DE2559502A1 - Induktions-heizvorrichtung - Google Patents
Induktions-heizvorrichtungInfo
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Description
Dipl.-Chem. Bühling Dipl.-Ing. Kinne
2559502 Dip!""ln9'Grupe
8000 München 2, Postfach 202403 Bavariarlng 4
Tel.: (0 89)53 9653-56
Telex: 5 24845 tipat
cable. Germaniapatent München
26. Juli 1976 B 7522/case PG50-7620-1
Matsushita Electric Industrial Co.,Ltd., Kadoma, Osaka (Japan)
Induktions-Heizvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Induktions-Heizvorrichtung mit einer Heizeinheit, die wenigstens eine Heizspule enthält
und mit einem statischen Umformer zwischen einer Wechselstromquelle und der Heizeinheit, der den zugeführten Wechselstrom
in einen Hochfrequenzstrom umformt und dadurch ein kommu.-tierendes
Magnetfeld in der Heizspule erzeugt/ wobei der Umformer einen Umschalter aufweist, der an einer Steuerelektrode
triggerbar ist, um den Hochfrequenzstrom mit einer der Triggerfrequenz gleichen Frequenz zu kommutieren.
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-JL-
Bei einer Induktions-Heizvorrichtung wird gewöhnlich ein statischer Umformer verwendet, der aus wenigstens einer Heizspule,
einem Resonanzkondensator und einer Festkörper-Schalteinrichtung
aus Halbleiterelementenbesteht. Wenn die Induktions-Heizvorrichtung
als Kochgerät verwendet wird und durch eine Last, beispielsweise eine Koch- oder Bratpfanne, die in der Nähe der
Heizspule abgesetzt wird, belastet wird, schwankt die von der Schaltung einschließlich der Heizspule erzeugte Impedanz in einem
weiten Bereich je nach dem Material, das die an die Heizspule angekoppelte
Last bildet. Dadurch ergeben sich unerwünscht hohe Schwankungen in den Arbeitsbedingungen der Heizspule und des Umformers
und insbesondere bei den Halbleiterelementen, die den Umschalter bilden. Diese Gefahr ist besonders beim Einschaltbetrieb
der Vorrichtung und in einem solchen Zustand ausgeprägt, bei dem die Heizspule einer zunehmenden Last ausgesetzt wird«
Die Schwankungen in den Betriebsbedingungen des Umformers und der Heizspule sind Ursache für ungewöhnliche Strom- oder Spannungsänderungen an der Heizspule. Daraus ergibt sich die Gefahr, daß
die Heizspule durchbrennt und das in der Heizvorrichtung enthaltene Isoliermaterial zerstört wird.
Es ist bereits eine Induktions-Heizvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt (DT-OS 2 3o4 411). Bei der bekannten
Vorrichtung besteht die Heizeinheit aus der Reihenschaltung der Heizspule mit einem Filterkondensator, deren beider
Resonanzfrequenz im unbelasteten Zustand der Heizspule unterhalb der Frequenz des vom statischen Umformer gelieferten Speisewechsel
Stroms ist. Um einen möglichst sinusförmigen Laststrom in der Heizspule zu erhalten, ist jedoch der Unterschied der
beiden genannten Frequenzen nicht sehr hoch. Eine Belastung der Heizspule durch eine Bratpfanne oder dergleichen führt zu einer
Verringerung der Induktivität der Heizspule und damit zu einer Erhöhung der von dieser Induktivität beeinflußten Resonanzfrequenz.
Diese Resonanzfrequenz kann dadurch größer als die Frequenz des Speisewechselstroms werden. In einem solchen Fall schwingt je-
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doch der statische Umformer nicht oder nur schwer an. Zur Lösung dieses Problems ist bei der bekannten Induktions-Heizvorrichtung
eine veränderliche Induktivität vorgesehen, die mit der Heizspule in Reihe geschaltet und so mit einem Hauptschalter gekuppelt
ist, daß sie unmittelbar nach dem Einschalten einen hohen Wert aufweist, der sich nach Erreichen eines stabilen Arbeitszustands
des Umformers verringert. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, daß die Resonanzfrequenz der den Umformer belastenden
Heizeinheit einschließlich der zusätzlichen Induktivität unterhalb der Frequenz des Umformers liegt, so daß dieser sicher anschwingen
kann.
Es ist auch bekannt, einen stabilen Betrieb des Umformers durch eine Änderung der Resonanzfrequenz des Umformers zu
erzielen. Hierzu waren jedoch bislang aufwendige Schaltungen erforderlich, die zu einer Herabsetzung der Betriebssicherheit und
einer Erhöhung der Herstellungskosten führten.
Aus der DT-OS 2 317 565 ist ein Induktions-Heizgerät
bekannt, bei dem die Heizeinheit in ihrer Resonanzfrequenz von einem selbsterregten Oszillator gespeist wird. Der selbsterregte
Oszillator ist mit einer Startschaltung versehen, die sein Anschwingen ermöglicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Induktionsheizeinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß mit
einfachen Mitteln beim Einschalten der Vorrichtung ein schnelles Erreichen des stabilen Arbeitszustands des statischen Umformers
gewährleistet ist. -
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst. Der Anspruch 2 enthält eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Lösung.
Erfindungsgemäß besitzt die Induktions-Heizeinrichtung eine Steuereinrichtung, die den Umschalter während der anfängli-
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chen Betriebsstufe mit einer bestimmten Frequenz triggert und danach die Triggerfrequenz für den Umschalter auf einen vorgegebenen
Normalwert verstellt- Die Steuerschaltung besitzt eine
Frequenzsteuereinrichtung, die den Umschalter während der anfänglichen Betriebsstufe mit einer bestimmten Frequenz triggert, die
höher als die Normalfrequenz ist. Ferner besitzt die Steuerschaltung einen Zeitgeber, der eine der anfänglichen Betriebsstufe
entsprechende Verzögerungszeit auf v/eist und die Frequenzsteuereinrichtung
nach Ablauf der Verzögerungszeit derart betätigt, daß die Triggerfrequenz des Umschalters auf die Normalfrequenz
reduziert wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung, teilweise in Blockform, einer allgemeinen Anordnung der erfindungsgemäßen
Induktions-Heizvorrichtung,
Fig. 2a bis 2c graphische Darstellungen von Beispielen für die Triggerimpulse (Fig. 2a), die an den Halbleiterumschalter
in dem Umformer der in Fig. 1 gezeigten Anordnung angelegt werden, den Strom (Fig. 2b), der durch den Umschalter
fließt, wenn die Triggerimpulse von Fig. 2a auftreten, und die Spannung (Fig. 2c), die über dem Umschalter auf-
- gebaut wird, wenn der in Fig. 2b gezeigte Strom durch ihn hindurchfließt,
Fig. 3 eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem Widerstand der Heizspule und der Abschaltzeit des
Umschalters bei verschiedenen Schwingungsfrequenzen des statischen Umformers der in Fig. 1 gezeigten Anordnung
wiedergibt,
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Fig. 4 eine schematische Darstellung, teilweise in Blockform,
eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Induktions-Heizvorrichtung.
Figur 1 zeigt die grundlegende Schaltungsanordnung der erfindungsgemäßen Induktions-Heizvorrichtung. Die Induktions-Heizvorrichtung
weist einen statischen Umformer 3o mit einer Gleichrichtereinheit 32 auf, die an eine Wechselstromquelle 34 angeschlossen
ist und einen positiven und einen negativen Ausgangsanschluß 36 bzw. 36' hat. Die Gleichrichtereinheit 32 ist ein
Vollwellenbrückengleichrichter, der aus den Dioden 32a, 32b, 32c und 32d besteht, die in einer diametralen Brücke zwischen den
positiven und negativen Anschlüssen 36 und 36' angeschlossen sind. Zv/ischen den Anschlüssen 36 und 36' ist eine Reihenschaltung
aus einer den Strom begrenzenden Spule 38 und einem Halbleiterumschalter 4o angeschlossen, der aus einer Parallelschaltung
eines Thyristors 42 und einer Diode 44 besteht, die gegensinnig gepolt sind, über dem Umschalter 4o, der auf diese Weise
aus dem Thyristor 42 und der Diode 44 aufgebaut ist, ist eine Reihenschaltung aus einer kommutierenden Spule 46 und einem
kommutierenden Kondensator 4Ö angeschlossen, die einen Schwingkreis
bilden. Der Thyristor 42 und die Diode 44 sind daher mit ihren entsprechenden Anoden- und Kathodenanschlüssen parallel
durch die Strombegrenzerspule 38 mit dem positiven Ausgangsanschluß 36 der Gleichrichtereinheit 32 und durch die kommutierende
Spule 46 mit einer Elektrode des kommutierenden Kondensators 48 verbunden. Die jeweils anderen Kathoden- und Anodenanschlüsse
sind mit dem negativen Anschluß 36' der Gleichrichtereinheit 32 und mit der anderen Elektrode des kommutierenden
Kondensators 48 verbunden.
Der auf diese Weise gebildete statische Umformer 3o hat einen positiven und einen negativen Ausgangsanschluß 5o bzw. 5o' und
ist mit einer Induktions-Heizeinheit 5 2 verbunden, die aus einer Reihenschaltung eines Filterkondensators 54 und einer Heizspule
56 besteht und zwischen den Ausgangsanschlüssen 5o und 5o* des
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Umformers 3o angeschlossen ist. Der Filterkondensator 54 sperrt
den Gleichstrom und ermöglicht, daß nur ein Wechselstrom in die Spule 56 fließen kann. Ein Material oder eine zu beheizende
Last, die beispielsweise eine Kochpfanne 58 sein kann, wird in die Nähe der Heizspule 56 gebracht, die gewöhnlich spiralförmig
ausgebildet ist.
Die Induktions-Heiζvorrichtung weist ferner eine Steuereinheit
6o mit einem Triggerimpulsgenerator 62 auf, dessen erster Ausgangsanschluß 62a mit dein Gateanschluß 42a des genannten Thyristors
42 und dessen zweiter Ausgang 62b mit der Kathode bzw. der Anode des Thyristors 42 und der Diode 44 verbunden ist.
Der Triggerimpulsgenerator 62 ist mit seinen Eingangsanschlüssen
mit einer Startsteuerschaltung 6 4 verbunden, um die von dem Umformer 3o während eines anfänglichen Betriebsstadiums
erzeugte Schwingungsfrequenz zu steuern.
Im Betrieb wird die von der Vollwellengleichrichtereinheit gelieferte Spannung an den Thyristor 42 abgegeben, der folglich
leitfähig gemacht wird, wenn ein Triggerimpuls von dem Triggerimpulsgenerator 62 geliefert v/ird. Wenn der Thyristor
auf diese Weise getriggert wird, wird die Spannung über dem Thyristor 42 auf im wesentlichen Null reduziert, so daß ein
Wechselstrom, der durch die Gesamtimpedanz der Spulen 38 und 46, der Kondensatoren 48 und 54 und der Heizspule 56 bestimmt ist,durchder
Umschalter 4o fließt, der aus dem Thyristor 42 und der Diode besteht. Durch den auf diese Weise erzeugten Wechselstrom wird
über dem Kondensator 48 eine Spannung erzeugt, deren Frequenz gleich der Frequenz ist, mit der der Thyristor 42 getriggert
wird. Ein Resonanzstrom mit einer Resonanzfrequenz,
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die durch die Kapazität des Filterkondensators 54 und die Induktivität
der Heizspule 56 bestimmt ist, fließt daher durch die Heizspule 56, wobei der konimutierende Kondensator 48 als Stromquelle
wirkt. In der Kochpfanne 58, die dem sich ändernden Magnetfluß ausgesetzt ist, der durch die Heizspule 56 erzeugt wird,
werden daher Wirbelströme erzeugt, so daß die Kochpfanne 58
durch Induktion aufgeheizt wird.
Der Thyristor 42 wird durch die Triggerimpulse ;von dem Triggerimpulsgenerator
62 der Steuereinheit 60 zyklisch eingeschaltet und durch den Wechselstrom ausgeschaltet, der durch die Beihenschaltung
der Spule 4 6 und des Kondensators 48 erzeugt wird. In diesem Fall bilden die Spule 4 6 und der Kondensator 48 einen
Schwingkreis und sind so gewählt, daß sie eine Resonanzfrequenz f erzeugen, die etwa doppelt so groß wie die Frequenz f. ist, mit
der der Thyristor 4 2 von dem Triggerimpulsgenerator 62 getriggert wird. Figur 2a zeigt einen Impulszug, der an dem Gateanschluß
42a des " Thyristors 42 ansteht, während Figur 3b die Wellenform des Stromes zeigt, der durch den Umschalter 40
fließt, welcher aus dem Thyristor." 42 und der Diode 44 besteht. Figur 2c zeigt die Wellenform der Spannung, die über dem Umschalter
40 aufgebaut wird, wenn der Thyristor '42 durch die in Figur 3a gezeigten -Impulse getriggert wird. Der Strom, der
in Vorwärtsrichtung durch den Umschalter 4O fließti und durch Ir
in Figur 2b dargestellt ist, fließt durch den Thyristor '42, und der Strom, der in Rückwärtsrichtung durch den Umschalter 40
fließt und durch Id dargestellt ist, fließt durch die Diode 44. Die Dauer t ,'während der der Strom Id durch die Diode 44 fließt,
wird hier als Abschaltzeit des Umschalters 4O bezeichnet. Wenn die Abschaltzeit t des Umschalters 4O kürzer als die Abschaltzeit
des Thyristors ist, wird der Strom · durch den Umschalter 40 nicht kommutiert. Wenn andererseits
die Heizspule 56 einer Last, beispielsweise einer Kochpfanne 58, ausgesetzt wird, kann die Heizspule 56 durch ein Ersatzschaltbild
dargestellt werden, welches aus einer Reihenschaltung der
Induktivität und des Widerstandes der Spule besteht.
Wenn die Resonanzfrequenz f , die durch die Reihenschaltung
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der . Induktivität der Heizspule 56 und der Kapazität des Filterkondensators 54 erzeugt wird, sich der Frequenz f
der Schwingung des Umformers, d.h. der Triggerfrequenz f. des
Thyristors 42, nähert, wird die ge- _ - -■ --..-nannte
Abschaltzeit des Umschalters 40 umso kürzer, umso klei ner die Induktivität der Heizspule 56 kleiner wird.
Figur 3 zeigt die allgemeine Beziehung zwischen dem · ■- - ~.
Widerstand der Heizspule 56 und der Abschaltzeit t des Umschalters
40 für verschiedene Schwingungsfrequenzen f , die in der Reihenfolge der Kurven a, b und c kleiner werden, wobei die
Induktivität der Heizspule 56 als unveränderlich angenommen wird. Aus den Kurven a, b und c ist ersichtlich, daß die
Abschaltzeit t des Umschalters 40 um so kürzer wird, je geringer die Frequenz f der Schwingung des Umformers 30 ist. Wenn daher
die Frequenz f der Schwingung des Umformers 30 höher als die Resonanzfrequenz f der Reihenschaltung des Filterkondensators
54 und der Induktivität der Heizspule 56 gemacht wird,
wird die Abschaltzeit t des Umschalters 40 länger, so daß der Strom des Umformers 30 leichter schwingen kann. Wem jedoch die
Schwingungsfrequenz f des Umformers 30 viel größeif als die Resonanzfrequenz
f der Reihenschaltung des Filterkondensators 54 und der Induktivität der Heizspule 56 wird, fällt der
Ausgangsstrom des Umformers 30 und folglich der durch die Heizspule
56 fließende Strom in kritischer Weise ab, so daß die Heizspule 56 keinenausreichenden Magnetfluß mehr erzeugen
kann. Dieses Problem wird gelöst, wenn der -
Thyristor 42 mit einer Frequenz getriggert wird, die höher als ein vorbestimmtes Normalniveau liegt und wenn der Ausgangsstrom'
des Umformers 30 entsprechend auf ein verhältnismäßig niedriges Niveau während des anfänglichen Betriebsstadiums der
Induktions-Heizvorrichtung eingestellt wird, und, wenn die Triggerfrequenz des Thyristors 42 herabgesetzt
und folglich der Ausgangsstrom des Umsetzers 30 ernöht wird, wenn die Induktions-Heizvorrichtung angelaufen ist und s'ich im stationären
Zustand befindet. Dies zeigt sich im Hinblick darauf als vorteilhaft, daß die Abschaltzeit des Umschalters 40 kürzer wird,
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wenn die Heizspule 56 einer durch Induktionsheizung1 zu beheizenden
Last ausgesetzt wird. Figur 41zeigt ein Ausführungsbeispiel
der Induktionsheizvorrichtung, die diesen Zweck erfüllen kann.
Gemäß Figur 4 besteht die Startsteuerschaltung 64 aus einem Zeitgeber
70 und einer Frequenzsteuerschaltung 72, deren Eingangsanschluß mit dem Ausgangsanschluß des Zeitgebers 70'und deren
Ausgangsanschluß mit dem Triggerimpulsgenerator 62 verbunden ist. Die Frequenzsteuerschaltung 72 wird gleichzeitig mit dem Umformer
3O eingeschaltet und betätigt den Triggerimpulsgenerator 62, so daß dieser einen Impulszug mit einer Frequenz abgibt, die höher
als eine vorbestimmte, normale Triggerfrequenz für den Thyristor 42 ist, bis die Frequenzsteuerschaltung 72 ein Ausgangssignal
von dem Zeitgeber 70 erhält. Die Frequenzsteuerschaltung
72 wird mit dem Ausgangssignal von dem Zeitgeber 70 nach einem vorbestimmten Zeitintervall nach Einschalten des Umformers 30
beaufschlagt, worauf die Frequenz der von dem Triggerimpulsgenerator
62 abgegebenen Impulse auf ein vorbestimmtes ,isiormalniveau
unter der Steuerung der Frequenzsteuerschaltung 72 reduziert
wird.
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Claims (2)
1. Induktions-Heizvorrichtung mit einer Heizeinheit,
die wenigstens eine Heizspule enthält und mit einem statischen Umformer zwischen einer Wechselstromquelle und der Heizeinheit,
der den zugeführten Wechselstrom in einen Hoch frequenz strom umformt
und dadurch ein kommutierendes Magnetfeld in der Heizspule erzeugt, wobei der Umformer einen Umschalter aufweist, der an
einer Steuerelektrode triggerbar ist, um den Hochfrequenzstrom
mit einer der Triggerfrequenz gleichen Frequenz zu kommutieren,
gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung (60), die den Umschalter (4o) mit einer bestimmten Frequenz triggert,
die in Beziehung zur Spannung steht, welche dem Umformer (3o) während des normalen Betriebs eingeprägt wird, und die den Umschalter
mit einer höheren Frequenz v/ährend einer bestimmten Zeit nach dem Einschalten des Umformers triggert.
2. Induktions-Heizvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtung (60) einen mit der Steuerelektrode des Umschalters (4o) verbundenen
Triggerimpulsgenerator (62) aufweist, daß der Triggerimpulsgenerator einen ersten Betriebszustand besitzt,in dem er Triggerimpulse einer bestimmten Frequenz erzeugt, sowie einen zweiten
Betriebszustand,in dem er Triggerimpulse einer höheren Frequenz
erzeugt, daß mit dem Triggerimpulsgenerator eine Frequenzsteuerschaltung
(72) verbunden ist, die ihn zwischen dem ersten und dem zweiten Betriebszustand verstellt, und daß ein Zeitgeber
(7o) vorhanden ist, der auf das Einschalten des Umformers (3o) anspricht, und die Frequenzsteuerschaltung während der bestimm-
r'tA
ten Zeit nach dem Einschalten des Umformers in einem dem zweiten Betriebszustand des Triggerimpulsgenerators entsprechenden Zustand
hält und nach Ablauf der bestimmten Zeit die Frequenzsteuerschaltung in einen Zustand umstellt, der dem ersten
Betriebszustand des Triggerimpulsgenerators entspricht.
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