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DE3247233A1 - Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung eines gemisches aus sand, bindemitteln, wasser und ggf. weiteren zusaetzen fuer die verarbeitung zu estrich, insbesondere fliessestrich - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung eines gemisches aus sand, bindemitteln, wasser und ggf. weiteren zusaetzen fuer die verarbeitung zu estrich, insbesondere fliessestrich

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DE3247233A1
DE3247233A1 DE19823247233 DE3247233A DE3247233A1 DE 3247233 A1 DE3247233 A1 DE 3247233A1 DE 19823247233 DE19823247233 DE 19823247233 DE 3247233 A DE3247233 A DE 3247233A DE 3247233 A1 DE3247233 A1 DE 3247233A1
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DE
Germany
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sand
mixture
mixing device
storage container
mixing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823247233
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAINBAU ESTRICH FUSSBODEN
Original Assignee
MAINBAU ESTRICH FUSSBODEN
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Filing date
Publication date
Application filed by MAINBAU ESTRICH FUSSBODEN filed Critical MAINBAU ESTRICH FUSSBODEN
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Publication of DE3247233A1 publication Critical patent/DE3247233A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C9/00General arrangement or layout of plant
    • B28C9/04General arrangement or layout of plant the plant being mobile, e.g. mounted on a carriage or a set of carriages
    • B28C9/0481General arrangement or layout of plant the plant being mobile, e.g. mounted on a carriage or a set of carriages with means for loading the material from ground level to the mixing device, e.g. with an endless conveyor or a charging skip

Landscapes

  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung eines Gemisches aus Sand,
  • Bindemitteln, Wasser und ggf. weiteren Zusätzen fiir die Verarbeitung zu Estrich, insbesondere Fließestrich Die Herstellung von Estrich ist ausgesprochen arbeitsaufwendig und erfordert Präzision und grosse Sorgfalt, insbesondere bezüglich der Zusammensetzung des Ausgangsmaterials.Selbstnivellierender Fließestrich (vgl. z.B. DE-PS 19 66 658) hat diesbezüglich bereits einen erheblichen Fortschritt gebracht, weil bei der Verlegung, d.h. bei der Auftragung der weitgehend flüssigen Fließestrichmasse nicht mehr arbeitsaufwendig auf die Erzeugung des einwandfreien Nivellements geachtet werden muß. Jedoch ist bisher auch bei Fließestrich die im Prinzip mögliche Zeit- und Arbeitseinsparung nicht voll zur Wirkung gekommen, weil die den Estrichmörtel bildenden Ausgangsmaterialien noch immer einzeln eingebracht werden. So ist es bis heute üblich, die zur Herstellung des Estrichmörtels notwendigen Bestandteile, wie Wasser, Bindemittel, Sand und ggf. weitere Zusätze an der Baustelle in dem erforderlichen Verhältnis einzeln in die Mischmaschine einzugeben, zu vermischen und anschließend an den Verarbeitungsort zu fördern. Dabei ist die Aufgabe des Bindemittels aus Säcken lästig und ungesund (Staubentwicklung) und sehr arbeitsaufwendig. Vor allem aber ist das Zuschaufeln des Sandes sehr anstrengend und ermüdend und daher lohnintensiv. Außerdem bedarf es infolge der genauen Einhaltung der Anteile an Zuschlagstoffen einer besonderen Sorgfalt bei der Zugabe, die mit zunehmender Ermüdung der Arbeiter häufig beeinträchtigt ist.
  • Es ist zwar bei der Verlegung von Fließestrich schon bekannt, mit Ausnahme von \Wasser alle übrigen Bestandteile getrocknet und vorgemischt an die Baustelle zu liefern, so daß der Zusammensetzung dieser Bestandteile keine besondere Sorgfalt mehr gewidmet werden muß. Auch hierbei wird jedoch eine wesentliche Zeit-, Arbeits- und Kosteneinsparung nicht erzielt, weil diese Aufwendung als Vorleistung im h.*lischwelk getätigt wird und das Trockengemisch entsprechend kostspielig ist.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Vorgangsweise besteht außerdem darin, daß schon beim Transport des vorbereiteten Trockengemisches, aber auch bei der Füllung und Aufbewahrung im Silo Entrnischungsvorgänge stattfinden, die zu ungleichmässiger Qualität des hergestellten Fließestrichgemisches und damit auch des Estrichbodens führen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Herstellung und Aufbereitung desAusgangsmaterials für die Verlegung von Estrich, insbesondere Fließestrich, so auszuführen, daß bei gleichbleibender Qualität und Homogenität des Gemisches eine erhebliche Zeit- und Arbeitseinsparung ermöglicht wird.
  • Verfahrensmässig wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Bestandteile des Gemisches, nämlich Sand, Bindemittel und ggf. weitere Zusätze sowie Wasser, in den für die Verarbeitung notwendigen Anteilen jeweils kontinuierlich in eine Mischvorrichtung eindosiert und gemischt werden und daß das Gemisch unmittelbar anschließend an den Verarbeitungsort gepumpt wird. Dabei werden die Bindemittel und ggf.
  • die Zusätze aus Silos abgezogen, der Sand aber z.B. von einem Kipperfa'nrzeug direkt in einen mit einer Förderschnecke ausgestatteten Auffang- oder Vorratsbehälter geleert, so daß das zeit-, a rbeits- und daher kostenaufwendige Einschaufeln entfällt.
  • Im einzelnen ist die Vorrichtting zur Lösung der gestellten Aufgabe gekennzeichnet durch eine auf einem transportablen Gestell angeordnete Einheit hestehend aus einer Mischvorrichtung, einem Vorratsbehälter für Sand, einer den Vorratsbehälter mit der Mischvorrichtung verbindenden Dosier-Fördereinrichtung für Sand, einer Dosier-Fördereinrichtung für Bindemittel, die Fin-nends an die Mischvorrichtung angeschlossen ist uncl an ihrem anderen Ende eine Anschlußvorrichtung zum Anschluß an ein Silo od.dgl. aufweist, einem Dosiar-'?'/asseranschluß zu der Mischvorrichtung und einer mit dem Austragende der Mischvorrichtung verbundenen Gemisch-Förderpumpe.
  • Die Erfindung geht somit von dem Gedanken ab, eine Vormischung einzelner rroSnBestandteile des letztendlich für die Verlegung erforderlichen Gemisches vorzunehmen. Vielmehr erfolgt die Mischung unmittelbar an Ort und Stelle, nämlich auf der Baustelle, wobei die einzelnen Bestandteile nicht chargenweise gemischt und dann ausgetragen werden, sondern durch eine entsprechende Einrichtung kontinuierlich im Durchlaufverfahren zusammengeführt und gemischt werden und das Gemisch kontinuierlich an den Einsatzort gepumpt wird. Durch die Verwendung von Dosier-Fördereinrichtungen für die Bindemittel, z.B. den Zement, das Wasser und den Sand können die notwendigen Anteile des Gemisches fortwährend genau eingehalten werden, so daß von der Zusammensetzung her eine gleichbleibende Qualität gewährleistet ist. Da außerdem das Gemisch an Ort und Stelle aus den einzelnen Bestandteilen erzeugt wird, können Entmischungsvorgänge, die einen Mangel an dem einen oder anderen Bestandteil zur Folge haben könnten, nicht auftreten. Auch Arbeitszeit wird eingespart, weil der Sand nicht wie bisher von entsprechenden Arbeitskräften in die Mischvorrichtung eingeschaufelt werden muß, sondern durch eine entsprechende Dosier-Fördereinrichtung aus einem Sand-Vorratsbehälter kontinuierlich zugeführt wird. Dadurch werden die t<osten beträchtlich gesenkt.
  • Durch die transportable Ausbildung der gesamtenVorrichtung, die zweckmässigerweise auf einem als Anhänger ausgebildeten Gestell verfahrbar ist, kann die Vorrichtung ohne weiteres an jeden gewünschten Platz an der Baustelle verbracht werden.
  • Die Qualität und Homogenität des Gemisches kann dadurch verbessert werden, daß der Mischvorgang in eine Vormischung und eine Feinmischung unterteilt wird.
  • Nach einer zweckmässigen Ausgestaltung der Vorrichtung ist vorgesehen, daß der sich am hinteren Ende der Gesamteinrichtung befindende und daher der Füllung leicht zugängliche Sand-Vorratsbehälter unterhalb der Mischvorrichtung angeordnet ist und eine Dosier-Fördereinrichtung in Form einer mit ihrem Abwurfende über einer Einführöffnung der Mischvorrichtung befindlichen Förderschnecke enthält. Die Förderschnecke ist zum Zweck der Einstellung der Dosierung drehzahl-steuerbar. Es braucht somit nur dafür gesorgt zu werden, daß der Sand-Vorratsbehälter stets eine ausreichende Sandmenge enthält; die kontinuierliche Zuführung und exakte Dosierung erfolgt durch die Dosier-Förderschnecke.
  • Dieser ist nach einer zweckmässigen Ausbildung eine horizontal im Sand-Vorratsbehälter angeordnete Zubringer schnecke zugeordnet, die es gestattet, den Vorratsbehälter bis auf geringste Restmengen zu leeren. Zu diesem Zweck verjüngt sich außerdem der Sand-Vorratsbehälter nach unten im Querschnitt dreieckförmig.
  • Um das transportable oder fahrbare Gestell, auf dem die Gesamteinrichtung angeordnet ist, von dem nicht unerheblichen Gewicht des in den Sand-Vorratsbehälter einzufüllenden Sandes zu entlasten, ist dieser zweckmässigerweise zwischen einer angehobenen Transportstellung und einer auf den Boden abgesenkten Betriebsstellung verstellbar. Dies kann mit einer einfachen Seilwinde geschehen, durch die der mit der Dosier-Förderschnecke zweckmässigerweise zu einer Einheit verbundene Behälter abgesenkt und angehoben werden kann. Vorteilhafterweise sind die Seitenwände des Sandbehälters nach außen ausschwenkbar auf eine Breite, die z.B. der Breite der Kippbrücke eines LkW oder dessen Anhängers entspricht. Hierdurch kann der Sandbehälter unmittelbar von einem solchen Kipper aus gefüllt werden.
  • Nach einer besonderen Ausgestaltung kann überdies daran gedacht sein, einen Kipper (vorzugsweise einen Anhänger) neben dem Sand-Vorratsbehälter so aufzustellen, daß das Kippende sich über der Einfüllöffnung des Sand-Vorratsbehälters befindet. Der Sand-Vorratsbehälter kann dann eine Füllstands-Meßvorrichtung (Fotozelle od.dgl.) enthalten, durch die die Hubvorrichtung des Kippers betätigbar und steuerbar ist. Sinkt infolge der kontinuierlichen Zuförderung von Sand zur Mischvorrichtung der Füllstand im Sand-Vorratsbehälter unter ein bestimmtes Maß, so wird dies durch die Füllstands-Meßvorrichtung signalisiert und dadurch die Hubvorrichtung für den Kipper betätigt, so daß dieser weiter hochgekippt wird und Sand in den Vorratsbehälter einfüllt. Es wäre aber auch denkbar, bei bekannter Fördergeschwindigkeit der Sand-Fördereinrichtung die Hubvorrichtung in bestimmten Zeitabständen zu betätigen, so daß eine Füllstands-Meßvorrichtung im Sand-Vorratsbehälter unnötig ist.
  • Über der oben offenen Mischvorrichtung endet nicht nur das Abwurfende der Sand-Dosierschnecke, sondern auch das Abwurfende einer Dosierschnecke für Bindemittel und ggf. weitere Zusätze, die z.B.
  • aus einem Silo oder dgl. herangefördert werden. Zu diesem Zweck weist das andere Ende dieser Bindemittel-Dosierschnecke eine Anschlußvorrichtung auf, durch welche sie mit dem Ausgabeende des Silos od.dgl. verbunden werden kann. Durch eine Verschwenkbarkeit oder Verstellbarkeit der Bindemittel-Dosierschnecke -ist eine gewisse Freiheit bei der Aufstellung der gesamten Vorrichtung im Bereich eines solchen Silos gegeben.
  • Die Mischvorrichtung besitzt außerdem einen Anschluß zur Zuführung des notwendigen Wassers. Vorteilhafterweise ist neben der0Mischvorrichtung auf dem Gestell eine Wasserdosiereinrichtung angeordnet, durch welche das von einer Bau-Wasserleitung herangeführte Wasser nicht nur exakt dosiert, sondern ggf. auch auf den notwendigen Druck gebracht wird, der für die Einführung in die Mischvorrichtung erforderlich ist.
  • Die Mischvorrichtung selbst ist in eine Vormischkammer und in eine Feinmischkammer unterteilt, wobei in letzterer vorzugsweise eine Wirbelrnischung erfolgt. Hierdurch werden die vorgemischten Bestandteile vollständig homogen verteilt und unmittelbar anschließend unter Schwerkrafteinwirkung der unter der Mischvorrichtung angeordneten Gemisch-Förderpumpe zugeführt. Diese fördert das Gemisch dann an den eigentlichen Einsatzort zur Verarbeitung. Infolge dieser sofort erfolgenden Weiterleitung sind Entmischungs- und Absetzvor gänge prczdisch ausgeschlossen.
  • Wenn nach einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung auf dem Gestell außerdem ein Energieerzeugungsaggregat, z.B.
  • ein Stromerzeuger oder ein Antriebsmotor mit Hydraulikpumpe, vorgesehen ist, kann die Einrichtung völlig unabhängig von bauseitigen Anschlüssen arbeiten.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beiliegenden Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, und Fig. 3, 4 eine Rückansicht der Vorrichtung, mit in die Betriebsstellung abgesenktem bzw. in die Transportstellung angehobenem Sand-Vorratsbehälter.
  • Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Mischvorrichtung 1, einer direkt unter der Mischvorrichtung angeordneten Gemisch-Förderpumpe 2, einem Vorratsbehälter 3 für Sand, einer Wasserdosiervorrichtung 4 und einem Energieerzeugeraggregat 5.
  • Der Vorratsbehälter 3 für Sand steht mit der Mischvorrichtung 1 über eine Dosier-Förderschnecke 6 in Verbindung, während auf nicht näher gekennzeichnete Weise über der Mischvorrichtung 1 eine Dosierschnecke 7 für die Zuführung von Bindemitteln und dgl. gelagert ist. Die gesamte Vorrichtung ist auf einem Gestell 8 angeordnet, das Räder 9 besitzt und über eine Deichsel 10 von einem Fahrzeug geschleppt werden kann. An der Deichsel lo ist ein höheneinstellbares Spornrad 11 vorgesehen, das im abgekuppelten Zustand der Vorrichtung einen sicheren Stand verleiht.
  • Der Vorratsbehälter 3 hat, von der Seite gesehen, einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt und weist in der Nähe seines tiefsten Punktes eine Zubringerschnecke 31 auf, die entsprechend den Pfeilen in Fig. 2 den Sand in Richtung zum Aufnahmeende der Dosier-Förderschnecke 6 fördert. Die Förderschnecke 6 ist an der Außenseite des Vorratsbehälters 3 befestigt und steht mit dem Innenraum über eine Öffnung 32 in Verbindung. An der Unterseite des Vorratsbehälters 3 ist ein Standfuß 33 befestigt, über den sich der Vorratsbehälter 3 in der in den Fig. 1 und 3 gezeigten abgesenkten Arbeitsstellung auf dem Boden abstützt. Durch eine nicht gezeigte Seilwinde od.dgl. kann der Vorratsbehälter 3 zusammen mit der Förderschnecke 6 in die in Fig. 4 gezeigte Transportstellung angehoben werden.
  • Der obere Teil 34 der Seitenwände des Vorratsbehälters 3 ist über Scharniere 35 nach außen verschwenkbar, um dadurch die Einfüll-Öffnung des Vorratsbehälters 3 an die Breite von Kippern oder 'kw-Ladebrücken anpassen zu können.
  • Ohne daß dies in der Zeichnung gezeigt wäre, kann an gegenüberliegenden Wänden des Vorratsbehälters 3 je eine Öffnung vorgesehen sein, denen ein Fiillstands-Meßgerät, z.B. eine Lichtschranke, zugeordnet ist. Dieses Füilstands-Meßgerät kann auf ein Stesergerät wirken, durch welches die Hubspindel eines Kippers od.dgl. betätigbar ist. Ein solcher Kipper kann so hinter dem Vorratsbehälter 3 stehen, daß sein Abwurfende über der Einfüllöffnung des Vorratsbehälters 3 sich befindet. Hat die Sandmenge in dem Vorratsbehälter 3 soweit abgenommen, daß die Lichtschranke nicht mehr unterbrochen ist, so gibt das damit verbundene Steuergerät an die Hubspindel-Vorrichtung des Kippers ein Signal, durch welches diese die Kipperbrücke anhebt und weiteren Sand in den Vorratsbehälter 3 einfüllt. Die Betätigung des Kippers wird dann wieder unterbrochen, sobald die Sandfüllung die T ichtschranke unterbricht. Dadurch ist es möglich, auch bei dem naturgemäß verhältnism;issig geringen Aufnahmevermögen des Vorratsbehälters 3 einen unbeaufsichtigten kontinuierlichen Betrieb der Vorrichtung zu gewährleisten.
  • Die Mischvorrichtung 1 ist, wie in Fig. 3 bei 11 gestrichelt angedeutet, in eine Vormischkammer 12 und eine Wirbelmischkammer 13, in der eine Feinmischung erfolgt, unterteilt. Der Antrieb des Wirbelmischgerätes ist mit 14 bezeichnet. An den Ausgang der Wirbelmischkammer 13 ist die Gemisch-Förderpumpe 2 unmittelbar angeflanscht; diese besitzt einen Anschluß 22, an dem eine Schlauchverbindung angeschlossen werden l<ann, um das von der Pumpe geförderte Gemisch an den Einsatzort heranzubringen. Die Förderleistung der Gemisch-Förderpumpe 2 ist stufenlos einstellbar, um eine flexible Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse zu ermöglichen.
  • Hinter der Gemisch-Förderpumpe 2 ist auf dem Gestellrahmen 8 die Wasserdosiereinrichtung 4 befestigt. Diese steht, ohne daß dies näher gezeichnet wäre, über eine Verbindung mit dem Innenraum der Mischvorrichtung 1 in Verbindung und enthält einen Durchflußmengenmesser, der eine fein regulierbare Einstellung der benötigten ';7assermenge erlaubt.
  • Über der Einfüllöffnung der Misdvorrichtung 1 befindet sich weiterhin das mit einem Rohrstutzen 71 versehene Abwurfende der Dosier-Förderschnecke 7 für die Bindemittel, z.B. Zement. Diese Dosier-Förderschnecke 7 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel flexibel ausgebildet und weist an ihrem dem Abwurfende gegenüberliegenden Ende einen Anschluß 72 auf, der zum Anschluß an einen Silonormflansch ausgebildet ist. Anstelle der flexiblen Ausführung kann die Dosierschnecke 7 auch starr, jedoch schwenkbar an der Mischvorrichtung 1 befestigt werden.
  • Das Energieerzeugungs-Aggregat 5 enthält einen Verbrennungsmotor 51 als Antrieb für einen nicht gezeigten Generator sowie für eine nicht gezeigte Hydraulikpumpe. Der Generator dient der Versorgung von vorhandenen elektrischen Steuer- und Schalteinrichtungen mit Strom; die Hydraulikpurnpe liefert Druckmedium für den Betrieb von Hydraulikmotoren, die als Antrieb 61 für die Sand-Dosierschnecke 6, als Antrieb 73 für die Bindemittel-Dosierschnecke 7, als Antrieb 36 für die Zubringerschnecke 31, als Antrieb 21 für die Gemisch-Förderpumpe 2 und als Antrieb 15 für die Mischvorrichtung 1 vorgesehen sind. Alle diese Antriebe sind stufenlos in ihrer Drehzahl verstellbar, um insbesondere für diejenigen Komponenten, die eine Dosierfunktion haben, die je Zeiteinheit der Mischvorrichtung 1 zugeführten Bestandteilsmengen beliebig einstellen zu können.
  • versteht sich versfeht sich von selbst, daß anstelle der genannten Hydroantriebe auch entsprechend steuerbare elektrische Antriebe einsetzbar sind.
  • In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind für die Zudosierung von Sand und Bindemitteln Förderschnecl<en 6 bzw. 7 vorgesehen. Es versteht sich jedoch, daß für den Fall weiterer Zusätze, z.B. Verflüssiger od dgl., die in weiteren Behältern oder Silos enthalten sind, hierfür zusätzliche Dosier-Förderschnecken vorgesehen sind, um die kontinuierliche Zuführung zur Mischvorrichtung 1 zu gewährleisten. Hierzu ist es zweckmässig, an der Vorrichtung, z.ß. an dem Gestellrahmen 8 oder an der Mischvorrichtung 1, Haltevorrichtungen vorzusehen, an denen bei Bedarf zusätzliche Förderschnecken, die ebenfalls an ihrem Anschlußende mit einer Anschlußvorrichtung für Silos od.dgl. versehen sind, befestigt werden können.

Claims (13)

  1. Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung eines Gemisches aus Sand, Bindemitteln, Wasser und ggf. weiteren Zusätzen für die Verarbeitung zu Estrich, insbesondere Fließestrich ~P a t e nt an s p rü c h e 1. Verfahren zur Herstellung und Aufbereitung eines Gemisches aus Sand, Bindemitteln, Wasser und ggf. weiteren Zusätzen für die Verarbeitung zu Estrich, insbesondere Fließestrich, dadurch gekennzeichnet, daß Sand, Bindemittel und ggf. die weiteren Zusätze sowie Wasser in den für die Verarbeitung notwendigen Anteilen jeweils kontinuierlich in eine Mischvorrichtung eindosiert und gemischt werden und daß das Gemisch unmittelbar anschließend kontinuierlich an den Verarbeitungsort gepumpt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile des Gemisches zunächst in einer ersten Mischstufe vorgemischt und in einer zweiten Mischstufe feingemischt werden.
  3. 3. Vorrichtung zur Herstellung und Aufbereitung eines Gemisches aus Sand, ßindemitteln, Wasser und ggf. weiteren Zusätzen für die Verarbeitung zu Estrich, insbesondere Fließestrich, zur Durchführung des Verfahrens nach einem d-r Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch eine auf einem transportablen Gestell (8) angeordnete Einheit bestehend aus einer Mischvorrichtung (1), einem Vorratsbehälter (3) für Sand, einer den Vorratsbehälter (3) mit der Mischvorrichtung (1) verbindenden Dosier-Fördereinrichtung (6) für Sand, einer Dosier-Fördereinrichtung (7) für Bindemittel, die mit einem Ende der Mischvorrichtung (1) zugeordnet ist und an ihrem anderen Ende eine Anschlußvorrichtung (72) zum Anschluß an ein Silo od.dgl. aufweist, einen Dosier-0!!ass an an der Mischvorrichtung (1) und aus einer mit dem Austragende der Mischvorrichtung (1) verbundenen Gemisch-Förderpumpe (2).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sand-Vorratsbehälter (3) hinter und unterhalb der Mischvorrichtung (1) angeordnet ist und die Dosier-Fördereinrichtung (f;) für Sand eine in den Sand-Vorratsbehälter (3) ragende und mit ihrem Abwurfende über einer Einführöffnung der Mischvorrichtung (1) befindliche drehzahlsteuerbare Förderschnecke ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sand-Vorratsbehälter (3) eine horizontal liegende, dem Einzugende der Förderschnecke (6) zugeordnete Zubringerschnecke (31) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sand-Vorratsbehälter (3) zusammen mit der Förderschnecke aus aus einer angehobenen Transportstellung in eine Betriebsstellung auf den Boden absenkbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, da(3 die Seitenwände (34) des Sand-Vorratsbehälters (3) zum Zweck der .iire'ten Befüllbarkeit aus einem Kipper od.dl. aisschwenkbar sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gemisch-Förderpumpe (2) unter der Mischvorrichtung (1) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischvorrichtung (1) in eine Vormischkammer (12) und eine Feinmischkammer (13) unterteilt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosier-Fördereinrichtung (7) für Bindemittel eine drehzahlsteuerbare Förderschnecke ist, die verstellbar über der Mischvorrichtung (1) befestigt ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gestell (8) ein Stromerzeugeraggregat (5) oder ein Motor (51) mit einer Hydropumpe angeordnet ist, und die Fördereinrichtungen (6, 7, 31) und die Mischvorrichtung (1) elektrische bzw. hydraulische Antriebe (61, 72, 36, 21, 14, 15) aufweisen.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (8) mit Rädern (9) versehen und als Anhänger ausgebildet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sand-Vorratsbehälter (3) ein Kippbehälter zugeordnet ist, dessen Schüttende sich über der Einfüllöffnung des Sand-Vorratsbehälters (3) befindet, daß der Sand-Vorratsbehälter (3) ein Füllstands-Meßgerät enthält, und daß eine Hubeinrichtung des Kippbehälters durch Signale des Füllstands-Meßgerätes steuerbar ist.
DE19823247233 1982-12-21 1982-12-21 Verfahren und vorrichtung zur aufbereitung eines gemisches aus sand, bindemitteln, wasser und ggf. weiteren zusaetzen fuer die verarbeitung zu estrich, insbesondere fliessestrich Withdrawn DE3247233A1 (de)

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