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DE3138114A1 - Oberfirst-schiebedach fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Oberfirst-schiebedach fuer kraftfahrzeuge

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Publication number
DE3138114A1
DE3138114A1 DE19813138114 DE3138114A DE3138114A1 DE 3138114 A1 DE3138114 A1 DE 3138114A1 DE 19813138114 DE19813138114 DE 19813138114 DE 3138114 A DE3138114 A DE 3138114A DE 3138114 A1 DE3138114 A1 DE 3138114A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding
cover
upper ridge
roof according
sliding roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813138114
Other languages
English (en)
Other versions
DE3138114C2 (de
Inventor
Karl 7102 Weinsberg Bauhof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Original Assignee
Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karosseriewerke Weinsberg GmbH filed Critical Karosseriewerke Weinsberg GmbH
Priority to DE19813138114 priority Critical patent/DE3138114A1/de
Publication of DE3138114A1 publication Critical patent/DE3138114A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3138114C2 publication Critical patent/DE3138114C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/043Sunroofs e.g. sliding above the roof
    • B60J7/0435Sunroofs e.g. sliding above the roof pivoting upwardly to vent mode and moving at the outside of the roof to fully open mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

  • Oberfirstschiebedach für Kraftfahrzeuge
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Oberfirstschiebedach für Kraftfahrzeuge mit einem über Gleitschuhe auf in einer einen Dachausschnitt untergreifenden Kassette angeordneten Führungsschienen verschiebbar geführten Deckel, der hinterendig mittels an durch Cewindekabel antreibbaren Gleitschuhen abgestützter Hubmittel in eine hochgestellte Schräglage ausstellbar und relativ zum Dachausschnitt in eine die feste Dachfläche teilweise übergreifende Stellung verschiebbar ist.
  • Bei einem aus der DE-OS 29 30 453 bekannten Oberfirstschiebedach dieser Bauart ist der Deckel des Schiebedaches über auf in der Kassette angeordneten Führungsschienen abgestützte, durch Spindeltriebe gebildete Hubeinrichtungen in eine hochgestellte Schräglage ausstellbar und zusammen mit den Hubeinrichtungen, die im Bereich des vorderen Drittels des Deckels angeordnet sind, insgesamt relativ zum Dachausschnitt derart verschiebbar, daß er in seiner äußersten Verschiebestellung einen Teil der festen Dachhaut überragt.
  • Darüber hinaus ist der Deckel bei dem bekannten Oberfirstschiebedach mittels der Hubeinrichtungen auch in eine ledigli angehobene Lüftungsstellung ausstellbar, derart, daß er durch Betätigen der Hubeinrichtungen in eine ausgestellte Schräglage verschwenkt, nicht Jedo ch in Längsrichtung des Dachausschnittes verschoben wird. Bei dieser bekannten Bauart eines Oberfirst-Schiebedaches ist ein erheblicher Aufwand an Betätigungs- und Steuermitteln für die Gewährleistung der verschiedenen Ausstell- und Verschiebemöglichkeiten des Deckels erforderlich, wozu noch hinzukommt, daß bei reinem Handantrieb sowohl der Hubbewegung als auch der Verschiebebewegung des Deckels eine erhebliche Aufmerksamkeit seitens der Bedienungsperson unerläßlich ist.
  • Bei einer weiteren, aus der DE-OS 29 42 oo6 bekannten Bauart eines Oberfitst-Schiebedaches der eingangs genannten Bauart ist der Deckel vorderendig um eine horizontale Achse schwenkbar an auf in der Schiebedachkassette verlegten Führungsschienen verschieblichen Trägern und hinterendig an höhenverstellbaren Spindeltrieben abgestützt, wobei die höhenverstellbaren Spindeltriebe, die dem Anheben des hinteren Deckelendes über die Dachebene hinaus dienen an der Schiebedachkassette ortsfest angeordnet sind und der Deckel selbst eine Cleit-und Führungsschiene aufweist, übers welche er in entsprechenden, am oberen Ende der Hubeinrichtungen angeordneten Gleitführungen längsverschieblich aufgenommen ist. Diese Bauart eines Oberfirst-Schiebedaches ist insofern besonders aufwendig, als einmal am Deckel und zum anderen zusätzlich noch in der Schiebedachkassette Schiebeführungen angeordnet werden müssen, und als ferner getrennte Antriebsmittel einerseits für den Antrieb der Hubeinrichtungen und andererseits für den Verschiebeantrieb des Deckels vorgesehen sein müssen. Darüber hinaus erfordert auch die Bedienung und insbesondere Umschaltung der einzelnen Antriebsmittel große Aufmerksamkeit der Bedienungsperson.
  • Ausgehend von diesem Stande der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde ein Oberfirst-Schiebedach der eingangs genannten Bauart für Kraftfahrzeuge zu schaffen, welches bei einfachster Ausbildung sowohl des Antriebsmechanismusses als auch der Abstütz- und Bewegungsmechanik des Deckels seitens der Bedienungsperson unter Ausschluß Jeglicher Fehlbedienungsmöglichkeit eine geringstmögliche Aufmerksamkeit erfordert und welches ferner bei Verwendung eines Glasdeckels auch dessen Abdunkelung und Abdichtung in einfachster Weise ermöglicht. Darüber hinaus soll erreicht werden, daß die gesamte Schiebedachanordnung mit einer geringstmögllchen Anzahl einfachster, insbesondere im Spritzgußverfahren herstellbarer Bauteile auskommt, selbst unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Einstell- und justiermöglichkeiten für den Deckel, um diesen auch in Anbetracht größerer Toleranzen in der Fahrzeugkarosserie jederzeit in eine zur Dachebene fluchtende Schließlage einstellen zu können. Weiterhin soll die Montage möglichst des vorgefertigten, mit eingesetztem Deckel versehenen Schiebedaches in den Dachausschnitt des Fahrzeuges möglich sein. Weitere Teilaufgaben ergeben sich aus den nachfolgenden Vorteils- und Wirkungsangaben zu den einzelnen Merkmalen der Erfindung. Eine besondere Aufgabe stellung der Erfindung besteht ferner darin, den Antriebsmechani des Deckels so zu gestalten, daß dessen Umschalten von Austellen des Deckels in eine Lüfterstellung zu Ausstellen und Verschieben des Deckels, insbesondere bei lediglich in die halbe maximale Lüftungsstellung angehobenem Deckel ohne zusätzlich zu betätigen Mittel erfolgen kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Oberfirst-Schiebedach der eingangs bezeichneten Bauart im wesentlichen dadurch gelöst, daß dem Deckel wenigstens ein seine Längsverschieblichkeit sperrende durch mittels der auf den Deckel wirkenden Verschiebemittel verstellbare Einrichtungen in seine Lösestellung verbringbares Halteglied zugeordnet ist, wobei das Umschalten des Haltegliedes in die Lösestellung durch einen in Schließrichtung gerichteten Antrieb der Verschiebemittel über die Schließlage des Deckels hinaus bewirkt wird. Bei einem mittels einer Handkurbel und Gewindekabel angetriebenem Deckel erfordert hierbei das Ausrücken des die Längsverschieblichkeit des Deckels sperrenden Haltegliedes lediglich ein geringes Verdrehen der Handkurbel in Schließrichtung, während sowohl das Ausstellen, als auch das auf das Ausheben des Haltegliedes folgende Längsverschieben des Deckels durch Betätigung der Handkurbel im üblichen Drehsinne erfolgt. Da das Ausrücken des Haltegliedes ausschließlich bei in seiner Schließlage befindlichem Deckel möglich ist, ist auch jede Art von Fehlbedienung mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen. Ausserdem ergibt das Ausrücken des Haltegliedes in seine Lösestellung ein hörbares Geräusch, so daß auch in dieser Hinsicht seitens des Benutzers keine besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Betätigung des Schiebedaches erforderlich ist.
  • In der Praxis hat der Benutzer des Schiebedaches, ausgehend von dessen Schließlage die Möglichkeit, den Deckel durch Drehen der Handkurbel in dem einen, dem Öffnen des Daches zugeordneten Drehsinne stufenweise in zwei mögliche, eine Belüftungsstellung bildende Stellungen auszustellen oder aber, wiederum ausgehend von dem in der Schließlage befindlichen Deckel durch anfängliches geringfügiges 'Drehen der Handkurbel in dem dem Schließen des Deckels zugeordneten Drehsinn das Halteglied des Deckels in die Lösestellung zu verbringen und als dann durch weiteres Betätigen der Handkurbel in dem dem Öffenen des Deckels zugeordneten Drehsinn zunächst in die halbe Belüftungsstellung und anschließend in eine zurückgefahrende Stellung zu verbringen, wobei das Anheben und Zurückfahren des Deckels durch kontinuierliches Drehen der Handkurbel in dem dem Öffnen des Deckels zugeordneten Drehsinn erfolgt.
  • Die Erfindung kann im einzelnen auf verschiedene Wcisen verwirklich werden. Bei einer ersten bevorzu(sterl Ausführungsform üh ru n g form der Erfindung ist vorgesehen, daß der Deckel mittels eines an ihm angeschlossenen Federbügels wahlweise an einem an der Schiebedachkassette angeordneten Widerlager gegen ein Verschieben relativ zum Dachausschnitt festlegbar oder mittels einer dem Federbügel zugeordneten Aushebeeinrichtung mit dem entlang der Führungsschiene verschiebbaren Gleitschuhen verbindbar ist, wobei die Aushebeeinrichtung durch die über Gewindekabel antreibbaren Gleitschuhe einrückbar ist. Die Möglichkeit den Deckel mittels des Federbügels einmal an einen an der Kassette befestigten Wider lag er gegen Verschieben relativ zur Kassette bzw. zum Dachausschnitt restzulesen und einmal mit elerl den durch Gewlndekaabel k <Ill(jC-triebenen Gleitschuhen zu verbinden, eröff'net die MögllchkelL, sowohl die Ausstellbewegung des Deckels in die Lüfterstellung, als auch das Längsverschieben des Deckels zur Freigabe des Dachausschnittes mit einem einzigen Gewindekabeltrieb zu bewerkstelligen, wobei die Drehrichtung des Gewindekabeltriebes für beide Verstellbewegungen des Deckels die gleiche ist und somit von der Bedienungsperson keine besondere Aufmerksamkeit erfordert. Das Einrücken der Aushebeeinrichtung für den Federbügel, welche die Anlage des Federbügels am kassettenseitigen Widerlager aufhebt und gleichzeitig den Federbügel mit den Gleitschuhen koppelt, erfolgt dabei mittels der Gleitschuhe in der Weise, daß, der Gewindekabelantrieb zunächst um einen geringen Betrag entgegen seiner üblichen Bewegungsrichtung verstellt wird und so dann wiederum in der üblichen Bewegungsrichtung betätigt wird. Bei Verwendung eines durch eine Handkurbel angetriebenen Gewindekabelantriebes stellt sich der Bedienungsablauf so dar, daß für das blose Ausstellen des Schiebedåchdeckels in eine Lüfterstellung die Handkurbel in einer Drehrichtung betätigt wird. Für das Verschieben des Deckels in ausgestellter Stellung wird die Handkurbel zunächst entgegen der üblichen Drehrichtung um eine halbe oder je nach Auslegung auch um eine ganze Umdrehung entgegen der üblichen Drehrichtung verdreht, wodurch über die Gleitschuhe die Aushebeeinrichtung für den Federbügel eingerückt und damit der Federbügel und zusammen mit diesem der Deckel mit den Gleitschuhen verbunden werden, so daß bei einer weiteren Betätigung der Drehkurbel in der normalen Drehrichtung nunmehr der Deckel in der ausgestellten Lage relativ zum Dachausschnitt verschoben wird. Die Hubmittel für den Deckel sind vorteilhaft durch am Deckel befestigte, in Kulissenführungen in den Gleitschuhen eingreifende Gleitsteine gebildet, in der Weise, daß der Deckel über an ihm, insbesondere einstellbar befestigte Gleitsteine in seitlichen Kulissenführungen an den Gleitschuhen abgestützt ist.
  • Die Gleitsteine können dabei durch Kunststofformteile gebildet sein, die in ihrer Höhenlage einstellbar an nach unten abgestellten starren Trägern des Deckels oder am Deckel befestigten Trägern angebracht sind. Dadurch wird insbesondere das Einjustieren des Deckels in eine zur Dachebene fluchtende Schließlage ermöglicht.
  • In weiterer Einzelausgestaltung der Hubmittel des Deckels ist vorgesehen, daß die an den Seitenflächen der Gleitschuhe nutenförmig ausgebildeten Kulissenführungen in der horizontalen Projektion eine im allgemeinen V-förmige Grundrißform und bei einem Antrieb der Gewindekabel mittels einer Handkurbel mit Freilauf mindestens an beiden Enden sowie an der tiefsten, die Schließlage des Deckels markierenden Stelle geradlinig horizontal verlaufende Abschnitte aufweisen. Die an den Kulissenführungen vorgesehenen geradlinig und horizontal verlaufenden Abschnitte derselben dienen vor allem dem Zweck, daß bei Verwendung einer Handkurbel mit Freilauf die Abstützkräfte des ausgestellten Deckels senkrecht zu ihrer Wirkungslinie abgestützt werden können und somit ein selbsttätiges Verstellen des Deckels auch unter der Einwirkung von XYindkräfte und dergleichen unmöglich ist. Vorzugsweise sind die beiden Schenkel der Kulissenführungen in den Gleitschuhen mit ungleichförmigen Steigungen gestaltet, wobei der nach vorne zeigende Schenkel bei flacherer Steigung eine größere Länge aufweist. Dieser nach vorne zeigende Schenkel der Kulissenführung'dient dem Ausstellen des Deckels In eine schräg gestellte Belüftungssteilung und ist daher zur Lagensicherung in einer Zwischenstellung mit einem auf halber Länge eingeschalteten, geradlinig horizontal verlaufenden Abschnitt versehen, in welchem der Deckel über den Gleitstein auch bei Verwendung einer Handkurbel mit Freilauf wiederum stabil abgestützt ist. Insbesondere bei Verwendung einer Handkurbel für den Antrieb der auf die Gleitschuhe wirkenden Cewindekabel sind die geradlinig horizontal verlaufenden Abschnitte der Kulissenführungen in einem einer halben oder einen vollen Kurbelumdrehung entsprechenden Abstand voneinander angeordnet, so daß für den Fall, daß die Handkurbel bei Nichtgebrauch in einer Mulde des Dachhimmels des Fahrzeuges versenkbar ist, gewährleistet ist, daß bei jeder beliebigen Stellung als Schiebedaches die Handkurbel lagengerecht in die entsprechendc Mulde im Dachhimmel eingeklappt werden kann. Der nach hinten zeigende Schenkel der in der horizontalen Projektion V-förmigen Kulissenführung dient dem Ausstellen des Deckels beim Verschieben des Deckels in Längsrichtung, in der Weise, daß durch die zum Einrücken der Aushebeeinrichtung für den Federbügel erforderlichen Drehbewegung der Handkurbel in umgekehrter Richtung der Deckel über diesen Teil der Führungskulisse gleichzeitig mit dem Einrücken der Aushebeeinrichtung in die ausgestellte Lage verbracht wird und daher das Verschieben des Deckels durch Drehen der Kurbel in ihrer Normal-Drehrichtung erfolgen kann. Dabei ist die Steigung des nach hinten zeigenden Schenkels der Kulissenführung wesentlich steiler, als die Steigung des nach vorne zeigenden Schenkels und beträgt der Abstand zwischen dem an der tiefsten Stelle der Kulissenführung vorgesehenen und dem£ am Ende des nach hinten zeigenden Schenkels vorgesehenen horizontalen Abschnitt den Verstellweg des Gewindekabels bei einer halben oder vollen Kurbelumdrehung.
  • Um bei Toleranzen, wie sie einesteils durch Fertigungsungenauigkeiten-der einzelnen Bauteile andernteils ab-er durch Längungen der Gewindekabel entstehen können, ausgleichen zu können, ist erfindungsgemäß ferner vorgesehen, daß die Länge des mittleren der geradlinig verlaufenden horizontal gerichteten Kulissenabschnitte, welcher die Schließlage des Deckels markiert, einen zusätzlichen Freilaufbereich umfaßt, so daß bei in der Schließlage befindlichem Deckel eine beiklapF Handkurbel jederzeit in die dafür vorgesehene Mulde eingeklappt werden kann, ohne daß in Folge von Toleranzen oder derg) ein teilweises Anheben des Deckels erfolgt.
  • Zur Koppelung des Deckels mit den Gleitschuhen zum Zwecke des Verschie bens des Deckels relativ zum Dachausschnitt, sind die Gleitschuhe vorderendig mit einem ihre Stirnseite nach vorne überrfagenden, nach unten offenen Haken versehen, in welche durch die Aushebeeinrichtung ein entsprechend abgewinkelter Bereich des Federbügels eingeschoben'wird, derart, daß dann der Deckel über den Federbügel formschlüssig mit den Gleitschuhen gekoppelt ist und daher bei einer Betätigung des Antriebsmechar musses von diesen in Längsrichtung des Dachausschnittes mitgenommen wird.
  • Die Gleitschuhe umgreifen eine ein ein- oder mehrfach abgewinkeltes Profil aufweisende Führungsschiene und sind über jew einen seitlichen Ausleger an den Mitnehmer eines in einem schli förmig geöffneten Kanal angeordneten Gewindekabeis angeschlossen. Die Gleitschuhe können dabei einteilig als Spritzgußteile hergestellt oder aber mehrteilig aus einander ergänzer Spritzguß- Formteilen gebildet sein, wie dies anhand einer zwei Ausführungsform noch erläutert wird. Die am Kassettenboden verlegten Führungsschienen können in einer einfachen Ausführunc form aus einer ebenen mit einseitig angeschlossenem längsgeschlitzten Führungskanal für ein Gewindekabel versehenen Grundschienen und einem aufgesetzten, beispielsweise einen Z-förmige Profilquerschnitt aufweisenden Führungsteil bestehen. Vorteilhaft sind die Führungsschienen jedoch als Blechfaltteil eintcilig ausgebildet und weisen parallel zu einem seitlichen längsgeschlitzten Führungskanal für ein Gewindekabel einen gefalteten, einen T-förmigen Profilquerschnitt aufweisenden Führungsteil auf, welcher von den Gleitschuhen übergriffen ist.
  • Der Federbügel ist über einen zu dessen Rand parallel verlaufenden Schaft am Deckel befestigt und weist Im Abstand zur Ebene des Deckels eine erste, die Bewegungsebene des Gleitschuhes bzw. des an diesem angeordneten Hakens schneidende Abwinkelung sowie im horizontalen und vertikalen Abstand zu dieser eine zweite, zu dieser parallele, gleichfalls die Bewqgungsebene des Gleitschuhes schneidende Abwinkelung auf.
  • Insbesondere weist der vordere Bereich des Federbügels in der vertikalen und in der stirnseitigen horizontalen Projektion jeweils eine U-förmige Grundrißform auf, derart, daß der Federbügel jeweils mit seiner ersten Abwinkelung den stirnseitigen Haken eines Gleitschuhes und mit seiner zweiten Abwinkelung beispIelsweise das vordere Stirnende einer Führungsschiene untergreift. Für den Fall, daß das am Kassettenboden angeordnete Wider lager zum Festlegen désDeckels gegen ein Verschieben relativ zum Dachausschnitt nicht durch das vordere Stirnende der Führungsschiene, sondern durch irgendein anderes Mittel gebildet ist, unter- oder umgrcift der Federbügel selbstverständlich dieses andere Widerlagermittel.
  • Im Interesse einer möglichst einfachen Montage des Federbügels ist vorgesehen, daß dieser am Deckel des Schiebedaches oder an an diesem angeordneten Aufnahmeeinrichtungen durch Einhängen befestigt ist, wozu der Federbügel mit seinem in der horizontalen Projektion in wechselnden Richtungen verlaufenden Schaftteil in am Deckel oder an diesem befestigten Einrichtungen vorgesehenen Abstützungen aufgelagert und eingehängt ist.
  • Die dem Federbügel zugeordnete Aushebeeinrichtung ist durch von den Gleitschuhen unabhängig verschiebliche Schiebekeile gebildet, die die zweite Abwinkelung des Federbügels untergreifen können. Die Schiebekeile weisen einen nach oben gerichteten Zapfen auf, an welchem in der'einen Bewegungsrichtung die zweite Abwinkelung des FetlerbUgels und in der anderen Bewegungsrichtung ein am Deckel nach unten zeigend befestigter starrer Mitnehmer anliegt. Din Ausbildung der Schiebekeile ist dabei zweckmäßigerweise Sii getroffen, daß sie einen vorderen keilförmigen Abschnitt aufweisen an den sich eine Rastvertiefung für die untere Abwinkelung des Federbügels anschließt und daß unmittelbar an diese Vertiefung anschließend der nach oben gerichtete Zapfen anbeordnet ist. Anschließend an diesen Zapfen weisen die Schiebekeile einen länglichen hinteren Bereich auf, in dessen Verlaur sie in vertikaler Richtung federnd ausgebildet sind. Die federnde Ausbildung des hinteren Bereiches der Schiebekeile wiud zweckmäßigerweise dadurch erreicht daß sie in diesem Bereich mit einer längsgerichteten durchgehende horizontalen Schlitzausnehmung versehen sind.
  • Um sicherzustellen, daß der Federbügel von den die Aushebeeinrichtung bildenden Schiebekeilen abgehoben wird, wenn der Deckel in seine Schließendlage gekomlen ist, ist vorgesehen, daß den Schiebekeilen am Boden dev Kassette oder an der Führungsschiene oder an sonstiger geeigneter Stelle eine Bremse, insbesondere ein Stopanschlag zugeordnet ist, so daß die Schiebekeile das vordere Ende beispielswei3e der Führungsschiene nicht überlaufen können. Dadurch wird gewährleistet, daß bei in der SchlieE lage befindlichem Deckel die zweite Abwinkelung des Federbügels stets und mit Sicherheit mit dem an der Schiebedachkassette angeordneten Widerlager, insbesondere dem Stirnende der Führungsschiene in Eingriff gelangt. I)er Stopanschlag kann dabei auf verschiedene Weisen gebildet 3ein, beispielsweise durch ein auf den Kassettenboden oder auf die Führungsschienenfläche aufgesetztes Teil bzw. auch etne diese Teile überragende Schraubenmutter. Andererseits kann der Stopanschlag durch eine Vertiefung oder Ausnehmung im Kassettenboden bzw. in der Führungs schienenfläche in Verbindung mit einer federbelasteten Nase am hinteren Ende der SChiebekeile gebildet sein.
  • Zum Einrücken der die Aushebeeinrichtung bildenden Schiebekeile sind an den Stirnflächen der Gleitschuhe nach vorne zeigende, auf die hinteren Stirnflächen der Schiebekeile wirkende Nasen oder Vorsprünge angeordnet. Im Bereich ihres hinteren Endes sind die Schiebekeile an ihrer Oberseite mit einer nach oben ansteigenden Schrägfläche versehen, die im Bereich der vorderen Endstellung des Deckels die vertikal gerichtete Federwirkung der Sch6ebeteile verstärkt.
  • Der Deckel ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorderendig über eigene mittels Gleitschuhe am Kassettenboden bzw. auf der' Führungsschiene abgestützte aufragende Träger um eine horizontale Achse schwenkbar abgestützt. Dabei kann vorgesehen sein, daß die aufragenden Träger starr mit den Gleitschuhe verbunden sind und der Deckel um eine hochliegende Achse schwenkbar am oberen Ende der Träger angelenkt ist. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß der Deckel vorderendig über starr an ihm befestigte, nach unten ze 1 gende In Cleltschuhe cirl- ri -greifende Stützen um eine horizontale Achse kippbar abgestützt ist, wobei die Gleitschuhe um den Betrag der maximalen Schwenkmöglichkeit des Deckels abgewinkelte Gleitflächen aufweisen, derart, daß die Schwenkachse des Deckels untenliegend im Bereich der Führungsschiene angeordnet ist. Schließlich kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, daß der Deckel vorderendi über starre nach unten gerichtete Träger, die über seitliche Abstellungen in entsprechend abgewinkelt oder gewölbt geformte Ausnehmungen aus Kunststofformteilen gebildeter Gleitschuhe eingreifen, derart, daß die Deckelschwenkachse untenliegend mit einem gewissen Abstand zur Führungsschiene angeordnet ist.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Crflndurlg ist der ein die Längsverschieblichkeit des Deckels sperrendes Halteglied bildende Federbügel als zweiarmiger Kipphebel ausgebildet und um eine quer zur Deckellängsachse gerichtete Achse kippbar am Deckel bzw. an an diesem befestigten Trägern gelagert Der Federbügel ist dabei beidendig mit einer quer zur Bewegungsebene der Gleitschuhe gerichteten Abwinkelung versehen. Bei dieser Ausführungsform dient der eine, nach vorne zeigende Arm des Federbügels der unverschieblichen Festlegung des Deckels, in der Weise, als er in seiner Normalstellung bei in der Schließlage befindlichem Deckel ein an der Schiebedachkassette bzw.
  • der Führungsschiene angeordnetes Widerlager übergreift, während d" zweite Arm des Federbügels JeweIls der Verbindung des Deckels mit dem einen der beiden Gleitschuhe dient, wenn der Deckel in seiner teilweise ausgestellten Lage in Fahrzeuglängsrichtung verschoben werden soll. Im einzelnen ist dabei vorgesehen, daß der eine nach vorne zeigende Arm des Federbügels zwei parallel gerichtete, im Abstand zur Kippachse des Federbügels mit unterschiedlichen Winkeln nach unten abgewinkelte Längenab schnitte aufweist, deren einer eine Federabstützung dieses Armf des Kipphebels gegen den Deckel bildet und bestrebt ist, den Arm des Kipphebels nach unten zu drücken. Der nach vorne zeigende Arm des Federbügels weist ferner quer zu seinen Länger abschnitten gerichtete Abwinkelungen, welche die Führungsschiene übergreifen, auf. Schließlich sind die beiden quergerichteten Abwinkelungen des nach vorne zeigenden Armes des Federbügels über einen im wesentlichen vertikal gerichteten Verbindungsabschnitt untereinander verbunden, was eine einteilige Ausbildung dieses Armes des Federbügels ermöglicht.
  • Die quer zur Bewegungsebene der Gleitschuhe gerichtete Kippachse des Federbügels ist der Deckelebene gegenüber nach unten versetzt angeordnet, was vorteilhaft durch eine in der horizontale Projektion V-förmige Durchbiegung des Federbügels gewährleistet ist.
  • Der zweite, nach hinten zeigende Arm des FederbUgelsist in eint Winkel, mit seinem freien Ende nach unten zeigend zur Deckelebene ausgerichtet und weist eine quer zur Bewegungsebene der Gleitschuhe gerichtete Endabwinkelung auf, mit welcher er bei in der Schließlage befindlichem Deckel auf den Oberflächenabschnitten der Gleitschuhe aufliegt. Die Gleitschuhe weisen oberseitig über einen Teil ihrer Länge hin eine glattflächige, der Endabwinkelung des nach hinten zeigenden Armes des Federbügels zugeordnete Gleitbahn und an diese anschließend eine senkrecht zu dieser gerichtete Einrastvertiefung für die Endabwinkelung des nach hinten zeigenden Armes des Federbügels auf. Bei einer Relativbewegung der GLeitschuhe gegenüber dem Deckel kommt somit die Endabwinkelung des nach hinten zeigender Armes des Federbügels mit der ihm zugeordneten Einrastvertiefung in Eingriff, wodurch der Deckel formschlüssig mit den Gleitschuhen gekoppelt und zusammen mit diesem im Sinne einer Verschiebebewegung angetrieben wird.
  • Die Ausbildung und Wirkungsweise der Schiebekelle entspricht im wesentlichen derjenigen, wie sie im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform der Erfindung im einzelnen beschrieben und erklärt worden ist. Bevorzugt wird bei der zweiten Ausführungsform jedoch, daß die Schiebekeile rückseitig eine V-förmige Ausnehmung und die nach vorne zeigenden Zungen oder Vorsprünge des Gleitschuh entsprechendeneigt zueinander abgewinkelte Flächen aufweisen, wodurch das Zusammenwirken zwischen Gleitschuh und Schiebekeil wesentlich verbessert wird. Ausserdem ist bei der zweiten Ausführungsform vorgesehen, daß den Schiebekeilen ein an einer am Deckel oder an diesem angeordneten Trägern nach unten gerichteten Flansch angeschlossener Mitnehmer zugeordnet ist, welcher die Schiebekeiloberfläche über einen Teil ihrer Länge hin übergreif; und je nach Schieberichtung des Deckels entweder an dem im Bereich des vorderen-- Endes des Schiebekeiles angeordneten, nach oben ragenden Zapfen oder aber an einer nach oben gerichteten End -fläche des Schiebekeiles anliegt.
  • Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Gleitschuhe mehrteilig ausgebildet sind und zwei über in die Führungsschiene eingreifende Gleitklötze miteinander verbundene Teile aufweisen, deren einer die dem nach hinten zeigenden Arm des Federbügels zugeordnete Gleitbahn und Einrastvertiefung und deren anderer eine mit der Rückseite des Schiebekelles zusammenwirkende, nach vorne zeigende Zunge aufweist. Die beiden Gleitschuhteile sind dabei vorteilhaft über wenigstens einen Vorsprung und eine Ausnehmung ineinandergreifend, nach Art einer Steckverbindung miteinander verbunden. In gleicher Weise sind auch die Gleitklötze über jeweils eine Ausnehmung und einen Vorsprung nach Art einer Steckverbindung mit dem einen Gleitschuhteil verbunden.
  • In dem die Gleitbahn für den nach hinten zeigenden Arm des Federbügels aufweisenden Teil des Gleitschuhes ist auch die Kulissenführung für den am Deckel über einen starren Träger befestigten Gleitstein angeordnet. Diese Kulissenführung zeichnet sich in besonderer Weise dadurch aus, daß sie an einen unteren hinteren, horizontal geradlinigen Abschnitt nach vorne gerichtet anschließend einen schräg nach oben ansteigenden, eine mittlere Ausstelllage des Deckels bewirkenden, einen horizontal geradlinigen und an diesen anschließend wiederum einen nach oben ansteigenden, eine maximale Ausstellage des Deckels bewirkenden und schließlich nochmals einen horizontal geradlinigen Abschnitt umfaßt. Die Gesamtlänge der Kulissenführung entspricht dabei der Bewegung des Gleitschuhes bei einer vollen Umdrehung einer Handkurbel, so daß sich der über einen starren Träger am Deckel befestigte Gleitsteir bei einer lediglich halben Umdrehung der Handkurbel exakt in der Mitte des mittleren, horizontal geradlinig ausgerichteten Abschnit der Kulissenführung befindet.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Deckel durch einen Glasdeckel gebildet-sein, an dessen LängsseitenBlechstreifen befestigt sind, an welchen einerseits die Einhängemittel für die Federbügel und ferner die vertikal gerichtetn Träger für die Gleitsteine und die Deckelschwenkachse sowie die Mitnehmer für die Schiebekeile angeschlossen sind, und welche zur Deckelmitte hin mit dem Deckel eine Schlitzführung einschliess wobei die Blechstreifen zweckmäßigerweise einen im allgemeinen hutförmigen Profilquerschnitt aufweisen. In den zwischen Deckel und Blechstreifen gebildeten Schlitzführungen ist eine aus untereinander über Stoff- oder Folienstreifen verbundenen starren Lamellen gebildete Abdeckung längsverschieblich geführt. Darartige Abdeckungen dienen dazu, eine übermäßige-Sonneneinstrahlung durch einen gläsernen Deckel und damit ein übermäßiges Aufheizen des Fahrgastraumes des Fahrzeuges zu verhindern. Die aus starren Lamellen und Stoffstreifen gebildete Abdeckung kan in gefalteter Stellung in am einen Ende der Schlitzführungen ausgebildeten taschenartigen Erweiterungen untergebracht werden, so daß sie in dieser Nichtgebrauchsstellung lediglich einen kleinen Teil der gesamten Deckelfläche überdeckt.
  • Andererseits bietet eine derartige Cestaltung einer Abdeckung den Vorzug einer einfachen Herstellbarkeit in Verbindung mit einer leichten und einfachen Handhabbarkeit. Die Abdeckung kann dabei selbstverständlich am einen, insbesondere dem hinteren Ende des Deckels an diesem befestigt und an ihrem gegenüberliegenden verschiebbaren Ende mit Einhängevorrichtungen versehen sein, über welche sie in der Gebrauchslage am vorderen Deckelende festlegbar ist.
  • Im einzelnen kann die Abdeckung auf verschiedene Weisen ausgeführt werden und umfaßt wenigstens zwei durch eine Stoff- oder Folienbahn untereinander verbundene starre Lamellen, die dann zwecksmäßig endseitig angeordnet sind. Andererseits kann dl Abdeckung auch drei oder mehr starre, untereinander über Stoff oder Folienstreifen verbundene Lamellen umfassen, was den Vorteil mit sich bringt, daß sie auf verhältnismäßig kleinen Raum zusammenfaltbar ist. Ihrem Anwendungszweck entsprechend ist die Abdeckung so gestaltet, daß sie den Glasdeckel durchdringende Sonnenstrahlen nach Möglichkeit reflektiert, wozu vorgesehen ist, daß sie eine helle aber matte Unterseite und andererseits eine helle reflektierende Oberseite besitzt.
  • Die Lamellen der Abdeckung sind nach einer bevorzugten einfachen Ausführungsform wenigstens in Längsrichtung federnd ausgebildet, derart, daß sie zwecks Einführens in die Schlitzführungen zwischen dem Deckel und den Blechstreifen um eine zur Deckellängsachse parallele Achse durchgebogen werden können und bei Freigabe innerhalb der Schlitzführung in ihre gestreckte Lage zurückschnappen.
  • Es kann aber auch vorgesehen sein, daß die die Schlitzführung nach unten begrenzenden Bereiche der Blechstreifen quer gerichtete Schlitzausnehmungen aufweisen, über welche die Abdeckung insgesamt in die Schlitzführung eingeführt werden kann Da die erfindungsgemäße Abdeckung Zu einem Teil aus einer Stoff- bzw. Folienbahn besteht, ist es erforderlich, Mittel vorzusehen, die in der Schließlage der Abdeckung eine Streckung der Stoff- und Folienbahn bewirken, um ein Durchhängen derselben zu vermeiden. Ein solches Durchhängen kann insbesondere durch die aus dem Fahrbetrieb des Fahrzeuges resultierenden Erschütterungen hervorgerufen werden, in dem sich die bewegliche, insbesondere vordere Lamelle allmählich verschiebt.
  • Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die vordere, bewegliche Lamelle durch eine Federkraft in Schließrichtung belastet ist, was in einfachster Weise beispielsweise dadurch bewerkstclligt werden kann, daß der Lamelle am vorderen Ende des Deckels unter Federlast stehende Einhängehaken zugeordnet sind.
  • Die Federlast kann dabei auch dadurch aufgebracht werden, daß die Einhängehaken durch Cummi- Zugelemente gebildet odr an den Deckel angeschlossen sind. Im übrigen kann selbst verständlich auch jede andere Gestaltungsform einer Zugfeder angewandt werden.
  • Zur Abdlchtung insbesondere eines aus einer Glasplatte gebilde Deckels entlang des Randes des Dachausschnittes der Dachhaut d Fahrzeuges ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen, daß die Dach haut entlang des Randes des Dachausschnittes zunächst rech winkelig nach unten und anschließend rechtwinkelig zur Mitte d Dachausschnittes hin nach innen abgewinkelt ist und daß die Schiebedachkassette an dem nach unten abgewinkelten Teil der Dachhaut mittels Schweißpunkte befestigt wird. Der nach innen abgewinkelte Bereich der Dachhaut dient dabei zur Befestigung eines Dichtprofiles, welches bei nach oben abgestelltem inneren Randbereich diesen mit einer Lippe übergreifen kann.
  • Um hierbei die die Schiebedachkassette mit dem nach unten abgestellten Randbereich der Dachhaut verbindenden Schweißpunkt in einwandfreier.Qualität und mit den normalerweise vorhandenen Werkzeugen herstellen zu können, ist nach einem weiteren Merkma der Erfindung vorgesehen, daß die nach innen abgewinkelten Abschnitte der Dachhaut mit Ausklinkungen versehen sind, die einen leichten Zugang der Schweißzangen zu den vorgesehenen Schweißstellen ermöglichen.
  • Nach einem besonderenMerkmal der Erfindung sind die seitlichen Führungsschienen und die vordere quergerichtete, die Handkurbel aufnehmende Schiene untereinander, insbesondere über eine Steck verbindung verbunden und ist somit das gesamte vormontierte Schiebedacb bestehend aus Führungsschienen, Antriebsmechanismus Gleitschuhen und Deckel als komplett vormontierte Einheit in die Schiebedachkassette einsetzbar und bei mindestens teilweise geöffnetem Deckel mittels einiger Schrauben an der Schiebedachkassette befestigbar. Besonders einfach und zweckmäßi kann die Steckverbindung zwischen den längsgerichteten Führungsschienen und der quergerichteten, den Handkurbelantrieb aufnehmenden Schiene durch gekrümmte Rohrabschnitte, welche gleichzeitig die Führung des Gewindekabels im Umlenkbereich übernehmen, hergestellt werden. Dies bringt ausser dem bereits angedeuteten Montagevorteil noch den Vorteil mit sich, daß die seitlichen Führungsschienen durch einfache Strangpreßprofile gebildet werden können.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben.
  • In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine ausschnittweise Seitenanslcht eines in der Sc;lließstellung befindlichen Oberfir:it-Schl.t.cdach(Ss; Figur 2 eine ausschnittweise Seitenansicht eines in der Lüfterstellung befindlichen Oberfirst-Schiebedaches gemäß Figur 1 Figur 3 gleichfalls eine ausschnittweise Seitenansicht eines in der Verschlebestellung befindlichen Oberfirst-Schiebedaches gemäß Figur l und 2 Figur 4 eine Draufsicht zu Figur 3; Figur 5 eine Stirnansiche zu Figur 3 und 4 Figur 6 eine Schnittdarstellung zu Figur 1 entlang der Linie VI - VI; Figur 7 eine weitere Schnittdarstellung zu Figur 1 entlang der Linie VII - VII Figur 8 eine andere Ausführungsform der Schnittdarstellung gemäß Figur 7; Figur 9 eine Einzeldarstellung der Aushebeeinrichtung für den Federbügel; Figur lo einen Teil-Längsschnitt durch ein mit einer Abdeckung versehenes Oberfirst-Schiebedach; Figur 11 eine Einzeldarstellung einer Abdeckung für ein Oberfirst-Schiebedachin Seitenansicht; Figur 12 eine andere Ausführungsform einer Abdeckung für ein Oberfirst-Schiebedach, gleichfalls in Seitenansicht; Figur 13 eine ausschnittweise schaubildliche Darstellung des Längsrandes des Dachausschnittes; Figur 14 eine abschnittweise Explosionsdarstellung einer andere Ausführungsform eines Oberfirst-Schiebedaches ; Figur 15 einen Ausschnitt zu Figur 14 im vergrößerten Maßstab; Figur 16 und 17 eine teilweise Seitenansicht eines in der Schließlage befindlichen OberfirstÆchiebedaches, wobei die Figur 1 die normale Schließlage des Schiebedaches und die Figu die für das Verschieben des Deckels vorbereitete Schli lage des Schiebedaches zeigen.
  • Ein im Dach 1 einer Fahrzeugkarosserie vorgesehener Dachausschni 2 ist umlaufend von einer Schiebedachkassette 3 untergriffen und mittels eines starren Deckels 4 verschließbar. Die Schiebedachkassette 3 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel mittels Schweißpunkte 5 an einer nach unten abgewinkelten Randzone 6 der Dachhaut 1 befestigt. Der den Dachausschnitt 2 verschließende Schiebedachdeckel 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel durch e Glasplatte gebildet und im Bereich seines vorderen Endes um eine horizontal verlaufende Achse 7 schwenkbar gegen eine auf dem Boden der Schiebedachkassette 3 angeordnete Führungsschiene 8 abgestützt. Die Schwenkachse 7 des Deckels 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel tiefliegend angeordnet, was dadurch erreicht wird, daß ein starrer, starr am Deckel befestigter nach unten zeigender Träger 9 unterendig eine nach innen gerichtete Abwinkelung lo aufweist, welche in eine entsprechend abgewinkelte bzw. gekrümmte Ausnehmung 11 eines auf der Führungsschi 8 laufenden Gleitschuhes 12 derart eingreift, daß die Abwinkelunt lo innerhalb des Gleitschuhes 12 um den maximal zugelassenen Schwenkwinkel des Deckels 4 kippen kann. Unabhängig von seiner vorderen Schwenklagerung Lst der Deckel 4 welterhin über Gleitschuhe 13 an der Führungsschiene 8 abgcstuttt. Die Führungsschiene 8 besteht bei dem in den Figuren 1 bis 7 und 14,15 gez .ten Ausführungsbeisplel aus einer ebenen mit einseitig angeschlossenem längsgeschlltzten Führungskanal 14 für ein Gewindekabel 15 versehenen glattflächigen Grundschiene 16 und einem auf diese aufgesetzten, einen Z-förmigen Profilquerschnitt aufweisenden Führungsteil 17. Bei dem in der Figur 8 dargestellten Ausführungsheisplel ist die Fuhrunqs schiene durch ein einteiliges Blechfaltteil gebildet, bei welchem parallel zu einem seitlichen längsgeschlitzten Führungskanal 140 für ein Gewindekabel 15 und Im Abstand zu diesem ein gefaltetes, einen T-förmigen Profilquerschnitt aufweisendes Führungsteil 170 angeordnet ist und beider seits des Führungsteiles 170 glatte und ebene Führungsschienenflächen 160 vorgesehen sind. Im Abstand zur Schwenkachse 7 ist der Deckel 4 an mit Hubmitteln ausgestatteten Gleitschuhc 13 abgestützt. Die Gleitschuh 13 umgreifen mit ihrem unteren Teil den Führungsteil 17 bzw. 170 der Führungsschienen 3 und weisen an einer ihrer vertikalen Seitenflächen nutenförmige Kulissenführungen 18 auf, welche in der horizontalen Projektion eine im allgemeinen V-förmige Grundrißform aufweisen. Mit den Kulissenführungen 18 steht der Deckel 4 über Gleitsteine 19 im Eingriff, welche durch Kunststofformteile gebildet und vorzug weise in der Höhe einstellbar an nach unten abgewinkelten Trägern 20 des Deckels 4 bzw. an diesem befestigten Blechstrcife 21 angeordnet sind. Die in der horizontalen Projektion Im allgemeinen V-förmigen Kulissen führungen 18 weisen hlnslchtllell Ihrer beiden Schenkel unterschiedliche Stelgungen und @ängen auf wobei der nach vorne zeigende Schenkel 22 der Kulissenfürung 18 bei flacherer Steigung eine größere Länge besitzt, als der nach hinten zeigende Schenkel 23, welcher bei geringer Länge eine steile Steigung aufweist. An den Enden beider Schenkel 22 und 23 der Kulissenführungen 18 sind jeweils geradlinig horizontal verlaufende Abschnitte 24 vorgesehen, welche dazu dienen, das Deckelgewicht und eventuell in gleicher Richtung wirkende. Windkräfte senkrecht gegen die Gleitschuhe abzustützen, derart, daß ein unbeabsichtigtes selbsttätiges Verstellen des in der Ausstellage befindlichen Deckels nicht möglich ist. Des gleichen ist an der tiefsten, der Schließlage des Deckels entsprechenden Stelle der Kulissenführungen 18 Jeweils ein geradlinig horizontal verlaufender BEreich 25 vorgesehen, welcher hinsichtlich seiner Länge einen zusätzlicherl Frcilaufbercich aufweist, um bei mittels einer in eine Parkstellung klappbaren Hand kurbel antreibbaren Gewinde kabeln 15 unabhängig von Fertigungs- und Längungstoleranzen ein Einklappen der Handkurbel in ihre Parkstellung zu ermöglich ohne dabei die absolute Schließlage des Deckels 4 zu verändern.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist in den längeren Schenkel 2 der Kulissenführung 18 aufhalber Länge des Schenkels 22 ein weitcrcr Abschnitt 26 mit geradlinig horizontalem Verlauf eingeschaltet, welcher der Feststeliung des Deckels in einer teilweise ausgestellten Lüftungsstellung dient. Die geradlinig horizontal verlaufenden Abschnitte 24 bis 27 der Kulissenführun 18 weisen untereinander gleich lange Abstände auf, wobei die Abstände jeweils der einer halben oder ganzem Umdrehung einer Handkurbel entsprechenden Verstellbewegung der Gewindekabel 15 entsprechen. Die Längsverschiebebewegung wird von den Gewindekabeln 15 auf die Gleitschuhe 13 vermittels an diesen angeordne Ausleger 27, welche an einen in der Zeichnung nicht näher darge stellten Mitnehmer der Gewindekabel 15 angeschlossen sind, übertragen. Am Deckel 4 bzw. an den an diesem befestigten Blechstreifen 21 ist über einen Schaft 28 ein Federbügel 29 festgelegt, welcher im Abstand' zur Ebene des Deckels 4 eine erste, die Bewegungsebene des Gleitschuhes 13 schneidende Abwinkelung 30 sowie im horizontalen und vertikalen Abstand von dieser eine zweite, zu dieser parallele, gleichfalls die Bewegungsebene des Gleitschuhes 13 schneidende Abwinkelung 31 aufweist. In seinem vorderen Bereich weist der Federbügel 29 sowohl in der vertikalen als auch in der stirnseitigen horizontalen Projektion jeweils eine U-förmige Grundrißform auf, wie dies insbesondere aus den Darstellungen der Figuren 4 und 5 ersichtlich ist. Der Federbügel 29 ist über seinen in der horizontalen Projektion mehrfach abgewinkelten Schaft 28 an dem Blechstreifen 21 festgelegt, wobei er'mit einer Abwinkel 32 in eine Tasche 33 und mit einer hakenförmigen Abwinkelung 34 in eine Ausnehmung 35 des Blechstreifens 21 eingreift.
  • Darüber hinaus weist der Schaft 28 des Federbügels 29 eine Abwinkelung 36 und eine weitere Abwinkelyng 37 auf, welche ihm gewisse Elastizität in Längsrichtung verleihen, die erforderlich ist, um die Lageveränderung der Deckelvorderkante beim Ausschwenken in die hochgestellte Lage ausgleichen zu können.
  • über den Federbügel 29 ist der Deckel 4 wahlweise an einem an der Schiebedachkassette angeordneten Widerlager gegen ein Verschieben relativ zum Dachausschnitt 2 festlegbar oder mittels einer dem Federbügel 29 zugeordneten Aushebeeinrichtung 38 mit den Gleitschuhen 13 verbindbar. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist das an der Schiebedachkassette angeordnete Widerlager 39 durch das vordere Stirnende der Führungsschiene 17 gebildet. Bei in der Schiie(3-stellung befindlichem Deckel 4 übergreift der Federbügel 29 mit seiner zweiten Abwinkelung 31 das Stirnende 39 des Führungsteiles 17 der Führungsschiene 8. Damit ist der Schiebedachdeckel 4 gegen ein Verschieben relativ zum Dachausschnitt 2 gesichert festgelegt. Bei einem Betätigen der Handkurbel und damit der Gewindekabel 15 werden daher lediglich die Gleitschuhe 13 nach hinten verschoben, wodurch der Gleitstein 19 in dem Schenkel 22 der Kulissenführung 18 nach oben wandert und somit der Schiebedachdeckel 4 ohne Verschlebebewegung in die In der Figur 2 dargestellte nach oben ausgestellte Lüfterstellung vcrstellt wird. Soll der Deckel 4 zur Freigabe der Dachöffnung 2 nach hinten verschoben werden, so werden die Gewindekabel 15 mittels der Handkurbel zunächst entgegen der allgemeinen Drehrichtung angetrieben, wodurch die Gleitschuhe 13 nach vorne geschoben werden und wobei gleichzeitig der Gleitstein 19 im Schenkel 23 der Kulissenführung 18 nach oben wandert und der Deckel 4 damit in eine ausgestellte Lage angehoben wird.
  • Den Gleitschuhen vorgeschaltet ist die Aushebeeinrichtung 38, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Schiebekeil 40 besteht, welcher bei einer nach vorne gerichteten Schiebebewegung, die vom Gleitschuh 13 vermittels einer an diesem angeordneten Nase 41 auf das hintere Ende 42 des Schiebekeiles 40 übertragen wird, die Abwinkelung 31 des Federbügels 29 untergreift und soweit anhebt, daß sie mit dem Stirnende 39 des Führungsteiles 17 der Führungsschiene 8 ausser Eingriff kommt. Gleichzeitig gelangt durch das Anheben des Federbügels 29 dessen erste Abwinkelung 30 mit einem die Stirnseite der Gleitschuhe 13 nach vorne überragenden, nach unten offenen Haken 43 in Eingriff, so daß nunmehr der Deckel 4 über die Abwinkelung 30 des Federbügels 29 mit dem Gleitschuh 13 gekoppelt ist.
  • Werden nunmehr die Gewindekabel 15 in der normalen Drehrichtung der Handkurbel angetrieben, so wird der bereits nach oben ausgestellte Deckel 4 entlang der Führungsschienen 8 nach hinten verscho ben. Im Anschluß an einen keilförmigen Anstieg 44 weist der Schiebekeil 40 eine nutenförmige Ausnehmung 45 auf, in welche die Abwinkelung 31 des Federbügels 29 -zu liegen kommt, wenn sie sich in ihrer angehobenen Stellung befindet. Im Anschluß an die nutenförmige Ausnehmung 45 weist der Schiebekeil 40 einen nach oben gerichteten Zapfen 46 auf, welcher beim Vorschieben des Deckels in seine Schließlage mit einem starren, nach unten zeigenden Mitnehmer 47 des Deckels 4 bzw. des Blechstreifens 21 in Anlage kommt. Dadurch wird sichergestellt, daß beim Vorschieben des Deckels dicAushcbeeinrichtung 38 mitgenommen wird. Im Bereich seines hinteren Endes ist der Schiebekeil 40 in vertikaler Richtung federn ausgebildet, was im gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch bewerkstelligt wird, daß er eine längsgerichtete Schlitzausnehmung 48 aufweist. Ausserdem ist der Schiebekeil 40 im Bereich seines hinteren Endes an seiner Oberseite mit einer keilförmig ansteigenden Fläche 49 versehen, durch welche im Zusammenwirken mit dem Mitnehmer 47 die Federwirkung verstärkt wird. Um beim Schließen des Deckels sicherzustellen, daß die zweite Abwinkelung 31 des Federbügels 29 von der Aushebeeinrichtung 38 abläuft und an der Stirnseite 39 des Führungsteiles 17 der Führungsschiene 8 zur Anlage kommt, ist dem Schiebekeil 4o ein Stopanschlag 50 zugeordnet, welcher bei dem in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine Schraubenmutter oder einen ähnlichen Aufsatz auf der Führungsschiene gebildet ist. Es kann aber auch vorgesehen sein, wie dies in der Figur 3 angedeutet ist, daß der Schiebekeil 40 in seinem hinteren Bereich eine nach unten zeigende Nase .51 besitzt, welcher eine entsprechende Ausnehmung in der Führungsschiene 8 zugeordnet ist.
  • In den Figuren lo bis 12 ist die Anordnung und Ausbildung einer Abdec kung für einen aus einer Glasplatte gebildeten Schiebedachdeckel 4 dargestellt. Gemäß dieser Ausführungsform weisen die Blechstreifen 21 eine im allgemeinen hutförmige Profilquerschnittsform auf und schließen mit ihrem inncren Propyl flansch 6o mit dem Deckel 4 eine zu dessen Mitte hin offene Schlitzführung 61 ein. In diesen entlang beider Längsseiten des Deckels ausgebildeten Schlitzführungen 61 ist eine aus untereinander über Stoff- oder Folienbahnen verbundenen starren Lamellen 63 und 64 gebildete Abdeckung längsverschieb bar geführt. Diese Abdeckung dient dazu, den Fahrgastraum gegen übermäßige Aufheizung durch Sonneneinstrahlung abzuschirmen. Die in ihrer einfachsten Ausführungsform lediglich zwei untereinander über eine Stoff- oder Folienbahn 62 verbundene starre Lamellen aufweisepde Abdeckung kann bei Nichtgebrauch zusammengefaltet und in einer am einen Lande des Deckels 4 vorgesehenen taschenförmigen Erweiterung 65 der Schlitzführungen 61 untergebracht werden. In der Figur 12 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer solchen Abdec kung dargestellt,welche aus einer Anzahl untereinander über Stoff- oder Folienbänder 620 untereinander verbundenen Lamellen 630, C5o und 640 besteht. Dabei sind die Jeweils hinteren Lamellen 63 bzw. 630 der Abdeckung mittels an sich bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Befestigungsteile am Deckel bzw. am Flansch 60 der Blechstreifen 21 befestigt, während die verschieblichen vorderen Lamellen 64 bzw. 640 beispielsweise über Saugnäpfe oder Druckknöpfe 67 in der Schließlage am Deckel 4 festlegbar sind.
  • Die Figur 13 zeigt schließlich in schaubildlicher Darstellung, daß entlang des Randes des Dachausschnittes 2 die Dachhaut nach unten und anschließend zur Mitte des Dachausschnittes 2 hin nach innen abgewinkelt ist, wobei die Kassette 3 an dem nach unten abgewinkelten Bereich 70 der Dachhaut mittels Punktschweißung 5 befestigt ist. An dem nach innen abgewinkelten Bereich 71 der Dachhaut ist ein Dichtprofil 72 befestigt, welches einen nach oben abgestellten Randbord 73 mittels einer Lippe 74 übergreift. Um eine einwandfreie Anbringung der Schweißpunkte 5 mit Hilfe üblicher Punktschweißzangen zu gewährleisten, ist im gezeigten Ausführungsbeispicl vorgesehen, dpß im Bereich der anzubringenden Schweißpunkte 5 der nach Innen abgewinkelte Bereich 71 der Dachhaut mit Auskllnkung(:n 75 versehen ist.
  • Bei den in den Figuren 14 bis 17 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Federbügel 290 als Kipphebel ausgebildet und in einem nach unten abgestellten Flansch 211 um eine quer zur Bewegungsebene bzw. zu den Führungsschienen 17 gerichtete Achse 291 schwenkbar gelagert. Der Federbügel 290 weist einen nach vorne zeigenden Arm 292 auf, welcher zwei parallel gerichtel Längenabschnitte 293 und 294 sowie jeweils quer zu diesen gerichtete Abwinkelungen 295 und 296 und einen im wesentlichen ver tikal fJerlchteten Verbindungsabschnitt 297 umfaßt. Die beiden Länqenabschnitte293 und 294 des Armes 292 des Federbügels 290 sind im Abst.ln(l zur Kippachse 291 der Deckelebene gegenüber ml unterschiedlichen Winkeln nach unten abgewlnkelt, derart, dat der Längenabschnitt 293 über einen Teil seiner Länge hin am Blechstreifen 210 anliegt und die Belastungsfeder für den Längenabschnitt 294 und damit auch dessen quer zur Führungsschier 17 gerichtete Abwinkelung 296 bildet. Unter der Fed'erbelastung durch den Längenabschnitt 293 liegt die Abwinkelung 296 des Längenabschnittes 294 bei in der normalen Schließlage befindlichem Deckel 4 an der Vorderkante der Führungsschiene 17 an, wie dies aus der Darstellung der Figur 16 ersichtlich ist.
  • Bei dieser Stellung des Armes 292 des Federbügels 290 ist die Ldngsversehieb1Ichkelt des Deckels 4 gesperrt und kann dieser bei einem Bet'ttgen der Handkurbel 800 lediglich in seine ausgestellte Lage y,erfahren werden. Die Kippachse 291 ist der Deckelebene gegenüber nach unten versetzt angeordnet, was in einfachster Weise dadurch erreicht wird, daß der Kipphebel 290 zwischen seinen beiden Armen 292 und 300 eine in der horizontaler ProJektion V-förmige Durchbiegung aufweist. Der zweite nachhinten zeigende Arm 3oo des Federbügels 290 ist in einem Winkel zur Deckelebene, mit seinem freien Ende nach unten zeigend ausgerichtet und weist eine quer zur Bewegungsebene der Gleitschuhe 13o gerichtete Endabwinkelung 301 auf. Mit seiner Endabwinkelung 301 liegt der nach hinten zeigende Arm 300 des Feder bügels 290 auf der Oberfläche 302 des einen Teiles des Gleitschuhes 130 auf. An die glattflåchige Oberfläche 302 des einen Teiles des Gleitschuhes 13c schließt sich eine Einrastvertiefung 303 an, in welche die Endabwinkelung 301 des Armes 300 des Federbügels 290 einrastet, wenn der Gleitschuh 130 relativ zum Deckel 4 verschoben wird. Die Gleitschuhe 130 sind bei dem in den Figuren 14 bis 17 gezeigten Ausführungs beispiel mehrteilig ausgebildet und bestehen im wesentlichen aus zwei über in die Führungsschiene 17 eingreifende Gleitklötze 191 verbundenen Teilen 182 und 183, wobei die beiden Teile 182 und 193 über einen Vorsprung 184 und eine Ausnehmung 185 Ineinander greifen, während die Gleitklötze 181 eine Ausnehmung 186 aufweisen, in welche Vorsprünge 187 am einen Teil 182 eingreifen.
  • Das eine Teil 182 weist, wie insbesondere aus den Figuren 16 und 17 ersichtlich eine Kulissenführung 280 auf, in welche ein Gleitstein 290 eingreift, welcher über einen starren Träger 200 vermittels einer Befestigungsschraube 201 am Deckel bzw. am 31echstreifen 210 befestigt ist. Die Kulissenführung 2So weist einen unteren, horizontalen und geradlinigen Abschnitt 291, an diesen nach vorne anschliessend einen schräg nach oben nsteigenden Abschnitt 282, an diesen wiederum anschließend einen orizontalen geradlinigen Abschnitt 282 und an diesen anschließend einen zweiten ansteigenden Abschnitt 284 sowie einen deren horizontalen geradlinigen Endabschnitt 285 auf.
  • as andere Teil 183 des Gleitschuhes 130 weist an seiner vorderen stirnseite eine diese überragende Zunge 400 auf, welche vorderrdig im spitzen Winkel zueinander geneigte Flächen 401 sesitzt. Über diese Zunge 400 wirkt der Gleitschuh 130 mit -r: Schiebekeil 40 zusammen. Die Ausbildung und Wirkungsweise ->s Schiebekeiles 40 entspricht derjenigen, die im Zusammen--eng mit dem ersten Ausführungsbeispiel im einzelnen zeschieben und dargelegt worden ist.
  • Leerseite

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1.) Oberfirst-Schiebedach für Kraftfahrzeuge mit einem über Gleitschuhe auf in einer einen Dachausschnitt untergreifenden Kassette angeordneten Führungsschiene verschiebbar geführten Deckel, der hinterendig mittels an durch Gewindekabel antreibbaren Gleitschuhen abgestützter Hubmittel in eine hochgestellte Schräglage ausstellbar und relativ zum Dachausschnitt in eine die feste Dachfläche teilweise übergreifende Stellung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Deckel (4) wenigstens ein seine Längsverschieblicilkeit sperrendes, durch mittels der auf den Deckel (4) wirkenden Verschiebemittel (13,130) verstellbare Einrichtungen (40) in seine Lösestellung verbringbares Halteglied (29, 290) zugeordnet ist, wobei das Umschalten des Haltegliedes (29,290) in die Lösestellung durch einen in Schließrichtung gerichteten Antrieb der Verschiebemittel (13,130) über die Schließlage des Deckels (4) hinaus bewirkt wird.
    2.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch l,dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) mittels eines an ihn angeschlossenen Federbügels (29) wahlweise an einem an der Schiebedachkassette (3) angeordneten Widerlager (39) gegen ein Verschieben relativ zum DAchausschnitt (2) festlegbar oder mittels einer dem Federbügel (29) zugeordneten Aushebcetnrl(^htung (38) mit den entlang der Führungsschienen (8) verschieblichen Gleitschuhen (13) verbindbar ist, wobei die Aushebeeinrichtung (38) durch die über Gewindekabel (15) angetriebenen Gleitschuhe (13) einrückbar ist.
    3.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) über an ihm, insbesondere einstellbar befestigte Gleitsteine (19 in seitlichen Kulissenführungen (18) an den Gleitschuhen (13) abgestützt ist.
    4.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitsteine (19) durch Kunststoff-Formteile gebildet und in ihrer Höhenlage einstellbar an nach unten abgewinkelten starren Trägern (20) des Deckels (4) oder am Deckel (4) selbst befestigten Tragarmen befestigt sind.
    5.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Seitenflächen der Gleitschuhe (13) nutenförmig ausgebildeten Kulissenführungen (18) in der horizontalen Projektion eine im allgemeinen V-förmige Grundrißform und bei Verwendung einer Handkurbel mit Freilauf für den Antrieb der Gewindekabel mindestens an beiden Enden sowie an der tiefsten, die Schließlage des Deckels (4) markierenden Stelle geradlinig horizontal verlaufende Abschnitte (24 und 25 ) aufweisen.
    6.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (22 und 23) der Kulissenführungen (18) unglcichförmige Steigungen aufweisen, wobei der nach vorne zeigende Schenkel (22) bei flacherer Steigung eine größere Länge aufweist.
    7.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den nach vorne zeigenden Schenkel (22) der Kulissenführungen (18) auf halber Länge ein geradlinig horizontal verlaufender Abschnitt (26) eingeschaltet ist.
    8.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung über eine Handkurbel angetriebener, auf die Gleitschuhe (13) wirkender Gewindekabel-(15) die geradlinig horizontal verlaufenden Abschnitte 24 bis 26) der Kulissenführungen (18) einen einer halben ode vollen Kurbelumdrehung entsprechenden Abstand voneinander aul weisen.
    9.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des mittlerender geradlinig verlaufenden horizontal gerichteten Kulissenabschnitte (25) einen zusätzlichen Freilaufbereich aufweist.
    lo.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe (13) vorderendig einen ihre Stirnseite nach vorne überragenden, nach unten offene-Haken (43) aufweisen.
    11.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe (13) eine ein ein- oder mehrfach abgewinkeltes Profil aufweisendeFührungsschiene (8) umgreifen und über einen seitlichen Ausleger (27) an den Mitnehmer eines Gewindekabels (15) angeschlossen sind.
    12.) Oberfirst-Schieb edach nach Anspruch 2 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kassettenboden verlegten Führungsschienen(8) aus einer ebenen mit einseitig angeschlossenem längsgeschlitzten Führungskanal (14 ) für ein Gewindekabel (15) versehenen Grundschiene (16) und einem aufgesetzten, einen Z-förmigen Profilquerschnitt aufweisenden Führungsteil (17) bestehen.
    13.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kassettenboden verlegten Führungsschienen (8) einteilig ausgestaltet sind und parallel zu einem seitlichen länysyeschlitzten Führungskanal (14()) für ein Gewindekabel (15>- einen gcfalteten T-fdrmigen Führungsteil (170) sowie beiderseits desselben glattflächige Abschnitte aufweisen.
    14.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 13, dadurch gckennzeichnet, daß der Federbügel (29) über einen zu dessen Rand parallel verlaufenden Schaft (28) am Deckel (4) befestigt ist und im Abstand zur Ebene des Deckels (4) eine erste die Bewegungsebene des Gleitschuhes (13) schneidende Abwinkelung (30) sowie im horizontalen und vertikalen Abstand von dieser eine zweite, zu dieser parallele, gleichfalls die Bewegungsebene des Gleitschuhes (13) schneidende Abwinkelung (31) aufweist.
    15.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, daß der vordere Bereich des Federbügels (29) in der vertikalen und der stirnseitigen horizontale Projektion eine U-förmige Grundrißform aufweist.
    16.) Oberflrst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, daß der Federbügel (29) mit seiner ersten Abwinkelung (30) den stirneeitigen Haken (43) des Gleitschuhes (13) und mit seiner zweiten Abwinkelung (31) das vordere Stirnende (39) des Führungsteiles (17) der Führur schiene (8) untergreift.
    17.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (29) mit seinem in der horizontalen Projektion in wechselnden Richtungen verlaufenden Schaftteil (28) in am Deckel (4) befestigten Abstützungen (33 und 35)eingehängt ist.
    18.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Federbügel (29) zugeordnete Aushebeeinrichtung (38) durch von den Gleitschuhen (13) unabhängig verschiebliche Schiebekeile (40) gebildet ist, die die zweite Abwinkelung (31) des Federbügels (29) untergreifen können.
    19.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebekeile (40) mit einem nach oben zeigenden Zapfen (46) versehen sind, an welchen in einer Bewegungsrichtung die zweite Abwinkelung (31) des Federbügels (29) und in der anderen Bewegungsrichtung ein am Deckel (4) nach unten zeigend befestigter Mitnehmer (47) anliegt.
    2c.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebekeile (40) in ihrem längliche hinteren Bereich in vertikaler Richtung federnd~ausgebildet sind.
    21.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2bis 20, dadurch qe kennzeichnet, daß die Schiebekeilc (4c) aus einem Kunst~ stoffmaterial bestehen und im Bereich ihres hinteren Ende in Längsrichtung mit einer Schlitzausnehmung (48) versehen sind.
    22.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß den Schiebekeilen (40) am Boden der Kassette oder an der Führungsschiene (8) ein Stopanschlag (50) zugeordnet ist, der sicherstellt, daß die Schiebekeile (40) das vordere Ende der Führungsschiene ( nicht überlaufen können.
    23.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopanschlag (50) durch ein auf dc; Kassettenboden oder die Führungsschienenfläche (16) bzw. (160) aufgesetztes Teil gebildet ist.
    24.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopanschlag (50) durch eine Vertiefung oder Ausnehmung im Kassettenboden bzw.
    in der Führungsschicnenflächc (16) in Verbinduntl mit eincr federbel.lstoten Nase (51) am hintcren InX des Schiebekeiles (40) gebildet ist.
    25.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 24, dadurch gekennzeichnet,daß den Schiebekeilen (40) jeweils eine nach vorne zeigende Nase (41) an der Stirnseite der Gleitschuhe (13) zugeordnet ist.
    26.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 2 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebekeile (40) im Bereich ihres hinteren Endes an ihrer Oberseite eine nach oben ansteigende Schrägfläche (49) aufweisen.
    27.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1 bis 26, dadurch (3 -kennzeichnet, daß der Deckel (4) vorderendig über cigene, mittels Gleitschuhe (12) auf amKassettenboden bzw.
    an der Führungsschiene (8) abgestützten aufragenden Trägern (9) um eine horizontale Achse (7) schwenkbar abgestützt Ist.
    28.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) vorderendig über starr an ihm befestigte, nach unten zeigende Gleitschuhe (12) eingreifende Stützen (9) um eine horizontale Achse kippbar abgestützt ist, wobei die Gleitschuhe um den Betrag der maximalen Schwenkmöglichkeit des Deckels (4) abgewinkelte Gleitflächen aufweisen, derart, daß die Schwenkachse des Deckels (4) untenliegend im Bereich der Führungsschiene (8) angeordnet ist.
    29.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) vorderendig über starre nach unten gerichtete Träger, die über seitliche Abstellungen in entsprechend abgewinkelt oder gewölbt geformte Ausnehmungen aus Kunststoffolien gebildeter Gleitschuhe eingreifen, derart, daß die Deckelschwenkachse untenliegend angeordnet ist.
    30.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) durch einen Glasdeckel gebildet ist, an dessen Längsseiten Blechstreifen (21) befestigt sind, an den die Einhängemittel (32, 34) für den Federbügel (29) und die vertikal gerichteten Träger (20) für die Gleitsteine (19) und die Deckelschwenkachse (7) sowie der Mitnehmer (47) für die Schiebekeile (40) angeschlossen sind.
    31.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnei daß die an der Innenseite des Deckels' (4) befestigten Blechstreifen (21) einen hut- oder Z-förmigen Profilquerschnitt aufweisen und über ihren einen Profil flansch (60) mit dem Deckel eine zu dessen Mitte hin offene Schlitzführung (61) einschließen.
    32.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch al, dadurch gekennzeichnet, daß in den zwischen Deckel (4) und Blechstreifen (21) gebildeten Schlitzführungen (61) eine aus untereinander über SToff- oder Folienstreifen (62) verbundenen Lamellen (63 und 64) gebildete Abdeckung längsverschieblich geführt ist.
    33.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 31 und 32, dadurch gekennzeichnet, daß die aus starren Lamellen (63 und 64 bzw. 6 650, 640) und Stoffstreifen (62 bzw. 62c) gebildete Abdeckung in gefalteter Stellung in am Ende der Schlitzführungen (61) ausgebildeten taschenartigen Erweiterungen (65) untergebracht werden kann.
    34.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung wenigstens zwei durch eine Stoffbahn (62) untereinander verbundene starre Lamellen (63 und 64) umfaßt.
    35.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung drei starre, untereinander über Stoffstreifen oder Folienstreifen (620) verbundene Lamellen (63o, 640, 65c ) umfaßt.
    36.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdec kung eine matte Unterseite und eine helle reflektierende Oberseite aufweist.
    37.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 31 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (63 und 64 bzw. 63c, 650, 640) aus mindestens in Längsrichtung federnd elastischem Material bestehen und zum Einliegen in die Schlitzführungen (61) um eine zur Deckellängsachse parallele Achse durchbiegbar sind.
    38.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 31 bis 37, dadurch gekennzeichnet,daß die Blechstreifen (21) in ihrem zusammen mit dem Deckel (4) die Schlitzführung (61) bildenden Bereich (60) quergerichtete Schlitzausnehmungen zum Einführen der Abdeckung aufweisen.
    39.) Oberfirst- Schiebedach nach Anspruch 31 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Endlamellen (64 bzw.
    640) unverschiebbar festgelegt und die andere Endlamelle (63 bzw. 630) in ihrer der Schließlage der Abdeckung entsprechenden Lage unter der Wirkung einer auf die Abdecku In Längsrichtung wirkenden Federkraft steht.
    4c.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entlang des Dachausschnittes (2) die Dachhaut nach unten und anschließend zur Mitte des Dachausschnittes (2) hin nach innen abgewinkelt und die Kassett (3) an dem nach unten abgewinkelten Bereich (70) der Dachhaut mittels Punktschweißung (5) und /oder Klebung befestig ist und daß an dem nach innen abgewinkelten Bereich (71) der Dachhaut ein Dichtprofil (72) für den in der Schließlage befindlichen Deckel (4) befestigt ist und daß der nach innen abgewinkelte Bereich (70 der Dachhaut im Bereich der Schweißpunkte (5) mit Ausklinkungen (75) versehen ist.
    41.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als zweiarmiger Kipphebel ausgebildet Federbügel (290) um eine quer zur Deckellängsachse gerichtete Achse (291) kippbar am Deckel (4) bzw. an an diese befestigten Trägern (21c/211) gelagert ist und beidendig eine quer zur Bewegungsebene der Gleitschuhe (130) gerichtete Abwinkelung (296 und 301) aufweist.
    42.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1 und 41, dadurch gekennzeichnet, daß der eine nach vorne zeigende Arm (292) des Federbügels (290) zwei parallel gerichtete, im Abstand i Kippachse (291) mit unterschiedlichen Winkeln nach unten abgewinkelte Längenabschnitte (293 und 294) und quer zur diese gerichtete Abwinkelungen (295 und 296)sowie einen im wesentlichen vertikal gerichteten Verbindungsabschnitt (297) zwischen den quergerichteten Abwinkelunger(295 und 296) aufweist.
    43.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 und 42, dadurch ge kennzeichnet, daß der nach vorne zeigende Arm (2°2) des Federbügels (290) über seinen einen Längenabschnitt (293) unter Federvorspannung am Deckel (4) bzw.
    am Träger (210) abgestützt ist.
    44.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 43, dadurch ge kennzeichnet, daß die quer zur Bewegungsebene der Gleitstein (130) gerichtete Kippachse (291) der Deckelebene gegenüber nach unten versetzt angeordnet ist.
    45.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 44, dadurch t kennzeichnet, daß der zweite, nach hinten zeigende Arm (3ovo) des Federbügels -(290) in einem Winkel zur Deckelebene, mit seinem freien Ende nach unten zeigend ausgerichtet ist und eine quer zur Bewegungsebene der Gleitschuhe (130) gerichtete Endabwinkelung (301) aufweist.
    46.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe (130) oberseitig über einen Teil ihrer Länge hin eine glattflächige Gleitbahn (302) und an diese anschließend eine Einrastvertiefung (303) für die Endabwinkelung (3cm) des nach hinten zcicndc( Armes (300) des Federbügels (29c) aufweisen.
    47.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 46, dadurch gckennzeichnet, daß die Gleitschuhe (130) mehrteilig ausgebildet sind und zwei über in die Führungsschienen (17) eingreifende Gleitklötze (181) miteinander verbundene Teile (182 und 183) aufweisen, deren einer (182) die dem nach hinten zeigenden Arm (3ovo) des Federbügels (290) zugeordnete Gleitbahn (302) und Einrastvertiefung (303) und deren anderer (183) eine mit der Rückseite des Schiebekeiles (40) zusammenwirkende, nach vorne zeigende Zunge (400) aufweist.
    48.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 47, dadurch kennzeichnet, daß die beiden Cleitschuhteile (182 und 183) über wenigstens einen Vorsprung (184) und eine Ausnehmung (185) ineinandergreifend nach Art einer Steckverbindung miteinander verbunden sind.
    49.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitklötze (181) über jeweils eine Ausnehmung (186) und einen Vorsprung (187) nach Art einer Steckverbindung mit dem einen Gleitschuh teil (182) verbunden sind.
    50.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 49, dadurch kennzeichnet, daß in dem die Gleitbahn (302) für den nach hinten zeigenden Arm (300) des Federbügels (290) aufweisenden Teil (182) dQs Gleitschuhes (130) auch die Kulissenführung (280) für den am Deckel (4) befestigten Gleitstein (290) angeordnet ist.
    51.) Oberfirst-Schie beda ch nach Anspruch 41 bis 50, dadurc gekennzeichnet, daß die Kulissenführung (,28o) an einen unteren hinteren horizontal geradlinigen Abschnitt (281) nach vorne gerichtet anschließend einen schräg nach oben ansteigenden (282), einen horizontalen geradlinigen (283) und an diesen anschließend wiederum einen nach oben ansteigenden (284) und schließlich noch mals einen horizontal geradlingigen Abschnitt (285) umfaßt.
    52.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 41 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebekeile (40) rückseitig eine V-förmige Ausnehmung und die nach vorne zeigenden Zungen (400) des anderen Gleitschuhteiles (183) entsprechend geneigt zueinander abgewinkelte Flächen (401) aufweisen.
    53.) Oberfirst-Schiebeda-ch nach Anspruch 41 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß den Schiebekeilen (40) jeweils ein an einer nach unten zeigenden Flanschverlängerung (211) der Blecte(210) angeschlossener Mitnehmer zugeordnet ist, welcher die Oberseite der Schiebekeile (40) zu einem Teil ihrer Länge hin übergrcift.
    54.) Oberfirst-Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in seiner Gesamtheit, bestehend aus einer vorderen querliegenden Antriebsschiene, seitlichen Führungsschienen, Gleitschuhen und Schiebedachdeckel insgesamt in einem vormontierten Zustand in die gleichfalls am Fahrzeugdach vormontierte Schiebedachkassette eingelegt und bei angehobenem Deckel mittels Schrauben befestigt werden kann.
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