DE3309042C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen hydropneumatischen Einrohr-Teleskopstoßdämpfer
für Kraftfahrzeuge der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
genannten Art, wie er beispielsweise aus der DE-AS 15 05 522 bekannt ist.
Dieser bekannte hydropneumatische Teleskopstoßdämpfer, dem eine Gasfeder
parallelgeschaltet ist, besitzt eine selbsttätig beladungsabhängig und stufenlos
veränderbare Dämpfungskraft, so daß bei jedem Belastungszustand des
Fahrzeuges mit einer ihm angepaßten Abfederung und Dämpfung gefahren
werden kann, wodurch bei zugleich gesteigertem Fahrkomfort eine größere
Fahrsicherheit gewährleistet wird.
Die selbsttätige lastabhängige Verstellung der Dämpfungskraft wird hierbei
mittels einer Verstellstange vorgenommen, welche innerhalb der hohl ausgebildeten
Kolbenstange axial verschiebbar gelagert ist und durch deren Axialverschiebung
die Drosselwirkung von Drosselöffnungen veränderbar ist, welche
beidseitig des Teleskopstoßdämpfer-Kolbens gelegene Hydraulikräume miteinander
verbindet.
Zur lastabhängigen Axialverschiebung der Verstellstange ist im Bereich des
kolbenstangenseitigen Endes der Baueinheit eine Steuerkammer vorgesehen,
welche über eine auch die Gasfeder versorgende Leitung mit einem der unterschiedlichen
Fahrzeugbelastung entsprechenden Druck versorgt wird.
Über eine Membran der Steuerkammer wird die Verstellstange
daher entsprechend der unterschiedlichen Fahrzeugbelastung axial
unterschiedlich stark relativ zur Kolbenstange verschoben, wodurch Drosselöffnungen
mehr oder weniger stark in ihrem wirksamen Querschnitt verändert
werden.
Voraussetzung für die selbsttätige stufenlose und beladungsabhängige Änderung
der Dämpfungskraft dieses bekannten Teleskopstoßdämpfers ist das Vorhandensein
einer äußeren Druckquelle z. B. in Form einer hydropneumatischen Federung, aus der die Steuerkammer mit einem Druckmedium
versorgt werden kann, dessen Druck beladungsabhängig
ist.
Der Aufwand zur Veränderung der Dämpfungskraft ist hierbei verhältnismäßig
groß, darüber hinaus stehen derartige Druckgasquellen nur bei solchen Federbein-
oder Dämpferanordnungen von vornherein zur Verfügung, bei denen
den Teleskopstoßdämpfern Gasdruckfedern parallelgeschaltet sind oder die
Druckmittelfedern mit Niveauregelungsfunktion aufweisen.
Grundsätzlich ist es bereits bekannt (Reimpell: Fahrwerktechnik 3, Vogel-
Verlag, 1974, Seiten 44 und 45) die Dämpfungskraft eines Teleskopstoßdämpfers
auch ohne derartige Verstellstange beladungsabhängig d. h. abhängig von der Einfederung zu verändern.
Bei diesen bekannten Teleskopstoßdämpfern ist in dem oberen Teil des Zylinderrohrs
eine Längsnut mit genau festliegendem Querschnitt eingearbeitet, die
einen zweiten, parallel zum Kolbenventil arbeitenden konstanten Durchlaß
darstellt. In wenig beladenem Zustand des Fahrzeuges befindet sich der Stoßdämpferkolben
im Bereich dieser Längsnut, so daß sich die Dämpfungskräfte
durch diesen Nutquerschnitt in Grenzen halten. In voll beladenem Zustand
des Fahrzeuges arbeitet der tiefer eingefahrene Kolben dagegen in dem
nutlosen Teil des Dämpfers, so daß die Hydraulikflüssigkeit nunmehr gezwungen
ist, durch die üblichen Dämpfungsventile des Kolbens zu strömen, so daß
die Dämpfungskraft vergleichsweise groß ist. Diese Art der Dämpfungskraft-
Steuerung setzt jedoch voraus, daß der Kolben mit der Beladung des Fahrzeuges
tiefer in das Dämpferrohr eintaucht, was jedoch bei niveaugeregelten
hydropneumatischen Dämpfern nicht der Fall ist. Bei diesen ist die Lage
des Kolbens innerhalb des Dämpferrohrs beladungsunabhängig. Es ist in diesem
Falle also nicht möglich, die Dämpfungskraft des Dämpfers mit Hilfe des
Kolbens zu steuern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen hydropneumatischen
Einrohr-Teleskopstoßdämpfer der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten
Art so auszubilden und weiter zu verbessern, daß einerseits besondere
Verstellstangen o. ä. nicht erforderlich sind und andererseits ein Einsatz
im Rahmen einer Niveauregelung
mit z. B. Druckmittelfedern möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst. Zur Steuerung der Dämpfungskraft wird also
erfindungsgemäß der Trennkolben verwendet, welcher sich bekanntlich mit
zunehmender Belastung des Fahrzeuges, die sich durch die Zunahme der Einfederung oder bei niveaugeregelten Anordnungen
jeweils durch eine Erhöhung des auf den Trennkolben einwirkenden
Hydraulikdrucks bemerkbar macht, tiefer in das Dämpferrohr hineinbewegt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele wird
die Erfindung nachstehend näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellungsweise
Fig. 1 den Längsschnitt durch den Teleskopstoßdämpfer
eines Federbeins mit einer innerhalb
des Dämpferrohres angeordneten Bypass-
Verbindung und
Fig. 2 den Längsschnitt eines Teleskopstoßdämpfers
mit einer außerhalb des Dämpferrohrs verlaufenden
Bypass-Verbindung.
Der in Fig. 1 dargestellte Federdämpfer für Kraftfahrzeuge besteht aus
einem in seiner Dämpfungskraft selbsttätig beladungsabhängig veränderbaren
hydropneumatischen Teleskopstoßdämpfer 1 sowie einer zwischen dessen
Kolbenstange 2 und dessen Dämpferrohr 3 angreifenden, der Fahrzeugabfederung
dienenden Federvorrichtung, die im Ausführungsbeispiel als übliche
Schraubenfeder 4 dargestellt ist und mit ihrem oberen Ende an einem an
der Kolbenstange 2 befestigten oberen Federteller 41 und mit ihrem unteren
Ende an einem am Dämpferrohr 3 befestigten unteren Federteller 42 anliegt.
Der Federdämpfer wird über ein nicht weiter beziffertes rohrseitiges sowie
über ein kolbenstangenseitiges Befestigungsgelenk 5 in üblicher Weise zwischen
Fahrzeugaufbau und Radführungsglied angelenkt, wobei die Einbaulage von
den Einbauerfordernissen sowie von der Art des Teleskopstoßdämpfers abhängt;
das kolbenstangenseitige Befestigungsgelenk 5 kann somit nach Bedarf entweder
am Fahrzeugaufbau oder am Radführungsglied angelenkt werden.
Der mit 9 bezifferte Stoßdämpferkolben ist in üblicher Weise mit - nicht
weiter dargestellten - Drosseldurchlässen (Zug- und Druckventilen) ausgerüstet.
Die beidseitig des Stoßdämpferkolbens gelegenen Flüssigkeitsräume
sind mit 10 und 11 beziffert.
Unterhalb des Stoßdämpferkolbens ist in bekannter Weise ein Trennkolben
12 angeordnet, welcher die Flüssigkeitsfüllung von einem mit Druckgas gefüllten
Ausgleichsraum 13 trennt, der für einen Volumenausgleich beim Ein- und
Austauchen des Stoßdämpferkolbens 9 sorgt oder sogar für die Abfederung
eines hydropneumatischen Federsystems mit ausgenutzt werden kann.
Um die Dämpfungskraft des Teleskopstoßdämpfers selbsttätig beladungsabhängig
zu steuern, ist der Trennkolben 12 als Steuerkolben ausgebildet; in
Abhängigkeit von dem auf ihn einwirkenden Flüssigkeitsdruck, der beladungsabhängig
ist und z. B. durch das bei beladungsabhängig zunehmender Einfederung von der eingefahrenen Kolbenstange 2 verdrängte Volumen erzeugt wird, steuert er eine Bypass-Verbindung, über welche eine leitungmäßige
Verbindung zwischen den beiden Flüssigkeitsräumen 10 und 11 hergestellt
werden kann.
Zu diesem Zweck ist der Trennkolben 12 mit einem hohlzylindrischen Fortsatz
7 versehen, welcher - durch den Stoßdämpferkolben 9 hindurch - von
unten in eine Längsbohrung 6 der Kolbenstange 2 hineinragt und in dieser
mit radialem Spiel axial verschieblich gelagert ist. Die Längsbohrung 6 ist
dabei durch eine Dichtung 17, welche zwischen dem Fortsatz 7 und dem Stoßdämpferkolben
9 bzw. der Kolbenstange 2 angeordnet ist, gegen den am
Trennkolben 12 angrenzenden ersten Flüssigkeitsraum 10 abgedichtet. Der
hohlzylindrische Fortsatz 7 steht über innerhalb des Trennkolbens 12 verlaufende
Radialbohrungen 14 mit einer umlaufenden Nut 19 des Trennkolbens
in Verbindung. Die Längsbohrung 6 der Kolbenstange 2 steht ihrerseits über
radiale Durchlässe 8 in ständiger Verbindung mit dem zweiten Flüssigkeitsraum
11. Dieser steht somit letztlich über die radialen Durchlässe 8, die Längsbohrung
6, eine Axialbohrung 15 im hohlzylindrischen Fortsatz 7 und die Radialbohrungen
14 in ständiger Verbindung mit der umlaufenden Nut 19 des Trennkolbens
12.
In Höhe des Trennkolbens 12 ist die Innenwandung des Dämpferrohrs 3 mit einer,
z. B. ringnutförmigen, Vertiefung 18 versehen. Wie aus Fig. 1 leicht zu erkennen
ist, ergibt sich bei ihrer Überdeckung mit der umlaufenden Nut 19
des Trennkolbens 12 eine leitungsmäßige Verbindung vom ersten Flüssigkeitsraum
10 zur umlaufenden Nut 19 und damit auch zum zweiten Flüssigkeitsraum
11.
Bekanntlich wird der Trennkolben eines hydropneumatischen Teleskopstoßdämpfers
beim Eintauchen des Stoßdämpferkolbens infolge der damit verbundenen
Volumenveränderung so lange ebenfalls tiefer in das Dämpferrohr
hineingeschoben, bis am Trennkolben wieder ein Kräftegleichgewicht herrscht.
Die Vertiefung 18 in der Innenwandung des Dämpferrohrs 3 und die umlaufende
Nut 19 im Trennkolben 12 sind nun derart bemessen und räumlich angeordnet,
daß der größtmögliche Öffnungsquerschnitt der durch sie - bei ihrer Überdeckung
- hergestellten Bypass-Verbindung zwischen den beiden Flüssigkeitsräumen
10 und 11 gerade bei Leerlast des Fahrzeuges vorliegt.
Da der Trennkolben nun mit zunehmendem Flüssigkeitsdruck, d. h. mit zunehmender
Beladung des Fahrzeuges, tiefer in das Dämpferrohr 3 hineingeschoben wird,
verändert sich auch die Überdeckung zwischen Vertiefung 18 und umlaufender
Nut 19 im Sinne einer zunehmenden Verringerung des wirksamen Öffnungsquerschnittes
der durch sie hergestellten drosselnden Bypass-Verbindung. Das bedeutet,
daß die Dämpfungskraft des Teleskopstoßdämpfers ausgehend von der bei
Leerlast gegebenen Dämpfungskraft mit zunehmender Beladung selbsttätig
größer wird, wodurch ein entsprechend guter Fahrkomfort des Fahrzeuges
erzielt wird. Mit der Vergrößerung der Dämpfungskraft F ist nämlich eine
Erhöhung des Dämpfungsfaktors k = verbunden (v = Kolbengeschwindigkeit),
so daß die Dämpfung D des Fahrzeugs bei zunehmender Beladung
und damit einhergehender Vergrößerung der schwingenden Masse m sowie
der Federrate c der Fahrzeugfederung im Sinne eines weitgehend beladungsunabhängigen
Fahrkomforts zumindest annähernd konstant gehalten werden
kann, denn bekanntlich gilt für die Dämpfung einer Schwingung D =
Eine entsprechende lastabhängige Steuerung der Dämpfungskraft ist auch
erzielbar, wenn der hydropneumatische Teleskopstoßdämpfer - wie in Fig. 1
gestrichelt angedeutet - im Rahmen einer Niveauregelung eingesetzt wird und hierzu
über einen entsprechenden Hydraulikanschluß 23 mit dem
Federdruck beaufschlagt wird. Bei einer solchen Ausbildung würde
sich der Stoßdämpferkolben 9 zwar nicht beladungsabhängig innerhalb des
Dämpferrohrs 3 verlagern, der Druck innerhalb der beiden Flüssigkeitsräume
10 und 11 würde aber über die Niveauregelung beladungsabhängig verändert
werden, so daß sich der Trennkolben 12, ähnlich wie zuvor beschrieben, beladungsabhängig
verlagern würde.
Schematisch angedeutet ist in Fig. 1 noch, daß anstelle nur einer Vertiefung
ggf. mehrere Vertiefungen 18 und 18′ vorgesehen werden können, die nacheinander
wirksam werden. Die Vertiefung kann auch als durchgehende schräge
Nut ausgebildet sein.
Der in Fig. 2 dargestellte hydropneumatische Einrohr-Teleskopstoßdämpfer
stimmt im wesentlichen, insbesondere bezüglich seiner Funktionsweise mit
dem in Fig. 1 dargestellten Teleskopstoßdämpfer überein. Insofern sind gleiche
Bauelemente jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Abweichend vom
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird die Bypass-Verbindung zwischen den
beiden Flüssigkeitsräumen 10 und 11 nicht durch eine innerhalb, sondern
durch eine außerhalb des Dämpferrohrs 3 angeordnete Leitungsverbindung
hergestellt.
Wie im zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Trennkolben 12 mit
einer umlaufenden Nut 19 versehen. Diese ist über innerhalb des Trennkolbens
verlaufende innere Radial- und Axialbohrungen 14 bzw. 15 ständig mit
dem am Trennkolben 12 angrenzenden ersten Flüssigkeitsraum 10 verbunden.
Im Bereich des Trennkolbens 12 ist die Mündungsöffnung 20 einer Ausgleichsleitung
21 angeordnet, welche über einen radialen Durchlaß 22 mit dem zweiten
Flüssigkeitsraum 11 verbunden ist.
Die Mündungsöffnung 20 der Ausgleichsleitung 21 und die umlaufende Nut 19
im Trennkolben 12 sind wiederum derart angeordnet und bemessen, daß der
größtmögliche Öffnungsquerschnitt der durch sie hergestellten Bypass-Verbindung
zwischen den beiden Flüssigkeitsräumen 10 und 11 gerade bei Leerlast des
Fahrzeuges vorliegt. Dieser Zustand ist in Fig. 2 dargestellt. Man erkennt
leicht, daß der wirksame Öffnungsquerschnitt mit zunehmender Fahrzeugbelastung,
d. h. Druckerhöhung im Teleskopstoßdämpfer 1 - womit eine zunehmende Verlagerung des Trennkolbens 12 einhergeht -
verkleinert wird. Auch bei dieser Teleskopstoßdämpfer-Ausführung wird somit
die Dämpfungskraft selbsttätig beladungsabhängig derart gesteuert, daß mit
zunehmender Beladung eine Dämpferkraft-Vergrößerung einhergeht.
Auch der in Fig. 2 dargestellte hydropneumatische Einrohr-Teleskopstoßdämpfer
kann natürlich mit Rahmen einer Niveauregelung eingesetzt werden. Gestrichelt
ist daher ein entsprechender Hydraulikanschluß 23 angedeutet, der mit Vorteil
an der bereits vorhandenen äußeren Ausgleichsleitung 21 angeordnet
wird.
Claims (5)
1. Hydropneumatischer Einrohr-Teleskopstoßdämpfer für Kraftfahrzeuge,
mit einem die Flüssigkeitsfüllung von einem mit Druckgas gefüllten
Ausgleichsraum trennenden Trennkolben und einer selbsttätig beladungsabhängig
steuerbaren Dämpfungskraft, insbesondere für Federbeine oder
-dämpfer,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Trennkolben (12) als Steuerkolben ausgebildet
ist und in Abhängigkeit vom auf den Trennkolben (12) einwirkenden
beladungsabhängigen Flüssigkeitsdruck den Öffnungsquerschnitt von drosselnden Bypass-
Verbindungen steuert, über die eine leitungsmäßige Verbindung zwischen
den beidseitig des Stoßdämpferkolbens (9) gelegenen Flüssigkeitsräumen
(10; 11) herstellbar ist.
2. Einrohr-Teleskopstoßdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Trennkolben (12) eine umlaufende Nut (19) aufweist, welche über innere Radial- und Axialbohrungen (14; 15) o. ä. in ständiger Verbindung mit dem am Trennkolben (12) angrenzenden ersten Flüssigkeitsraum (10) steht,
daß eine ständig mit dem zweiten Flüssigkeitsraum (11) in Verbindung stehende Ausgleichsleitung (21) im ersten Flüssigkeitsraum (10) in Höhe des Trennkolbens (12) mündet, und
daß die Mündungsöffnung (20) der Ausgleichsleitung (21) einerseits und die umlaufende Nut (19) im Trennkolben (12) andererseits derart angeordnet und bemessen sind, daß der größtmögliche Öffnungsquerschnitt der durch sie hergestellten Bypass-Verbindung bei Leerlast des Fahrzeuges vorliegt (Fig. 2).
daß der Trennkolben (12) eine umlaufende Nut (19) aufweist, welche über innere Radial- und Axialbohrungen (14; 15) o. ä. in ständiger Verbindung mit dem am Trennkolben (12) angrenzenden ersten Flüssigkeitsraum (10) steht,
daß eine ständig mit dem zweiten Flüssigkeitsraum (11) in Verbindung stehende Ausgleichsleitung (21) im ersten Flüssigkeitsraum (10) in Höhe des Trennkolbens (12) mündet, und
daß die Mündungsöffnung (20) der Ausgleichsleitung (21) einerseits und die umlaufende Nut (19) im Trennkolben (12) andererseits derart angeordnet und bemessen sind, daß der größtmögliche Öffnungsquerschnitt der durch sie hergestellten Bypass-Verbindung bei Leerlast des Fahrzeuges vorliegt (Fig. 2).
3. Einrohr-Teleskopstoßdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Trennkolben (12) mit einem hohlzylindrischen Fortsatz (7), der über Radialbohrungen (14) mit einer umlaufenden Nut (19) des Trennkolbens (12) in Verbindung steht, in eine Längsbohrung (6) der Kolbenstange (2) hineinragt und in dieser mit radialem Spiel axial verschieblich gelagert ist, wobei die Längsbohrung (6) durch eine zwischen Fortsatz (7) und Stoßdämpferkolben (9) bzw. Kolbenstange (2) angeordnete Dichtungsvorrichtung (17) gegen den am Trennkolben (12) angrenzenden ersten Flüssigkeitsraum (10) abgedichtet ist,
daß die Längsbohrung (6) über radiale Durchlässe (8) der Kolbenstange (2) in ständiger Verbindung mit dem zweiten Flüssigkeitsraum (11) steht, und
daß die Innenwandung des Dämpferrohrs (3) in Höhe des Trennkolbens (12) mindestens eine Vertiefung (18), insbesondere eine ringnutförmige Vertiefung, aufweist, über die bei Überdeckung mit der umlaufenden Nut (19) eine leitungsmäßige Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Flüssigkeitsraum (10 bzw. 11) herstellbar ist, wobei Vertiefung (18) und Nut (19) derart angeordnet und bemessen sind, daß der größtmögliche Öffnungsquerschnitt der durch sie hergestellten Bypass-Verbindung bei Leerlast des Fahrzeuges vorliegt (Fig. 1).
daß der Trennkolben (12) mit einem hohlzylindrischen Fortsatz (7), der über Radialbohrungen (14) mit einer umlaufenden Nut (19) des Trennkolbens (12) in Verbindung steht, in eine Längsbohrung (6) der Kolbenstange (2) hineinragt und in dieser mit radialem Spiel axial verschieblich gelagert ist, wobei die Längsbohrung (6) durch eine zwischen Fortsatz (7) und Stoßdämpferkolben (9) bzw. Kolbenstange (2) angeordnete Dichtungsvorrichtung (17) gegen den am Trennkolben (12) angrenzenden ersten Flüssigkeitsraum (10) abgedichtet ist,
daß die Längsbohrung (6) über radiale Durchlässe (8) der Kolbenstange (2) in ständiger Verbindung mit dem zweiten Flüssigkeitsraum (11) steht, und
daß die Innenwandung des Dämpferrohrs (3) in Höhe des Trennkolbens (12) mindestens eine Vertiefung (18), insbesondere eine ringnutförmige Vertiefung, aufweist, über die bei Überdeckung mit der umlaufenden Nut (19) eine leitungsmäßige Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Flüssigkeitsraum (10 bzw. 11) herstellbar ist, wobei Vertiefung (18) und Nut (19) derart angeordnet und bemessen sind, daß der größtmögliche Öffnungsquerschnitt der durch sie hergestellten Bypass-Verbindung bei Leerlast des Fahrzeuges vorliegt (Fig. 1).
4. Einrohr-Teleskopstoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch einen Hydraulikanschluß (23) für eine Niveauregelung.
5. Einrohr-Teleskopstoßdämpfer nach Anspruch 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikanschluß (23) an der Ausgleichsleitung
(21) angeordnet ist.
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| DE19833309042 DE3309042A1 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Hydropneumatischer einrohr-teleskopstossdaempfer fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19833309042 DE3309042A1 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Hydropneumatischer einrohr-teleskopstossdaempfer fuer kraftfahrzeuge |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19833309042 Granted DE3309042A1 (de) | 1983-03-14 | 1983-03-14 | Hydropneumatischer einrohr-teleskopstossdaempfer fuer kraftfahrzeuge |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1983
- 1983-03-14 DE DE19833309042 patent/DE3309042A1/de active Granted
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| DE102010040226B4 (de) * | 2009-09-10 | 2016-02-18 | Kayaba Industry Co., Ltd. | Fluiddruckstoßdämpfer |
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| DE3309042A1 (de) | 1984-09-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: VOLKSWAGEN AG, 3180 WOLFSBURG, DE |
|
| 8120 | Willingness to grant licenses paragraph 23 | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |