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Dauer- oder Wasserwellwickel.
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Die Erfindung betrifft einen Dauer- oder Wasserwellwickel, mit einem
im wesentlichen zylindrischen Wickelkörper, der an seinen beiden Enden koaxial zur
Wickelkörperachse angeordnete Haltekörper aufweist, die im Durchmesser größer sind
als der Wickelkörper und durch Eingriff in die Haltekörper eines oder mehrerer benachbarter
Wickel die benachbarten Wickel zusammenhalten.
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Bei der Herstellung von Dauer- oder Wasserwellen wird das Haar zunächst
durch eine entsprechende Lösung aufgeweicht, donn um verschieden große Wickel gewickelt
und schließlich getrncknet. Damit sich das Haar nicht wieder von dem Wickel abwickelt
bzw. die Wickel am Haar gehalten werden, ist es bekannt, einen Gummi zu verwenden,
der am einen Ende des Wickels eingehängt und über das Haar zum anderen Ende des
Wickels gespannt wird. Durch die Anlage des Gummis an dem aufgeweichten Haar entstehen
Druckstellen und Haerschbden.
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Aus diesem Grund sind Dauer- oder Wssserwellwickel der eingangs erwähnten
Art bekannt (vgl. US-PS 3 474 797), die an beiden Enden des Wickelkörpers Haltekörper
aufweisen. Die Haltekörper bestehen bei diesen bekannten Dauer- oder Wasserwellwickeln
aus breiten Ringen, die an ihrem Außenumfang die Teile eines lettenverschlusses
aufweisen. Dies bedeutet, daß jeweils der eine Ring an seinem Außenumfang mit einer
Vielzahl von Haken versehen ist, während der andere Ring eine Vielzahl von Schlaufen
aufweist. Abgesehen davon, daß derartige Klettenverschluß-Ringe teuer in der Herstellung
sind und sich auch leicht von dem Wickelkörper lösen können, weisen sie auch den
Nachteil auf, daß sich in den Haken und den Schlaufen Haare und sonstige Fremdkörper
festsetzen können, so daß der Klettenverschluß allmählich unwirksam wird. Hiezu
trägt auch die ständige Hitzeeinwirkung bei der Dauer- oder Wasserwelltrocknung
hei.
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Außerdem muß beim Eindrehen der Haare darauf geachtet werden, daß
die Wickel stets in einer solchen Lage eingedreht werden, daß stets ein Ring mit
Haken einem Ring mit Schlaufen gegenüberzuliegen kommt, da sonst das Hlettenverschluß-Prinzip
nicht funktioniert. Diesen Nachteil hat man auch b eits erkannt und dadurch zu lösen
versucht, daß man am Lande jedes Wickelkörpers drei Ringe angeordnet hat, von denen
jeweils zwei Haken aufwiesen und ein dritter dre Schlaufen. Am anderen Ende des
Wickelkörpers waren dann zwei Ringe mit Schlaufen und einer mit Haken angeordnet.
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Auf diese Weise war jedoch der bekannte Dauer- oder Wasserwellwickel
noch teurer in seiner Herstellung und außerdem wurde die Breite auf der jeweils
die Ringe zweier benachbarter Wickel in Eingriff standen verringert. Um trotzdem
eine genügende Haltewirkung zu erzielen, mußten die Klettenverschlußringe verhältnismäßig
breit sein, was eine entsprechend große Gesamtlänge der Dauer- oder Wasserwellwickel
ergah bei verhältnismäßig kurzer nutzbarer Länge des eigentlichen Wickelkörpers.
Bei Frisuren, bei jenen sehr viele Wickel verwendet werden müssen, wirkt sich die
große Gesamtlänge der bekannten Wickel störend aus.
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Weiterhin ist ein Dauer- oder Wasserwellwickel bekannt (DE-PS 25 01
935), der als Haltekörper am Ende des Wickelkörpers zwei in axialem Abstand voneinander
angeordnete Flansche mit gleicher axialer Dicke aufweist, wobei zwischen beiden
Flanschen eine Ringnut vorgesehen ist, deren Breite etwas kleiner ist als die Dicke
eines Flansches, so daß in dieser Ringnut ein Flansch eines benachbarten Wickels
unter Klemmwirkung eindrückbar ist. Dieser bekannte Wickel vermeidet zwar die meisten
Nachteile des eingangs erwähnten bekannten Wickels, jedoch ist er für viele Frisuren
nicht genug variabel in der Anwendung. So ist es bei dem bekannten, mit Flanschen
versehenen, Wickel immer nur möglich, zwei benachbarte Wickel so zusammenzustecken,
daß sie parallel zueinander verlaufen. Zur Formung verschiedener Frisuren ist es
jedoch erforderlich, daß die Achsen der Wickel einen Winkel einschließen. Auch müssen
die Wickel
manchmal so zusammengesteckt werden, daß die Achsen der
Wickel in einem Winkel von 900 zueinander verlaufen. Letzteres ist bei diesem bekannten
Wickel nur unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Metallbügeln möglich. Auch müssen
manchmal die Wickel um einen größeren Betrag axial versetzt zueinander angeordnet
werden, was bei dem bekannten Wickel nur in sehr heschränktem Maße um die Breite
der Nut bzw. die Breite der Flansche möglich ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dauer- oder Wasserwellwickel
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der wesentlich einfacher in seinem Aufbau
und damit billiger in der Herstellung ist, bei dem der Zusammenhalt zweier benachbarter
Wickel auch nach längerem Gebrauch mit Sicherheit gewährleistet ist und bei dem
sich trotzdem zwei benachbarte Wickel auch in einem Winkel zueinander ohne Zuhilfenahme
weiterer Einrichtungen zusammenstecken lassen.
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Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß jeder Haltekörper
aus einer im wesentlichen zylindrischen Scheibe besteht, die an ihrem Umfang eine
Vielzahl von gleichen, im wesentlichen achsparallelen Halteelementen aufweist, welche
Halteelemente sich radial nach außen und innen verjüngen, über schmale radiale Stege
mit der Scheibe verbunden sind und in einem gegenseitigen Umfangsabstand angeordnet
sind, der kleiner ist als die maximale Breite der Halteelemente in Umfangsrichtung.
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Der neue Dauer- oder Wasserwellwickel ist einfach in seinem Aufbau
und damit billig in der Herstellung. Diesezylindrische Scheibe mit den Halteelementen,
die mit der Scheibe über die Stege verbunden sind, läßt sich aus Kunststoff billig
spritzen. Sie kann mit dem ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Wickelkörper durch
einen Schnappverschluß oder auch sonstige Weise leicht und dauerhaft verbunden werden.
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Gegebenenfalls könnte sie auch mit dem Wickelkörper aus einem TPil
bestehen. An dem glatten, aus Kunststoff bestehenden Halteelement können sich Haare
oder sonstige Fremd-
körper kaum festsetzen bzw. auch wieder leicht
entfernt werden, so daß eine gute und dauerhafte Haltewirkung erzielt wird, wenn
zwi oder mehrere benachbarte Wickel zusammengesteckt werden. Hierbei greift jeweils
eines der Jalteelemente zwischen zwei Halteelemente des benachbarten Iili,'tels
ein, wobei beim Zusammenstecken die Halteelemente des anderen Wickels dank der Stege
zunächst elastisch in Umfangsrichtung ausweichen können und dann hinter dem Halteelement
des ersten Wickelkörpers einschnappen. Durch dieses Einschnappen wird eine sehr
gute, später aber auch wieder lösbare Verbindung wie bei einem Druckknopf erreicht.
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Dank dieser guten Verbindung ist es auch möglich Wickel so zusammenzustecken,
daß jeweils nur die Halteelemente am einen Ende des Wickelkörpers mit dem Halteelement
des benachbarten Wickels im Eingriff steht und daß dabei die Achsen der benachbarten
Wickelkörper einen kleinen Winkel 0 von bis zu 10 einschließen. Dieser kleine Winkel
genügt um die Wickel entsprechend der jeweils gewünschten Frisur anzuordnen.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zwischen
dem Wickelkörper und jedem äußeren Haltekörper ein weiterer innerer Haltekörper
mit gleichartigen, im wesentlichen achsparallelen Halteelementen angeordnet ist,
dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des äußeren Haltekörpers.
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Durch diese Ausgestaltung wird die Vielseitigkeit des neuen Wickels
in Bezug auf die Anpass.ung an die jeweilige Frisur noch erheblich vergrößert. Man
kann nämlich dann benachbarte Wickel axial versetzt zueinander anordnen, wobei jeweils
ein äußerer Haltekörper des einen Wickels mit seinen Halteelementen in die Halteelemente
des inneren Haltekörpers des benachbarten Wickels einrastet. Hierdurch können die
Wickel auch enger benachbart angeordnet werden. Außerdem sind bei dieser Ausgestaltung
die Lücken zwischen den Halteelementen des inneren Haltekörpers nach beiden Seiten
hin verschlossen; so daß ein axiales Herausrutschen der
Halteelernente
des benachbarten äußeren Haltekörpers in axialer Richtung vermieden wird. Je größer
man bei dieser Ausgestaltung die Länge der inneren Haltekörper macht, desto weiter
können auch benachbarte Wickel axial versetzt zueinander angeordnet werden.
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Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Halteelemente der inneren Haltekörper
in dem Bereich, in welchem sie an die äußeren Haltekörper angrenzen, gegenüber der
Wickelkörperachse geringfügig nach innen geneigt sind. Durch diese Neigung wird
das Zusammenstecken und Zusammenhalten zweier benachbarter Wickel erleichtert und
verbessert, wenn diese im Winkel zueinander angeordnet werden sollen.
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Ferner ist es vorteilhaft, wenn die zylindrische Scheibe an ihrer
Haubenseite in ihrem Zentrum einen in axialer Richtung vorstehenden, im wesentlichen
zylindrischen Haltezapfen aufweist, dessen Durchmesser etwas größer ist als der
gegenseitige Abstand zweier Halteelemente. Auf diese Weise ist es möglich, einen
Wickel in einem Winkel von etwa 0 90 gegenüber einem benachbarten Wickel anzuordnen
und beide Wickel ohne Zuhilfenahme weiterer Einrichtungen miteinander zu verbinden.
Es ist lediglich erforderlich, den Haltezapfen zwischen zwei Halteelemente des benachbarten
Wickels einzuschnappen.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen
Unteransprüchen gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß der
neue Wickel aus nur drei in Formen zu spritzenden Kunststoffteilen bestehen kann,
wnbei zwei dieser Teile identisch sind. Dies ist für eine billige Herstellung des
neuen Wickels von entscheidender Bedeutung.
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Die Erfindung ist in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten
vorteilhaften Ausführungsbeispieles nS-her erläutert. Es zeigen:
Figur
1 einen Längsschnitt des neuen Wickels etwa in fünffacher Größe, links in zusammengebautem
Zustand, rechts vor dem Zusammenbau, Figur 1a einen Längsschnitt des Haltekörpers
vor dem Zusam-.nbauw i6r 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Figur
3 eine Stirnansicht und einen Teilschnitt mehrerer zusammengesteckter Wickel, Figur
4, 5 und 6 Beispiele wie die erfindungegemäßen Wickel zusammensteckbar sind.
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Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung ein Dauerwellwickel
dargestellt, der einen Wickelkörper 1 mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser aufweist.
Derartige Dauerweliwickel werden mit Wickelkörpern benötigt, die verschiedene Durchmesser
aufweisen. Auch können die Dauerwellwickel unterschiedliche Länge besitzen. Man
kann die erfindungsgemäße Ausgestaltung aber auch bei Wasserwellwickeln anwenden,
die sich von Dauerwellwickel nur durch einen im Durchmesser größeren Wickelkörper
unterscheiden.
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Der im wesentlichen zylindrische und hohl ausgebildete Wickelkörper
1 weist an seinen beiden Enden je einen Haltekörper 2 auf. Aus Herstellungsgründen
bildet der Haltekörper 2 zunächst, wie es in Figur 1a dargestellt ist, eine separates
Teil, welches mit dem Wickelkörper 1 über die weiter unten beschriebene Schnappverbindung
dauerhaft und fest verbunden werden kann. In Figur 1 links ist der Haltekörper in
montiertem Zustand dargestellt.
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Der Haltekörper 2 besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen
Scheibe 3, die an ihrem Umfang eine Vielzahl von gleichen, im wesentlichen achsparallelen
Halteelementen 4 aufweist. Jedes dieser Halteelemente weist zweckmäßig einen zylindrischen
Querschnitt auf, wobei sich die Zylinderachse parallel zur Scheibenachse bzw. zur
Achse A des Wickelkörpers erstreckt. Die Halteelemente 4 sind weiterhin zweckmäßig
an ihren beiden Enden abgerundet. Jedes der Halteele-
mente 4 ist
über einen schmalen radialen Steg 5 mit der Scheibe 3 verbunden. Der Wickelkürper
1 und der Haltekörper 2 bestehen dabei aus einem steifen Kunststoff mit einer gewissen
Elastizität, wie er beispielsweise unter dem Warenzeichen Hostaform C bekannt ist
(Hostsform ist ein Acetalcopolymerisat auf Basis Trinxan).. Der gegenseitige Abstand
a der Halteelemente 4 ist etwas kleiner als ihre maximale Breite d. Bei einem zylindrischen
Querschnitt entspricht die maximale Breite dem Durchmesser der Halteelemente 4.
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So ist bei einem Durchmesser d von beispielsweise 1,25 mm der Abstand
a der Halteelemente 4 in Umfangsrichtung etwa 1 mm. Die Verjüngung der Halteelemente
4 in radialer Richtung nach außen oder innen ist durch den zylindraichen Querschnitt
der Halteelemente gegeben.
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Zwischen dem Wickelkörper 1 und jedem der an seinen äußeren Enden
angebrachten äußeren Haltekörpern 2 ist zweckmäßig jeweils ein weiterer innerer
Haltekörper 7 vorgesehen. Dieser innere Haltekörper 7 weist ebenfalls achsparallele
Halteelemente 7 auf, die in Aufbau und Funktion den Halteelementen 4 entsprechen.
Vorzugsweise weisen auch die Halteelemente 7 einen zylindrischen Querschnitt auf.
In dem Bereich, in welchem die Halteelemente 7 an den Wickelkörper 1 angrenzen,
sind sie über Stege ß, die den Stegen 5 entsprechen, mit einem zylindrischen Teil
la des Wickelkörpers verbunden.
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Dieser zylindrische Teil 1a endet jedoch in einem Abstand B vor der
Scheibe 3. Hierdurch wird erreicht, daß sich die zunächst freien Enden 7a der Halteelemente
7 beim Zusammenhau von Wickelkörper 1 mit dem Haltekörper 2 aus ihrer achsparallelen
Lage, die in Figur 1 rechts dargestellt ist, etwas nach innen biegen können, wie
es in Figur 1 links gezeigt ist. Hierdurch sind die Halteelemente 7 in dem Bereich,
in welchem sie an die äußeren Haltekörper 2 angrenzen gegenüber der Wickelkörperachse
A geringfügig in einem Winkel g geneigt, der etwa 70 beträgt. Die Bedeutung dieser
Neigung der Halteelemente 7 wird weiter unten noch näher erlFutert.
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Wie man weiterhin aus der Zeichnung erkennen kann, bestehen die Halteelemente
7 und die Stege 8 mit dem übrigen Wickelkörper 1 aus einem Teil, d.h. sie sind beim
Spritzen des Wickelkörpers an diesen angeformt. Die zunächst achsparallele Lage
auch der äußeren, freien Enden 7a der Halteelemente 7 vereinfacht nicht nur die
Herstellung der Form sondern erleichter auch das Ausformen. Die freien Enden 7a
sind ebenfalls zylindrisch ausgebildet. In der Scheibe 3 ist für jedes zylindrische
Ende 7a eine Bohrung 9 vorgesehen. Dies.e Bohrung 9 ist am einen Ende im Durchmesser
an der Stelle 9a etwas verjüngt. Die Bohrungen 9 sind auf einem Kreis engeordnet,
dessen Durchmesser etwas kleiner ist als derjenige Kreis, auf dem die Halteelemente
7 angeordnet sind.
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Ferner weisen die zylindrischen Enden 7a Ringnuten 10 auf.
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Diese Ringnuten schnappen beim Einstecken in die Bohrungen 9 an d.eren
im Durchmesser verjüngten Teil ein. Hierdurch wird eine feste und praktisch unlösbare
Verbindung zwischen den Scheiben 3 und dem Wickelkörper 1 erreicht.
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Um das Zusammenstecken von Wickelkörper und Scheibe zu erleichtern
weisen die Bohrungen 9 an ihrer dem Wickelkörper 1 zugewandten Seite je eine konische
Ansenkung 11 auf. Durch diese konische Ansenkung 11 wird das freie Ende 7a jedes
Halteelementes 7 beim Zusammenbau von Wickelkörper und Haltekörper 2 etwas radial
nach innen abgelenkt und in die Bohrung 9 eingeführt.
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Die axiale Länge L der inneren Haltekörper 6 ist zweckmäßig größer
als die axiale Länge 1 der äußeren Haltekörper. Hierbei kann die Länge L etwa doppelt
so groß sein als die Länge 1. Auf diese Weise lassen sich die Wickelkörper, wie
es in Fig. 5 dargestellt ist, in'einem größeren Bereich axial versetzt zueinander
anordnen.
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Weiterhin weist die zylindrische Scheibe 3 an ihrer Außenseite in
ihrem Zentrum einen in axialer Richtung vorstehenden, im wesentlichen zylindrischen
Haltezapfen 12 auf, des-
sen Durchmesser D etwas größer ist als
der gegenseitige Abstand a zweier Halteelemente 4. Bei einem Abstand a von etwa
1 mm sollte der Durchmesser D etwa 1,5 mm betragen.
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Zweckmäßig ist der Haltezapfen so ausgebildet, daß er unterhalb seines
Kopfes im Durchmesser etwas verjüngt ist.
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Außerdem weist die zylindrische Scheibe 3 eine den Haltezapfen konzentrisch
umgebende Vertiefung 13 auf.
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Erwähnt sei noch, daß die Halteelemente 7 der inneren Haltekörper
in Umfangsrichtung den gleichen Abstand a aufweisen wie die Halteelemente 4 der
äußeren Haltekörper 2.
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Auch ihr Durchmesser d entspricht dem Druchmesser d der Halteelemente
4 der äußeren Haltekörper.
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Handhabung und Wirkungsweise der neuen Wickel sind aus den Figuren
3 bis 6 zu entnehmen. Hat man auf den Wickelkörper 1 eine Haarsträhne aufgewickelt,
so muß der Wickel mit einem bereits vorher gelegten Wickel verbunden werden, um
zu verhindern, daß sich die Haarsträhne wieder abrollt.
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Dieses Verbinden zweier Wickel untereinander erfolgt über die Haltekörper
2 und 6. Hierbei können wahlweise die Haltekörper 2 zweier benachbarter Wickel zusammengesteckt
werden oder aber auch ein Haltekörper 2 des einen Wickels mit einem Haltekörper
6 eines benachbarten. Werden die Haltekörper zweier benachbarter Wickel in radialer
Richtung zusammengedrückt, so tritt eines der Halteelemente 4 des einen Haltekörpers
2 zwischen zwei Halteelemente 4 des anderen Haltekörpers 2 ein und drückt dabei
diese beiden Halteelemente 4 in Umfangsrichtung auseinander. Beim weiteren Zusammendrücken
der beiden Haltekörper nehmen dann die Halteelemente die in Figur 3 dargestellte
Lage ein, wobei die zunächst auseinandergedrückten Halteelemente 4 wieder in ihre
ursprüngliche Lage zurückkehren und das zwischen diesen beiden Halteelementen hindurchbewegte
Halteelement des Wickelkörpers einrastet, wie es in Figur 3 dargestellt ist.
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In der gleichen Weise wirken auch die Halteelemente 4 der Haltekörper
2 mit den Halteelementen 7 der inneren Haltekörper 6 zusammen. Will man einen Wickel
senkrecht zur Achse
eines anderen Winkels anordnen, sn wird der
Haltezapfen 12, wie es in Figur 3 rechts dargestellt ist, zwischen zwei Halteelementen
4 eines äußeren Haltekörpers eingedrückt.
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Ein seitliches Herausrutschen des Haltezapfens in axialer Richtung
der Halteelemente 4 wird dadurch verhindert, daß il, ge der Halteelemente auch in
die Vertiefung 13 eingreiren. Zum Lösen der Wickel voneinander brauchen diese einfach
nur auseinandergezogen werden. Das ganze System funktioniert ähnlich wie die bekannten
Druckknöpfe.
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Gemäß Figur 4 können nun die Wickel so zusammengesteckt werden, daß
ihre äußeren Haltekörper 2 an beiden Enden mit ihren Halteelementen ineinandergreifen.
Da die Haltewirkung durch das Einrasten der Halteelemente verhältnismäßig groß ist,
ist es auch möglich, die Halteelemente nur auf einer Seite zusammenzustecken, wie
es in Figur 4 oben dargestellt ist. Hierdurch schließen die Achsen der Wickel einen
kleinen Winkel miteinander ein.
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Will man die Wickel in einem Winkel zueinander anordnen, so ist es
jedoch günstiger, wenn man gemäß Figur 5 einen äußeren Haltekörper 2 jeweils mit
dem inneren Haltekörper 6 eines benachbarten Wickels zusammensteckt und zwar in
demjenigen Bereich, in welchem die Halteelemente 7 des inneren Haltekörpers 6 zur
Wickelkörperachse hin geneigt sind. Hierdurch nehmen die Wickel automatisch, wie
es in Figur 7 dargestellt ist, bereits eine Winkelstellung zueinander ein.
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Durch die Nachgiebigkeit der Halteelemente ist ea jedoch möglich,
die Wickel auch in einem anderen gegenseitigen Winkel anzuordnen. Wie man aus Figur
5 erkennen kann, kann man die Wickel dank der unterschiedlichen Durchmesser der
Haltekörper 2 und 6 verhältnismäßig dicht nebeneinander anordnen.
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Soll ein Wickel mit seiner Achse senkrecht zu den Achsen der übrigen
Wickel festgelegt werden, so erfolgt dies mittels der Zapfen 12, die zwischen zwei
Halteelemente 4 eines äußeren Haltekörpers 2 eingesteckt werden, wie es in Figur
4 links dargestellt ist.
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Manchmal ist es erforderlich, die Wickel in axialer Richtung versetzt
zueinander anzuordnen, wie es in Figur 6 gezeigt ist. Zu diesem Zweck werden die
Haltekörper 2 mit den Haltekörpern 6 zusammengesteckt. Dank der größeren Länge L
der inneren Haltekörper 6 ist hierbei ein verhältnismäßig großer Versatz zweier
benachbarter Wickel möglich.
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