-
Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung eines Gemisches aus Sand,
-
Bindemitteln, Wasser und ggf. weiteren Zusätzen fiir die Verarbeitung
zu Estrich, insbesondere Fließestrich Die Herstellung von Estrich ist ausgesprochen
arbeitsaufwendig und erfordert Präzision und grosse Sorgfalt, insbesondere bezüglich
der Zusammensetzung des Ausgangsmaterials.Selbstnivellierender Fließestrich (vgl.
z.B. DE-PS 19 66 658) hat diesbezüglich bereits einen erheblichen Fortschritt gebracht,
weil bei der Verlegung, d.h. bei der Auftragung der weitgehend flüssigen Fließestrichmasse
nicht mehr arbeitsaufwendig auf die Erzeugung des einwandfreien Nivellements geachtet
werden muß. Jedoch ist bisher auch bei Fließestrich die im Prinzip mögliche Zeit-
und Arbeitseinsparung nicht voll zur Wirkung gekommen, weil die den Estrichmörtel
bildenden Ausgangsmaterialien noch immer einzeln eingebracht werden. So ist es bis
heute üblich, die zur Herstellung des Estrichmörtels notwendigen Bestandteile, wie
Wasser, Bindemittel, Sand und ggf. weitere Zusätze an der Baustelle in dem erforderlichen
Verhältnis einzeln in die Mischmaschine einzugeben, zu vermischen und anschließend
an den Verarbeitungsort zu fördern. Dabei ist die Aufgabe des Bindemittels aus Säcken
lästig und ungesund (Staubentwicklung) und sehr arbeitsaufwendig. Vor allem aber
ist das Zuschaufeln des Sandes sehr anstrengend und ermüdend und daher lohnintensiv.
Außerdem bedarf es infolge der genauen Einhaltung der Anteile an Zuschlagstoffen
einer besonderen Sorgfalt bei der Zugabe, die mit zunehmender Ermüdung der Arbeiter
häufig beeinträchtigt ist.
-
Es ist zwar bei der Verlegung von Fließestrich schon bekannt, mit
Ausnahme von \Wasser alle übrigen Bestandteile getrocknet und vorgemischt an die
Baustelle zu liefern, so daß der Zusammensetzung dieser Bestandteile keine besondere
Sorgfalt mehr gewidmet werden muß. Auch hierbei
wird jedoch eine
wesentliche Zeit-, Arbeits- und Kosteneinsparung nicht erzielt, weil diese Aufwendung
als Vorleistung im h.*lischwelk getätigt wird und das Trockengemisch entsprechend
kostspielig ist.
-
Ein weiterer Nachteil dieser Vorgangsweise besteht außerdem darin,
daß schon beim Transport des vorbereiteten Trockengemisches, aber auch bei der Füllung
und Aufbewahrung im Silo Entrnischungsvorgänge stattfinden, die zu ungleichmässiger
Qualität des hergestellten Fließestrichgemisches und damit auch des Estrichbodens
führen.
-
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Herstellung und
Aufbereitung desAusgangsmaterials für die Verlegung von Estrich, insbesondere Fließestrich,
so auszuführen, daß bei gleichbleibender Qualität und Homogenität des Gemisches
eine erhebliche Zeit- und Arbeitseinsparung ermöglicht wird.
-
Verfahrensmässig wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Bestandteile
des Gemisches, nämlich Sand, Bindemittel und ggf. weitere Zusätze sowie Wasser,
in den für die Verarbeitung notwendigen Anteilen jeweils kontinuierlich in eine
Mischvorrichtung eindosiert und gemischt werden und daß das Gemisch unmittelbar
anschließend an den Verarbeitungsort gepumpt wird. Dabei werden die Bindemittel
und ggf.
-
die Zusätze aus Silos abgezogen, der Sand aber z.B. von einem Kipperfa'nrzeug
direkt in einen mit einer Förderschnecke ausgestatteten Auffang- oder Vorratsbehälter
geleert, so daß das zeit-, a rbeits- und daher kostenaufwendige Einschaufeln entfällt.
-
Im einzelnen ist die Vorrichtting zur Lösung der gestellten Aufgabe
gekennzeichnet durch eine auf einem transportablen Gestell angeordnete Einheit hestehend
aus einer Mischvorrichtung, einem Vorratsbehälter für Sand, einer den Vorratsbehälter
mit der Mischvorrichtung verbindenden Dosier-Fördereinrichtung für Sand, einer Dosier-Fördereinrichtung
für Bindemittel, die Fin-nends an die Mischvorrichtung angeschlossen ist uncl an
ihrem anderen Ende eine Anschlußvorrichtung
zum Anschluß an ein
Silo od.dgl. aufweist, einem Dosiar-'?'/asseranschluß zu der Mischvorrichtung und
einer mit dem Austragende der Mischvorrichtung verbundenen Gemisch-Förderpumpe.
-
Die Erfindung geht somit von dem Gedanken ab, eine Vormischung einzelner
rroSnBestandteile des letztendlich für die Verlegung erforderlichen Gemisches vorzunehmen.
Vielmehr erfolgt die Mischung unmittelbar an Ort und Stelle, nämlich auf der Baustelle,
wobei die einzelnen Bestandteile nicht chargenweise gemischt und dann ausgetragen
werden, sondern durch eine entsprechende Einrichtung kontinuierlich im Durchlaufverfahren
zusammengeführt und gemischt werden und das Gemisch kontinuierlich an den Einsatzort
gepumpt wird. Durch die Verwendung von Dosier-Fördereinrichtungen für die Bindemittel,
z.B. den Zement, das Wasser und den Sand können die notwendigen Anteile des Gemisches
fortwährend genau eingehalten werden, so daß von der Zusammensetzung her eine gleichbleibende
Qualität gewährleistet ist. Da außerdem das Gemisch an Ort und Stelle aus den einzelnen
Bestandteilen erzeugt wird, können Entmischungsvorgänge, die einen Mangel an dem
einen oder anderen Bestandteil zur Folge haben könnten, nicht auftreten. Auch Arbeitszeit
wird eingespart, weil der Sand nicht wie bisher von entsprechenden Arbeitskräften
in die Mischvorrichtung eingeschaufelt werden muß, sondern durch eine entsprechende
Dosier-Fördereinrichtung aus einem Sand-Vorratsbehälter kontinuierlich zugeführt
wird. Dadurch werden die t<osten beträchtlich gesenkt.
-
Durch die transportable Ausbildung der gesamtenVorrichtung, die zweckmässigerweise
auf einem als Anhänger ausgebildeten Gestell verfahrbar ist, kann die Vorrichtung
ohne weiteres an jeden gewünschten Platz an der Baustelle verbracht werden.
-
Die Qualität und Homogenität des Gemisches kann dadurch verbessert
werden, daß der Mischvorgang in eine Vormischung und eine Feinmischung unterteilt
wird.
-
Nach einer zweckmässigen Ausgestaltung der Vorrichtung ist vorgesehen,
daß der sich am hinteren Ende der Gesamteinrichtung befindende und daher der Füllung
leicht zugängliche Sand-Vorratsbehälter unterhalb der Mischvorrichtung angeordnet
ist und eine Dosier-Fördereinrichtung in Form einer mit ihrem Abwurfende über einer
Einführöffnung der Mischvorrichtung befindlichen Förderschnecke enthält. Die Förderschnecke
ist zum Zweck der Einstellung der Dosierung drehzahl-steuerbar. Es braucht somit
nur dafür gesorgt zu werden, daß der Sand-Vorratsbehälter stets eine ausreichende
Sandmenge enthält; die kontinuierliche Zuführung und exakte Dosierung erfolgt durch
die Dosier-Förderschnecke.
-
Dieser ist nach einer zweckmässigen Ausbildung eine horizontal im
Sand-Vorratsbehälter angeordnete Zubringer schnecke zugeordnet, die es gestattet,
den Vorratsbehälter bis auf geringste Restmengen zu leeren. Zu diesem Zweck verjüngt
sich außerdem der Sand-Vorratsbehälter nach unten im Querschnitt dreieckförmig.
-
Um das transportable oder fahrbare Gestell, auf dem die Gesamteinrichtung
angeordnet ist, von dem nicht unerheblichen Gewicht des in den Sand-Vorratsbehälter
einzufüllenden Sandes zu entlasten, ist dieser zweckmässigerweise zwischen einer
angehobenen Transportstellung und einer auf den Boden abgesenkten Betriebsstellung
verstellbar. Dies kann mit einer einfachen Seilwinde geschehen, durch die der mit
der Dosier-Förderschnecke zweckmässigerweise zu einer Einheit verbundene Behälter
abgesenkt und angehoben werden kann. Vorteilhafterweise sind die Seitenwände des
Sandbehälters nach außen ausschwenkbar auf eine Breite, die z.B. der Breite der
Kippbrücke eines LkW oder dessen Anhängers entspricht. Hierdurch kann der Sandbehälter
unmittelbar von einem solchen Kipper aus gefüllt werden.
-
Nach einer besonderen Ausgestaltung kann überdies daran gedacht sein,
einen Kipper (vorzugsweise einen Anhänger) neben dem Sand-Vorratsbehälter so aufzustellen,
daß das Kippende sich über der
Einfüllöffnung des Sand-Vorratsbehälters
befindet. Der Sand-Vorratsbehälter kann dann eine Füllstands-Meßvorrichtung (Fotozelle
od.dgl.) enthalten, durch die die Hubvorrichtung des Kippers betätigbar und steuerbar
ist. Sinkt infolge der kontinuierlichen Zuförderung von Sand zur Mischvorrichtung
der Füllstand im Sand-Vorratsbehälter unter ein bestimmtes Maß, so wird dies durch
die Füllstands-Meßvorrichtung signalisiert und dadurch die Hubvorrichtung für den
Kipper betätigt, so daß dieser weiter hochgekippt wird und Sand in den Vorratsbehälter
einfüllt. Es wäre aber auch denkbar, bei bekannter Fördergeschwindigkeit der Sand-Fördereinrichtung
die Hubvorrichtung in bestimmten Zeitabständen zu betätigen, so daß eine Füllstands-Meßvorrichtung
im Sand-Vorratsbehälter unnötig ist.
-
Über der oben offenen Mischvorrichtung endet nicht nur das Abwurfende
der Sand-Dosierschnecke, sondern auch das Abwurfende einer Dosierschnecke für Bindemittel
und ggf. weitere Zusätze, die z.B.
-
aus einem Silo oder dgl. herangefördert werden. Zu diesem Zweck weist
das andere Ende dieser Bindemittel-Dosierschnecke eine Anschlußvorrichtung auf,
durch welche sie mit dem Ausgabeende des Silos od.dgl. verbunden werden kann. Durch
eine Verschwenkbarkeit oder Verstellbarkeit der Bindemittel-Dosierschnecke -ist
eine gewisse Freiheit bei der Aufstellung der gesamten Vorrichtung im Bereich eines
solchen Silos gegeben.
-
Die Mischvorrichtung besitzt außerdem einen Anschluß zur Zuführung
des notwendigen Wassers. Vorteilhafterweise ist neben der0Mischvorrichtung auf dem
Gestell eine Wasserdosiereinrichtung angeordnet, durch welche das von einer Bau-Wasserleitung
herangeführte Wasser nicht nur exakt dosiert, sondern ggf. auch auf den notwendigen
Druck gebracht wird, der für die Einführung in die Mischvorrichtung erforderlich
ist.
-
Die Mischvorrichtung selbst ist in eine Vormischkammer und in eine
Feinmischkammer unterteilt, wobei in letzterer vorzugsweise eine
Wirbelrnischung
erfolgt. Hierdurch werden die vorgemischten Bestandteile vollständig homogen verteilt
und unmittelbar anschließend unter Schwerkrafteinwirkung der unter der Mischvorrichtung
angeordneten Gemisch-Förderpumpe zugeführt. Diese fördert das Gemisch dann an den
eigentlichen Einsatzort zur Verarbeitung. Infolge dieser sofort erfolgenden Weiterleitung
sind Entmischungs- und Absetzvor gänge prczdisch ausgeschlossen.
-
Wenn nach einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung auf dem
Gestell außerdem ein Energieerzeugungsaggregat, z.B.
-
ein Stromerzeuger oder ein Antriebsmotor mit Hydraulikpumpe, vorgesehen
ist, kann die Einrichtung völlig unabhängig von bauseitigen Anschlüssen arbeiten.
-
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beiliegenden
Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, und Fig. 3, 4 eine Rückansicht der Vorrichtung,
mit in die Betriebsstellung abgesenktem bzw. in die Transportstellung angehobenem
Sand-Vorratsbehälter.
-
Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer
Mischvorrichtung 1, einer direkt unter der Mischvorrichtung angeordneten Gemisch-Förderpumpe
2, einem Vorratsbehälter 3 für Sand, einer Wasserdosiervorrichtung 4 und einem Energieerzeugeraggregat
5.
-
Der Vorratsbehälter 3 für Sand steht mit der Mischvorrichtung 1 über
eine Dosier-Förderschnecke 6 in Verbindung, während auf nicht näher gekennzeichnete
Weise über der Mischvorrichtung 1 eine
Dosierschnecke 7 für die
Zuführung von Bindemitteln und dgl. gelagert ist. Die gesamte Vorrichtung ist auf
einem Gestell 8 angeordnet, das Räder 9 besitzt und über eine Deichsel 10 von einem
Fahrzeug geschleppt werden kann. An der Deichsel lo ist ein höheneinstellbares Spornrad
11 vorgesehen, das im abgekuppelten Zustand der Vorrichtung einen sicheren Stand
verleiht.
-
Der Vorratsbehälter 3 hat, von der Seite gesehen, einen im wesentlichen
dreieckigen Querschnitt und weist in der Nähe seines tiefsten Punktes eine Zubringerschnecke
31 auf, die entsprechend den Pfeilen in Fig. 2 den Sand in Richtung zum Aufnahmeende
der Dosier-Förderschnecke 6 fördert. Die Förderschnecke 6 ist an der Außenseite
des Vorratsbehälters 3 befestigt und steht mit dem Innenraum über eine Öffnung 32
in Verbindung. An der Unterseite des Vorratsbehälters 3 ist ein Standfuß 33 befestigt,
über den sich der Vorratsbehälter 3 in der in den Fig. 1 und 3 gezeigten abgesenkten
Arbeitsstellung auf dem Boden abstützt. Durch eine nicht gezeigte Seilwinde od.dgl.
kann der Vorratsbehälter 3 zusammen mit der Förderschnecke 6 in die in Fig. 4 gezeigte
Transportstellung angehoben werden.
-
Der obere Teil 34 der Seitenwände des Vorratsbehälters 3 ist über
Scharniere 35 nach außen verschwenkbar, um dadurch die Einfüll-Öffnung des Vorratsbehälters
3 an die Breite von Kippern oder 'kw-Ladebrücken anpassen zu können.
-
Ohne daß dies in der Zeichnung gezeigt wäre, kann an gegenüberliegenden
Wänden des Vorratsbehälters 3 je eine Öffnung vorgesehen sein, denen ein Fiillstands-Meßgerät,
z.B. eine Lichtschranke, zugeordnet ist. Dieses Füilstands-Meßgerät kann auf ein
Stesergerät wirken, durch welches die Hubspindel eines Kippers od.dgl. betätigbar
ist. Ein solcher Kipper kann so hinter dem Vorratsbehälter 3 stehen, daß sein Abwurfende
über der Einfüllöffnung des Vorratsbehälters 3 sich befindet. Hat die Sandmenge
in dem Vorratsbehälter 3 soweit abgenommen, daß die Lichtschranke nicht mehr unterbrochen
ist,
so gibt das damit verbundene Steuergerät an die Hubspindel-Vorrichtung
des Kippers ein Signal, durch welches diese die Kipperbrücke anhebt und weiteren
Sand in den Vorratsbehälter 3 einfüllt. Die Betätigung des Kippers wird dann wieder
unterbrochen, sobald die Sandfüllung die T ichtschranke unterbricht. Dadurch ist
es möglich, auch bei dem naturgemäß verhältnism;issig geringen Aufnahmevermögen
des Vorratsbehälters 3 einen unbeaufsichtigten kontinuierlichen Betrieb der Vorrichtung
zu gewährleisten.
-
Die Mischvorrichtung 1 ist, wie in Fig. 3 bei 11 gestrichelt angedeutet,
in eine Vormischkammer 12 und eine Wirbelmischkammer 13, in der eine Feinmischung
erfolgt, unterteilt. Der Antrieb des Wirbelmischgerätes ist mit 14 bezeichnet. An
den Ausgang der Wirbelmischkammer 13 ist die Gemisch-Förderpumpe 2 unmittelbar angeflanscht;
diese besitzt einen Anschluß 22, an dem eine Schlauchverbindung angeschlossen werden
l<ann, um das von der Pumpe geförderte Gemisch an den Einsatzort heranzubringen.
Die Förderleistung der Gemisch-Förderpumpe 2 ist stufenlos einstellbar, um eine
flexible Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse zu ermöglichen.
-
Hinter der Gemisch-Förderpumpe 2 ist auf dem Gestellrahmen 8 die Wasserdosiereinrichtung
4 befestigt. Diese steht, ohne daß dies näher gezeichnet wäre, über eine Verbindung
mit dem Innenraum der Mischvorrichtung 1 in Verbindung und enthält einen Durchflußmengenmesser,
der eine fein regulierbare Einstellung der benötigten ';7assermenge erlaubt.
-
Über der Einfüllöffnung der Misdvorrichtung 1 befindet sich weiterhin
das mit einem Rohrstutzen 71 versehene Abwurfende der Dosier-Förderschnecke 7 für
die Bindemittel, z.B. Zement. Diese Dosier-Förderschnecke 7 ist in dem gezeigten
Ausführungsbeispiel flexibel ausgebildet und weist an ihrem dem Abwurfende gegenüberliegenden
Ende einen Anschluß 72 auf, der zum Anschluß an einen Silonormflansch ausgebildet
ist. Anstelle der flexiblen Ausführung kann die
Dosierschnecke
7 auch starr, jedoch schwenkbar an der Mischvorrichtung 1 befestigt werden.
-
Das Energieerzeugungs-Aggregat 5 enthält einen Verbrennungsmotor 51
als Antrieb für einen nicht gezeigten Generator sowie für eine nicht gezeigte Hydraulikpumpe.
Der Generator dient der Versorgung von vorhandenen elektrischen Steuer- und Schalteinrichtungen
mit Strom; die Hydraulikpurnpe liefert Druckmedium für den Betrieb von Hydraulikmotoren,
die als Antrieb 61 für die Sand-Dosierschnecke 6, als Antrieb 73 für die Bindemittel-Dosierschnecke
7, als Antrieb 36 für die Zubringerschnecke 31, als Antrieb 21 für die Gemisch-Förderpumpe
2 und als Antrieb 15 für die Mischvorrichtung 1 vorgesehen sind. Alle diese Antriebe
sind stufenlos in ihrer Drehzahl verstellbar, um insbesondere für diejenigen Komponenten,
die eine Dosierfunktion haben, die je Zeiteinheit der Mischvorrichtung 1 zugeführten
Bestandteilsmengen beliebig einstellen zu können.
-
versteht sich versfeht sich von selbst, daß anstelle der genannten
Hydroantriebe auch entsprechend steuerbare elektrische Antriebe einsetzbar sind.
-
In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind für die Zudosierung
von Sand und Bindemitteln Förderschnecl<en 6 bzw. 7 vorgesehen. Es versteht sich
jedoch, daß für den Fall weiterer Zusätze, z.B. Verflüssiger od dgl., die in weiteren
Behältern oder Silos enthalten sind, hierfür zusätzliche Dosier-Förderschnecken
vorgesehen sind, um die kontinuierliche Zuführung zur Mischvorrichtung 1 zu gewährleisten.
Hierzu ist es zweckmässig, an der Vorrichtung, z.ß. an dem Gestellrahmen 8 oder
an der Mischvorrichtung 1, Haltevorrichtungen vorzusehen, an denen bei Bedarf zusätzliche
Förderschnecken, die ebenfalls an ihrem Anschlußende mit einer Anschlußvorrichtung
für Silos od.dgl. versehen sind, befestigt werden können.