DE3248552A1 - Schaltungsanordnung zum herabsetzen von rauschen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum herabsetzen von rauschenInfo
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Description
Schaltungsanordnung zum Herabsetzen von Rauschen
Die Erfindung bezieht sich auf Informationssigal-Übertragungsanordnungen
und insbesondere auf eine Rauschherabsetzungsschaltungsanordnung zur Erweiterung des
scheinbaren bzw. offensichtlich vorhandenen Dynamikbereiches eines Signalübertragungssystems oder einer Aufnahme-
und Wiedergabeanordnung durch aufeinanderfolgen-15
des Komprimieren und Expandieren bzw. Dehnen eines Informationssignales.
Rauschherabsetzungsschaltungsanordnungen bzw. Schaltungsanordnungen zum Herabsetzen von Rauschen arbeiten ge-20
nerell in der Weise, daß ein Signal zum Zeitpunkt der Aufzeichnung oder übertragung komprimiert wird und daß
das komprimierte Signal zum Zeitpunkt des Empfangs oder der Wiedergabe gedehnt wird, wodurch der scheinbare Dy-
__ namikbereich des Aufnahme- oder Übertragungsmediums aus-25
geweitet ist. Eine Kompressionsschaltung ist demgemäß am Signaleingabepunkt vorgesehen und eine Expansionsbzw. Dehnungsschaltung ist am Signalabgabepunkt vorgesehen.
Die Kompressions- und Dehnungsschaltungen umfas-
OQ sen veränderbare übertragungsfunktionsschaltungen, welche
die Verstärkung der zugeführten Signale einstellen. Außerdem sind Steuerschaltungen enthalten, um die übertragungsfunktion
in Abhängigkeit von dem Signalpegel und der Frequenz des Signals zu ändern. Die übertragungsfunktions-
gg schaltungen und die Steuerschaltungen weisen jedoch be-
stimmte Änsprechzeitkonstanten auf und zeigen gelegentlich unerwünschte Übertragungskennlinien bzw. Übertragungsgänge, wenn ein zugeführtes Eingangssignal sich sehr
plötzlich um einen großen Betrag ändert. 5
In einer Kompressionsschaltung wird beispielsweise die
Verstärkung auf einen sehr hohen Wert erhöht, wenn der Eingangssignalpegel niedrig ist, und sie wird auf
einen geringeren Wert abgesenkt, wenn der Eingangesig~
nalpegel hoch ist. Wenn ein Eingangssignalpegel jedoch plötzlich ansteigt, wird ein Signal hohen Pegels einer
Schaltung zugeführt, die einen vorübergehend hohen Verstärkungszustand aufweist, und zwar aufgrund der Ansprechzeitkonstante , so daß von der Schaltung ein Aus-
gangssignal abgegeben wird, welches einen extrem hohen Wert oder einen überschwinger hat. Es dürfte einzusehen
sein, daß ein Aufzeichnungsträger einen maximal zulässigen Pegel, als Sättigungspegel bekannt, aufweist, so
daß bei überschreiten des maximal zulässigen Pegels durch ein Eingangssignal das Ausgangssignal von der
Dehnungsschaltung keine genaue Kopie oder Wiedergabe
des ursprünglichen Eingangssignals darstellt. Die bisher bekannten Schaltungsanordnungen zum Herabsetzen von
Rau—sehen umfassen demgemäß Amplitudenbegrenzungsschaltungen
in der Kompressionsschaltung, so daß die Signalamplitude auf einen Wert abgesenkt wird, der niedriger
ist als der maximal zulässige Betrag, um einen überschwingzustand zu vermeiden.
Amplitudenbegrenzungsschaltungen bestehen üblicherwiese aus nicht-linearen Elementen unter Verwendung von HaIbleiter-pn-übergängen,
wie Dioden. Ein Diodenbegrenzer ist beispielsweise in der US-PS 3 631 365 gezeigt.
Nicht-lineare Elemente, wie Dioden, weisen jedoch eine
begrenzte Anwendbarkeit auf, und zwar aufgrund ihrer festliegenden Begrenzerpegel. So weist beispielsweise
ein Silicium-pn-übergang einen Durchlaß-SchwelLwertpegel
von eta 0,6V auf. Eine Amplitudenbegrenzungsschaltung, die zwei mit entgegengesetzter Leitfähigkeit einander
parallelgeschaltete Siliciumdioden enthält (von denen die Anoden und Kathoden wechselweise miteinander verbunden
sind) weist einen Begrenzerpegel und etwa 1,2Vss (Spitze-Spitze-Wert) auf. Der Begrenzerpegel zeigt die
Neigung, wesentlich größer zu sein als der Signalpegel in der Nachbarschaft eines pn-überganges in der Amplitudenbegrenzungsschaltung.
Der Begrenzerpegel ist jedoch unpraktisch hoch, wenn der Silicium-Diodenbegrenzer unverändert
in der Kompressionsschaltung verwendet wird.
Gemäß dem Stand der Technik ist ein Verstärker an der Eingangsseite des Silicium-Diodenbegrenzers angeschlossen
und legt einen angemessenen Begrenzerpegel in Bezug auf den Signalpegel in den benachbarten Schaltungsteil
durch Vorverstärkung des dem Begrenzer zugeführten Signals
fest. Es ist ferner notwendig, das Begrenzerausgangssignal im selben Ausmaß zu dämpfen, wie das Eingangssignal
verstärkt wird, um das Ausgangssignal auf seinen ursprünglichen Wert wieder herzustellen. Demgemaß
sind ein Verstärker und ein Dämpfer an den Eingangsbzw. Ausganganschlüssen der Begrenzungsschaltung angeschlossen,
um den Begrenzerpegel auf einen gewünschten
optimalen Pegel zwischen dem Eingangssignal und dem Ausgangssignal der Schaltung einzustellen, die den Verstär-
ker, den Begrenzer und den Dämpfer umfaßt, und zwar unabhängig
von den Begrenzerpegeln der Elemente.
Einer derartigen Anordnung haften jedoch bedeutsame Nachteile
an. Zunächst einmal ist ein Verstärker erforderlieh,
um einen tatsächlichen Begrenzerpegel festzulegen,
der abweicht von dem Begrenzerpegel der Begrenzerelemente,
woduch die Schaltungsanorndung kompliziert wird. Zum zweiten muß eine gesonderte Dämpfungsoperation
bezüglich des Signals ausgeführt werden, was eine Verschlechterung im Signal-Rausch-Verhältnis bzw. im Störabstand
der Schaltungsanordnung hervorruft und die Genauigkeit der Kompressionsoperation herabsetzt. Wenn
ein Diodenbegrenzer mit der Kompressionsschaltung verbunden ist, dann ist dieser darüber hinaus im allgemeinen
zwischen dem Signalkanal und Erde bzw. Masse angeschlossen. Durch den Begrenzer kann ein Verzerrungsstrom fließen und die anderen Schaltungsteile über eine
gemeinsame Impedanz der geerdeten Schaltung beeinflussen.
Wenn eine Begrenzerschaltung in einer Aufnahme- bzw. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeanordnung, wie in
einem Bandrecorder, enthalten ist, müssen die Begrenzerpegel
zwischen zwei oder mehr Amplituden ausgewählt sein, da die Wiedergabecharakteristiken des Magnetbandes sich
von Band zu Band ändern. Außerdem muß der Begrenzerpegel geändert werden, wenn eine Rauschherabsetzungsschal·-
tungsanordnung durch eine andere ausgetauscht wird. Demgemäß muß ein Schaltkreis vorgesehen sein, um die Begrenzerwerte
der Begrenzerschaltung zu ändern.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine
verbesserte Schaltungsanordnung zum Herabsetzen von Rauschen zu schaffen, wobei diese Schaltungsanordnung die
oben erwähnten Nachteile und Schwierigkeiten der bekannoU
ten Schaltungsanordnungen vermeiden soll und dennoch einen
relativ einfachen Aufbau mit sich bringen und einfach bzw. preiswert herzustellen sein soll.
Die neu zu schaffende Rauschherabsetzungsschaltungsan-
M * »9
1 Ordnung soll das Rauschen in einem Informationssignal-Übertragungssystem
und/oder in einer Informationssignal-Aufnahme- und Wiedergabeanordnung herabzusetzen gestatten.
Darüber hinaus soll die neu zu schaffende Rauschherabsetzungsschaltungsanordnung
keinen Verstärker zwischen der Eingangsseite und einer Amplitudenbegrenzungsschaltung
benötigen, um den Begrenzerpegel einzustellen, wobei dennoch der Begrenzerpegel auf einen optimalen Wert
eingestellt werden können soll und wobei eine unnötige Signalverstärkung und Signaldämpfung vermieden werden
können soll, um die Genauigkeit der Signalübertragung und der Aufnahme/Wiedergabeleistung zu verbessern und
eine Signalverzerrung zu vermeiden.
Darüber hinaus soll bei der neu schaffenden Rauschherabsetzungsschaltungsanordnung
ein Verzerrungsstrom andere Schaltungsteile durch Hindurchfließen durch diese Schaltungsteile
nicht beeinflussen bzw. beeinträchtigen.
Schließlich soll bei der neu zu schaffenden Rausch-Herabsetzungsschaltungsanordnung
der Begrenzerpegel selektiv zwischen zwei oder mehr Größen umgeschaltet werden können,
und zwar in Abhängigkeit von den Charakteristiken eines ^ Aufzeichnungsträgers.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die in den Patentansprüchen erfaßte Erfindung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Schaltungsanordnung zum Herabsetzen von Rauschen eine Zusammenfassungs-
bzw. Verknüpfungseinrichtung für die Erzeugung eines kombinierten Signals auf ihr zugeführte Signale
hin. Ferner sind eine Hauptkanaleinrichtung für eine 35
weitgehend unveränderte Abgabe eines Informationssignals an die Zusaininenfassungseinrichtung und eine Hilfs- bzw.
Zusatzkanaleinrichtung für die Aufnahme des Informationssignals und für die Abgabe eines modifizierten Informationssignals
an die Zusammenfassungseinrichtung vorgesehen, welche dieses Signal mit dem unveränderten Informations
signal kombiniert. Die Hilfskana!einrichtung enthält eine Hochpaßfiltereinrichtung mit einer veränderbaren
bzw. variablen Grenzfrequenz zur Erzeugung eines gefilterten Ausgangssignals auf das zugeführte Informationssignal
hin. Ferner ist eine Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung
vorgesehen, welche den Spannungspegel des gefilterten Ausgangssignals in einen Strom umsetzt
und welche den betreffenden Strom an die Zusammenfas-
1^ sungseinrichtung abgibt. Schließlich ist eine Amplitudenbegrenzungseinrichtung
vorgesehen, welche die Amplitude des an die Zusammenfassungseinrichtung abgegebenen Stromes begrenzt.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Schaltplan eine bekannte Kompressions
schaltung, die in einer Schaltungsanordnung
ΔΟ zum Herabsetzen von Rauschen verwendet ist»
Fig. 2 veranschaulicht in einem Diagramm die übertragungsfunktions-Charakteristiken
der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1, wobei die Signalverstärkung in der
Ordinate und die Frequenz in der Abszisse
aufgetragen sind.
Fig. 3A und 3B veranschaulichen in Zeitdiagrammen das Eingangssignalverhalten bzw. das Ausgangssignal-
verhalten der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 auf.ein zugeführtes Ton-Burst-Signal hin.
Fig. 4 veranschaulicht in einem Schaltplan Einzelheiten der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 .
Fig. 5 zeigt in einem Schaltplan ein Ausführungsbeispiel
einer Kompressionsschaltung für die Verwendung in einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zum
Herabsetzen von Rauschen.
Fig. 6 veranschaulicht in einem Schaltplan einen Spannungs-Strom-Wandler,
der in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 5 verwendet wird. 15
Fig. 7 veranschaulicht in einem Schaltplan die Ausführungsform gemäß Fig. 5, die sowohl eine Kompression als
auch eine Dehnung eines Eingangssignals vornimmt,
Fig. 8 veranschaulicht in einem Schaltplan eine alternative
Ausführungsform einer Kompressionsschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 9 veranschaulicht in einem Schaltplan die Ausführungsform
gemäß Fig. 8, die swohl eine Kompression als auch eine Dehnung eines Eingangssignals vornimmt.
Fig. 10 veranschaulicht in einem Schaltplan ein noch weiteres Ausführungsbeispiel einer Kompressions- und
Dehnungsschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 veranschaulicht eine typische bekannte Kompressionsschaltung 10, die einen Begrenzer oder eine Amplitudenbegrenzungsschaltung
aufweist, welche ein Uberschwingen aus
einem Eingangssignal vermeidet, welches einen plötzlichen
großen Amplitudenanstieg aufweist. Die Kompressionsschaltung 10 enthält eine Parallelschaltung aus einem
Hauptsigna!kanal 3 und aus einem Hilfssignalkanal 4 zwisehen
einem Eingangsanschluß 1 und einem Ausgangsanschluß 2. Die Ausgangssignale der Kanäle 3 und 4 werden an einem
Summierpunkt 5 summiert und an an einen Ausgangsanschluß 2 abgegeben. Der Hilfssignalkanal 4 enthält ein Hochpaßfilter 6 mit einer variablen bzw. veränderbaren Grens-1^
frequenz, eine Steuerschaltung 7f welche die Grenzfrequenz des Hochpaßfilters 6 steuert, und eine Amplitudenbegrenzungsschaltung
8.
Figur 2 veranschaulicht den Frequenzgang der Kompressions-1^
schaltung 10. Die Signalübertragungscharakteristiken des
Hauptsignalkanals 3 sind flach, wobei eine Signalverstärkung von eins vorliegt, wie dies durch die Frequenz gangkurve
A veranschaulicht ist. Die Signalübertragungscharakteristik des Hilfssignalkanals 4 hängt in großem Ausmaß von
der Charakteristik des Hochpaßfilters 6 ab, das durch die Frequenzgangkurve B veranschaulicht ist, bei der die
Grenzfrequenz sich in Abhängigkeit von dem Signalpegel ändert. Die Grenzfrequenz ist bei einem Nullsignalpegel
am niedrigsten, wie dies durch die Kurve B1 veranschaulicht ist, während sie mit zunehmendem Signalpegel ansteigt,
wie dies durch die Kurve B2 veranschaulicht ist.
Die Kurve C veranschaulicht die Signalübertragungscharakteristik zwischen dem Eingangsanschluß 1 und dem Äusgangsanschluß
2 der Kompressionsschaltung 10; diese Kurve wird
durch Zusammenfassung der Kurven A, B von den Signalkanälen
3, 4 erhalten. Die Kruven C1 und C2 veranschaulichen die Signalübertragungscharakteristiken entsprechend
einem Nullsignalpegel bzw. einem erhöhten Signalpegel.
Wie ersichtlich, komprimiert die Kompressions-
schaltung 10 den Dynamikbereich eines Eingangssignals. Eine Dehnungs- bzw. Expansionsschaltung (nicht dargestellt)
mit Signalübertragungscharakteristiken, die komplementär zu jenen der Kompressionsschaltung 10 sind,
wird für die Signalaufnahme oder -Wiedergabe verwendet, um den ursprünglichen Dynamikbereich des Eingangssignals
wiederherzustellen.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der Amplitudenbegrenzungsschaltung
8 zu beschreiben. Wenn ein Ton-Burst-Signal mit einer Dauer vom Zeitpunkt ti bis zum Zeitpunkt
t2 an die Kompressionsschaltung 10 abgegeben wird und die Amplitudenbegrenzungsschaltung 8 daraus weqaelassen
ist, , wie dies Figur 3A zeigt, dann
weist das entsprechende Ausgangssignal eine hohe Anfangsgröße oder ein Oberschwingen auf und sinkt dann
auf den richtigen Pegel ab, wie dies Fig. 3B veranschaulicht. Da der Eingangssignalpegel vor dem Zeitpunkt ti
nahezu Null ist, weist das Hochpaßfilter 6 eine Signal-2^
übertragungscharakteristik auf, so daß die Grenzfrequenz Null ist, wie dies durch die Kruve B1 in Figur 2 angedeutet
ist. Unmittelbar nach dem Zeitpunkt ti kann die Grenzfrequenz des Hochpaßfilters 6 nicht augenblicklich
auf einen höheren Wert geändert werden, und zwar auf- ° grund der endlichen Anstiegszeitkonstante der Steuerschaltung
7. Demgemäß tritt ein überschwingen in dem Signalverlauf des AusgangsSignaIs auf. Das überschwingen
kann den Beschneidungspegel oder den maximal zulässigen Pegel des Übertragungsweges oder Aufzeichnungsträ-
gers überschreiten. Um ein derartiges Überschwingen zu vermeiden, wird ein Grenz- bzw. Begrenzungspegel L, der
in der Höhe kleiner ist als der Beschneidungspegel, durch die Amplitudenbegrenzungsschaltung 8 festgelegt, wie dies
in Figur 3B veranschaulicht ist. Die maximale Spannung 35
wird demgemäß so gesteuert, daß sie niedriger ist als
der Grenzpegel L. ■
Es sei darauf hingewiesen, daß die Amplitudenbegrenzungs-
° schaltung 8 üblicherweise aus nicht-linearen Elementen
mit pn-Ubergängen besteht, wie dies weiter unten noch
im einzelnen erläutert werden wird.
Fig. 4 veranschaulicht die Rompressionsschaltung 10 gemaß
Figur 1 in weiteren Einzelheiten, wobei die entsprechenden Schaltungselemente durch dieselben Bezugszeichen
bezeichnet sind. Die Amplitudenbegrenzungsschaltung 8 besteht, wie in der betreffenden Zeichnung dargestellt,
aus der Antiparallelschaltung von pn-übergängen, d. h.
aus der Parallelschaltung der Dioden 11 und 12, deren
Anoden und Kathoden wechselweise miteinander verbunden
sind.
Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß nicht-lineare EIe-
mente eine begrenzte Anwendbarkeit aufgrund ihrer festliegenden
Begrenzerpegel haben. So weisen beispielsweise Silicium-pn-übergänge einen Schwellwert von etwa
0,6V auf. Die Amplitudenbegrenzungsschaltung 8, die aus
einer Antiparallelschaltung von Silicium-pn-übergängen
25
besteht, weist einen Begrenzerpegel von etwa 1,2Vss auf.
Dieser Begrenzerpegel ist bemerkenswert groß im Vergleich
zu einem normalen Signalpegel in den benachbarten Schaltungsteilen, und demgemäß kann die Amplitudenbegrenzungs-
schaltung 8 in der Schaltungsanordnung nicht ummodifi-30
ziert verwendet werden. Es ist daher notwendig, einen Operationsverstärker 13 auf der Eingangsseite der Amplitudenbegrenzungsschaltung
8 vorzusehen, um ein Ausgangssignal des Hochpaßfilters 6 zu verstärken, wobei das be-„K
treffende Signal dann der Begrenzerschaltung 8 zugeführt
wird, wodurch der Begrenzerpegel auf einen optimalen Pegel in Bezug auf den normalen Signalpegel eingestellt
wird, der in den benachbarten Schaltungsbereichen vor* handen ist.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Figur 4 umfaßt der Summierpunkt 5 einen Operationsverstärker 15 und Summierwiderstände
16, 17, die an einem invertierenden Anschluß des Operationsverstärkers 15 angeschlossen sind.
Bei der dargestellten Schaltungsanordnung wird das Ausgangssignal des Hilfssignalkanales 4 von dem Operationsverstärker
13 her mit dem Ausgangssignal aus dem Hauptsignalkanal
3 entsprechend einem Mischverhältnis (kleiner als Eins) summiert, bei dem es sich um das Verhält-
1^ nis des Ausgangssignals des Hilfssignalkanales zu dem
Ausgangssignal in dem Hauptsignalkanal handelt.
Der Operationsverstärker 13, der in dem Hilfssignalkanal
3 zur Einstellung des Begrenzerpegels in diesem Kanal vorgesehen ist, kompliziert die Schaltungsanordnung
zur Herabsetzung des Rauschens unnötig. Darüber hinaus senkt die unnötige Verstärkung und Dämpfung des Signalpegels
die Genauigkeit der Signalwiedergabe und den Rausch- bzw. Störabstand herab. Darüber hinaus kann .
der in der Begrenzungsschaltung 8 fließende Strom verzerrt sein und andere Schaltungselemente durch eine gemeinsame
Impedanz beeinflussen, die in die geerdete Schaltung eingefügt ist.
Wie bekannt , ändert sich die AufZeichnungscharakteristik
eines Magnetbandes von Band zu Band. Wenn demgemäß eine bekannte Rauschherabsetzungsschaltung in einer Aufnahme-
und Wiedergabeeinrichtung, wie in einem Bandrecorder, verwendet wird, muß der Begrenzerpegel von der Rausch-
herabsetzungsschaltung selektiv zwischen zwei oder mehreren
Werten umgeschaltet werden. Wenn ein Rausch-Herabsetzungssystem durch ein anderes ausgetauscht wird, muß
auch der Begrenzerpegel geändert werden. 5
Fig. 5 veranschaulicht eine Kompressionsschaltung 20
in einer Schaltungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Herabsetzen von Rauschen. Ein Hauptsignalkanal
23, ein Hilfssignalkanal 24 und ein Operationsverstärker
25 zum Summieren der Ausgangssignale in den Kanälen 23, 24 sind zwischen einem Eingangsanschluß 21
und einem Ausgangsanschluß 22 vorgesehen. Der Hilfssignalkanal
24 enthält ein Hochpaßfilter 26 mit einer variablen bzw. veränderbaren Grenzfrequenz, welches
als veränderbare übertragungsfunktionsschaltung dient,
sowie eine Steuerschaltung 27, mit deren Hilfe die Grenzfrequenz des Hochpaßfilters 26 verändert wird. Das Ausgangssignal
des Hochpaßfilters 26 wird mittels eines Spannungs-Strom-Wandlers 33 in einen elektrischen Strom
umgesetzt. Der elektrische Strom von dem Spannungs-Strom-Wandler 33 wird über einen Widerstand 34 einem invertierenden
Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 25 zugeführt. Ein Rückkoppelungswiderstand 35 liegt zwischen
dem invertierenden Eingangsanschluß und dem Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers 25. Eine Amplitudenbegrenzungsschaltung
28 ist zwischen dem Ausgangsans diluß des Spannungs-Strom-Wandlers 33 und dem Ausgangsanschluß
des Operationsverstärkers 25 angeschlossen. Der Haupt-
signalkanal 23 ist an einem nicht-invertierenden Eingangs-30
anschluß des Operationsverstärkers 25 angeschlossen.
Der Operationsverstärker 25 wirkt als Spannungsfolger
in Bezug auf den Hauptsignalkanal 23 und als invertieren- _ der Verstärker in Bezug auf den Hilfskanal 24. Der Aus-
gangsstrom von dem Spannungs-Strom-Wandler 33 her wird
über die Widerstände 34, 35 und den Operationsverstärker 25 an den Ausgangsanschluß 22 abgegeben. Der durch
den Widerstand 35 hervorgerufene Spannungsabfall trägt zu dem Ausgangssignal bei, welches am Ausgangsanschluß
22 abgegeben wird. Demgemäß kann das Mischverhältnis des Signals in dem Hilfssignalkanal 24 zu dem Signal
in dem Hauptsignalkanal 23 dadurch eingestellt werden, daß der Umsetzindexkoeffizient des Spannungs-Strom-1^
Wandlers 33 und die Größe des Widerstandes 35 ausgewählt werden. Der Umsetzindex des Spannungs-Strom-Wandlers
33 ist ein negativer Wert, um das Signal des Hilfssignalkanals 24 mit dem Signal des Hauptsignal-
kanales 23 zu summieren.
15
15
Die Amplitudenbegrenzungsschaltung 28 umfaßt eine Antiparallelschaltung
aus pn-übergangs-Elementen, bei denen es sich im Falle der dargestellten Ausführungsform um
zwei Siliciumdioden 31, 32 handelt, die derart einan-
der parallelgeschaltet sind, daß ihre Anoden und Kathoden wechselweise miteinander verbunden sind. Die Begrenzerschaltung
28 weist einen festliegenden Nenn-Begrenzerpegel von etwa 1,2Vss auf, der als Funktion
der Summe der Spannungsabfallwerte der Widerstände 34,
35 festgelegt ist. Der virtuelle Begrenzerpegel der Gesamtschaltung
kann dadurch frei festgelegt werden, daß der Wert des Widerstandes 35 unabhängig vom Signalpegel
am Ausgangsanschluß 22 geeignet eingestellt wird.
Wenn die Widerstände 34, 35 Widerstandwerte von R1 bzw.
R2 aufweisen, dann ist der virtuelle oder scheinbare Begrenzerpegel gleich
R2
R1
* multipliziert mit dem Nenn-Begrenzerpegel (von beispielsweise
etwa 1,2Vss) der Amplitudenbegrenzungsschaltung 28. Wenn der Wert R1 des Widerstandes 34
zweimal dem Wert R2 des Widerstandes 35 ist, dann beträgt der scheinbare Begrenzerpegel am Ausgangsanschluß
22 etwa 0,4Vss. Es sei darauf hingewiesen, daß die Amplitudenbegrenzungsoperation
das Ausgangssignal im Hauptsignalkanal 23 nicht beeinflußt.
!0 Fig."6 veranschaulicht einen bevorzugten Aufbau des
Spannungs-Strom-Wandlers 33, bei dem ein Eingangsanschluß 41 mit einem Ausgangsanschluß des Hochpaßfilters 26 verbunden
ist, während ein Ausgangsanschluß 42 an einem Verbindungspunkt P (siehe Fig. 5) zwischen dem Wider-
1^ stand 34 und der Amplitudenbegrenzungsschaltung 28 angeschlossen
ist. Die Anschlüsse 43, 44 sind Plus- bzw. Minusanschlüsse einer Spannungsquelle. Die Spannung
von dem Hochpaßfilter 26 her wird mittels einer Differenz-Transistorschaltung
46 in einen elektrischen
Strom umgesetzt. Stromspiegel- oder Strominvertierungsschaltungen 53, 54 sind an den Kollektoren der Transistoren
47, 48 angeschlossen, welche die Differenz-Transistorschaltung 46 bilden. Das Ausgangssignal der Stromspiegelschaltung
53 wird an den Ausgangsanschluß 42 abgegeben,
während das Ausgangssignal der Stromspiegelschaltung 54 in der Polarität durch die Stromspiegelschaltung 55 invertiert
und an den Ausgangsanschluß 42 abgegeben wird.
Der Expansions- bzw. Dehnungsschaltungsteil der Schaltungsanordnung
zur Rauschherabsetzung kann von dem Kompressionsschaltungsteil gesondert aufgebaut sein, und
er ist im allgemeinen symmetrisch oder komplementär zu der Kompressionsschaltung 20. Da in einer Aufnahme-
und Wiedergabeanordnung, wie in einem Bandrecorder, zu 35
irgend-einem Zeitpunkt nur eine Betriebsart des Aufnahmebetriebs
und des Wiedergabebetriebs ausgewählt wird/kann jedoch ein Schalter 29 vorgesehen sein, wie
die Figur 7 veranschaulicht, um entweder den Kompressions· betrieb oder den Expansionsbetrieb auszuwählen.
Gemäß Figur 7 weist der Schalter 29 einen Anschluß c auf, der mit dem EingangsanschIuß 21 verbunden ist,
und außerdem weist der betreffende Schalter einen zweiten Anschluß e mit auf, der mit einem Ausgangsanschluß eines invertierenden Verstärkers 3o verbunden
ist, welcher ein ihm von dem Operationsverstärker 25 her zugeführtes Signal invertiert. Es sei darauf hingewiesen,
daß dann, wenn der Schalter 29 zu dem An-
IB Schluß c hin umgeschaltet ist, eine Kompressionsoperation bezüglich eines Eingangssignals ausgeführt
wird. Wenn der Schalter 29 zum Anschluß e umgeschaltet ist, wird bezüglich eines Eingangssignals eine Dehnungsoperation ausgeführt. Mit Ausnahme des Schalters 29
2® und des invertierenden Verstärkers 3o sind die anderen
Schaltungselemente dieselben, wie sie in Figur 5 veranschaulicht sind, weshalb hier der Kürze halber eine
Besehreibung dieser Elemente nicht wiederholt wird.
ΔΌ Es sei ferner darauf hingewiesen, daß eine Schaltungsanordnung
gemäß der vorliegenden Erfindung einen Operationsverstärker vermeidet, der lediglich zur Einstellung
des Begrenzerpegels verwendet wird. Der Begrenzerpegel wird auf einen optimalen Wert dadurch
eingestellt, daß lediglich ein Operationsverstärker 25 verwendet wird, der die Ausgangssignale in dem
Hauptsignalkanal 23 und in dem Hilfssignalkanal 24 summiert. Die resultierende Schaltungsanordnung ist
v©3?einfacht, und solche unnötigen Operationen der
Verstärkung des Signalpegels, der Einstallung eines
Begrenzerpegels und der Dämpfung des Signalpistole sind
vermieden, was zu einer Verbesserung in der Genauigkeit der Signalübertragung sowie in der Aufnahme- und
Wiedergabeleistung führt, Darüberjhinaus wirkt
Operationsverstärker 25 als Spannung©feiger in
auf das Ausgangssignal des Hauptsignalkanals 23, se daß dessen Verstärkung nicht von einem Wi-deretands«
wert des Widerstandes 16 abhängt, wie dies bei der
bekannten Schaltung der Fall ist, wodureh eine ver-
XO besserte Genauigkeit in der Signalübertragung und in
der Aufnahme- und Wiedergabeleistung hervorgerufen ist. Darübeijhinaus fließt der verzerrte Strom Rieht dureh
die Amplitudenbegrenzungsschaltung 8 naeh Erde bisw. Masse, so daß andere Schaltungskomponenten dadureh
nicht beeinflußt werden können,
Figur 8 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform
einer Schaltungsanordnung 7o gemäß der vorliegenden Erfindung zur Rauschherabsetzung, Bei dieser Schaltungsanordnung
wird lediglich eine Kompressionsoperatisn ausgeführt. Bei der Schaltungsanordnung gemäß Figur
arbeiten diejenigen Schaltungselemente, die in der Aus»
führungsform gemäß Figur 7 enthalten sind, wie der Eingangsanschluß 21, der Ausgangsanschluß 22, der
Hauptsignalkanal 23, der Hilfssignalkanal 24, der Operationsverstärker 25, das Hochpaßfilter 26, di©
Steuerschaltung 27 und der Spannungs**Strom™Wandler 33,
in der zuvor beschriebenen Weise, weshalb der Kürsse halber Beschreibungen dieser Elemente hier weggelassen
j
werden«
Die Ausführungsform gemäß Figur 8 enthält einen Sehalter
6o, der an einem Ausgangsarischluß des Spannungs-Strom-Wandlers 33 angeschlossen ist. Erste und zweite
Amplitudenbegrenzungsschaltungen 61,62 sowie erste, zweite und dritte Widerstände 71,72,73 sind ebenfalls
in der Schaltung 7o enthalten. Der Widerstand 71 liegt zwischen dem invertierenden Eingangsanschluß und dem
Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers 25; er wirkt als Rückkopplungswiderstand. Der Widerstand
liegt zwischen dem invertierenden Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 25 und einem Verbindungspunkt
oder Anschluß A, der zwischen einem Anschluß der Amplitudenbegrenzungsschaltüng 71 und einem Ausgangsanschluß a des Schalters 6o vorgesehen ist. Der Wider-
stand 73 ist mit dem Widerstand 72 und mit einem Verbindungspunkt oder Schaltungspunkt B verbunden, der
zwischen der Amplitudenbegrenzungsschaltung 6 2 und dem Ausgangsanschluß b des Schalters 6o liegt. Amplitudenbegrenzungsschaltungen
61,62 sind ebenfalls an
1^ dem Ausgangsanschluß des Operationsverstärkers 25 angeschlossen.
Wie oben bereits erwähnt, können antiparallel zueinander geschaltete pn-übergänge als
Amplitudenbegrenzungsschaltungen 61,62 verwendet werden, und zwar wie im Falle der Amplitudenbegrenzungsschaltung
28 gemäß Figur 5.
In der Schaltungsanordnung 7o wird das Verhältnis des Ausgangs signals in dem Hilfssignalkanal 24 zu
dem Ausgangssignal in dem Hauptsignalkanal 23·- dieses Verhältnis ist als Mischverhältnis bekannt - durch den
Widerstand 71 eingestellt und hängt dabei nicht von der Stellung des Schalters 6o ab. Wenn der Schalter
6o mit dem Anschluß a verbunden ist, so daß das Ausgangssignal in dem Hilfssignalkanal 24 dem Anschluß-
oder Verbindungspunkt A zugeführt wird, ist der erste
scheinbare Begrenzerpegel durch die Summe der Spannungsabfallwerte der Widerstände 71,72 bestimmt. Der erste
Begrenzerpegel kann ohne weiteres dadurch eingestellt
werden bzw. festgelegt werden, daß der Widerstands-35
wert des Widerstandes 72 ausgewählt wird, und zwar unabhängig vom Mischverhältnis zwischen den Signalkanälen
23,24. Wenn der Schalter 6o mit dem Anschluß b verbunden ist und wenn der Strom in dem Hilfssignalkanal
24 an den Verbindungs- oder Schaltpunkt B abgegeben wird, ist der zweite scheinbare Begrenzerpegel
durch die Summe der Spannungsabfallwerte der Widerstände 71,72,73 bestimmt und kann ebenfalls unabhängig
vom Mischverhältnis und vom Wert des ersten Begrenzerpegels festgelegt werden.
Wenn die Widerstände 71,72,73 Widerstandswerte von R1 ,
R2 bzw R3 aufweisen, dann beträgt der erste Begrenzerpegel
15
15
RI
R1+R2
multipliziert mit dem Nenn-Begrenzerpegel, d.h.mit
dem Begrenzerpegel der Amplitudenbegrenzungsschaltungen 61,62 (etwa 1 ,2Vss) . Derjzweite Begrenzerpegel beträgt
Rt
R1+R2+R3
multipliziert mit dem Nenn-Begrenzerpegel. Der Schalter
6o kann dazu verwendet werden, den Begrenzerpegel auf den ersten oder zweiten Pegel festzulegen. Eine
Dehnungsschaltung für eine Schaltungsanordnung zur Rauschherabsetzung kann als zweite Schaltung enthalten
und symmetrisch oder komplementär zur Schaltungsanordnung 7o ausgebildet sein. In einem Aufnahme- und
Wiedergabegerät, wie in einem Bandrecorder, wird jedoch eine Betriebsart der Aufnahme- und Wiedergabebetriebsarten
zu irgend__einem vorgegebenen Zeitpunkt ausgewählt. Demgemäß ist es bevorzugt, daß lediglich
eine Schaltung für die Kompressions- und Dehnungsoperationen verwendet wird und daß die Funktionen
mittels eines Schalters ausgewählt werden. Der Umschalter kann dabei in der Kompressions- und Dehnungsschaltung
angeordnet und mit dem Eingangsanschluß des
Hochpaßfilters 26 verbunden sein, so daß auf die Auswahl des Dehnungsbetriebs hin das Ausgangssignal des
Operationsverstärkers 25 in derPolarität umgekehrt und dem Hochpaßfilter 26 zugeführt wird.
Figur 9 zeigt eine detaillierte Darstellung der Schaltungsanordnung
gemäß Figur 8. Gemäß Figur 9 wird den
positiven und negativen Speisespannungsanschlüssen IS1Il ein Strom zugeführt. Der Schalter 29 wird dazu '
herangezogen, den Kompressionsbetrieb c oder den Dehnungsbetrieb e auszuwählen , wie dies zuvor beschrieben
worden ist. Der Schalter 29 ist mit einem Anschluß c an dem Eingangsanschluß 21 und mit dem
anderen Anschluß e am AusgangsanschIuß eines invertierenden
Verstärkers 3o angeschlossen. Der invertierenden Verstärker 3o invertiert ein von dem Operationsverstärker
25 her zugeführtes Ausgangssignal. Das Ausgangssignal wird über den Schalter 29 an das Hochpaßfilter
26 mit einer variablen bzw. veränderbaren Grenzfrequenz abgegeben. Das Ausgangssignal des Hochpaßfilters
26 wird in einen elektrischen Strom umgesetzt, und zwar durch eine Differenz-Transistorsehaltung
36, die Teil des Spannungs-Strom-Wandlers 33 ist. Erste und zweite Stromschalter 6 3,64, die dem Schalter 6o
gemäß Figur 8 entsprechen, sind mit den Kollektoren von Transietoren 37,38 in der Differenz-Transistorsehaltung
3.6 verbunden. Stromspiegel- oder Strominvertierungsschaltungen 65,66 sind als Last in Bezug
auf die Stromschalter 6 3,64 geschaltet, und die entsprechenden Ausgangsströme werden davon an die Verbindungspunkte
A,B abgegeben. Der Ausgangsstrom der
Differenz-Transistorschaltung 36 wird selektiv an die
Anschlußpunkte A,B abgegeben, indem eine hohe Spannung an den gewünschten einen Anschluß der Steueranschlüsse
67,68 der Stromschalter 6 3,64 abgegeben wird. Die ersten und zweiten Begrenzerpegel können somit a"b~
hängig von Spannungspegel an den Anschlüssen 67,68
umgeschaltet werden. Die Kompressionsbetrieb- und Expansionsbetrieb-Operationen können durch Umschalten
des Schalters 29 zum Anschluß c oder e ausgewählt werden.
Es dürfte einzusehen sein, daß der Kompressionsbetrieb und der Dehnungsbetrieb bei der Ausführungsform gemäß
Figur 9 komplementär zueinander sind.
Figur 1o veranschaulicht eine dritte Ausführungsform
einer Schaltungsanordnung 9o gemäß der vorliegenden Erfindung zur Rauschherabsetzung. Dabei werden Erläuterungen
bezüglich jener Schaltungsteile oder Elemente,
die bei den vorstehend erläuterten Ausführungsformen vorgesehen sind, der Kürze halber nicht wiederholtDie
Rauschherabsetzungsschaltungsanordnung 9o gemäß Figur 1o enthält Widerstände 81, 82, 83, welche
den ersten, zweiten und dritten Widerständen 71,72 bzw. 73 bei der Ausführungsform gemäß Figuren 8 und 9
entsprechen. Es sei darauf hingewiesen, daß ein Anschluß des dritten Widerstandes 83 mit einem Anschluß
des zweiten Widerstandes 82 verbunden ist, d.h.mit einem Verbindungspunkt Q zwischen dem invertierenden
Eingangsanschluß des Operationsverstärkers 25 und
dem ersten Widerstand 81. Wenn der Schalter 6o mit dem Anschluß a verbunden ist, beträgt der scheinbare erste
Begrenzerpegel
R2
R1+R2
multipliziert mit dem Begrenzerpegel der Amplitudenbegrenzungsschaltung
61. Wenn der Schalter 6o mit dem
Anschluß b des Schalters 60 verbunden ist, beträgt der scheinbare zweite Begrenzerpegel
R1
R1+R3
ο
ο
multipliziert mit dem Begrenzerpegel der Amplitudenbegrenzungsschaltung
62. Der erste Begrenzerpacpi und der zweite Begrenzerpegel können somit unabhängig voneinander
durch Pestlegen der Widerstandswerte R2 und R3 für die Widerstände 82 bzw. 83 festgelegt werden.
Selbstverständlich kann die Stellung des Schalters dazu ausgenutzt werden, die Widerstandswerte R2, R3
auszuwählen.
Wie aus der Erläuterung der zweiten Ausführungsform
und der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ersichtlich ist, ist die Verwendung eines Operationsverstärkers vermMen, der sonst beim Stand
der Technik verwendet würde, um den Begrenzerpegel festzulegen. Der scheinbare Begrenzerpegel wird auf
einen optimalen Wert dadurch festgelegt, daß ein Operationsverstärker verwendet wird, der die Ausgangssignale
im Hauptsignalkanal und im Hilfssignalkanal summiert. Die daraus resultierende Schaltungsstruktur
ist einfacher als bei den bekannten Einrichtungen und die unnötigen Operationen, die bisher ausgeführt
worden sind, wie die Erhöhung des Signalpegels, die Festlegung eines Begrenzerpegels und dann die Dämpfung
des Signalpegels, sind vermieden. Damit einher geht die
Verbesserung in der Signalübertragungsgenauigkeit und in der Auszeichnungs- und Wiedergabeleistung. Da
der Operationsverstärker gemäß der vorliegenden Erfindung als Spannungsfolger in Bezug auf das Ausgangssignal
im Hauptsignalkanal wirkt, hängt dessen Verstärkung nicht von dem Widerstandsverhältnis ab,
25 30
was weiter zu einer gesteigerten Genauigkeit im Vergleich zu bisher bekannten Schaltungen beiträgt. Dabei
fließt kein verzerrter Strom zu den Amplitudenbegrerizungsschaltungen
und Erdungsschaltungen, der andere Schaltungskomponenten beeinflussen könnte . Darüberjhinaus
können zwei oder mehr Begrenzerpegel festgelegt bzw. eingestellt und durch einen einfachen Schalter ausgewählt
werden. Die Begrenzerpegel des Hilfssignalkanals können einfach als Funktion des Typs des Rauschherabsetζungssystems
und des Bandtyps des als Aufzeichnungsträger verwendeten Bandes umgeschaltet werden.
Es dürfte einzusehen sein, daß drei oder mehr Amplitudenbegrenzungsschaltungen
sowie vier oder mehr Widerstände verwendet werden können, um zwischen drei oder
mehr Begrenzerwerten auszuwählen, wobei die Erfindung, wie zuvor beschrieben,arbeiten wird.
20
35
Leerseite
Claims (20)
1./ Schaltungsanordnung zum Herabsetzen von Rauschen, mit
einer Zusammenfassungseinrichtung,die auf ihr zugeführte
Signale hin ein kombiniertes Signal erzeugt, mit einer Hauptkanaleinrichtung für die Abgabe eines weitgehend
unveränderten Informationssignals an die Zusammenfassungseinrichtung
und mit einer Hilfskanaleinrichtung, welche das Införmationssignal
aufnimmt und welche ein modifiziertes Informationssignal an die Zusammenfassungseinrichtung abgibt,
welche das betreffende modifizierte Informationssignal mit dem unveränderten Informationssignal zusammenfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskanaleinrichtung (24) eine Hochpaßfiltereinrichtung (26) mit einer veränderlichen
Grenzfrequenz zur Erzeugung eines gefilterten Ausgangssignals auf das zugeführte Informationssignal hin,
eine Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung (33) für die Umsetzung des Spannungspegels des gefilterten Ausgangssignals
in einen Strom und zur Abgabe des betreffenden Stroms an die Zusammenfassungseinrichtung (25)
und eine Amplituden-Begrenzungseinrichtung (28) umfaßt, welche die Amplitude des an die Zusammenfassungseinrichtung (25) abgegebenen Stromes begrenzt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge-
IQ kennzeichnet, daß die Amplituden-Begrenzungseinrichtung
(28) auf den Strom hin derart einwirkt, daß dessen Amplitude begrenzt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenfassungseinrichtung (25) eine
Verstärkereinrichtung (25) mit invertierenden und nichtinvertierenden Eingangsanschlüssen ist,
daß die Hauptkanaleinrichtung (23) das Informationssignal an den nicht-invertierenden Eingangsanschluß der
Verstärkereinrichtung (25) abgibt
und daß die Hilfskana!einrichtung (24) das modifizierte
Informationssignal an den invertierenden Eingangsanschluß (-) der Verstärkereinrichtung (25) abgibt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskanaleinrichtung (24) eine Widerstandseinrichtung
(34) enthält, die zwischen der Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung (33) und der Zusammenfassungseinrichtung
(25) vorgesehen ist.
5. Schaltungsanorndung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zusammenfassungseinrichtung (25) einen Ausgangsanschluß aufweist, der über eine Rückkoppelungs-WiderStandseinrichtung
(35) mit der genannten Widerstands einrichtung (34) verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskanaleinrichtung (24) eine
Steuereinrichtung (27) enthält, welche die Grenzfrequenz der Hochpaßfiltereinrichtung (26) steuert.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Ausgangsanschluß der Zusammenfassungseinrichtung (25) eine Invertierungseinrichtung
(30) angeschlossen ist, über die auf das zugeführte
2Q kombinierte Signal hin ein invertiertes Signal erzeugt
wird,
und daß eine Schalteinrichtung (29) vorgesehen ist,
welche alternativ das Informationssignal und das invertierte Signal an die Hochpaßfiltereinrichtung (26) ab-
gibt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenbegrenzungseinrichtung durch
zwei Elemente mit pn-übergängen gebildet ist, die mit entgegengesetzter Leitrichtung einander parallelgesehaltet
sind.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Amplitduenbegrenzungseinrichtung erste und zweite Amplitudenbegrenzungseinrichtungen umfaßt,
die am Ausgangsanschluß der Zusammenfassungseinrichtung derart angeschlossen sind, daß die Amplitude des Stroms
begrenzt wird,
und daß ferner eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die abwechselnd die erste Amplitudenbegrenzungseinrichtung und zweite Amplitudenbegrenzungseinrichtung mit der Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung verbindet.
und daß ferner eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die abwechselnd die erste Amplitudenbegrenzungseinrichtung und zweite Amplitudenbegrenzungseinrichtung mit der Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung verbindet.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Invertierungseinrichtung vorge-
sehen ist, die auf das zugeführte kombinierte Signal hin ein invertiertes Signal abgibt,
und daß eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, die abwechselnd das Informationssignal und das invertierte
Signal-an die Hochpaßfiltereinrichtung (26) abgibt.
11. Schaltungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet
, daß die Hilfskanaleinrichtung (24) eine zweite Widerstandseinrichtung (73) umfaßt, die zu der
erstgenannten Widerstandseinrichtung (72) in dem Fall in Reihe geschaltet ist, daß die Schalteinrichtung (60)
die Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung (33) mit der zweiten Amplitudenbegrenzungseinrichtung (62) verbindet.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfskanaleinrichtung eine zweite Widerstandseinrichtung (83) umfaßt, welche zu der Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung
und zu der Zusammenfassungseinrichtung (25) in dem Fall in Reihe geschaltet
ist, daß die Schalteinrichtung (60) die zweite Amplitudenbegrenzungseinrichtung
(62) mit der Spannungs-Strom-Umsetzeinrichtung (33) verbindet.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch ge-. ..
kennzeichnet, daß die erste Amplitudenbegrenzungseinrichtung und die zweite Amplitudenbegrenzungseinrichtung
jeweils ein Paar von Elementen mit pn-Ubergängen enthalten, die mit entgegengesetzter Leitfähigkeit einander
parallelgeschaltet sind.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Amplituden-Begrenzungseinrichtung
und die zweite Amplituden-Begrenzungseinrichtung jeweils
oc eine erste und zweite Diodeneinrichtung umfassen, die
mit entgegengesetzter Leitfähigkeit zueinander parallelgeschaltet sind.
15. Schaltungsanordnung zur Herabsetzung von Rauschen,
mit einer Verstärkereinrichtung, die invertierende und nicht-invertierende Eingangsanschlüsse sowie einen Ausgangsanschluß aufweist,
mit einer Hauptkanaleinrichtung, welche ein weitgehend unverändertes Informationssignal an den nicht—invertierenden
Eingangsanschluß der Verstärkereinrichtung abgibt,
und mit einer Hilfskanaleinrichtung für die Abgabe eines Signals an den invertierenden Anschluß der Verstärkereinrichtung,
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine übertragungs*-
funktionseinrichtung das Informationssignal zur Erzeugung
eines Ausgangssignals aufnimmt, dessen Frequenz begrenzt ist,
daß eine Umsetzeinrichtung (33) den Spannungspegel des
'
Ausgangssignals der übertragungsfunktionseinrichtung in einen Strom umsetzt und diesen Strom an den invertierenden
Anschluß der Verstärkereinrichtung (25) abgibt
daß zwischen dem Ausgangsanschluß der Verstärkereinrich-
tung (25) und der Umsetzeinrichtung (33) eine Begrenzungseinrichtung
(28) angeschlossen ist, daß zwischen der Umsetzeinrichtung (33) und dem invertierenden
Anschluß der Verstärkereinrichtung (25) eine Widerstandseinrichtung (3^) angeschlossen ist
und daß zwischen dem Ausgangsanschluß und dem invertierenden Anschluß der Verstärkereinrichtung (25) eine
Rückkopplungswiderstandseinrichtung (35) vorgesehen ist.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch ge-
kennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (27) vorgesehen
ist, die Steuersignale für die Übertragungsfunktionseinrichtung zur Veränderung der begrenzten Frequenz
erzeugt.
5
5
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ausgangsanschluß der Verstärkereinrichtung (25) eine invertierende Verstärkereinrichtung
(30) angeschlossen ist, die auf ein zugeführtes Signal hin ein invertiertes Signal erzeugt,
und daß eine Schalteinrichtung (29) vorgesehen ist, die abwechselnd das invertierte Signal und das Informationssignal
an die Ubertragungsfunktionseinrichtung
abgibt.
15
15
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungseinrichtung erste und
zweite Begrenzungseinrichtungen (61,62 ) umfaßt, welche die Amplitude eines zugeführten Signals begrenzen und
welche am Ausgangsanschluß der Verstärkereinrichtung
(25) angeschlossen sind,
und daß ferner eine Schalteinrichtung (60) vorgesehen ist, die abwechselnd die erste Begrenzungseinrichtung
und die zweite Begrenzungseinrichtung mit der Umsetzeinrichtung (33) verbindet.
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Widerstandseinrichtung in
Reihe zu der erstgenannten Widerstandseinrichtung liegt 30
und außerdem mit der zweiten Begrenzungseinrichtung verbunden ist.
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Widerstandseinrichtung mit dem
1 invertierenden Anschluß der Verstärkereinrichtung (25) und mit der zweiten Begrenzungseinrichtung verbunden ist.
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