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DE3208379A1 - Verfahren zum herstellen einer stricknadel im druckguss - Google Patents

Verfahren zum herstellen einer stricknadel im druckguss

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Publication number
DE3208379A1
DE3208379A1 DE19823208379 DE3208379A DE3208379A1 DE 3208379 A1 DE3208379 A1 DE 3208379A1 DE 19823208379 DE19823208379 DE 19823208379 DE 3208379 A DE3208379 A DE 3208379A DE 3208379 A1 DE3208379 A1 DE 3208379A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
knitting needle
knitting
axial bore
intermediate product
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823208379
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Dipl.-Ing. 5100 Aachen Nysten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
William Prym Werke GmbH and Co KG
Original Assignee
William Prym Werke GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Prym Werke GmbH and Co KG filed Critical William Prym Werke GmbH and Co KG
Priority to DE19823208379 priority Critical patent/DE3208379A1/de
Publication of DE3208379A1 publication Critical patent/DE3208379A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/38Cutting-off equipment for sprues or ingates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B3/00Hand tools or implements
    • D04B3/02Needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Kennwort: Kunststoff-Stricknadel
  • Verfahren zum Herstellen einer Stricknadel im Druckguß Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Druckguß -Stricknadel, die abschnittweise formunterschiedliche Bereiche besitzt. Sie besteht aus einem die Nadelspitze beinhaltenden konischen Nadelanfangsstück und einem zylindrischen Nadelschaft. Im manchen Fällen, wie z.B. im Anwendungsfall einer Rundstricknadel, schließt sich dem noch ein verjüngendes Nadelendstück an.
  • Ausgegangen wird von einer zweiteiligen Druckgußform, in der verfahrensmäßig die Stricknadel zunächst gespritzt wird.
  • Bei diesem bekannten Verfahren verlaufen die beiden Formteile in Längsrichtung der Stricknadel, so daß in jedem Formteil je eine Hälfte der Stricknadel entsteht. Die Trennfuge der beiden Formteile verläuft also in einer durch die Nadelachse gehenden Axialebene, wo auch die herstellungsbedingten Angußteile angeordnet liegen, die in einer späteren Verfahrensstufe vom eigentlichen Stricknadel-Körper abgeschnitten werden müssen. Damit eine gute Verteilung des Werkstoffes beim Druckguß erfolgt, sind die Angußteile in Form einer Längsnaht ausgebildet. Das Abschneiden eines über beachtliche Längenbereiche des fertig gespritzten Zwischenprodukts sich erstreckenden Angußteile ist schwierig und zeitaufwendig. Die Stricknadel als Endprodukt muß, damit die Verschiebung von Maschen in Längsverlaufrichtung nicht behindert wird, eine möglichst glatte Oberfläche aufweisen. Sorgsame Nacharbeiten zum Glätten der Ansatzstellen für die bekannten Angußteile waren notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen einer einwandfreien Stricknadel zu entwickeln, das kostensparender ist und eine einfache und schnelle Entfernung der herstellungsbedingten Angußteile vom Körper der Stricknadel zuläßt.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Trennfuge zwischen den beiden Formhälften in einer Radialebene der Stricknadel angeordnet liegt und die Angußteile am Zwischenprodukt als ein Ringhof ausgebildet werden, der den Stricknadelkörper in einer definierten Höhenebene allseitig oder teilseitig radial umgibt und beim nachfolgenden Abschneiden des Ringhofs ein rohrförmiges Messer relativ über den Stricknadelkörper geschoben wird.
  • Wie ersichtlich, werden verfahrensmäßig in den beiden Formhälften unterschiedliche Längenbereiche der Stricknadel hergestellt, so daß die Angußteile in Form eines radialen Ringhofs quer zur Nadelachse sich erstrecken. Dies vereinfacht das Abschneiden der Angußteile außerordentlich, weil ein solcher radialer Ringhof von einem rohrförmigen Messer praktisch fehlerlos abgetrennt werden kann, ohne eine Unebenheit an der Oberfläche der Stricknadel zu hinterlassen.
  • Dies läßt sich insbesondere dann fehlerfrei ausführen, wenn die lichte Weite der schnittwirksamen Rohröffnung eines solchen rohrförmigen Messers geringfügig enger als der Nadel-Querschnitt im Höhenbereich des angespritzten Ringhofs ausgebildet wird. Beim Uberschieben des Rohrmessers verformt sich nämlich in der letzten Verfahrensstufe der den Ringhof tragende Abschnitt des Stricknadel-Körpers, so daß dieser Abschnitt beim Trennvorgang kurzzeitig schlanker wird und der Schnitt folglich genau an oder geringfügig unter der Umrißlinie des Stricknadel-Körpers ausgeführt wird. Als Endergebnis entsteht eine schnell fertig zu stellende glattflächige Stricknadel.
  • Der Ringhof wird zweckmäßigerweise als Tunnelanguß ausgebildet, der den Spritzvorgang entscheidend vereinfacht.
  • Der Ringhof selbst kann in der Übergangsstufe des Verfahrens nach dem Spritzen und vor dem Abschneiden des Ringhofs als Auswerfer des Zwischenprodukts verwendet werden, um es aus den Formhälften bequem herausnehmen zu können.
  • Um auch die letzte Spur der Unebenheit für den Strickvorgang unbeachtlich werden zu lassen, empfiehlt es sich, den Ringhof am Zwischenprodukt in eine Übergangs zone zwischen formverschiedenen Nadelabschnitten der Stricknadel anzuordnen, wofür sich besonders der Übergang zwischen dem die Nadelspitze mit enthaltenden Nadelanfangsstück und dem Nadelschaft anbietet. Man könnte natürlich auch andere Übergangszonen hierfür verwenden.
  • Beim Spritzen des Stricknadel-Körpers empfiehlt es sich, zumindest abschnittweise darin eine Axialbohrung vorzusehen, die zur Fertigstellung des Endprodukts für die Aufnahme eines versteifenden Drahts bestimmt ist, der als Seele das Innere der Axialbohrung ausfüllt. Eine solche Versteifung ist insbesondere bei dünnen Nadelquerschnitten wichtig, wo der Elastizitätsmodul des Kunststoffes nicht ausreicht, um der Nadel eine ausreichende Stabilität für den Strickvorgang zu geben. Aus diesem Grunde ist es besonders empfehlenswert, die Axialbohrung bis in den Bereich der Nadelspitze zu führen, um dort die Versteifung herbeizuführen. Eine solche Axialbohrung, die in diesem Fall allerdings nicht über größere Nadel längen sich zu strecken braucht, sondern nur im hinteren Endstück ange- ordnet sein könnte, kann das schaftseitige Ende einer solchen Axialbohrung zur Aufnahme eines angestauchten Endes eines Seilstücks dienen, das insbesondere darin festgeklebt wird. In diesem Anwendungsfall läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren eine Rundstricknadel herstellen.
  • Ausgehend von einer solchen Axialbohrung ist es aber auch möglich, eine Einzelstricknadel zu erstellen, indem man die schaftseitige Öffnung kappenartig von einem Nadelkopf abschließt.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem mehrere Verfahrensstufen verdeutlichenden Ausführungsbeispiel sowie einer Abwandlung davon dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht eines im erfindungsgemäßen Verfahren entstehenden Zwischenprodukts, das aus Darstellungsgründen im Mittelbereich ausgebrochen gezeichnet ist, Fig. 2 in Draufsicht die Querschnittansicht durch das Zwischenprodukt von Fig. 1 längs der dortigen Schnittlinie ii - II, Fig. 3 teilweise im Ausbruch gezeichnet, die Behandlung des Zwischenprodukts in einer nachfolgenden Verfahrensstufe,wo der besondere Angußteil abgeschnitten wird, Fig. 4 die letzte Verfahrensstufe zur Erlangung eines als Rundstricknadel ausgebildeten Endprodukts, teilweise in Ausbruch dargestellt und Fig. 5 das Endstück eines als Einzelstricknadel auszubildenden Endprodukts, worin der Nadelschaft abweichend gegenüber dem vorausgehenden Fall gestaltet wurde.
  • Anhand des in Fig. 1 ersichtlichen Zwischenprodukts 10 ist die endgültige Form des Endprodukts dieser Stricknadel 11 anhand des vorausgehenden Stricknadel-Körpers 11' ersichtlich. Ausgehend von der Nadelspitze 12 gehört zu diesem Körper 111 zunächst ein konisches Nadelanfangsstück 13, dem sich ein zylindrischer Nadelschaft 14 anschließt und dem schließlich ein sich wieder nach hinten verjüngendes Nadelendstück 15 folgt, das in sich in formunterschiedliche Abschnitte konischen und zylindrischen Verlaufs gegliedert sein kann.
  • Zu dem Zwischenprodukt 10 gehört ein besonders ausgebildeter Angußteil 16, der als Tunnelanguß ausgebildet ist und hier in Form eines Ringhofs in einer Radialebene 17 den Stricknadel-Körper 11' allseitig umgibt. Die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Radialebene 17 ist also quer zu der dort ebenfalls strichpunktiert angedeuteten Nadelachse 18 ausgebildet und liegt in einer schmalen Obergangs zone 19, die hier zwischen dem konischen Nadelanfangsstück 13 und dem zylindrischen Nadelschaft 14 angeordnet ist.
  • Diese Radialebene 17 bestimmt zugleich die Lage der ebenen Trennfuge zwischen zwei nicht näher gezeigten Formhälften einer zweiteiligen Druckgußfom;die zur Herstellung dieses Zwischenprodukts 10 durch Einspritzen von Kunststoff dienlich ist. Der radiale Ringhof 16 liegt also im Bereich dieser Trennfuge 17. Die eine Formhälfte umfaßt im dargestellten Ausführungsbeispiel das Nadelanfangsstück 13 und die andere Formhälfte den zylindrischen Nadelschaft 14 sowie das sich nach unten zu verjüngende Nadelendstück 15.
  • Der angespritzte Ringhof 16 sorgt während des Spritzvorgangs für eine gute allseitige Zuführung des Kunststoffes in den Formhohlraum.
  • Befindet sich das Zwischenprodukt 10 noch innerhalb der nicht näher gezeigten Formhälften, so kann der radiale Ringhof 16 zum Auswerfen dieses Zwischenprodukts 10 au-s der Druckgußform ausgenutzt werden. In diesem Fall kann durch Druckausübung im Sinne des in Fig. 1 angedeuteten Bewegungspfeils 20 über in der Form vorgesehene Schieber eine Kraft auf den Ringhof 16 ausgeübt werden, die das Zwischenprodukt 10 nach dem Öffnen der Formhälften auch aus der unteren den Nadelschaft 14 und das Nadelendstück 15 umfassenden Formhälfte herauszieht. Im dargestellten Fall umschließ der Ringhof 16 den Nadelschaft 14 allseitig. Der Ringhof 16 könnte aber auch sektorartig nur teilseitig den Nadelschaft 14 umschließen, weil dadurch die nachfolgende, anhand von Fig. 3 ersichtliche Verfahrensstufe vereinfacht ist.
  • Gemäß Fig. 3 wird nun der angespritzte radiale Ringhof 16 durch ein Rohrmesser 21 abgetrennt, welches nach dem Spritzen in Verlaufsrichtung der Nadelachse 18 im Sinne der Bewegungspfeile 22 überschiebbar ist. Es ist dabei fertigungsmäßig gleichgültig, ob sich das Messer zum Nadel-Körper 11' oder umgekehrt relativ bewegt. Zwecks einer einwandfreien Abtrennung des Ringhofes 16, gemäß Fig. 3, ist die mit der Schnittkante versehene Rohröffnung 23 mit einer etwas geringeren, in Fig. 3 angedeuteten lichten Weite 24 versehen, als dem als dem aus dem Durchmesser 25 ersichtlichen Nadelquerschnitt an dieser Stelle entspricht. Wie aus Fig. 3 erkennbar ist, dringt dadurch die Schnittführung etwas unter die Umrißlinie des Schaftes und es entsteht kein störendes Hindernis in dieser Ringzone.
  • Nunmehr kann die Stricknadel zu dem jeweiligen Endprodukt 11 kompletiert werden, wozu Fig. 4 eine erste Möglichkeit zeigt. Hier ist das Nadelendstück 15 mit einer kurzen Axialbohrung 26 versehen, deren Bohrungsende 28 zur Aufnahme eines gestauchten Endes 27 eines Seilstücks 29 dient dessen gegenüberliegendes Ende in entsprechender Weise mit einer solchen Stricknadel versehen wird. Die Befestigung zwischen Seilstück 29 und der Stricknadel 11 erfolgt durch Kleben beispielsweise mittels eines Cyanacrylat -Klebers.
  • In Fig. 5 zeigt das Nadelendstück 15' eines zu einer Einzelstricknadel zu vervollständigenden Stricknadel-Körpers 11'', dessen Besonderheit darin besteht, daß hier eine lange Axialbohrung 26' über praktisch die ganze Länge dieser Stricknadel 11 " geht. Diese Axialbohrung 26' kann zur Aufnahme einer nicht näher gezeigten versteifenden Drahtseele dienen, die bis in den Bereich der Nadelspitze 12' geht. In diesem Fall wird die Einzelstricknadel 11'' endseitig mit einem Kopf 30 versehen, der mit seiner Aufnahme 31 über das Nadelendstück 15' kappenartig gesteckt wird und dadurch die Bohrungsöffnung 32 verschließt.
  • Das erlangte Endprodukt kann mit einer Oberflächenveredelung versehen werden ~wie einer Lackierung oder Metallisierung. Die metallischen Oberflächen können galvanisch aufgebracht werden. Der Kunststoff kann glasklar sein, farbig gestaltet werden oder mit einer marmorierten Oberfläche versehen sein. Das erfindungsgemäße Endprodukt ist gratfrei im Bereich seiner Schnittstelle 19 ausgebildet.
  • Statt aus Kunststoff könnte die Stricknadel auch aus Zinkdruckguß erzeugt werden. Der als Kon für die Axialbohrung 26' verwendete Stift könnte selbst hohl sein und an seinem Innenende eine feine Öffnung besitzen, die das Eindringen von Spritzgußmassen verhindert, zumal wenn man poröse Filterwerkstoffe verwendet, aber das Auslassen von Druckluft gestattet. Durch diese Luft wird der Formling auch von einem langenKern bequem heruntergedrückt.
  • Kennwort: Kunststoff-Stricknadel Bezugszeichenliste: 10 Zwischenprodukt 11 Stricknadel, Endprodukt 11' Stricknadel-Körper von 10 11'' Stricknadel-Körper (von Fig. 5) 12 Nadelspitze 13 Nadelanfangsstück 14 Nadelschaft 15 Nadelendstück 15' Nadelendstück (Fig. 5) 16 Angußteil, Ringhof 17 Radialebene, Trennfuge der Formhälften 18 Nadelachse 19 Übergangszone 20 Bewegungspfeil 21 Rohrmesser 22 Bewegungspfeil für 21 23 Rohröffnung 24 lichte Weite von 23 25 Nadelquerschnitt, Durchmesser 26 Axialbohrung 26' Axialbohrung (von Fig. 5) 27 gestauchtes Ende von 29 28 Bohrungsende von 26 29 Seilstück 30 Kopf 31 Kopf-Aufnahme 32 Bohrungsöffnung Leerseite

Claims (1)

  1. Kennwort: ~Kunststoff-Stricknadel" Ansprüche: Verfahren zum Herstellen einer Stricknadel (11) im Druckguß, bestehend aus einem die Nadelspitze (12) umfassenden konischen Nadelanfangsstück (13), einem zylindrischen Nadelschaft (14) und ggfs. einem sich verjüngenden Nadelendstück (15), wobei zunächst der Stricknadel-Körper (11') in einer zweiteiligen Druckgußform gespritzt und dann am fertig gespritzten Zwischenprodukt (10) die herstellungsbedingten Angußteile vom Körper der Stricknadel abgeschnitten werden, d a -d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Trennfuge zwischen den beiden Formhälften in eine Radialebene (17) der Stricknadel gelegt wird und die Angußteile am Zwischenprodukt (11') als ein den Stricknadel-Körper (11') in einer Höhenebene (19) allseitig oder teilseitig radial umgebender Ringhof (16) ausgebildet werden und beim nachfolgenden Abschneiden (22) des Ringhofs (16) ein rohrförmiges Messer (21) relativ über den Stricknadel-Körper (11') geschoben wird.
    2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringhof (16) als Auswerfer (20) des Zwischenprodukts (11') aus den Formhälften verwendet wird 3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringhof (16) als Tunnelanguß ausgebildet wird.
    4.) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringhof (16) am Zwischenprodukt ( 10) in der übergangszone (19) zwischen formverschiedenen Nadelabschnitten der Stricknadel angeordnet wird, wie dem Nadelanfangsstück (13)und dem Nadelschaft (14) oder zwischen dem Nadelschaft (14) und dem Nadelendstück (15).
    5.) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite (24) der schnittwirksamen Rohröffnung (23) des Messers (21) geringfügig enger als der Nadel-Querschnitt (25) des Stricknadel-Körpers (11') im Höhenbereich (19) des angespritzten Ringhofs (16) ausgebildet wird.
    6.) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Spritzen der Stricknadel-Körper (11'; 11 ") zumindest abschnittweise mit einer Axialbohrung (26; 26') versehen wird und zur Fertigstellung des Endprodukts (11'') ggfs. ein versteifender Draht als Seele in das Innere der Axialbohrung (26) eingesteckt wird.
    7.) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbohrung (26') bis in den Bereich der Nadelspitze (12) geführt wird.
    8.) Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Anwendungsfall als Rundstricknadel (11) in das schaftseitige Ende (28) der Axialbohrung (26) ein angestauchtes Ende (27) eines Seilstücks (29) befestigt, insbesondere festgeklebt, wird.
    9.) Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Anwendungsfall als Einzelstricknadel (all") die schaftseitige Öffnung (32) der Axialbohrung (26') von einem Nadelkopf (30) verschlossen wird.
    10.)Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß schließlich das Endprodukt mit einer Oberflächenveredlung, wie einer Metallisierung, versehen wird.
    ll.)Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einfärbbarem Kunststoff bestehende Stricknadel in einem Badfärbe-Verfahren eingefärbt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2018114178A1 (de) * 2016-12-21 2018-06-28 William Prym Gmbh & Co. Kg Stricknadel insbesondere zur herstellung von strickwaren mit zopfmustern und verfahren zur herstellung der stricknadel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2018114178A1 (de) * 2016-12-21 2018-06-28 William Prym Gmbh & Co. Kg Stricknadel insbesondere zur herstellung von strickwaren mit zopfmustern und verfahren zur herstellung der stricknadel
US12281420B2 (en) 2016-12-21 2025-04-22 William Prym Gmbh & Co. Kg Knitting needle in particular for producing knitwear with cable patterns, and method for producing the knitting needle

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