DE3129179A1 - "verfahren und vorrichtung zum abschoepfen von auf wasser schwimmenden stoffen" - Google Patents
"verfahren und vorrichtung zum abschoepfen von auf wasser schwimmenden stoffen"Info
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Description
Zugelassene Vfertreter beim Europäischen Patentamt υ 1 Z. C I / C
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Ti'g. Dietrich Sobinger, Holunderweg 84a, 4300 Essen 1
Verfahren und Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Waa:.: er
schwimmenden Stoffen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum At)fichö|) Γ<=·Γ) von auf Wasser :;chw:lmrrienden !.'»to ff cn, Iri^bnsondere
Öl, wobei das abgeschöpfte Stoff-Wassergemisch aufgefangen und nach einer bestimmten Absetzzeit der
Stoff abgesaugt wird. Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung,insbesondere
zum Durchführen dieses Verfahrens.
Durch Öltanker-Havarien, und Unfälle bei Ölbohrungen im Meer gelangen immer wieder große unkontrollierbare
Mengen von Öl in das Meer, wodurch erhebliche Umweltschäden entstehen und großen Kosten aufgewendet werden
müssen, um die ölverseuchten Wasser-und Landregionen wieder zu säubern. Darüber hinaus entsteht ein großer
ökologischer Schaden. Ebenso verursachen Ölverschmutzungen in Hafenanlagen und in Schleuseneinrichtungen
erhebliche Kosten. Die Schwierigkeit, um unkontrolliert auslaufendes Öl wieder aufzufangen, besteht einerseits
SchtoBbteiche 20. Postfach 130219 -D-5600VKjppertal1 Patentanwalt Dr-rngDipL-fng.A So«
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EuroDäischen Patentamt
European Patent Attorneys
Zugelassene \fertreter beim Europäischen Patentamt O 1 O Q -1' y Q
darin, daß sich Öl rasch über große Flächen ausbreitet und durch Strömungs- und Windeinflüsse in vielen Fällen
auch unvorhersehbar abgetrieben wird. .Andererseits erschwert Seegang das Abschöpfen von Öl oft erheblich und
bei extrem hohem Wellengang besteht zur Zeit praktisch überhaupt keine Möglichkeit mehr, treibendes Öl aufzufangen»
Um· Ölteppiche auf Gewässern abzuschöpfen ist es bereits bekannt, Schiffstypen zu bauen, die einen
längsteilbaren, sich gleichsam schnabelartig öffnenden Rumpf aufweisen und mit Pumpaggregaten zum Absaugen von
Öl und mit Lagertanks für das abgesaugte Öl ausgerüstet sind. Die Abschöpfleistung derartiger Schiffe
ist eng begrenzt, weil die Lagertanks außer dem abgesaugten Öl auch das damit abgesaugte Wasser aufnehmen
müssen. Hinzu kommt, daß derartige Schiffe nur einen begrenzten Flächenbereich erfassen können und aufgrund
ihrer Längsteilbarkeit bei höherem Seegang nur schwer eingesetzt werden können, insbesondere im schnabelartig
geöffneten Zustand. Darüber hinaus sind derartige Schiffe nicht geeignet, längere Ölsp.erren zu bilden,
um eine großflächige Absperrung für Ölteppiche zu erreichen .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Wasser
treibenden Stoffen, insbesondere Öl zu schaffen, womit es möglich ist, auf einfache und funktionsgerechte
Art auch bei starker Wasserströmung bzw. hohem Seegang hohe Abschöpfleistungen zu erzielen.
Erifndungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Wasser mit den auf und/oder unter der Wasseroberfläche
befindlichen Stoffen auf eine Auflaufe ehräge geleitet
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und beim und/oder nach dem Auflaufen auf diese Auflaufschräge
aufgefangen wird. Die Erfingung beruht auf der Erkenntnis, daß beim Auflaufen die auf der Oberfläche
befindlichen, abzuschöpfenden Stoffe sich nicht mit dem '■>
au Π au 1'6'MiJt-Ii W;i;;r,cr verm 1 r.ehfii und mit. nur einer begrenzten Wassermenge auf die Fläche aufgeschwemmt werden.
Es erfolgt somit beim Auffangen bereits eine erste Trennung
und Reduzierung der Wassermenge in bezug auf die aufzunehmenden Stoffe, da nur die obersten Wasserschichten
zusammen mit den auf der Oberfläche schwimmenden Stoffen aufgefangen werden. Demnach wird erfindungsgemäß ohne
irgendwelche Absaugmaßnahmen eine Abschöpfung mit einem relativ geringen Wasseranteil erreicht. Insbesondere
auch bei Wellengang ist die Erfindung von Vorteil, weil
durch das Auflaufen eine fortlaufende Schwächung der
Wellenenergie entsprechend der Steigung erreicht wird. Dabei gibt die Erfindung die vorteilhafte Möglichkeit,
durch Veränderung des Auflaufweges und/oder des Auflaufwinkels die optimale Abschöpfung in Abhängigkeit von der
jeweiligen Auflaufgeschwindigkeit und/oder der Hohe der
Wellen zu erreichen. Insbesondere kann bei starker Strömung und hohen Wellen ein gestaffeltes bzw. stufenförmiges
Auffangen der auf der Auflaufschräge angeschwemmten Stoffe
erfolgen.
' .
' .
Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auf
eine Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Wasser schwimmenden Stoffen, insbesondere Öl, bestehend aus einem Schwimmkörper
als Auffangbehälter für das Stoff-Wassergemisch und
Ai.'Paugvorr j chtunj.'.en für die· vom Wasser abgetrennten
Stoffe. Grundsätzlich sind Einrichtungen zum Trennen von Wasser und Öl bekannt, die aus einem Behälterraum zur
Aufnahme des Wasser - Ölgemischs bestehen,'aus dem nach
einer gewissen Absetzzeit das Öl von der Oberfläche des Wassers mittels Absaugvorrichtungen abgesaugt wird.
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Zugeiasssna Veiteterbeim Europäischen Päertam
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Hierzu kann beispielsweise auf die DE-OS 23 16 840 verwiesen werden.
Ausgehend von den bekannten Auffangbehältern und den
eingangs beschriebenen Vorrichtungen zum Abschöpfen von auf einer Wasseroberfläche schwimmenden Stoffen,
insbesondere Öl, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die
eine hohe Abschöpfleistung selbst bei starkem Seegang
besitzt, darüber hinaus eine verhältnismäßig einfache und funktionsgerechte Bauweise aufweist und.
wirtschaftlich eingesetzt werden kann sowie zur Bildung einer Ölsperre geeignet ist.
Errindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Schwimmkörper mindestens eine gegen die Wasseroberfläche
geneigte Auflauffläche aufweist, in der mindestens
eine Auffangöffnung oberhalb der Wasserlinie
des Schwimmkörpers ausgebildet ist, die mit dem Innenraum des Auffangbehälters verbunden ist. Hierbei ist
es insbesondere zweckmäßig, wenn die Auflauffläche
sich von dem Boden des Schwimmkörpers nach oben erstreckt. Dadurch liegt der Anfang der Auflauffläche
stets unterhalb der Wasseroberfläche, wodurch erreicht
wird, daß die sich ausbildende Stauwelle weit vor die Auflauffläche vorverlagert und reduziert
wird, so daß die abzuschöpfenden Stoffe die Welle ungehindert überwinden können. Weiterhin ist diese
unterhalb der Wasseroberfläche beginnende Auflaufschräge
deshalb vorteilhaft, da somit auch Stoffe
erfaßt werden, die sich unterhalb der Wasseroberfläche
befinden.
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Hierbei besteht eine besonders einfache Ausgestaltung
der orfinduTigStfc-mUßen Vorrichtung darin, die sich Insbesondere
für die Anwendung auf Binnengewässer mit relativ geringem Wellengang eignet, daß die Auffangöffnung
sich über die gesamte Breite der Auflauffläche
an deren Ende erstreckt und der Auffangraum über eine
Öffnung im Boden unmittelbar mit dem Gewässer in Ver-I.· i ii'Jurig s t.cih t .
ΙΟ ι ei starker«1!"! Strümungr;geF.chwindigke:i I. en und höherem
W< 1 l^ngnnp, toi. eM I n:-.l)<-;iunder<~- vorteilhaft., wenn nuV
der Auflauffläche mehrere schlitzförmige Auffangcffnungen im Abstand nebeneinander und übereinander
Mijgeordriet Hind. Hierbei kann die Anordnung, derart
sein, daß die jeweils oberen Auffangöffnungen oberhalb
der Zwischenräume zwischen den unteren Auffangöffnungen angeordnet sind. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung
und Ausführung der Auffangöffnungen wird eine vollständige
Abschöpfung der gesamten angeschwemmten Stoffe erreicht und ein Rückstau durch evtl. zurückfließende
Anteile verhindert.
Indem In w«:M.erer· A UHgWJ 1,m 1 Lung der Krftndung al,··;
vorderste Auffangöffnung eine sich über die gesamte Breite der Auflauffläche erstreckende schlitzförmige
Auffangöffnung ausgebildet ist, an der sich dann die
vorstehend beschriebene. Anordnung der einzelnen. Auffangöffnungen anschließt, wird eine Vorrichtung geschaffen, die sowohl bei ruhigem als auch bei bewegtem
Wasser optimal eingesetzt werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausführungen der Auffangöffnungen
sind in den Unteransprüchen 10 und 11 beschrieben.
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Zugs5^STO\fer!reterbeJmEtropäJscten Psterfemi ' · 317 9
Eiropean PsienlAStomeys ^3
Weiterhin kann es von-Vorteil sein, wenn der Auffangbehälter
einen flutbaren Doppelboden und/oder flutbare Wallgänge besitzt. Durch das Fluten des Doppelbodens
und der Wallgänge kann jeweils die Wasserlinie des Schwimmkörpers bei einem vorgegebenen Tiefgang verändert
werden. Dabei wird durch das Fluten des Doppelbodens und der Wallgänge der Schwimmkörper abgesenkt
und durch ein Lenzen derselben kann der Tiefgang verringert werden. Der Tiefgang hängt dabei von dem gewünschten
Abstand der ersten Überlaufkante der Aufnahmeöffnungen
von der Wasseroberfläche ab und dieser wird wiederum in Abhängigkeit vom Wellengang, der
Strömungsgeschwindigkeit und dem angestrebten Ölstand des abgesetzten Öles im Auffangbehälter gewählt. Bei-·
spielsweise bei einer Strömungsgeschwindigkeit von Im/ Sek. wird der Tiefgang derart eingestellt, daß
eine Höhenüberwindung von ca. 70 mm zum Erreichen der
ersten Überlaufkante der Auffangöffnungen erforderlich
ist.
• Mittels der flut- und lenzbaren Wallgänge und des
Doppelbodens ist es ebenso möglichs den Tiefgang in Abhängigkeit von der Aufnahmemenge des Öl- Wassergemischs
im Auffangbehälter konstant zu halten, so daß
der Doppelboden und die Wallgänge in gleicher Weise entleert bzw. gelenzt werden, wie sich der Auffangbehälter
füllt, d. h. die gelenzte Wassermenge entspricht gewichtsmäßig der Aufnahmemenge des Auffangbehälters.
Mit diesen ist es ebenfalls möglich, durch unterschiedliche Befüllung der sich gegenüberliegenden
Tanks eine Veränderung des Auflaufwinkels zu erzeugen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erindung sind in den Unteransprüchen 15 bis 23 enthalten.
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-V-
Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht im Schnitt einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße
Vorrichtung gemäß Fig.1 mit alternativ ausgestalteter Auflauffläche,
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt einer
weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 4 eine Aufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 3,
Fig. 5 eine Aufsicht auf mehrere miteinander
gelenkig verbundene Vorrichtungen gemäß Fig. 3.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besteht eine erfindungsgemäße
Vorrichtung aus einem Schwimmkörper 1, der eine Auflaufschrägebzw,
-fläche 2 besitzt,die einen NeigungswinkelwC-mit
der Unterkante bzw. dem Boden 3 des Schwimmkörpers einschließt. Das heißt, daß die Auflauffläche 2 sich bis zur
Schwimmkörperunterkante erstreckt, so daß sich im Betrieb des Schwimmkörpers die Auflauffläche 2 mit ihrem vorderen
Abschnitt stets unterhalb einer Wasseroberfläche 4 befindet,
wodurch eine Stauwelle möglichst weit, der Auflauffläche 2 vorgelagert wird. Die Strömungsrichtung des auf-,
laufenden Wassers ist durcn den Pfeil X angegeben. Das Auflaufen des Wassers auf die Auflauffläche 2 kann einerseits durch eine Bewegung des Schwimmkörpers 2 in Rich-.tung
des Pfeils Y erreicht werden oder aber, indem der Schwimmkörper 1 stillsteht und das Auflaufen des Wassers
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- ■ - . Q 1 9 Q 1 7 Q
EuTopssn Paart AStomsys
alleine durch eine entsprechende Strömung des Wassers in Pfeilrichtung X erreicht wird. Das Auflaufen des
Wassers kann auch durch beide Effekte gleichzeitig bewirkt werden. In der Auf lauffläche 2 ist eint5 Auffangöffnung
5 ausgebildet. Im dargestellten Beispiel handelt es sich um eine Auffangöffnung 5, die sich
zweckmäßiger Weise über die gesamte Breite der Auflauffläche 2 erstreckt, wobei die Auflauffläche 2
praktisch an der Vorderkante, der Überlaufkante 6 endet. Die Auffangöffnung 5 ist im dargestellten Beispiel
unmittelbar mit dem Innenraum eines Auffangbehälters 7 verbunden.Befindet sich nun auf der Wasseroberfläche
4 eine Schicht aus abzuschöpfenden Stoffen, insbesondere eine Ölschichts so wird im Behälter 7
das über die Überlaufkante 6 laufende Öl-Wassergemisch gesammelt. Weiterhin weist die erfindungsgemäße
Vorrichtung ein Pumpenaggregat 8 auf, das zum Absaugen des sich im Behälterinnenraum auf dem Wasser
abgesetzten Öls bzw. Stoffes dient. Der Behälterinnenraum ist unmittelbar über eine Öffnung 7a mit dem Außenwasser
verbunden j wodurch eine automatische Wasserstandsanpassung auf den mittleren Wasserstand zwischen
Wellenberg und Wellental im Innenraum erfolgt. Dabei wird das über die Pumpe 8 abgesaugte Öl in einen bzw.
mehrere Lagertanks 9 gepumpt. Es liegt jedoch ebenfalls im Rahmen der Erfindung, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung
derartige Lagertanks selbst nicht aufweist, sondern derartige Lagertanks beispielsxtfeise in einem
den Schwimmkörper 1 schiebenden Schlepper oder aber bei einer stationär angeordneten erfindungsgemäßen Vorrichtung
außerhalb des Schwimmkörpers angeordnet sind.Dabei kann dann eine Verbindung zwischen dem Pumpenaggregat 8
und den Lagertanks mittels einer flexiblen Schlauchleitung erfolgen.
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Weiterhin besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung flutbare
bzw. lenzbare Vkllgänge IO und einen ebenfalls flutbaren bzw. lenzbaren Doppelboden 11. Mittels des Doppelbodens
11. und der Wallgänge -10 kann der Tiefgang oder die Neigung des Schwimmkörpers 1 jeweils eingestellt "
werden.
Das Pumpenaggregat 8 ist in einem Maschinenraum 12.angeordnet.
In diesen Maschinenraum kann zusätzlich eine nicht dargestellte Antriebseinheit für den erfindungsgemäßen
Schwimmkörper vergesehen sein zum Antreiben einer oder mehrerer Schiffsschrauben 13. Im Rahmen der
Erfindung liegt es jedocta ebenfalls, wenn der Schwimmkörper
1 nicht unmittelbar selbst angetrieben ist. Dem Pumpenaggregat 8 ist zweckmäßiger Weise eine Zentrifuge
14 nachgeordnet und/oder ein Adsorptions-Koaleszenz-Filter.um
eine vollständige Trennung des abgesaugten Οίε
von einem bestimmten Wasserrestgehalt zu erreichen.
In Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schwimmkörpers dargestellt, wobei
jedoch gleiche Teile wie in Fig. 1 mit denselben Bezugsziffern versehen sind. Hierbei ist die Auflauffläche
2 mit einer Vielzahl von Auffangöffnungen 16,
17 versehen. Dabei ist die vorderste Auffangöffnung 16
als Schlitz ausgebildet, der sich über die gesamte Breite der Auflauffläche 2 erstreckt. In Auflaufrichtung hinter dieser Auffangöffnung 16 befindet sich
eine Mehrzahl von nebeneinander und übereinander angeordneten schlitzförmigen Auffangöffnungen 17. Dabei
sind diese Auffangöffnungen 17 derart nebeneinander und übereinander angeordnet, daß die jeweils oberen
Auffangöffnungen über den Zwischenräumen zwischen den
unteren Auffangöffnungen angeordnet sind. Anstelle
■*'· der Kombination eines durchgehenden vorderen Schlitzes
mit dahinter angeordneten»versetzten Auffangöffnungen
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können auch ausschließlich derartige Auffangöffnungen
über die gesamte Auflauffläche 2 verteilt sein, wobei ein
Vorderbereich der Auflauffläche stets öffnungsfrei ist.
Die einzelnen Öffnungen 5, 16 oder 17 können in ihrer Größe verstellbar ausgebildet sein.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt, wobei wiederum gleiche Teile wie in Fig.l mit denselben Bezugsziffern
versehen sind.
■ Hierbei sind in der Auflauffläche 2 Auffangtaschen 20
ausgebildet, in denen das mit dem Wasser aufgeschwemmte
Öl bzw. die mit dem Wasser aufgeschwemmten Stoffe abgeschöpft
werden. Die Auffangtaschen 20 sind mittels Absaugrohren 21 mit dem Pumpenaggregat 8 verbunden.
Demnach ist hier kein zentraler Auffangbehälter vorhanden,
vielmehr eine Vielzahl von Sammelbehältern, die durch die Auffangtaschen 20 gebildet x^erden. Jede
Auffangtasche 20 besitzt wiederum Auffangöffnungen 22,
die entsprechend den Auffangöffnungen 16, 17 in Fig. 2 ausgebildet sein können. Die Auffangtaschen 20 sind im
dargestellten Beispiel treppenartig übereinander und/ oder versetzt zueinander in der Auflauffläche 2 angeordnet.
Die Auffangtaschen 20 und/oder die Absaugrohre
21 können mittels einer Heizanlage beheizbar sein. Die Heizanlage ist dann an einem Dampfkessel mit einem Abfallölbrenner
angeschlossen, was im einzelnen nicht gezeigt ist.Über die Absaugrohre wird das Stoff-Wasser^emisch
in Tanks 2Λ gepumpt ,wo der Absrlzprozi-ß - ab J au ft.
Diese Tanks 23 können mit dem Außenwasser über eine Öffnung unmittelbar auch absperrbar verbunden sein.
In den dargestellten Beispielen ist eine konstante Steigung der Auflauffläche 2 dargestellt. Es liegt
jedoch im Rahmen der Erfindung, die Steigung nicht
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konstant, sondern sich über die Auflauffläche verändernd
auszubilden. So kann beispielsweise zunächst im Anfangsbereich eine stärkere Steigung sein, dann
eine verringerte kontinuierliche Steigung, die dann am Ende der Auflauffläche wiederum in eine stärkere
Steigung übergeht. Es ist ebenfalls möglich, air.An-.
fang der Auflauffläche zunächst eine geringere Steigung als im Mittelbereich vorzusehen, um dann im Endbereich
wiederum eine gegenüber dem Mittelbereich verstärkte
Steigung zu wählen. Dabei sind Steigungen im Bereich von 1 : 10 bis 1:4 zweckmäßig.
Wie sich insbesondere aas Fig. 4 ergibt, wobei gleiche
Teile wie in Fig. 1 bis 3 mit denselben Bezugsziffern
versehen sind, ist der Schwimmkörper 1 als langgestreckter Körper ausgebildet, wobei eine Breitseite
von der Auflauffläche 2 gebildet wird und auf seiner
anderem Breitseite der Maschinenraum 12 ausgebildet ist. Die Wallgänge 10 sind zumindest beidseitig über
die Längsseite des Schwimmkörpers 1 angeordnet. Die Körperenden sind im dargestellten Beispiel als korrespondierende
kugelgelenkartige bzw. gelenkpfannenartige Kuppelenden 23 ausgebildet, um eine Mehrzahl
erfindungsgemäßer Schwimmkörper 1 zu einer Ölsperre verbinden zu können, wie dies in Fig. 5 dargestellt
ist. Wie bereits ausgeführt, ist der Schwimmkörper 1 zur Verbesserung seiner Manövrierfähigkeit mit Antriebsschrauben 13 ausgerüstet und weist außerdem
Anker 24 auf, und zwar auf der den Antriebsschrauberi
gegenüberliegenden Breitseite. Diese Ausführungsform der Erfindung ermöglicht es, eine Mehrzahl erfindungsgemäßer
Schwimmkörper untereinander bzw. in Reihe zu einer praktisch unbegrenzt langen ölsperre aneinander
zu koppeln, nämlich in Abhängigkeit von der jeweiligen Größe des abzuschöpfenden Ölteppichs.
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Euräpssn PSsrt Aitomsys
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Die durch die vorliegende Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen', daß eine Vorrichtung
zum Abschöpfen von auf Gewässern treibenden Stoffen, insbesondere Ölteppichen, verwirklicht wird,
die sich durch eine besonders große Abschöpfleistung
auszeichnet, und zwar selbst bei extrem hohem Wellengang. Dabei wird eine konstruktiv einfache Bauweise
verwirklicht, in der keinerlei Aggregate enthalten sind, die verschleißanfällig sind. Somit ist die er-findungsgemäße
Vorrichtung insbesondere für den Einsatz auf See geeignet. Dabei ist zu bemerken, daß
hoher Wellengang die Abschöpfwirkung nicht verhindert, da die auflaufenden Wellen auf die entsprechend
eingestellte Auflauffläche mit den Auffangöffnungen
auflaufen können. Darüber hinaus läßt sich die erfindungsgemäße A/orrichtung besonders
wirtschaftlich einsetzen. So können verschiedene erfindungsgemäße Vorrichtungen an besonders
gefährdeten Küstenstreifen vor Anker liegen und im Katastrophenfall mittels Schlepper an den jeweiligen
Unglücksort gebracht werden. Aufgrund der langgestreckten Ausführungsform des erfjndungsgemäßen Schwimmkörpers
kann beispielsweise eine Länge bis zu 100 m verwirklicht werden, so daß es möglich ist, schon mit
wenigen .Vorrichtungen jede Öltankerhavarie bzw. jedes
havarierte Bohrloch sicher abzusperren. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach zu bedienen und braucht
bei ihrem Einsatz praktisch zur Bedienung keine besonders ausgebildeten Kräfte. Weiterhin ist es auch
nicht erforderlich, sie dauernd im Einsatz zu besetzen. Die Ladekapazität der erfindungsgemäßen Vorrichtung
kann derart ausgelegt werden, daß der Wert des abgeschöpften
Öls unter Berücksichtigung der heutigen Öl-
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preise zumindest die Einsatzkosten während eines Ölunfalls
ausmacht und durch diesen Betrag finanziert werden kann. Dies gilt auch für größere Ölkatastrophen,
wenn auch dabei die Ladetanks zwischendurch geleichtert werden müssen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt
sich sowohl auf See als auch in Binnengewässern und in Flüssen einsetzen.
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Claims (23)
1. Verfahren zum Abschöpfen von auf Wasser schwimmenden
Stoffen, insbesondere Öl, wobei das abgeschöpfte Stoff-Wassergemisch aufgefangen und nach
einer bestimmten Absetzzeit der Stoff abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wasser mit dem auf und/oder unter der Wasseroberfläche befindlichen Stoff auf eine Auflaufschräge
geleitet und beim und/oder nach dem Auflaufen auf diese Auflaufschräge aufgefangen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das auflaufende Wasser mit dem Stoff stufenweise aufgefangen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflaufweg
und/oder -winkel in Abhängigkeit von der Auflauf-
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geschwindigkeit und/oder der Höhe des Wellengangs
des Wassers gewählt wird.
4. Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Wasser schwimmenden Stoffen, insbesondere Öl, insbesondere zum
Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, bestehend aus einem Schwimmkörper als Auffangbehälter
für das Stoff-Wassergemisch und Absaugvorrichtungen für den vom Wasser abgetrennten Stoff,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (1) mindestens eine gegen die
Wasseroberfläche geneigte Auflauffläche (2) aufweist,
in der mindestens eine Auffangöffnung (5 , 16,17,22) oberhalb der Wasserlinie des Schwiramkörpers
(1) ausgebildet ist, die mit dem Innenraum des Auffangbehälters (7) verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflauffläche (2) sich von dem Boden (3) des Schwimmkörpers (1) nach
oben erstreckt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5. dad u. r c h
gekennzeichnet, daß die Auffangöffnung (5) sich über die gesamte Breite der Auflauffläche
(2) an deren Ende erstreckt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere schlitzförmige
Auffangöffnungen (17) im Abstand nebeneinander und übereinander in der Auflauffläche (2)
angeordnet sind.
Schlo6bteiche20,Postfach130219-D-5600VWjppertal1 Patentanwalt Dc-lng.Dipl.-lngA.SoIf
Tetefon (02Q2) 445096/451226 · Telex: 8591273 soza Patentanwalt DpL-lng. Chr. Zapf
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8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangöffnungen
(17) derart übereinander versetzt angeordnet sind, daß die jeweils oberen Auffangöffnungen oberhalb
der Zwischenräume zwischen den unteren Auffangöffnungenangeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß als vorderste Auf-IQ
fangöffnung eine sich über die gesamte Breite der' Auflauffläche (2) erstreckende schlitzförmige Auffangöffnung
(16) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
4 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangöffnungen (5,16, 17, 22) in ihrer
Öffnungsgröße verstellbar ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Auflauffläche
(2) Auffangöffnungen (22) angeordnet sind, die jeweils
mit Auffangtaschen (20) verbunden sind,die über Absaugrohre
(21) und eine Pumpe (8) mit dem Aufnahmetank (23) für den abgeschöpften Stoff verbunden sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auffangbehälter (7) oder die Aufnahmetanks (23) durch eine Öffnung (7a) mit dem Außenwasser verbunden sind.
■ · - ■
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmkörper (l) in seiner Eintauchtiefe und seinem -winkel veränderbar ausgebildet ist.
Schloeweiche 20, Postfach 130219-D-5600\Mjppeftal1 Patentanwalt Dr.-lngDipl.-lngA.Sotf
Telefon(0202)445096/451226-Telex:8591273soza Patentanwalt Dipl.-lng.Chr.2apl
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14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (l)
einen flutbaren Doppelboden (H) und/oder flutbare Wallgänge (10) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch- -.gekennz
e ichnet, daß der Neigungswinkel «C der
Auflauffläche (2) konstant ist.
'·■ . -
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflauffläche (2) Bereiche unterschiedlicher
Steigung aufweist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmkörper (1) als langgestreckter
Körper mit an seiner einen Breitseite ausgebildeter Auflauffläche (2) und mit an seiner anderen Breitseite
ausgebildeten Maschinenraum (12) ausgeführt ist und zumindest beidseitig Wallgänge (10) besitzt.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche. 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmkörper (1) an seinen Längsseiten gelenkartige Verbindungsvorrichtungen (23) zum
Verbinden mehrerer Schwimmkörper (1) untereinander besitzt.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurchgekennzeich-
Schtoßbtefehe 20. Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-lngDipWng.A Soff
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net, daß der Schwimmkörper (1) mit Hilfsantrieben
(13) und Ankern (24) ausgerüstet ist, wobei die Hilfsantriebe vorzugsweise auf der der
Auflaufflache (2) gegenüberliegenden Breitseite
angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß Auffangtaschen (20) und Absaugrohre
(21) mittels einer Heizanlange beheizbar sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichne
t, daß die Heizanlage einen Dampfkessel mit Abfallölbrenner aufweist.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Pumpenaggregat (8) zum Absaugen des abzuschöpfenden Stoffes aus dem Auffangbehälter
(7) bzw. den Auffangtaschen (20) eine Zentrifuge
(14) zur Stoff- Wassertrennung nachgeordnet ist.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß im Schwimmkörper (1) ein Lagertank (9) für den abgeschöpften Stoff enthalten ist.
Sch!o8bleiche 20, Postfach 130219 D-5600V\Ajppertal1 Patentanwalt Dr.-lng.Dipl.-lng. A Soii
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3129179A DE3129179C2 (de) | 1980-08-21 | 1981-07-24 | Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Wasser schwimmenden Stoffen |
| FR8116192A FR2488928A1 (fr) | 1980-08-21 | 1981-08-21 | Procede et engin pour la recuperation de produits flottant sur l'eau |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE3031479 | 1980-08-21 | ||
| DE3129179A DE3129179C2 (de) | 1980-08-21 | 1981-07-24 | Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Wasser schwimmenden Stoffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3129179A1 true DE3129179A1 (de) | 1982-05-19 |
| DE3129179C2 DE3129179C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=25787353
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3129179A Expired DE3129179C2 (de) | 1980-08-21 | 1981-07-24 | Vorrichtung zum Abschöpfen von auf Wasser schwimmenden Stoffen |
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| DE (1) | DE3129179C2 (de) |
| FR (1) | FR2488928A1 (de) |
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- 1981-08-21 FR FR8116192A patent/FR2488928A1/fr active Pending
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