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DE327067C - Reduziergetriebe - Google Patents

Reduziergetriebe

Info

Publication number
DE327067C
DE327067C DE1919327067D DE327067DD DE327067C DE 327067 C DE327067 C DE 327067C DE 1919327067 D DE1919327067 D DE 1919327067D DE 327067D D DE327067D D DE 327067DD DE 327067 C DE327067 C DE 327067C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulley
housing
motor
wheel
extension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919327067D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Prometheus Maschf GmbH
Original Assignee
Prometheus Maschf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prometheus Maschf GmbH filed Critical Prometheus Maschf GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE327067C publication Critical patent/DE327067C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Reduziergetriebe. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schnellaufende Maschine, z. B. einen Elektromotor, mit einer Riemenscheibe oder einem entsprechenden Teil zur Weiterleitung der Kraft auszustatten, welche wesentlich geringere Umdrehungszahlen als die Maschine ausführt. Dabei soll die Baulänge klein gehalten, und es soll die Einrichtung so getroffen werden, als wenn bei Verwendung einer Riemenscheibe diese unmittelbar auf dem Motorwellenzapfen säße. Insbesondere kleinere Elektromotoren laufen häufig mit einer sehr - hohen Umdrehungszahl,. während die Riemenscheibe verhältnismäßig recht langsam laufen muß. Besteht die Aufgabe- beispielsweise darin, -die Arbeit eines Elektromotors mit 27oo minutlichen Umdrehungen durch eine Riemenscheibe von 9o minutlichen Umdrehungen abzugeben, so ergibt sich das hohe Übersetzungsverhältnis von 1 zu 30. Das erforderliche Reduziergetriebe erhält aber naturgemäß gleichfalls Räder von hoher Umdrehungszahl und entsprechend erheblichem Schmiermittelbedarf.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe in der Weise, daß die kraftabgebende Riemenscheibe den Achszapfen des Motors umgibt und dabei alle für die Geschwindigkeitsverminderung erforderlichen Teile in sich einschließt, derart, daß sie -als ölsichernder Behälter für die Getriebeteile dient. Das wird dadurch erreicht, daß ein Hohlzapfen, welcher dazu bestimmt ist, die Bewegung von der Motorachse auf die Riemenscheibe durch ein Rädervorgelege zu übertragen, auf den aus dem Motorgehäuse in das durch die Riemenscheibe gebildete Gehäuse hineinragenden Motorachszapfen aufgesteckt wird, und daß an dem Motorgehäuse ein den Achszapfen und seine Verlängerung umgebender Hohlzapfen befestigt wird, welcher das Übersetzungsgetriebe zum Teil stützt, während dieses zum andern Teil von dem Riemenscheibengehäuse gestützt bzw. getragen wird.
  • Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung im Schnitt.
  • Aus der Lagerkapsel a des nicht gezeichnetenElektromotors s (oder einer anderen schnelllaufenden Antriebsmaschine) ragt der Achszapten b in der üblichen Weise heraus. Auf ihn ist ein Verlängerungsstück -c geschoben und gegen Drehung in üblicher Weise gesichert, das an seinem Ende eine Verzahnung d trägt. Über das Verlängerungsstück bzw. den Hohlzapfen c ist ein weiterer Hohlzapfen e geschoben, an welchen sich ein Flansch e1, e2 anfügt, der sich der Form der Lagerkapsel a anpaßt, und der am Motorgehäuse mit dem Teil e2 verschraubt wird.
  • Die Riemenscheibe f ist gehäuseartig ausgebildet, indem sie mit einem Bodenteil f 1 den Teil ei umgibt, gegen welchen sie durch einen Liderungsring f2 öldicht gemacht ist. Auf der anderen Seite wird das Gehäuse durch einen abnehmbaren Deckel g vervollständigt, zwischen dessen Nabe g1 und dem Endteil cl des Verlängerungszapfens c ein Kugellager g2 angeordnet ist: Eine Buchse h umgibt im Innern des Riemenscheibengehäuses den Hohlzapfen e, sie ist durch speichenartige Arme hl mit der Riemenscheibe f verbunden. Auf die Buchse h ist zunächst ein Zahnrad i aufgeschoben, da: mittels seines winkelförmig angesetzten Flansches il an dem Teil h2 der Buchse h verschraubt ist. Weiter- ist auf die Buchse h ein Laufring k für ein Doppelkugellager m aufgeschoben, in welch letzterem eine Achse ö ruht, die zwei Zahnräder P und. q trägt, von denen das eine mit dem Rade i, das andere mit einem Rade y kämmt, das außerhalb der Buchse h auf dem Hohlzapfen e verkeilt ist. Die Achse o trägt neben dem Rade -q noch ein Rad s, das mit dem kleineren Rade d auf dem Verlängerungsachszapfen c kämmt.
  • Der Motorzapfen b überträgt durch seine Verlängerung c und Rad d die Drehung auf das größere Rad s; wodurch die Achse o gedreht wird. Das auf- ihr sitzende Rad q wälzt sich infolgedessen an dem. auf dem Hohlzapfen e festgekeilten Rad y planetenartig ab, so daß die Welle o mit dem Lagerring k sich um die Lagerbuchse h herumdreht, wobei das Rad P mit der Verzahnung i der Buchse h kämmt. Die Buchse h ist über hl h2 mit der Riemenscheibe f starr verbunden.
  • Von dem Übersetzungsverhältnis der Räder i zu P und y zu q hängt die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheibe also unmittelbar ab; denn wenn i--- y und P- q ist, dann wälzt P um i genau so herum wie q um r. Sobald das Übersetzungsverhältn=s von i zu-P ein anderes als das von r zu q ist, so erfolgt Drehung der Riemenscheibe f. Man hat es also in der Hand, lediglich durch Bestimmung der Zähnezahlen dieser vier Räder in weiten Grenzen veränderliche Umdrehungszahl für die Riemensche:bc festzusetzen, und man hat es weiter in der Hand, die Riemenscheibe rechts- oder linksherum laufen zu lassen, je nachdem das Übersetzungsverhältnis von i zu P das von rzu q überwiegt odej umgekehrt.
  • Das durch die Riemenscheibe und die zugehörigen Teile gebildete Gehäuse umschließt das . ganze Reduziergetriebe öldicht, so daß eine stets ausreichende Schmierung der bewegten Teile gewährleistet wird, wobei das 0l sich innerhalb der in der Figur angedeuteten Schmierkanäle bewegen kann. Wie die Figur erkennen läßt, ist die ganze Anordnung von der Seite her auf den Achszapfen b des Motors aufschiebbar, sofern für die Kupplung ein in eine Stirnnut eingreifender Querkeil, wie bei n angedeutet, Anwendung findet.
  • Das Gehäuse f, g läßt sich natürlich statt mit Riemenscheibenfläche auch mit Verzahnung oder auch mit Kupplungsklauen o. dgl. ausrüsten, die dann. zweckmäßig am Deckel g angebracht werden.
  • In Fig. 2 ist eine. vereinfachte Abänderung dargestellt, die sich benutzen läßt, wenn essichumgeringereGeschwindig4eitsverkleinerung handelt.
  • Bei dieser Ausführung entfällt das Doppelgetriebe auf der Welle o. Die auf den Zapfen b gesetzte Verlängerung c treibt mit der Verzahnung d das auf der Welle o sitzende Rad s, wobei .die Welle o bei o1 an einer Speiche hl zwischen der Buchse h und der Riemenscheibe f gelagert ist. Das Rad.q der Welle o wälzt sich auf dem Rade y des Hohlzapfens e ab, bringt also die Riemenscheibe f unmittelbar nur in einer Richtung zum Laufen mit einer Umdrehungszahl, die bei deg der Figur zugrunde gelegten Abmessungen der verschiedenen Räder ungefähr im Verhältnis von i zu =o gegenüber der Drehung des Motorzapfens b verkleinert ist.

Claims (1)

  1. PATCNT-ANSPRUC11: Reduzierge triebe, insbesonder e für schnelllaufende-Motoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Achszapfen (b) des Motors mit einem auf ihn aufzusteckenden Verlängerungszapfen (c) in das Riemenscheibengehäuse (f, g) hineinragt, wobei der Verlängerungszapfen (c) das Rädergetriebe (o) antreibt, welches teils von dem Gehäuse (f; g), teils von einem den Achszapfen (b) und seine Verlängerung (c) umgebenden, am Motorgehäuse zu befestigenden Hohlzapfen (e) gestützt bzw. getragen wird.
DE1919327067D 1919-05-11 1919-05-11 Reduziergetriebe Expired DE327067C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327067T 1919-05-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE327067C true DE327067C (de) 1920-10-06

Family

ID=6184570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919327067D Expired DE327067C (de) 1919-05-11 1919-05-11 Reduziergetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE327067C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199579B (de) * 1962-03-03 1965-08-26 Siemens Ag Vorrichtung zur UEbertragung des Drehmomentes eines Motors auf eine Arbeitsmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199579B (de) * 1962-03-03 1965-08-26 Siemens Ag Vorrichtung zur UEbertragung des Drehmomentes eines Motors auf eine Arbeitsmaschine

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