DE3201610A1 - Vorrichtung zum ausstanzen von bahnstuecken aus kontinuierlich gefoerderten bahnen - Google Patents
Vorrichtung zum ausstanzen von bahnstuecken aus kontinuierlich gefoerderten bahnenInfo
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- B26D1/56—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter
- B26D1/62—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter and is rotating about an axis parallel to the line of cut, e.g. mounted on a rotary cylinder
- B26D1/626—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which travels with the work otherwise than in the direction of the cut, i.e. flying cutter and is rotating about an axis parallel to the line of cut, e.g. mounted on a rotary cylinder for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
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- B26D7/26—Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member
- B26D2007/2671—Means for mounting or adjusting the cutting member; Means for adjusting the stroke of the cutting member for cutters moving in a planetary motion on their support, e.g. so-called "Ferris Wheels"
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Description
- Vorrichtung zum Ausstanzen von Bahnstücken
- aus kontinuierlich geförderten Bahnen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aus stanzen von Bahnstücken aus kontinuierlich geförderten Bahnen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Da Stanzvorrichtungen dieser Art üblicherweise bei jeder Drehung von Matrize und Patrize ein Materialstück aus der Bahn ausschneiden, ist es erwünscht, Einrichtungen vorzusehen, die wahlweise die Matrize und Patrize relativ zu der Bahn in eine unwirksame Stellung bringen, in der diese die Bahn reicht beschädigen können. Um die Matrize und die Patrize aus ihrem schneidenden Eingriff zu bringen, ist es möglich, deren Wellen um einen entsprechenden Betrag voneinander zu entfernen, was jedoch einen verhältnismäßig hohen konstruktiven Aufwand bedingt.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, deren schneidender Eingriff sich in einfacher Weise auch während des Betriebes automatisch steuern läßt.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung läßt sich durch einfaches Verschwenken der gestellfest gelagerten Kurvenscheibe die Matrize so weit von der durchlaufenden Bahn abrücken, daß diese weder mit der Matrize noch mit der Patrize in Berührung kommt.
- Zweckmäßigerweise ist die Kurvenscheibe als ein die Matrizenwelle einfassender Ring ausgebildet, so daß eine kompakte Bauweise der Vorrichtung möglich ist.
- Eine erfinderische Weiterbildung ist durch die Merkmale des Anspruchs 4 gekennzeichnet. Die Nadel sticht während des Schneidens in das auszustanzende Bahnstück ein und nimmt dieses bis in den Bereich der Absaugeinrichtung mit, wo dieses durch Zurückziehen der Nadel abgestriffen wird. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesthen, daß in der unwirksamen Stellung der Kurven scheibe der Kurvenbereich mit geringerem Radius eine Stellung einnimmt, in der die Nadel bei Durchlauf der Matrize unter der Bahn zurückgezogen ist, so daß die Nadel die Bahn nicht beschädigen kann.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Stanzvorrichtung mit im schneidenden Eingriff befindlicher Matrize und Patrize, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Stanzvorrichtung gemäß der Linie II - II in Fig. 1 und Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der Stanzvorrichtung, bei der sich die Matrize und Patrize in ihren unwirksamen Stellungen befinden.
- Die Matrizenwelle 1 wird während des Stanzbetriebes in üblicher Weise von einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung angetrieben. Auf der Matrizenwelle 1 ist ein Hebel 3 fest aufgeklemmt, der seinerseits einen frei auskragenden Zapfen 4 trägt.
- Um diesen Zapfen 4 ist ein zweiarmiger Hebel 5 schwenkbar gelagert. Der Hebelarm 5" des zweiarmigen Hebels 5 stützt sich über eine Rolle 6 auf der Kurvenbahn 7 einer Kurvenscheibe 8 ab. Die Kurvenbahn 7 verläuft zentrisch um die Mittelachse der Matrizenwelle 1. Neben der Kurvenbahn 7 ist die Kurvenscheibe 8 mit einer weiteren Kurvenbahn 9 versehen, die einen Teil 9' aufweist, der exzentrisch zur Mittelachse der Matrizenwelle 1 verläuft, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Auf der Kurvenbahn 9 rollt während des Betriebes eine Führungsrolle 10 ab, die über einen Bolzen 11 an dem Arm 12" des Winkelhebels 12 befestigt ist. Der Winkelhebel 12 ist über einen weiteren Bolzen 13 schwenkbar an dem zweiarmigen Hebel 5 gelagert, dessen Arme 5' und 5" ebenfalls zueinander abgewinkelt sind. Der nach innen weisende Arm 12" des Winkelhebels 12 trägt über einen verdrehbaren Zapfen 14 eine Halterung 15 für eine Nadel 16. Diese Nadel 16 durchdringt die Matrize 17 einer Stanzvorrichtung 18, wobei die Matrize 17 auf dem Hebelarm 5' des Winkelhebels 5 befestigt ist.
- Die Kurvenscheibe 8 ist ringförmig ausgebildet und weist einen Innendurchmesser auf, der wesentlich größer ist als der Durchmesser der von dieser eingefaßten Matrizenwelle 1.
- Die Kurvenscheibe 8 ist um einen Zapfen 20 schwenkbar gelagert, wobei der Zapfen 20 an einem ortsfesten Hebel 21 befestigt ist, der auf einer gestellfesten Traverse 22 aufgeklemmt ist.
- Der besseren Ubersichtlichkeit halber ist der Winkel 21 in Fig. 2 um 90" verdreht dargestellt. An einem mit der Kurvenscheibe 8 fest verbundenen Stehbolzen 33 greift gelenkig die Kolbenstange einer hydraulischen oder pneumatischen Kolben-Zylinder-Einheit 24 an, wobei der Zylinder dieser Einheit gelenkig mit dem Hebel 21 verbunden ist.
- Während des Betriebes werden aus der durchlaufenden Bahn 2 taktmäßig Bahnstücke ausgestanzt. Zu diesem Zweck rotiert einerseits um die Patrizenwelle 25 der Messerhalter 26 mit den an diesem angebrachten Messern 27 und andererseits mit der Matrizenwelle 1 der zweiarmige Hebel 5 mit der an diesem befestigten Matrize 17, so daß beim jeweiligen Zusammentreffen von Matrize 17 und Messern 27 ein Loch aus der Bahn 2 ausgestanzt wird. Das ausgestanzte Abfallteil wird dabei durch die Nadel 17 aufgespießt und während der weiteren Drehung der Matrizenwelle 1 und somit des zweiarmigen Hebels 5 im Uhrzeigersinn mitgenommen, und zwar so weit, bis sich die Nadel 16 im Absaugbereich 28 des Trichters 29 befindet, in dem der Hebel 12 über die Rolle 10 und die Kurvenbahn 9 derart um den Bolzen 13 verschwenkt wird, daß die Nadel 16 in die Matrize 17 hineingezogen wird und dabei das ausgestanzte Materialstück abstreift.
- Während des Stanzvorgangs entspricht die Bahngeschwindigkeit den Umfangsgeschwindigkeiten von Matrize und Messern. Wird es erforderlich, nicht bei jedem Umlauf der Matrize zu stanzen, muß diese aus dem Bereich der Bahn herausgesteuert werden. Dies geschieht durch Verschwenken der Kurvenscheibe 8, in-dem die Kolben-Zylinder-Einheit 24 beaufschlagt wird und die Kurvenscheibe 8 um den Zapfen 20 um einen ausreichend großen Winkel verschwenkt. Durch diese Schwenkbewegung wird die Kurvenscheibe 8 in die aus Pig. 3 ersichtliche Lage verlagert, in der die Matrize 17 unterhalb der Bewegungsebene der Bahn 2 rotiert. Da die Matrize 17 die Bahn nicht mehr anhebt, kann diese auch mit den Messern 27 der Patrize nicht mehr in Berührung kommen.
- Durch das Verschwenken der Kurvenscheibe 8 wird gleichzeitig auch der exzentrische Teil 9' der Kurvenbahn 9 in der Weise verlagert, daß bei dem Vorbeilauf der Patrize 17 an der Bahn 2 die Rolle 10 des Winkelhebels 12 auf dem exzentrischen Teil 9' der Kurvenbahn 9 läuft und die Nadel 16 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise zurückgezogen ist. Durch einfache Verlagerng der Kurvenscheibe 8 lassen sich also die Winkelhebel 5 und 12 entsprechend der gewünschten Betriebsweise verschwenken, so daß die Matrize und die Patrize wahlweise in schneidenden Eingriff oder sps diesem gebracht werden können.
- Das Maß der Verlagerung des Winkelhebels 12 bzw. der Verschwenkung des Hebels 12 um den Bolzen 13 ist so bemessen, daß sich die Nadel 16 in die Matrize 17 hineinbewegt, und zwar so weit, daß keine Beschädigung der durchlaufenden Bahn 2 mehr erfolgen kann. Die Patrizenwelle des Messerhalters 26 braucht ebenso wie die Messer 27 nicht verlagert zu werden, weil die Bahn 2, die während des Stanzens leicht von der Matrize 17 angehoben wird, bei weggesteuerter Matrize 17 nicht mehr den Drehkreis der Messer 27 berührt.
Claims (6)
- Vorrichtung zum Ausstanzen von Bahn stücken aus kontinuierlich geförderten Bahnen Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Aus stanzen von Bahnstücken aus kontinuierlich geförderten Bahnen mit einer Matrize und einer Patrize oder einem Messer, die um zueinander parallele Wellen mit gleicher, der Bahngeschwindigkeit entsprechender Umfangsgeschwindigkeit rotieren, die Bahn zwischen sich einschließen und jeweils im Bereich der Bahnebene miteinander in schneidenden Eingriff kommen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Matrize (17) auf einem Hebel (5) befestigt ist, der um eine zu der Matrizenwelle (1) parallele Achse (4) auf einem mit dieser drehfest verbundenen Hebel (3) schwenkbar gelagert ist und einen Gleitstein oder eine Laufrolle (6) trägt, die auf der Umfangsfläche (7) einer kreisscheibenförmigen Xurvenscheibe (8) laufen und gegen diese durch eine deren Hebel (5) mit dem auf der Matrizenwelle (1) befestigten Hebel (3) verbindenden Feder (30) angedrückt sind, daß die Kurvenscheibe (8) im Abstand von der durch die Achsen der Wellen (1, 25) aufgespannten Ebene um eine zu den Wellen (1, 25) parallele, gestellfeste Achse (20) schwenkbar gelagert ist und daß eine Einrichtung (24) vorgesehen ist, die die Kurvenscheibe (8) aus einer zu der Matrizenwelle (1) konzentrischen Stellung, in der die Matrize (17) die Bahn (2) so weit anhebt, daß diese in den Schneidbereich der oberhalb der Förderebene der Bahn (2) rotierenden Gegenmesser (27) gelangt, in eine Stellung verschwenkt, in der die Matrize (17) unterhalb der Förderebene der Bahn (2) rotiert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5) aus einem zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm (5') die Matrize (17) und dessen anderer Arm (5") den Gleitstein oder die Laufrolle (6) tragen, und daß an dem anderen Arm (5") die diesen beaufschlagende Feder (30) angreift.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (8) als ein die Matrizenwelle (1) einfassender Ring ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Matrize (17) tragenden Hebel oder Hebelarm (5') um eine zu der Matrizenwelle (1) parallele Achse (13) ein weiterer nach innen weisender Hebel (12) schwenkbar gelagert ist, der schwenkbar mit einer Nadel (16) verbunden ist, die axial verschieblich in einer radialen Führung der Matrize (17) geführt ist und einen Gleitstein oder eine Laufrolle (10) trägt, die auf einer zweiten Kurvenbahn (9) der Kurvenscheibe (8) laufen und gegen diese durch eine an dem Hebel (12) angreifende Feder (31) angedrückt sind, und daß die zweite Kurvenbahn (9) einen exzentrischen Umfangsbereich (9') mit kleinerem Radius in der Weise aufweist, daß die Nadel (16) in der Stanzstellung über die Oberseite der Matrize (17) ausgefahren und im Bereich einer Absaugeinrichtung (29) unter diese zurückgezogen ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der unwirksamen Stellung der Kurvenscheibe (8) der Kurvenbereich (9') mit geringerem Radius eine Stellung einnimmt, in der die Nadel (16) bei Durchlauf der Matrize (17) unter der Bahn (2) zurückgezogen ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Hebel (12) aus einem zweiarmigen Hebel besteht, dessen nach innen weisender Hebelarm (12') die Nadel (16) und dessen anderer Hebelarm (12") den Gleitstein oder die Laufrolle (10) tragen, und daß der den Gleitstein oder die Laufrolle (10) tragende Hebelarm (12') durch eine Zugfeder (31) mit dem entsprechenden Hebelarm (5') des ersten zweiarmigen Hebels (5) oder dem auf der Matrizenwelle (1) befestigten Hebel (3) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201610 DE3201610C2 (de) | 1982-01-20 | 1982-01-20 | Vorrichtung zum Ausstanzen von Bahnstücken aus kontinuierlich geförderten Bahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823201610 DE3201610C2 (de) | 1982-01-20 | 1982-01-20 | Vorrichtung zum Ausstanzen von Bahnstücken aus kontinuierlich geförderten Bahnen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3201610A1 true DE3201610A1 (de) | 1983-08-11 |
| DE3201610C2 DE3201610C2 (de) | 1984-11-22 |
Family
ID=6153461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823201610 Expired DE3201610C2 (de) | 1982-01-20 | 1982-01-20 | Vorrichtung zum Ausstanzen von Bahnstücken aus kontinuierlich geförderten Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3201610C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4856396A (en) * | 1987-04-01 | 1989-08-15 | Windmoller & Holscher | Apparatus for selectively forming apertures or holes or venting pinholes in a continuously moving web |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE174775C (de) * |
-
1982
- 1982-01-20 DE DE19823201610 patent/DE3201610C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE174775C (de) * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4856396A (en) * | 1987-04-01 | 1989-08-15 | Windmoller & Holscher | Apparatus for selectively forming apertures or holes or venting pinholes in a continuously moving web |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3201610C2 (de) | 1984-11-22 |
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