DE3207035C2 - Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines Kraftwagens - Google Patents
Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines KraftwagensInfo
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Abstract
Die Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines Kraftwagens besitzt einen quer angeordneten Hilfsrahmen mit einem das Ausgleichsgetriebe tragenden Tragstück. An jedem Endteil des Hilfsrahmens, an dem die durch das Antriebsdrehmoment bedingte vertikale Reaktionskraft stärker ist als an dem anderen Endteil des Hilfsrahmens, ist dieser mit der Karosserie durch einen Öldämpfer verbunden. Am anderen Endteil des Hilfsrahmens ist dieser mit der Karosserie durch eine Gummifederaufhängung verbunden. Das Diffe ren tialgetriebe ist mit der Karosserie ebenfalls durch eine Gummifederaufhängung verbunden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines Kraftwagens nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Tragvorrichtung ist aus der DE-OS 15 55 163 bekannt Bei der vorbekannten Tragvorrichtung
sind die Endteile des Hilfsrahmens mit der Karosserie durch Gummifederaufhängungen verbunden. Die
Gummifederaufhängungen haben eine hohe Quersteifigkeit,
können aber Schwingungen in der vertikalen Richtung nur in unzufriedenstellender Weise -uifnehmen.
Die DE-OS 20 32 806 offenbart eine Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines Kraftwagens, bei der
das Ausgleichsgetriebe über eine elastische Abstützung mit dem Fahrzeugaufbau verbunden ist
Bei den vorbekannten Tragvorrichtungen ist es schwierig, die auf die Gummifederaufhängungen an den
entgegengesetzten Endteilen des Hilfsrahmens wirkenden Reaktionskräfte auszugleichen. Am einen Endteil
des Hilfsrahmens wirkt nämlich die durch das Antriebsdrehmoment der Kardanwelle bedingte Reaktionskraft
in derselben Richtung wie die durch das Drehmoment der Radantriebswelle bedingte Reaktionskraft, während
am anderen Endteil die Reaktionskräfte gegensinnig wirken. Infolgedessen wirkt auf den einen Endteil des
Hilfsrahmens stets eine beträchtlich stärkere Reaktionskraft als auf den anderen Endteil.
Aufgabe der Erfindimg ist es daher, eine Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines Kraftwagens nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart auszulegen, daß einerseits vertikale Schwingungen zur Verbesserung
des Fahrkomforts ausreichend gedämpft werden und andererseits der Hilfsrahmen eine hohe Quersteifigkeit
zur Verbesserung des Fahrverhalten und der Stabilität hat.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1.
Die Tragvorrichtung weist an jenem Endteil des Hiifsrahmens,
an dem die größeren Reaktionskräfte auftreten, einen Fluiddämpfer auf. Dieser Fluiddämpfer umfaßt
zwei mit Fluid gefüllte Kammern, die über eine Drosselstelle miteinander verbunden sind, wobei die
Volumina dieser Kammern sich in Abhängigkeit von Relativbewegungen zwischen der Karosserie und dem
Hilfsrahmen ändern und dann das Fluid entsprechend diesen Veränderungen durch die Drosselstelle in Richtung
der einen oder anderen Kammer gedrückt wird. Der den Fluiddämpfer aufweisende Endteil des Hilfsrahmens
ist so ausgelegt, daß die vertikalen Schwingungen oder vertikalen Bewegungen zwischen der Karosserie
und dem Hilfsrahmen gleichförmig aufgenommen werden können. Die Aufhängung am anderen Endteil
des Hilfsrahmens ist dagegen federnd gelagert und vorzugsweise in Form einer Gummifederaufhängung ausgebildet,
wodurch die Quersteifigkeit des Hilfsrahmens so verbessert wird, daß beim Fahrer des Fahrzeugs kein
Gefühl des Schwimmens hervorgerufen wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen ausführlich beschrieben.
In diesen zeigt
Fi g. 1 in einer Draufsicht eine Ausführungsform der
Tragvorrichtung gemäß der Erfindung für ein Ausgleichsgetriebe,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-Il in F ig. 1,
Fig.3 in einer Draufsicht den druckmittelgefüllten
Stoßdämpfer der Tragvorrichtung gemäß der F i g. 1, F i g. 4 im Schnitt den Stoßdämpfer gemäß der F i g. 3,
F i g. 5 im Schnitt eine Gummifederaufhängung und
F i g. 6 im Schnitt eine -Gummifederaufhängung, die zwischen dem Ausgleichsgetriebe und der Karosserie
verwendet werden kann,
F i g. 7 ist ein Diagramm mit den Kennlinien für das Dämpfen von Längsschwingungen,
F i g. 8 zeigt eine Schwingungsdämpferungskennlinie und
F i g. 9 ist ein Diagramm zur Darstellung der Bezeichnung zwischen Querverschiebungen und Querbelastungen.
Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe besitzt einen Hilfsrahmen 3, der
sich quer zu den Seitenträgern 17 der Karosserie erstreckt Auf dem mittleren Tei! des Hilfsrahmens 3 ist
mittels eines Tragstückes 4 ein Ausgleichsgetriebe 1 montiert. An den beiden einander entgegengesetzten
Endteilen des Hilfsrahmens 3 ist je ein Tragstück 6 vorgesehen, das mit einer Gummibuchse 7 versehen ist In
dieser Gummibuchse 7 ist je ein Querlenker 2 schwenkbar gelagert, in dem an seinem anderen Ende mittels
eines Lagers 5 ein Antriebsrad RHdrehbar gelagert ist
Das Antriebselement des Ausgleichsgetriebes 1 ist mit einer Kardanwelle 11 verbunden, die von einem
nicht gezeigten Motor angetrieben werden kann. Zwei Abtriebselemente des Ausgleichsgetriebes 1 sind mit je
einer im wesentlichen quer angeordneten Radantriebswelle 12 verbunden. Zum Schutz der Lager für die Radantriebswellen
12 ist zwischen jeder Radantriebswelle 12 und dem Ausgleichsgetriebe ein flexibler Schutzbalg
19 vorgesehen.
Die Karosserie besitzt einen Querträger 18, der sich quer zwischen den Seitenträgern 17 erstreckt und mit
ihnen verbunden ist Das Ausgleichsgetriebe 1 ist mit drei Aufhängungen 8,9 und 10 an der Karosserie aufgehängt.
Die rechte Aufhängung 8 besitzt einen Öldämpfer 13: der in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist Wenn die
Kardanwelle 11 in der Richtung des Pfeils A angetrieben
wird und die Radantriebswellen 12 in der Richtung der Pfeile B angetrieben werden, wird in dem Ausgleichsgetr,ebe
1 eine Reaktionskraft erzeugt, die der Summe der Reaktionskräfte entspricht, die durch das
Antriebsdrehmoment in der Kardanwelle 11 und durch die von den Rädern Ä/iüber die Radantriebswellen 12
übertragenen Reaktionskräfte bedingt sind. Die durch das Antriebsdrehmoment in der Kardanwelle 11 bedingte
Reaktionskraft trachtet, den Hilfsrahmen 3 um die Längsachse der Karosserie zu drehen. Die durch die
von den Rädern RH über die Radantriebsweüen 12 übertragenen Reaktionskräfte bedingte Reaktionskraft
trachtet, den Hilfsrahmen 3 zu heben. Infolgedessen wird in der Aufhängung 8 eine Reaktionskraft erzeugt,
die der bumme der Reaktionskräfte entspricht, die durch das Drehmoment in der Kardanwelle 11 bzw. das
Drehmoment in der rechten Randantriebswelle 12 bedingt sind. Der öldämpfer 13 der rechten Aufhängung 8
kann jede Vertikalbewegung aufnehmen, der durch diese starke Reaktionskraft verursacht wird.
Gemäß den F i g. 3 und 4 besitzt des· öldämpfer 13
eine Tragplatte 21, die an einem Seitenteil 20 der Karosserie angebracht ist. Der Seitenteil 20 kann ein tragender
Teil sein, der zwischen dem Seitenträger 17 und einem nicht gezeigten Türschweller angeordnet ist und
mit ihnen verschweißt ist. Die Tragplatte 21 besitzt in der Mitte einen abwärtsgerichteten, zylindrischen Teil
22, auf dessen Außenfläche ein Gummigehäuse 23 sitzt. Dieses besitzt eine Dichtscheibe 25, die mittels eines
Paßringes 24 an dem unteren Ende des Gummigehäuses 23 befestigt ist An der Dichtscheibe 25 ist ein zylindrisches
Tragstück 26 befestigt, das an seinem oberen Ende an dem rechten Ende des Hilfsrahmen 3 angeschweißt
ist. Das Gummigehäuse 23 hat einen zylindrischen Innenteil 23a, der in dem zylindrischen Teil 22 der Tragplatte
21 angeordnet und mit eine Kappe 30 abgedeckt ist In dem Gummigehäuse 23 befindet sich eine Scheibe
29, die den Innenraum des Gehäuses 23 in eine obere Kammer 27 und eine untere Kammer 28 teilt die durch
eine Drosselöffnung 29a in der Scheibe 29 miteinander in Verbindung stehen.
Das Gummigehäuse 23 ist an seinem oberen Endteil mit einem auswärtsgerichteten Flansch 31 ausgebildet,
der zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Gummigehäuses 23 an einem Flansch 32 am oberen Ende des
Tragstückes 26 angreifen kann. Das zylindrische Tragstück 26 besitzt ferner eine Anschlagplatte 33, die sich
von der Außenfläche des Tragstückos 26 radial auswärts erstreckt und eine öffnung hat, die von einem Gewindebolzen
34 durchsetzt ist Dieser ist mit seinem oberen Ende sn der Tragplatte 21 befes*;-~t und trägt einen
Gummianschlag 35, der mit Muttern 36s unter Zwischenlage von Beilagscheiben 36 an dem oberen Endteil
des Gewindebolzens 34 befestigt ist Zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des zylindrischen Tragstückes
26 kann der Gummianschlag 35 an der Anschlagplatte 33 angreifen.
Der Hohlraum im Innern des Gummigehäuses ist mit Hydrauliköl gefüllt Bei einer Aufwärtsbewegung des
Hilfsrahmens 3 gegenüber dem Seitenteil 20 der Karosserie wird das Gummigehäuse 23 axial zusammengedrückt,
so daß das in der unteren Kammer 28 befindliche Hydrauliköl durch die Drosselöffnung 29a gedrückt
wird. Dabei wird der innere zylindrische Teil 23a elastisch
aufgeweitet, so daß das Hydrauliköl aus der Kammer 28 in die Kammer 27 treten kann. Die Aufwärtsbewegung
des Hilfsrahmens 3 wird durch die Flansche 31 und 32 begrenzt. Bei einer Abwärtsbewegung des Hilfsrahmens
3 gegenüber dem Seitenteil 20 der Karosserie fließt das Hydrauliköl aus der oberen Kammer 27 in die
untere Kammer 28. Die Abwärtsbewegung des Hilfsra'ämens
3 wird durch die Anschlagplatte 33 und den Gummianschlag 35 begrenzt. Man erkennt, daß der Öldämpfer
13 vertikale Schwingungen aufnehmen kann.
F i g. 5 zeigt genauer die am linken Ende des Hilfsrahmens
3 vorgesehene Aufhängung 9. Diese besitzt eine Tragplatte 41, die an einem linken Seitenteil 20a befestigt
werden kann, der dem Seitenteil 20 entspricht. Eine Tragschraube 42 ist mit ihrem Kopfende an dem mittleren
Teil der Grundplatte 41 angeschweißt und erstreckt sich von dort abwärts. Die Tragschraube 42 trägt ein auf
ihr sitzendes Innenrohr 43. Dieses ist von einem Außenrohr 44 umgeben, zwischen dem und dem Innenrohr 43
eine Gummifeder 14 vorgesehen ist. Das Außenrohr 44 wird von einem Tragstück 45 getragen, das am linken
Ende des Hilfsrahmens 3 angeschweißt isi. Am unteren
Ende der Tragschraube 42 ist mit einer Mutter eine Scheibe 47 befestigt, die einen Gummianschlag 46 trägt.
Das Außenrohr 44 ist an seinem oberen Ende mit einem Flansch 48 ausgebildet, auf dem ein Gummianschlag 49
vorgesehen ist. Zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des Hilfsrahmens 3 greift der Gummianschlag 46 an der
Unterseite des Tragstückes 45 an. Zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Hilfsrahmens 3 greift der Gummianschlag
49 an der Tragplatte 41 an. Auf diese Weise werden die Vertikaibewegungen des Hilfsrahmens 3 begrenzt.
F i g. 6 zeigt die Aufhängung 10, die zwischen dem
Ausgleichsgetriebe 1 und dem Querträger 18 vorgesehen ist. Ar. der oberen Fläche des Ausgleichsgetriebegehäuses
ist ein Tragstück 51 in Form eines umgekehrten U-Profils befestigt. Das Tragstück 51 enthält einen im
Querschnitt rechteckigen Hohlkörper 52. der mit den Innenflächen 53 des Tragstückes 51 durch Gummifederungen
verbunden ist. Diese besitzen mehrere Gummifedern 15, zwischen denen Platten 54 vorgesehen sind.
Ein an dem Hohlkörper 52 angeschweißtes Rohr 55 ist mit einer Schraube 56 an dem Querträger 18 befestigt.
In der vorstehend beschriebenen Anordnung ist der rechte Endteil des Hilfsrahmens 3 mit der Karosserie
durch die Aufhängung 8 verbunden, die den öldämpfer 13 umfaßt und Schwingungen aufnehmen kann, die
sonst bei einem plötzlichen Anfahren und Bremsen des Kraftwagens auf die Karosserie übertragen werden
könnten. Dabei gewährleisten die in den Aufhängungen 9 und 10 vorgesehenen Gummifederungen eine Quersteifigkeit,
die genügend hoch ist angesichts der Querkräfte, die beispielsweise bei einer Kurvenfahrt des
Kraftwagens auftreten können.
In den F i g. 7 und 8 sind die durch die Erfindung erzielbaren Effekte dargestellt. Dabei ist in der F i g. 7 das
Verhalten bei Längsschwingungen dargestellt, die auftreten, wenn der Motor mit einer Drehzahl von 1500 U/
min läuft und der zweite Gang eingelegt ist. Längs der Abszisse sind die aufeinanderfolgenden Schwingungsanschläge aufgetragen. Dabei gilt, wie in der F i g. 8 gezeigt
ist. der Ausschlag a von dem ersten Maximum zu dem ersten Minimum als der erste Anschlag, der Ausschlag
b von dem ersten Minimum zu dem zweiten Maximum als der zweite Ausschlag und der Ausschlag c
von dem zweiten Maximum zu dem zweiten Minimum als der dritte Ausschlag. Es wird angenommen, daß die
in der F i g. 7 angegebenen Längsschwingungen mit den hier behandelten Längsschwingungen eng in Beziehung
stehen. Man erkennt daher in der F i g. 7, daß die besten Ergebnisse erzieii werde;, können, wenn der Hilfsrahmen
an entgegengesetzten Enden mit Öldämpfern aufgehängt wird. Aber auch bei einer Anordnung gemäß
der Erfindungen werden die Schwingungen befriedigend gedämpft.
In der F i g. 9 ist das Verhalten bei Querbelastungen
dargestellt, die zu Querverschiebungen führen. Man erkennt, daß in dieser Hinsicht die besten Ergebnisse erzielt
werden, wenn der Hilfsrahmen an entgegengesetzten Enden mit Gummifedern aufgehängt ist. während
bei einer Aufhängung mit öldämpfern unzulässig große Querverschiebungen auftreten. Bei Verwendung der
Anordnung gemäß der Erfindung dagegen bleiben die Querschwingungen in einem zulässigen Bereich. Bei Anwendung
der Erfindung werden daher sowohl Schwingungen als auch Querverschiebungen befriedigend gedämpft.
Die Erfindung ist in keiner Weise auf Einzelheiten des dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels
eingeschränkt, das im Rahmen des Erfindungsgedankens verschiedentlich abgeändert werden
kann. Beispielsweise erstreckt sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel das das Ausgleichsgetriebe 1 tragende
Tragstück 4 von dem Hilfsrahmen nach hinten. Das Ausgleichsgetriebe kann aber auch von einem vorwärtsgerichteten
Tragstück getragen werden. Anstelle eines Öldämpfers kann man auch einen Luft- oder Gasdämpfer
verwenden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Tragvorrichtung für ein Ausgleichsgetriebe eines Kraftwagens mit einer Karosserie, einem Hilfsrahmen,
der etwa quer zur Karosserie verläuft und zwei entgegengesetzte Endteile und einen Mittelteil
hat, einem Ausgleichsgetriebe, das am Mittelteil des Hilfsrahmens angebracht und mit einer Kardanwelle
und zwei seitwärts gerichteten Radantriebswellen derart verbunden ist, daß es ein Antriebsdrehmoment
der Kardanwelle auf mit je einer der Radantriebswellen verbundene Antriebsräder überträgt,
mit Querlenlcern, die einerseits an je einem der entgegengesetzten Endteile des Hilfsrahmens angebracht
sind und in denen andererseits je eines der Antriebsräder drehbar gelagert ist, und mit zwei
Aufhängungen, die die jeweiligen Endteile des Hilfsrahmens mit der Karosserie derart verbinden, daß
an den Aufhängungen Reaktionskräfte erzeugt werden, die dem Antriebsdrehmoment der Kardanwelle
und der Radantriebsweiien entgegenwirken, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Aufhängung (8) am Endteil des Hilfsrahmens (3), an dem
größere Reaktionskräfte als an seinem anderen Endteil auftreten, einen Fluiddämpfer (13) aufweist, der
relative Vertikalbewegungen zwischen der Karosserie (17) und dem Hilfsrahmen (3) aufnimmt, daß die
andere Aufhängung (9) federnd gelagert ist, der Fluiddämpfer (13) zwei fluidgefüllte Kammern (27,
28) enthält, deren Volumina sich in Abhängigkeit von Relativb: Regungen zwischen der Karosserie
(17) und dem Hilfsrahmen (3) Sndern und daß zwischen
den beiden Kammern (27,28) eine Drosselstel-1
Ie (29a) derart vorgesehen ist, da ^ das Fluid bei Volumenänderungen
der Kammern (27, 28) durch dieselbe durehdrückbar ist
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgetriebe (1) von einem
Tragstück (4) getragen wird, das sich von dem Hilfsrahmen (3) rückwärts erstreckt und von der Karosserie
(17) an einem in der Mitte derselben quer angeordneten Teil (18) getragen wird.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd gelagerte
Aufhängung (9) ein Innenrohr (43) und ein das Innenrohr (43) umgebendes Außenrohr (44) besitzt
und daß zwischen dem Innenrohr (43) und dem Außenrohr (44) elastisches Material (14) angeordnet ist,
wobei das Innenrohr (43) und das Außenrohr (44) im wesentlichen vertikale Längsachsen haben und eines
der beiden Rohre mit dem Hilfsrahmen (3) und das andere mit der Karosserie verbunden ist, so daß das
elastische Material (14) einer Querbewegung des Hilfsrahmens (3) gegenüber der Karosserie unter
Kompression des elastischen Materials (14) und einer Vertikalbewegung des Hilfsrahmens (3) gegenüber
der Karosserie unter Scherung des elastischen Materials (14) entgegenwirkt.
4. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ausgleichsgetriebe (1) durch eine elastische Abstützung (10) mit der Karosserie (17) verbunden ist.
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| JPS6221648B2 (de) | 1987-05-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B62D 21/12 |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MAZDA MOTOR CORP., HIROSHIMA, JP |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |