DE3129113C2 - - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanische
Flächendichtung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist eine mechanische Flächendichtung dieser Art aus der
DE-PS 8 76 344 bekannt. Das Faltenbalgteil einer solchen
Flächendichtung muß sowohl eine ausreichende Festigkeit
aufweisen, um der Druckdifferenz zwischen seiner radial
inneren Seite und seiner radial äußeren Seite zu widerstehen
bzw. die daraus resultierende Last aufzunehmen, als auch in
seiner Längsrichtung ausreichend flexibel sein, um eine
sichere Dichtung zwischen den Dichtungsflächen auch bei
deren Abnutzung zu gewährleisten. Diese beiden Anforderungen
stehen sich aber bezüglich des zu verwendenden Werkstoffs
sowie der Abmessungen des Faltenbalgs entgegen. In dem
geschilderten bekannten Fall befinden sich die Scheitel der
Faltungen mit dem kleineren Krümmungsradius auf der
Hochdruckseite der Dichtung. Da gerade diese Abschnitte die
am höchsten beanspruchten Stellen sind, ergeben sich
erhebliche Belastungen, wenn der Faltenbalg axial
vorgespannt wird, um eine ausreichende Anlage zwischen den
Dichtflächen zu erreichen. Die Bemessung müßte also nach den
unter diesen Umständen auftretenden Spitzenwerten erfolgen,
wodurch sich eine erhebliche Wandstärke ergäbe, die jedoch
die Elastizität bzw. Flexibilität beeinträchtigt.
Dem Anmeldungsgegenstand liegt die Aufgabe zugrunde, die
gattungsgemäße Flächendichtung derart weiterzubilden, daß
das Faltenbalgteil sowohl die aufgrund der
Druckdifferenz einwirkende Last aufnehmen als auch eine
sichere Dichtung der abzudichtenden Flächen sicherstellen
kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei dieser Gestaltung
wird unter dem Betriebsdruck der Scheitel auf der Überdruck
seite zusammengedrückt und der Scheitel auf der Unterdruck
seite auseinandergedrückt, wodurch die auf die Scheitel
wirkenden unterschiedlichen Spannungen soweit ausgeglichen
werden, daß insgesamt auch bei Überlagerung mit Kräften aus
der Vorspannung eine insgesamt geringere Beanspruchung und
im übrigen gleichmäßige Beanspruchung des Faltenbalgteils
erreicht wird. Aus diesem Grunde kann die Faltenbalgeinheit
aus einem dünneren Material hergestellt werden, was eine
größere Flexibilität und gleichmäßige Belastung gewährlei
stet, wodurch sowohl die Dichtfunktion als auch die Lebens
dauer verbessert werden.
Wesentliche Verbesserungen bezüglich der Flexibilität oder
der Druck-Belastungsgrenze von erfindungsgemäß aufgebauten
Faltenbalgeinheiten können dadurch erreicht werden, daß die
Verhältnisse der Radien der Scheitel der zu der Hochdruck
seite gerichteten Faltungen der Faltenbalgeinheit zu denen
zu der Niederdruckseite der Faltenbalgeinheit gerichteten
von 3 : 2 oder größer verwendet werden. Es ist vorzuziehen,
Verhältnisse von 2 : 1 bis 6 : 1 zu verwenden.
Anhand des folgenden Beispiels werden die Vorteile erläutert, die bei der
Verwendung eines erfindungsgemäßen Faltenbalgs erzielbar sind.
Drei Faltenbalgeinheiten A, B und C sind aus demselben
Material hergestellt worden; jede von ihnen hatte einen
Außendurchmesser von 66,58 mm, einen Innendurchmesser
von 53,42 mm und eine Wanddicke von 0,18 mm. Alle drei
Einheiten wurden mit flach gewölbten Faltungen versehen,
die Wandungen der Faltungen waren im wesentlichen senk
recht zu der Achse der Faltenbalgeinheit, wie dies in
der Zeichnung dargestellt ist.
Die Faltenbalgeinheit A hatte einen herkömmlichen symme
trischen Aufbau, der Radius der inneren und äußeren
Scheitel der Faltungen war gleich und die Teilung der
Faltungen 7,21 mm. Die Faltenbalgeinheiten B und C wurden
erfindungsgemäß ausgebildet, wobei der Radius der äußeren
Scheitel der Faltungen doppelt so groß wie der der inne
ren Scheitel war, und die Teilung der Faltungen 5,67
mm für die Faltenbalgeinheit B und 7,1 mm für die Falten
balgeinheit C war.
Wenn diese Faltenbalgeinheiten durch eine kontrollierte
axiale Verschiebung zusammengedrückt wurden, um eine
axiale Ausgangskraft von 300 N zu erzeugen,
- zeigten die Einheiten A und B eine ähnliche Druck-Be lastbarkeit, die Einheit B zeigte jedoch eine 45%-Verbesserung bezüglich der Flexibilität gegenüber der Faltenbalgeinheit A, und
- die Faltenbalgeinheiten A und C zeigten ähnliche Flexibilitäten, die Faltenbalgeinheit C zeigte jedoch eine 31%-Verbesserung der Druck- Belastbarkeit gegenüber der Faltenbalgeinheit A.
Wie das vorhergehende Beispiel zeigt, zeigen die erfin
dungsgemäßen Faltenbalgeinheiten entweder eine verbesser
te Flexibilität, so daß die Faltenbalgeinheiten verkürzt
oder dazu verwendet werden können, eine Dichtung mit
einem größeren Abrieb d. h. einer erhöhten Lebensdauer zu ermöglichen, oder sie zeigen verglichen mit herkömmlichen Faltenbalgeinheiten mit symmetrischem Aufbau eine verbes
serte Druck-Belastbarkeit. Selbstverständlich können die erfindungsgemäßen Falten
balgeinheiten derart ausgelegt werden, daß sich sowohl
Verbesserungen bezüglich der Flexibilität als auch der
Druck-Belastbarkeit ergeben; so daß eine Optimierung
gemäß den speziellen Erfordernissen möglich ist.
Die verschiedensten Variationen können, ohne daß der
erfindungsgemäße Gedanke verlassen wird, erfolgen. Bei
spielsweise können in dem Fall, da die Dichtung einem
hohen Druck innerhalb der Faltenbalgeinheit ausgesetzt ist,
die Radien der Scheitel der Faltungen umgekehrt werden.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der mechanischen Flächendichtung wird nachstehend
anhand der Zeichnung beschrieben, das im Schnitt
dargestellt ist.
Wie in der Figur gezeigt ist, weist eine mechanische Flä
chendichtung zwischen einer Welle 10 und einem Gehäuse
11 beispielsweise einer Pumpe ein erstes ringförmiges Dicht
element bzw. eine Dichtung 12 auf, die in einer Ausnehmung
des Gehäuses 11 gehalten und gegenüber diesem mittels eines
gummielastischen "O"-Rings 13 abgedichtet ist.
Die Dichtfläche 14 eines ringförmigen Flächendichtungselements
15 ist in Dichtkontakt mit der Dichtung 12 mittels einer
Faltenbalgeinheit 16 gehalten, die an einem Bund 17
befestigt ist, der an der Welle 10 mittels einer Reihe von
in Umfangsrichtung beabstandeten Madenschrauben 23 oder
anderen geeigneten Befestigungsmitteln befestigt ist, und
gegenüber diesem durch einen "O"-Ring 18 abgedichtet ist.
Das Flächendichtungselement 15 ist in das Ende der Faltenbalgeinheit
16 preß-eingepaßt; ein gummielastischer "O"-Ring 20, der in der
äußersten Faltung bzw. Windung der Faltenbalgeinheit 16 ge
halten ist und das Flächendichtungselement 15 dienen dazu, eine
fluiddichte Dichtung zwischen Faltenbalgeinheit 16 und Flächendichtungs
element 15 herzustellen. Das andere Ende der Faltenbalgein
heit 16 ist an dem Bund 17 angeschweißt, es kann jedoch an
dem Bund auch auf andere geeignete Weise, durch die sich
eine fluiddichte Verbindung ergibt, beispielsweise durch
Gesenkschmieden oder Hartlöten angebracht sein.
Die Metall-Faltenbalgeinheit 16 weist eine Reihe von Rippen
bzw. Wellungen auf; der Radius der Scheitel 21 der
Wellungen, die von der Welle 10 weggerichtet sind, ist
größer als der Radius der Scheitel 22 der Wellungen, die hin
zu der Welle 10 gerichtet sind, wobei das Verhältnis 4 : 1
ist.
Die vorstehend beschriebene Dichtung ist so aufgebaut, daß
die Faltenbalgeinheit 16 unter Druck steht und das Dicht
flächenelement 15 hin zu der Dichtung 12 beaufschlagt, so
daß die Dichtfläche 14 des Flächenelements 15 in einem
Dichteingriff mit der Dichtung 12 steht.
Im Betrieb ist die Dichtung einer Druckdifferenz über ihre
Flächen ausgesetzt; in einem Bereich P außerhalb der Falten
balgeinheit 16 ist der Druck höher als der im Innenraum der
Faltenbalgeinheit 16.
Diese Druckdifferenz erzeugt eine axiale Ausdehnungskraft
proportional zu der Druckdifferenz. Diese axiale Kraft ver
stärkt die ursprünglich an das Flächendichtungselement 15 auf
grund der in Axialrichtung komprimierten Faltenbalgeinheit
16 angelegte Kraft. Als Folge dieser addierten Kräfte, die
im Betrieb angelegt sind, ist die zwischen der Dichtung 12
und dem Flächendichtungselement 15 angelegte Last in einem
großen Bereich der Betriebsbedingungen lediglich etwas
größer als die Last, die zur Herstellung einer wirksamen
Dichtung unter den betrieblichen Bedingungen erforderlich
ist. Hierdurch kann der Antrieb des Flächendichtungselements 15
minimiert werden.
Diese Betriebsart ist selbst nicht neu. Die vorliegende
Dichtung weist einen neuartigen Aufbau der Faltenbalg
einheit 16, der eine bessere Kontrolle der Funktion
der Faltenbalgeinheit erlaubt. Beispielsweise muß die
Faltenbalgeinheit, damit sie den Druckdifferenzen, denen sie
ausgesetzt ist, widerstehen kann, eine ausreichende Form
steifigkeit aufweisen, d. h. aus einem Material mit ausrei
chender Festigkeit und Dicke gefertigt sein. Der beanspruchte
Aufbau erlaubt, daß
die Faltenbalgeinheit 16 mit einer geringeren Wandstärke gefer
tigt werden kann, als es für eine Faltenbalgeinheit 16
mit herkömmlichem symmetrischen Aufbau notwendig wäre,
die dergleichen Druckdifferenz standhält. Die Verwendung
von Material mit geringerer Dicke führt dazu, daß die
Faltenbalgeinheit 16 eine größere axiale Flexibilität hat;
folglich kann bei Verwendung der
Faltenbalgeinheit 16 diese ursprünglich
stärker zusammengedrückt werden, wodurch sich eine
gleichförmigere Belastung des Flächendichtungselements 15
ergibt.
Der hydraulische Gleichgewichtsdurchmesser der geformten Falten
balgeinheit 16 ist im wesentlichen konstant, und während das mit
der Faltenbalgeinheit 16 verbundene Flächendichtungselement 15
so ausgelegt werden muß, daß sich eine gleichmäßige
Dichtwirkung ergibt, besteht keine Notwendigkeit für
eine Rückhaltering-Anord
nung, die bei geschweißten Balgen zur Kompensierung der Änderung des hydrauli
schen Gleichgewichtsdurchmessers erforderlich ist.
Das Flächendichtungsele
ment 15 kann deshalb in das Ende der Faltenbalgeinheit
16 wie vorstehend beschrieben eingepaßt werden. Während
bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
ein "O"-Ring 20 verwendet wird, um eine Dichtung zwischen
der Faltenbalgeinheit 16 und dem Flächendichtungselement 15 herzu
stellen, kann hierauf verzichtet werden, wenn die Passung
zwischen dem Flächendichtungselement 15 und der Faltenbalgein
heit 16 an sich ausreichend ist, um eine fluiddichte Verbindung herzu
stellen. Um Herstellungstoleranzen auszugleichen, kann in diesem Fall
eine Zwischenschicht aus einem geeigneten Dichtmittel
aufgetragen werden. Alternativ können das
Ende der Faltenbalgeinheit 16 nach außen und die Außenfläche
des Flächendichtungselements 15 entsprechend angeschrägt werden.
Bei dieser Art von Preß-Einpaßverbindung ist es notwen
dig, eine axiale Aufnahme des Flächendichtungselements 15 für
die Faltenbalgeinheit 16 vorzusehen. Dies kann dadurch erreicht
werden, daß das Flächendichtungselement 15 an der Wandung der
ersten Wellung der Faltenbalgeinheit 16 anliegt, wie dies in
der Zeichnung dargestellt ist. Bei dieser Anordnung
wird jedoch die Flexibilität der ersten Wellung des
Balgens durch das Flächendichtungselement 15 gestört, wo
durch die Gesamtflexibilität des Balgs verringert
wird. Es ist deshalb wünschenswert, das Flächendichtungsele
ment 15 von der Wandung der ersten Wellung bzw. Rippe zu
trennen und die Anlage zu diesem Zweck am Endabschnitt
der Faltenbalgeinheit 16 vorzusehen. Während die vorstehend
beschriebene Preß-Einpaßverbindung insbesondere für
Flächendichtungselemente 15 aus zerbrechlichem Material, wie
beispielsweise Kohlenstoff geeignet ist, können alterna
tiv Kohlenstoff-Flächendichtungselemente 15 in einem Metall
ring gehalten werden, mit dem die Faltenbalgeinheit 16 durch
Gesenkschmieden, Hartlöten oder Schweißen verbunden
ist. Gesenkschmieden bzw. Schmieden kann auch dazu ver
wendet werden, den Faltenbalg direkt mit dem Flächendichtungs
element 15 zu verbinden, wenn das Flächendichtungselement 15
aus einem harten Material, wie einem gesinterten Metall
carbid oder -nitrid gefertigt ist.
Mit dem in dieser Beschreibung verwendeten Ausdruck
"Faltenbalgeinheit" sind jegliche Faltenbalgein
heiten mit einem einstöckigen Aufbau gemeint, wie bei
spielsweise aus einem rohrförmigen Metall-Rohstück durch
geeignete Herstellungsverfahren wie beispielsweise Walzen
gefertigte Faltenbalgeinheiten. Die Falten
balgeinheit 16 kann auch aus anderen flexiblen ela
stischen Materialien, beispielsweise aus harten Kunst
stoffmaterialien wie Polytetrafluoräthylen, gefertigt
sein.
Wenn es beispielsweise notwendig ist, Korrosion von Metall-Faltenbalgeinheiten zu verhindern, kann die Faltenbalgeinheit 16 mit enem Mehrlagenaufbau
ausgebildet werden, wobei
mindestens eine Oberfläche des Metall-Faltenbalgs von
einem nichtmetallischen Material bedeckt ist.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind die Wandungen der
Faltenbalgeinheit 16 zueinander parallel; Änderung in der Charakteri
stik d. h. in der Flexibilität und in der Druck-Belastbarkeit der Faltenbalgeinheit, können dadurch erzielt werden,
daß der Aufbau der Wandungen zwischen den Scheiteln 21, 22
der Faltungen geändert wird, so können beispielsweise die
Wandungen kontinuierlich zwischen den Scheiteln 21, 22 der
Faltungen gekrümmt sein, um einen mehrfach zusammenhän
genden Aufbau zu bilden.
Claims (12)
1. Mechanische Flächendichtung, die eine Dichtung zwischen
einem ersten und einem zweiten Bauteil, die relativ zueinan
der drehbar sind, bewirkt, und die bei Gebrauch einer Druck
dfferenz ausgesetzt ist,
mit einem ersten Flächendichtungselement, das in fluiddich ter Weise an dem ersten Bauteil angebracht ist und eine erste Dichtungsfläche aufweist, und
einem zweiten Flächendichtungselement, das eine zweite Dich tungsfläche aufweist, die gegen die erste Dichtungsfläche des ersten Flächendichtungselementes gedrückt wird, und das an dem zweiten Bauteil über ein flexibles Faltenbalgteil be festigt ist, das eine Vielzahl von Faltungen aufweist, deren Scheitel auf einer radial inneren bzw. einer radial äußeren Seite des Faltenbalgteils unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltenbalgteil (16) im ein gebauten Zustand unter einer in seiner Axialrichtung wirken den Druckspannung steht und auf das zweite Flächendichtungs element (15) eine Last ausübt, die die zweite Dichtungsfläche (14) gegen die erste Dichtungsfläche drückt und mit dieser im Dichtungseingriff hält, und daß der Krümmungsradius der zur Überdruckseite der Flächendichtung gerichteten Scheitel (21) größer als der Krümmungsradius der zur Unterdruckseite der Flächendichtung gerichteten Scheitel (22) ist.
mit einem ersten Flächendichtungselement, das in fluiddich ter Weise an dem ersten Bauteil angebracht ist und eine erste Dichtungsfläche aufweist, und
einem zweiten Flächendichtungselement, das eine zweite Dich tungsfläche aufweist, die gegen die erste Dichtungsfläche des ersten Flächendichtungselementes gedrückt wird, und das an dem zweiten Bauteil über ein flexibles Faltenbalgteil be festigt ist, das eine Vielzahl von Faltungen aufweist, deren Scheitel auf einer radial inneren bzw. einer radial äußeren Seite des Faltenbalgteils unterschiedliche Krümmungsradien aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Faltenbalgteil (16) im ein gebauten Zustand unter einer in seiner Axialrichtung wirken den Druckspannung steht und auf das zweite Flächendichtungs element (15) eine Last ausübt, die die zweite Dichtungsfläche (14) gegen die erste Dichtungsfläche drückt und mit dieser im Dichtungseingriff hält, und daß der Krümmungsradius der zur Überdruckseite der Flächendichtung gerichteten Scheitel (21) größer als der Krümmungsradius der zur Unterdruckseite der Flächendichtung gerichteten Scheitel (22) ist.
2. Mechanische Flächendichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Radien der Scheitel
(21) der Faltungen, die zu der Hochdruckseite der Falten
balgeinheit (16) gerichtet sind, zu den Radien der Scheitel
(22), die zur Niederdruckseite der Faltenbalgeinheit (16)
gerichtet sind, mindestens 3 : 2 ist.
3. Mechanische Flächendichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verhältnis der Radien der Scheitel
(21) der Faltungen, die zur Hochdruckseite der Faltenbalg
einheit (16) gerichtet sind, zu den Radien der Scheitel (22),
die zur Niederdruckseite der Einheit (16) gerichtet sind,
zwischen 2 : 1 und 6 : 1 liegt.
4. Mechanische Flächendichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der
Faltungen der Faltenbalgeinheit (16) parallel sind, wenn
diese keinem Druck ausgesetzt ist.
5. Mechanische Flächendichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der
Faltungen der Faltenbalgeinheit (16) gekrümmt sind, wenn
diese keinem Druck ausgesetzt ist.
6. Mechanische Flächendichtung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenbalgeinheit
(16) aus Metall gefertigt ist.
7. Mechanische Flächendichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenbalgeinheit
(16) aus einem steifen Kunststoffmaterial gefertigt ist.
8. Mechanische Flächendichtung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenbalgein
heit (16) einen Mehrschichtaufbau hat.
9. Mechanische Flächendichtung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Flächen
dichtungselement (15) durch Preßsitz mit der Faltenbalgein
heit (16) verbunden ist.
10. Mechanische Flächendichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Flächen
dichtungselement (15) in einen Haltering eingesetzt ist, der
in fluiddichter Weise an der Faltenbalgeinheit (16)
angebracht ist.
11. Mechanische Flächendichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endabschnitt der Faltenbalgeinheit
(16) an den Haltering geschmiedet, gelötet oder geschweißt
ist.
12. Mechanische Flächendichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Flächen
dichtungselement (15) aus einem harten Material gefertigt
und der Endabschnitt der Faltenbalgeinheit (16) direkt an
das Flächendichtungselement angeschmiedet ist.
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Owner name: JOHN CRANE UK LTD., SLOUGH, BERKSHIRE, GB |
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