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DE3200712C2 - Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische - Google Patents

Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische

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DE3200712C2
DE3200712C2 DE3200712A DE3200712A DE3200712C2 DE 3200712 C2 DE3200712 C2 DE 3200712C2 DE 3200712 A DE3200712 A DE 3200712A DE 3200712 A DE3200712 A DE 3200712A DE 3200712 C2 DE3200712 C2 DE 3200712C2
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Germany
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DE3200712A
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Herbert 7121 Ingersheim Rieger
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/02Large containers rigid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G1/00Preparation of wine or sparkling wine
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    • C12G1/0209Preparation of must from grapes; Must treatment and fermentation in a horizontal or rotatably mounted vessel

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen tankartigen Behälter (1) zur Behandlung von Weinmaische, insbesondere auf einen Gärtank für Rotweinmaische, mit einem um eine zu einer Längsachse parallelen Achse drehbaren, mehrere über die Länge der Rührwerkswelle (16) verteilt und im Abstand voneinander angeordnete Rührflügel (25, 54) aufweisenden langsam laufenden Rührwerk. Sie besteht darin, daß mindestens ein, vorzugsweise ein äußerer, Abschnitt (48) der parallel zur Rührwerksachse (16) verlaufenden Querschnittsfläche der Rührwerksflügel (25, 54) größer ist als die Querschnittsfläche rechtwinklig zur Rührwerksachse. Der auf dem Saft schwimmende Tresterkuchen wird zerteilt und durch die flachen, breiten Flügelabschnitte in den Saft eingetaucht.

Description

32 OO 712
weder die Traubenhäute, noch das Traubenfleisch zerschlagen und Trubstcffe werden nicht freigesetzt Infolge der kreiszylindrischen Tankform wird auch das gesamte Tankvolumen vom Rührwerk übe/strichen.
Dies unterscheidet den erfindungsgemäßen Behälter auch von solchen, etwa putzeimergroßen Tanks, wie sie als Laborgeräte, beispielsweise zur Herstellung von Proteinen, Verwendung finden. Solche Laborbehälter sind aus der DE-OS 24 54 443 und der DE-OS 17 57 319 bekannt Zwar weisen diese Laborbehälter sog. »Schaufelradrührwerke« auf, deren Rührwerksarme ebenfalls plattenartig ausgebildet sind, diese Rührwerke laufen jedoch mit einer wesentlich höheren Drehzahl von beispielsweise 75 Umdrehungen pro Minute, so daß eine aerosolartige Verwirbelung des Reaktionsgemisches eintritt
Mit der aerosolartigen Verwirbelung oder Versprühung soll eine möglichst große Oberfläche des Reaktionsgemisches hergestellt werden, das in diesen Laborbehältern mit Luft reagieren soll. Die Nährlösung wird demzufolge in einen praktisch nebeiförmigen Zustand überführt in dem möglichst viele Teilchen der Nährlösung mit Luft reagieren können. Außerdem dienen derartige bekannte Laborbehälter zu kontinuierlichen Prozessen, bei denen beständig Nährlösung und Luft zugeführt und das Reaktionsgemisch abgeführt werden.
Schließlich sind auch die bekannten Laborbehälter um etwa drei Größenordnungen kleiner als die Großbehälter, wie sie in der Kellereitechnik verwendet werden.
Bei Ausführungsformen der Erfindung kann die Rührwerkswelle zentrisch in dem Behälter angeordnet sein, d. h. daß die Achse der Rührwerkswelle mit der Längsachse des zylindrischen Behälters zusammenfällt Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung kann sie exzentrisch angeordnet, beispielsweise etwas tiefer gesetzt sein. In diesem Falle ist der Abstand der Enden der Rührwerksarme von der Innenwand längs des Umfanges des Rührwerks verschieden. Da der Abstand der Enden von der Behälterinnenwand im untersten Teil des Behälters und im Bereich der Austragschnecke am kleinsten ist, ist bei dieser Anordnung der Rührwerkswelle unterhalb der Längsachse des Behälters der Vorteil besonders ausgeprägt, daß das Rührwerk beim Entleeren des Behälters die Trester in den Bereich der Austragschnecke einarbeitet.
Bei dieser Ausführungsform mit unterhalb der Längsachse gelagerter Rührwerkswelle kann ohne weiteres in Kauf genommen werden, daß der Abstand der Enden der Rührwerksarme von der Behälterwand im obersten Bereich des Tanks relativ groß ist. Zum einen wird beim Gären von Rotweinmaische der Behälter nämlich nicht ganz vollgefüllt, in der Regel sogar nur bis zu 70%, weil beim Gären die Trester aufquellen und den Restraum ausfüllen. Zum anderen wird der sich oben auf dem Saft ansammelnde Treslerkuchen auch dann in einzelne Stücke zerteilt, die durch die Rührwerksarme nach unten in den Saft eingedrückt werden, wenn die Arme nicht ganz bis nach oben reichen.
Es ist bereits erwähnt worden, daß die plattenartigen Rührwerksarme noch den Vorteil haben, daß sie beim Entleeren des Tanks den Tankinhalt der Austragschnekke zuführen. Darüber hinaus eröffnen die breiten Rührwerksarme die Möglichkeit, diese Arme im Randbereich so stark zu verbreitern, daß diese Funktion des Zuführens des Tankinhalts zu der Austragschnecke lückenlos längs des ganzen Tanks erfolgt. Zu diesem Zweck können bei einer Ausführungsform der Erfindung die freien Enden der längs der Rührwerkswelle gegeneinander versetzt angeordneten Rührwerksanne so stark verbreitert sein, daß die Enden aneinandergereiht sich über die ganze Länge des Tanks erstrecken.
Die breiten Rührwerksarme können bis nahe an die Ionenwand reichen, wobei dann auf den Enden Abstreifer aus elastischem Werkstoff, beispielsweise aus Kunststoff oder Gummi, befestigt sind, die an der Innenwand anliegen. Auf diese Weise schaben üie Abstreifer die kreiszylindrische Innenfläche des Behälters ab, wobei die Elastizität der Abstreifer die Maßänderungen ausgleicht die die Behälterwand bei verschiedener Belastung oder bei Temperaturschwankungen erleidet
Anstelle einer Verbreiterung der Enden der Rührwerksarme können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung die Enden von zwei in Richtung der Rührwerkswelle fluchtenden Rührwerksarmen durch einen Steg verbunden sein, der ebenfalls einen Abstreifer aus elastischem Material trägt der die Innenwand des Behälters berührt und dort befindliche Trester in den Bereich der Austragschnecke transportiert
Bei Ausführungsformen der Erfindung sind die Rührwerksarme um 180° gegeneinander versetzt Bei dieser Ausführungsform stehen sich daher zwei dieser Arme stets genau diametral gegenüber. Sind diese Arme dann durch die vorerwähnten Stege miteinander verbunden, so überlappen sich die Bahnen der Abstreifer. Diese Ausführungsform hat den besonderen Vorteil, daß zum Reinigen des Behälters die Rührwerkswelle so gestellt werden kann, daß die Arme senkrecht nach oben bzw. nach unten stehen. Die nach unten ragenden Arme befinden sich also im Bereich der Ablauf rinne und an ihren Enden schließt sich ein freier Raum an. Außer dem obersten Punkt der Behälterwand ist die gesamte Behälterwand in dieser Stellung ohne Behinderung durch die Arme frei zugänglich. Außerdem können beim Ablassen des Traubensaftes sich dann keine festen Tresterbestandteile auf den Armen niederlassen und die senkrechte Ruhestellung hat den weiteren Vorteil, daß nach Ablaufen des Saftes der sich dann oberhalb der Austragschnecke angesammelt habende Tresterkuchen durch eine leichte Pendelbewegung des Rührwerks aufgebrochen bzw. gelockert werden kann.
Die Rührwerksarme können auch um einen anderen Winkel gegeneinander versetzt sein. Zum Beispiel können die Arme entlang der Rührwerksachse schraubenlinienartig um insgesamt 360° versetzt, also in ähnlicher Weise angeordnet sein wie die Stufen einer Spindeltreppe. Der Vorteil dieser Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß nicht mehrere Rührflügel gleichzeitig
so in Kontakt mit dem Tresterkuchen kommen, sondern zu unterschiedlichen Zeiten das größte Drehmoment ausüben, so daß harte Stöße auf die Lagerung der Rührwerkswelle vermieden werden und ein Antriebsaggregat relativ kleiner Leistung für das Rührwerk verwendet werden kann.
Die Rührwerksarme können in radialer Richtung von der Rührwerkswelle abstehend und gerade angeordnet sein oder aber auch im Winkel zum Radius stehend oder abgeknickt oder abgebogen sein, um bei geeigneter Drehrichtung der Maische zusätzlich eine radial nach innen, in manchen Fällen auch eine radial nach außen gerichtete Bewegung zu erteilen.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines ersten Ausführungsbeispieles eines Behälters;
Fig.2 einen Schnitt des Behälters nach Fig. 1 entsprechend der Linie H-II;
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F i g. 3a und 3b Ausführungsformen von Rührflügeln;
F i g. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Behälters;
F i g. 5 eine Ausführungsform eines Rührflügels in Draufsicht;
F i g. 6 einen der F i g. 2 entsprechenden Schnitt einer anderen Ausführungsform.
In den im wesentlichen nur den Querschnitt des jeweiligen Behälters zeigenden F i g. 1 und 4 sind außerdem noch die Rührwerksachsen und schematisch die Rührwerkskreise, also die äußerste Begrenzung des vom Rührwerk erfaßten Raumes angedeutet
In F i g. 1 und 2 ist ein Behälter 1 von im wesentlichen kreiszylindrischem Querschnitt mit waagerechter Längsachse, also liegend, angeordnet, Die den Behälter 1 auf dem Fußboden abstützende Stützkonstruktion enthält Träger 2 und Stützen 3. Am unteren Bereich des kreiszylindrischen Mantels 4 des Behälters 1 ist eine sich über die gesamte Länge des Behälters 1 erstreckende Ablaufrinne 5 vorgesehen, in der eine Austrag- oder Förderschnecke 6 angeordnet ist, durch die die wenig fließfähigen Teile des Behälterinhalts durch einen in Verlängerung der Förderschnecke 6 liegenden Auslaufstutzen 8 herausgefördert werden können, wenn ein nur angedeutet dargestellter Schieber 9 geöffnet ist Die Förderschnecke 6 wird an ihrem dem Auslaufstutzen 8 abgewandten Ende, das über die Rückwand 10 des Behälters 11 hinausragt durch eine Antriebsvorrichtung, im Ausführungsbeispiel durch einen Elektromotor 11, angetrieben. Die Förderschnecke 6 liegt außerhalb des Kreiszylinders, der auf dem größten Teil seines Umfangs durch den Mantel 4 gebildet wird. An der Oberseite des Behälters 1 ist ein Einfüllstutzen 12 vorgesehen.
In der Rückwand 10 und der Vorderwand 15 des Behälters 1, die in der Regel in nicht gezeichneter Weise gewölbt verlaufen, ist die Welle 16 eines Rührwerks 17 gelagert, wobei die Drehachse der Welle 16 und somit die Achse des Rührwerks 17 waagerecht verläuft und von der Achse 20 des zylindrischen Mantels 4 einen Abstand hat, und zwar verläuft die Welle 16 genau unterhalb der Achse 20. Dieser Abstand zwischen Welle 16 und Achse 20 ist so gewählt daß unter Berücksichtigung der radialen Abmessungen des Rührwerks 17 in einer Zone 22 des zylindrischen Mantels 4, die nahe der Ablaufrinne 5 liegt ein vorbestimmter Mindestabstand zwischen dem radial am weitesten nach außen ragenden Teil des Rührwerks 17 und dem Mantel 4 besteht Dieser Mindestabstand kann je nach Verwendungszweck des Behälters 1 und auch den bei der Herstellung zu erwartenden Toleranzen und eventuell während des Betriebs zu erwartenden Verformungen der Welle 16 unterschiedlich gewählt sein, dieser Abstand kann insbesondere in einem Bereich von etwa 5 mm und 150 mm liegen. Von dieser Zone 22 aus nach oben erweitert sich der Abstand zwischen dem radial äußersten Ende des Rührwerks 17 und der Innenseite des Mantels 4, bis dieser Abstand im Bereich des oberen Scheitels des Behälters 5 sein Maximum erreicht hat Im Beispiel der F ■ g. 1 beträgt dieser Abstand im Bereich des oberen Scheitels des Behälters 1 etwa 15 bis 20% des Durchmessers des zylindrischen Teils des Behälters 1.
Das von der Antriebsvorrichtung 27 angetriebene Rührwerk 17 weist auf der Welle 16 mehrere in axialem Abstand angeordnete Rührwerksarme 25 auf, die alle die gleiche radiale Länge haben und die in Umfangsrichtung der Welle 16 längs einer Schraubenlinie versetzt angeordnet sind.
In dem gezeichneten Beispiel ist die schraubenlinienartige Versetzung insgesamt über einen Winkel von nahezu 360" vorhanden, so daß bei den im Ausführungsbeispiel vorgesehenen acht Rührwerksarmen 25 nach jeweils einer Drehung von 45° einer der Rührwerksarme 25 genau nach oben weist. Je mehr Rührwerksarme auf einer einzigen derartigen, 360° beschreibenden Schraubenlinie angeordnet sind, umso gleichmäßiger ist die von der Antriebsvorrichtung 27 des Rührwerks zu seinem gleichbleibend schnellen Durchdrehen erforderliehe Kraft, wenn sich im oberen Bereich des Innenraums des Behälters 1 ein relativ fester Tresterkuchen abgesetzt hat, der dem Eindringen der Rührwerksarme 25 einen erheblichen Widerstand entgegensetzt.
Die Rührwerksarme 25 sind plattenartig ausgebildet, wobei diese Platten im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 eben sind und die Ebene der Platten parallel zur Achsrichtung der Welle 16 und radial zu dieser verläuft. Diese Form der Rührwerksarme 25 ist in F i g. 1 an einer Stelle, an der die Vorderwand 15 abgebrochen dargestellt ist, zeichnerisch angedeutet Es wäre auch möglich und könnte im Einzelfall vorteilhaft sein, die Rührwerksarme 25 zwar weiterhin plattenförmig auszubilden, sie jedoch zumindest in ihrem äußeren Endbereich in Richtung ihrer Drehbewegung zu krümmen oder zu knicken, wie dies in F i g. 3a bei den dort gezeigten Rührwerksarmen 28 und in Fig.3b bei den dort gezeigten Rührwerksarmen 29 der Fall ist. In beiden F i g. 3a und 3b ist durch einen Pfeil 30 die Drehrichtung des Rührwerks 17 angedeutet Zur Vereinfachung der Zeichnung sind in diesen Figuren lediglich zwei Rührwerksarme 28, 29 dargestellt
Durch die geschilderte Abkrümmung oder Abknikkung im Endbereich bewirken diese Rührwerksarme 28, 29 eine Förderung der mit den äußeren Teilen der Rührwerksarme 28, 29 in Berührung kommenden Teile des Behälterinhalts in eine Richtung etwa radial nach innen, so daß hierdurch insbesondere die Durchmischung der oben auf dem Saft schwimmenden Rotweintrester mit dem Saft begünstigt werden kann.
In F i g. 1 ist noch der Umfangskreis 32 eingezeichnet den die äußeren Enden 33 aller Rührwerksarme 25, in der Blickrichtung der F i g. 1 gesehen, beschreiben. Bei der in F i g. 4 gezeigten Anordnung sind nicht mehr die einzelnen Rührwerksarme dargestellt, sondern lediglich der Umfangskreis 36 des Rührwerks.
Nahezu im unteren Bereich des zylindrischen Mantels 4 ist in der Darstellung der F i g. 1 links von der Ablaufrinne 5 eine sich über einen erheblichen Teil der Länge des Behälters 1 erstreckende Saftkammer 40 im Bereich
so einer Aussparung des Mantels 4 angeordnet Die Saftkammer 40 weist in ihrem Inneren im Abstand von der durch den Mantel 4 gebildeten Zylinderfläche ein Schlitzblech 41 auf, das dem Saft den Durchtritt gestattet aber die Trester zurückhält Der Saft kann aus der Samtkammer 40 durch einen Abfluß 42 fließen und durch geeignete Leitungen abgeleitet werden.
Bei der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform weist der liegende Behälter einen rechtwinklig zu seiner Achse 20 kreisförmigen Querschnitt auf. Die Rührwerkswelle ist zentrisch, also in der Achse 20, angeordnet der Umfangskreis des Rührwerks ist mit 36 bezeichnet Unten in dem Behälter ist die Austragschnecke 6 vorgesehen, die Rührwerksflügel 25,28,29 sind zumindest um den Durchmesser der Austragschnecke 6 kürzer als der Radius der zylindermantelförmigen Wand 35 des Behälters.
Bei Ausführungsformen der Erfindung sind die Rührwerksarme auf der Rührwerkswelle nicht schrauben!!-
32 OO
nienförmig versetzt angeordnet, sondern um 180° gegeneinander versetzt. Insbesondere bei diesen Ausführungsformen können zwei in gleicher Winkelstellung auf der Rührwerkswelle angeordnete Rührwerksarme an ihrem äußeren Ende durch einen Steg miteinander verbunden sein.
Die Rührwerksarme können auch eine andere als die in F i g. 2 dargestellte Form aufweisen. Insbesondere ist es möglich, die in F i g. 2 sichtbare Breite der Rührwerksarme 25 im wesentlichen nur in dem Endbereich der Rührwerksarme 25 vorzusehen, sie aber in ihrem radial mittleren Bereich 47 (F i g. 5) schmäler, z. B. mit rundem Querschnitt, vorzusehen. Auch können die in F i g. 2 dargestellten Rührwerksarme 25 an ihren Enden parallel zur Welle 16 verlaufende Arme tragen oder sonstwie verbreitert sein, beispielsweise so, daß deren Enden 48 nebeneinander angeordnet sich über die ganze Länge des zylindermanteiförmigen Teils des Behälters 1 erstrecken.
Es ist bereits darauf hingewiesen worden, daß bei der Ausführungsform nach F i g. 1 der Abstand der Enden 33 von der Behälterwand in der Zone 22 am geringsten ist. Im Bereich dieser dichtesten Annäherung der Rührwerksarme 25 an die Behälterwand können diese auch die Innenwand abstreifen, so daß in dieser Zone 22, in der die Behälterwand verhältnismäßig flach verläuft, sich keine Trester absetzen können, sondern diese von den Rührwerksarmen 25 erfaßt und in den Bereich der Austragschnecke 6 gefördert werden. Die Abstreifwirkung der Rührwerksarme 25 kann dadurch verstärkt werden, daß an den Enden 33 an Siegen zwischen mit gleichem Winkel auf der Welle 16 befestigten Rührwerksarmen 25 oder entsprechend der Ausführungsform nach F i g. 5 Abstreifer 49 aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise Gummi oder Kunststoff, befestigt sind, die an der Innenwand des Behälters 1 entlanggleiten. Bei diesen Ausführungsformen der Erfindung ist die Austragschnecke 6, wie in F i g. 1 dargestellt, in einer Ablaufrinne 5 außerhalb des Umfangskreises des Rührwerkes 17 angeordnet Bei der Ausführungsform, bei der die Enden 33 Abstreifer tragen, kann die Rührwerkswelle 16 zentrisch in der Achse 20 des Behälters 1 angeordnet sein, in welchem Falle die Abstreifer an der gesamten zylindrischen Innenfläche der Behälterwand entlanggleiten. Bei anderen Ausführungsformen ist die Rührwerkswelle 16 unterhalb der Achse 20 angeordnet wie in F i g. 1 dargestellt, der Abstreifeffekt beschränkt sich in diesem Falle auf die in F i g. 1 eingezeichnete Zone 22.
Wenn das Rührwerk 17 lediglich die oben auf dem Saft schwimmenden Trester teilen und in den Saft eintauchen soll, kann das Rührwerk 17 mit einer sehr langsamen Geschwindigkeit von vielleicht einhalb bis zwanzig Umdrehungen pro Minute bei einem Rührwerksdurchmesser zwischen i ,00 m und 5,00 m laufen. Soll das Rührwerk 17 nach oder während dem Abziehen des Saftes das Absetzen von Trestern an flachen Wandteilen verhindern oder derartige Trester in den Bereich der Austragschnecke 6 befördern, so wird das Rührwerk 17 mit einer Drehzahl von mindestens zehn Umdrehungen pro Minute angetrieben.
Die Behälter 1 und die in ihnen eingebauten Teile können aus Stahl, insbesondere aus korrosionsfestem Edelstahl oder einem geeigneten Kunststoff, hergestellt sein. Die Vorder- und Rückwand der Behälter 1 wird aus Stabilitätsgründen etwas vorgewölbt ausgebildet Diese Wölbung ist der Einfachheit halber in F i g. 2 nicht dareestellt
In Fig.6 ist ein Teil einer Ausführungsform eines liegenden Behälters mit gewölbten Stirnflächen 52 dargestellt. Die Ablaufrinne 50 erstreckt sich über die Verbindungsstelle zwischen dem zylindermanteiförmigen Teil 51 und der gewölbten Stirnfläche 52 hinaus und weist an ihrem Ende einen Abschluß, z. B. einen Schieber o. dgl., auf. Damit sich in einem Bereich 53 beim Entleeren kein Trester absetzt, weist die Rührwerkswelle 16 im Bereich der gewölbten Stirnfläche 52 zwei ggf. zusätzliche Rührwerksarme 54 auf, deren vorderes Ende dem Verlauf der Innenwand der Stirnfläche 52 angepaßt ist und das wiederum Abstreifer 55 aus elastischem Werkstoff trägt. Das wandseitige Ende des Abstreifers 55 oder des Rührwerksarmes 54 verläuft schräg zur Ebene der Rührwerkswelle 16, so daß die Trester bei entsprechender Drehrichtung in Richtung der Rührwerkswelle 16 nach innen in einen Bereich gefördert werden, bis zu dem die vom zylindermanteiförmigen Teil 51 zur Ablaufrinne 50 führende öffnung 56 reicht.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 ist der Übergang zwischen den Seitenwänden der Ablaufrinne 5 und der angrenzenden Behälterwand gewölbt vorgesehen. Bei Ausführungsformen der Erfindung können jedoch die unten durch ein kreissegmentförmiges Wandstück miteinander verbundenen Seitenwände der Ablaufrinne 5 etwa senkrecht verlaufen und unter Bildung einer Ekke an den kreiszylindrischen Mantel 4 anschließen. Diese Ausführungsform ist verhältnismäßig einfach herzustellen und wegen der Ecke sehr stabil. Selbstverständlich können auch alle Zwischenstufen zwischen einer scharfen Ecke und einem gekrümmten Übergang vorgesehen sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

32 OO 712 Patentansprüche:
1. Liegender Behälter (1) zur Behandlung von Rotweinmaische, insbesondere Gärtank, mit einem Rührwerk (17), bei dem an einer zur Längsachse des Behälters (1) parallelen Rührwerkswelle (16) mehrere, über die Länge der Rührwerkswelle (16) verteilt und beabstandet angeordnete Rührwerksarme (25; 28;29;54) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) im wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildet ist und daß die Rührwerksarme (25; 28; 29; 54) plattenartig ausgebildet, eins bis fünf Meter lang und mit einem sehr langsamen Antrieb im Bereich zwischen einer halben und zwanzig Umdrehungen pro Minute versehen sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich des Behälters eine Austragschnecke (6) angeordnet ist
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) eine außerhalb der Kreiszylinderfläche liegende Ablaufrinne (5) aufweist
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß in der Ablaufrinne (5) eine Austragschnecke (6) angeordnet ist
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die parallel zur Rührwerksachse verlaufenden Querschnittsflächen der Rührwerksarme an den Enden (48) verbreitert sind.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Rührwerksarme (25; 28; 29; 54) bis in die Nähe der Innenwand des Behälters (1) reichen und an ihren Enden bis zur Innenwand reichende Abstreifer (49,55) aus elastischem Werkstoff tragen.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß zwei in Richtung der Rührwerkswelle (16) flüchtende Rührwerksarme an ihren Enden durch einen Steg verbunden sind, der einen bis zur innenwand reichenden Abstreifer aus elastischem Werkstoff trägt
8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Rührwerkswelle (16) unterhalb der Symmetrieachse (20) des Behälters (1) angeordnet ist
9. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Rührwerksarme (54) um 180° gegeneinander versetzt angeordnet sind.
10. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Rührwerksarme (28; 29) im Bereich ihrer freien Enden aus der Plattenebene heraus abgebogen oder abgekantet sind.
11. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß auf der Rührwerkswelle (16) mindestens ein einen ringförmigen Abschnitt (53) einer gewölbten Stirnfläche (52) des Behälters (1) überstreichender Rührwerksarm (54) befestigt ist.
12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührwerksarm (54) an seinem stirnwandseitigen Ende einen Abstreifer (55) trägt.
13. Behälter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das stirnwandseitige Ende des Rührwerksarmes (54) schräg zu einer die Rührwerksachse enthaltenden Radialebene angestellt ist.
Die Erfindung betrifft einen liegenden Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische, insbesondere Gärtank, mit einem Rührwerk, bei dem an einer zur Längsachse des Behälters parallelen Rührwerkswelle mehrere, fiber die Länge der Rührwerkswelle verteilt und be abstandet angeordnete Rührwerksarme angeordnet sind.
Ein derartiger Behälter ist aus der AT-PS 3 26 074 bekannt
Beim Gären von Rotweinmaische bildet sich ein oben auf der Flüssigkeit schwimmender fester Tresterkuchen. Es hat sich herausgestellt daß die Weinqualität des Rotweins verbessert wird, wenn der Saft eine bestimmte Zeit lang in inniger Berührung mit den Trestern ist Eine derartige Durchmischung wurde bisher lediglich bei liegenden, oben offenen Tanks dadurch bewerkstelligt daß ein Arbeiter mit einer Stange oder einem Rechen den Tresterkuchen durchstochen und versucht hat ihn nach unten zu drücken, was jedoch nur bei oben offenen Tanks möglich und überdies recht schwierig ist weil während der Gärung die Trester einen sehr festen, auf dem Saft schwimmenden Kuchen bilden.
Die eingangs genannte AT-PS 3 26 074 beschreibt einen nach oben offenen Maischeentsaftungsbehälter mit trapezförmiger Querschnittsform. Bei dem bekannten Behälter handelt es sich somit nicht um einen Gärtank, sondern um einen reinen Maischeentsaftungsbehälter, dessen Rührwerk als »Schlägerwelle« bezeichnet nicht zum Rühren, sondern vielmehr zum Zerschlagen des nach dem Abtropfen des Traubensaftes verbleibenden Maischekuchens dient Infolgedessen handelt es sich bei den Armen der Schlägerwelle um Stäbe, die zum Zerschlagen einer verfestigten Masse geeignet sind und nicht zur Herstellung von qualitativ hochwertigem Rot wein verwendet werden können. Würde man nämlich eine derartige bekannte Schlägerwelle zur Behandlung von gärender Rotweinmaische in einem Gärtank verwenden, würden die Schlägerarme sowohl die Traubenschalen wie auch das Traubenfleisch zerschlagen und damit Trubstoffe in hohem Umfang freisetzen. Es entstünde dann ein ohne Zusatz chemischer Mittel nicht mehr klagbarer Wein, so daß die bekannte Anordnung zur Behandlung von Rotweinmaische bei der sog. »Maischegärung« ausscheidet
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß zur Herstellung qualitativ hochwertiger Rotweine eine innige und behutsame Verbindung zwischen Saft und Trester hergestellt wird, und zwar derart daß sowohl die zeitliche Dauer dieser Durchmischung als auch die Heftigkeit der Durchmischung genau dosierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Behälter im wesentlichen kreiszylindrisch aus gebildet ist und daß die Rührwerksarme plattenartig ausgebildet, eines bis fünf Meter lang und mit einem sehr langsamen Antrieb im Bereich zwischen einer halben und zwanzig Umdrehungen pro Minute versehen sind.
Die Erfindung löst damit die zugrundeliegende Aufgabe vollkommen, weil der sehr feste Maischekuchen, der sich nach einer ca. zweistündigen Standzeit während der Maischegärung auf der Oberfläche des Traubensaftes gebildet hat, behutsam von unten mit dem paddelar-
b5 tigen Rührwerksarm angehoben und in große Bruchstücke zerbrochen wird, die vom Rührwerksarm mitgenommen und ebenso behutsam nach unten wieder in den Traubensaft eingetaucht werden. Damit werden
DE3200712A 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische Expired DE3200712C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3200712A DE3200712C2 (de) 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische
ZA821662A ZA821662B (en) 1982-01-13 1982-03-12 Horizontal container for processing wine grape must

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3101510 1981-01-19
DE3200712A DE3200712C2 (de) 1981-01-19 1982-01-13 Liegender Behälter zur Behandlung von Rotweinmaische

Publications (2)

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