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DE3134020A1 - Anordnung zum bestimmen der drehzahl und drehrichtung einer welle - Google Patents

Anordnung zum bestimmen der drehzahl und drehrichtung einer welle

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Publication number
DE3134020A1
DE3134020A1 DE19813134020 DE3134020A DE3134020A1 DE 3134020 A1 DE3134020 A1 DE 3134020A1 DE 19813134020 DE19813134020 DE 19813134020 DE 3134020 A DE3134020 A DE 3134020A DE 3134020 A1 DE3134020 A1 DE 3134020A1
Authority
DE
Germany
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rotor
coil
rotation
speed
arrangement according
Prior art date
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Application number
DE19813134020
Other languages
English (en)
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DE3134020C2 (de
Inventor
Joachim Dr.-Ing. 6922 Meckesheim Rogge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rockwell Collins Deutschland GmbH
Original Assignee
Teldix GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Teldix GmbH filed Critical Teldix GmbH
Priority to DE19813134020 priority Critical patent/DE3134020A1/de
Publication of DE3134020A1 publication Critical patent/DE3134020A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3134020C2 publication Critical patent/DE3134020C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P13/00Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement
    • G01P13/02Indicating direction only, e.g. by weather vane
    • G01P13/04Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement
    • G01P13/045Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement with speed indication

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Anordnung zum Bestimmen der Drehzahl und
  • Drehrichtung einer Welle Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Bestimmen der Drehzahl einer Welle, enthaltend einctn mit der Wehre vs«buntienen Rotor, auf welchem magnetisch leitend verbundene Magnetpole in radialer Richtung angeordnet sind, einen Stator, enthaltend einen Rückschlußring und wenigstens zwei darauf angeordnete und im wesentlichen radiale und entgegengerichtete Eagnetfelder erzeugende Erregerspulen und Mittel zur Erfassung von Rotordrehzahl und Drehrichtung.
  • Aus der DE-PS 22 52 159 ist eine solche Anordnung bekannt, wobei der Rotor zwei Pole aufweist, die in einem rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Die Erregerspulen sind gegenüberliegend auf der Innenseite des Stators angeordnet und weisen mit ihrer Feldwirkungsrichtung auf den Rotormittelpunkt. Zu den Erregerspulen um 900 in radialer Richtung versetzt sind weiterhin-zwei Sekundärwicklungen, ebenfalls auf dem Bückschlußring des Stators angebracht. Bei einer Drehbewegung der Rotors wird mittels der Rotorpole abwechselnd ein magnetischer Kreis geschlossen, der jeweils eine Erregerspule und eine Sekundärspule beinhaltet und somit in der Sekundärspule eine dem Magnetfeld der Erregerspule entsprechende Spannung induziert. Die an den beiden Sekundärspulen auftretenae Spannungen werden über zwei getrennte Signaleitungen einer Auswerteschaltung zugeführt, welche mittels einer Gatterkombination die Spannungen mit dem Bezugssignal mit welchem die Erregerspulen angesteuert werden, verknüpft. Hierbei entstehen auf Ausgangsleitungen Impulse, deren zeitliche Reihenfolge von der jeweiligen Drehrichtung abhängt. Da Rotor und Stator der Anordnung meist unmittelbar im Bereich beispielsweise eines Fahrzeugrades angeordnet ist und die Auswerteelektronik integriert anderer Stelle untergebrachten EleXtronikeinheit integriert ist, sind mehrere Signalübertragungsleitungen erforderlich Über längere Strecken geführte Signalleitungen bedeuten jedoch ein erhöhtes Ausfallsrisiko und ein größerer Aufwand an Abschirmung von äußerer oder gegenseitiger Beeinflussung der Signale.
  • Aus der D<-03 14 38 094 ist ein Diskrimi.nator für mechanische Bewegungsrichtungen bekannt, welcher einen elektromagnetischen Signalgeber enthält. Ein derartiger Signalgeber setzt eine die vergleichsweise hohe Drehgeschwindigkeit der Welle voraus, damit die erzeugten Impulse eine ausreichende Amplitude und Flankensteilheit aufweisen. Erst dann kann die notwendige Bestimmung der Phasenlage mittels Triggerstufen und Kippstufe erfolgen.
  • Beide Arten von Drehrichtungs- und Drehzahlsensoren setzen einen hohen schaltungstechnischen Aufwand voraus.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Bestimmen von Drehzahl und Drehrichtung einer Welle zu schaffen, welche möglichst wenig Signalübertragungsleitungen und einen geringen Aufwand an Elektronik aufweist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf dem Rückschlußring des Stators eine Abgriffspule in radialer Richtung angeordnet ist und die Magnetpole des Rotors so angeordnet sind, daß die Felder der Erregerspulen wechselweise Spannungs signale in der Abgriffspule der induzieren, wobei aus derzeitlichenReihenfolge und Aufeinanderfolge der Spannungssignale die Dreh- richtung und Drehzahl ermittelt wird.
  • Um Spulen und Rotorpole möglichst klein zu halten und um bei hohen Drehzahlen der Welle noch ein ausreichend genaues Signal zu erhalten, werden die Erregerspulen vorzugsweise mit einer hohen Ansteuerfrequenz angesteuert. Hierdurch werden außerdem äußere niederfrequente Störeinflüsse abgeschirmt und Fehlmessungen vermieden.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Spulen auf dem Stator so anzuordnen, daß benachbarte Spulen jeweils einen Winkel von 1200 einschließen. Bei dieser Anordnung weist der Rotor sechs Magnetpole auf, wobei diese so angeordnet sind, daß je nach Drehrichtung des Rotors e.r. bestimmter Signalverlauf entsteht. Es können natürlich auf dem Rotor eine größere Anzahl Magnetpole in bestimmten Abständen angeordnet sein, hierdurch erhält man ebenso wie durch eine größere Anzahl Erregerspulen und/oder Abgriffspulen eine größere Anzahl Impulse pro Umdrehung und damit eine genauere Auswertung von beispielsweise sehr langsamen Bewegungen.
  • Die Signalauswertung geschieht in vorteilhafter Weise -mittels eines phasenempfindlichen Gleichrichters und V-R-Zählers; möglich ist auch eine Auswertung mittels eines Microcomputers der den Signalverlauf abtastet und je nach Programmierung eine entsprechende Auswertung vornimmt.
  • In einer weiteren Ausbildung der Erfindung werden die Erregerspulen und gegebenenfalls die Abgriffspulen in Reihe geschaltext, so daß sich die Anzahl der Übertragungsleitungen auf ein Kindestmaß.reduziert. Weiterhin sind die Masselitungen von Erreger- und Abgriffspulen zu einer gemeinsamen Leitung zusammengeführt; diese kann natürlich auch aus zwischen der Sensoreinheit und der Auswerteelektronik angeordneten elektrisch leitenden Konstruktionselementen gebildet werden.
  • Um einen möglichst geringen Luftspaltanteil bei einem durch Rotor und Stator gebildeten magnetischen Kreis zu erhalten weist der Rückschlußring des Stators vorzugsweise Polschuhe auf. Diese Polschuhesind weiterhin so ausgestaltet, daß diese den Erreger- und Abgriffspulen gleichermaßen als Spulenkörper dienen-Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 - den Aufbau eines Drehzahl und Drehrichtungssensors, Fig. 2-6 - verschiedene Rotorstellungen des Sensors, Fig. 7 - Impulsdiagramm des am Ausgang des Sensors anstehende Sensorsignale.
  • Die Anordnung nach Figur 1 zeigt einen Stator 1, welcher im wesentlichen aus einem Rückschlußring 2 und darauf über den Umfang g eichmäßig verteilt angeordnete Pols,huhe besteht.
  • Auf den Polschuhen 4, 5 sind jeweils Erregerspulen 6, 7 aufgelegt, wobei diese einen unterschiedlichen Wicklungssinn aufweisen, so daß ein von den Spulen erzeugtes, elektromagnetisches Feld bei Gleichspannungsansteuerung den mit den Pfeilen 8, 9 dargestellten Feldverlauf aufweisen. Die Spulen werden zwar mit einer hochfrequenten Spannung über dem Eingang UE angesteuert, für die nachfolgende Betrachtung der Wirkungsweise des Sensors wird jedoch zur Vereinfachung der Darstellung von einer statischen bzw. Gleichspannungsansteuerung ausgegangen. -Auf dem Polschuh 3 ist eine Abgriffspule 10 aufgebracht, deren Ausgangssignale werden an dem Punkt UA abgegriffen, wobei die Spulen 6, 7, 10 einen gemeinsamen Massepunkt 11 aufweisen..Es läßt sich leicht erkennen, daß lediglich drei Übertragungsleitungen zu einer hier nicht dargesteliten Auswerteelektronik benötigt werden.
  • Der Rotor 12 ist auf einer Welle 13 befestigt und weist sechs als Pole 14 - 19 ausgebildete in radialer Richtung sich erstreckende Ansätze auf. Diese Pole sind in Umfangsrichtung so angeordnet, daß Pol 14 mit Pol 15 einen Winkel von 120° bildet, zwischen den Polen 16 und 17, 17 und 18, 18 und 19 jeweils ein Winkel von 600 gebildet wird und die Pole 16 und 15, 19 und 14 jeweils einen Winkel von 300 einschliessen.
  • Der Rotor 12 und ebenfalls der Rückschlußring 2 mit den Polschuhen 3 bis 5 besteht aus einem magnetisch gut leitenden Material, welches aber gleichzeitig Wirbelstromverluste möglichst gering hält.
  • Nachfolgend wird die Wirkungsweise des Drehzahl- und Drehrichtungssensors näher erläutert. Bei der in Figur 1 dargestellten Rotorstellung besteht zwischen Spule 6 und Abgriffspule 10 eine elektromagnetische Kopplung, das in der Abgriffspule induzierte Signal liegt am Ausgang UA beispielsweise als positives Signal an. Das durch Spule 6 erzeugte Feld erstreckt sich über den Polschuh 4, den Luftspalt 21, den Rotor 12, mit den Polen 17 und 19 den Luftspalt 22, Polschuh 3 und Rückschlußring 2.
  • Nach einer Drehung des Rotors 12 um einen Winkel von 600 im Uhrzeigersinn hat der Rotor die in Fig. 2 gezeigte Stellung, die Abgriffspule 10 ist nochmals mit Spule 6 gekoppelt, das Ausgangssignal UA ist gleichfalls positiv.
  • Eine weitere Drehung um 600 in gleicher Richtung bewirkt nach Figur 3 eine Kopplung von Spule 7 mit Spule 10, hierbei ent- steht durch die umgekehrte Feldrichtung von Spule 7 ein am Ausgang UA n1iegendes negatives Signal.
  • In figur 4 ist der Rotor ebenfalls um 600 im Uhrzeigersinn weitergedreht eine Kopplung von Spule 7-mit Spule 10 bewirkt auch hier ein negatives Ausgangssignal.
  • Bei einer nachfolgenden Drehbwegung des Rotors um weitere 300 wird wieder wie in Figur 5 gezeigt, eine Kopplung von Spule 6 mit Spule 10 erreicht, das Ausgangssignal von Spule 10 am Punkt UA ist positiv.
  • Im weiteren Verlauf der Drehbeesgung wird erst nach einer 120 - Drehung eine Spannung in Spule 10 induziert, dies entsteht durch Kopplung mit Spule -7, am Ausgang UA steht also ein negatives Signal an.
  • Eine weitere Drehung des Rotors 12 um 300 fuhrt den in Figur 1 gezeigten Ausgangszustand herbei.
  • Das ImpulsdiagrammPigur 7 zeigt den Ausgangssignalverlauf bei einer Umdrehung des Rotors, wobei oben die Drehrichtung des Rotors wie in den Figuren 1 bis 6 erläutert im Uhrzeigersinn (CW) verläuft. Bei einer Drehbewegung des Rotors entgegen dem Uhrzeigersinn (CCW) erhält man den unten stehenden Signalverlauf, wie sich z.B. bei einem Zurückverfolgen der Stellungen des Rotors von Figur 6 bis Figur 1 ermitteln läßt. Wie aus den Diagrammen erkennbar besitzt jede Drehrichtung des Rotors ein bestimmtes: Ausgangsspannungsschema. Beispielsweise folgt bei Drehrichtung CW nach zwei negativen Signalen nur 1 positives Signal, wobei im Gegensatz hierzu bei Drehrichtung CCW nach zwei negativen Signalen zwei positive Signale folgen. Anhand dieser richtungsspezifischen Merkmale läßt sich in einfacher Weise mittels eines phasenempfindlichen Gleichrichters und einer Auswerteschaltung beispielsweise einem retriggerbaren Monoflop die Drehrichtung und Drehzahl des Rotors bzw. der Welle ermitteln.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentanspruche 1. Anordnung swn Bestimmen der Drehzahl und Drehrichtung einer Welle, enthaltend einen mit der Welle verbundenen Rotor, auf welchem magnetisch leitend verbundene Magnetpole in radialer Richtung angeordnet. sind, einen Stator, enthaltend einen Rückschluß ring und wenigstens zwei darauf angeordnete und im wesentlichen radiale und entgegengerichtete Magnet felder erzeugende Erregerspulen und Mittel zur Erfassung von Rotordrehzahl und Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rtickschlußring (2) des Stators (1) eine Abgriffspule (10) in radialer Richtung angeordnet ist und die Magnetpole (14-19) des Rotors (1) so angeordnet sind, daß die Felder der Erregerspulen (6, 7) wechselweise Spannungssignale in der Abgriffspule (10) induzieren, wobei aus der zeitlichen Reihenfolge und Aufeinanderfolge der Spannungssignale die Drehrichtung und Drehzahl ermittelt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Erregerspulen (6, 7) erzeugten Magnetfelder eine hohe Frequenz vorzugsweise einige kllz aufweisen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspulen (6, 7) und die Abgriffspule (10) so angeordnet sind, daß zwei benachbarte Spulen jeweils einen Winkel von 1200 einschließen und daß der Rotor (1) sechs Magnetpole (14-19) aufweist und diese in Umfangsrichtung gesehen jeweils einen Winkel von 300, 600, 600, 300 und 1200 bilden.
  4. 4. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung der Drehrichtung und Drehzahl der Welle ein phasenempfindlicher Gleichrichter und ein Zähler, irnbesondere ein oder mehrere V-R-Zähler an den Signalausgang der Abgriffspule (10) geschaltet ist, mit welchen die zeitliche Reihenfolge und Aufeinanderfolge der Spannungssignale ausgewertet werden.
  5. 5. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (1) eine größere Anzahl Magnetpole aufweist und damit eine größere Anzahl Spannungssignale pro Umdrehung des Rotors induziert werden.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daS die Erregerspulen (6, 7) des Stators (1) in Reihe geschaltet sind, und die Abgriffspule (10) mit den ErregersFulen (6, 7) eine gemeinsame Masse (11) aufweist.
  7. 7. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ruckschlußring (2) des Stators (1) Polschuhe (3, 4, 5) aufweist und daß auf diesen Polschuhen die Erregerspulen (6, 7) und die Abgriffspule (10) angeordnet sind.
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