DE329275C - OEldruckregler fuer Kraftmaschinen - Google Patents
OEldruckregler fuer KraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
Neben der Erfüllung ihrer Hauptaufgäbe, die Geschwindigkeit der Kraftmaschine
selbsttätig zu regeln, müssen Öldruckregler noch die Möglichkeit gewähren, nach Aus-Schaltung
der selbsttätigen Regelung das Getriebe des Reglers samt den Regelorganen der Kraftmaschine von Hand einstellen zu
können. Diese Aufgabe wird meist in der Weise gelöst, daß die Kolbenstange des Hilf smotors
rückwärts verlängert und durch den Zylinderdeckel nach außen geführt wird.
Das Ende der Stangenverlängerung trägt ein Gewinde, das irgendwie für den Angriff
eines durch Handrad betätigten Muttergewindes vorgesehen ist. Bei Herrichtung des Reglers für selbsttätige Regelung wird
der Paarschluß irgend zweier Elementenpaare dieser sogenannten »Handeinstellung« des
Reglers aufgehoben, letztere also ausgeschaltet.
Handeinstellungen dieser Art haften verschiedene Nachteile an: Vor allem wird das
Vorhandensein einer zweiten Stopfbüchse, Stulpdichtung o. dgl. (an der Stangenverlängerung)
mit all ihren Nachteilen unangenehm empfunden. Dann baut sich die Kolbenstange sehr lang und wird daher teuer; auch erweist
sie sich beim Auf- und Abbau des Reglers als unhandlich und sperrig. Schließlich muß es
als eine recht unerwünschte Beigabe bezeichnet werden, daß das ölbeschmierte Gewindeende
der Kolbenstange beim Eingreifen des Reglers ein hin und her gehende Bewegung vollführt, welche bei nicht ganz vorsichtiger
Bedienung des Reglers zu Verletzungen des Wartepersonals führen kann.
Die vorliegende Konstruktion einer Handeinstellung meidet diese Nachteile und ist
nach den Fig. 1 bis 3 beschaffen wie folgt: Der Kolben α des Hilfsmotors sitzt fest verstiftet
auf der Kolbenstange b. An Stelle einer rückwärtigen Verlängerung der Kolbenstange
b ist eine besondere Stange c vorgesehen, welche vier Klauen c einer an sich
bekannten Bajonettkupplung besitzt, die gleichmäßig am Umfange des verdickten
Stangenendes verteilt sind (s. Fig. 2). Diesen Klauen c gegenüber befinden sich vier
Klauen a' im gehöhlten Ende des Kolbens α
(s. Fig. 1). Die Stange c durchdringt den Deckel d des Zylinders e und trägt am äußeren
Ende einen Hebel f, der fest mit ihr verstiftet
ist. In' Fig. 3 ist eine Stirnansicht des Hebels / dargestellt, die erkennen läßt,
daß dieser zwei Grenzlagen besitzt, zwischen welchen er um den Winkel α mit der Stange c
hin und her bewegt werden kann. Bei der in den Fig. 1 und 3 gezeichneten Stellung des
Hebels / befinden sich die Klauen c zwischen den Klauen a, wie Fig. 2 zeigt. Die Stange c
kann also wohl Druckkräfte, nicht aber Zugkräfte auf den Kolben α übertragen. Wird
der Hebel / um den Winkel α nach rechts bewegt, so schieben sich die Klauen c' unter
die KlauenV, womit eine regelrechte Kuppelung
zwischen dem Kolben α und der Stange c geschaffen ist. Letztere kann jetzt auch Zug-
_ kräfte auf den Kolben α übertragen.
Um nun den Kolben α und damit das Getriebe des Reglers mit den Regelorganen der
Kraftmaschine von außen her in beiderlei Bewegungssinn verstellen zu können, ist die
Stange c am äußeren Ende ausgebohrt und ίο mit Muttergewinde für eine Spindel g ver-'
sehen. Letztere ist im Fortsatz d' des Deckels d gelagert und mit einem Handrad fr
versehen. Im Deckel d und seinem Fortsatz d' ist die Führungsstange i befestigt; sie
dient dazu, den Hebel/ während des Vorganges der Handeinstellung achsial zu führen.
Dabei wird der kleine Steckdorn k zur Sicherung des Hebels / gegen Ausschlag
nach links in die Bohrung k' gesteckt. In den Fig. 1 und 3 sichert der Steckdorn k die
Stellung des Hebels / bei entkuppelter Stange c gegen Ausschlag nach rechts. Im
übrigen muß die entkuppelte Stange c mittels der Spindel g vollständig gegen den Deckel d
herangeholt werden, damit der Kolben a des nun selbsttätig arbeitenden Reglers seinen
Hub im Zylinder e ungehindert zurücklegen kann. Durch Anziehen des Handrades h
wird dann der konische Ansatz c" der Stange c gegen die dazu passende Versenkung
d" des Deckels d gepreßt, so daß dichter Abschluß des Zylinderinneren nach außen erfolgt
und ein Austreten von Drucköl zwischen Stange c und Deckel d verhindert wird.
Es ist daher eine besondere Abdichtung der Stange c im Deckel d mittels Stopfbüchse,
Leder stülp o. dgl. nicht nötig.
Während der Handeinstellung steht das öl im Zylinder nichts unter Druck, so daß die in
der Bohrung des Deckels d passend gehende Stange c den Austritt von öl aus dem Zylinder
hinreichend sicher verhindert.
An Stelle einer Verlängerung der Kolbenstange tritt also bei der neuen Handeinstellung
eine besondere Kuppelstange·c, welche durch Einwirkung von außen her im Innern
des Zylinders e mit dem Kolben α gekuppelt wird und nun die Einstellung des Reglers
von Hand mittels Spindel g und Handrad h ermöglicht.
Damit der Kuppelungsvorgang stets ungehindert vor sich gehen kann, muß der Kolben
α gegen Verdrehung gesichert sein. Diese Sicherung wird durch die Konstruktionselemente
erreicht, welche die Kolbenstange mit dem Zapfen des Antriebhebels auf der Regelwelle verbinden. In Fig. 1 ist / die
Regelwelle, m der auf ihr festgekeilte Antriebhebel. Dessen Zapfen η trägt einen Stein O
mit Gleitflächen, die Teile eines Zylinders
sind. Der zugehörige Schlitz von zylindrischer Form ist aus dem Kopf V der Kolbenstange
b herausgearbeitet und auf der Zapfenseite ganz offen ausgeführt. Der Stangenkopf
V umfaßt also den Stein 0 krallenartig von der Seite "her, welche Ausführung sich
für die Werkstätte sehr einfach gestaltet.
Der geschilderte paarschlüssige Zusammenhang zwischen Zapfen n, Stein 0 und Stangenkopf
b' sichert also den Kolben α gegen Verdrehung, so daß letzterer stets die Stellung
einnimmt, die zur anstandslosen Kuppelung oder Entkuppelung der Stange c notwendig
ist.
Eine besondere Geradführung des Stangenkopfes V kann entbehrt werden, wenn die
Kolbenstange b ausreichend stark gewählt und das die .'Stange führende Auge p' des
Deckels^ so nahe wie möglich an den Stangenkopf b' herangerückt wird. Das Auge p'
übernimmt dann mittelbar die Geradführung des Stangenkopfes V und wird zu
diesem Zweck reichlich lang vorgesehen, um geringe Flächenpressung zu erzielen. Der
Einfachheit wegen ist in Fig. 1 eine Dichtung der Kolbenstange b im Auge p' mittels
Lederstulp o. dgl. nicht eingezeichnet worden.
Claims (3)
1. Öldruckregler für Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hand-
\ einstellung des Hilfsmotorkolbens (α)
eine besondere Stange (c) verwendet j wird, welche im Inneren des Zylinders (e)
mittels einer Bajonettkupplung (a, c) mit dem Kolben (a) gekuppelt und entkuppelt
werden 'kann.
2. Ausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelstange
(c) mit einer konisch angedrehten Verdickung (c") am inneren Ende versehen
, wird, welche / bei ausgeschalteter Handeinstellung gegen eine dazu passende
Versenkung (d") am Zylinderdeckel (d) gepreßt wird und so dichten Abschluß
des Zylinderinneren nach außen bewirkt.
3. Ausführung nach Anspruch 1 und 2,
bei welcher zur Sicherung des Kolbens gegen Verdrehung beim Vorgang des Kuppeins- oder Entkuppeins der Handeinstellung
der Kopf der Kolbenstange mit einem zylindrischen Stein zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stangenkopf (V) den Stein (0) krallenartig von der Seite her umfaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT329275X | 1919-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE329275C true DE329275C (de) | 1920-11-19 |
Family
ID=3671755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920329275D Expired DE329275C (de) | 1919-03-31 | 1920-03-12 | OEldruckregler fuer Kraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE329275C (de) |
-
1920
- 1920-03-12 DE DE1920329275D patent/DE329275C/de not_active Expired
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