DE3200711A1 - Schoenheitsbehandlungsvorrichtung - Google Patents
SchoenheitsbehandlungsvorrichtungInfo
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Description
BIO MABUCHI CO., LTD. Matsudo-shi, Shiba-ken, Japan
Schönheitsbehandlungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Sehönheitsbehandlungsvorrichtung, und insbesondere eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung
für eine Haütmassage, bei der scharfkantige, scheibenähnliche Räder durch das Gewicht eines
Vorrichtungskörpers und/oder eines Gewichtskörpers in die Hautoberfläche eingedrückt werden, während die
Räder auf der Hautoberfläche entlanglaufen.
Es ist allgemein bekannnt, daß das Fettgewebe aus weißem Fettgewebe und braunem Fettgewebe besteht. Das
braune Fettgewebe enthält mehr Mitochondrien, die das von Zellen in das Fettgewebe aufgenommene Fett verbrennen,
als das weiße Fettgewebe. Es ist ferner bekannt, daß das braune Fettgewebe reichlicher auf der Rückseite
des menschlichen Körpers auftritt, und daß die Stellen und Bereiche mit braunem Fettgewebe bei den einzelnen
Personen unterschiedlich ausgebildet sind.
Experimente, die weiter unten beschrieben werden, haben ergeben, daß das braune Fettgewebe erheblich mehr
Fett in dem Körper verbrennt und in Wärme umwandelt, wenn es stimuliert wird.
Aus diesem Grund sind bereits verschiedene Massagegeräte bekannt geworden, die die Haut massieren, indem
das Massagegerät geradlinig hin- und herbewegt oder in eine kreisförmige Bewegung versetzt wird, während das
Gerät gegen die Haut gedrückt wird. Bei den üblichen Massagen sitzt die zu behandelnde Person meist auf einem
Stuhl, wie dies häufig in Öffentlichen Badehäusern der
Fall ist, und die Berührungsfläche des bei solchen üblichen Massagen verwendeten Massagegerätes ist im
wesentlichen flach oder kugelförmig ausgebildet. Ein Massagegerät mit einer flachen Form oder einer Kugelform
tritt jedoch nur geringfügig in die Hautoberfläche ein, da seine Fläche relativ groß ist, wobei es schwierig
ist, eine ausreichend große Massagekraft aufzubringen, um tief genug in die Hautoberfläche einzudringen.
Deshalb ist es bei den üblichen Massagen erforderlich, daß eine erhebliche Druckkraft aufgewendet
wird, um eine Massagewirkung tief im Muskelgewebe unterhalb der Haut hervorzurufen.
Um diese Probleme zu lösen und einen ausreichenden Reiz auf das braune Fettgewebe auszuüben, ist bereits
eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung von dem Anmelder der vorliegenden Patentanmeldung vorgeschlagen
worden. Bei dieser Schönheitsbehandlungsvorrichtung besteht ein zylindrisches Massageelement aus einem hin-
und herschwingenden und drückenden Bauteil, und ein . Verbindungsteil ist lösbar mit einem Oszillator über
einen Verbindungsmechanismus verbunden. Der Oszillator wird von einem Befestigungsteil mit Hilfe eines elastischen
Tragteils gehalten, während er gleichzeitig mit einem exzentrischen Bauteil über ein Kugellager verbunden
ist. Das exzentrische Bauteil hat eine exzentrische Wellenbohrung an einer außermittigen Stelle. Eine
Motorwelle ist fest in die exzentrische Wellenbohrung eingesetzt. Ein Motor ist über ein Befestigungsteil an
einem Gehäuse befestigt. Einstückig mit dem Gehäuse ist ein Handgriff ausgebildet. Die Massage wird dabei so
ausgeführt, daß der Handgriff gehalten und das Massageelement gegen die Hautoberfläche gedrückt wird. D.h.,
die Hautfläche wird von einem Randabschnitt entlang dem offenen Ende des im wesentlichen zylindrischen Massageelementes, das einen hohlen Teil aufweist, eingedrückt,
während eine Vibration auf die Haut und auf das unter
■"Ο"*
der Haut liegende Muskelgewebe durch die hin- und hergehende Bewegung des Massageelementes, die durch
die Drehung des Motors erzeugt wird, ausgeübt wird. Bei einer solchen Massage ist jedoch eine erhebliche
Anstrengung erforderlich, den Handgriff zu halten und das Massageelement gegen die Haut zu drücken, wobei
die Bedienungsperson leicht ermüdet. Daher ist ein Massagegerät dieser Art nicht für eine langwierige
. Massage geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung
anzugeben, bei der die oben beschriebenen Nachteile vermieden sind und eine langwierige Massage mit geringem Kraftaufwand bei großem Mas-
sageerfolg durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Dabei sieht die Erfindung eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung mit scharfkantigen, scheibenähnlichen
Rädern, einer Welle zu Halten der Räder, einem Vorrichtungskörper zum drehbaren Halten der Welle und einem
auf dem Vorrichtungskörper aufruhenden Gewichtskörper zum Aufbringen einer Druckkraft auf die Welle vor, die
eine Massage dadurch ausführt, daß die scharfkantigen Räder durch das Gewicht des Vorrichtungskörpers und
des darauf angebrachten Gewichtskörpers in die Hautoberfläche eingedrückt werden.
Die erfindungsgemäße Schönheitsbehandlungsvorrichtung
massiert die Haut vorteilhafterweise mit Hilfe eines Vibrationsmechanismus in dem Vorrichtungskörper,
bei dem die Räder durch die Zentrifugalkraft eines exzentrischen Nockens in Schwingung versetzt werden, wobei
der exzentrische Nocken beispielsweise eine Sektorform hat und um seinen Drehpunkt gedreht wird. Zweckmäßiger-
—Q-
weise schwingen die Räder dabei mit einer bestimmten Amplitude, ohne daß sich das auf die Räder ausgeübte Gewicht
darauf auswirkt, mit Hilfe eines Vibrationsmechanismus, der die Räder eine kreisende Bewegung entlang
einer bestimmten Kreisbahn ausführen läßt.
Weiter ist mit Vorteil vorgesehen, daß ein Laufmechanismus die Schönheitsbehandlungsvorrichtung automatisch
über jeden gewünschten Hautabschnitt laufen läßt, indem die Radwelle mit Hilfe einer Antriebseinheit,
die in den Vorrichtungskörper eingebaut ist, um ihre Achse gedreht wird. Zweckmäßigerweise sind die
Endabschnitte der Radwelle so ausgebildet, daß die Räder austauschbar sind, so daß Räder mit solchen Rändem
befestigt werden können, die eine geeignete Form zur Erzeugung der gewünschten Druckkraft haben.
Es kann mit Vorteil vorgesehen sein, daß Reifen aus einem elastischen Material lösbar am Außenrand
der Räder befestigt werden können, so daß die Räder an ihrem Außenrand eine gewünschte Schärfe und Form haben.
Diese Reifen sind ebenfalls austauschbar.
Die Druckkraft der Räder auf die Hautoberfläche ist vorteilhafterweise leicht einstellbar, indem Gewichtskörper, die in eine Gewichtskörperaufnahmeeinrichtung
des Vorrichtungskörpers aufgenommen werden können, lösbar zu befestigen sind, indem Magnetpole unterschiedlicher
Polarität an gegenüberliegenden Stellen der Gewichtskörper und der Gewichtskörpereinbauvorrichtung
vorgesehen sind, so daß die Gewichtskörper leicht austauschbar sind und ein geeignetes Gewicht eingestellt
werden kann.
Es erweist sich ferner als günstig, daß die Unterseite der Vorrichtung, die der zu behandelnden Hautfläche
gegenüberliegt, eine V-Form hat, wobei die ge-
samte Vorrichtungsanordnung im wesentlichen die Form
eines auf der Spitze stehenden Dreiecks mit der Achse der Räder in dem Scheitel aufweist, so daß. die Bedienungsperson
die Druckkraft auf die Haut entsprechend der Dicke des Muskelgewebes unterhalb der Hautfläche
leicht steuern kann, indem der Handgriff der Vorrichtung einfach angehoben öder zur Hautfläche hin gesenkt
wird, d.h., indem der Vorrichtungskörper um die Antriebswelle der Räder gekippt wird.
10
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie an Hand der Zeichnung. Dabei zeigen:
FIG. 1 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung;
F I G . 2 einen Querschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1;
F I G . 3 einen Querschnitt entlang der Linie B-B der Fig. 1;
F I G . 4 ein Diagramm mit Testergebnissen, bei denen eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung gemäß
Fig. 1 verwendet ist, mit einem Rad an beiden Enden der Radwelle, im.Vergleich mit Testergebnissen, bei denen
eine bisher übliche Schönheitsbehandlungsvorrichtung verwendet ist;
F I G . 5 in. einer perspektivischen Ansicht eine zweite Ausführungsform;
F I G . 6 einen Querschnitt durch die Hauptkomponenten der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 5;
F I G . 7 einen Querschnitt entlang der Linie A-A1
der Fig. 6;
F I G . 8 eine vergrößerte Ansicht des Kniegelenkabschnitts der Fig. 5;
F I G . 9 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
F I G . 10 ein Schaltbild des Steuerkreises der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
F I G . 11A und B eine dritte Ausführungsform der Erfindung in einer Vorderansicht und einer Seitenansicht;
FIG. 12 in einer perspektivischen Ansicht einen
Radwechselmechanismus der dritten Ausführungsform der Erfindung;
FIG . 13 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht
einen Radwechselmechanismus einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
FIG.14 einen Ausschnitt der Ausführungsform gemäß Fig. 13 in einer perspektivischen Ansicht;
FIG. 15 einen Radaustauschmechanismus einer
fünften Ausführungsform der Erfindung in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht;
F I G . 16a und B eine sechste Ausführungsform der Erfindung in einer Vorder- und einer Seitenansicht;
FIG. 17A ein Rad in einer Vorderansicht, das bei
der sechsten Ausführungsform der Erfindung verwendet ist;
FIG . 17B einen Querschnitt durch das Rad der
<*- 25 Fig. 17A;
FIG . 18A in einer perspektivischen Ansicht die
Zuordnung zwischen dem Rad und dem Reifen der sechsten Ausführungsform gemäß Fig. 17;
FIG . 18B die Querschnittsform der Ausführungsform
gemäß Fig. 18A in einem perspektivischen Ausschnitt;
FIG. 19A einen Radabschnitt der siebten Ausführungsform
der Erfindung in einer Vorderansicht;
FIG . 19B einen Querschnitt durch das Rad der siebten
Ausführungsform der Erfindung; FIG. 2OA in einer perspektivischen Ansicht die Zuordnung
zwischen dem Rad und dem Reifen der siebten Ausführungsform gemäß Fig. 19;
PIG. 2OB die Querschnittsform der siebten Ausfuhrungsform
gemäß Fig. 2OA in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung;
FIG. 21A bis F verschiedene Reifenformen, die
bei der Erfindung verwendet sind;
FIG. 22A.und B eine achte Ausführungsform der
Erfindung in einer Vorderansicht und einer Seitenansicht;
F I G . 23 eine Gewichtskörperaustauscheinrichtung der achten Ausführungsform gemäß Fig. 22 in einer perspektivisehen
Ansicht;
FIG. 24 eine neunte Ausführungsform der Erfindung
in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, und
F I G . 25 die Einstellung der Druckkraft der neunten Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 24.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Motor 1 zur Erzeugung einer Vibration, eine Motorwelle 2, Kegelzahnräder 3
und 4, eine Welle 5 des Kegelzahnrads 4, einen exzentrischen Nocken 6, eine Schwingungsplatte 7, einen Rahmen 8,
ein Vorrichtungsgehäuse 9, ein elastisches Bauteil 10, eine Radwelle 11, ein Rad 12, ein Schneckenrad 13, eine
Schnecke 14, eine Welle 15, einen Motor 16 zum Antrieb
der Räder oder Scheiben 12, eine Antriebseinheit 17, eine Grifführung 18, ein Griffstück 19, ein Gewicht 20
und Lager 21 für die Radwelle bzw. Scheibenwelle 11 an dem Rahmen 8.
In.den Fig. 1 bis 3, in denen die Konstruktion einer
ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung
dargestellt ist, die einen Vibrationsmechanismus und einen automatischen Bewegungsmechanismus
bzw. Laufmechanismus aufweist, ist das Kegelrad fest an dem die Vibration erzeugenden Motor 1 über die
Welle 2 befestigt, wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist. An der Welle 5 des Kegelrades, das mit dem Kegelrad
3 kämmt, sind zwei exzentrische Nocken 6 der gleichen Form mit einem bestimmten Abstand befestigt.
Der exzentrische Nocken 6 kann sektorförmig ausgebildet
sein, wobei die Welle 5 an seinem Drehpunkt befestigt ist. Wenn der exzentrische Nocken 6 um die Welle 5 gedreht
wird, wird der Rahmen 8, an dem die Welle gelagert ist, in Vibration versetzt, wobei die die Scheibenwelle
11 tragenden Lager 21 in Schwingung versetzt werden. Der Rahmen 8 wird von dem Vorrichtungsgehäuse 9 an einem
Abschnitt der Vibrationsplatte 7 über das elastische Bauteil 10 schwingend gehalten.
10
An beiden Enden der Welle 11 sind ein oder zwei Räder bzw. Scheiben 12 angeordnet, wie aus der Figur
zu ersehen ist, und zwar in Abhängigkeit von dem jeweiligen Gewicht des Gewichtskörpers 20. Der Rand der
Scheibe 12 ist scharf ausgebildet, so daß die Vibrationswirkung einer auf die Scheibe 12 ausgeübten, nach
unten gerichteten Druckkraft bis tief in das Muskelge-L webe unterhalb der Hautoberfläche eindringen kann, d.h.
die Druckkraft pro Flächeneinheit kann vergrößert werden.
Die Drehung der Scheibe 12 wird von der Schnecke 14 hervorgerufen, die mit dem Schneckenrad 13 kämmt, das
** fest an der Welle 11 angebracht ist. Die Schnecke 14 ist
über die Welle 15 mit der Antriebseinheit 17 verbunden,
um die Umdrehung des Scheibenantriebsmotors 16 zu steuern. Wenn sich der Motor 16 dreht, werden die Scheiben
12 mit relativ niedriger Geschwindigkeit gedreht, wodurch sich der Vorrichtungskörper bzw. das Vorrichtungsgehäuse
9 auf der Hautoberfläche bewegt.
Die Arbeitsweise der Schönheitsbehandlungsvorrichtung der Erfindung mit dem beschriebenen Aufbau wird
nachfolgend beschrieben. Bei der Benutzung wird die Schönheitsbehandlungsvorrichtung gemäß der Erfindung
auf den Rücken eines menschlichen Körpers aufgesetzt, wo das braune Fettgewebe ist, wie bereits weiter oben
beschrieben wurde. Da die Lage des braunen Fettgewebes bei den einzelnen Personen variiert, werden die Scheiben
12 durch die Drehung des Scheibenantriebsmotors gedreht, wodurch eine Vibration auf die Scheiben übertragen
wird, um eine Reizwirkung auf das braune Fettgewebe auszuüben.
Wenn sich der Antriebsmotor 16 dreht, wird die Umdrehung des Motors durch die Antriebseinheit bzw. das
Getriebe 17 auf eine geeignete Geschwindigkeit reduziert
und auf die Welle 15 übertragen. Da die an der Welle 15 angesetzte Schnecke 14 mit dem Schneckenrad
kämmt, wird die Umdrehung der Welle 15 weiter reduziert und auf die Scheibenwelle 11 übertragen, wodurch die
an der Scheibenwelle 11 befestigten Scheiben oder Räder 12 gedreht werden. Dadurch wird die Schönheitsbehandlungsvorrichtung
automatisch vorwärtsbewegt. Andererseits wird die Umdrehung des Vibrationserzeugungsmotors
1 in axialer Richtung um 90° gedreht, indem die Kegelräder 3 und 4 miteinander kämmen, wodurch der
exzentrische Nocken 6, der an der Welle 5 befestigt ist, gedreht wird. Durch die Drehung des exzentrischen Nokkens
6 wird der Rahmen 8 in Schwingung versetzt, wie bereits oben beschrieben ist. Die so erzeugte Schwingung
wird auf die Scheibenwelle 11 über die Lager 21 und dann auf die Scheiben 12 übertragen. Da die. Ränder
der Scheiben 12 scharf ausgebildet sind, übertragen sie die Vibration auf die Hautoberfläche, wobei sie von
dem Gewicht 12 nach unten gedrückt werden* während sie tief in die, Haut eindringen. Dadurch kann ein Vibrationseffekt
auf das Muskelgewebe tief unterhalb der Hautoberfläche ausgeübt werden. Bei der Benutzung hält
die Bedienungsperson lediglich den Handgriff 19 (Fig. 3), um zu verhindern, daß der Vorrichtungskörper bzw. das
Vorrichtungsgehäuse 9 hinabfällt, wenn er bzw. es sich über die Hautoberflache bewegt.
Zur Erleichterung der Bewegung der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung kann sie vorwärts
und rückwärts bewegt werden, indem ein umkehrbarer Motor als Scheibenantriebsmotor 16 verwendet
wird. Dabei erleichtert der Handgriff 19 an dem Vorrichtungskörper 9 die Steuerung der Vorrichtung durch
die Bedienungsperson. Außerdem kann eine konzentrierte Massage in einem begrenzten Bereich durchgeführt
werden, indem die Umdrehung des Scheibenantriebsmotors 16 angehalten wird.
In Fig. 4 zeigt die Kurve A Gewichtsänderungen einer 20 Jahre alten Frau, die 67,0 kg bei einer
Körpergröße von 153,1 cm wiegt, nachdem ihr Rücken einer Massage mit einer üblichen Schönheitsbehandlungsvorrichtung
eine Stunde lang jeden Morgen, ausschließlich Samstag und Sonntag, unterworfen wurde.
Die Ordinate des Diagramms zeigt das Gewicht, und die Abszisse zeigt die Häufigkeit der Behandlung.
Die Kurve B der Fig. 4 zeigt Gewichtsänderungen einer 46 Jahre alten Frau, die bei einer Körpergröße von
157,2 cm 61,0 kg wog, als die Massage unter denselben Bedingungen der Kurve A durchgeführt wurde.
Wie aus den Versuchsergebnissen hervorgeht, hat die Massage der gesamten Rückenfläche mit erhöhter
Druckkraft pro Flächeneinheit eine verstärkte Wirkung bei der Stimulierung des braunen Fettgewebes, wie
bereits oben beschrieben ist.
Die Versuchspersonen gaben an, daß sie während der Dauer der Experimente eine verstärkte Wärmewirkung
in ihrem Rücken fühlten. Wie bereits oben beschrieben ist, erfordert die Massage mit den üblichen Schönheitsbehandlungsvorrichtungen
eine beträchtliche Arbeit auf seiten der Bedienungsperson, da diese ihr Gewicht auf
den Rücken eines Patienten mit dem Handgriff des Gerätes
in der Hand aufzubringen hat.
Die Kurve C der Fig. 4 zeigt Gewichtsänderungen
einer 31 Jahre alten Frau, die bei einer Körpergröße von 150,5 cm 54,55 kg wog, als sie der Massage mit
der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung gemäß Fig. 1 unterworfen wurde. Dabei hatte die
Schönheitsbehandlungsvorrichtung jeweils eine Scheibe 12 an beiden Seiten, und die Behandlung dauerte 30 min
lang an jedem Morgen, ausschließlich Samstag und Sonntag. Die Kurve D der Fig. 4 zeigt Gewichtsänderungen
einer 25 Jahre alten Frau, die bei einer Körpergröße von 147,6 cm 51,95 kg wog, als sie eine Massage unter
denselben Bedingungen wie denjenigen der Kurve C erhielt.
Obwohl die mit der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung
gewonnenen Kurven C und D nur bruchstückhaft Änderungen zeigen, scheinen sie eine
geringere Neigung als die Kurven A und B zu haben, wobei jedoch eindeutig ein Abwärtstrend des Gewichts zu
erkennen ist. Daraus ist zu entnehmen, daß mit der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung fast
die gleiche Wirkung wie mit den üblichen Schänheitsbe-. ■ handlungsvorrichtungen erzielt werden kann. Die geringere
Neigung der Kurven C und D kann so erklärt werden, daß die Versuchspersonen der Kurven A und B Frauen mit
erheblichem Übergewicht waren, während die Versuchspersonen der Kurven C und D nur ein geringfügig höheres Gewicht
als ihr Normalgewicht hatten.
Wie bereits oben beschrieben, ermöglicht es die Erfindung, das Muskelgewebe tief unterhalb der Hautoberfläche
durch mechanisch aufgebrachte Druckkraft zu massieren, ohne daß schwere menschliche Arbeit erforderlich
ist, wobei die Behandlungsperson die Vorrichtung mit Leichtigkeit handhaben kann.
Bei der ersten oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung variiert die Größe der Vibration mit
dem Gewicht des Vorrichtungskörpers, da die Scheiben durch die von dem exzentrischen Nocken erzeugte Zentrifugalkraft
in Schwingung versetzt werden, wenn dieser sich um seinen Drehpunkt dreht. Wenn das Gewicht
des Vorrichtungskörpers demnach erhöht wird, um die Druckkraft auf die Hautoberfläche zu erhöhen, dann verringert
sich die Amplitude der Vibration.
Dieses Problem ist bei der in den Fig. 5 bis 10 dargestellten AusfUhrungsform der Erfindung vermieden.
Dabei zeigen die Figuren einen Vibrationserzeugungsmotor 101, eine Motorwelle 102, Kegelzahnräder 103 und 104,
eine Getriebewelle 105, Arbeitsräder bzw. Vorgelege 106, ein Lager 107 (für die Getriebewelle ), ein Getriebegehäuse
108, Zahnräder 109 mit exzentrischen Wellenbohrungen, eine exzentrische Wellenbohrung 110, ein Zahnradlager
oder Getriebelager 111, eine Scheibenwelle 112, ein Lager 113 (für die Scheibenwelle ), Scheiben 114,
ein Schneckenrad 115, eine Schneckenwelle 116, ein
Schneckenzahnrad 117, ein Lager 118, ein Schneckenzahnradgehäuse
119, ein Lager 120 (für die Schneckenwelle), ein Axiallager 121, ein Kniegelenk 122 und 122·, einen
Scheibenantriebsmotor 123, ein Untersetzungsgetriebe 124, eine Abgabewelle 125 des Untersetzungsgetriebes 124,
Verbindungsstifte 126 und 1261, Durchbohrungen 127 und
127% einen Gummivibrationsisolator 128, einen Vorrichtungskörper bzw. ein Vorrichtungsgehäuse 129, Handgriffe
130 und 131, einen stabilisierten Gleichstrom-Stromkreis 132, einen Schiebewiderstand 133, konstante Spannungskreise 134 und 135 und Umschalter 136 und 137.
Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, ist das Kegelzahnrad 103 fest an der Motorwelle 102 des Vibrationserzeugungsmotors
101 angesetzt. Das Kegelzahnrad 103 kämmt mit
dem Kegelzahnrad 104, das an der Getriebewelle 105 fest angesetzt ist, die von dem Getriebegehäuse 108 über
das Lager 107 gehalten ist (in Fig. 5 weggelassen, jedoch in den Fig. 6 und 9 dargestellt). Außerdem ist das
Getriebezahnrad 106 fest mit der Getriebewelle 105 verbunden. Die Zahnräder 109 mit den exzentrischen Wellenbohrungen
110 sind über Zahnradlager 111 derart von dem Getriebegehäuse 108 (Fig. 6) drehbar gehalten, daß
sie in Eingriff mit den Getriebezahnrädern 106 stehen. Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, hat das Zahnrad 109 eine
exzentrische Wellenbohrung 110, durch die die Scheibenwelle 112 über das Lager 113 gehalten ist. Es sind zwei
w Zahnräder 109 mit exzentrischen Wellenbohrungen 110, die
die Scheibenwelle 112 halten, vorgesehen, wie in Fig. 5 dargestellt ist, und von Zahnrädern 106 angetrieben. Die
Scheiben oder Räder 114 sind an beiden Endabschnitten der Scheibenwelle 112 fest angesetzt. Wenn demnach der
Vibrationserzeugungsmotor 101 läuft, wird die Umdrehung des Motors auf die Zahnräder 109 mit den· exzentrischen
Wellenbohrungen 110 über die Motorwelle 102, die Kegelzahnräder 103 und'104, die Getriebewelle 105 und die
Zahnräder 106 übertragen. Dabei wird die Scheibenwelle 112 außermittig zum Drehmittelpun&t der Zahnräder 109
in deren exzentrischen Bohrungen 110 gehalten, und die
_ 25 fest an der Welle 112 angesetzten Scheiben 114 werden
in einer kreisförmigen Bahn gedreht.
Nachfolgend wird die Umdrehung der Scheibenwelle 112 und der Scheiben 114 auf ihrer Achse beschrieben.
Wie insbesondere aus Fig. 6 zu ersehen ist, ist das Schneckenrad 115 auf der Scheibenwelle 112 fest angesetzt
und kämmt mit dem Schneckenzahnrad 117, das an der Schneckenwelle 116 befestigt ist. Die Schneckenwelle
116 wird von dem Schneckengetriebegehäuse 119 gehalten, das von der Scheibenwelle 112 über Lager 118 gehalten
ist (Fig. 6) bzw. in weiteren Einzelheiten über Lager 120 und Axiallager 121, wie insbesondere in
Fig. 7 dargestellt ist. Außerdem ist die Schneckenwelle 116 mit der Abgabewelle 125 des Untersetzungsgetriebes
124 über das Kniegelenk oder das Kardangelenk 122 und 122' verbunden. Wie bereits weiter oben
beschrieben, bewegt sich die Scheibenwelle 112 in einer Kreisbahn, wenn die Zahnräder 109 mit den exzentrischen
Wellenbohrungen 110 gedreht werden. Infolgedessen bewegt sich die Schneckenwelle 116, die von dem Schneckengetriebegehäuse
119 gehalten ist, das seinerseits von der Scheibenwelle 112 über die Lager 118 gehalten ist, ebenfalls
in einer kreisförmigen Bahn zusammen mit der Scheibenwelle 112. Wie in Flg. 9 dargestellt ist, ist
jedoch das Untersetzungsgetriebe 124 an dem Getriebegehäuse 108 befestigt. Diese Anordnung hat unvermeidlicherweise
eine Wellenversetzung der Schneckenwelle 116 zu der Abgabewelle 125 des Untersetzungsgetriebes 124
zur Folge, da sich die Schneckenwelle 116 aufwärts und abwärts bewegt, wenn die Scheibenwelle 112 in einer
Kreisbahn umläuft. Um diese Wellenversetzung auszugleichen,
ist das Kardangelenk bzw. das Kniegelenk mit den Teilen 122 und 122' zwischen die Schneckenwelle 116 und
die Abgabewelle 125 des Untersetzungsgetriebes 124 eingeschaltet. Um ferner eine axiale Verschiebung der
Schneckenwelle 116 in Richtung des in Fig. 8 dargestellten Pfeils, hervorgerufen durch die Kreisbewegung der
Scheibenwelle 112, zu ermöglichen, sind die Durchbohrungen 127 und 127' in der Schneckenwelle 116 und der
Abgabewelle 125 ausgebildet. Verbindungsstifte 126 und 126' sind in die Durchgangsbohrungen 127 und 127' eingesetzt
und an den Kniegelenkteilen 122 und 122» derart, befestigt, daß sie in den Durchgangsbohrungen 127 und
1271 in Richtung des in Fig. 8 dargestellten Pfeils bewegbar
sind. Durch diese Ausbildung kann die Umdrehung der Abgabewelle 125 glatt auf die Schneckenwelle 116
trotz deren vertikaler und axialer Bewegung übertragen werden.
Auf diese Weise wird die Geschwindigkeit der Umdrehung
des Scheibenantriebsmotors 123 durch das Untersetzungsgetriebe 124 reduziert und auf die Abgabewelle
125 übertragen, die die Scheiben 114 über die Kniegelenkteile 122 und 122', die Schneckenwelle 116, das Schnekkengetriebe,
das Schneckenrad 115 und die Scheibenwelle 112 dreht. '
Die oben beschriebene zweite Ausführungsform der Erfindung hat eine solche Konstruktion, daß die Scheiben
114 um ihre Achse von einem Bewegungsmechanismus gedreht
werden, der den Scheibenantriebsmotor 123 als Antriebs- **·" einheit verwendet, wobei sie gleichzeitig von einem
Schwingungsmechanismus in einer Kreisbahn bewegt werden, der den Vlbrationserzeugungsmotor 101 als Antriebseinheit
verwendet. Ferner ist das Getriebegehäuse 108, an dem der Vibrationsmechanismus mit den Scheiben 114, der Vibrationserzeugungsmotor
101 und der Bewegungsmechanismus mit dem Scheibenantriebsmotor 123 befestigt sind,
an dem Vorrichtungskörper bzw. Vorrichtungsgehäuse 129 über GummiVibrationsisolatoren 128 befestigt. Der Vorrichtungskörper
129 hat Handgriffe 130 und 131.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der zweiten Ausmgsf
orm der
bau beschrieben.
bau beschrieben.
führungsform der Erfindung mit dem oben angegebenen Auf-
Die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schönheitsbehandlungsvorrichtung wird auf den Rücken einer Person aufgesetzt, wo das braune Fettgewebe
existiert, wie weiter oben bereits beschrieben ist. Da die Lage des braunen Fettgewebes bei einzelnen Personen
variiert, wird die Vorrichtung auf der Hautfläche bewegt, indem die Scheiben 114 um ihre Achse von dem
Motor 123 gedreht werden, während die Scheiben 114 von dem Vibrationsmotor 101 in einer Kreisbahn bewegt werden.
Außerdem kann'die Vorrichtung leicht in eine gewünschte
Massageposition bewegt werden, da die Drehgeschwindigkeit
und die Drehrichtung des Antriebsmotors 123 gesteuert werden können, wie nachfolgend mit Bezug auf
Fig. 10 beschrieben wird, und die Laufrichtung der Vorrichtung kann leicht mit dem Handgriff 131 gesteuert
werden.
Obwohl die Druckkraft der Vorrichtung auf die Hautoberfläche durch das Gesamtgewicht der Vorrichtung, das
4 oder 8 kg betragen kann, bestimmt ist, kann ein optimaler Massageeffekt teilweise dadurch erreicht werden,
daß die scharfen und schmalen Ränder der Scheiben 114 tief in die Haut des Rückens eindringen, während sie
die Schwingung auf die Haut übertragen, und teilweise dadurch, daß die Amplitude der Vibration zu Jeder Zeit
durch den konstanten Radius der Kreisbahn der Scheibe 114 konstantgehalten wird, selbst wenn die Druckkraft
aus dem Gewicht der Vorrichtung variiert, und teilweise, weil die Zeitspanne der Kreisbewegung der Scheiben 114
auf einen bestimmten Wert festgesetzt werden kann, indem die Drehgeschwindigkeit des Vibrationserzeugungsmotors
101 gesteuert wird.
Fig. 10 ist ein Schaltbild einer Steuerschaltung
für den Vibrationserzeugungsmotor 101 und den Bewegungsmotor 123. Der gleichstromstabilisierte Stromkreis 132
kann einen Wechselstrom von 100 V in eine Gleichstromspannung eines gesteuerten Bereichs von 7 bis 12V umwandeln.
Die abgegebene Gleichstromspannung kann durch Änderung der Einstellung eines variablen Widerstandes
133 festgesetzt werden. Die abgegebene Spannung des gleichstromstabilisierten Stromkreises 132 wird dem
Vibrationserzeugungsmotor 101 Über die Kontakte des Umschalters 137 zugeführt, die ν den Motor 101 mit einer
Drehzahl umlaufen läßt, die der Größe der zugeführten Spannung entspricht. Somit ist die Schwingungsdauer der
Vibration oder die Kreisbewegung der Scheiben 114 durch
die Größe der abgegebenen Spannung der gleichstromstabilisierten Stromzuführung 132 festgelegt. Außerdem wird
die abgegebene Spannung des gleichstromstabilisierten Stromzufuhrkreises 132 den Gleichspannungskreisen 13^·
. oder 135 über den Umschalter 136 zugeführt. Wenn der Umschalter 136 zur oberen Seite der Figur hin geschaltet
ist, gibt der Gleichspannungskreis 13^· eine Abgabespannung
von 5 V ab, selbst wenn die zugeführte Spannung im Bereich von 7 bis 12 V variiert, wie oben beschrieben
ist. Wenn der Umschalter 136 zur unteren
Seite der Figur hin geschaltet ist, erzeugt der Gleichst -.
spannungskreis 135 so lange eine Abgabespannung von
8 V, wie die zugeführte Spannung größer als 8 V ist. Wenn die zugeführte Spannung kleiner als 8 V ist, erzeugt
der Gleichspannungskreis bzw. die Schaltung konstanter Spannung 135 eine Abgabespannung, die der
zugeführten Spannung gleich ist. Die Abgabespannung der Gleichspannungskreise 13^ oder 135 wird dem Laufmotor
123 über den Umschalter 137 zugeführt, der die Schönheitsbehandlungsvorrichtung mit einer Geschwindigkeit
laufen läßt, die der Größe der dem Motor 123 zugeführten Spannung entspricht. Außerdem kann die
Schönheitsbehandlungsvorrichtung sich vorwärts und
rückwärts bewegen, indem der Umschalter 137 zur oberen oder unteren Seite der Figur bewegt wird.
Die zweite Ausführungsform der Erfindung sieht eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung vor, die die
folgenden vorteilhaften Eigenschaften aufweist. Die Vibrationskraft wird gleichmäßig auf die Hautoberfläche
nicht nur in vertikaler Richtung zu der Haut, sondern auch in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung aufgebracht,
d.h. in Laufrichtung der Scheiben. Da der Radius der Kreisbewegung der Scheiben konstant ist, wird die Amplitude
der Vibration der Scheiben ebenfalls konstant gehalten, selbst wenn die Druckkraft geändert wird.
Die Schwingungsdauer kann auf einen gewünschten Wert eingestellt werden, indem die Drehgeschwindigkeit des
Vibrationserzeugungsmotors gesteuert wird. Die Druckkraft oder die Massagekraft kann auf ein gewünschtes
Maß eingestellt werden, indem das Gewicht der Schönheitsbehandlungsvorrichtung entsprechend eingestellt
wird. Die Schönheitsbehandlungsvorrichtung kann automatisch auf der Hautoberfläche während der Behandlung
laufen, wobei die Bedienungsperson den Handgriff hält, um zu verhindern, daß die Vorrichtung herabfällt. Dies
bringt eine geringere Ermüdung für die Bedienungsperson selbst bei einer langwierigen Behandlung mit sich. Da
die Laufgeschwindigkeit der Vorrichtung auf ein konstantes Maß eingestellt werden kann, kann eine Massage
mit einem bestimmten Umfang erreicht werden. Die Massage mit den scharfen Rändern der Scheiben erzeugt
einen Massageeffekt tief in dem unter der Haut liegenden Muskelgewebe. Die Massage ist möglich, indem die
Vorrichtung auf dem Rücken des Patienten entlangfährt, der mit dem Gesicht nach unten liegt. Obwohl die beiden
bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung sich selbsttätig bewegen, kann die Vorrichtung
auch auf der Hautoberfläche dadurch bewegt werden, daß *»■ sie von der Bedienungsperson über den Handgriff vorwärtsgedrückt
wird.
Bei den beiden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung variiert die Druckkraft auf die Hautoberfläche,
d.h. der Reiz auf die Haut, nicht nur mit dem Gewicht des Gewichtskörpers, der Amplitude der Vibration
usw., sondern auch mit der Schärfe der Ränder der Scheiben. Die Größe der Druckkraft muß auf den zu massierenden
Körperabschnitt eingestellt werden, je nachdem, ob eine dicke Muskulatur oder ein dickes Fettgewebe
existiert, oder ob die Muskulatur oder dno Fottgowcbc
dünn sind und die Knochen nahe der Haut liegen. Außerdem
muß die Druckkraft auf die Individuellen körperlichen
Gegebenheiten eingestellt werden, je nachdem, ob der Patient einen schlanken Körperbau hat oder den Körperbau
eines Pyknikers hat, und die Druckkraft muß auf - die Erfahrung des Patienten mit Schönheitsbehandlungsvorrichtungen
abgestimmt werden, je nachdem, ob der Patient mit einer solchen Vorrichtung vertraut ist oder
nicht. Jedoch kann das Gewicht der Vorrichtung oder die Amplitude der Vibration nicht leicht geändert werden,
da das Vorrichtungsgewicht oder die Amplitude der Vibration mit dem Typ des Geräts weitgehend festgelegt
sind. Um die gewünschte Druckkraft zu erhalten, ist es deshalb wünschenswert, die Scheiben so auszutauschen,
daß ihre Ränder die geeignete Schärfe und Form haben.
Deshalb ist es vorteilhaft, daß eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung
einen derartigen Aufbau hat, daß die Scheiben leicht austauschbar sind.
Dieses Erfordernis ist bei der dritten bis fünften Ausführungsform der Erfindung, die in den Fig. 11 bis
15 dargestellt sind, gelöst.
Fig. 11 zeigt einen Vorrichtungskörper bzw. ein Vorrichtungsgehäuse 201, eine Scheibe 202, eine Scheibenwelle
203, eine Scheibenkappe 204, eine Schraube 205 zur Befestigung der Scheibe, eine Lagerbüchse oder
Nabe 206, einen Gewichtskörper 207, Handgriffe 208 und 209, einen Vorsprung 206» der Lagerbüchse 206, die verhindert,
daß die Scheibe 202 sich in Drehrichtung bewegt, wenn die Scheibe 202 an der Lagerbüchse 206 befestigt
ist, eine Lagerbüchseneinschuböffnung 210 in einer Form, die der Lagerbüchse 206 entspricht, eine Ausnehmung
210» zur Aufnahme des Lagerbüchsenvorsprungs 206f,
ein eingeschnittenes Gewinde 211, in das die Scheibenbefestigungsschraube 205 eingeschraubt wird, einen Vorrichtungsrahmen
212, einen Federring 213, einen Halte-
ring 214, ein Lager 215 und ein exzentrisches Zahnrad
216.
Die dritte Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 11 dargestellt ist, wird auf die zu behandelnde
Hautoberfläche aufgesetzt, und die Ränder der Scheiben 202 werden durch das Gewicht des Vorrichtungskörpers
201 und des Gewichtskörpers 207 in die Haut eingedrückt. Wie bereits weiter oben beschrieben, hat die dritte
Ausführungsform einen solchen Aufbau, daß die Massage dadurch hervorgerufen wird, daß die Scheiben 202 von
einem nicht dargestellten Scheibenantriebsmechanismus in dem Vorrichtungskörper 201 gedreht werden, wodurch
sich die Vorrichtung auf der Hautoberfläche bewegt.
Die dritte Ausführungsform ist ebenfalls so aufgebaut, daß der Massageeffekt vergrößert werden kann, indem die
Scheiben 202 durch den Vibrationserzeugungsmechanismus (nicht dargestellt) in Schwingungen versetzt werden.
Die dritte Ausführungsform der Erfindung hat einen Scheibenaustauschmechanismus, der es erlaubt, daß die
Scheiben 202 gegen solche ausgetauscht werden, die Ränder bzw. Kanten mit geeigneter Schärfe und Form haben,
damit ein optimaler Reiz auf die Haut während der Massage ausgeübt wird. Der Scheibanaustauschmechani smus
der dritten Ausführungsform wird weiter unten mit Bezug
auf die Fig. 12 bis 15 beschrieben, jedoch sei schon hier erwähnt, daß die Scheibenkappe 204, die Scheibenbefestigungsschraube
205 und die Lagerbüchse bzw. die Nabe für diesen Zweck vorgesehen sind.
Nachfolgend wird der Scheibenaustauschmechanismus der dritten Ausführungsform mit Bezug auf die Fig. 12
beschrieben.
Bei dem Scheibenaustauschmechanismus der in Fig. dargestellten dritten Ausführungsform ist die Lagerbuch-
se 206 an einem Ende der Scheibenwelle 203 fest angesetzt, und die Scheibe 202 ist an der Lagerbuchse 206
so befestigt, daß die Lagerbuchse 206 in die Lagerbuchseneinschuböffnung 210 der Scheibe 202 eingreift,
d.h., die Aussparungen 210· der Lagerbuchseneinschuböffnung
210 geraten in Eingriff mit den Lagerbuchsenvorsprüngen 206' an der Lagerbuchse 206. Die Scheibe
wird leicht an der Scheibenwelle 203 befestigt, indem die Scheibenbefestigungsschraube 205 in das eingeschnittene
Gewinde 211 an der Scheibenwelle 203 eingeschraubt wird, wobei die Scheibenkappe 204 zwischen die Schraube
205 und die Scheibe 202 eingefügt wird. Durch den Eingriff der Lagerbuchsenvorsprünge 206f in die Ausnehmungen
210 wird die Scheibe 202 daran gehindert, sich in Drehrichtung zu bewegen, und gleichzeitig wird ihre Bewegung
in axialer Richtung durch die Befestigungsschraube 205 verhindert, die über die Scheibenkappe 204 in
die Scheibenwelle 203 eingeschraubt ist. Die Scheibe kann leicht entfernt werden, indem die Befestigungsschraube
205 mit einem Schraubendreher oder einer Münze gelöst wird. Das in Fig. 12 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel
der Erfindung hat eine einfache Konstruktion zur Befestigung und Lösung der Scheiben an bzw.
von der Scheibenwelle. Selbstverständlich können auch Ausnehmungen an der Lagerbüchse 206 und Vorsprünge an
der Scheibe 202 ausgebildet sein.
Bei dem in den Fig. 13 und 14 dargestellten vierten
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine andere Art eines Scheibenwechselmechanismus verwendet. Da die Grundkonstruktion
dieses Scheibenwechselmechanismus im wesentlichen mit demjenigen der dritten Ausführungsform
(Fig. 12) übereinstimmt, wird auf eine detaillierte Beschreibung des Mechanismus verzichtet. Im wesentlichen
wird der Federring 213 bei der Befestigung der Scheibe 202 an der Scheibenwelle 203 mittels der Befestigungs-
schraube 205 so verwendet, daß zwangsläufig und sicher verhindert ist, daß die Scheibe 202 sich in axialer
Richtung bewegt. Um zu verhindern, daß der Federring und andere kleine Bauteile verstreut werden und verlorengehen,
wenn die Scheibe 202 von der Scheibenwelle 203 gelöst wird, und um zu verhindern, daß die Befestigungsschraube
205, der Federring 213 und die Scheibenkappe jedesmal zu einer Einheit zusammengesetzt werden müssen,
wenn die Scheibe 202 an der Scheibenwelle 203 befestigt wird, verbleiben die Befestigungsschraube 205, der Federring
213 und die Scheibenkappe 204 im zusammengebauten bzw.unverlierbaren Zustand, wenn die Scheibe 202 von
der Scheibenwelle 203 entfernt wird, wie dies weiter unten mit Bezug auf die Fig. 14 beschrieben wird. D.h.,
der durch die gestrichelte Linie in Fig. 14 dargestellte Haltering 214 wird an der Befestigungsschraube 205 an dem
durch einen Pfeil in der Figur dargestellten Abschnitt befestigt, nachdem die Befestigungsschraube 205 durch
den Federring 213 und die Scheibenkappe 204 hindurchgeführt ist. Diese Ausbildung ermöglicht es, die Befestigungsschraube
205, den Federring 213 und die Scheibenkappe 204 in einem unverlierbaren Zustand zu halten, selbst
wenn die Scheibe 202 von der Scheibenwelle 203 entfernt wird, und die Scheibe 202 kann von der Lagerbüchse 206
einfach durch Entfernung der gesamten Anordnung der Befestigungsschraube 205, des Federrings 213 und der Scheibenkappe
204 von der Scheibenwelle 203 gelöst werden.
Fig. 15 zeigt den Scheibenaustauschmechanismus, der in der fünften Ausführungsform der Erfindung verwendet
wird. Da die Grundkonstruktion dieses Scheibenaustauschmechanismus im wesentlichen die gleiche ist wie bei der
dritten und der vierten Ausführungsform gemäß den Fig. 12 und 13, wird auf eine detaillierte Beschreibung verziehtet.
Bei der in Fig. 15 dargestellten fünften Ausführungsform ist die Scheibenwelle 203 drehbar von dem exzen-
trischen Zahnrad 216 gehalten, wobei dieses drehbar von dem Rahmen 212 über das Lager 215 gehalten ist. Die
Scheibenwelle 203 wird von dem Scheibenantriebsmechanismus (nicht dargestellt) angetrieben, und das exzentrisehe
Zahnrad 216 wird von dem ebenfalls nicht dargestellten Vibrationserzeugungsmechanismus angetrieben. Das
bedeutet, die Scheibenwelle 203, die von dem exzentrischen Zahnrad 216 exzentrisch gehalten ist, führt eine
exzentrische Drehbewegung aus, wenn das exzentrische Zahnrad 216 gedreht wird. Als Folge davon übt die Scheibe
202 einen Vibrationseffekt auf die Hautoberfläche aus.
Wie bereits oben erwähnt ist, ist es bei den dritten
bis fünften Ausführungsformen der Erfindung möglich, die Scheiben gegen solche Scheiben auszutauschen, deren Ränder
bzw. Kanten eine gewünschte Schärfe und Form haben, so daß ein optimaler Massageeffekt auf die Hautoberfläche
ausgeübt werden kann.
Um den erwarteten Schönheitsbehandlungseffekt durch Massage mit einer Schönheitsbehandlungsvorrichtung zu
erzielen, ist es erforderlich, eine beträchtliche stimulierende Vibration auf das Muskelgewebe auszuüben.
Diese stimulierende Vibration muß für den behandelten ■ Patienten angenehm und schmerzlos sein. Die bei der oben
beschriebenen Schönheitsbehandlungsvorrichtung verwendeten Scheiben bestehen aus einem starren Material wie
einem starren Kunststoff, die jedoch bei manchen Patienten Schmerz hervorrufen können, wenn die Druckkraft auf
die Hautoberfläche erhöht wird oder eine starke Vibration ausgeübt wird.
Bei der sechsten und der siebten Ausführungsform der Erfindung, die in den Fig. 16A, B bis 21A bis F
dargestellt sind, sind diese Probleme vermieden.
Die Fig. 16 bis 21 zeigen einen Vorrichtungskörper 301, eine Scheibe 302, eine Scheibenwelle 303,
eine Scheibenkappe 304, eine Scheibenbefestigungsschraube 305, eine Lagerbüchse 306, einen Gewichtskörper 307,
Handgriffe 308 und 309, einen Reifen oder Radkranz 310 aus einem elastischen Material wie Gummi, Kunststoff
oder dergleichen, eine ringförmige Ausnehmung am Außenrand der Scheibe 302, einen ringförmigen Vorsprung 313
an dem inneren Rand des Radkranzes bzw. Reifens 310, ringförmige Vorsprünge 313 am äußeren Rand der Scheibe
302 und eine ringförmige Aussparung 314 an dem inneren
Rand bzw. der Innenkante des Reifens 310.
Die in den Fig. 16A und 16B dargestellte sechste Ausführungsform der Erfindung wird auf die zu massierende
Hautoberfläche aufgesetzt. In diesem Zustand dringen die Kanten der Scheiben 302 in die Hautoberfläche
infolge des Gewichtes des Vorrichtungskörpers 301 und des Gewichtskörpers 307 ein. Wie im einzelnen
im Zusammenhang mit der ersten und der zweiten Ausführungsform
der Erfindung beschrieben ist, wird die Massage ausgeführt, während die Vorrichtung sich über die
Hautoberfläche bewegt, da die Scheiben 302 von dem Scheibenantriebsmechanismus in dem Vorrichtungskörper
gedreht werden (Fig. 2, 3 und 5). Außerdem kann die Massagewirkung gesteigert werden, indem die Scheiben
durch den in den Fig. 2, 3 und 5 dargestellten Vibrationserzeugungsmechanismus
in Schwingungen versetzt werden.
Um während der Behandlung auf die Haut einen optimalen Reiz auszuüben, sind die sechste und die siebte
Ausführungsform der Erfindung (Fig. 16) so aufgebaut, daß der Reifen oder Radkranz 310, der aus einem elastisehen
Material besteht und eine gewünschte Form hat, an dem Außenrand der Scheibe 301 befestigt werden und
leicht ausgetauscht werden kann.
Der Reifenaustauschmechanismus oder Radkranzaustauschmechanismus der sechsten und der siebten Ausführungsform
der Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Fig. 17 bis 21 beschrieben.
Bei der in den Fig. 17 und 18 dargestellten sechsten Ausführungsform hat die Scheibe 302 eine
ringförmige Aussparung 311 an ihrem Außenrand, und an dem Innenrand des Reifens oder Randkranzes 310 ist ein
ringförmiger Vorsprung 312 ausgebildet, der in die ringförmige
Aussparung 311 der Scheibe 302 eingreift. Da der ringförmige Vorsprung 312 des Reifens 310 in die
ringförmige Aussparung 311 der Scheibe 302 hineingezwängt wird, wie durch die Pfeile in Fig. 18A angedeutet
ist, ist der Reifen 310 an der Scheibe 302 so befestigt, wie es bei der Befestigung eines Reifens an einer Fahrradfelge
der Fall ist (siehe Fig. 17A und B). Bei dieser Anordnung kann der Reifen 310 mit der optimalen Form
für besondere Massagezwecke an der Scheibe 302 befestigt
werden.
Bei der in den Fig. 19 und 20 dargestellten siebten • Ausführungsform der Erfindung ist der ringförmige Vorsprung
313 am Außenrand der Scheibe 301 ausgebildet, und die ringförmige Ausnehmung 314· zum Eingriff mit dem
ringförmigen Vorsprung 313 befindet sich am Innenrand
des Reifens 310. Wenn demnach die ringförmige Aussparung 314 des Reifens 310 und der ringförmige Vorsprung 313
der Scheibe 302 ineinandergreifen, wie dies durch Pfeile in Fig. 2ÖA angedeutet ist, ist der Reifen 310 auf der
Scheibe 302 befestigt (siehe Fig. 19A und B). Wie oben im Zusammenhang mit der sechsten Ausführungsform beschrieben,
ermöglicht es diese Anordnung, den Reifen 310 mit der optimalen Form für ein spezielles Massageerfordernis
an der Scheibe 302 zu befestigen.
Die Fig. 21A bis F zeigen verschiedene Formen für den Reifen 310, aus denen die optimale Form für ein
spezielles Massageerfordernis ausgewählt werden kann. Dabei hat der Reifen 310 mit den in den Fig. 21A bis F
dargestellten Formen entweder eine ringförmige Aussparung
oder einen ringförmigen Vorsprung an seiner Innenkante zum Eingriff mit der zugehörigen Ausbildung der
Scheibe. 302.
Der Reifen 310 kann aus einem elastischen Material wie Gummi oder Kunststoff sein, wie bereits oben gesagt,
oder aus Kork usw. Wenn ein Gummimagnet für den Reifen verwendet wird, der Magnetismus erzeugt, kann die therapeutische
Wirkung des Magnetismus zusammen mit der Schönheitsbehandlungswirkung erwartet werden. Magnete,
die einen starken Magnetismus erzeugen, können teilweise in den Reifen eingebettet sein.
Wie bereits oben beschrieben, ermöglichen es die sechste und die siebte Ausführungsform der Erfindung,
die einen einfachen Reifenwechselmechanismus der Befestigung eines Reifens an der Scheibe der Vorrichtung
verwenden, eine Massage mit optimalem Reiz auf die Haut entsprechend der Einstellung und der Figur des Patienten
auszuführen, indem der Reifen mit der optimalen Form gewählt wird, und die Ausführungsformen ermöglichen es,
einen abgenutzten oder beschädigten Reifen durch einen neuen zu ersetzen.
Bei der sechsten und der siebten Ausführungsform der Erfindung wird die Druckkraft auf die Hautoberfläche
durch Wahl der Form des Randes der Scheibe bestimmt. Daneben ist es jedoch wünschenswert, daß eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung
ein leichtes Einstellen der Druckkraft ermöglicht.
Die achte Ausführungsform der Erfindung, die in den Fig. 22 und 23 dargestellt ist, erfüllt dieses
Erfordernis, indem sie es ermöglicht, den Gewichtskörper leicht auszutauschen, der auf dem Vorrichtungskörper
angeordnet ist, so daß ein geeignetes Gewicht aufgebracht wird.
Die Fig. 22 und 23 zeigen einen Vorrichtungskörper
401, eine Scheibe 402, eine Scheibenwelle 403, eine Scheibenkappe 404, eine Scheibenbefestigungsschraube 405,
eine Lagerbüchse oder Nabe 406, Handgriffe 407 und 408,
eine Gewichtskörperbefestigung 409, Gewichtskörper 410 bis 412, Gewichtskörpereinstellstifte 413 und 413',
Gewichtskörpereinstellbohrungen 414 und 414', Aussparungen
415, 415' und 416, 416· zum Anheben der Gewichtskörper mit den Fingern, Durchgangsbohrungen 417 für den
Handgriff 408 und Magnete 418 bis 423.
Die in Fig. 22 dargestellte achte Ausführungsform der· Schönheitsbehandlungsvorrichtung gemäß der Erfindung
wird auf die zu massierende Hautoberfläche aufgesetzt, wobei die Ränder der Scheiben 402 in die Haut infolge
des Gewichts des Vorrichtungskörpers 401 und der Gewichtskörper 410 bis 412 eindringen. Wie bereits oben
im Zusammenhang mit der ersten und der zweiten Ausführungsform der Erfindung beschrieben ist, wird die Massage
ausgeführt, indem die Vorrichtung über die Hautoberfläche fährt, während die Scheiben 402 von dem
Scheibenantriebsmechanismus in dem Vorrichtungskörper 401 gedreht werden (Fig. 2, 3 und 5). Außerdem wird die
Massagewirkung der Vorrichtung verstärkt, indem die Scheiben 402 von dem Vibrationserzeugungsmechanismus in
Schwingungen versetzt werden (Fig. 2, 3 und 5). Die achte Ausführungsform der Erfindung ermöglicht es dabei,
die Druckkraft der Ränder der Scheiben 402 auf die Haut auf einen gewünschten Wert einzustellen, indem die Ge-
wichtskörper 410, 411 und 412 von der Gewichtskörperbefestigung
409 und dem Vorrichtungskörper 401 lösbar sind. Um die Druckkraft zu erhöhen, werden alle Gewichtskörper
410 bis 412 an der Vorrichtung angebracht.
Um andererseits die Druckkraft zu verringern, werden die Gewichtskörper 410 bis 412 teilweise oder vollständig
von der Vorrichtung entfernt. Die Schönheitsbehandlungsvorrichtung
hat demnach in ihrer achten Ausführungsform einen solchen Aufbau, daß die Gewichtskörper
leicht an der Vorrichtung befestigt und ebenso leicht von dieser entfernt werden können, wie nachstehend beschrieben
wird. Außerdem ist die achte Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 24 dargestellt ist, so aufgebaut,
daß die Scheiben 402 leicht ausgetauscht werden können. Da der Scheibenaustauschmechanismus der achten
Ausführungsform im wesentlichen demjenigen der dritten und fünften Ausführungsform entspricht, wird auf eine
detaillierte Beschreibung des Mechanismus verzichtet. Es sei festgestellt, daß die Scheibenkappe 404, die
Scheibenbefestigungsschraube 405, die Lagerbüchse 406
und v/eitere Teile zu diesem Zweck vorgesehen sind.
Nachstehend werden mit Bezug auf Fig. 23 die bei der achten Ausführungsform der Erfindung verwendeten
Gewichtskörper und der Vorgang ihrer Befestigung und Entfernung an und von der Vorrichtung beschrieben.
Bei der in Fig. 23 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung ist eine Gewichtskörperbefestigung 409 zur lösbaren Befestigung der Gewichte 410 und 411 angeordnet.
An der Gewichtskörperbefestigung 409 sind Gewichtskörpereinstellstifte 413 und 413! und ein Magnet
421 angeordnet. Die Gewichtskörper 410 und 411 haben Einstellbohrungen 414 und 414r und einen Magneten
418 an Stellen, die denjenigen dor Einstellstifte 413 und 413' und des Magnets 421 entsprechen. Die Polarität
des Magnets 418 ist so, daß der dem Magnet 421
gegenüberliegende Magnetpol umgekehrt wie derjenige des Magneten 421 ist. D.h., die Polarität des Magneten
418 an dem Gewichtskörper 410 ist so gerichtet, daß der dem Magneten 421 gegenüberliegende Magnetpol
der Südpol ist, da die Oberseite des Magneten 421 in der in Fig. 23 dargestellten Ausführungsform der Nordpol
ist. An dem Gewichtskörper 411 ist ein Magnet angebracht, der dieselbe Polarität hat wie der Magnet
418 an dem Gewichtskörper 410, obwohl dies in der Figur nicht dargestellt ist. Die Polarität der Magnete
421 und 418 kann auch umgekehrt sein, als dies in "***" Fig. 23 dargestellt ist, indem die Oberseite des Magneten
421 der Südpol ist und der Magnetpol des Magneten 418 der Nordpol ist, der dem Magnet 421 gegenüberliegt.
Wenn die Gewichtskörper 410 und 411 auf der Gewichtskörperbefestigung
409 angeordnet sind, greifen ■ die Einstellstifte 413 und 413' in die Einstellbohrungen
414 und 414' ein. Infolgedessen werden die Gewichtskörper 410 und 411 sicher in der Befestigung 409 mit
Hilfe der Einstellstifte 413 und 413' und der Einstellbohrungen
414 und 414' sowie durch die Magnete 421 und
w 418 gehalten. An den Gewichtskörpern"410 und 411 sind
Ausnehmungen 415 und 415» zum Anheben durch Finger ausgebildet, um die Gewichte leicht handhaben zu können.
Der Gewichtskörper 412 wird verwendet, um die Druckkraft auf die Hautoberfläche zu erhöhen, indem er
auf dem Vorrichtungskörper 401 und den Gewichtskörpern 410 und 411 angeordnet wird. Der Gewichtskörper 412 hat
eine Durchgangsbohrung 417 für den Handgriff 408, wenn der Gewichtskörper 412 auf dem Vorrichtungskörper 401
angeordnet ist. Die Magnete 422 und 423 an dem Vorrichtungskörper 401 und die Magnete 419 und 420 an dem Gewichtskörper
412 dienen dazu, den Gewichtskörper 412 an dem Vorrichtungskörper 401 zu befestigen. Die Polarität
der Magnete 419, 420, 422 und 423 ist in gleicher
Weise festgelegt wie bei den Magneten 418 und 421. Die Aussparungen 416 und 416' an dem Gewichtskörper
412 dienen dem Anheben des Gewichtskörpers mit Hilfe der Finger.
Bei der in Fig. 23 dargestellten achten Ausführungsform der Erfindung wird nur ein Gewichtskörper
412 auf dem Vorrichtungskörper 401 angebracht, während die Gewichtskörper 410 und 411, die in die Gewichtskörperbefestigung
409 aufgenommen werden, die gleiche Form und Größe haben. Jedoch kann selbstverständlich
das Gewicht der gesamten Vorrichtung verändert werden, indem die Anzahl der Gewichtskörper 412 erhöht wird
oder indem die Dicke der Gewichtskörper 410 und 411 verändert wird.
Die achte Ausführungsform der Erfindung ermöglicht ein leichtes Austauschen der Gewichte, die an dem Vorrichtungskörper
angebracht sind, wodurch die Druckkraft auf ein gewünschtes Maß eingestellt werden kann.
Die Fig. 24 und 25 zeigen eine neunte Ausführungsform der Erfindung, die ein leichtes Ändern der Druck-
kraft der Scheiben auf die Haut ermöglicht. Die Figuren zeigen eine Hautoberfläche 501, einen Handgriff 502,
eine Scheibe 503, einen Vorrichtungskörper 504, einen Vibrationserzeugungsmotor 505, eine Motorwelle 506,
einen Scheibenantriebsmotor 507, ein Untersetzungsgetriebe
508, eine Abgabewelle 509 des Untersetzungsgetriebes 508, ein umlaufendes Bauteil 510 mit einer exzentrischen
Wellenbohrung, Lager 511 und 512, eine Antriebseinheit 513, eine Scheibenantriebswelle 514, einen
GummiVibrationsisolator 515 und einen Handgriff 516.
Bei dem in Fig. 24 dargestellten neunten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das umlaufende Bau-
teil 510 drehbar an einer Seitenplatte der Antriebseinheit 513 über das Lager 511 gehalten. Die Scheibenantriebswelle
514 wird über das Lager 512 in einer exzentrischen
Wellenbohrung drehbar gehalten, die .in einer außermittigen Position an dem umlaufenden Bauteil
510 ausgebildet ist, und die Scheibe 503 ist an der Scheibenantriebswelle 514 befestigt.
Das umlaufende Bauteil 510 wird von dem Vibrationserzeugungsmotor
505 über einen Vibrationserzeugungsmechanismus (nicht dargestellt) gedreht, der zwischen
die Motorwelle 506 des Vibrationserzeugungsmotors 505 und das umlaufende Bauteil 510 eingefügt ist.
Die Scheibenantriebswelle 514 wird von dem Scheibenantriebsmotor
507 über das Kniegelenk oder das Kardangelenk und den Scheibenantriebsmechanismus (Fig. 5
und 8) gedreht. Damit wird die Scheibe 503 von der Scheibenantriebswelle 514 um ihre Achse gedreht, wobei
sie eine Kreisbahn entlang eines bestimmten Kreises beschreibt, wenn das umlaufende Bauteil 510 sich dreht.
Die Antriebseinheit 513 ist dabei über GummiVibrationsisolatoren 515 an dem Vorrichtungskörper 504 befestigt,
der Handgriffe 516 und 502 aufweist.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der neunten Ausführungsform der Erfindung, die eine derartige Konstruktion
hat, mit Bezug auf die Fig. 24 beschrieben.
Wenn die neunte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung auf die.Hautoberfläche
501 eines Rückens einer Person aufgesetzt wird, wo das braune Fettgewebe ist, wie weiter oben
bereits beschrieben wurde, drücken die Scheiben 503 die Hautoberfläche 501 infolge des Gewichts der Schönheitsbehandlungsvorrichtung
in einer Weise, daß der scharfe Rand der Scheiben 503 in die Hautfläche eingedrückt
ist, wie in Fig. 25 dargestellt ist. In einem
solchen Zustand macht die Scheibe 503 eine Kreisbewegung
entlang einer bestimmten Kreisbahn, da der Vibrationserzeugungsmotor 505 sich dreht, wie in der Beschreibung
der zweiten Ausführungsform mit Bezug auf die Fig. 5 bis 9 dargelegt ist. Die kreisende Bewegung
der Scheibe 503 erzeugt Schwingungen auf der Hautoberfläche 501, wodurch eine Massagewirkung hervorgerufen
wird. Die Scheibe 503 dreht sich mit niedriger Geschwindigkeit um ihre Achse, wodurch die Schönheitsbehandlungsvorrichtung
auf der Hautoberfläche 501 entlangfährt.
Wie im Zusammenhang mit Fig. 10 bei der Erläuterung des Motorsteuerkreislaufs beschrieben ist, wird die
Massage an einer gewünschten Stelle oder einem gewünschten Bereich durch abwechselnde Umkehr der Drehung des
Scheibenantriebsmotors 507 und Steuerung der Laufrichtung der Schönheitsbehandlungsvorrichtung durch die
Bedienungsperson, die den Handgriff 502 hält, ausgeführt.
Vorstehend ist die Massage unter Verwendung der erfindungsgemäßen Schönheitsbehandlungsvorrichtung be-
*-»· schrieben. Wie aus den Fig. 24 und 25 zu ersehen ist,
hängt die von der Vorrichtung auf die Haut 501 während der Massage ausgeübte Druckkraft von dem Gewicht der
Vorrichtung ab, das auf die Scheibe 503 übertragen wird. Wenn sich die Schönheitsbehandlungsvorrichtung beispielsweise
in einer Position befindet, die in Fig. 25 gestrichelt dargestellt ist, d.h. in einer Position,
in der der Schwerpunkt P der Schönheitsbehandlungsvorrichtung
auf einer vertikalen Linie durch die Mitte der Scheibe 503 liegt, wird das gesamte Gewicht ¥ der
Schönheitsbehandlungsvorrichtung auf die Scheibe 503 aufgebracht. Wenn sich die Vorrichtung in einer solchen
Position befindet, erreicht die Druckkraft ihr Maximum, und keine Kraft wird auf den Haltepunkt S an dem Hand-
32007 Ί 1
griff 502 übertragen, der von der Bedienungsperson gehalten wird. In der Praxis ist es unwahrscheinlich,
daß der Handgriff 502 an nur einem Punkt gehalten wird, aber es sei angenommen, daß der Handgriff 502 an dem
Punkt S gehalten ist, wie dies oben beschrieben ist.
Es wird nun die Druckkraft betrachtet, die von der Scheibe 503 ausgeübt wird, wenn die Schönheitsbehandlungsvorrichtung
um einen Winkel θ gekippt ist, wie dies in Fig. 25 durch die durchgezogene Linie dargestellt
ist. In diesem Fall ist der Schwerpunkt der Vorrichtung zu dem Punkt P1 verschoben. Es sei angenommen,
daß die Druckkraft der Scheibe 503 gleich F1, die auf
den Haltepunkt S1 an dem Handgriff 502 ausgeübte Kraft gleich Fp, der horizontale Abstand zwischen einer vertikalen
Linie durch die Mitte der Scheibe 503 und einer vertikalen Linie durch den Punkt P' gleich I1 und der
horizontale Abstand zwischen einer vertikalen Linie durch den Punkt P1 und einer vertikalen Linie durch den
Haltepunkt S1 gleich I2 ist. Dann gilt für die Beziehung
zwischen F1, Fp, I1, Ip un<i das Gewicht ¥ der Vorrichtung
die folgenden Gleichungen:
¥ = F1 + F2 (1)
F1-I1 = F2-I2 . (2)
Aus den obigen Gleichungen (1) und (2) geht hervor, daß die Druckkraft F1 der Scheibe 503 um so kleiner
wird, desto größer der Kippwinkel θ in Fig. 25 ist.
Die Schönheitsbehandlungsvorrichtung der Erfindung ermöglicht es, die Druckkraft auf die Hautoberfläche 501
zu steuern, indem eine solche Konstruktion verwendet wird, bei der der Kippwinkel θ in Fig. 25 in einem
großen Bereich variiert werden kann, basierend auf dem oben dargestellten Prinzip. D.h., die Schönheitsbehandlungsvorrichtung
der Erfindung hat eine solche Form, daß
der vertikale Abstand zwischen der Hautoberfläche 501 und der Unterseite der Antriebseinheit 513 und des
Vorrichtungskörpers 504, d.h., der Fläche der Vorrichtung, die der Hautoberfläche 501 gegenüberliegt, vergrößert
ist, da die Unterseite der Vorrichtung von der Mitte der Scheibe 503 aus weggerichtet ist. Die Vorrichtung
hat die Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks mit einem Scheitelpunkt, der in die Vertikallinie
durch die Mitte der Scheibe 503 fällt, wie in Fig. 24 dargestellt ist. Die Vorrichtung kann eine
ausgeprägt umgekehrte Dreieckform mit stufenförmiger oder bogenförmiger Unterfläche haben.
Diese Ausbildungsform einer Schönheitsbehandlungsvorrichtung ermöglicht es, daß eine Massage mit einer
gewünschten Druckkraft entsprechend der Dicke des zu massierenden Muskelgewebes ausgeführt wird, indem die
Druckkraft nur durch Anheben oder Absenken des Handgriffs gesteuert wird.
Die Erfindung gibt eine Schönheitsbehandlungsvorrichtung
an, die einen Massageeffekt auf die Muskelgewebe tief unterhalb der Hautoberfläche ausüben kann,
wobei überflüssiges, unter der Haut liegendes Fett beseitigt, ein Erschlaffen der Haut durch Abmagern des
Muskelgewebes verhindert und die Zirkulation des Blutes verbessert wird, was der Gesundheit und der Schönheit
zugute kommt. Die erfindungsgemäße Schönheitsbehandlungsvorrichtung
ermöglicht einen Massageeffekt, durch den ein optimaler Reiz entsprechend den individuellen
Eigenschaften der zu behandelnden Person mit geringem Kraftaufwand der Bedienungsperson hervorgerufen werden
kann.
Claims (18)
1. ) Schönheitsbehandlungsvorrichtung, ge kennzeichnet durch
scharfkantige, scheibenähnliche Räder (12, 114, 202,
302, 402, 503), eine Welle (11, 112, 203, 303, 403,
514) zum Halten der Räder, einen Vorrichtungskörper (9, 129, 201, 301, 401, 504) zum drehbaren Halten der
Welle und einen auf dem Vorrichtungskörper aufruhenden
Gewichtskörper (20, 207, 307, 410 bis 412), der auf die Welle eine Druckkraft ausübt, so daß die
scharfen Kanten der Räder die Hautoberfläche herabdrücken, während die Räder auf der Hautoberfläche
entlanglaufen.
2. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Mechanismus zur Erzeugung einer Vibration der Räder.
3. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vibrationserzeugungsmechanismus aus einem Exzenternockenmechanismus besteht, der die Räder in
Vibration versetzt, während die scharfen Ränder der Räder durch das Gesamtgewicht des Vorrichtungskörpers,
der einen Gewichtskörper zum Aufbringen einer Druckkraft auf die die Räder tragende Welle aufweist, in
die Hautoberfläche eingedrückt werden.
4. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vibrationserzeugungsmechanismus einen solchen
Aufbau hat, daß die die Räder tragende Welle in eine kreisende Bewegung entlang einer bestimmten Kreisbahn
versetzt wird.
5. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Laufmechanismus, der die die Räder tragende Welle um ihre Achse dreht.
6. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Laufmechanismus einen solchen Aufbau hat, daß die Drehung eines im Vorrichtungskörper angeordneten
Antriebsmotors (16, 123, 507) durch eine Antriebsein-. heit (17, 124, 513), die aus einem Untersetzungsgetriebemechanismus
besteht, verlangsamt und auf die Radwelle übertragen wird, wodurch die Räder auf der
Hautoberfläche entlanglaufen.
7. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Laufmechanismus einen solchen Aufbau hat, daß die Drehung des Antriebsmotors durch eine aus einem .
Untersetzungsgetriebemechanismus bestehende Antriebseinheit verlangsamt wird, wobei ein mit einer exzentri
schen Wellenbohrung (110) versehenes Zahnrad (109) mit einem Kniegelenk (122, 122·) verbunden ist, so daß die
Räder auf der Hautoberfläche entlanglaufen.
8. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (202, 302) mittels eines Radaustauschmechanismus
austauschbar an der Radwelle (203, 303) befestigt sind.
9. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Radaustauschmechanismus eine an einem Ende der
Radwelle befestigte Lagerbüchse (206, 306, 406) und eine Einschubbohrung (210) an dem Rad zur Aufnahme der
Lagerbüchse aufweist, und daß das Rad lösbar an der Lagerbüchse befestigt wird, indem eine Befestigungsschraube
(205, 305, 405) mit einer eingefügten Radkappe (204, 304, 404) in ein Gewinde (211) in der
Stirnseite der Radwelle eingeschraubt wird.
10. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Radaustauschmechanismus ineinander eingreifende VorSprünge (206·) und Ausnehmungen (210·) aufweist, die
verhindern, daß sich das an der Lagerbüchse befestigte Rad in Drehrichtung bewegt.
11. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Radaustauschmechanismus einen solchen Aufbau hat, daß ein Federring (213) auf der Befestigungsschraube
und ein Haltering (214) auf der anderen Seite der Radkappe angeordnet sind.
12. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Räder austauschbar an der Radwelle befestigt
sind, die drehbar von einem exzentrischen Zahnrad (216) gehalten ist, wobei das exzentrische Zahnrad von
dem Vorrichtungskörper über ein Lager (215) drehbar gehalten ist.
13» Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rad (302) an seinem Außenrand einen Reifen (310) aufweist.
14. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 13»
dadurch gekennzeichnet, daß das Rad an seinem Außenrand eine ringförmige Aussparung
(311) und der Reifen an seinem Innenrand einen ringförmigen Vorsprung (312) aufweisen, wobei der ringförmige
Vorsprung des Reifens, dessen äußerer Rand eine beliebige Form hat, in die ringförmige Aussparung
des Rades eingreift.
15. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rad einen ringförmigen Vorsprung (313) durch
Verringerung der Dicke seines Außenrandes und der Reifen eine ringförmige Aussparung (314) an seinem
Innenrand aufweisen, wobei die' ringförmige Aussparung des Reifens, dessen Außenrand eine beliebige Form hat,
mit dem ringförmigen Vorsprung des Rades in Eingriff steht.
16. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorrichtungskörper eine Gewichtseinbaueinrichtung (409) aufweist, an der Gewichtskörper (410 bis 412)
lösbar befestigt werden können.
17. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gewichtskörper Magnetpole (418 bis 423) unterschiedlicher Polarität an gegenüberliegenden Stellen
aufweist.
18. Schönheitsbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Vorrichtungskörpers, die der
zu behandelnden Hautoberfläche (501) gegenüberliegt, im wesentlichen die Form eines auf der Spitze stehenden
Dreiecks aufweist, wobei die Radwelle einen Scheitelpunkt bildet, so daß der Vorrichtungskörper
(504) um die Radwelle (514) der Räder (503) als Drehpunkt
gekippt werden kann. .
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