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DE3241080A1 - Freilauf - Google Patents

Freilauf

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Publication number
DE3241080A1
DE3241080A1 DE19823241080 DE3241080A DE3241080A1 DE 3241080 A1 DE3241080 A1 DE 3241080A1 DE 19823241080 DE19823241080 DE 19823241080 DE 3241080 A DE3241080 A DE 3241080A DE 3241080 A1 DE3241080 A1 DE 3241080A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
freewheel according
freewheel
oil
clamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823241080
Other languages
English (en)
Other versions
DE3241080C2 (de
Inventor
Erich Dipl.-Ing.(FH) 6800 Mannheim Bollmann
Heinz 6901 Wiesenbach Glaunsinger
Karl.-J. Dipl.-Ing. 6831 Plankstadt Hallerberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stieber Antriebselemente 6900 Heidelberg De GmbH
Original Assignee
BorgWarner Stieber GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BorgWarner Stieber GmbH filed Critical BorgWarner Stieber GmbH
Priority to DE19823241080 priority Critical patent/DE3241080A1/de
Publication of DE3241080A1 publication Critical patent/DE3241080A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3241080C2 publication Critical patent/DE3241080C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/069Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags
    • F16D41/07Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags between two cylindrical surfaces
    • F16D41/073Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface the intermediate members wedging by pivoting or rocking, e.g. sprags between two cylindrical surfaces each member comprising at least two elements at different radii
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Freilauf
  • Die Erfindung betrifft einen Freilauf, insbesondere größerer Bauart, mit einem Außenring und einem zylindrischen Innenring, zwischen welchen über den Umfangverteilt Klemmrollen angeordnet sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Freilauf, insbesondere größerer Bauart mit einem großen Leerlauf-Drehzahlbereich zu schaffen, welcher bei hohem übertragbarem Drehmoment und großer Standzeit eine einfache und genaue E5erstellung gewährleistet. Außerdem sollen bei ungelagerten Freiläufen große Exzentrizitäten überbrückt werden können.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Freilauf der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Außenring aus einem Ring mit daran befestigten Einsätzen für die Klemmflächen besteht. Der Außenring besteht also aus einem fertigungstechnisch-leicht herstellbaren Rings an dem an den entsprechenden Stellen auf dem Umfang verteilt die Klemmflächeneinsätze befestigt sind. Zur sicheren Befestigung ist es günstig, wenn die Einsätze durch massive Einsatzklötze gebildet sind, welche formschlüssig in Paßöffnungen an der Mantelfläche des Ringes eingesetzt sind. Die Paßöffnungen können beiderseits von gesonderten Segmentplatten begrenzt sein, die an den Seitenflächen des jeweiligen Einsatzklotzes anliegen und die zugehörigen Klemmrollen an ihren Stirnflächen teilweise übergreifen. Die massiven Einsatzklötze sind im Bezug auf das zu verwendende Material bzw. den Grad der Härtung frei und unabhängig von dem Werkstoff wählbar, welcher für den zugehörigen Ring der Sperre verwendet wird.
  • Außerdem können die Einsatzklötze unabhängig vom Ring besonderen Behandlungen unterworfen werden. An erster Stelle sei hier das induktive örtliche Härten der Klemmflächen angeführt. Auch ist es möglich, die Einsatzklötze im Klemmbereich mit ilartmetallplatten zu versehen, deren Flächen vor dem Einsatz der Klötze in den Ring fertig geschliffen werden können.
  • Da die Paßöffiiungen seitlich nicht begrenzt sind, können sie, z. B. durch Fräsen oder Stoßen, in einer Vorschubrichtung parallel zur Achse des Freilaufs auf einfache Weise sehr genau hergestellt werden;, dadurch kann die jeweilige Paßöffnung bei streng rechteckiger Grundform, insbesondere in Bezug auf ihre Erstreckung in Umfangsrichtung um die Freilaufachse, mit so hoher Genauigkeit hergestellt werden, daß der zugehörige Einsatzklotz in dieser Umfangsrichtung gegenüber dem zugehörigen Ring des Freilaufs abgestützt ist. Durch die Segmentplatten kann jede Klemmrolle unabhängig von allen übrigen Klemmrollen nach Abnehmen nur einer Segmentplatte ausgewechselt werden, so daß der Freilauf sehr einfach zu reparieren ist. Ebenso einfach können auch die Einsatzklötze ausgewechselt werden, deren Klemmflächen einem Verschleiß infolge Lastaufnahme unterliegen.
  • Es ist denkbar, die Paßöffnung an ihrem in Umfangsrichtung um die Freilaufachse vorderen und/oder hinteren Ende durch in Nuten des zugehörigen Freilaufries eingesetzte Paß federn zu begrenzen oder am Einsatzklotz nur eine Nase vorzusehen, welche in die Paßöffnung eingreift. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der jeweilige Einsatzklotz über seine Erstreckung um die Freilaufachse und parallel zur Freilauf achse vollständig in die Paßöffnung eingreift, so daß der in die Paßöffnung eingreifende Teil des Einsatzklotzes in einfacher Weise durch rechtwinklig zueinander liegende Außenflächen begrenzt sein kann, die sich sehnebesonderen Aufwand mit hoher Genauigkeit, z. B. durch Fräsen, erzeugen lassen, da der Ring nicht gehärtet werden muß und so der dadurch bedingte Verzug des Ringes vermieden wird.
  • Zur weiteren Vereinfachung des Aufbaues des Freilaufs sind die Bodenfläche der Paßöffnung und die zugehörige Außenfläche des Einsatzklotzes eben.
  • In weiterer Ausbildung der Erfiyidunggreifen die.Segmentplatten tiefer in den Ring ein als die Einsatzklötze, so daß die Bodenfläche der Paßöffnung ohne die Gefahr einer Beschädigung der Ausparungen für die Segmentplattenbearbeitet werden kann. Diese Aussparungen sind vorzugsweise durch über den Umfang des Ringes durchgehende Ringnuten beiderseits der Paßöffnungen gebildet, wobei die Segmentplatten an den Bodenflächen dieser Ringnuten mit entsprechenden Kantenflächen anliegen, so daß eine sehr genaue Ausrichtung der Segment-platten erreicht wird.
  • Der jeweilige Einsatzklotz wird zweckmäßig zusätzlich mit Schrauben oder dergleichen am Ring befestigt, wodurch ein sehr sicherer und trotzdem lösbarer Halt erreicht wird. Die Segmentplatten sind zweckmäßig mit Schrauben oder dergleichen seitlich mit dem jeweils zugehörigen Einsatzklotz verschraubt, so daß dieser mit den Segmentplatten als geschlossene Baueinheit montiert werden kann uiid eine Ausrichtung der Segmentplatten, insbesondere gegenüber dem jeweils zugehörigen Einsatzklotz, gewährleistet ist.
  • Die Einsatzklötze können mit einer Halterung für die Anfederung der Klemmrollen versehen sein. Es ist aber auch möglich, am jeweiligen Einsatzklotz, insbesondere in einem über dessen Klemmfläche quer vorstehenden Ansatz mindestens eine an der zugehörigen Klemmrollen angreifende Druckfeder anzuordnen, so daß auch die im Einkuppelsinn wirkenden Druckfedern zur vormontierbaren Baugruppe des jeweiligen Einsatzklotzes gehören und in einfacher Weise in das Gesperre eingesetzt werden können. Außerdem wird eine Begrenzung des Klemmrollenweges im Leerlauf erreicht.
  • Eine eiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Einsatzklötze, Segmentplatten und Klemmrollen in einem öldichten Ringraum zwischen dem Ring und dem Klemmring angeordnet sind, der vorzugsweise an eine Druclcölschmierung angeschlossen ist, so daß eine sichere Schmierung des Freilaufs, insbesondere im Bereich der Klemmflächen, gewährleistet ist. Das ist vor allem bei sehr großen Freiläufen und sehr geringen Umfangsgeschwindigkeiten von größter Bedeutung.
  • Bei einer baulich einfachen Ausfiillrungsform besteht der Freilauf im wesentlichen aus zwei seitlichen Deckeln und dem zwischen diesen eingespannten Ring, wobei die Deckel mit der äußeren Mantelfläche des Klemmringes den öldichten Ringraum begrenzen und vorzugsweise mit beiderseits der Klemmrollen benachbart zu den Segmentplatten angeordneten, zum öldichten Ringraum hin offenen Lagern am Klemmring geführt sind, so daß diese, der sicheren Abstützung der Ringe gegeneinander dienende,Lager ebenfalls durch die Druckölschmierung ständig geschmiert werden können.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in dem öldichten Ringraum eine Öldruclcleitung mit Zuführungen zu den Klemmrollen angeordnet, so daß die im Bereich des Einsatzklotzes liegenden Klemmflächen und auch die Berührungsflächen zwischen den Klemmrollen und dem Klemmring unmittelbar mit Schmieröl versorgt werden.
  • Bei ungelagerten Freiläufen dieser Bauart kann durch entsprechende Ausbildung der Länge der Klemmfläche und konstanten Klemmwinkel auf den Einsatzklötzen jede in der Praxis vorkommende Exzentrizität der Freilaufringe zueinander zugelassen werden, da die Exzentrizität weder durch die Überschreitung des maximal zulässigen Rlemmwinkels, wie bei Rollenfreiläufen mit Stern, noch durch die relativ kurze Länge der Klelnrnfläche, wie bei Klemmkörper-Freiläufen, limitiert wird.
  • Zur sicheren Kraftübertragung bei besonders geringer radialer Bauhöhe weist der Klemmring auf seiner Innenseite einen selbsthemmenden Innenkonus zum Aufschrumpfen auf die Hohlwelle oer dergleichen auf. Um den Klemmring trotzdem auf einfache Weise montieren und von seiner Welle lösen zu kö-nnen, ist der Klemmring mit Kanälen für ein Druckmedium versehen, die in Ringnuten in der Mantelfläche des Innenkonus münden. Werden diese Kanäle mit dem Druckmedium beaufschlagt, so wird der Klemmring geringfügig aufgeweitet, so daß er von der zugehörigen Welle ohne Schwierigkeiten abgezogen und auch montiert werden kann.
  • Der erfindungsgemäße Freilauf ist insbesondere größerer Bauart, wie sie z. B. als Rücklaufsperre für Kohleförderanlagen verwendet werden. Der mittlere Durchmesser der Sperre kann dabei z. B. etwa 2 Meter und größer sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand des in den Zeichnungen dargestc-iiten Ausführwgsbeispieles näher erläutert. Es sind dargestellt in Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Freilauf in Axialansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie I - I der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung Fig. 4 eine Seitenansicht eines Kupplungsausschnittes und Fig. 5 schematisch eine andere Ausführungsform eines Einsatzklotzes.
  • Wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, weist ein erfindungsgemäßer Freilauf 1 einen Außenring 8 und einen koaxial zu diesem und der Sperreachse 3 liegenden Innenring 2 auf. Der im Betrieb stillstehende Ring 8 ist am Umfang mit zwei Laschen 4 versehen, welche in montiertem Zustand des Freilaufs an einem Hebelarm 51 fixiert sind. Die Laschen 4 sind an dem Ring 8 angegossen und über Achsparallel zur Sperreachse 3 liegende Bolzen 5 am Hebelarm 51 befestigt. Bei tberschreiten einer vorbestimmbaren, auf den Freilauf einwirkenden Überlast, wird die geeichte Scherplatte 60 zerstört, und die Sperre kann unmittelbar auf dem Fundament 52 des Hebelarms 51 auf liegen. Diese Maßnahme ist nur für unvorhersehbare Uberlastfälle gedacht. Zum einen kann über die zerstörte Scherplatte 60 das Auftreten einer-Überlast erkannt werden und zum anderen ist die Anlage auch nach Überschreiten der Überlast mit der Sperre bis zu deren Totalausfall gegen Zurückdrehen abgesichert.
  • Auf der dem Hebelarm 51 diametral gegenüberliegenden Seite, sowie oben und unten, sind an der Außenseite des Ringes 8 Formschlußglieder 6 zum Einhängen eines Seiles für Transport- und Montage zwecke angegossen.
  • Die gezetgts Sperre besteht im wesentlichen aus einem Ring 8 mit seitlich angeschraubten Deckeln 7. Die beiden Deckel 7 greifen von beiden Seiten mit am Außenumfang zylindrischen Zentrierbunden 9 in den Ring 8. In Ringnuten an der Außenumfangsfläche dieser Zentrierbunde 9 ist jeweils eine elastische Dichtung 10 eingesetzt, welche an der zugehörigen zylindrischen Innenfläche des Ringes 8 anliegt. Die Deckel 7 liegen benachbart zu den Zentrierbunden 9 mit ringschei- benförmigen Flanschabschuitten 11 an den zur Sperreachse 3 rechtwinkligen Stirnflächen des Ringes 8 an. Sie sind mit über den Umfang verteilte Schrauben 12 am Ring 8 angeschraubt. In die inneren Mantelflächen der ringförmigen Zentrierbunde 9 ist jeweils ein Lager 13 eingesetzt, wobei dieses Lager 13 an der äußeren Umfangsfläche des Klemmringes 2 abgestützt sind und zur radialen und axialen Lagerung der beiden Sperrenringe gegeneinander dienen. An den Außenseiten der Lager 13 sind in die Deckel 7 Laufdichtungen 14 eingesetzt, welche benachbart zu den Lager 13 öldicht an der äußeren Umfangsfläche des Klemmringes 2 anliegen. Durch die bescwlriebene Ausbildung begrenzen der Ring 8 und der Innenring 2 einen zwischen den Zentrierbunden 9 und den Lagern 13 liegenden öldichten, sich um die Sperreachse 3 erstreckenden Ringraum 15, zu welchem die Lager 13 hin offen sind.
  • In diesem öldichten Ringraum 15 ist eine Vielzahl von Klemmrollen 16 vorgesehen, die gleichmäßig um die Sperreachse 3 verteilt angeordnet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind achtzehn Klemmrollen 16 vorgesehen. Die Klemmrollen 16 liegen in der Mitte zwischen den gleich ausgebildeten Deckeln 7 und laufen auf einer äußeren zylindrischen Mantelfläche 17 des Innenringes 2, die in der Mitte des Innenringes 2 vorgesehen ist, sich bis zu beiden Lagern 13 erstreckt und gegenüber den benachbarten Abschnitten der äusseren Mantelfläche geringfügig größeren Außendurchmesser aufweist, um den Lagern 13 einen Axialanschlag zu ermöglichen.
  • Am Ring 8 liegen die Klemmrollen 16 an den Klemmflächen 18 an, welche an gesonderten massiven Einsatzklötzen 19 vorgesehen sind. Jeder Klemmrolle 16 ist ein Einsatzklotz 19 zugeordnet. Jeder Einsatzklotz 19 liegt in einer Paßöffnung 20 in einem mittleren Abschnitt der inneren Mantelfläche 21 des Ringes 8, wobei der halbe Innendurehmesser dieses Abschnittes annähernd um die Tiefe der Paßöffnungen 20 kleiner als der halbe Durchmesser der seitlichen zylindrischen Abschnitte ist, in welche die Zentrierbunde 9 eingreifen.
  • Die ebenen Bodenflächen 22 der gleich ausgebildeten Paßöffnungen 20 haben daher einen geringeren Abstand von der Sperreachse 3 als die seitlichen Abschnitte der Innenfläche des Ringes 8. Die Paßöffnungen 20, die in dem ringförmigen mittleren Abschnitt 24 des Ringes 8 vorgesehen sind, welcher gegenüber den benachbarten Abschnitten der inneren Mantelfläche des Ringes 8 zur Sperreachse 3 vorsteht, durchsetzen beide Stirnflächen dieses ringförmigen mittleren Abschnittes 24, so daß sie sehr einfach hergestellt werden können.
  • Seitlich bzw. an den Stirnseiten des mittleren ringförmigen Abschnittes 24 sind die Paßöffnungen 20 durch ebene Segmentplatten 25 begrenzt, welche in Ringnuten 26 in der inneren Mantelfläche des Ringes 8 eingesetzt sind und deren einander zugekehrte Innenfiäcben rechtwinklig zur Sperreachse 3 liegen. Die Segmentplatten 25 weisen äußere Kantenflächen 28 auf, die mit gleichem Krümmungsradius wie die Bodenflächen 27 der Ringnuten 26 gekrümmt sind und an diesen ganzflächig anliegen. Mit ihren Seitenflächen liegen die Segmentplatten 25 im wesentlichen spielfrei an den Seitenflächen der Ringnuten 26 an. Die Erstreckung der gleich ausgebildeten Segmentplatten 25 in Umfangsrichtung ist gerLngfügig größer als die entsprechende Erstreckung der Paßöffnungen 20« so daß die Segmentplatten 25 - in Axialansicht gemäß den Fig.
  • 1 bis 4 - über beide Endflächen 23 der jeweils zugehörigen Paßöffnungen 20 vorstehen. Die radial inneren Kantenflächen 29 der Segmentplatten 25 sind eben und liegen rechtwinklig zur Mittelachse 30 der Klemmrollen 16. Die einander zugekehrten Seitenflächen 31 der Segmentplatten 25 haben einen Abstand voneinander, der annähernd gleich bzw. nur um das notwendige Bewegungsspiel größer als die axiale Länge der jeweils zugehörigen Klemmrolle 16 ist, so daß sie diese an ihren Stirnflächen 32 führen.
  • Die Erstreckung jedes Einsatzklotzes 19 in Achsrichtung ist gleich der Axialerstreckung des ringförmigen Abschnittes 24 des Ringes 8, so daß die ebenen Seitenflächen 31 der Segmentplatten 25 an den zur Sperreachse 3 rechtwinkligen Seitenflächen 33 des jeweils zugehörigen Einsatzklotzes 19 anliegen. An den Enden 34 der Einsatzklötze 19 sind in der Mitte zwischen den Seitenflächen 33 des jeweiligen Einsatzklotzes 19 Schrauben 35 eingesetzt, mit welchen der jeweilige Einsatzklotz 19 am Ring 8 befestigt ist. Die Segmentplatten 25 sind ihrerseits rechtwinklig zu ihren Seitenflächen von Schrauben 36 durchsetzt, mit welchen sie an die Seitenflächen 33 des jeweils zugehörigen Einsatzklotzes 19 angeschraubt sind.
  • An dem - bczgen auf die Drehrichtung Pfeil 37 des Innenrineines 2 - vorderen Ende weist jeder Einsatzklotz 19 einen annähernd radial zur Sperreachse 3 über das tiefste Ende der zugehörigen Klemmfläche 18 vorstehenden Ansatz 38 auf, in dem zwei nebeneinander liegende Druckfedern 39 geführt sind, welche über am Umfang der jeweils zugehörigen Klemmrolle 16 liegende Bolzen4o an der Klemmrolle 16 abgestützt sind und diese im Sinkuppelaimbelasten.
  • In dem öldichten Ringraum t5 ist auf einer Seite der Klemmrollen 16 um die Sperreachse 3 eine Öldruckleitung 41 verlegt, welche benachbart zu den inneren Kanten flächen 29 der zugehörigen Segmentplatten 25 verläuft und zwischen den Stirnflächen der Klemmrollen 16 und dem zugehörigen Lager 13 liegt.
  • Die Öldrucklcltung 41 ist z. B. mit Schellen 42 an den äußeren Seitenflächen der zugehörigen Segmentplatten 25 befestigt.
  • Die Öldruckleitung 41 weist im Bereich jeder Klemmrolle 16 bzw. j-edes Einsatzklotzes 19 nicht näher dargest-ellte Abzweigungen oder Öffnungen auf, welche Schmieröl unmittelbar an diejenigen Zonen führen, in welchen die Klemmrollen 16 an der Mantelfläche 17 des Innenringes 2 anliegen. Die Ölzuführung erfolgt dabei jeweils von der Seite, so daß die zugehörige Ivlemmrolle 16 bei Drehung in ihrer Leerlaufdrehrichtung (Pfeil 43) das Schmieröl in den Spalt hineinzieht, in welchem sie die zugehörige Mantelfläche 17 berüllrt. Die Ölzuführung zur Öldruckleitung 41 erfolgt zweckmäßig in nicht näher dargestellter Weise durch den Ring 8 in dessen oberen Bereich.
  • Im untersten Bereich sind die Deckel 7 mit an die tiefste Stelle des öldichtez Ringraumes 15 angeschlossenen Ablaßkanälen 45 versehen, @ che durch Winkelbohrungen gebildet und an der Außenseit der Ringflansche durch Ablaßschrauben 46 verschlossen sind, sb daß Restöl erforderlichenfalls auf einfache Weise abgelassen werden kann.
  • Wie die Fig. 2 und 3 ferner zeigen, ist die Innenbohrung des Innenringes 2 als Innenkonus, z. B. mit einem Kegelverhältnis von 1 : 60, ausgebildet. Mit diesem Innenkonus 47 wird der Innenring 2 des Freilaufs auf die nicht näher dargestellte, zweckmäßig als Hohlwelle ausgebildete, zu sperrende Welle aufgeschrumpft. In der Mantelfläche des Innenkonus 47 sind in axialem Abstand benachbart zueinander sowie mit Abstand von den Stirnflächen des Innenringes 2 zwei Ringnuten 48 mit im Querschnitt jeweils annähernd llalbkreisförmiger Begrenzungsfläche vorgesehen. In jede Ringnut 48 mündet eine rechtwinklig zur Sperreachse 3 im Innenring 2 liegende Zuführbohrung 49, die über eine zur Sperreachse 3 parallel Verbindungsbohrung 50 an die jeweils benachbarte Stirnfläche des Innenringes 2 geführt ist, so daß im Bereich dieser Stirnfläche eine Druckversorgungsleitung für ein Druckmedium angeschlossen erden kann. Durch Druckbeaufschlagung der Ringnuten 48 läßt sich der Innenring 2 wieder von der Hohlwelle oder dergleicll lösen.
  • In der Fig. 5 ist schematisch eine andere Ausführungsform und Befestigungsart eines Einsatzklotzes 53 gezeigt. Der Einsatzklotz 53 hat im Elemmbereich eine Elartmetallplatte 54.
  • Außerdem ist er integral mit einem Ansatz 55 versehen, der eine Halterung 56 für die Druckfader 57 zur Anfederung der Klemmrolle 16 hat. Der Einsatzklotz 53 ist seitlich durch zwei Paßfedern 58 im Ring 59 gehalten. Der Innenring 2 ist unverändert.

Claims (17)

  1. A N S P R Ü C II E 1. Freilauf, insbesondere größerer Bauart, mit einem Außenring und einem zylindrischen Innenring, zwischen welchen über den Umfang verteilt Klemtnrollen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring aus einem Ring (8) mit daran befestigten Einsätzen (19) für die Klemmflächen besteht.
  2. 2. Freilauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze durch Einsatzklötze (19) gebildet sind, welche formschlüssig in Paßöffnungen (20) an der Mantelfläche (21) des Ringes (8) eingesetzt sind.
  3. 3. Freilauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekelznzeichnet, daß die Klemenflächen (18) der Einsatzklötze (19) gehärtet sind.
  4. 4. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßöffnungen (20) beiderseits von gesonderten Segmentplatten (25) begrenzt sind, die an den Seitenflächen (33) des jeweiligen Einsatzklotzes (19) anliegen und die Klemmrollen (16) an ihren Stirnilächen (32) teilweise übergreifen.
  5. 5. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzklötze (53) im Klemmbereich mit Hartmetallplatten 54 versehen sind.
  6. 6. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Einsatzklotz (19) über seine Erstreckung um die Gesperreachse (3) und parallel zur Gesperreachse (3) vollständig in die Paßöffnung eingreift.
  7. 7. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (22) der Paßöffnung (20) und die zugehörige Außenfläche des Einsatzklotzes (19) eben sind.
  8. 8. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentplatten (25) tiefer in den Ring (8) eingreifen als die Einsatzklötze (19), vorzugsweise in durchgehenden Ringnuten (26) beiderseits der Paßöffnungen t20) mit ihren Kantenflächen (28) anliegen.
  9. 9. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Einsatzklotz (19) mit Schrauben (35) oder dergleichen am Ring (8) befestigt ist.
  10. 10. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentplatten (25) mit Schrauben (36) oder dergleichen seitlich mit dem jeweils zugehörigen Einsatzklotz (19) verschraubt sind.
  11. 11. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzklötze (19) mit einer Halterung (56) für die Anfederung der Klemmrollen (16) versehen sind.
  12. 12. Freilauf näch einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekemlzeichnet, daß am jeweiligen Einsatzklotz (19), insbesondere in einem über dessen Klemmfläche (18) quer vorstehenden Ansatz (38) mindestens eine an der zugehörigen Klemmrolle (16) angreifende Feder (39) angeordnet ist.
  13. 13. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzklötze (19), Segmentplatten (25) und Klemmrollen (16) in einem öldichten Ringraum (ins) zwischen dem Ring (8) und dem Innenring (2) angeordnet sind, der vorzugsweise an eine Druckölschmierung angeschlossen ist.
  14. 14. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre im wesentlichen aus zwei stirnseitigen Deckel (7) und dem zwischen diesen eingespannten Ring (8) besteht, wobei die Deckel (7) mit der äußeren Mantelfläche (17) des Innenringes (2) den öldichten Ringraum (15) begrenzen und vorzugsweise mit beiderseits der Klemmrollen (16) benachbart zu den Segmentplatten (25) angeordneten, zum öldichten Ringraum (15) hin offenen Lagern (13) am Innenring (2) geführt sind.
  15. 15. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem öldichten Ringraum (15) eine Öldruckleitung (41) mit Zuführungen zu den Klemmrollen (16) angeordnet ist.
  16. 16. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring (2) einen selbst-hemmenden Innenkonus (47) zum Aufschrumpfen auf eine Hohlwelle oder dergleichen aufweist und mit in Ringnuten (48) in der Mantelfläche des Innenkonus (47) mündenden Kanälen (49, 50) für ein Druckmedium versehen ist.
  17. 17. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre über zwei Laschen (4) über Bolzen (5) an einem Hebelarm (51) fixiert ist.
    15. Freilauf nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hebelarm (51) und dessen Fundament (52) eine Scherplatte (6o) eingesetzt ist.
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