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DE3240582C2 - Rohrflansch - Google Patents

Rohrflansch

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DE3240582C2
DE3240582C2 DE19823240582 DE3240582A DE3240582C2 DE 3240582 C2 DE3240582 C2 DE 3240582C2 DE 19823240582 DE19823240582 DE 19823240582 DE 3240582 A DE3240582 A DE 3240582A DE 3240582 C2 DE3240582 C2 DE 3240582C2
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Germany
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sealant
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pipe
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Bernhard 8071 Lenting Kessel
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Flansch für eine Flanschverbindung, der an einem Rohr am oder nahe dem Rohrende außen angeformt ist und stirnseitig eine umlaufende Aufnahme für ein elastisches Dichtmittel aufweist und unter Vorspannen des Dichtmittels gegen einen stirnseitig, zumindest annähernd gleichartig ausgebildeten Gegenflansch anlegbar ist, wobei die Flansche durch Befestigungsmittel gegeneinander preßbar sind. Bei Flanschverbindungen aus zweien solcher Flansche hat es sich als schwierig erwiesen, eine zuverlässige Abdichtung zu erreichen, da Fertigungstoleranzen oder geringfügige axiale Ungenauigkeiten im Verbindungsbereich infolge der Steifigkeit der Flansche erschwerten, das Dichtmittel umlaufend gleichmäßig zu belasten. Erfindungsgemäß wird dies dadurch vermieden, daß die Stirnseite des Flansches in einem Abstand radial innerhalb der Aufnahme eine umlaufende Aussparung aufweist, die im Übergangsbereich von der Rohrwand zum Flansch eine Sollbiegestelle mit reduzierter Wandstärke bildet. Diese Sollbiegestelle läßt eine gleichmäßige Belastung des Dichtmittels und eine einwandfreie Abdichtung zu.

Description

nicht möglich, weil diese Rohre auf engstem Raum und auch in kurzen Bögen verlegt werden müssen und dazu weitgehend kurze und kleine Flansche η··ν haben können, die absolut dicht zusammengehalten werden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Flansch der eingangs genannten Art zu schaffen, der trotz seiner geringen Abmessungen und trotz Fertigungstoleranzen und Fluchtfehlern innere Verspannungen ausgleicht und mit verhältnismäßig geringen Anpreßkräftec stets eine einwandfreie dichte Flanschverbindung herstellbar ist, wobei die Flansche der Flanschverbindung bei gelockerten Befestigungsmitteln verhältnismäßig leicht relativ zueinander verdrehbar sein sollen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Bei dieser Ausbildung erhält der Flansch in seinem radial außerhalb des Rohres liegenden Ersi.'eckungsbereiches eine gewünschte Elastizität, mit der er sich unter Ausgleich von Fertigungstoleranzen oder Fluchtfehlern relativ zum Rohrkörper verformen läßt Es hat sich überraschend gezeigt, daß infolge dieser Sollbiegestelle bereits bei geringen Anpreßkräften seitens der Befestigungsmittel eine saubere und gleichmäßige Belastung des Dichtmittels und damit eine einwandfreie Abdichtung erreicht wird. Die Aussparung bildet nicht nur diese Sollbiegestelle, sondern reduziert auch die Anlagefläche zwischen den Stirnseiten zweier solcher Flansche in einer Flanschverbindung, woraus eine erhöhte spezifisehe Flächenpressung resultiert, die ebenfalls zur Verbesserung der Dichtwirkung beiträgt Obwohl die Flanschverbindung einwandfrei abdichtet und in den äußeren Umfangsbereichen der Flansche diese fest aneinandergehalten sind, ist den mit der Flanschverbindung miteinander verbundenen Rohren oder einem an einem Anschlußflansch angeschlossenen Rohr eine gewisse Eigenbewegung möglich, was sich bei Benutzung der Flanschverbindung positiv bemerkbar macht, z. B. bei thermisch bedingten Relativbewegungen, bei Vibrationen aufgrund einer Strömung oder bei durch Drucksteigerungen bedingten Bewegungen oder allgemeinen inneren Spannungen, die an Flanschverbindungen bei längeren Rohrleitungen gern auftreten.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung geht aus Anspruch 2 hervor. Diese Form der Aussparung ist herstellungstechnisch einfach zu realisieren und führt zu einer Soiibiegestelle, in der keine lokalen Spannungsspitzen oder Überbeanspruchungen auftreten können. Eine derartige Gestalt der Aussparung gestatlet es ferner, das eigentliche Rohrende über den Flansch hinaus zu verlängern, was zweckmäßig sein kann, wenn der Flansch an einen Behälteranschlußflansch od. dgl. festgelegt werden soll, wo es ggfs. erforderlich ist, daß das Rohrende in den Anschlußflansch hineingreift.
Ein weiterer, wichtiger Gedanke der Erfindung geht aus Anspruch 3 hervor. Bei dieser Ausbildung bilden die beiden Aussparungen bei einer Flanschverbindung aus zwei identischen Flanschen einen umlaufenden Ringraufi,, der gegenüber dem Rohrinneren nur über einen engen Spalt zugänglich ist In der Abwassertechnik hat dieser enge Spalt den Vorteil, daß er einerseits kein merkbares Strömungshindernis bildet und daß andererseits die Gefahr nicht besteht, daß Ablagerungen in diesem Bereich zu einem allmählichen Zuwachsen des nutzbaren Rohrquerschnittes führen können. Eine unmittelbare Anlage der Stirnenden der Rohre in einer solchen Flanschverbindung wäre nachteilig, da diese Anlage dann die Wirkung der Sollbiegestellen wieder beeinträchtigen könnte. Diese Gleichheit der Flanschausbildung mit Erhöhungen und Aussparungen bietet den Vorteil der geringen Lagerhaltung, denn jedes Flanschende paßt aufeinander und benötigt kein negatives Gegenstück.
Alternativ dazu ist auch eine Ausführungsform denkbar, wie sie Anspruch 4 erläutert Diese Ausbildung ist iormentechnisch besonders einfach. Die Aussparungen beider Flansche einer Flanschverbindung bilden jedoch dann eine umlaufende und zum Rohrinneren hin offene Ringnut im Bereich der Flanschverbindung. Andererseits hat diese Ausführungsform den Vorteil, daß die Sollbiegestelle sich über einen optimal großen, radialen Bereich erstreckt
Weiterhin ist es zweckmäßig, die Merkmale von Anspruch 5 vorzusehen. Es wird auf diese Weise die eingangs erläuterte Flächenpressung in den unmittelbar aufeinandertreffenden Bereichen der Stirnseiten zweier Flansche einer Flanschverbindung optimiert, was der Abdichtwirkung zugute kommt Herstellungstechnisch ist dieser Gesichtspunkt ebenfalls wichtig, da nur verhältnismäßig kleine Flächenbereiche sauber und präzise bearbeitet sein müssen.
Ein weiterer, wichtiger Gedanke der Erfindung geht aus Anspruch 6 hervor. Bei dieser Ausbildung wird gewährleistet, daß beim Herstellen der Flanschverbindung das Dichtmittel in Verbindungsrichtung zusammengedrückt und in radialer Richtung verformt wird, bis es die Aufnahmen beider Flansche gut ausfüllt und damit zu der gewünschten Abdichtung führt Die Expansion des Dichtmittels erfolgt infolge dieser Ausbildung exakt entgegengesetzt zu der Richtung des später wirkenden Innendrucks aus den verbundenen Rohren. Ein weiterer Vorteil dieses Gestaltungsmerkmals besteht darin, daß bei gelockerten Befestigungsmitteln und bei relativem Verdrehen der Flansche die Gefahr nicht besteht, daß die Innen- bzw. Außenränder der beiden Aufnahmen das Dichtmittel beschädigen können, da sich dieses in unverformten oder noch wenig verformtem Zustand noch nicht in diese Bereiche hineinerstreckt Es besteht somit auch nicht die Gefahr, daß es zwischen den Flanschen außerhalb der Aussparung eingeklemmt wird. Das Dichtmittel ist für die gelockerten Flansche eine gute Führung und bietet auch gute Gleiteigsnschaften.
Eine besonders gute Abdichtwirkung wird bei einer Ausführungsform erreicht, die aus Anspruch 7 entnehmbar ist. Diese Gestalt der Aufnahme ist zudem herstellungstechnisch besonders gut zu verwirklichen.
Alternativ dazu ist auch eine Form einer Aufnahme brauchbar, wie sie aus Anspruch 8 hervorgeht. Bei dieser Querschnittsgestalt der Aufnahme wird eine besonders gleichmäßige Verformung des Dichtmittels beim Zusammenspannen der Flansche erreicht.
Bei eine; weiteren und aus Anspruch 9 entnehmbaren Ausführungsform ist der Querschnitt der Aufnahme so gewählt, daß beim Zusammenpressen der Flansche das Dichtmittel deformiert wird und sich in Richtung entgegen dem späteren Innendruck aus den miteinander verbundenen Rohren verlagert. Vor dem endgültigen Zusammenpressen der Flansche ist jedoch ein leichtes relatives Verdrehen genauso möglich wie ein gutes Festlegen des Dichtmittels, z. B. eines Dichtringes beim Montieren der Flanschverbindung.
Ein weiterer, zweckmäßiger Gedanke läßt sich aus Anspruch 10 erkennen. Diese Ausbildung sorgt dafür, daß die Befestigungskräfte der Befestigungsmittel tatsächlich nur dort zur Wirkung kommen, wo sie für die
Abdichtung gebraucht werden. In dem Bereich radial außerhalb des Dichtmittels könnten aufeinanderliegende Flächenbereiche in den Stirnseiten der Flansche zu keinem nutzbaren Dichteffekt mehr genutzt werden. Gleichzeitig verringert diese Maßnahme wiederum die Größe der Flächenbereiche, in denen die gegeneinander gespannten Flansche tatsächlich mit ihren Stirnseiten aneinander zu liegen kommen.
Eine weitere, besonders wichtige Ausführungsform der Erfindung geht aus Anspruch 11 hervor. Diese Rippe drückt sich in das Dichtmittel ein und erbringt auf diese Weise einen zusätzlichen Zentriereffekt für die Flanschverbindung. Diese Ausbildung trägt auch der allgemeinen Erkenntnis Rechnung, daß es nachteilig ist, einem elastischem Dichtmittel eine Scherbelastung aufzuzwingen, was ggfs. bei einer Versetzung der beiden Flansche durch die scherenwirksamen Endkanten der Aufnahme der Fall sein könnte.
Nachstehend werden anhand der Zeichnung beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine im Schnitt dargestellte Flanschverbindung mit zwei erfindungsgemäß ausgebildeten Flanschen unter Verwendung eines Spannringes;
F i g. 2 eine andere Flanschausbildung in Verbindung mit einem Gegenflansch in vergrößerter Schnittdarstellung;
F i g. 3 ein Detail einer weiteren Ausführungsform eines Flansches im Schnitt;
F i g. 4 ein Detail einer weiteren Ausführungsform eines Flansches im Schnitt und
F i g. 5 ein Detail einer weiteren Ausführungsform eines Flansches im Schnitt
In F i g. 1 ist eine Flansch-Rohrverbindung 1 im Schnitt gezeigt, in der zwei Rohre 2 und 3 mit an ihren Rohrenden außen angeformten Flanschen 4 und 5 durch ein Befestigungsmittel 6 in Form eines Spannringes mit V-förmigem Innenquerschnitt gegeneinander gepreßt werden. Zwischen den Stirnseiten der Flansche 4, 5 ist ein Dichtmittel 7 in Form eines elastomeren Dichtringes eingefügt, der in einer Aufnahme 16 untergebracht ist, auf die später eingegangen wird. In einem Abstand zur Aufnahme 16 ist radial nach innen in jedem Flansch 4,5 eine umlaufende Aussparung 8,9 vorgesehen, wobei die beiden Aussparungen 8,9 über einen schmalen Spalt 10 zum Rohrinneren führen. Die Aussparungen 8, S bilden Sollbiegestellen mit verringerter Wandstärke am Flanschfuß in etwa im Bereich 11 der Flansche 4,5. Die Außenseiten der Flansche 4,5 sind in etwa mit der gleichen Schräge geformt, wie der Innenquerschnitt des Befestigungsmittels 6.
Eine weitere Ausführungsform zur F i g. 1 ist in vergrößerter Darstellung aus F i g. 2 erkennbar. Diese Ausführungsform unterscheidet sich dadurch, daß die Aussparungen 8, 9 im Querschnitt trogförmig ausgebildet sind. Es ist hier gut erkennbar, wie beispielsweise die Aussparung 8 zwischen dem Obergangsbereich vom Rohr 2 zum Flansch 4 und der weiterführenden Außenseite des Flansches 4 die Sollbiegestelle 11 mit reduzierter Wandstärke bildet Mit strichlierten Linien 10a ist eine weitere Querschnittsform der Aussparungen 8, 9 angedeutet
Die beiden Flansche 4,5 liegen praktisch nur in dem Bereich 17 mit ihren Stirnseiten aneinander, wobei dieser Bereich eine geringere radiale Erstreckung hat als die mit 16 bezeichneten Aufnahmen für das Dichtmittel 7. Jede Aufnahme 16 hat eine im Querschnitt trapezförmige Gestalt wobei die in Richtung der Rohrlängsachse gesehene Tiefe Λ der Aufnahme 16 kleiner ist, als die Hälfte r der in dieser Richtung gemessenen Gesamtstärke des Dichtmittels 7 in unverformtem Zustand (Tu). Es ist auch gut erkennbar, daß die radiale Erstreckung der
s Aufnahme 16 größer ist, als die in dieser Richtung gemessene Gesamtstärke des Dichtmittels 7 in unverformtem Zustand (7u). Gegenüber der Stirnseite des Flansches 4 ist das eigentliche Stirnende 18 des Rohres 2 geringfügig zurückgesetzt, so daß der bereits erwähnte
ίο Spalt 10 entsteht. Von der Aufnahme 16 bis zum Außenrand des Flansches 4 führt eine schräge Fläche 15.
In der rechten Hälfte von F i g. 2 ist das Dichtmittel 7 so gezeigt, wie es unter der Wirkung der Kraft des Befestigungsmittels 6 verformt ist. Es ist erkennbar, daß durch die Differenz zwischen Λ und r das Dichtmittel 7 in Richtung der Rohriängsachsen zusammengedrückt wurde und in radialer Richtung expandierte. Durch diese Maßnahme wird eine besonders gute Abdichtung einerseits und andererseits der Vorteil erreicht, daß bei gelockertem Befestigungsmittel 6 und relativer Verdrehung der beiden Flansche 4, 5 zueinander die Gefahr vermieden wird, daß die Ränder der beiden Aufnahmen 16 das Dichtmittel 7 beschädigen oder einklemmen könnten.
Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Aufnahme 16' im Querschnitt halb elliptisch geformt, wobei wiederum die Tiefe h der Aufnahme 16' kleiner ist, als die Hälfte r der Gesamtabmessung des Dichtmittels in unverformtem Zustand (7ujL Wenn zwei solcher Flansche 4, 5 gegeneinander gepreßt werden, wird das Dichtmittel 7 in Richtung eines Pfeiles 19 zusammengedrückt und dabei in radialer Richtung (Doppelpfeil 20) auseinandergedrückt, so daß die Aufnahmen 16' beider Flansche vollständig ausgefüllt sind. Beim Lockern der Befestigungsmittel dieser beiden Flansche entfernt sich das Dichtmittel wieder von den scharfen Kanten der Aufnahme, so daß beim relativen Verdrehen dieser beiden Flansche die Gefahr vermieden wird, daß durch diese scharfen Ränder das Dichtmittel verletzt wird.
Bei den Ausführungsformen gemäß den F i g. 2 und 3 und auch bei den später erläuterten Ausführungsformen wird durch dieses radiale Ausfüllen beider Aufnahmen der Flansche zudem der Vorteil erreicht daß das Dichtmittel eine einwandfreie Zentrierung der Flansche gegeneinander mitübernimmt
Bei der Ausführungsform von F i g. 4 ist die Aufnahme 16" so ausgebildet daß sie als Ringnut eine umfangsparallele Außenwand 23 und eine schräg nach innen geneigte Innenwand 22 erhält Die Tiefe der Aufnahme 16" ist wieder geringer als die Hälfte der Gesamterstreckung des Dichtmitteis 7 in unverformierri Zustand (7u). Auch hier erfolgt wieder ein Zusammendrücken des Dichtmittels in Richtung des Pfeiles 19, wobei durch die Gestalt der Aufnahme 16" das Dichtmittel dann gezwungen wird, sich in Richtung eines Pfeiles 20' radial nach innen zu verformen und die Aufnahme 16" auszufüllen. Mit dem strichlierten Pfeil 21 wird die Wirkung des Druckes entgegen dem Dichtmittel angedeutet
eo Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 5 ist in der A ufnahme 16'" in etwa in ihrer Mitte eine umlaufende, erhabene Rippe 24 angeformt die sich in das Dichtmittel 7 eindrückt und hilft dieses zu arretieren und in gewünschter Weise zu verformen. Die Rippe 24 erbringt zusätzlich einen Zentriereffekt für die gegeneinander gezogenen Flansche. Anstelle nur einer Rippe könnten auch mehrere schmale gezackte Rippen nebeneinander am Grund der Aufnahme 16'" angeformt sein. Denkbar
ist auch, das Dichtmittel 7 schon von vornherein mit
außen umlaufenden Nuten auszustatten, die sich dann
mit den Rippen oder der Rippe 24 formschlüssig verzahnen und zu einer besonders guten Zentrierwirkung füh
Es ist jedoch hervorzuheben, daß diese gewünschte
Verformung des Dichtmittels und die eingangs erläuterte, gleichmäßige Dichtung vor allem durch die Wirkung
der Sollbiegestelle 11 jedes Flansches unterstützt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
10
20
25
30
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40
45
50
55
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65

Claims (9)

32 40 532 1 2 10. Flansch nach wenigstens einem der Ansprü- Patentansprüche: ehe 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite des Flansches (4) von der Aufnahme (16) bis
1. Flansch für eine Flanschverbindung, der an ei- zum Flanschaußenrand mit einer Schräge (15) zunem Rohr am oder nahe dem Rohrende außen vor- 5 rückspringt
gesehen ist und stirnseitig eine umlaufende Aufnah- 11. Flansch nach wenigstens einem der Ansprü-
me für ein elastisches Dichtmittel aufweist und unter ehe 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Grund
Vorspannen des Dichtmittels gegen einen stirnseitig, der Aufnahme (16'") in etwa in der Mitte wenigstens
zumindest annähernd gleichartig ausgebildeten Ge- eine ringförmig umlaufende, erhabene Rippe (24) an-
genflansch anlegbar ist, wobei die Flansche durch 10 geformt ist
einen übergreifenden Spannring gegeneinander ge-
preßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
Rohr (2,3) und Flansch (4,5) einstückig ausgebildet
sind, daß die Stirnseiten der Flansche (4,5) im Bereich (17) der Aufnahmen (16,16', 16", 16'") aneinan- 15 Die Erfindung betrifft einen Flansch gemäß dem der anliegen, wobei das Dichtmittel (7) die Aufnah- Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
men (16,16', 16", 16"') beider Flansche (4,5) weitge- Speziell in der Abwassertechnik hat es sich als hpnd ausfüllt und daß die Stirnseite des Flansches (4, schwierig erwiesen, beim Herstellen von Flansch-Rohr-5) in einem Abstand zur Aufnahme (16,16', 16", 16'") verbindungen eine gleichmäßige Belastung des zwiradial nach innen versetzt eine weitere umlaufende 20 sehen den Flanschen liegenden Dichtmittels für eine einAussparung (8,9) aufweist, die im Obergangsbereich wandfreie Abdichtung zu erreichen, da Fertigungsungevon der Rohrwandung (2,3) zum Flansch (4,5) eine nauigkeiten oder geringfügige Winkel zwischen den zu Sollbiegestelle (11) mit reduzierter Wandstärke bil- verbindenden Rohren durch die Steifigkeit der Flansche det Und die verhältnismäßig großen Anlageflächen die
2. Flansch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 25 Kräfte der Befestigungsmittel der Flansche zumindest net, daß die Aussparung (8,9) eine umlaufende Ring- stellenweise an einer ordnungsgemäßen Belastung des nut mit vorzugsweise rundem oder trogförmigem Dichtmittels hinderten. Man hat bereits versucht, dünn-Querschnitt ist wandige Rohre an ihren Enden aufzubördeln und diese
3. Flansch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch Enden dann zwischen dicke Ringe und zusätzlich übergekennzeichnet daß das innen durch den Rohrin- 30 greifendem Spannring einzuklemmen (FR-PS nendurchmesser und außen durch die Aussparung 1012 286). Bereits das Aufbördeln hat zu Rissen in der (8,9) begrenzte Stirnende (18) des Rohres (2,3) ge- Wandung geführt und die zusätzlichen dicken Klemmgenüber der Stirnseite des Flansches (4, S) geringfü- ringe haben nicht die nötige Elastizität an der Befestigig zurückgesetzt ist gungsstelle zugelassen und andererseits den Bördelrand
4. Flansch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 35 nur ungenügend erfaßt In Abwandlung dazu wurden an net, daß die Aussparung (8,9) mit annähernd gleich- den dünnwandigen Endstücken der Rohre auch dicke bleibender oder zunehmender Tiefe bis zum Rohrin- Endringe angeschweißt oder angelötet wobei die Ringe nendurchmesser geführt ist für den Schweißstellenbereich zuvor mit besonders dün-
5. Flansch nach wenigstens einem der Ansprü- nen Ansätzen ausgeformt werden mußten, um die geche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale 40 wünschte Schweißverbindung überhaupt zu erreichen. Abstand (Bereich 17) zwischen der Aufnahme (16) Durch das Anschweißen haben sich in den Ringen große und der Aussparung (8) kleiner ist als die radiale Spannungen ergeben, die zu unzulässigen Verwerfun-Erstreckung der Aufnahme (16) in der Stirnseite des gen an den Verbindungsteilen und insbesondere an den Flansches (4,5). planen Flächen führten. Zusätzlich auftretende Ver-
6. Flansch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da- 45 spannungen im Rohr haben sich direkt auf die zum Zudurch gekennzeichnet daß die senkrecht zur Stirn- sammenfügen ausgebildeten und angeschweißten Ringe seite des Flansches (4, S) gemessene Tiefe (h) der übertragen, wodurch Leckstellen nicht auszuschließen Aufnahme (16,16', 16", 16'") kleiner ist als die Hälfte waren. Diese Abdichtprobleme versuchte man mit be- (r) der in der gleichen Richtung gemessenen Ge- sonders kräftigen Befestigungsmitteln zu beseitigen, die samtstärke des Dichtmittels (Ju) in unbelastetem Zu- 50 die Flansche gewaltsam so zu verformen hatten, daß das stand, während die radiale Erstreckung der Aufnah- Dichtmittel entsprechend verformt wurde. Damit war me (16,16', 16", 16'") in der Stirnseite des Flansches jedoch die Gefahr einer Beschädigung des Flansches (4,5) größer ist als die in radialer Richtung gemesse- und des Dichtmittels gegeben, verbunden mit der Gene Gesamtstärke (2r) des Dichtmittels (Ju) in unbela- fahr einer verhältnismäßig frühzeitigen Ermüdung der stetem Zustand. 55 Befestigungsmittel. Gerade für Flanschverbindungen,
7. Flansch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- die mehrfach wieder gelöst und angezogen werden durch gekennzeichnet daß die Aufnahme (16) eine mußten, war dies nachteilig.
im Querschnitt gleichschenkelige, trapezförmige Ferner hat man beim Bau von Kaplanturbinen die
Ringnut ist. Saugrohre mit einer möglichst glatten Innenfläche zur
8. Flansch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- 60 Vermeidung von Wirbeln und Kavitation angestrebt, durch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (16') eine Da die Rohre angeschweißt werden müssen, läßt man an im Querschnitt etwa halbelliptische Ringnut ist. der durch Schweißschrumpfung entstehenden Spaltstcl-
9. Flansch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- Ie eine federnde Lippe stehen, die unter Spannung sich durch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (16") eine gegen den Gegenflansch drückt (DE-PS 8 83 825). Der Ringnut mit einer zum Rohrinnendurchmesser par- 65 Gegenflansch ist aber völlig steif und massiv ausgebilallelen Außenwand (23) einer radial verlaufenden det, so daß dieser keinerlei Spannungen auszugleichen Bodenwand und einer schräg nach innen verlaufen- vermag. Eine solche massive Ausbildung der Flansche den Innenwand (22) ist. ist bei dünnwandigen Rohren des Abwasserbercichs
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