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DE10033894A1 - Demontagevorrichtung für ein selbsteinstellendes Lager - Google Patents

Demontagevorrichtung für ein selbsteinstellendes Lager

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DE10033894A1
DE10033894A1 DE2000133894 DE10033894A DE10033894A1 DE 10033894 A1 DE10033894 A1 DE 10033894A1 DE 2000133894 DE2000133894 DE 2000133894 DE 10033894 A DE10033894 A DE 10033894A DE 10033894 A1 DE10033894 A1 DE 10033894A1
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Germany
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sleeve
bearing ring
housing
flange
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DE2000133894
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Ove Andersson
Seppo Heikkilae
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SKF Sverige AB
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Abstract

Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung zur Demontage eines Lagers (1) mit einem äußeren Lagerring (4) und einem inneren Lagerring (2), der an einer Achse (A) befestigt ist, wobei das Lager (1) von einem Gehäuse (H) umgeben ist. Erfindungsgemäß besitzt die Vorrichtung einen hülsenähnlichen Körper (6), der zwischen dem äußeren Lagerring (4) und einer sich axial erstreckenden Wandung (5) des Gehäuses (H) angeordnet ist, Mittel zum lösbaren Befestigen des Körpers an dem Gehäuse, Mittel (9, 13) zum axialen Bewegen des Körpers (6) im Bezug auf das Gehäuse in seinem gelösten Zustand und Folgemittel (10, 11), die an dem hülsenähnlichen Körper vorgesehen sind, um den inneren und äußeren Lagerring dazu zu bringen, Axialbewegungen des hülsenähnlichen Körpers in einer Demontagerichtung zu folgen.

Description

Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung zur Demontage eines Lagers mit einem äußeren Lagerring und einem inneren Lagerring, der an einer Achse befestigt ist, wobei das Lager von einem Gehäuse umgeben ist.
Selbsteinstellende Lager, wie z. B. Toroidlager, bei welchen die Wälzkörper und Lagerringe die Freiheit haben, sich axial relativ zueinander zu bewegen, können mit herkömmlichen De­ montagewerkzeugen, die nur auf die Außenringe wirken, nicht in einem einzigen Demontageschritt demontiert werden. Die De­ montage eines selbsteinstellenden Lagers erfordert daher meh­ rere Demontageschritte, die die Verwendung von verschiedenen Werkzeugen einschließen können. Ein solcher Demontagevorgang ist daher zeitaufwendig.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Demontagevorrichtung zu schaffen, welche die Demontage von selbsteinstellenden Lagern in einem einzigen Schritt ermög­ licht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Demontage eines Lagers mit einem äußeren Lagerring und einem inneren Lagerring, der an einer Achse befestigt ist, wobei das Lager von einem Gehäuse umgeben ist, gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie einen hülsenähnlichen Körper, der zwischen dem äußeren Lagerring und einer sich axial erstrec­ kenden Wandung des Gehäuses angeordnet ist, Mittel zum lösba­ ren Anbringen des Körpers an dem Gehäuse, Mittel zum axialen Bewegen des Körpers in bezug auf das Gehäuse in seinem gelösten Zustand und Folgemittel aufweist, die an dem hülsenähn­ lichen Körper angeordnet sind und den inneren und den äußeren Lagerring dazu bringen, Axialbewegungen des hülsenähnlichen Körpers in einer Demontagerichtung zu folgen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung besteht in ihrer einfachen Konstruktion, die einfach und ko­ stengünstig herzustellen und leicht zu betätigen ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die Folgemittel aus Abschnitten des hülsenähnlichen Körpers, die von der In­ nenfläche des hülsenähnlichen Körpers nach innen ragen, d. h. in einer Richtung zu der Achse hin, an welcher der innere La­ gerring befestigt ist. Vorteilhafterweise bestehen die Folge­ mittel aus wenigstens einem Flansch und vorzugsweise aus zwei Flanschen, wobei ein erster Flansch mit dem äußeren Lagerring und ein zweiter Flansch mit dem inneren Lagerring zusammen­ wirkt, wobei der zweite Flansch den inneren Lagerring dazu bringt, der Bewegung des hülsenähnlichen Körpers in der De­ montagerichtung zu folgen erst nachdem der äußere Lagerring sich unter der Wirkung des ersten Flansches um ein bestimmtes Wegstück bewegt hat. Der zweite Flansch gelangt während der Bewegungen des hülsenähnlichen Körpers in der Demontagerich­ tung in direkte Anlage an eine Axialfläche des inneren Lager­ rings oder während Bewegungen des hülsenähnlichen Körpers in der Demontagerichtung unter Zwischenlage eines Körpers, der beweglich auf der Achse angeordnet ist, an welcher der innere Lagerring befestigt ist, in indirekte Anlage an eine Axial­ fläche des inneren Lagerrings.
Vorzugsweise bestehen die Mittel zum axialen Bewegens des hülsenähnlichen Körpers mit Bezug auf das Gehäuse aus wenigstens einem Gewindebolzen, der in eine Bohrung mit einem In­ nengewinde in dem hülsenähnlichen Körper einführbar ist, wo­ bei die Bohrung an einer sich radial erstreckenden Wandung des Gehäuses endet. Vorzugsweise bestehen die Mittel zum axialen Bewegen des Körpers mit Bezug auf das Gehäuse aus mehreren Gewindebolzen und der hülsenähnliche Körper besitzt eine Reihe von mehreren Bohrungen, die an dem Körper in des­ sen Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt sind. Weiterhin be­ sitzt der hülsenähnliche Körper einen nach außen gerichteten Flansch, der an einer sich radial erstreckenden Wandung des Gehäuses anliegt und die Reihe von mit den Bolzen zusammen­ wirkenden Bohrungen enthält, wobei der Flansch an der sich radial erstreckenden Wandung des Gehäuses mittels Schrauben lösbar angebracht ist.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, teilgeschnittene Sei­ tenansicht eines Toroidlagers, das an ei­ ner Achse befestigt und mit einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen De­ montagevorrichtung versehen ist, wobei das Lager in Gebrauchsstellung ist;
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, die das La­ ger während des Demontagevorgangs zeigt;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 einer zweiten Ausführungsform der Demontagevorrichtung und
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 einer dritten Ausführungsform der Demontagevorrichtung.
Fig. 1 beschreibt ein Toroidlager 1, d. h. ein Lager, bei welchem die Wälzkörper und Lagerringe die Freiheit haben, sich axial relativ zueinander ohne Behinderungen durch Flan­ sche oder dergleichen an den Lagerringen zu bewegen. Das La­ ger 1 besitzt einen inneren Lagerring 2, der auf die Achse A aufgepreßt ist, Wälzkörper 3, von welchen einer in den Abbil­ dungen gezeigt ist, und einen äußeren Lagerring 4. Das Lager ist von einem Gehäuse H umgeben, von welchem ein Teil in den Abbildungen dargestellt ist und das zu der Umgebung außerhalb des Gehäuses durch eine Abdeckung H1 abgedichtet ist, wie in Fig. 1 gezeigt.
Das Gehäuse besitzt eine Innenwandung 5, die sich gemeinsam mit einem Bereich der Achse A erstreckt und in radialen Ab­ stand zu der äußeren Umfangsfläche des äußeren Lagerrings 4 liegt. In dem Raum zwischen dem äußeren Lagerring 4 und der Wandung 5 des Gehäuses ist ein hülsenähnlicher Körper 6 ange­ ordnet. Der hülsenähnliche Körper 6 besitzt vorzugsweise eine solche Abmessung, daß der äußere Lagerring 4 eingepreßt ist. Am rechten Ende des hülsenähnlichen Körpers 6 im Sinne der Darstellung ist ein nach außen gerichteter Flansch 7 vorgese­ hen. Der Flansch 7 befindet sich in Anlage an einer radial ausgerichteten Wandung 8 des Gehäuses H und besitzt eine Rei­ he von Bohrungen 9 mit Innengewinde über seinen Umfang, wobei die Bohrungen um den Umfang des Flansches gleichmäßig ver­ teilt sind. An seinem linken Ende im Sinne der Darstellungen ist der hülsenähnliche Körper mit zwei nach innen gerichteten Flanschen 10, 11 versehen. Die Erstreckung in Richtung der Achse A des ersten Flansches 10 ist derart, daß die innere Umfangsfläche des äußeren Lagerrings 4 näher an der Achse A liegt als die Umfangsfläche des ersten Flansches 10 und die Erstreckung des zweiten Flansches 11 ist derart, daß ein Spalt zwischen der Umfangsfläche des zweiten Flansches 11 und der Achse A verbleibt.
Wenn das Lager 1 in Betrieb ist, ist der hülsenähnliche Kör­ per an dem Gehäuse lösbar angebracht, beispielsweise mit die­ sem verschraubt oder mit Hilfe der Abdeckung H1 reibschlüssig angebracht. Alternativ können die Schrauben, welche den hül­ senähnlichen Körper 6 an dem Gehäuse H halten, die gleichen sein wie die Schrauben, die die Abdeckung H1 an dem Rest des Gehäuses festlegen. Der erste Flansch 10 befindet sich in An­ lage oder nahezu in Anlage mit dem äußeren Lagerring 4 und ein Sicherungsring verhindert Bewegungen des Lagers 1 nach rechts im Sinne von Fig. 1.
In Fig. 2 ist das Lager 1 in einer Demontagephase darge­ stellt. Die Abdeckung H1 ist entfernt worden und Gewindebol­ zen 13 sind in die Löcher 9 in dem nach außen gerichteten Flansch 7 eingeschraubt worden. Eine fortgesetzte Drehung der Bolzen 13, nachdem sie die Wandung 8 des Gehäuses H erreicht haben, führt zu einer Axialbewegung nach rechts im Sinne von Fig. 2 des hülsenähnlichen Körpers 6. Dadurch gelangt der er­ ste Flansch 10 am linken Ende des Körpers 6 in Anlage an den äußeren Lagerring 4 und bringt diesen dazu, der Bewegung des Körpers 6 zu folgen. Nachdem der hülsenähnliche Körper 6 sich ein kurzes Wegstück bewegt hat, gelangt der zweite Flansch 11 in Anlage an den inneren Lagerring 2 und bringt diesen Lager­ ring dazu, der Bewegung des Körpers 6 zu folgen. In dem in Fig. 2 abgebildeten Zustand folgen beide Lagerringe der Bewe­ gung des Körpers 6. Die Länge der Bolzen 13 ist selbstverständlich dem Wegstück angepaßt, um welches sich der Körper 6 bewegen muß, um eine vollständige Demontage des Lagers 1 zu bewirken.
Die Bolzen 13 können nach dem Entfernen der Abdeckung H1 in die Löcher 9 eingeführt werden, sie können jedoch auch in Ausnehmungen sitzen, die in der Abdeckung H1 zu diesem Zweck ausgebildet sind, wie in Fig. 1 gezeigt. Um eine gleichmäßige Kraftverteilung zu erreichen, beträgt die Anzahl an Bolzen 13 wenigstens drei. Es ist selbstverständlich möglich, andere Mittel als Schrauben zum Bewegen des hülsenähnlichen Körpers 6 relativ zu dem Gehäuse zu verwenden, beispielsweise Hydrau­ lik- oder Pneumatikzylinder, die in die Löcher 9 einge­ schraubt und anschließend durch eine gewöhnliche Hydraulik- oder Pneumatikdruckquelle betätigt werden.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einer Ansicht ähnlich Fig. 1 dargestellt. Bau­ teile in Fig. 3, die identisch zu Bauteilen in Fig. 1 sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden und Bau­ teilen in Fig. 3, die entsprechende Bauteile in Fig. 1 haben, sind die gleichen Bezugszeichen mit Hinzufügung eines Strich­ zeichens vergeben worden. Der Hauptunterschied zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform besteht darin, daß sich der zweite Flansch 11' nach innen um ein Wegstück er­ streckt, das zu klein ist, um es diesem Flansch zu ermögli­ chen, an dem inneren Lagerring 2 während der Axialbewegungen des hülsenähnlichen Körpers 6' anzugreifen. Dies folgt aus der Tatsache, daß die Achse A' in ihrem linken Bereich, wie in Fig. 3 gezeigt, bis zu einem solchen Ausmaß vergrößert ist, daß die äußere Umfangsfläche des inneren Lagerrings 2 einen kleineren Durchmesser als dieser Teil der Achse A' besitzt. Um es dem Flansch 11' zu ermöglichen, den inneren La­ gerring 2 zu bewegen, ist ein Zusatzring 14 auf der Achse A' zwischen dem linken Ende des inneren Lagerrings 2 und dem zweiten Flansch 11' des hülsenähnlichen Körpers 6' angeord­ net. Dieser Ring besitzt einen nach außen gerichteten Flansch 15, der sich radial nach außen über den vergrößerten Bereich der Achse A' erstreckt. Wenn der hülsenähnliche Körper 6' nach rechts im Sinne von Fig. 3 in der für den Körper 6 in Fig. 1 beschriebenen Weise bewegt wird, gelangt der zweite Flansch 11' in Anlage mit dem Flansch 15 des Rings 14 und greift dadurch indirekt an dem inneren Lagerring 2 an.
In Fig. 4 ist eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Zu Bauteilen in Fig. 1 identische Bau­ teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden und Bauteile in Fig. 4, die entsprechende Bauteile in Fig. 1 ha­ ben, sind mit den gleichen Bezugszeichen mit der Hinzufügung von zwei Strichzeichen versehen worden. Die Ausführungsform gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 hauptsächlich dadurch, daß der hülsenähnliche Körper 6" keinen nach außen gerichteten Flansch besitzt und daß die Löcher 9" Durchgangsbohrungen sind, die von der rechten Sei­ te des Körpers 6" zu seiner linken Seite reichen. Weiterhin befindet sich die linke Seite des Körpers 6" in Anlage mit einer radial ausgerichteten Wandung 8" des Gehäuses H". In allen anderen Belangen funktioniert die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform in der gleichen Weise, wie dies für die Aus­ führungsform gemäß Fig. 1 beschrieben worden ist.
Obgleich die Demontagevorrichtung gemäß der vorliegenden Er­ findung in erster Linie für die Demontage von selbstausrich­ tenden Lagern gedacht ist, kann sie selbstverständlich auch für die Demontage anderer Lagertypen verwendet werden. Die beschriebenen Ausführungsformen können auf vielfache Weise im Rahmen der Erfindung modifiziert werden, beispielsweise könn­ te nur ein nach innen gerichteter Flansch an dem hülsenähnli­ chen Körper vorhanden sein, wenn Lager, bei welchen der inne­ re und äußere Lagerring nicht axial beweglich relativ zuein­ ander sind, demontiert werden sollen. Weiterhin können die nach innen gerichteten ersten und zweiten Flansche durch eine Umfangsreihe von Vorsprüngen oder dergleichen ersetzt werden. Der Schutzbereich der Erfindung soll daher nur durch den Wortlaut der beigefügten Patentansprüche beschränkt sein.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Demontage eines Lagers (1) mit einem äu­ ßeren Lagerring (4) und einem inneren Lagerring (2), der an einer Achse (A) befestigt ist, wobei das Lager (1) von einem Gehäuse (H) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen hülsenähnlichen Körper (6), der zwischen dem äußeren Lagerring (4) und einer sich axial erstreckenden Wandung (5) des Gehäuses (H) angeordnet ist, Mittel zum lösbaren Anbringen des Körpers an dem Ge­ häuse, Mittel (9, 13) zum axialen Bewegen des Körpers (6) in Bezug auf das Gehäuse in seinem gelösten Zustand und Folgemittel (10, 11) aufweist, die an dem hülsenähnlichen Körper angeordnet sind und den inneren und den äußeren Laufring dazu bringen, den Axialbewegungen des hülsenähn­ lichen Körpers in einer Demontagerichtung zu folgen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Folgemittel aus Abschnitten (10, 11) des hülsenähnli­ chen Körpers bestehen, die von der Innenfläche des hül­ senähnlichen Körpers (6) nach innen ragen, d. h. in einer Richtung zu der Achse (A) hin, an welcher der innere La­ gerring (2) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folgemittel aus wenigstens einem Flansch (10, 11) be­ stehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Folgemittel aus zwei Flanschen (10, 11) bestehen, wo­ bei ein erster Flansch (10) mit dem äußeren Lagerring (4) und ein zweiter Flansch (11) mit dem inneren Lagerring (2) zusammenwirkt, wobei der zweite Flansch den inneren Lagerring dazu bringt, der Bewegung des hülsenähnlichen Körpers (6) in der Demontagerichtung zu folgen erst nach­ dem der äußere Lagerring sich unter der Wirkung des er­ sten Flansches um ein bestimmtes Wegstück bewegt hat.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Flansch (11) während der Bewegung des hül­ senähnlichen Körpers (6) in der Demontagerichtung in di­ rekte Anlage an eine Axialfläche des inneren Lagerrings (2) gelangt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Flansch (11') während Bewegungen des hül­ senähnlichen Körpers (6') in der Demontagerichtung unter Zwischenlage eines Körpers (14), der beweglich auf der Achse (A') angeordnet ist, an welcher der innere Lager­ ring befestigt ist, in indirekte Anlage an eine Axialflä­ che des inneren Lagerrings (2) gelangt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Mittel zum axialen Bewegen des hül­ senähnlichen Körpers (6) mit Bezug auf das Gehäuse (H) wenigstens aus einem Gewindebolzen (13) bestehen, der in einer Bohrung (9) mit Innengewinde in dem hülsenähnlichen Körper einführbar ist, wobei die Bohrung an einer sich radial erstreckenden Wandung (8) des Gehäuses endet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum axialen Bewegen des hülsenähnlichen Kör­ pers (6) mit Bezug auf das Gehäuse (H) mehrere Gewindebolzen (13) besitzen und der hülsenähnliche Körper eine Reihe von mehreren Bohrungen (9) aufweist, die an dem Körper in dessen Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenähnliche Körper (6) einen nach außen gerichte­ ten Flansch (7) aufweist, der an einer sich radial er­ streckenden Wandung (8) des Gehäuses (H) anliegt und die Reihe von mit den Bolzen (13) zusammenwirkenden Bohrungen (9) enthält, wobei der Flansch an der sich radial er­ streckenden Wandung des Gehäuses mittels Schrauben lösbar angebracht ist.
DE2000133894 1999-07-23 2000-07-12 Demontagevorrichtung für ein selbsteinstellendes Lager Withdrawn DE10033894A1 (de)

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