DE328395C - Selbsttaetiger Abscheider von Luft und Gasen aus Kesselspeisewasser und anderen unter Druck stehenden Fluessigkeiten - Google Patents
Selbsttaetiger Abscheider von Luft und Gasen aus Kesselspeisewasser und anderen unter Druck stehenden FluessigkeitenInfo
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Description
- Selbsttätiger Abscheider von Luft und Gasen aus Kesselspeisewasser und anderen unter Druck stehenden Flüssigkeiten.
- Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Abscheider von Luft und Gasen aus Kesselspeisewasser und anderen unter Druck stehenden Flüssigkeiten durch Druckentspannung, in Verbindung mit einem Schwimmerbehälter zum zeitweisen Ablassen der abgeschiedenen Luft und Gase ins Freie. Die Erfindung besteht darin, daß dem Schwimmerbehälter ein Druckbehälter mit einer Inneneinrichtung zur Abscheidung der Gase aus dem Wasser durch Druckentspannung vorgeschaltet ist, und daß der Schwimmerbehälter mit einer besonderen Einrichtung zur Erzeugung der Druckentspannung und zur Ableitung der Gase ins Freie versehen ist. Die Abscheidung der Gase erfolgt entsprechend den in der Flüssigkeit enthaltenen Gasmengen in zweifacher Weise, und zwar für die freien und spezifisch leichten Gase-(Luft, Chlorverbindungen usw.) unabhängig von dem Drucke durch Richtungsänderung und Geschwindigkeitsverminderung, wodurch die Gasblasen aus der Flüssigkeit sich loslösen und infolge ihres Auftriebes zum Flüssigkeitsspiegel hochstreben und ausscheiden, ferner für die unter Druck absorbierten und gebundenen Gase (Sauerstoff, Kohlensäure usw.) durch Druckentspannung, da diese Gase infolge ihrer spezifischen Schwere erst durch Druckentspannung zur Ausdehnung gebracht werden müssen, um sich von den Wassermolekülen loszulösen und hochzutreiben. Letztere Gase sind es, die, mit dem Speisewasser in den Kessel gelangt, sich an den Wandungen festsetzen und die Zersetzung des Eisens hervorrufen.
- Damit die entspannten Gase nach der Loslösung von den Flüssigkeitsmolekülen durch die Flüssigkeitsbewegung nicht mit fortgerissen werden, und um ihnen das Ausscheiden zu erleichtern, wird die Flüssigkeit, die im Steigrohr eine sich stetig ausbreitende Drehbewegung zum Ausschleudern der freien Gasblasen erhalten hat, vorübergehend wieder in eine Ruhelage übergeleitet, und zwar dadurch, daß außerhalb des Steigrohres eine zweite Schnecke angeordnet ist, durch welche die Flüssigkeit eine der Drehbewegung im Innern des Steigrohres entgegengesetzte Drehbewegung erhält. Der Schneckengang ist tellerförmig nach außen ansteigend, damit vereinzelte, noch in den unteren Flüss ;gkeitsschichten bei Druckentspannung losgelöste Gasblasen von der nach unten strömenden Flüssigkeit schnell nach dem Außenmantel abgetrieben werden, um durch Öffnungen in der Schnecke hochsteigen zu können.
- Um die Druckentspannung - zu erzeugen und die Gase abzuleiten, ist im Scheitel des Schwimmerbehälters ein besonders gestaltetes Ringschieberventil eingebaut, welches durch eine Gasluftleitung mit dem höchsten Punkte des Druckbehälters in Verbindung steht, während am Boden des Schwimmerbehälters ein Regelungsventil angebracht ist, welches eine Verbindung mit dem-Druckbehälter unterhalb des Flüssigkeitsspiegels herstellt. Der Ventilkegel dieses Regelungsventils ist einerseits lose mit zwischengelegter Schraubenfeder mit einer Einstellspindel verbunden, anderseits an der Führungsstange des Schwimmers aufgehängt, so daß Spindel und Führungsstange -den Ventilkegel unabhängig voneinander bewegen können. Das andere Ende der Führungsstange ist an den Ringschieber des Scheitelventils fest angeschlossen, und zwar so, daß bei untenstehendem Schwimmer der Schwimmerbehälter mit der Außenluft in Verbindung steht, während die Gasluftleitung nach dem Druckbehälter abgesperrt ist.
- Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung mit untenstehendem Schwimmer jm Höhenschnitt dargestellt.
- Die-Flüssigkeit strömt dem Druckbehälter a durch das nach oben erweiterte Steigrohr s mit Schnecke t zu. Außerhalb des Steigrohres füllt den Behälterraum die tellerförmig nach außen- ansteigende Schnecken mit tfflnungen v. Die Gasluftleitung ist mit c und der Flüssigkeitsaustritt mit w bezeichnet.
- Ein Schwimmerbehälter b ist durch ein Ringschieberventil d mit den oeffnungen g und h an die Gasluftleitung angeschlossen. Der zugehörige Ringschieber e xmit ringförmiger=Einschnürung und Ausströmkanälen i und k ist mit der Führungsstange I des Schwimmers m fest verbunden. An dieser Stange sitzt der Bund n und hängt der Kegel p des Regelungsventils o mit EinstelIspindel q und Verbindungsrohr r.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Entsprechend dem mittleren Drucke des Druckbehälters und der Gasmenge der Flüssigkeit, die zeitweise verschieden sein kann, und deren Menge durch Beobachten des Flü,ssigkeitsstabdes an einem nicht gezeichneten Schauglase des Druckbehälters festzustellen ist, wird durch Einstellen des Ventilkegels p die Zuflußmenge der Flüssigkeit vom Druckbehälter a nach dem Schwimmerbehälter b geregelt. Diese Regelung ist erforderlich, da die Zuflußmenge und die Tätigkeit des Schwimmers m sich mit dem Drucke im Druckbehälter ändern, während die Gasluftmenge von der vielleicht zeitweise unterbrochenen Durchfluß menge der zu entgasenden FlüssigkeitEabhängt. Da der Schwimmerbehälter zeitweise unter Atmosphärendruck steht, wird die Flüssigkeit mit dem Schwimmer während dieses Zeitabschnittes so lange aufwärts getrieben, bis der Schwimmer an den schieber e anschlägt, ihn hochtreibt, seine Kanäle i und k für den Gasluftaustritt ins Freie schließt und die OfEnungelT g und h nach der Gasluftleitungc öffnet, so daß die Gasluftmenge nach dem druckfreien Raum des Schwimmerbehälters überströmt. Gleichzeitig wird der Ventilkegel des Regelungsventils angehoben und damit dessen Durch-Außquerschnitt vergrößert, so daß die Flüssigkeit-vom Schwimmerbehälter schnellstens nach dem Druckbehälter zurückfließt. Der Schwimmerbehälter füllt sich dabei weiterhin mit Gasen, wobei sich der Druck im Druckbehälter, entsprechend der Raumausdehnung der Gase-vermindert, infolgedessen die gebundenen Gase der Flüssigkeit zur Ausdehnung gelangen, sich ablösen und hochtreiben. Sobald die Flüssigkeit aus dem Schwimmerbehälter soweit abgeflossen ist, daß der Schwimmer auf den Bund n der Führungsstange 1 aufschlägt, zieht er den Ringschieber mit der Führungsstange nach unten, der Ventilkegel p fällt in seine Anfangsstellung zurück, und der Arbeitsgang wiederholt sich.
Claims (1)
- PATEN T-ANSPRUC : Selbsttätiger Abscheider von Luft und Gasen aus Kesselspeisewasser und anderen unter Druck stehenden Flüssig keiten durch Druckentspannung, in Verbindung mit einem Schwimmerbehälter zum zeitweisen Ablassen der abgeschiedenen Gase und Luft ins Freie, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwimmerbehälter (b) ein Druckbehälter (a) mit nach oben trichterförmig erweitertem Steigrohr (s) mit Schnecke (t) und einer außerhalb des Steigrohres tellerförmig ansteigenden Schnecke (u) mit Rauddurchlässen (v) vorgeschaltet ist, wobei der Schwimmer (ist) ein Ringschieberventil (e) im Scheitel und ein Regelungsventil (p) für den Flüssigkeitszulass am Boden des Schwimmerbehälters derart steuert, daß bei untenstehendem Schwimmer sein Behälter durch Kanäle (i und k) des Ringschiebers mit der Außenluft in Verb in dung steht, wobei die Flüssigkeit durch ein unteres Anschlußrohr (r) aus dem Druckbehälter nach dem Schwimmerbehälter überströmt, dagegen bei hochstehendem Schwimmer die ins Freie führenden Kanäle (i und k) geschlossen und der Schwimmerbehälter durch Kanäle (g und h) des Ringschiebers mit einer Leitung (c) für die Uberführung des Gasluftgemisches aus dem Druckbehälter in den Schwimmerbehälter in Verbindung steht, während das Regelungsventil (p) zur Erweiterung der Öffnung für den Rückfluß der Flüssigkeit aus dem Schwimmerbehälter nach dem Druckbehälter angehoben ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1919328395D Expired DE328395C (de) | 1919-03-18 | 1919-03-18 | Selbsttaetiger Abscheider von Luft und Gasen aus Kesselspeisewasser und anderen unter Druck stehenden Fluessigkeiten |
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1919
- 1919-03-18 DE DE1919328395D patent/DE328395C/de not_active Expired
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