DE3138355A1 - Armatur fuer ein aus zwei metallrohren bestehendes leitungsrohr - Google Patents
Armatur fuer ein aus zwei metallrohren bestehendes leitungsrohrInfo
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- DE3138355A1 DE3138355A1 DE19813138355 DE3138355A DE3138355A1 DE 3138355 A1 DE3138355 A1 DE 3138355A1 DE 19813138355 DE19813138355 DE 19813138355 DE 3138355 A DE3138355 A DE 3138355A DE 3138355 A1 DE3138355 A1 DE 3138355A1
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- F16L39/00—Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
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- F16L2201/00—Special arrangements for pipe couplings
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Description
-
- Armatur für ein aus zwei Metallrohren bestehendes Leitungs-
- rohr Die Erfindung betrifft eine-Armatur- für ein aus zwei, vorzugsweise koaxial zueinander angeordneten Metallrohren bestehendes Leitungsrohr zur- Fortleitung umweltgefährdender Medien, bei welchem der zwischen den Rohren befindliche Ringraum überwachbar ist, indem dort ein vom Atmosphärendruck sowie vom Mediumförderdruck abweichender Druck vorherrscht, bestehend aus einem mit dem Tnnenrohr- gasdicht verbundenen, vorzugsweise verschwejßten-Flansch.
- Bei einer bekannten.Armatur (CH-PS.559 335) ist eine Buchse auf das äußere gewellte .Metallrohr einer überwachbaren Rohrleitung aufgeschraubt und sowohl mi-t dem Innen als auch mit dem Außenrohr verschweißt. Durch eine Bohrung in der Zylinderfläche des Flansches wird eine Verbindung des Ringraumes, beispielsweise mit ~einem Druckerzeuger hergestellt. Der Nachteil einer mit dies.er Armatur ausgestalteten Druckleitung ist darin- zu sehen, daß zwar im -Verlauf des Leitungsrohres ein Leck sowohl des Innen- -als auch des Außenrohres schnell festgestellt werden kann, jedoch eine Undichtigkeit im Bereich der Dichtfläche des Flansches unbemerkt bleibt und das umweltgefährdende Medium an dieser Stelle ohne Leckanzeige nach außen treten kann.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Armatur anzugeben, die eine Leckanzeige auch im Bereich der Verbindungs- bzw. der Anschlußarmaturen möglich macht.
- Insbesondere soll ohne größeren Mehraufwand eine schnelle T.eckmeldung möglich sein. Diese Aufgabe wird bei einer Armatur der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß im Bereich der Dichtungsfläche des Flansches eine ringartig den Durchflunquerschnit umgebende Kammer vorgesehen ist, dic mit dcm Ringlclum vcti-bundc!n ist. Tritt bei einer derartigen Ausgestaltung Flüssigkeit aus dem Innenrohr im Bereich des# Flansches aus, bzw. ist der Flansch nach außen undicht, so spricht das Leckanzeigegerät dieses Rohrleitungsabschnittes an. Die Kammer läßt sich beispielsweise dadurch herstellen, daß zwischen dem Flansch und dem Flansch des Anschlußteils ein Dichtungsring mit einer ringartigen Kammer angeordnet ist. So könnte beispielsweise der Dich-#tungsring aus zwei konzentrisch zueinander angeordneten Dichtungsringen mit unterschiedlichem Durchmesser bestehen.
- Die Verbindung zum Ringraum des Leitungsrohres müßte dann im Bereich zwischen den Dichtungsringen münden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß zumindest der an das Leitungsrohr angeschlossene Flansch an seiner Dichtungsfläche eine ringartige Ausdrehung aufweist. Mit besonderem Vorteil sind jedoch beide Flansche an ihrer Dichtfläche im gleichen Abstand zum Durchflußquerschnitt mit je einer ringartigen Ausdrehung versehen und der Dichtungsring weist die Ausdrehungen miteinander verbindende Durchbrüche auf. Die Kammern sind zweckmäßigerweise durch mindestens eine Bohrung durch den Flansch mit dem Ringraum verbunden.
- Die Erfindung ist anhand der in den Figuren 1 bis 3 schcmatisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- In der Figur 1 ist das Ende eines ieitungsrohres daryestellt, welches aus einem gewellten Innenrohr 1, einen ebenfalls gewellten Außenrohr 2 und einem Außenmantel 3 aus beispielsweise Polyäthylen besteht. Zwischen dem Innenrohr 1 und dem Außenrohr 2 ist noch eine wendelartig verlaufende metallische Bandierung 4 vorgesehen, welche das Innenrohr 1 mit dem Außenrohr 2 mechanisch verklammert. Auf das abgesetzte Ende des Außenrohres 2 ist ein Schraubflansch 5 aufgeschraubt, der sowohl mit dem Innenrohr 1 als auch mit dem Außenrohr 2 druckdicht verlötet oder verschweißt ist. Der Schraubflansch 5 weist eine den Durchflußquerschnitt des Innenrohres konzentrisch umgebende Ausdrehung 6 auf, die durch eine Bohrung 7 mit einer Radialbohrung 8 verbunden ist. An das Ende der Radialbohrung 8 ist ein Anschlußstutzen 9 angeschweißt oder angelötet, welcher entweder mit dem Druckerzeuger oder aber mit dem Leckanzeigegerät verbunden ist. Mit 10 ist ein Flanschteller bezeichnet. Zum Anschluß an ein gleichartig usgebildetes Leitungsrohrende bzw. an eine andere Armatur wird zwischen die Dichtungsflächen der Flansche ein Dichtungsring gelegt und die Flanschverbindung hergestellt. Zur Durchführung der Erfindung könnte als Dichtungsring beispielsweise der Dichtungsring 11 Verwendung finden, in den Durchbrüche 12 eingebracht sind, welche die Kammer 6 mit einer entsprechenden Kammer des Gegenfiansches verbindet. Die C>ur<:libriichc! 1 Itfn in einer genügend großen Anzahl über den Umfang gleichmäßig verteilt sein, jedoch nicht in einer so großen Zahl, daß die Stabilität des Dichtungsrings 11 darunter leidet. Der Dichtungsring 13 zeigt eine andere Ausführung und besteht aus zwei Dichtungsringen 14 und 15 mit unterschicdlichem Durchmesser. Jeder der Dichtungsringe 14 und 15 ist aus zwei rlalrtenn 14a, 14b bzw. ]5a und 15b zusammengesetzt, wobei zwischen den Hälften ein Gewebe 16 vorgesehen ist.
- Dieses Gewebe sollte eine solche Maschigkeit haben, daß ein Drucka: fall in der Kammer 6 infolge eines Lecks leicht gemeldet werden kann. Im wesentlichen dient das Gewebe 16 dazu, die beiden Ringe 14 und 15 zusammenzuhalten.
- Die Figur 2 zeigt in anderes Ausführungsbeispiel gemäß der Lehre der Erfindung. Das Leitungsrohr besteht in diesem Fall aus einem Innenrohr 17, vorzugsweise ein nahtloses Stahlrohr, sowie einem das Innenrohr 17 umgebendes Außenrohr 18 ebenfalls aus Stahl. An das Ende eines solchen I,citungsrohrc~s wird ein Flansch 19 angeschweißt, wobei der Flansch 19 für das Außenrohr 18 ein gesonderten Rohrstutzen 20 aufweist. Der Ringspalt zwischen dem Innenrohr 17 und dem Außenrohr 18 ist an eine Fülleitung 21 angeschlossen, die den Ringspalt nach Verlegung mit dem Drucküberwachungsmedium füllt und gleichzeitig dafür sorgt, daß der Druck aufrechterhalten bleibt. An der Dichtungsflache weist der Flansch 19 eine Ausdrehung 22 auf, die über Bohrungen 23 mit der Fülleitung 21 verbunden ist.
- Der Dichtungsring 24 ist wie oben anhand der Figur 1 beschrieben ausgebildet.
- Die Figur 3 zeigt noch einen Teilschnitt durch den Flansch 19.
- Leerseite
Claims (5)
- P.a t e n t a n 5 p r ü c h e 1. Armatur für ein aus zwei, vorzugsweise koaxial zueinander angeordneten Metallrohren bestehendes Leitungsrohr zur Fortleitung umweltgefährdender Medien, bei welchem der zwischen den Rohren befindliche Ringraum überwachbar ist, indem dort ein vom Atmosphärendruck sowie vom Mediumförderdruck abweichender .Druck vorherrscht, bestehend aus einem mit dem Innenrohr gasdicht verbundenen, vorzugsweise verschweißten Flansch, dadurch gekennzeichnet. daß im Bereich der Dichtungsfläche des Flansches (5,19) eine ringartige den Durchflußquerschnitt umgebende Kammer (6,22) vorgesehen ist, die mit dem Ringraum verbunden ist.
- 2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Flansch (19) und dem Flansch (19) des Anschlußteils ein Dichtungsrirgmit einer ringartigen Kammer angeordnet ist.
- 3. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der an das Leitungsrohr angeschlossene Flansch (5,19) an seiner Dichtungsfläche eine ringartige Ausdrehung (6,22) aufweist
- 4. Armatur nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Flansche (19) an ihrer Dichtfläche im gleichen Abstand zum Durchflußquerschnitt eine ringartige Ausdrehung (6,22) aufweisen und der Dichtungsring (11) mit die Ausdrehung miteinander verbindenden Durchbrüchen (12) versehen ist.
- 5. Armatur nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer durch mindestens eine Bohrung (7) durch den Flansch (5) mit dem Ringraum verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813138355 DE3138355A1 (de) | 1981-09-26 | 1981-09-26 | Armatur fuer ein aus zwei metallrohren bestehendes leitungsrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813138355 DE3138355A1 (de) | 1981-09-26 | 1981-09-26 | Armatur fuer ein aus zwei metallrohren bestehendes leitungsrohr |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3138355A1 true DE3138355A1 (de) | 1983-04-07 |
| DE3138355C2 DE3138355C2 (de) | 1990-05-17 |
Family
ID=6142681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813138355 Granted DE3138355A1 (de) | 1981-09-26 | 1981-09-26 | Armatur fuer ein aus zwei metallrohren bestehendes leitungsrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3138355A1 (de) |
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1981
- 1981-09-26 DE DE19813138355 patent/DE3138355A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3138355C2 (de) | 1990-05-17 |
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Legal Events
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