"-
Signal abgibt, bis er durch einen weiteren, weiter
unten erläuterten Zähler rückgesetzt wird, der die
Zeitdauer T ein festlegt. Der Zähler 237 erzeugt so
über seinen Ausgang 237 d eine Reihe von Impulsen A
der Zeitdauer T ein und der Pausendauer T aus , wobei
T ein und T aus jeweils größer als τ ein · q , τ aus · q sind.
Diese Impulse A werden in das UND-Glied 225 über
dessen zweiten Eingang eingespeist. Als Ergebnis wird
eine Reihe zeitlich beabstandeter Impulsfolgen QP
(T ein , T aus ), die die Elementarimpulse QP₀ (τ ein · q ,
τ aus · q ) enthalten, vom Ausgang 225 d des UND-Glieds
225 abgegeben. Der maximale Zählerstand des Zählers 237
sit in gewünschter Weise voreinstellbar, so daß die
Zeitdauer T ein in gewünschter Weise voreingestellt
werden kann.
Die Elementarimpulse QP₀ vom Oszillator 223 liegen
auch einem Frequenzteiler 242 an, der über seinen Ausgang
242 d eine Reihe von schmalen Impulsen B mit derselben
Impulsdauer T ein · q , jedoch mit einer Periodendauer
erzeugt, die ein Vielfaches der Periodendauer der
Elementarimpulse beträgt. Das Teilerverhältnis des
Frequenzteilers 242 ist einstellbar, so daß die
Periodendauer der Ausgangsimpulse in gewünschter Weise
voreingestellt werden kann. Die Impulse B liegen einem
UND-Glied 243 über dessen erstem Eingang 243 a und
weiteren Zählern 244 und 245 an, die jeweils einen
voreinstellbaren maximalen Zählerstand aufweisen. Der
Zähler 245 dient zum Rücksetzen des Zählers 237.
Der Zähler 245 setzt den Zähler 237 zurück, wenn
er bis zu einer vorbestimmten Anzahl der Impulse B
aufwärtszählt, die die Zeitdauer T ein der Impulse A
festlegt. Der Zähler 244 wird rückgesetzt, wenn der
Zähler 237 nach dem Rücksetzen das "1"-Signal an seinem
Ausgang 237 d erzeugt. Der Zähler 244 zählt dann die
vom Frequenzteiler 242 eingespeisten Impulse B. Sooft
der Zähler 244 bis zu seinem voreingestellten maximalen
Zählerstand die Impulse B aufwärtsgezählt hat, gibt er
an seinem Ausgang 244 d ein "1"-Signal ab. Somit wird
eine Folge von im Vergleich mit den Zählimpulsen B breiten
Impulsen C am Ausgang 244 d des Zählers 244 erzeugt
und an das UND-Glied 243 über den zweiten Eingang 243 b
angelegt. Jeder Impuls C dient dann zum Tasten der
schmalen Impulse B. Dadurch wird eine Folge periodisch
unterbrochener Impulse D, die Gruppen (C) von schmalen
Impulsen B aufweisen, am Ausgang 243 d des UND-Glieds
243 abgegeben. Der Ausgang 243 d des UND-Glieds 243
und der Ausgang 225 d des UND-Glieds 225 bilden die
Eingänge eines ODER-Glieds 246 mit einem Ausgang 246 d.
Der Ausgang 237 d des Zählers 237, der Ausgang 225 d
des UND-Glieds 225, der Ausgang 246 d des ODER-Glieds
246, der Ausgang 242 d des Frequenzteilers 242, der Ausgang
243 d des UND-Glieds 243 und der Ausgang 244 d des
Zählers 244 sind jeweils über Schalter 247, 248, 249,
250, 251 und 252 mit dem Leiter verbunden, der zu den
Steueranschlüssen des Leistungsschalters führt. Die
Schalter 247 bis 252 werden selektiv betätigt und geschlossen
gemäß der Anforderung für ein besonderes
Format und den Bereichen der Impulsdauer und des Intervalles
der Arbeitsstromimpulse, die an den Arbeitsspalt
zu legen sind.
Bei geschlossenem Schalter 248 schalten die Impulse
QP den Leistungsschalter über seinen Steuereingang ein und
aus, so daß eine Reihe zeitlich beabstandeter Arbeits
stromimpulse (T ein , T aus ) aus diskreten Elementarimpulsen
(τ ein · q , τ aus · q ) an der Werkzeugelektrode und
am Werkstück anliegen, und diese Spannungsimpulse führen -
wie erläutert wurde - in jedem Puls zu einem im wesentlichen
kontinuierlichen und gepulsten Stromfluß durch
den Bearbeitungsspalt innerhalb der Zeitdauer T ein ,
die jeden einzelnen Arbeitsstromimpuls der gewünschten
Dauer τ ein bildet.
Der Schalter 247 kann geschlossen werden, um den
Leistungsschalter 206 einfach mit den Signalimpulsen
A ein- und auszuschalten. Der Schalter 252 kann geschlossen
werden, wenn eine Folge von Arbeitsstromimpulsen
mit in weitem Bereich veränderlicher Impulsdauer und
Pausendauer entsprechend den im Zähler
244 voreingestellten Impulsen C gefordert wird. Der
Ausgang 244 d des Zählers 244 kann mit dem UND-Glied
225 mittels eines weiteren Eingangs hiervon über einen
Schalter verbunden werden, der zusammen mit dem Schalter
248 geschlossen werden kann, während der zweite
Eingang 225 b vom Ausgang 237 d des Zählers 237 getrennt
ist. Dann wirken die Impulse C als Tastsignale für
die Elementarimpulse PQ₀ gerade wie die Impulse A,
und am Bearbeitungsspalt tritt eine Reihe von einheitlichen
Bearbeitungsimpulsen auf, deren jeder von den
Elementarimpulsen integriert ist, die jedoch eine Ent
ladungszeit τ ein und eine Pausendauer τ aus in einem
durch die Impulse C voreinstellbaren Bereich haben.
Bei geschlossenem Schalter 250 liegt ein schmaler
Impuls B am Eingang 221 für den Leistungsschalter 206
vor, um am Bearbeitungsspalt eine gleichmäßige Folge
schmaler Arbeitsstromimpulse anzulegen, die für eine
feine oder ultrafeine EDM-Bearbeitung geeignet sind
und deren Impulsdauer und -pause im Oszillator 223
und im Frequenzteiler 242 voreingestellt sind.
Der Schalter 251 kann geschlossen werden, um eine
Folge periodisch unterbrochener oder gruppenweise auf
tretender schmaler Arbeitsstromimpulse D zu erzeugen,
die einzeln eine Impulsdauer und eine mit den Signal
impulsen B eingestellte Impulspause haben, während die
Dauer der einzelnen Gruppen und deren Pausendauer durch
die Impulse C bestimmt sind. Die am Arbeitsspalt
entsprechend den Impulsen B erzeugten schmalen Arbeits
stromimpulse sind - unabhängig davon, ob sie gleichmäßig
aufeinander folgen oder intermittierend unterbrochen
sind - voneinander ausreichend durch die Impulspause
getrennt, so daß die sich ergebende Entladung nicht
kontinuierlich wird, sondern ihren diskreten Charakter
behält.
Das Schließen des Schalters 249 erzeugt ein sehr
vorteilhaftes Format der Entladungsimpulse. Der Leistungsschalter
spricht dann auf das Schaltersignal an,
das am Ausgang 246 d des ODER-Glieds 246 auftritt. Der
erste Eingang 246 a des ODER-Glieds 246 ist mit den in
Fig. 8(A) gezeigten Impulsen QP beaufschlagt. Wie
oben erläutert wurde, umfaßt das Impulsformat QP eine
Folge zeitlich beabstandeter Pakete aus Elementarimpulsen
der Zeitdauer T ein und der Pausendauer T aus , die
die Zeitdauer τ ein und das Intervall t aus der Arbeits
stromimpulse bestimmen. Die Elementarimpulse haben
die Zeitdauer τ ein · q und die Impulspause τ aus · q .
Der zweite Eingang 246 b des ODER-Glieds 246 ist mit
den in Fig. 8(B) gezeigten Impulsen D beaufschlagt.
Die Impulse D umfassen eine Folge zeitlich beabstandeter
Gruppen schmaler Impulse, deren Impulsdauer gleich der
Impulsdauer τ ein · q der Elementarimpulse haben können,
die jedoch eine viel größere Pausendauer als die
Elementarimpulspause τ aus · q aufweisen, wobei die
Gruppen mit einer Einschaltdauer T 1 und einer
Pausendauer T 2 gezeigt sind. Es ist zu ersehen, daß
die Summe aus T 1 und T 2 gleich der Summe aus T ein und
T aus ist.
Somit ist zu ersehen, daß am Ausgang 246 d des
ODER-Glieds 246 während der Zeitdauer (T 1+T 2) zuerst
die Elementarimpulse QP₀ vom Oszillator 223 und die
schmalen Impulse B vom Frequenzteiler 242 gleich
zeitig auftreten, bis die Zeitdauer T ein endet. Danach
werden die Elementarimpulse QP₀ gehindert, das
Glied 225 zu durchlaufen, und der Frequenzteiler 242
liefert weiter die schmalen Impulse B über das Glied 243
bis zum Erlöschen der Zeitdauer T 1. Dann werden die
schmalen Impulse B gehindert, das Glied 243 zu durchlaufen,
und die Pausenzeit T 2 beginnt. Die Pausenzeit T 2
dauert fort, während der Zähler 245 die schmalen Takt
impulse B vom Frequenzteiler 242 zählt. Nach Ablauf
der Pausenzeit T 2 beginnen gleichzeitig die Zeiten T ein
und T 1. Die Zeit T 1 dauert fort, während der Zähler 244
die schmalen Taktimpulse B vom Frequenzteiler 242 zählt.
Somit tritt dort eine Folge des in Fig. 8(C) gezeigten
Impulsformats E am Eingang 221 in den Leistungsschalter
206 auf. Der Schalter 206 wird ein- und ausgeschaltet,
um Bearbeitungsimpulse der Signalform genau entsprechend
dem Impulsformat E zu erzeugen.
Es hat sich gezeigt, daß das Impulsformat E Vorteile
gegenüber dem Impulsformat D bietet. Beispielsweise
können im Impulsformat D die Impulsdauer und die
Pausendauer jeweils 3 bzw. 4 µs betragen, während die
Zeitdauern T 1 und T 2 den Wert 1 ms bzw. 500 µs haben
können. Mit einem für die Entladungen auf 10 A festgelegten
Spitzenstrom Ip ist eine Abtragungsgeschwindigkeit
erzielbar, die höchstens 0,11 mm/min in der anfänglichen
instabilen Bearbeitungsphase und höchstens 0,28 mm/min
in der nachfolgenden stabilen Bearbeitungsphase
einer gegebenen Bearbeitung beträgt. Wenn jedoch
in jeder Gruppe der schmalen Impulse D ein langer Impuls
QP enthalten ist, der 15 Elementarimpulse der Zeitdauer
τ ein · q von 3 µs mit dem Intervall t aus · q von 1 µs sammelt,
um einen einzigen einheitlichen Entladungsimpuls
einer Zeitdauer τ ein von 100 µs zu bilden, und die
Elementarimpulse auf einen Spitzenstrom von 10 A eingestellt
sind, dann hat sich gezeigt, daß eine erhöhte
Abtragungsgeschwindigkeit erhalten wird, die 0,26 mm/min
in der Anfangsphase und 32 mm/min in der folgenden Phase
der gleichen Bearbeitung beträgt.
Eine weitere, in Fig. 7 gezeigte Schaltungsanordnung
320 kann verwendet werden, um das in Fig. 8(D) gezeigte
Impulsformat F zu erzeugen, in dem der besondere
lange Impuls in jeder vierten und allgemein in jeder
n-ten Gruppe der schmalen Impulse enthalten ist. In
diesem Ausführungsbeispiel erzeugt ein Oszillator 323
eine Folge von Elementarimpulsen QP₀ und legt diese
an einen ersten Eingang 325 a eines UND-Glieds 325, das
seinerseits einen ersten Eingang 346 a eines ODER-Glieds
346 beaufschlagt. Die Elementarimpulse QP₀ sind
auch zu einem Frequenzteiler 342 gespeist, um zu einer
Folge schmaler Signalimpulse B mit einer größeren Impuls
pausendauer zu führen. Diese letzteren Signale B
werden in einen ersten Eingang 343 a eines UND-Glieds
343 gespeist, das seinerseits einen zweiten Eingang
346 b des ODER-Glieds 346 beaufschlagt.
Der zweite Eingang 343 b des UND-Glieds 343 umfaßt ein Invertierglied,
das mit Impulsen C₀ gespeist ist, die durch
einen Impulsgenerator 344 geliefert werden, der dem
UND-Glied 243 in der Schaltungsanordnung von Fig. 6
entspricht. Die Signalimpulse C₀ werden nach Phasen
umkehr durch das Invertierglied 343 b über das UND-
Glied 343 geschickt, wodurch die schmalen Impulse B
vom Frequenzteiler 342 getastet werden. Dadurch wird
das Impulsformat D erzeugt und dem ODER-Glied 346
eingegeben. Die Impulse C₀ liegen auch einem ersten
Eingang eines weiteren UND-Glieds 353 dem Eingang
eines Zählers 354 an, dessen Ausgang an einen zweiten
Eingang des UND-Glieds 353 geführt ist. Der Ausgang
des letzteren UND-Glieds 353 führt zu einem zweiten
Eingang 325 b des UND-Glieds 325.
Der Zähler 354 zählt die Signalimpulse C₀ vom
Impulsgenerator 344 und speist, wenn sein Zähler
stand einen voreingestellten Wert erreicht, ein Tast
signal zum UND-Glied 353. Das letztere gibt so eine
Reihe von Impulsen A₀ mit einer Periodendauer ab, die
ein Vielfaches n der Periodendauer der Impulse C₀
ist, und nach Abgabe jedes A′-ten Impulses setzt es
den Zähler 354 zurück. Die vom Oszillator 323 in das
UND-Glied 325 gespeisten Elementarimpulse QP₀ werden
durch die Impulse A′ getastet und ergeben somit das
Impulsformat QP. Demgemäß erzeugt das auf die Impulse D
und auch die Impulse QP ansprechende ODER-Glied 346
das in Fig. 8(D) gezeigte Impulsformat F.
Claims (10)
1. Schaltung zum Erzeugen funkenerosiver Arbeitsstromimpulse
(DP), die eine Stromimpulsdauer τ ein und eine Stromim
pulspause τ aus haben, mit einer Impulssteuerschaltung
(20; 120; 220; 320), die eine Leistungsschaltereinrichtung
(6) mit einer gegenüber der Frequenz der Arbeits
stromimpulse (DP) höheren Frequenz ein- und ausschaltet,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Impulssteuerschaltung (20; 120; 220; 320) aufweist:
- a1) eine Oszillatorschaltung (23; 24; 123; 223; 323), die eine Folge diskreter und zeitlich beabstandeter Elementarimpulse (QP₁, QP₂; QP₀) mit einer Im pulsdauer t ein · q und einer Impulspausendauer τ aus · q erzeugt, die jeweils kleiner als die Arbeitsstrom impulsdauer τ ein und die Arbeitsstromimpulspause τ aus sind,
- a2) eine Tasteinrichtung (27; 138-140; 237, 244, 245; 344, 353, 354), die eine Torschaltung (25, 26; 125; 225; 325) für eine Zeitdauer T ein freigibt und für eine Pausendauer T aus sperrt, so daß diese Torschaltung (25, 26; 125; 225; 325) während der Zeitdauer T ein eine Folge der Elementarimpulse (QP₁, QP₂) der Leistungsschaltereinrichtung (6), um diese ein/auszusteuern, zuführt, wobei die Zeit dauer T ein und die Pausendauer T aus jeweils im wesentlichen gleich der Arbeitsstromimpulsdauer t ein und der Arbeitssstromimpulspause τ aus sind,
- b) die Leistungsschaltereinrichtung (6) an ihrem Ausgang Wechselspannungsimpulse (TP) abgibt, die über einen Transformator (9) und eine Gleichrichterschaltung (12) einer Impedanzeinrichtung (13) zugeführt werden,
- c) und die Impedanzeinrichtung (13) die aufeinanderfolgenden Elementarimpulse zu einem im wesentlichen kontinuierlichen und gepulsten Stromfluß (DP) durch den Arbeits spalt (G) innerhalb der Zeitdauer T ein formt, der die jeweilige elektrische Bearbeitungsentladung während der Stromimpulsdauer τ ein bildet.
2. Schaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leistungsschaltereinrichtung (6) in Reihe mit der
Spannungsquelle (1) und dem Arbeitsspalt (G) verbun
den ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Primärwicklung (9 a) des Transformators (9) in Reihe mit der Spannungsquelle (1) und der Leistungsschaltereinrichtung (6) geschaltet ist und
ein Gleichrichter (12) zwischen der Sekundärwicklung (9 b) des Transformators (9) und dem Arbeitsspalt (G) einge schaltet ist.
die Primärwicklung (9 a) des Transformators (9) in Reihe mit der Spannungsquelle (1) und der Leistungsschaltereinrichtung (6) geschaltet ist und
ein Gleichrichter (12) zwischen der Sekundärwicklung (9 b) des Transformators (9) und dem Arbeitsspalt (G) einge schaltet ist.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leistungsschaltereinrichtung (6) zwei Halbleiterleistungs schalter (7, 8) aufweist, deren jeder den Ausgang der Spannungsquelle (1) mit der Primärwicklung (9 a) des Transformators (9) so verbindet, daß durch die Primär wicklung (9 a) der Strom von der Spannungsquelle (1) in jeweils entgegengesetzten Richtungen fließen kann,
die Oszillatorschaltung zwei Impulsgeneratoren (23, 24) aufweist, von denen einer eine erste Impulsfolge (QP₁) aus Elementarimpulsen erzeugt, und von denen der andere eine zweite Impulsfolge (QP₂) aus Elementarimpulsen mit jeweils identischen Impulsdauern τ ein · q und Impulspausen dauern τ aus · q so erzeugt, daß die Impulsfolge (QP₂) gegenüber der Impulsfolge (QP₁) um eine halbe Periode phasen verschoben ist,
die Tasteinrichtung (27) die beiden Impulsfolgen (QP₁, QP₂) durch Freigabe der Schaltsteuereinrichtung (25, 26) dem ersten und zweiten Schalter (7, 8) innerhalb der Zeit dauer T ein zuführt, wodurch innerhalb der Zeitdauer T ein im Transformator (9) Wechselspannungsimpulse erzeugt wer den
und der Gleichrichter (12) die Wechselspannungsimpulse gleichrichtet, wodurch die Impulspakete aus den beiden Impulsfolgen (QP₁ und QP₂) am Arbeitsspalt (G) so erzeugt werden, daß die hochfrequenten Spannungsimpulse (QP) die doppelte Frequenz wie die Frequenz jeder Elementarim pulsfolge (QP₁, QP₂) haben.
die Leistungsschaltereinrichtung (6) zwei Halbleiterleistungs schalter (7, 8) aufweist, deren jeder den Ausgang der Spannungsquelle (1) mit der Primärwicklung (9 a) des Transformators (9) so verbindet, daß durch die Primär wicklung (9 a) der Strom von der Spannungsquelle (1) in jeweils entgegengesetzten Richtungen fließen kann,
die Oszillatorschaltung zwei Impulsgeneratoren (23, 24) aufweist, von denen einer eine erste Impulsfolge (QP₁) aus Elementarimpulsen erzeugt, und von denen der andere eine zweite Impulsfolge (QP₂) aus Elementarimpulsen mit jeweils identischen Impulsdauern τ ein · q und Impulspausen dauern τ aus · q so erzeugt, daß die Impulsfolge (QP₂) gegenüber der Impulsfolge (QP₁) um eine halbe Periode phasen verschoben ist,
die Tasteinrichtung (27) die beiden Impulsfolgen (QP₁, QP₂) durch Freigabe der Schaltsteuereinrichtung (25, 26) dem ersten und zweiten Schalter (7, 8) innerhalb der Zeit dauer T ein zuführt, wodurch innerhalb der Zeitdauer T ein im Transformator (9) Wechselspannungsimpulse erzeugt wer den
und der Gleichrichter (12) die Wechselspannungsimpulse gleichrichtet, wodurch die Impulspakete aus den beiden Impulsfolgen (QP₁ und QP₂) am Arbeitsspalt (G) so erzeugt werden, daß die hochfrequenten Spannungsimpulse (QP) die doppelte Frequenz wie die Frequenz jeder Elementarim pulsfolge (QP₁, QP₂) haben.
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannungsquelle (1) eine Gleichspannungsquelle ist und
eine Gleichrichterschaltung aufweist, die ohne Zwischen
schaltung eines Transformators mit einer Netzwechselspan
nungsquelle verbunden ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Primärwicklung (9 a) des Transformators ein Serienschwing
kreis (10, 11) parallelgeschaltet ist.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Leistungsschaltereinrichtung (6), der Transformator (9) und der Gleichrichter (12) eine Schaltungseinheit bilden und
eine Vielzahl solcher Schaltungseinheiten zur wahlweisen Verbindung zwischen den Ausgangsanschlüssen der Spannungs quelle (1) und den Eingangsanschlüssen der Spaltentla dungsschaltung (13) vorgesehen ist, um eine besondere Stromstärke bei der elektrischen Bearbeitungsentladung einzustellen.
die Leistungsschaltereinrichtung (6), der Transformator (9) und der Gleichrichter (12) eine Schaltungseinheit bilden und
eine Vielzahl solcher Schaltungseinheiten zur wahlweisen Verbindung zwischen den Ausgangsanschlüssen der Spannungs quelle (1) und den Eingangsanschlüssen der Spaltentla dungsschaltung (13) vorgesehen ist, um eine besondere Stromstärke bei der elektrischen Bearbeitungsentladung einzustellen.
8. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch
eine auf den Zustand des Arbeitsspaltes (G) ansprechende
Fühlereinrichtung (28, 31) zum Steuern wenigstens
der Ein-Zeitdauer T ein oder der Pausendauer T aus .
9. Schaltung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fühlereinrichtung (28, 31) auf eine Spaltspannung jeder
einzelnen elektrischen Bearbeitungsentladung anspricht und
die Zeitdauer T ein durch Beendigung des Impulspakets (QP)
festlegt, nachdem die erfaßte Spaltspannung unter einen vor
bestimmten Schwellenwert abgefallen ist, während die Pausendauer
T aus auf einem festen Wert gehalten wird.
10. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch
eine Fühlereinrichtung, die aus der Spannung am Arbeits
spalt (G) ein Analogsignal bildet, das den Zustand des
Arbeitsspaltes (G) angibt und auf die Oszillatorschaltung
einwirkt, um Elementarimpulse mit einer Frequenz proportional
zum Analogsignal zu erzeugen.
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