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DE3207589A1 - Dauer- oder wasserwellwickel - Google Patents

Dauer- oder wasserwellwickel

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DE3207589A1
DE3207589A1 DE19823207589 DE3207589A DE3207589A1 DE 3207589 A1 DE3207589 A1 DE 3207589A1 DE 19823207589 DE19823207589 DE 19823207589 DE 3207589 A DE3207589 A DE 3207589A DE 3207589 A1 DE3207589 A1 DE 3207589A1
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DE19823207589
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D2/00Hair-curling or hair-waving appliances ; Appliances for hair dressing treatment not otherwise provided for
    • A45D2/12Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers

Landscapes

  • Hair Curling (AREA)

Description

  • Dauer- oder Wasserwellwickel.
  • Die Erfindung betrifft einen Dauer- oder Wasserwellwickel, mit einem im wesentlichen zylindrischen Wickelkörper, der an seinen beiden Enden koaxial zur Wickelkörperachse angeordnete Haltekörper aufweist, die im Durchmesser größer sind als der Wickelkörper und durch Eingriff in die Haltekörper eines oder mehrerer benachbarter Wickel die benachbarten Wickel zusammenhalten.
  • Bei der Herstellung von Dauer- oder Wasserwellen wird das Haar zunächst durch eine entsprechende Lösung aufgeweicht, donn um verschieden große Wickel gewickelt und schließlich getrncknet. Damit sich das Haar nicht wieder von dem Wickel abwickelt bzw. die Wickel am Haar gehalten werden, ist es bekannt, einen Gummi zu verwenden, der am einen Ende des Wickels eingehängt und über das Haar zum anderen Ende des Wickels gespannt wird. Durch die Anlage des Gummis an dem aufgeweichten Haar entstehen Druckstellen und Haerschbden.
  • Aus diesem Grund sind Dauer- oder Wssserwellwickel der eingangs erwähnten Art bekannt (vgl. US-PS 3 474 797), die an beiden Enden des Wickelkörpers Haltekörper aufweisen. Die Haltekörper bestehen bei diesen bekannten Dauer- oder Wasserwellwickeln aus breiten Ringen, die an ihrem Außenumfang die Teile eines lettenverschlusses aufweisen. Dies bedeutet, daß jeweils der eine Ring an seinem Außenumfang mit einer Vielzahl von Haken versehen ist, während der andere Ring eine Vielzahl von Schlaufen aufweist. Abgesehen davon, daß derartige Klettenverschluß-Ringe teuer in der Herstellung sind und sich auch leicht von dem Wickelkörper lösen können, weisen sie auch den Nachteil auf, daß sich in den Haken und den Schlaufen Haare und sonstige Fremdkörper festsetzen können, so daß der Klettenverschluß allmählich unwirksam wird. Hiezu trägt auch die ständige Hitzeeinwirkung bei der Dauer- oder Wasserwelltrocknung hei.
  • Außerdem muß beim Eindrehen der Haare darauf geachtet werden, daß die Wickel stets in einer solchen Lage eingedreht werden, daß stets ein Ring mit Haken einem Ring mit Schlaufen gegenüberzuliegen kommt, da sonst das Hlettenverschluß-Prinzip nicht funktioniert. Diesen Nachteil hat man auch b eits erkannt und dadurch zu lösen versucht, daß man am Lande jedes Wickelkörpers drei Ringe angeordnet hat, von denen jeweils zwei Haken aufwiesen und ein dritter dre Schlaufen. Am anderen Ende des Wickelkörpers waren dann zwei Ringe mit Schlaufen und einer mit Haken angeordnet.
  • Auf diese Weise war jedoch der bekannte Dauer- oder Wasserwellwickel noch teurer in seiner Herstellung und außerdem wurde die Breite auf der jeweils die Ringe zweier benachbarter Wickel in Eingriff standen verringert. Um trotzdem eine genügende Haltewirkung zu erzielen, mußten die Klettenverschlußringe verhältnismäßig breit sein, was eine entsprechend große Gesamtlänge der Dauer- oder Wasserwellwickel ergah bei verhältnismäßig kurzer nutzbarer Länge des eigentlichen Wickelkörpers. Bei Frisuren, bei jenen sehr viele Wickel verwendet werden müssen, wirkt sich die große Gesamtlänge der bekannten Wickel störend aus.
  • Weiterhin ist ein Dauer- oder Wasserwellwickel bekannt (DE-PS 25 01 935), der als Haltekörper am Ende des Wickelkörpers zwei in axialem Abstand voneinander angeordnete Flansche mit gleicher axialer Dicke aufweist, wobei zwischen beiden Flanschen eine Ringnut vorgesehen ist, deren Breite etwas kleiner ist als die Dicke eines Flansches, so daß in dieser Ringnut ein Flansch eines benachbarten Wickels unter Klemmwirkung eindrückbar ist. Dieser bekannte Wickel vermeidet zwar die meisten Nachteile des eingangs erwähnten bekannten Wickels, jedoch ist er für viele Frisuren nicht genug variabel in der Anwendung. So ist es bei dem bekannten, mit Flanschen versehenen, Wickel immer nur möglich, zwei benachbarte Wickel so zusammenzustecken, daß sie parallel zueinander verlaufen. Zur Formung verschiedener Frisuren ist es jedoch erforderlich, daß die Achsen der Wickel einen Winkel einschließen. Auch müssen die Wickel manchmal so zusammengesteckt werden, daß die Achsen der Wickel in einem Winkel von 900 zueinander verlaufen. Letzteres ist bei diesem bekannten Wickel nur unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Metallbügeln möglich. Auch müssen manchmal die Wickel um einen größeren Betrag axial versetzt zueinander angeordnet werden, was bei dem bekannten Wickel nur in sehr heschränktem Maße um die Breite der Nut bzw. die Breite der Flansche möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dauer- oder Wasserwellwickel der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der wesentlich einfacher in seinem Aufbau und damit billiger in der Herstellung ist, bei dem der Zusammenhalt zweier benachbarter Wickel auch nach längerem Gebrauch mit Sicherheit gewährleistet ist und bei dem sich trotzdem zwei benachbarte Wickel auch in einem Winkel zueinander ohne Zuhilfenahme weiterer Einrichtungen zusammenstecken lassen.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß jeder Haltekörper aus einer im wesentlichen zylindrischen Scheibe besteht, die an ihrem Umfang eine Vielzahl von gleichen, im wesentlichen achsparallelen Halteelementen aufweist, welche Halteelemente sich radial nach außen und innen verjüngen, über schmale radiale Stege mit der Scheibe verbunden sind und in einem gegenseitigen Umfangsabstand angeordnet sind, der kleiner ist als die maximale Breite der Halteelemente in Umfangsrichtung.
  • Der neue Dauer- oder Wasserwellwickel ist einfach in seinem Aufbau und damit billig in der Herstellung. Diesezylindrische Scheibe mit den Halteelementen, die mit der Scheibe über die Stege verbunden sind, läßt sich aus Kunststoff billig spritzen. Sie kann mit dem ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Wickelkörper durch einen Schnappverschluß oder auch sonstige Weise leicht und dauerhaft verbunden werden.
  • Gegebenenfalls könnte sie auch mit dem Wickelkörper aus einem TPil bestehen. An dem glatten, aus Kunststoff bestehenden Halteelement können sich Haare oder sonstige Fremd- körper kaum festsetzen bzw. auch wieder leicht entfernt werden, so daß eine gute und dauerhafte Haltewirkung erzielt wird, wenn zwi oder mehrere benachbarte Wickel zusammengesteckt werden. Hierbei greift jeweils eines der Jalteelemente zwischen zwei Halteelemente des benachbarten Iili,'tels ein, wobei beim Zusammenstecken die Halteelemente des anderen Wickels dank der Stege zunächst elastisch in Umfangsrichtung ausweichen können und dann hinter dem Halteelement des ersten Wickelkörpers einschnappen. Durch dieses Einschnappen wird eine sehr gute, später aber auch wieder lösbare Verbindung wie bei einem Druckknopf erreicht.
  • Dank dieser guten Verbindung ist es auch möglich Wickel so zusammenzustecken, daß jeweils nur die Halteelemente am einen Ende des Wickelkörpers mit dem Halteelement des benachbarten Wickels im Eingriff steht und daß dabei die Achsen der benachbarten Wickelkörper einen kleinen Winkel 0 von bis zu 10 einschließen. Dieser kleine Winkel genügt um die Wickel entsprechend der jeweils gewünschten Frisur anzuordnen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Wickelkörper und jedem äußeren Haltekörper ein weiterer innerer Haltekörper mit gleichartigen, im wesentlichen achsparallelen Halteelementen angeordnet ist, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des äußeren Haltekörpers.
  • Durch diese Ausgestaltung wird die Vielseitigkeit des neuen Wickels in Bezug auf die Anpass.ung an die jeweilige Frisur noch erheblich vergrößert. Man kann nämlich dann benachbarte Wickel axial versetzt zueinander anordnen, wobei jeweils ein äußerer Haltekörper des einen Wickels mit seinen Halteelementen in die Halteelemente des inneren Haltekörpers des benachbarten Wickels einrastet. Hierdurch können die Wickel auch enger benachbart angeordnet werden. Außerdem sind bei dieser Ausgestaltung die Lücken zwischen den Halteelementen des inneren Haltekörpers nach beiden Seiten hin verschlossen; so daß ein axiales Herausrutschen der Halteelernente des benachbarten äußeren Haltekörpers in axialer Richtung vermieden wird. Je größer man bei dieser Ausgestaltung die Länge der inneren Haltekörper macht, desto weiter können auch benachbarte Wickel axial versetzt zueinander angeordnet werden.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die Halteelemente der inneren Haltekörper in dem Bereich, in welchem sie an die äußeren Haltekörper angrenzen, gegenüber der Wickelkörperachse geringfügig nach innen geneigt sind. Durch diese Neigung wird das Zusammenstecken und Zusammenhalten zweier benachbarter Wickel erleichtert und verbessert, wenn diese im Winkel zueinander angeordnet werden sollen.
  • Ferner ist es vorteilhaft, wenn die zylindrische Scheibe an ihrer Haubenseite in ihrem Zentrum einen in axialer Richtung vorstehenden, im wesentlichen zylindrischen Haltezapfen aufweist, dessen Durchmesser etwas größer ist als der gegenseitige Abstand zweier Halteelemente. Auf diese Weise ist es möglich, einen Wickel in einem Winkel von etwa 0 90 gegenüber einem benachbarten Wickel anzuordnen und beide Wickel ohne Zuhilfenahme weiterer Einrichtungen miteinander zu verbinden. Es ist lediglich erforderlich, den Haltezapfen zwischen zwei Halteelemente des benachbarten Wickels einzuschnappen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, daß der neue Wickel aus nur drei in Formen zu spritzenden Kunststoffteilen bestehen kann, wnbei zwei dieser Teile identisch sind. Dies ist für eine billige Herstellung des neuen Wickels von entscheidender Bedeutung.
  • Die Erfindung ist in folgendem, anhand eines in der Zeichnung dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispieles nS-her erläutert. Es zeigen: Figur 1 einen Längsschnitt des neuen Wickels etwa in fünffacher Größe, links in zusammengebautem Zustand, rechts vor dem Zusammenbau, Figur 1a einen Längsschnitt des Haltekörpers vor dem Zusam-.nbauw i6r 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Figur 3 eine Stirnansicht und einen Teilschnitt mehrerer zusammengesteckter Wickel, Figur 4, 5 und 6 Beispiele wie die erfindungegemäßen Wickel zusammensteckbar sind.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung ein Dauerwellwickel dargestellt, der einen Wickelkörper 1 mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser aufweist. Derartige Dauerweliwickel werden mit Wickelkörpern benötigt, die verschiedene Durchmesser aufweisen. Auch können die Dauerwellwickel unterschiedliche Länge besitzen. Man kann die erfindungsgemäße Ausgestaltung aber auch bei Wasserwellwickeln anwenden, die sich von Dauerwellwickel nur durch einen im Durchmesser größeren Wickelkörper unterscheiden.
  • Der im wesentlichen zylindrische und hohl ausgebildete Wickelkörper 1 weist an seinen beiden Enden je einen Haltekörper 2 auf. Aus Herstellungsgründen bildet der Haltekörper 2 zunächst, wie es in Figur 1a dargestellt ist, eine separates Teil, welches mit dem Wickelkörper 1 über die weiter unten beschriebene Schnappverbindung dauerhaft und fest verbunden werden kann. In Figur 1 links ist der Haltekörper in montiertem Zustand dargestellt.
  • Der Haltekörper 2 besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen Scheibe 3, die an ihrem Umfang eine Vielzahl von gleichen, im wesentlichen achsparallelen Halteelementen 4 aufweist. Jedes dieser Halteelemente weist zweckmäßig einen zylindrischen Querschnitt auf, wobei sich die Zylinderachse parallel zur Scheibenachse bzw. zur Achse A des Wickelkörpers erstreckt. Die Halteelemente 4 sind weiterhin zweckmäßig an ihren beiden Enden abgerundet. Jedes der Halteele- mente 4 ist über einen schmalen radialen Steg 5 mit der Scheibe 3 verbunden. Der Wickelkürper 1 und der Haltekörper 2 bestehen dabei aus einem steifen Kunststoff mit einer gewissen Elastizität, wie er beispielsweise unter dem Warenzeichen Hostaform C bekannt ist (Hostsform ist ein Acetalcopolymerisat auf Basis Trinxan).. Der gegenseitige Abstand a der Halteelemente 4 ist etwas kleiner als ihre maximale Breite d. Bei einem zylindrischen Querschnitt entspricht die maximale Breite dem Durchmesser der Halteelemente 4.
  • So ist bei einem Durchmesser d von beispielsweise 1,25 mm der Abstand a der Halteelemente 4 in Umfangsrichtung etwa 1 mm. Die Verjüngung der Halteelemente 4 in radialer Richtung nach außen oder innen ist durch den zylindraichen Querschnitt der Halteelemente gegeben.
  • Zwischen dem Wickelkörper 1 und jedem der an seinen äußeren Enden angebrachten äußeren Haltekörpern 2 ist zweckmäßig jeweils ein weiterer innerer Haltekörper 7 vorgesehen. Dieser innere Haltekörper 7 weist ebenfalls achsparallele Halteelemente 7 auf, die in Aufbau und Funktion den Halteelementen 4 entsprechen. Vorzugsweise weisen auch die Halteelemente 7 einen zylindrischen Querschnitt auf. In dem Bereich, in welchem die Halteelemente 7 an den Wickelkörper 1 angrenzen, sind sie über Stege ß, die den Stegen 5 entsprechen, mit einem zylindrischen Teil la des Wickelkörpers verbunden.
  • Dieser zylindrische Teil 1a endet jedoch in einem Abstand B vor der Scheibe 3. Hierdurch wird erreicht, daß sich die zunächst freien Enden 7a der Halteelemente 7 beim Zusammenhau von Wickelkörper 1 mit dem Haltekörper 2 aus ihrer achsparallelen Lage, die in Figur 1 rechts dargestellt ist, etwas nach innen biegen können, wie es in Figur 1 links gezeigt ist. Hierdurch sind die Halteelemente 7 in dem Bereich, in welchem sie an die äußeren Haltekörper 2 angrenzen gegenüber der Wickelkörperachse A geringfügig in einem Winkel g geneigt, der etwa 70 beträgt. Die Bedeutung dieser Neigung der Halteelemente 7 wird weiter unten noch näher erlFutert.
  • Wie man weiterhin aus der Zeichnung erkennen kann, bestehen die Halteelemente 7 und die Stege 8 mit dem übrigen Wickelkörper 1 aus einem Teil, d.h. sie sind beim Spritzen des Wickelkörpers an diesen angeformt. Die zunächst achsparallele Lage auch der äußeren, freien Enden 7a der Halteelemente 7 vereinfacht nicht nur die Herstellung der Form sondern erleichter auch das Ausformen. Die freien Enden 7a sind ebenfalls zylindrisch ausgebildet. In der Scheibe 3 ist für jedes zylindrische Ende 7a eine Bohrung 9 vorgesehen. Dies.e Bohrung 9 ist am einen Ende im Durchmesser an der Stelle 9a etwas verjüngt. Die Bohrungen 9 sind auf einem Kreis engeordnet, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als derjenige Kreis, auf dem die Halteelemente 7 angeordnet sind.
  • Ferner weisen die zylindrischen Enden 7a Ringnuten 10 auf.
  • Diese Ringnuten schnappen beim Einstecken in die Bohrungen 9 an d.eren im Durchmesser verjüngten Teil ein. Hierdurch wird eine feste und praktisch unlösbare Verbindung zwischen den Scheiben 3 und dem Wickelkörper 1 erreicht.
  • Um das Zusammenstecken von Wickelkörper und Scheibe zu erleichtern weisen die Bohrungen 9 an ihrer dem Wickelkörper 1 zugewandten Seite je eine konische Ansenkung 11 auf. Durch diese konische Ansenkung 11 wird das freie Ende 7a jedes Halteelementes 7 beim Zusammenbau von Wickelkörper und Haltekörper 2 etwas radial nach innen abgelenkt und in die Bohrung 9 eingeführt.
  • Die axiale Länge L der inneren Haltekörper 6 ist zweckmäßig größer als die axiale Länge 1 der äußeren Haltekörper. Hierbei kann die Länge L etwa doppelt so groß sein als die Länge 1. Auf diese Weise lassen sich die Wickelkörper, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, in'einem größeren Bereich axial versetzt zueinander anordnen.
  • Weiterhin weist die zylindrische Scheibe 3 an ihrer Außenseite in ihrem Zentrum einen in axialer Richtung vorstehenden, im wesentlichen zylindrischen Haltezapfen 12 auf, des- sen Durchmesser D etwas größer ist als der gegenseitige Abstand a zweier Halteelemente 4. Bei einem Abstand a von etwa 1 mm sollte der Durchmesser D etwa 1,5 mm betragen.
  • Zweckmäßig ist der Haltezapfen so ausgebildet, daß er unterhalb seines Kopfes im Durchmesser etwas verjüngt ist.
  • Außerdem weist die zylindrische Scheibe 3 eine den Haltezapfen konzentrisch umgebende Vertiefung 13 auf.
  • Erwähnt sei noch, daß die Halteelemente 7 der inneren Haltekörper in Umfangsrichtung den gleichen Abstand a aufweisen wie die Halteelemente 4 der äußeren Haltekörper 2.
  • Auch ihr Durchmesser d entspricht dem Druchmesser d der Halteelemente 4 der äußeren Haltekörper.
  • Handhabung und Wirkungsweise der neuen Wickel sind aus den Figuren 3 bis 6 zu entnehmen. Hat man auf den Wickelkörper 1 eine Haarsträhne aufgewickelt, so muß der Wickel mit einem bereits vorher gelegten Wickel verbunden werden, um zu verhindern, daß sich die Haarsträhne wieder abrollt.
  • Dieses Verbinden zweier Wickel untereinander erfolgt über die Haltekörper 2 und 6. Hierbei können wahlweise die Haltekörper 2 zweier benachbarter Wickel zusammengesteckt werden oder aber auch ein Haltekörper 2 des einen Wickels mit einem Haltekörper 6 eines benachbarten. Werden die Haltekörper zweier benachbarter Wickel in radialer Richtung zusammengedrückt, so tritt eines der Halteelemente 4 des einen Haltekörpers 2 zwischen zwei Halteelemente 4 des anderen Haltekörpers 2 ein und drückt dabei diese beiden Halteelemente 4 in Umfangsrichtung auseinander. Beim weiteren Zusammendrücken der beiden Haltekörper nehmen dann die Halteelemente die in Figur 3 dargestellte Lage ein, wobei die zunächst auseinandergedrückten Halteelemente 4 wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren und das zwischen diesen beiden Halteelementen hindurchbewegte Halteelement des Wickelkörpers einrastet, wie es in Figur 3 dargestellt ist.
  • In der gleichen Weise wirken auch die Halteelemente 4 der Haltekörper 2 mit den Halteelementen 7 der inneren Haltekörper 6 zusammen. Will man einen Wickel senkrecht zur Achse eines anderen Winkels anordnen, sn wird der Haltezapfen 12, wie es in Figur 3 rechts dargestellt ist, zwischen zwei Halteelementen 4 eines äußeren Haltekörpers eingedrückt.
  • Ein seitliches Herausrutschen des Haltezapfens in axialer Richtung der Halteelemente 4 wird dadurch verhindert, daß il, ge der Halteelemente auch in die Vertiefung 13 eingreiren. Zum Lösen der Wickel voneinander brauchen diese einfach nur auseinandergezogen werden. Das ganze System funktioniert ähnlich wie die bekannten Druckknöpfe.
  • Gemäß Figur 4 können nun die Wickel so zusammengesteckt werden, daß ihre äußeren Haltekörper 2 an beiden Enden mit ihren Halteelementen ineinandergreifen. Da die Haltewirkung durch das Einrasten der Halteelemente verhältnismäßig groß ist, ist es auch möglich, die Halteelemente nur auf einer Seite zusammenzustecken, wie es in Figur 4 oben dargestellt ist. Hierdurch schließen die Achsen der Wickel einen kleinen Winkel miteinander ein.
  • Will man die Wickel in einem Winkel zueinander anordnen, so ist es jedoch günstiger, wenn man gemäß Figur 5 einen äußeren Haltekörper 2 jeweils mit dem inneren Haltekörper 6 eines benachbarten Wickels zusammensteckt und zwar in demjenigen Bereich, in welchem die Halteelemente 7 des inneren Haltekörpers 6 zur Wickelkörperachse hin geneigt sind. Hierdurch nehmen die Wickel automatisch, wie es in Figur 7 dargestellt ist, bereits eine Winkelstellung zueinander ein.
  • Durch die Nachgiebigkeit der Halteelemente ist ea jedoch möglich, die Wickel auch in einem anderen gegenseitigen Winkel anzuordnen. Wie man aus Figur 5 erkennen kann, kann man die Wickel dank der unterschiedlichen Durchmesser der Haltekörper 2 und 6 verhältnismäßig dicht nebeneinander anordnen.
  • Soll ein Wickel mit seiner Achse senkrecht zu den Achsen der übrigen Wickel festgelegt werden, so erfolgt dies mittels der Zapfen 12, die zwischen zwei Halteelemente 4 eines äußeren Haltekörpers 2 eingesteckt werden, wie es in Figur 4 links dargestellt ist.
  • Manchmal ist es erforderlich, die Wickel in axialer Richtung versetzt zueinander anzuordnen, wie es in Figur 6 gezeigt ist. Zu diesem Zweck werden die Haltekörper 2 mit den Haltekörpern 6 zusammengesteckt. Dank der größeren Länge L der inneren Haltekörper 6 ist hierbei ein verhältnismäßig großer Versatz zweier benachbarter Wickel möglich. Leerseite

Claims (16)

  1. Ansprüche 1. Dauer- oder Wasserweliwickel, mit einem im wesentlichen zylindrischen Wickelkörper, der an seinen beiden Enden koaxial zur Wickelkorperachse angeordnet Haltekörper aufweist, die im Durchmesser größer sind als der Wickelkörper und durch Eingriff in die Haltekörper eines oder mehrerer benachbarter Wickel die benachbarten Wickel zusammenhalten, dadurch gekennzeichnet., daß jeder Haltekörper (2) aus einer im wesentlichen zylindrischen Scheibe (3) besteht, die an ihrem Umfang eine Vielzahl von gleichen, im wesentlichen achsparallelen Halteelementen (4) aufweist, welche Halteelemente (4) sich radial nach außen und innen verjUngen, über schmale radiale Stege (5) mit der Scheibe (3) verbunden und in einem gegenseitigen Umfangsabstand (a) angeordnet sind, der kleiner ist als die maximale Breite (d) der Halteelemente (4) in Umfangsrichtung.
  2. 2. Wickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dern Wickelkörper (1) und jedem äußeren Haltekörper (2) ein weiterer, innerer Haltekörper (6) mit gleichartigen im wesentlichen achsparallelen Halteelementen (7) angeordnet ist, dessen Außendurchmesser (D1) kleiner ist als der Außendurchmesser (D2) des äußeren Haltekörpers (2).
  3. 3. Wickel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (L) der inneren Haltekörper (6) großer ist als die axiale Länge (L) der äußeren Haltekörper (2).
  4. 4. Pickel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge (L) der inneren Haltekörper (6) etwa doppelt so groß ist wie die axiale Länge (1) der äußeren Haltekörper (2).
  5. 5. Wickel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (7) der inneren Haltekörper (6) in dem Bereich, in welchem sie an die äußeren Haltekörper (2) angrenzen, gegenüber der WickelkörperachBe (A) geringftigig nach innen geneigt sind.
  6. 6. Wickel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (rE ) der Haltekörper (7) gegenüber der 0 Wickelkörperachse (A) etwa 7 - 10 beträgt.
  7. 7. Wickel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (7) der inneren Haltekörper (6) in dem an den Wickelkörper (1) angrenzenden Bereich über radiale Stege (8) mit einem zylindrischen Teil (1a) des Wickelkörpers (1) verbunden sind und in dem an den äußeren Haltekörper (2) angrenzenden Bereich eine derartige Werbindung fehlt.
  8. 8. Wickel nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (4,7) einen zylindrischen querschnitt aufweisen.
  9. 9. Wickel nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (7) der inneren Haltekörper (6) an den Wickelkörper (1) angeformt sind und zylindrische Enden (7a) aufweisen, mit denen sie in entsprechende Bohrungen (9) der zylindrischen Scheibe (3) eingesteckt sind.
  10. 10. Wickel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daB die zylindrischen Enden (7a) der Halteelemente (7) Ringnuten (10) aufweisen, die nach dem Einstecken in die Bohrungen (9) am Ende (9aj derselben einrasten.
  11. 11. Wickel nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (9) an ihrer dem Wickelkörper (1) zugewandten Seite je eine konische Ansenkung (11) aufweisen.
  12. 12. Wickel nach Anspruch 1 nder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Halteelemente (4) der äußeren Haltekdrper (2) an seinen beiden Enden abgerundet ist.
  13. 13. Wickel nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Scheibe (3) an ihrer Außenseite in ihrem Zentrum einen in axialer Richtung vorstehenden, im wesentlichen zylindrischen Haltezapfen (12) aufweist, dessen Durchmesser (D) etwas größer ist als der gegenseitige Abstand (a) zweier Halteelemente (4).
  14. 14. Wickel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltezapfen (12) -unterhalb seines Kopfes im Durchmesser verjüngt ist.
  15. 15. Wickel nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der zylindrischen Scheibe (3) eine den Haltezapfen (12) konzentrisch umgebende Vertiefung (13) vorgesehen ist.
  16. 16. Wickel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendrchmesser (01) des inneren Haltekörpers (6) geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der zylindrischen Scheibe (3) des äußeren Haltekörpers (2).
DE19823207589 1982-03-03 1982-03-03 Dauer- oder Wasserwellwickel Expired DE3207589C2 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3474797A (en) * 1968-07-18 1969-10-28 Sam S Calandra Hair roller

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3474797A (en) * 1968-07-18 1969-10-28 Sam S Calandra Hair roller

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