DE3201167A1 - Kuechenschrankzeile mit integriertem haushaltgeraet, wie geschirrspuelmaschine o.dgl. - Google Patents
Kuechenschrankzeile mit integriertem haushaltgeraet, wie geschirrspuelmaschine o.dgl.Info
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Description
- Küchenschrankzeile mit integriertem
- Haushaltgerät, wie Geschirrspülmaschine oder dgl.
- Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Küci. nschrankzeile ei er Anbauküche mit integriertem Haushaltgerät, wie Geschirrspülmaschine oder dgl. und mehreren Anbauschränken mit gegenüber der Außenfront der Küchenschrankzeile zurückversetztem Sockel und einer die Sockelhöhe begrenzenden Leiste jeweils als unterer Sichtabschluß der Türen der Schrankzeile.
- In solchen allgemein bekannten Küchenschrankzeilen sind die neuerdings eingesetzten Haushaltgeräte integrierfähig und lassen sich im frontseitigen Ausseh- I den angrenzenden Küchenschränken anpassen, wobei eine weitgehende Spaltfreiheit der Gerätefrontseite erreichbar und eine einheitliche höhenmäßige Begrenzung des Sockelrücksprungs bei Schränken und Gerät sowie eine einheitliche LinienführIng erzielbar ist. Hierzu wird die Innentür des Gerätes mit einer Vorsatzplatte verleidet, die in Material und Aussehen der Türen der Küchenschränke entspricht. Durch eine getrennte Lagerung von Innenzur und Vorsatzplatte wird die beim Bewegen der Gerätetür auftretende Relativbewegung mittels einer Gleitführung aufgenommen, so daß der bodenseitige Abschnitt der Vorsatztür in den vom Sockelrücksprung begrenzten Raum behinderungsfrei einschwenken kann. Für evtl. Wartungsarbeiten oder dgl. läßt sich das Gerät aus der durch die benachbarten Unterschränke und die gemeinsame Arbeitsplatte gebildete Einbaunische leicht herausziehen.
- Zur Erzielung optisch ansprechender Küchenmöbelfronten mit Betonung einer einheitlichen Linienführung, insbesondere im Sockelbereich, ist es bekannt, die Klappen und Türen der Anbauschränke und der in die Küchenschrankzeile integrierten Haushaltgeräte unterrandseitig mit Abschlußleisten zu versehen, die im farblichen Kontrast zur übrigen Möbelfront stehen.
- Die Abschlußleisten können hierbei aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen und sind in der Regel unlösbar mit den Frontplatten z.B. durch Kleben verbunden, wobei zusätzlich zwischen Leisten und Platten noch ein Formschluß besteht.
- Ein solches Herstellungsverfahren ist jedoch zeitraubend und kostenintensiv. Da ferner die Formgebung und die den Kontrast zur Frontplatte vorgebende Farb gestaltung der Abschlußleiste bei einem Küchenmöbelprogramm zumeist vorgegeben ist, können Kundenwünsche hinsichtlich Profil und Farbe der Abschlußleisten oftmals nicht oder nur gegen erheblichen Aufpreis bezicksichtigt werden. Weiterhin vermitteln die die Sockelhöhe betonenden einzelnen Abschlußleisten der einheitlich auf gleiche Sockelhöhe begrenzten Türen bei Schränken und Gerät durch die stets vorhandenen Zwischenräume zwischen den benachbarten einzelnen Türen nicht den Eindruck eines spaltfreien, geschlossenen Sichtabschlusses der Küchenfrontseite.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der angeführten Nachteile einen die Sockelhöhe markierenden Sichtabschluß zu schaffen, durch welchen das Öffnen der Gerätetür bzw. das Bewegen des Haushaltgerätes zu Wartungszwecken oder dgl. nicht gehindert ist.
- Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
- Die nachstehende Beschreibung dient der Erläuterung des Gegenstandes gemäß der Erfindung, von dem ein Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt ist.
- Es zeigt: Fig. 1 eine Küchenschrankzegle mit integriertem iiaushaltgerät in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Küchenschrankzeile nach der Linie II-II Fig. 3 eine Schnittdarstellung der Küchenschrankzeile nach der Linie III-III, Fig. 4 eine Abschlußleiste mit einem Leistenteilstück in perspektivischer Ansicht, Fig. 5 die Abschlußleiste mit dem Leistenteilstück in der Draufsicht, Fig. 6 die Abschlußleiste mit dem Leistenteilstück in der Ansicht von unten.
- Die Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht eine an sich bekannte Küchenschrankzeile 1 einer Anbauküche mit eingebautem Haushaltgerät 2, das z.B. eine Geschirrspülmaschine sein kann. Das Haushaltgerät 2 ist integrierfähig ausgebildet und flächenbündig mit seiner Frontseite 3 in die mehrere Anbauschränke 4 aufweisende Küchenschrankzeile 1 eingegliedert. Der Sockelrücksprung 5 ist über die gesarr"e Länge der Küchenschrankzeile 1 gleichbleibend tief. Dies wird erreicht durch längengleiche Frontplattenelemente 6 für Türen bzw.
- Klappen der Anbauschränke 4 und für das Haushaltgerät(#.Ebenfalls ist die Sockelhöhe H einheitlich.
- Mit 7 ist eine unterhalb der Klappen und Türen und mit Abstand zu diesen entlang der Außenfrontunterkante der Küchenschrankzeie 1 und beispielsweise frontbündig mit dieser verlaufende Abschlußleiste bezeichnet, die an der Einbauöffnung für das Haushaltgerät 2 als abnehmbares, frontseitig gleiche Profilhöhe aufweisendes Leistenteilstück 8 ausgebildet ist. Die einen aurchgehenden Sockelhöhenabschluß markierende Abschlußleiste 7 ist im Bereich des Sockelrücksprungs 5 befestigt und ist endseitig gegebenenfalls mit zusätzlichen Leisteneckstücken 9 kombiniert, falls die Höhe des Sockels der Küchenschrankzeile 1 auch an sichtbaren Korpusseiten markiert werden soll.
- Die Befestigung der Abschlußleiste 7 und der gegebenenfalls vorhandenen Leisteneckstücke9 erfolgt nach dem Aufstellen und Ausrichten der Küchenschrankzeile 1. Hierzu wird die gegebenenfalls zuvor auf passende Länge geschnittene Abschlußleiste 7 vorzugsweise mit den für den Betrachter im Sockelrücksprung 5 verdeckten Bodenteilen der Anbauschränke 4 (Fig. 2) verschraubt. Zweckmäßiger Weise erfolgt das Anschrauben der Abschlußleiste 7 jeweils vom Innern eines Anbauschrankes 4 aus, wofür dieser vorbereitete Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 10 besitzt.
- Das abnehmbare und spaltfrei in die an der Einbauöffnung unterbrochene Abschlußleiste 7 einzufügende Leistenteilstück 8 hingegen ist nur an der Abschlußleiste 7 bzw. an der Abschlußleiste 7 und einem Leisteneckstück 9 der Abschlußleiste 7 bei z.B, endseitig der Küchenschrankzeile 1 integriertem Haushaltgerät 2 befestigt. Die Verbindung erfolgt vorzugsweise formschlüssig.
- Zur lösbaren Halterung des Leistenteilstücks 8 sind jeweils endseitig und für den Betrachter von außen her nicht sichtbar in einer Hinterschneidung 11 der Abschlußleiste 7 (Fig. 2 u. 4 bis 6) laschenförmige nach hinten geöffnete Aufnahmen 12 angeordnet, in die nach Art einer Nut/Federverbindung entsprechend zugeordnete Zungen 13, Zapfen oder dgl. an den Endseiten des Leistenteilstücks 8 beim Einfügen desselben eingreifen. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird das Leistenteilstück 8 dabei von hinten her (siehe Pfeil F) in die Abschlußleiste 7 eingefügt, wobei eine durch die Profilgebung der Abschlußleiste 7 vor der Hinterschneidung 11 vorgegebene Kante 14 als Anschlag für die Zunge 13, Zapfen oder dgl. des Leistenteilstücks 8 dient. Als Lagesicherung für das Leistenteilstück 8 kann noch ein zusätzlicher Sperriegel oder dgl.
- vorgesehen sein, bzw. die lösbare und gesicherte Verbindung kann auch nur durch einen Sperriegel realisiert werden. selbstverständlich könnte das Einfügen des Leistenteilstücks 8 in einer anderen Ausführungsvariante auch von vorn her erfolgen.
- Nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist eine integrierfähige Geschirrspülmaschine als Haushaltert 2 in die Küchenschrankzeile 1 eingefügt, dessen Gerätetür beim Öf nen bzw. dessen vorgesetztes Frontplattenelement 6 in den Sockelrücksprung 5 eintaucht.
- Um ein Auftreffen der Unterkante 15 des Frontplattenelements 6 beim Offnen der Gerätetür mit dem Leistenteilstück 8 zu vermeiden (Fig. 3), weist das Leistenteilstück 8 oberseitig eine das Einschwenken des Frontplattenelements 6 berücksichtigende Profilgebung au-, die durch eine hintere sich über die Länge des Leistenteiistücks 8 erstreckende Ausnehmung, durch einen Absatz oder durch eine iJinterschneidung 16 verwirklicht ist.
- Diese Besonderheit der Profilgebung ist bei geschlossener Gerätetür verdeckt und somit von außen her nicht sichtbar. Für den Betrachter ergibt sich insgesamt der Eindruck eines durchgehenden einstückigen Abschlußes der Klappen und Türen. Als material für diesen die Sockelhöhe markierenden Abschluß können Profilleisten aus Holz, Metall oder Kunststoff verwendet werden, die sowohl als Fertigteile in passenden Längen oder als nachträglich durch Ablängen passend zu schneidende Leisten ausgebildet sein können.
- Leerseite
Claims (10)
- Patentanspr#che (1 Küchenschrankzeile einer Anbauküche mit integriertem Haushaltgerät, wie Geschirrspülmaschine oder dgl., und mehreren Anbauschränken mit gegenüber der Außenfront der Küchenschrankzeile zurückversetztem Sockel und einer die Sockelhöhe begrenzenden Leiste jeweils als unterer Sichtabschluß der Türen der Schrankzeile, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Türen entlang der Außenfront der Küchenschrankzeile verlaufende Absch;lßleiste (7), die in Bereich des Sockelrücksprungs (5) befestigt und an der Einbauöffnung für das Haushaltgerät (2) als abnehmbares Leistenteilstück (8) mit einem das Einschwenken der Gerätetür in den sockelrücksprung (5) berücksichtigenden Profil ausgebildet ist.
- 2. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenteilstück (8) an der Abschlußleiste (7) befestigt ist.
- 3. Küchenschrankzeile nach den Ansprüchen 1 und 2, durch gekennzeichnet, daß das Leistenteilstück (8) an der Abschlußleiste (7) und einem Leisteneckstück (9) befestigt ist.
- 4. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenteilstück (8) formschlüssig lösbar mit der Abschlußleiste (7) in Verbindung steht.
- 5. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Halterung des Leistenteilstückes (8) nach Art einer Nut/Federverbindung oder dgl.ausgebildet ist.
- 6. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren der .iprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Halterung des Leistenteilstückes (8) in einer Hinterschneidung der Abschlllßleiste (7) laschenförmige nach hinten geöffnete Aufnahmen (12) für entsprechend zugeordnete Zungen (13), Zapfen oder dgl. an den Endseiten des Leistenteilstückes (8) angeordnet sind.
- 7. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenteilstück (8) durch einen Sperriegel oder dgl.lagegesichert mit der Abschlußleiste (7) verbunden ist.
- 8. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren ler Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenteilstück (8) oberseitig eine sich über die gesamte Länge erstreckende Ausnehmung in Form eines Absatzes oder einer Hinterschneidung (16) zum behinderungsfreien Einschwenken der Gerätetürfrontplatte des Haushaltgerätes (2) in den Sockelrücksprung (5) besitzt.
- 9. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußleiste (7) mit/ohne Leistenendstücke (9) mit den Bodenteilen der Anbauschränke (4) im Sockeirücksprung (5) verbunden ist.
- 10. Küchenschrankzeile nach »> pru-h 1 und nach einem oder mehreren der AnsprUche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Abschlußleiste (7) Jeweils vom Schrankinnern her über Aufnahmebohrungen für die Befestigungsschrauben (10) erfolgt.1. Küchenschrankzeile nach Anspruch 1 und nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußleiste (7) und das Leistenteilstück (8) als Fertigteile mit passenden Längen oder als nachträglich durch Ablängen passend zu schneidende Leisten ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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| DE3201167C2 DE3201167C2 (de) | 1985-02-07 |
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Family Applications (1)
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-
1982
- 1982-01-16 DE DE19823201167 patent/DE3201167C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3201167C2 (de) | 1985-02-07 |
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| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |