DE3139298A1 - Neue fungizide alkylcarbazate und verfahren zu ihrerherstellung - Google Patents
Neue fungizide alkylcarbazate und verfahren zu ihrerherstellungInfo
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Description
O* - t» » β Ο*·
PATENTANWÄLTE
dr. V. SCHMIED-KOWARZIK · dr. P. WEINHOLD · mOnchen
dipping. G. DANNENBERG · dr. D. GUDEL- dipl-ing. S. SCHUBERT· Frankfurt
SIEGFRIEDSTRASSE aOOO MÜNCHEN
TELEFON: (089) 335024 + 335025
TELEX: 5215679
SK/SK
Case-K 2901
Montedison S.p.A. Foro Buonaparte 31 Mailand / Italien
Neue fungizide Alkylcarbazate und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue fungizide
Alkylcarbazate, insbesondere auf Alkyl-3-aryl-3-acyl-2-s
methylcarbazate mit hoher fungizider Aktivität sowie auf deren Verwendung bei der Bekämpfung phytopathogener Fungi*
Soweit bekannt, werden als einziges Beispiel fungizider Carbazate in der Literatur- die 'Verbindungen der FR Patent-ίο
anmeldung 2 184 974 genannt. Die dort beschriebenen Carbazate sind jedoch ausschließlich monosubstituiert, da sie
zur Klasse der 3-Arylcarbazate gehören.
• Ziel der vorliegenden Erfindung sind nun neue Carbazate
der Formel; · . '
in welcher
R, R1 und T
können) für H, ein Halogen, eine C1-C^ Alkyl- oder eine
T 2 '
R, R und R (die gleich oder voneinander verschieden sein
-C, Alkoxygruppe, stehen;
ist eine C^-C^ Alkylgruppe?
R ist eine, gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogenatome oder C1-C^ Alkoxygruppen substituierte C^-C^ Alkylgruppe, eine, gegebenenfalls durch eine oder mehrere Halogen atome, C1-C^ Alkylgruppen oder C1-C^ Alkoxygruppen substi-. tuierte Phenylgruppe, eine Benzylgruppe oder eine 5 oder 6 atomige heterocyclische Gruppe, die 1 bis 3 Heteroatome enthält, oder -CH2COCH3.
R ist eine, gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogenatome oder C1-C^ Alkoxygruppen substituierte C^-C^ Alkylgruppe, eine, gegebenenfalls durch eine oder mehrere Halogen atome, C1-C^ Alkylgruppen oder C1-C^ Alkoxygruppen substi-. tuierte Phenylgruppe, eine Benzylgruppe oder eine 5 oder 6 atomige heterocyclische Gruppe, die 1 bis 3 Heteroatome enthält, oder -CH2COCH3.
Die Verbindungen der Formel (I) haben eine hohe fungizide
Aktivität«, Sie können nach üblichen Verfahren hergestellt werden, wobei 3-Arylcarbazate (III, R^=H) oder 2-Methyl-3-arylcarbazate
(III, R^=CH,) als Ausgangsmaterialien geeignet
- -2Γ -
sind. Diese Verbindungen können hergestellt werden, indem
man ein Arylhydrazin (II, R5= H oder CH,) mit einem Alkyl-
halogenformiat in einem inerten Lösungsmittel und in An-
, .λ. * TT- wasserstoff-Wesenheit
einer Halögenfeaure akzeptierenden Base, z.B. gemäß
' Ber- 33, 458 (1900) kondensiert. Die' so erhaltenen Zwischenprodukte
(III) "werden kann in einem inerten Lösungsmittel und in Anwesenheit einer Base mit dem geeigneten Acylhalogenid.kondensiert.
Die Methylgruppe in 2-Stellung kann bereits in der-Ausgangsverbindung
anwesend sein, die z.B. ein 2-Methyl-3-aryl~ carbazat ist (III, R^=CEU), oder sie kann in das aus der
is Kondensation mit·dem Acylhalogenid erhaltene Zwischenprodukt
IV durch.Reaktion mit Methylhalogenid in Anwesenheit einer starken Base eingeführt werden. Diese Reaktionen
werden durch das folgende Schema 1 veranschaulicht. Schema 1 ' R 5
ΑΓ-NH-NH-R5 +Cl-C-OR3 ·>
Ar-NH-N-C-OR3 (III)
(TT ο —u r*u \
III (R5=CH„) + X-Q-B4
3 I
3 I
-HX
0
* *5
III (R5 = H) * X-C.-R4
> Ar-N-NH-C-OR (IV)
Il ι Ii
c=o ο
I4
IV + CH X.
- HX
; X = Cl, Br, J; R, R1, R2, R3 und
R haben die für Formel' I genannte Bedeutung.
α α ο 9
Die Verbindungen der Formel (III)., in welchen' R^s.CH,,
sind neu. Daher richtet sich die vorliegende'Erfindung wei-•5
ter auf Verbindungen der Formel (III)%
R1 0
Λ O "X
ίο in welchen R , Br, R^ und R die für Formel (I) angegebene
Bedeutung haben» ■
Wie erwähnt, haben die Verbindungen der allgemeinen Formel
(I) eine hohe fungizide Aktivität gegen phytopathogene ·
Fungi. Ihre Wirkung ist sowohl präventiv (d.h. sie verhüten das Auftreten von Infektionen) als auch kurativ (bei bereits
bestehender Infektion). Weiter besitzen sie gute.systemische
Eigenschaften (d.h. sie werden in die'verschiedenen
Pflanzenteile transportiert). Außerdem sind die Verbindungen
der Formel (I) mit dem Pflanzen, die gegen eine Pilzinfektion geschützt werden wollen,, verträglich*
Die wichtigste Klasse phytopathogener Fungi, die erfolgreich
mit den fungiziden Verbindungen der Formel (I) bekämpft '
werden kann, sind Phycomyceten, wie z.B. Plasmopara spp.„
Peronospora spp., Pseudoperonospora spp»und Phythium spp.
Daher eignen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Bekämpfung von Pilzinfektionen bei Nutzpflanzen, wie Reben,
so Tomaten, Tabak, Kartoffeln und anderenOandwirtschaftlichen
Kulturen. In der landwirtschaftlichen Praxis können die Fungkide der Formel (I) z.B. in Form geeigneter Präparate
eingesetzt werden. Diese Präparate bestehen aus einer odermehreren
Verbindungen der Formel (I) als aktive Substanz, aus einem festen oder flüssigen Träger und wahlweise aus
oberflächenaktiven Mitteln und anderen Zusätzen» ■
3139238
*- sr -
Die erfindungsgemäßen fungiziden Verbindungen können nach
bekannten Verfahren zu emulgierbaren Flüssigkeiten, trockenen Pulvern, benetzbaren Pulvern usw. formuliert werden»
■ Gegebenenfalls kann man auch andere aktive Substanzen, wie Insektizide, andere Fungizide, Phytowachstumsregulierungsmittel
usw., den Präparaten oder Formulierungen zufügen.
Die Menge an Verbindung der Formel (I)» die zu einem gründlichen
Schutz landwirtschaftlicher Kulturen vor Pilzinfektionen
notwendig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab,-z.B. der relativen Wirksamkeit der verwendeten Verbindung
von Formel {I), der Art des Präparates oder der Formulieis,
rung, der Art des zu bekämpfenden-Fungus und dem Ausmaß der
Infektion, der Art der zu schützenden Kultur sowie von klima • tischen und Ümweltfaktoren. . · -
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung.
Beispiel 1 " ■
A) Herstellung von Methyl-3-(2,6-dimethylphenylj-carbazat
18 g 2,6-Dime-thylphenylhydrazin und 14 g Triäthylamin wurde
in 150 ml ·Äthyläther gelöst, dann wurden 12,5 g Methyl- .
chlorformiat in die Lösung eingetropft, wobei die Temperatur auf O0C gehalten wurde. Es wurde eine Ausfällung des
30'Chlorhydrates von Triäthylamin festgestellt. Nach einer
Nacht bei Zimmertemperatur wurde die Reaktionsmischung 2 Mal mit je 100 ml Wasser gewaschen," auf wasserfreiem Na2SO
entwässert, dann wurde das Lösungsmittel abgedampft. So " erhielt'man 13 g eines festen Produktes, das nach Kristal-
!isation aus Ligroin einen F. von 75-78°C hatte. .
Ö O
^ - jsf - . . ■■■■·
B) Herstellung von Methyl-3-(2,6-dimethylphenyl)-3-methoxyacetylcarbazat
53g Methyl-3-(2,6-dimethylphenyl)-carbazat wurden in 40 ml
Methylenchlorid (CH2Cl2) gelöst« Unter Rühren bei Zimmertemperatur
wurde 1,7 g MethoxyacstylchlorId allmählich in
die Lösung eingetropft. Die Reaktionsmischung wurde 3 Stun-•
den bei Zimmertemperatur gerührt, dann mit 20 ml Wasser,
30 ml einer NaHCO, Lösung (5-#ig) und mit 30 ml Wasser
gewaschen. Sie wurde auf wasserfreiem Na«S0^ entwässert, ·
und das Lösungsmittel wurde abgedampft«. So erhielt man 3 g eines hellen Feststoffes, der nach Kristallisation aus
Äthylacetat/Ligroin im Verhältnis von 2j3 einen· F. von'
is 165-169°C zeigte. · ■:■■■;■-"
: C) Herstellung von Methyl-3-(2,6-dimethylphenyl)--3-methoxy~
acetyl-2-methylcarbazat . ■
5 g Methyl-3-(2,6-diinethylphenyl)-3-methox.yacetylcarbazat
wurden in 60 ml· wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst. Die ·" Lösung wurde allmählich bei 200C in eine Suspension aus
0,53 g NaH in 30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran einge-'
tropft, wobei eine leicht exotherme Reaktion festgestellt
wurde. Nach 2-stündigem Rühren bei 200C wurden 3,2 g Methyl«
jodid zugefügt, worauf weitere 24 Stunden bei Zimmertemperatur
gerührt wurde. Dann wurden 100 ml Äthyläther ■ zugefügt,
und die Reaktion wurde durch vorsichtige Zugabe von Wasser abgebrochen. Die organische Phase wurde abgetrennt und die
wässrige Phase erneut 2 Mal mit je 50 ml Methylenchlorid
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden auf
wasserfreiem Na2SO^ entwässert und das Lösungsmittel
abgedampft. Der erhaltene Rückstand (5g) wurde durch Chromatographie auf einer Kieselsäuregelkolonne (Eluierungsmittel
1·:1 Äthylacetats Toluol) gereinigt. So erhielt man 2,5 g des gewünschten Produktes,.das langsam zu einem
hellen Feststoff mit einem F. von 66-690C kristallisierte«,·
10- sf _
Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden die in Tabelle I aufgeführten Verbindungen hergestellt.
Verbindungen der Formel (I) R= jeweils H; R3 = jeweils CH,
Verb. R R R+ F. IR Nr. (°C.) (cm"')
■ 1 · CH3 CH3 CH2Cl Öl 1680-1720
2 H .H CH2OCH3 Öl 1690-1720
3 H H CH3 Öl 1680-1720
'4^ CH3. CH3 CH2OCH3 66-69 1690-1720
5 CH3 CH3 CF3 99-104 1700-1730
6 CH3 CH3 CH2-C6H5 Öl 1680-1720 ■
7 CH3 . CH3 2-Furyl 129-131 1660-1740.
• 8 CH3 CH3 CH2COCH3 Öl 163O-I675-1720
* = Schmelzpunkte wurden nicht korrigiert
*■* = Es werden nur die V C=O entsprechenden Bänder angeführt
(a) = die Herstellung von Verbindung Nr. 4 wird in Bei-■
spiel 1· beschrieben.
Beispiel- 3 '
Kurative Aktivität gegen Reben-Peronospora (Plasmopara viticola (B. et C.) Berl et de Toni)
Die Blätter von cv. Dolcetto Rebenpflanzen, die in Topfen
in einem konditionierten Raum bei 250C.und 60 % relativer
Feuchtigkeit gezüchtet waren, wurden auf den Unterseiten mit einer wässrigen Suspension von Plasmopara viticola
Kcnidien (200 000 Konidien/ml) besprüht. Nach 24-stündiger
Verweilzeit in einem feuchtigkeitsgeästtigten Raum bei 210C
wurden die Blätter der Pflanzen auf beiden Seiten mit den Testprodukten in einer wässrig-acetonischen Lösung
mit 20 % (VpI./Vol.) Aceton besprüht. Am Ende einer 7-tagigen
Inkubationszeit wurde das Ausmaß der Infektion visuell
gemäß der folgenden Skala ausgewertet:
. , « I fj .f ι M H ° I .III ■ ' ,,.III. .1
O= keine Kontrolle; Infektion wie bei einer infizierten,
nicht behandelten Pflanze .:
1 .= " 1- bis 20-%ige Abnahme der Infektion
2 = 20- bis 60-%ige Abnahme der Infektion
3 =60- bis 90-%ige Abnahme der Infektion
4 = mehr als 90-%ige Abnahme der Infektion.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II aufgeführt,
Tabelle ,11 ' '
Kurative Aktivität gegen Reben-Peronospora bei einer Dosis von.0,5 ^o
Verbindung Nr. fungizide
is (s. Tabelle I) Aktivität
is (s. Tabelle I) Aktivität
1 4 · .·■■■■■■"..·"'
3 · 4 .
■ 4 4
5 4 '
': J ^
7 4 .. ;
8 4
In den obigen Formeln (I) bis (IV) sind Alkylreste mit' 1 '
bis 4 Kohlenstoffatomen Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl,
Butyl, Isobutyl, sek.-Butyl oder tert.»Butyl (in den AIkoxygruppen
haben die Alkylgruppen die gleiche Bedeutung)y Halogen ist F, Cl, Br o4er J. Phenylgruppen sind - gegebenen
falls - insbesondere durch 1, 2,3 oder 4 der genannten
3Q Substituenten substituiert; Alkylgruppen sind - gegebenen-?
falls - insbesondere durch 1, 2, 3 oder 4 Halogenatome oder
1 oder 2 Alkoxygruppen substituiert. Heterocyclische Reste enthalten vorzugsweise 1 oder 2 N, 0 und/oder S Atome im
Ring.
Claims (12)
- > »4 »Λ *
λ » 9 ö ■* * ο <Jβ *atentänsprücheVerbindungen der allgemeinen Formel-ίο in welcher12 'R, R und R (die gleich oaer voneinander verschieden sein Können) für H, ein Halogen, eine C^-C, Alkyl-- oder eine ci"C4 Alkoxygruppe stehen;
• B? ist eine C1-Ci1 Alkylgruppej ■is R ist eine, gegebenenfalls durch ein oder mehrere Halogenatome oder C1-C^ Alkoxygruppen substituierte C^-C^. Alkylgruppe, eine, gegebenenfalls durch eine oder mehrere Halogen atome, C^-C^ Alkylgruppen oder C^-Ca Alkoxygruppen substituierte Phenylgruppe, eine Benzylgruppe oder eine 5 oder 6 atomige heterocyclische Gruppe, die 1 bis 3 Heteroatome enthält,oder - - 2.- Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet5 · daß R=R1= CH, und R2 = H ist.
- 3·- Methyl-3-(2,6-dimethy!phenyl)-3-chloracetyl-2-methylcarbazat.
- 4. - Methyl-3- (2,6-dimethy !phenyl) ^-methoxyacetyl^-methyl so carbazat.
- 5·- Methyl-3-(2,6-dimethylphenyl)-3-trifluoracetyi-2-methyl-carbazat.
- 6. - Methyl-3- (2,6-dimethylphenyl)•^-phenylacetyl-g-methylcarbazat.
- 7.- Methyl-3-(2,6-dimethylphenyl)-3-acetoacetyl-2-methylcarbazat.■" 1"2 " *" 3139238
- 8.- Methyl-3-(2,6-dimethylphenyl)-3-(2-furoyl)-2-methyl-■ carbazat.
- 9..- Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R=R1 =.R2 = H ist.
- 10.- Methyl^-phenyl^-methoxyacetyl^-methyl-carbazat.
- 11.- Methyl-S-phenyl-J-acetyl-a-methyl-carbazat.
- 12.- Verfahren zur Herstellung der Verbindungen'gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 3-Arylcarbazat.der FormelfT Js 3 (HDSyA NH ' -C ORRl 0 . · - .in welcher R, R ,R^ und R wie oben definiert sind und R=H oder CH, ist, mit einem Acylhalogenid der FormelX-C-R4Ilο ·in welcher R wie oben definiert ist und X = Cl, Br oder J ist, in einem inerten Lösungsmittel und in Anwesenheit einer Halogenwasserstoffsäure akzeptierenden Base umsetzt, wobei - wenn in der Verbindung von Formel III R^= H ist das erhaltene Produkt mit einem Methylhalogenid in Anwesen-. heit einer starken Base und in einem inerten Lösungsmittel umgesetzt wird.13·- Verbindungen der allgemeinen FormelR12 3in welcher R, R , R und R^ wie oben definiert sind.
«ι « β β · ·
ο· «■>»· ·°· *"3 139298 14.- Fungizid, enthaltend ί
mehrere Verbindungen gemäß
Verdünnungsmittel und/oderils aktive Substanz
Anspruch 1 bis 11
Träger.eine oder
sowie übliche5 Der Patentanwalt ι 10 15 20 25 30 35
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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