DE3247197A1 - Elektrisch programmierbare und loeschbare speicherzelle - Google Patents
Elektrisch programmierbare und loeschbare speicherzelleInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/60—Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch programmierbare und löschbare Speicherzelle mit schwimmender Gate-Zone
an einem Halbleiterbauelement von einem Leitfähigkeitstyp.
· ·
Es sind bereits Halbleiter-Speicherzellen bekannt, bei denen Feldeffekttransistoren benutzt werden, die auf
einem Substrat so ausgebildet sind, daß mit ihrer Hilfe der Stromfluß durch eine Kanalzone zwischen einer Source-
und einer Drain-Zone gesteuert wird. Eine Steuergate-Zone
oder -elektrode überlagert eine schwimmende Gate-Zone, die ihrerseits die Kanalzone überlagert. Um die Zelle
zu lesen, wird die Steuergateelektrode aufgeladen (und zwar positiv im Falle.einer N-Kanalvorrichtung), um
Elektronen in den Kanal zu ziehen und den Stromfluß zu ermöglichen. Dieser Effekt kann jedoch durch die zwischen
der Kanalzone und.der Steuergate-Zone gelegene
schwimmende Gate-Zone blockiert werden. Die schwimmende
Gate-Zone beeinflußt den Stromfluß in dem Kanal als Funktion der auf der schwimmenden Gate-Zone festgehaltenen
Ladung. Die Speicherzelle wird dadurch programmiert, daß Ladungsträger über einen Tunnel auf die schwimmende
Gate-Zone oder von dieser weggebracht werden, und zwar mit Hilfe des Anlegens geeigneter elektrischer Felder,
die an sorgfältig bemessenen dünnen Oxidschichten wirken, deren Dicke und Größe für eine richtige Arbeitsweise kritisch
von Wichtigkeit sind.
— O ""
Bei diesen Speicherzellen müssen zahlreiche Konstruktionserfordernisse
eingehalten werden.Oft stehen diese Erfordernisse von Hause aus in einem Widerspruch
zueinander. Z.B. wirken die schwimmenden Gate-Zonen mit elektrischen Feldern auf den.Kanal ein und müssen daher
mit dem Kanal kapazitiv gekoppelt sein. Es ist wichtig, daß diese Kapazität wohlbekannt und voraussehbar ist,
damit ein verläßlicher und stetiger Betrieb gewährleistet werden kann. Jedoch sind die dünnen Oxidschichten, wenn
ein Tunnelvorgang stattfindet, in dieser Hinsicht notorisch und unberechenbar,-weil sie außerordentlich dünn
sind, in aller Regel noch dünner als 200 A. Ihre Dünnheit verstärkt noch ihren Anteil an der Gesamtkapazität,
während sie gleichzeitig die Größe dieses Anteils unberechenbar macht. .Es kommt hinzu, daß die dünnen Oxidtunnelbereiche
infolge ihrer Schwäche mechanisch sehr zerbrechlich sind, so daß leicht durch irgendwelche äußeren
Beanspruchungen, die sie bei der Herstellung erfahren, Fehlerstellen auftreten können.
Eine solche bekannte Speicherzelle ist in dem U.S.Patent' 4, 162,504 beschrieben. In diesem Patent wird die
Verwendung einer schmaleren schwimmenden Gate-Zone vorgeschlagen,
die sich nicht vollständig über den Kanalbereich erstreckt und auf diese Weise eine Ausrichtung mit
den Rändern von Source- und Drain-Zone vermeidet. Die Gate-Zone wird dadurch von einem möglichen Lavinendurch-
bruch an dem Übergang getrennt. Diese Lösung ist jedoch
nicht befriedigend, weil eine ungenügende kapazitive Kopplung zwischen der schwimmenden und der steuernden
Gate-Zone bei den praktisch in Betracht kommenden Zellengrößen besteht. Auch erstreckt sich das dünne Oxid gemeinsam
mit der schwimmenden Gate-Zone, was, wie noch . zu erörtern sein wird, zu beanstanden ist.
Ein weiterer bereits bekannter Vorschlag ist in dem U.S.-Patent 4,203,158, insbesondere Spalte 1, Zeile
66, beschrieben. Er besteht darin, die dünne Tunneloxidfläche auf einen kleinen Bruchteil der Gesamtfläche der
Vorrichtung zu begrenzen, indem er in eine "dritte Zone" bewegt wird. Es werden noch verschiedene andere Ausführungsformen
mit unterschiedlichen Lagen für diese dritte Zone vorgeschlagen, die aber alle mit einigen Schwierigkeiten
verbunden sind. Z.B. ist in Fig. 1 die dritte Zone 14a an einem PN-Übergang angeordnet, weswegen sie
dem in der U.S.-Patentschrift 4,162,504 erörterten Problem
des lavinenartigen Durchbruchs unterworfen ist. In Fig. 1 ist eine andere Stelle 36 für die dritte Zone in
Betracht gezogen, aber wiederum an einem PN-Übergang, der möglicherweise einem lavinenartigen Durchbruch ausgesetzt
sein kann. Außerdem würde diese Anordnung eine Vergrößerung der Zelle mit sich bringen. Wie angegeben, ist die
Zelle nicht in der. Lage, ausgelöscht zu werden, ohne eine vierte elektrische Verbindung zu der Zone 36 hinzu-
zufügen, welche die Zelle tatsächlich sehr groß machen
würde. In den Fig. 3 und 4 wird die Möglichkeit noch ■ einer anderen räumlichen Anordnung der dritten Zone
vorgeschlagen, wiederum in einer räumlichen Lage nahe den beiden übergängen sowie auch längs der Seiten des
aktiven Kanals, der dem Feldoxid zunächst gelegen ist (Spalte 6, Zeilen 5-21) und damit in einer Lage, die
gleichfalls, wie später noch näher zu erläutern sein wird, zu beanstanden ist. Schließlich beschreibt das
U.S.-Patent 4,203,158 noch die bevorzugte und vielleicht
schlechteste räumliche Anordnung der dritten Zone in Fig. 5, nämlich versetzt zu der Seite an der Zone 60.
Die gegenüber einer Seite versetzte Zone 60 hat zur Folge, daß die ganze Speicherzelle bedeutend größer wird,
womit die Dichte der Komponenten auf dem Plättchen verringert und größere Plättchen notwendig werden. Störend
ist auch der Umstand, daß die Kanten der dünnen Oxidschicht durch die Kanten des Feldoxids (Spalte 7, Zeilen
63-67) bestimmt werden, was viele Probleme aufwirft.
Zunächst ist die Kante der Feldoxidschicht ein Bereich hoher mechanischer Spannung, welche die zerbrechliche
dünne Oxidschicht verschlechtern und Unsicherheiten der Leistungsfähigkext einführen kann. Zweitens sind oft
spurenartige Mengen von Siliziumnitrid an der Kante des Feldoxids von früheren Arbeitsvorgängen verblieben,
wodurch die Qualität des dünnen Oxids an dieser Stelle verschlechtert wird. Drittens ist die tatsächliche Lage
• ': V* Γ: S 32Α71
der Feldoxidkante schlechter kontrollierbar, worauf sich zusätzliche Unsicherheiten hinsichtlich der Größe der
dünnen Oxidfläche ergeben.
Noch weitere Schwierigkeiten ergeben sich, wenn gemaß
dem U.S.-Patent 4,203,158 die beiden Polysiliziümschichten für die Gate-Linie 52 in Fig. 12 geätzt werden.-Durch
diesen Ätzvorgang werden unvermeidlich die Ränder der empfindlichen und zerbrechlichen dünnen Oxidschicht
angegriffen. Dieses Problem ist so schwerwiegend, daß es sogar in Spalte 9 des U.S.-Patents 4,203,158 erwähnt
wird, wo ein "blanket", also eine Decke vorgeschlagen
wird, um die dünne Oxidschicht während der nachfolgenden Arbeitsgänge des Herstellungsverfahrens zu schützen.
Durch die Erfindung werden alle vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten vermieden.
Erfindungsgemäß wird ein einstufiger Ätzprozeß vorgenommen, um eine dünne Oxidtunnelzone zu schaffen und
räumlich zu bestimmen, deren Grenzen innerhalb der Grenzen beider Feldoxidschichten sowie der Ränder überlagernden
Gate-Zonen liegen und diesen gegenüber versetzt sind. Diese innere räumliche Lage wird dadurch herbeigeführt,
daß eine einzigartige kompakte "in line layout"-Geometrie mit zwei Teilen zu der schwimmenden Gate-Zone angewendet
wird, wobei die beiden Teile miteinander auf zwei Wegen verbunden sind, die auf je einer Seite des Stromweges
von der Source-Zone zu der Drain-Zone angeordnet sind.
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Der eine Teil der Gate-Zone arbeitet oberhalb der Kanalzone
als Speichertransistor, während der andere Teil die Tunnelgone enthält. Durch dieses layout wird eine
hohe Zellenpackungsdiehte und zugleich eine Trennung
der dünnen Oxidzone von den Bereichen nachteiliger mechanischer
und elektrischer Beanspruchung erreicht. Außerdem wird das dünne Oxid gegen spätere, die Ränder
oder Kanten verschlechternde Ätzstufen-geschützt. Weiterhin
ist die absolute Größe der dünnen Oxidzone bei*=
ser vorauisagbar, wodurch ein höherer Produktionsausstoß und eine verbesserte Leistungsfähigkeit erreicht
warden.
Im folgenden 1st die Irflndung anhand der leiehnun=
gen erläutert. Is ieigen
Fig. 1 ein typisches Ausführungsbeispiel
einer Speicherzelle gemäß der Erfindung,
Fig.. 2 eine ·auseinandergebogene Grundrißansieht
zweier fellen von Flg. 1 bei Hervorhebung von deren unterlehilidliehen Sehiehtelementen,
Fig. 2A und 2B Seitenschnittanslehten des
wesentlichen AuEbauei von Fig. 2 mit Blickrichtung auf
die Sehnittebenen A=A und B=B von Fig. 2,
Flg. 3A - SA veranschaulichen die verschiede=
ι
nen Stufen bei der Herstellung der Vorrichtung im Schnitt mit Blickrichtung auf die der Fig. 2A entsprechende Schnitt= ibtnt und
nen Stufen bei der Herstellung der Vorrichtung im Schnitt mit Blickrichtung auf die der Fig. 2A entsprechende Schnitt= ibtnt und
Pig. 3B bis 6B die gleichen, entsprechend
numerierten Stufen der Anordnung bei der Herstellung wie die Fig. 3A bis 6A, jedoch mit Blickrichtung auf
die der Pig. 2B entsprechende Schnittebene. In Fig. 1 ist schematisch eine typische Speicherzelle
mit einer Source-Zone 10 vom N+ Typ und einer Drain-Zone 12 vom N+ Typ dargestellt, die voneinander
durch eine Kanalzone 14 vom P-Typ getrennt sind. Die Zonen 10, 12 und 14 sind in Fig. 1 gestrichelt angedeutet.
Der Stromfluß in dem Kanal 14 wird durch eine schwimmende Gate-Zone 16 beeinflußt, die mit einem
ersten Teil 18 den Kanal 14 überlagert, so daß ein Speichertransistor gebildet wird und mit einem zweiten
Teil 20 innerhalb dessen eine Oxiddünnschicht-Tunnelzone 22 angeordnet sein kann.. Der Bereich, in welchem die
schwimmende Gate-Zone 16 die Zone 12 überlappt, kann als Überlappungsbereich 23 bezeichnet werden, dessen
Dimensionen in einer Richtung durch die Grenzen 24 eines Teils 20 der schwimmenden Gate-Zone 16 und in
der anderen Richtung durch Grenzen 26 der Drain-Zone 12 begrenzt sind. Die Grenzen der Oxiddünnschicht-Tunnelzone
22 werden so angeordnet, daß sie innerhalb der Grenzen 24 und 26 und versetzt zu diesen liegen, und
zwar durch das nachstehend erläuterte Herstellungsverfahren.
Die Zone 12 dient auch als Source-Zone im Zusammenwirken
mit einer Drain-Zone 27 vom N+ Typ, die sich in
einem Abstand davon befindet, in welchem eine Kanalzone 2 8 vom P-Typ liegt, so daß ein Wahltransistor in Reihenschaltung
mit dem Speichertransistor gebildet wird. Der Strom in dem Kanal 18 wird durch eine darüberliegende
Wahlgate-Zone 29 gesteuert.
Die Teile 18 und 20 der Gate-Zone 16 sind zu beiden Seiten des Kanals 14 miteinander verbunden, wodurch die
Fläche der schwimmenden Gate-Zone 16 vergrößert und ihre kapazitive Kopplung mit der überlagernden Steuergate-Zone
30, wie in Fig. 2 zu sehen, verstärkt wird.
Die Fig. 2, 2A und 2B zeigen zwei Speicherzellen der in Fig. 1 schematisch dargestellten Art. Die Source-Zonen
10 werden wie üblich auf der Oberfläche eines Substrats 11 ausgebildet und miteinander durch eine gemeinsame
Source-Zone 17 mit einem geeigneten Kontakt 13
verbunden. Die Drain-Zonen 27 sind mit Kontakten 15 versehen. Jede Zelle hat eine eigene schwimmende Gate-Zone
16 mit einem Teil 18 oberhalb des Kansls 14 und einem
Teil 20 oberhalb der Zone 12. Eine einzige kontinuierliehe
Steuergate-Zone 30 liegt über sämtlichen schwimmenden
Gate-Zonen 16 in der Reihe.
Eine einzelne Zelle wird gewählt und gelesen durch Anlegen einer Spannung an den jeweils richtigen Säulenkontakt
15 und auch an die Reihe, welche die jeweils richtige Steuergate-Zone 30 und Wahlgate-Zone 29 enthält.
Wenn die schwimmende Gate-Zone 16 über der gewähl-
ten Zelle negativ geladen ist, kann die positive Spannung an der Steuergate-Zone 30 keinen Strom in den Kanal 14
fließen lassen. Wenn.aber keine negative Ladung auf der
schwimmenden Gate-Zone vorhanden ist, induziert die positive Spannung auf der Gate-Zone 30 eine Inversion in
dem Kanal 14 und es fließt ein Strom in diesem. In gleicher Weise induziert die positive Spannung an der Wahlgate-Zone
29 einen Strom in dem Kanal 28. Das Vorhanden-■ sein eines Stromflußes von dem Kontakt 15 zu dem Kontakt
13 ist daher ein Indiz für das NichtVorhandensein oder das Vorhandensein einer Ladung auf der schwimmenden
Gate-Zone 16.
Die Gate-Zone 16 wird geladen oder programmiert mit
Hilfe von Tunnelelektronen, die von der Zone 12 aus durch eine dünne Oxidschicht 22 fließen. Die dünne Oxidschicht
22 soll weniger als 200 Ä dick sein und ist .daher sehr
schwer verläßlich und gleichmäßig herzustellen. Durch die Erfindung wird es jedoch möglich, eine gleichmäßig
dünne Oxidschicht zu schaffen, und zwar dadurch, daß die Grenzen der Zone 22 innerhalb der Grenzen 24 und 26
gehalten und mit Hilfe des anhand der Fig. 3A bis 8A beschriebenen Verfahrens hergestellt werden.
Zunächst wird ein Substrat 11 von einem bestimmten Leitfähigkeitstyp, bei der gezeigten Ausfuhrungsform vom
P-Typ, maskiert und durch eine Reihe üblicher und bekannter Schritte implantiert, so daß darauf eine Zone 12 vom
N+ Typ ausgebildet wird, die auf beiden Seiten, in der Source-Drain-Richtung,' durch Zonen vom P-Typ (bei denen
.es sich um die Kanäle 28 und 14 im Endzustand der Vorrichtung
handelt) flankiert und mit einer Oxidschicht 40, wie in Fig. 3A gezeigt, bedeckt wird. Die Oxidschicht
40 ist in den Bereichen auf beiden Seiten der Kanäle besonders dick und enthält eine Zone vom P+ Typ unterhalb
davon, wie in Fig. 3B gezeigt. Als nächstes wird ein kleines, genau begrenztes Loch 42 in die Oxidschicht 40 eingeätzt,
wie in den Fig. 4A und 4B zu sehen. Die Ränder des Loches 42 liegen gut innerhalb und in einer gewissen
Entfernung von den Grenzen 26 des dicken Teils der Oxidschicht 40, wie in Fig. 4B zu sehen. Diese Trennung wird
dadurch erreicht, daß eine besondere Trennstufe benutzt wird, um das Loch 42 in der genau richtigen Lage und
Größe anzubringen, die benötigt werden, um die Ränder der dicken Oxidschicht zu vermeiden.
Wie in den Fig. 5A und 5B gezeigt, können nun die dünnen Oxidschichten 22 in dem Loch 42 gezogen werden,
frei von den störenden Randeffekten der dicken Oxidschicht und unmittelbar bedeckt durch eine polykristalline Siliziumschicht
16. Die dünne Oxidschicht 22 wird nun dicht abgeschlossen innerhalb von und geschützt durch die PoIysiliziumschicht
16. Sie wird dadurch von allen späteren Beanspruchungen, Ätzungen und anderen Verfahren, welche
die zerbrechliche und empfindliche dünne Oxidschicht 22 beeinträchtigen könnten, abgeschirmt.
Nunmehr werden Schlitze in die Schicht 16 eingeätzt, um sie in die einzelnen schwimmenden Polysiliziumgate-Zonen
16 zu unterteilen, und es wird eine Zwischenpolyoxidschicht
(interpoly oxide layer) 44 oberhalb der Ga te-Zonen
16 ausgebildet, um diese vollständig zu isolieren. Dann wird eine zweite Polysiliziumschicht 30 über der
Oxidschicht 44 ausgebildet, um eine leitende Schicht zu bilden, aus der die Steuergate-Anschlüsse 30 hergestellt
werden können. Das Ergebnis und der Aufbau sind in den Fig. 6A und 6B dargestellt.
In Fig. 7A ist der in Fig. 6A und 6B dargestellte Aufbau maskiert und geätzt, wobei die Schlitze 46, 47
und 48 sowie ein Loch 50 geschaffen werden. Diese Ätzstufe bewirkt eine Ausrichtung der schwimmenden Gate-Zone
16 mit der Steuergate-Zone 30, die Maskierung erfolgt dabei so, daß die Ränder 24 der Gate-Zonen außerhalb der
dünnen Oxidzone 22 und gegenüber dieser versetzt liegen. Demzufolge ist die dünne Oxidschicht an ihren Rändern
keinerlei Ätzwirkung ausgesetzt, welche sie leicht angreifen und beschädigen könnten.
In Fig. 7A ist zu sehen, daß die Schlitze 46 und 47 die Teile der Polysiliziumschichten 16 und 30 voneinander
trennen, so daß eine Zweifach-Stapelgate-Zone 29 geschaffen
wird. Durch die Ausbildung der Wahlgate-Zone 29 mittels einer sich selbst ausrichtenden Ätzstufe und
als gestapelte Struktur kann die Wahlgate-Zone 29 dichter an den Speichertransistor herangerückt werden, womit eine
höhere Zellendichte und eine geringere Plättchengröße
BAD
erreicht werden. Die unteren und oberen Teile der Wahlgate-Zone 29 sind elektrisch miteinander durch einen geeigneten
vergrabenen Kontakt oder eine andere an sich allgemein bekannte entsprechende Vorrichtung verbunden. Dies ist in
der Zeichnung durch die Verbindung 52 (Fig. 7A) schematisch angedeutet.
Es kann nun eine Impfung mit Ionen durch die Öffnungen 46, 47, 48 und 50 (Fig. 7A) erfolgen, so daß die N+
Zone 12 ausgedehnt wird und die N+ Zonen 27 und 10, wie
in Fig. 8A und 2A gezeigt, erzeugt werden. Die P-Zonen 28 und 14 erfahren gleichzeitig eine Verkleinerung ihrer
Abmessungen und werden zu den Kanälen unterhalb des Wahltransistors bzw. des Speichertransistors, wie in Fig. 2
und 8A gezeigt. Fig. 8A zeigt auch wie die Vorrichtung durch Ausbildung einer anderen schützenden Isolierschicht
54 auf der Oberseite vervollständigt werden kann, wobei in der Schicht 54 Öffnungen an Kontaktstellen geschaffen
und durch Metallisieren der Oberfläche Kontakte wie der Kontakt 15 hergestellt werden.
Die vorstehend beschriebene Ausbildung und das beschriebene Verfahren sind noch mit vielen weiteren Vorteilen
verbunden. Durch Verlegen der Tunnel- oder Dünnschichtoxidzone zwischen den Wahltransistor und den .
Speichertransistor ergibt sich ein gestapelter Aufbau, der eine kleinere Gesamtzellgröße und eine größere Packungsdichte
auf dem Plättchen erlaubt. Da die dünne Oxidschicht mit nur einer Ätzstufe ausgeführt zu werden
braucht, können die Abmessungen kleiner, besser kontrollierbar und besser berechenbar sein. Dies wiederum bedeutet höhere
Ausstoßziffern an brauchbaren Stücken. Das Ätzen des Loches 42 ist von vornherein ein besser steuerbarer Prozeß
als das Ätzen des Feldoxids und auch die Dünnschichtoxidfläche läßt sich besser kontrollieren. Da die Dünnschichtoxidfläche kleiner sein kann, wird auch ihr Beitrag zu
der Kapazität zwischen der schwimmenden Gate-Zone 16 und der Zone 12 verringert. Außerdem ist die Gate-Zone 16
besser steuerbar durch die Steuergate-Zone 30.
Bei den Vorrichtungen der hier beschriebenen Art werden oft Materialien wie thermisches Nitrid und aufgedampftes
Nitrid für die dünne Oxidschicht 22 und die Interpolyoxidschicht 44 substituiert. Wenn daher in der
Beschreibung und den Ansprüchen von Oxid gesprochen wird, so ist zu beachten, daß darin auch Nitridmaterialien eingeschlossen
sein sollen. In gleicher Weise können feuerfeste Metalle oder Suizide anstelle des Polysiliziums
in den Gate-Zonen verwendet werden. Daher soll der Ausdruck Polysilizium in der Weise interpretiert werden,
daß er auch diese Materialien mit einschließt, wenn er in der Beschreibung und den Ansprüchen erwähnt wird.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auch auf Vorrichtungen mit Kanälen vom P-Typ. Schließlich sind noch viele
weiteren Möglichkeiten zur Abwandlung und Anwendung der Erfindung gegeben, als sie hier im einzelnen beschrieben
sind.
Claims (12)
-
«. · · "" fr
ft* E N T A 32471 97 '. τ · · A "t NWALTE ρ DIPL-ING. J. RICHTER ---- :-DIPL.-ING. F. WERDERMANNZUSEL. VERTRETER BEIM EPA · PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE EPO · MANDATAIRES AGREES PRES L'OEBZOOO HAMBURG 36 £ O. DEZ» 1982NEUER WALL 1O'S" (O 4O) 340045/3400 56TELEGRAMME: INVENTIUS HAMBURGTELEX 2163 551 INTU DUNSER ZEICHEN/OUR FILE N" O 2 3 5Wdm/WaAnmelder: NATIONAL SEMICONDUCTOR,2900 Semiconductor Drive,Santa Clara, Kalif. 95 051 (V.St.A.)Titel: Elektrisch programmierbare und lcschbare Speicherzelle.Patentansprüche :Elektrisch programmierbare und löschbare Speicherzelle mit schwimmender Gate-Zone an einem Halbleiterbauelement mit einem Substrat von einem Leitfähigkeitstyp, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Substrat je eine erste Source- und Drain-Oberflächenzone vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp vorgesehen sind, die durch eine erste Kanalzone verbunden sind, daß eine von allen diesen Zonen isolierte, schwimmende Gate-Zone, von der ein erster Teil die erste Kanalzone überlagert und von der ein zweiter Teil, zumindest dieerste Source- und Drain-Zone in einem Uberlappungsbereieh überlagert, vorgesehen ist,daß innerhalb dieses Überlappungsbereichs eine Tunnelzone, deren Grenzen innerhalb von und versetzt zu den Grenzen des.Überlappungsbereichs verlaufen, angeordnet ist und daß ein leitender Steuergateanschluß, der gegenüber der schwimmenden Gate-Zone isoliert ist, diese überlagert. - 2. Speicherzelle nach· Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Teil der schwimmenden Gate-Zone durch zwei auf entgegengesetzten Seiten
der ersten Kanalzone angeordnete Wege oder Strompfade
verbunden sind. - 3. Speicherzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je eine zweite Source- und Drain-Oberflächenzone vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp aufdem Substrat vorgesehen sind, daß eine zweite Kanalzone diese miteinander verbindet und daß eine Wahlgate-Zone die zweite Kanalzone überlagert und von dieser isoliert ist.
- 4. Speicherzelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlgate-Zone eine erste und eine zweite gestapelte Wahlgate-Zone, die elektrisch miteinander verbunden sind, aufweist, welche die zweite Kanälzone
überlagern. - 5. Speicherzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (erstgenannte) LeitfähigkeitstypBAD ORIGINAL• * — 3""—"" *der P-Typ ist, daß die schwimmende Gate-Zone die Steuergate-Zone aus polykristallinem Silizium bestehen und daß diese Gate-Zonen von dem Substrat und voneinander durch Oxid isoliert sind.
- 6. Speicherzelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tunnelzone eine dünne Oxidschicht umfaßt, die eine wesentlich kleinere Dicke aufweist als der Rest des isolierenden Oxids in dem Überlappungsbereich.
- 7. Speicherzelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (erstgenannte) Leitfähigkeitstyp der P-Typ ist, daß die schwimmende Gate-Zone und die Steuergate-Zone aus polykristallinem Silizium bestehen und daß diese Gate-Zonen gegenüber dem Substrat und gegeneinander durch Oxid isoliert sind.
- 8. Speicherzelle nach Anspruch 7, dadurch gekenn-· zeichnet, daß die Tunnelzone eine dünne Oxidschicht aufweist, deren Dicke wesentlich kleiner ist als die des Rests des isolierenden Oxids in dem überlappungsbereich.
- 9. -Speicherzelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine .(erstgenannte) Leitfähigkeitstyp der P-Typ ist, daß die schwimmende Gate-Zone und die Wahlgate-Zone sowie die Steuergate-Zone aus polykristallinen! Silizium bestehen und daß diese Gate-Zonen gegenüber dem Substrat und gegeneinander durch Oxid isoliert sind. 10. Speicherzelle nach Anspruch 9, dadurch gekenn-
- zeichnet, daß die Tunnelzone eine dünne Oxidschicht aufweist, deren Dicke wesentlich kleiner ist als die des Rests des isolierenden Oxids im Überlappungsbereich.
- 11. Speicherzelle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlappungsbereich zwischen der ersten und der zweiten Kanalzone angeordnet und im wesentlichen mit diesen ausgerichtet ist.
- 12. Speicherzelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlappungszone zwischen der ersten und der zweiten Kanalzone und mit diesen im wesentlichen in einer Flucht angeordnet ist.BAD ORIGINAL
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Publications (2)
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