DE3126949A1 - Absaugvorrichtung fuer geschlossene wunden - Google Patents
Absaugvorrichtung fuer geschlossene wundenInfo
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Description
·'■ ··-■ 3126
Die Erfindung betrifft eine Absaugvorrichtung für geschlossäne
Wunden.
Absaugsysteme mit einem flexiblen Behälter zur Erzeugung eines Vakuums sind für das Abziehen von Flüssigkeiten aus dem
menschlichen Körper bekannt. Einer dieser bekannten Behälter besteht aus einem Faltenbalg, der zusammendrückbar und bei
Freigabe eines manuell aufgebrachten Druckes elastisch expandierbar ist, so daß ein negativer Druck oder ein Vakuum
einer vorgegebenen Größe im Behälter erhalten wird, das an Rohre o.a. angelegt werden kann, mit denen der Behälter
in Verbindung steht. Die Behälter sind an Rohre, vorzugsweise Kunststoffrohre, eines geeigneten Durchmessers und
einer geeigneten Länge angeschlossen, die mit einer oder mehreren Längen von Kunststoffwundrohren in Verbindung
stehen, die vorzugsweise einen kleineren Durchmesser besitzen und mit dem Gewebe des menschlichen Körpers verträglich
sind. Die kleineren Wundröhren werden in die Wunde des Patienten gelegt, um aus dieser nach der Operation
Flüssigkeiten abzuziehen. Die Wundröhrchen sind mit einer
Vielzahl von kleinen Öffnungen einer geeigneten Größe und in einem vorgegebenen Abstand voneinander versehen. Bei
Anlegen eines negativen Druckes vom Faltenbalgbehälter an die Röhrchen werden Flüssigkeiten aus der Wunde und dem
benachbarten Gewebebereich in die Röhrchen und von den Röhrchen in den Behälter abgezogen. Dadurch wird das
Schließen der Wunde begünstigt, und unerwünschte Flüssigkeiten werden entfernt, um den Heilungsprozess zu fördern ο
Das Abziehen von Flüssigkeit aus der Wun-=-de wird üblicher=
weise über eine geeignete Zeitdauer fortgeführt, um die
Wunde trockenzulegeno.
Die bekannten Absaugbehälter sind desweiteren mit einer Auslaß=·
oder Entlüftungsöffnung versehen, die durch ein manuell
betätigtes Ventil teilweise geöffnet oder geschlossen werden kann „ urn während der Betätigung des Behälters die darin befind·=
liehen Gase entlüften zu können ο Der Absaugbehälter kann des·=
weiteren mit Tragbändern Ooäo versehen sein, mittels denen
der Behälter.in bequemer Weise in der Nähe des Patienten gelagert und/oder durch den Körper des Patienten selbst
getragen werden kann ο
Eine andere Absaugvorrichtung ist in der US=PS 3 115 13B
beschriebene Anstelle eines Faltenbalgbehälters findet bei dieser Absaugvorrichtung ein selbsttragender,, zusammendrücke
barer Behälter Verwendung, der eine Vielzahl von Füern umfaßt,
die zwischen dem oberen Ende und dem Boden des Behälters angeordnet" sind ο Die gegenüberliegenden Enden einer jeden
Feder befinden sich mit dem oberen Ende und dem Boden des Behälters in Eingriff und drücken diese voneinander wegο
Diese Federn funktionieren in ähnlicher Weise wie die zusammendrückbaran und elastisch expandierbaren Wände des
Faltenbalges, doh° durch ihr Zusammendrücken und ihre
/η, ■·■-.■■ '-"' 3176
Expansion kann im Behälter ein Vakuum erzeugt werden. Diese Behälterart umfaßt auch eine geeignete Verbindungseinrichtung
zwischen dem Behälterinneren und der Atmosphäre sowie eine Verbindungseinrichtung zwischen dem Behälterinneren und einem
Entwässerungsrohr.
Diese Absaugvorrichtungen des Standes der Technik weisen jedoch in bezug auf auf die Bedürfnisse des Patienten eine
Reihe von Nachteilen auf. Während der Expansion des Behälters aus dem zusammengedrückten Zustand in den normalen Ruhezustand
erfahren die Behälter eine sehr rasche Druckzunahme vom maximalen negativen Druck zu einem minimalen negativen
Druck. Die Behälter können desweiteren im aktivierten Zustand nicht aufbewahrt werden.
Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Absaugsystem zu schaffen.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Absaugvorrichtung
zum Abziehen von Flüssigkeiten (Strömungsmitteln) aus dem Körper in einen zusammendrückbaren Behälter zur
Verfugung zu stellen.
Ziel der Erfindung ist es auch, eine Absaugvorrichtung vorzusehen,
bei der ein zusammendrückbarer Behäöter und eine Vakuumhilfseinrxchtung Verwendung finden, um während der
Tätigkeit der Abzugsvorrichtung ein konstantes Vakuum aufrechtzuerhalten.
bar pip;3a;ari5λ«
Ziel der Erfindung ist es desweiterens eine Absaugvorrichtung
unter Verwendung eines zusammendruckbaren Behälters und einer Vakuumhilfseinrichtung zu schaffens die mit geringen Kosten
verbunden ist»
Ein weiteres Ziel besteht in der Schaffung einer Absaugt
vorrichtung unter Verwendung eines zusammendrückbaren Behälters und einer Vakuumhilfseinrichtungp die eine vereinfachte Konstruktion
besitzt, mit niedrigen Kosten schnell und wirtschaftlich hergestellt werden kann und während ihres Gebrauchs
ein gleichmäßiges und zuverlässiges Vakuum zur Verfugung stellt.
Ziel der Erfindung ist es auch, ein Absaugsystem für geschlossene
Wunden zur Verfugung zu stellen» das einen zusammendrückbaren
Behälter5 eine Vakuumhilfseinrichtung und eine Ventileinrichtung
umfaßt5 welche für ein einfaches„ wirtschaft=
liches Verfahren zum Absaugen von Flüssigkeiten aus einer
geschlossenen Wunde in einem nachoperativen Vorgang zusammenwirken und beim Absaugen von Flüssigkeiten aus der Wunde
ein relativ gleichmäßiges Vakuum aufrechterhaltene
Schließlich ist es Ziel der Erfindung, ein Absaugsystera für
geschlossene Wunden zur Verfügung zu stellen„ das eine Ventil»
einrichtung aufweist, die für die Aktivierung des Absaug=
systems,, das Halten desselbenim aktivierten Zustand bis zum
Gebrauch und dann für dessen Verwendung zum Absaugen von
Flüssigkeit von einem Patienten sorgt o
3126
Erfindungsgemäß wird ein verbessertes chirurgisches Absaugsystem geschaffen, das für einen Unterdruck in Entwässerungsrohren
sorgt, die zum Trockenlegen einer Wunde verwendet werden,und das einen Behälter umfaßt, in dem die abgezogene Flüssigkeit gesammelt
werden, kann. Wichtige Merkmale des verbesserten Absaug— systems sind darin zu sehen, daß dieses einen einstückig ausgebildeten,
zusammendrückbaren Behälter mit einer neuartigen Vakuumhilfseinrichtung umfaßt. Bei dem verbesserten Wundabsaugsystem
wird durch die Kombination des durch die Expansion des zusammendrückbareh Behälters, wie beispielsiwese eines Falte
balgbehälters, erzeugten Vakuums mit dem durch die Expansion der VakuumhilfseinrichturTen erzeugten Vakuums während der
nutzbaren Absaugphase des Absaugsystems ein nahezu gleichmäßiges Vakuum aufrechterhalten. Bei dem verbesserten Wundabsaugsystem
kann auch eine neuartige Ventileinrichtung eingesetzt
werden.
Das erfindungsgeraäß ausgebildete Wundabsaugsystem wird in Verbindung
mit einer vorteilhaften Ausführungsform beschrieben, bei der ein Faltenbalgbehälter Verwendung findet. Diese Ausführungsform
umfaßt einen Faltenbalgbehälter, in dem eine Vakuumhilfseinrichtung und an dessen, oberen Ende eine Ventileinrichtung
angeordnet ist, die durch eine Schraube an einer Kappe gehaltert wird. Der Faltenbalgbehälter besteht aus
einem elastomeren Kunststoff mit geringem Gewicht, der ein
derartiges Speichervermögen besitzt, daß bei Zusammendrücken des Faltenbalges aus einer normalen Ruhelage und darauffolgendem
Freigeben desselben im Behälter ein Vakuum erzeugt wird,
wenn der Faltenbalg in die normale Ruhelage zurückkehrt. Dieses Vakuum wird in Verbindung mit dem durch die Vakuumhilfseinrichtung erzeugten Vakuum Verwendet, um Flüssigkeiten
aus dem Patientenkörper in den Behälter abzusaugen.
Die Größe des im Behälter erzeugten negativen Druckes ist zu dem Ausmaß„ um das der Behälter zusammengedrückt wird,
direkt proportional ο Mit anderen Worten, je mehr der Behälter
zusammengedrückt wird, desto größer is der erzeugte negative Drucke Wenn der Druck freigegeben wird und der Faltenbalg in
seine Normallage zurückkehrt» nimmt der durch den Faltenbalgbehälter
erzeugt© negative Druck von einem Maximum auf ein Minimum abo
Die Vakuumhilfseinrichtung ist innerhalb des Faltenbalgbehälters in einer normalen expandierten Form angeordnet» Sie besteht
aus einem Gelenkkreuz und aus einem elastischen Ring» Wenn der Faltenbalgbehälter zusammengedrückt wird, wird auch
das Gelenkkreuz zusammengedrückte Bei der Vakuumhilfseinrichtung
findet der elastomere Ring, der während der Kompression gedehnt wird. Verwendung„ um das Gelenkkreuz aus seiner zusammen=
gedrückten Lage wieder in seine normale expandierte Form zurück= zuführenο Je mehr das Gelenkkreuz zusammengedrückt wird, desto
geringer ist die erforderliche Kraft, um dieses niederzuhalten» Diese Abnahme der Kraft ist auf den sich ändernden Angriffs=
winkel der Kraft des elastischen Ringes zurückzuführen, die der Kompression des Gelsnkkreuzes entgegenwirkte .Wenn der
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''
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auf den Faltenbalgbehälter einwirkende abwärts gerichtete Druck freigegeben wird, bringt der elastische Ring eine Kraft auf, dis
das Gelenkkreuz in seine normale expandierte Form zurückführt«
Wenn daher der Faltenbalgbehälter und die Vakuumhilfseinrichtunc
vollständig zusammengedrückt sind, wird durch die Vakuumhilfs—
einrichtung (elastischer Ring) nur eine geringe Kraft aufgebracht, um den Faltenbalgbehälter in seine normale Ruhelage
zurückzudrücken. Wenn sich der Faltenbalgbehälter in Richtung auf seine normale Ruhelage bewegt, wird durch die Vakuumhilfs~
einrichtung eine zunehmend größere Kraft aufgebracht, um den Faltenbalgbehälter zu expandieren. Diese von der Vakuumhilfs—
einrichtung aufgebrachte, in Richtung auf das Expansions— ende ansteigende Kraft führt zu einem Ansteigen des von der
Vakuumhilfseinrichtung erzeugten Unterdruckes, wenn das
Gelenkkreuz wieder seine vollständige expandierte Form einnimmt. Wenn somit der von dem Faltenbalgbehälter selbst
erzeugte Unterdruck mit der Auswärtsbewegung abnimmt, steigt der von der Vakuumhilfseinrichtung erzeugte Unterdruck mit
der Auswärtsbewegung an. Dies führt dazu, daß sich während der nutzbaren Absaugtätigkeit des Faltenbalgbehälters eine
konstante
relativ/ Unterdruckgröße ergibt.
relativ/ Unterdruckgröße ergibt.
Die neuartige Ventileinrichtung ermöglicht es, daß die
Absaugvorrichtung aktiviert, in einer aktivierten Position bis zum Gebrauch gehalten und danach eingesetzt wird, um
Flüssigkeiten aus einem Patientenkörper abzusaugen. Die
Ventileinrichtung ist mit einer Anzeigeeinrichtung und vier Betriebsstellungen ausgestattet! Aktivieren (a), Halten (H),
Patient (P) und Wandabsaugung (V) ο Diese Positionen sind am oberen Abschnitt des Ventiles angegebene Die Position (P)
(Patient) ist mit einer Einlaßöffnung im Ventildrehkopf ausgerichtet,
und die Wandabsaugposition (V) ist mit einer Entlüftungsöffnung im Ventildrehkopf ausgerichtetD Wenn sich '
die Anzeigeeinrichtung in der Stellung (A] (Aktivieren) befindet, wird bei Zusammenpressen desFaltenbalgbehälters
und der Vakuumhilfseinrichtung Luft aus dem Behälter durch die Wandabsaugauslaßöffnung (V) ausgestoßen und entlüftet»
Während sich der Faltenbalgbehälter und die Vakuumhilfseinrichtung in der zusammengedrückten Lage befindenp wird
die Anzeigeeinrichtung von der Position (a) (Aktivieren) in die Position (H) (Halten) gedrehto Wenn sich die Anzeigeeinrichtung
in der Haltestellung (H) befindet,, sind die Entlüftungsöffnung (Wandabsaugung V) und die Einlaßöffnung
(Patient P) beide verschlossen so daß der Faltenbalgbehälter abgedichtet ist und keine Verbindung zwischen dem Inneren
des Faltebalgbehälters und der Außenseite desselben existiert ο
Das Absaugsystem kann in diesem Zustand gehalten werden, bis
es gebrauchsfertig ist ο
Wenn sich die Ventilanzeigeeinrichtung in der Haltestellung (H) befindet, steht das A bsaugsystem zum Gebrauch zur Verfugung.
Falls dies erforderlich ist;, wird ein Ende eines geeigneten Wundsrnsntwässerungsrohres am Einlaßnippel der
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Ventilkappe und das andere Ende an der Wunde des Patienten befestigt. Die Ventilanzeigeeinrichtung wird in die Position
(P) (Patient) gedreht, und ein gleichmäßiges Vakuum wird über das Verbindungsentwässerungsrohr an die Wunde des
Patienten gelegt. Wenn das Entwässerungsröhrchen mit der Wunde des Patienten verbunden ist, kann die vorstehend
beschriebene Vorgehensweise einige Male wiederholt werden, falls dies notwendig sein sollte, bis der Faltenbalgbehälter
mit Flüssigkeit gefüllt ist, wonach die Ventileinrichtung in die Haltestellung (H) gebracht und der Faltenbalgbehälter
von dem Entwässerungsrohr und dem Patienten abgetrennt werden kann.
Falls gewünscht, kann die Ventilanzeigeeinrichtung in die Wandabsaugstellung (v) gebracht und ein Rohr über den
Entlüftungsnippel an die Wandabsaugung angeschlossen werden,
so daß eine Verbindung zwischen dem Entwässerungsrohr, dem Faltenbalgbehälter und der Wandabsaugung hergestellt wird.
Auf diese Weise kann durch eine äußere Einrichtung eine Absaugung erreicht und die Flüssigkeit im Faltenbalg
gesammelt werden. Ein Vorteil der in der entfernbaren Kappe vorgesehenen Wandabseugstellung besteht darin, daß
hierdurch die vollständige Kappe mit der Ventileinrichtung und dem am Patienten befestigten Rohr entfernt und zur Wandabsaugung
an einem starren Behälter befestigt werden kann, ohne hierdurch den Patienten zu stören, falls dies wünschenswert
sein sollte.
2§
Mit der vorliegenden Erfindung können zahlreiche Vorteile gegenüber den gegenwärtig erhältlichen Absaugsystemen für
geschlossene Wunden erzielt werden ο Die vorliegende Erfindung
sieht eine Vorrichtung VOr1, mittels übt ein Wundabsaugsystem
während seines Absaugzyklus ain nahezu konstantes Vakuum erzeugen, im aktivierten Zustand gelagert werden und
einfach betätigt werden kann ο Die Vorrichtung ist desweiteren
von geringer Größe und geringem Gewicht»
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor„ daß erfin°=>
dungsgemäß ein Wundabsaugsystem zur Verfugung gestellt wird„
das relativ wenig kostet und zuverlässig arbeitet» Dar
Faltenbalgbehälter besitzt Becherform und kann durch relativ einfache, billige Formtechniken hergestellt werden. Die
gesamte Einheit kann aus einer relativ geringen Anzahl von Teilen produziert werden„ die in einfacher Weise hergestellt
und montiert werden können0
Der FaltenbalgbBhälter kann aus relativ billigen Kunststoff-= materialien hergestellt werden ο Das Gelankkreuz der Vakuum=»
hilfseinrichtung kann aus einem einzigen Formstück aus Kunststoffs vorzugsweise Polypropylen, produziert und zur Ausbildung
des Gelenkkreuzeinsatzas in einfacher Weise montiert
werden, obwohl das Gelenkkreuz auch aus anderen Materialien hergestellt werden kann und nicht einstückig ausgebildet
sein muß. Der elastische Ring kann aus Kautschuk bestehen und so hergestellt seinp daß er in gleichmäßiger und vorhersehbarer Weise anspricht,, um das Gelenkkreuz in seine ex-»
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IO
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pandierte Form zurückzuführen. Naturkautschuk ist besonders
geeignet, da er von den zur Verfugung stehenden Kautschuk— arten die beste Festigkeit und das beste Rückführvermögen
besitzt. Somit kann der Kautschukring, der zum Teil für die Steuerung der Genauigkeit des aufgebrachten negativen .
Druckes verantwortlich ist, mit relativ niedrigen Kosten präzise hergestellt werden.
Die gleiche Wirkung, wie sie das elastische Band als krafterzeugendes
Element besitzt, kann auch dadurch erreicht werden, daß die Beine des Gelenkkreuzes mit Federn oder
einem anderen Material verbunden werden, das dehnbar ist und gute Rückführeigenschaften aufweist. Wenn der Faltenbalg
zusammengedrückt wird, wird das Gelenkkreuz zusammengedrückt, wodurch die Federn gedehnt werden. Wenn der auf
den Behälter einwirkende abwärts gerichtete Druck freigegeben wird, bringen die Federn eine Kraft auf, die das Gelenkkreuz
in seine normale expandierte Form zurückführt.
Die Erfindung wird nunmehr anhand einer bevorzugten Ausführungsform
in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Absaugsystems für geschlossene Wunden, in der der
Faltenbalgbehälter und die von einer aufgeschraubten Kappe gehaltene Ventileinrichtung dargestellt
sind j
Figur 2 einen Vertikalschnitt durch die Mitte des Absaugsystems
entlang Linie 2·=·2 in Figur 1, wobei die
Vsntileinrichtung, der Faltenbalgbehälter in seiner normalen Ruhelage und die Vakuumhilfseinrichtung
in ihrer normalen expandierten Form dargestellt sind;
Figur 3 eine Seitenansicht der Ventileinrichtung sowie einen
Vertikalschnitt durch die Mitte des Faltenbalgbehälters entlang Linie 2=»2 in Figur 1, wobei der
Faltenbalgbehälter und die Vakuumhilfseinrichtung im zusammengedrückten Zustand dargestellt sind;
Figur 4 eine auseinandergezogenes, detaillierte perspektivische
Ansicht der Ventileinrichtung, wobei die kreisförmige Manschette, die Kappe s der Ventil·^
drehkopf und der Ventilfunktionsanzsiger dargestellt sind]}
Figur 5 eine Draufsicht auf die Ventileinrichtung, wobei der Ventilanzeigers, der Einlaßnippel und der Entlüftungsnippel
gezeigt sindg
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ZZ
-ßfir-
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Figur 6 eine Teildraiufsicht auf den Faltenbalgbehälter
und einen Horizontalschnitt durch die Ventilein— richtung entlang Linie 6-6 in Figur 3, wobei
Figur 6 auch ein Ansatzstück für ein Rückschlagventil zeigt, das am Einlaßnippel befestigt
und ebenfalls im Schnitt dargestellt ist;
Figur 7 einen vergrößerten, detaillierten Teilschnitt durch den Faltenbalgbehälterhals, wobei die
obere Positioniereinrichtung für das Gelenkkreuz der Vakuumhilfseinrichtung dargestellt ist;
Figur 8 eine Draufsicht auf das Gelenkkreuz in abgeflachter Form, in der es geformt wird, wobei in gestrichelten
Linie Verstärkungselemente für die Beine gezeigt sind
und darüber hinaus eine spezielle Positioniereinrichtung dargestellt ist, die zur Halterung des
elastischen Elementes damit ausgeformt sein kann;
Figur 9 das Gelenkkreuz der Vakuumhilfseinrichtung im montierten Zustand, um es in den Faltenbalgbehälter
einzusetzen}
Figur 1G eine perspektivische Ansicht der Vakuumhilfseinrichtu
der Figur 8 in einer teilweise zusammengedrückten Formj
Figur 11 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Vakuumhilfseinrichtung im nicht aktivierten
Zustand;
Figur 12 eine Seitanansicht der Vakuumhilfseinrichtung
der Figur 11 im aktivierten oder zusammengedrückten Zustand|
Figur 13 eine perspektivische Ansicht des elastischen
Elementes der bevorzugten.Ausfuhrungsfarm, das
ebenfalls in Figur 10 gezeigt ist; und
Figur 14 eine Draufsicht auf ein Ruckschlagventils das
ebenfalls in Figur 6 in Position dargestellt ist.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Absaugsystem für geschlossene Wundan z@igt den Faltanbalgbehälter 1 in der
expandierten normalen Ruhsstellung und die Ventileinrichtung
■10 und den Ventilanzeiger 19 in der aktivierten Positiono
Figur 3 zeigt den Faltenbalgbehälter 1 und die Vakuumhilfseinrichtung
39 im zusammengedrückten Zustando Der Faltenbalgbehälter
1 umfaßt einen Bodenabschnitt 58 einen Deckabschnitt
4 und einen Haubenabschnitt 3 sowie akkordeon= ähnliche Balgfalten, die aus Erhebungen 6 und Vertiefungen
bestehen. Der Faltenbalgbehälter ist vorzugsweise aus nachgiebigem
elastomaren Material hergestellt, das ein hohes elastisches Erholungsvermögen aufweist,, wie beispielsweise
Polyäthylen oder andere geeignete Materialien° Markierungenf
die nicht dargestellt sind0 können an der Seitenwand oder am
Bodenabschnitt das Faltenbalgbehälters vorgesehen sein, um eine Messung des Volumens des FlCJssigkeitsinhaltes zu er-
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Uf
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möglichen. Das elastische Speichervermägen des Kunststoffmaterials,
aus dem der Faltenbalgbehälter hergestellt ist, ist derart, daß der Behälter in der normalen Ruhelage die
in den Figuren 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Form besitzt. Der Deckabschnitt 4, der Haubenabschnitt 3 und
der Badenabschnitt 5 sind im Vergleich zu den seitlichen Balgfalten 6 und 9 wesentlich dicker ausgebildet. Die
seitlichen Balgfalten 6 und 9 sind dünner ausgebildet, damit der Behälter zusammengepreßt werden und expandieren
kann. Die dickeren Deck— und Bodenabschnitte dienen dazu, die innere Vakuumhilfseinrichtung 39 einzuspannen, so daß
diese fest im Inneren positioniert werden kann, ohne die Möglichkeit zu besitzen, durch die Oberfläche hindurchzutreten,
was bei einer zu dünnen Ausbildung der Decke und des Badens passieren könnte. Dia verdickten Decken- und Badenabschnitte
3,4 und 5 wirken somit als Druckplatten, um die gegen die Decken- und Bodenflächen aufgebrachte Kraft zu
verteilen.
Der Deckenabschnitt 5 des Faltenbalges erstreckt sich nach innen und bildet den Haubenabschnitt 3 und einen Hals 2 mit.
reduziertem Durchmesser, der mit einem Außengewinde 7 versehen ist. Wie in Figur 4 dargestellt ist, ist eine Kappe 12 mit
einer Decke 13 und einem herabhängenden Rand 14 versehen, der ein Innengewinde 16 aufweist, das an das Außengewinde 7
des Halses 2 des Faltenbalgbehälters 1 angepaßt ist, um ein Aufschrauben der Kappe 12 auf den Hals 2 des Faltenbalgbehälters
1 zu ermöglichen. Die Kappe 12 ist mit einer kreis-
förmigen Öffnung 15 versehen, durch die sich der obere Abschnitt
26 des Ventildrehkopfes nach oben erstreckt, während der untere Abschnitt 27 des Ventildrehkopfes teleskopartig
in den Hals 2 des Faltenbalgbehälters 1 eingepaßt ist. Der Ventildrehkopf 11 weist etwa in der Mitte zwischen dem oberen
Drehkopfabschnitt 26 und dem unteren Drehkopfabschnitt 2?
einen fast damit verbundenen horizontalen kreisförmigen Flansch 31 auf. Unmittelbar über dem horizontalen kreisförmigen Flansch
31 befindet sich eine ringförmige Anschlag- und Dichtungseinrichtung 32. Der obere Ventildrehkopfabschnitt 26 enthält
eine Wandabsaugöffnung oder Entlüftungsöffnung 29 und eine Patienten- oder Einlaßöffnung 28. Die Entlüftungsöffnung
und die Einlaßöffnung 28 sind unter einem Winkel von etwa 140° voneinander entfernt angeordnet. Die kreisförmige
Manschette 17 der Ventileinrichtung ist teleskopartig, gleitend und dichtend über den oberen Abschnitt 26 des Ventildrehkopfes
geschoben und bildet eine Ventildichtungseinrichtung. Der untere Abschnitt der kreisförmigen Manschette 17 stößt
gegen die ringförmige Anschlag- und Dichtungseinrichtung und bildet mit dieser eine enga Passung» Der obere Abschnitt
der Manschette 17 schnappt unter eine kreisförmige Wulsthalteeinrichtung
33, die den Umfang des oberen Endes des oberen Abschnittes 26 des Ventildrehkopfes umgibt, und verriegelt
sich mit dieser. Die kreisförmige Wulsthalteeinrichtung 33 d,i@nt* dazu; die Manschette nach unten zu drücken und gleichzeitig
den oberen Abschnitt der kreisförmigen Manschette
abzudichten.
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Die kreisförmige Manschette 17 ist dichtend und gleitend an den oberen Abschnitt 26 des Ventildrehkopfes angepaßt, so daß
eine enge Ventildichtung gebildet und eine Drehung der Manschette
1? um den oberen Abschnitt 26 des Ventildrehkopf.es herum ermöglicht wird. Die kreisförmige Manschette 17 enthält
einen einstückig damit ausgebildeten hohlen Einlaßnippel 18, an dessen oberen Ende der Ventilanzeiger 19 ausgebildet ist,
so daß die kreisförmige Manschette 17 am oberen Abschnitt 26 des Ventildrehkopfes wahlweise positioniert werden kann.
Der Einlaßnippel 18 enthält eine Einlaßrohrhalteeinrichtung 20, die eine enge Dichtungspassung mit einem Einlaß— oder
Entwässerungsrohr aus Kunststoff bildet, das nicht gezeigt ist. Das Innere des Faltenbalgbehälters und des kreisförmigen
Ringes 17 stehen mit dem Entwässerungsrohr (nicht gezeigt) über die Öffnung 21 im Einlaßnippel 18 in Verbindung. Die
kreisförmige Manschette 17 weist darüber hinaus einen einstückig damit ausgebildeten hohlen Entlüftungsnippel 22 auf,
der mit einer Rohrhalteeinrichtung 23 versehen ist. Das Innere des Faltenbalgbehälters und der kreisförmigen Manschette 17
stehen über die Öffnung 24 in dem Entlüftungsnippel 22 mit dem Entlüftungsrohr (nicht gezeigt) in Verbindung.
Die Ventileinrichtung 10 wird am Faltenbalgbehälter 1 montiert,
indem zuerst der untere Abschnitt 27 des Ventildrehkopfes in die Öffnung 8 des Halses 2 des Behälters 1 teleskopartig
eingesetzt wird. Die Kappe 12 wird dann mittels des Innengewindes 16 der Kappe und des passenden Außengewindes 7 des
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Halses 2 auf den Hals 2 geschraubt, so daß eine enge dichtende Passung mit dem Hals des Behälters 1 erreicht wird.
Die kreisförmige Manschette 17 wird dann teleskopartig über den oberen Abschnitt 26 des Ventildrehkopfes geschoben und
über die kreisförmige Halteeinrichtung 33 geschnappt. Die ·
Deckfläche des oberen Abschnittes 26 des Ventildrehkopfes
ist in geeigneter Weise bedruckt oder markiert, um als Anzeigeeinrichtung
30 zu dienen, die die Positionen anzeigt, auf die der VentilanzBiger 19 weist, wenn das Ventil die verschiedenen
Funktionen erfüllt.
Die Vakuumhilfseinrichtung 39 wird in den Faltenbalgbehälter 1 · vor dem Befestigen der Ventileinrichtung 10 am Behälter i
eingesetzt. Die Einrichtung 39 besteht aus einem Gelenkkreuz aus Kunststoff und einem elastomeren Ring 61· Der obere Abschnitt
der Vakuumhilfseinrichtung wird durch Armpositionier-1·
elemente 42 im Hals 2 und der Haube 3 des Faltenbalgbehälters 1 in Position gehalten. Die Armpositianierelemente 42 sind
einstückig mit dem Armelament 44 ausgebildet, das über Gelenk— einrichtungen 53 mit der Deckenplatte 40 verbunden ist. Das
Armelement 44 ist durch ein Armverstärkungselement 43 versteift. Die Deckenplatte 40 ist über Verstärkungselemente 41 versteift.
Einstückig verbunden mit dem oberen Abschnitt der Deckenplatte sind Verbindungs- und Verriegelungseinrichtungen 45, die eine
Öffnung 46 aufweisent durch die Bajonettelemente 49 von ersten
und zweiten Rippenelementen 47 eingesetzt und dort verriegelt
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sind. Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform verbinden die ersten und zweiten Rippenelemente 47 die Deckenplatte
40 mit der Bodenplatte 57. Die ersten und zweiten Rippenelemente 47 weisen einen oberen Abschnitt auf, der über
Scharniereinrichtungen 50 an einem Punkt etwa in der Mitte zwischen den Rippenelementen gelenkig mit einem unteren
Abschnitt verbunden ist. Darüber hinaus ist ein drittes Rippenelement 48 vorhanden, das ebenfalls die Deckenplatte
40 mit der Bodenplatte 57 verbindet. Dieses dritte Rippenelement 48 ist auch etwa in der Mitte zwischen seinem oberen
Abschnitt und seinem unteren Abschnitt mit einer Scharniereinrichtung 50 versehen. Etwa in der Mitte zwischen den Rippen—
elementen 47 und dem Rippenelement 48 nahe bei der Scharnier—
einrichtung 50 befindet sich ein elastomerer Ring 61, der durch eine Positioniereinrichtung 62 in Position gehalten
wird. Der untere Abschnitt der Rippenelemente 47 und 48 ist durch eine Scharniereinrichtung 51 gelenkig mit der
Bodenplatte 57 verbunden. Die Scharniereinrichtungen 53 der
Armelemente 42, die Scharniereinrichtungen 54 der oberen Platte 40, die Scharniereinrichtungen 50 der Rippenelemente
47 und 48 und die Scharniereinrichtungen 51 der unteren Platte 57 sind aus einem flexiblen Abschnitt desjenigen Materials
geformt, aus dem das Kunststoffgelenkkreuz hergestellt ist.
Der untere Abschnitt des Kunststaffgelenkkreuzes wird durch Beinpositianierelemente 58 im Faltenbalgbehälter 1 in
Stellung gehalten. Die Beinpositionierelemente 58 sind über VerstärkungselementB 59 versteift.
Die Ventileinrichtung 10 wird nunmehr in Verbindung mit den
Figuren 4, 5 und 6 weiter beschrieben. Sie umfaßt einen Ventildrehkopf 11, der aus einem oberen Abschnitt 26 und
einem unteren Abschnitt 27 besteht. Etwa in der Mitte zwischen dem oberen und unteren Abschnitt des Ventildrehkopfes 11
befindet sich ein horizontal angeordneter kreisförmiger Flansch 31. Unmittelbar oberhalb des Flansches 31 ist eine
ringförmige Anschlag- und Dichtungseinrichtung 32 angeordnet. Der obere Abschnitt 26 des Ventildrehkopfes enthält die Entlüftungsöffnung
29 und die Einlaßöffnung 28. Das obere Ende des oberen Abschnittes 26 des Ventildrehkopfes ist mit der
kriesförmigen Wulsthalteeinrichtung 33 versehen. Die Ventilkappe 12 erstreckt sich über den oberen Abschnitt 26 des Drehkopfes
11 und dichtet im aufgeschraubten Zustand auf den Hals 2 des Faltenbalgbehälters 1 den horizontalen kreisförmigen
Flansch 31 gegenüber dem oberen Halsabschnitt des Behälters 1 enganliegend ab, da sich das Innengewinde 16 an
der Kappe 12 mit dem Außengewinde 7 am Hals 2 des Behälters in Eingriff befindet. Die kreisförmige Manschette 17 ist teleskopartig
-über den oberen Abschnitt 26 des Ventildrehkopfes geschoben und bildet dichtend und gleitend den Betätigungsteil
der Ventileinrichtung 10. Der untere Abschnitt der kreisförmigen
Manschette 17 ist gegen die ringförmige Anschlag- und Dichtungseinrichtung 32 abgedichtet, während der obere.
Abschnitt dsr Manschette über die kreisförmige Wulsthalteeinrichtung
33 geschnappt ist und durch diese Einrichtung an Ort und Stelle gehalten und abgedichtet wird. Einstückig
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mit der kreisförmigen Manschette 1? verbunden ist ein hohler Einlaßnippel 18, an dessen oberen Ende der Ventilanzeiger
angeordnet ist. Der EinlaBnippel' 18 ist an seinem äußeren Abschnitt mit Einlaßrohrhalteeinrichtungen 20 versehen, mittels
denen ein Entwässerungsrohr, das nicht gezeigt ist, dichtend mit dem Einlaßnippel 18 verbunden werden kann. Die Verbindung
zwischen dem Inneren des Faltenbalgbehälters 1 und dem Entwässerungsrohr wird durch die Einlaßöffnung 21 des Nippels
und die Einlaßöffnung 28 des oberen Drehkopfabschnittes
hergestellt. Der Einlaßnippel 18 kann auch mit einem Ansatzstück 77 ausgestattet sein, wie in Figur 6 gezeigt. Durch dieses
Ansatzstück 77 kann ein Rückschlagventil 78 angeordnet werden, um die Einlaßöffnung 21 abzudecken. Das Rückschlagventil
ist auch in Figur 14 dargestellt. Es besteht vorzugsweise aus Naturlatexkautschuk und ist nur 0,0.10 Zoll dick» Das
Ventil 78 weist zwei gekrümmte Stanzschnitte 76 auf. Es stellt eine Abwandlung eines Blattventiles dar und verhindert eine
rückwärts gerichtete Flüssigkeitsströmung. Das Ansatzstück kann aus Vinyl bestehen und ist vorzugsweise mit dem Einlaßnippel
18 verbunden, um eine starre Befestigung zu erhalten. Es ordnet das Ventil 78 zwischen der Einlaßöffnung 21 des
Nippels 18 und der Manschette 8D des Ansatzstückes 77 an. Die Manschette 80- bildet einen Abschnitt mit verringertem
Durchmesser innerhalb der Bahrung 81, so daß das Ventil 78 fixiert werden kann. Die Bohrung 81 verläuft durch das
Ansatzstück 77, um eine Verbindung zwischen dem Rohr (nicht gezeigt) und der Einlaßöffnung 28 herzustellen. Wenn das
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Ansatzstück verwendet wird, kann das Rohr (nicht gezeigt) dichtend mit demselben verbunden werden. Die kreisförmige
Manschette 17 besitzt unter einem Winkel von etwa 140° in Uhrzeigarrichtung vom Nippel 18 einen hohlen Entlüftungsnippel 22, der mit Halteeinrichtungen 23 für ein Entlüftungsrohr versehen" ist. Über diese Halteeinrichtungen 23 kann ein
Entlüftungsrohr oder ein Wandabsaugrohr (nicht gezeigt) dichtend mit dem Auslaßnippel 22 verbunden werden. Die Verbindung
zwischen dem Inneren des Faltenbalgbehalters 1 und einem Entlüftungsrohr oder Wandabsaugrohr wird durch die Auslaßöffnung
24 im hohlen Entlüftungsnippel 22 und die Entlüftungsöffnung 29 hergestellt.
Das obere Ende des Ventildrehkopfes 11 ist mit einem Funktionsanzeiger 30 versehen. Dieser Funktionsanzeiger kann mit einem
V über der Entlüftungsöffnung 29 und einem P über der Einlaßöffnung
28 bedruckt oder in anderer Weise versehen sein. Die P- oder Patientenposition ist in Uhrzeigerrichtung unter
einem Winkel von etwa 140 von der V— oder Wandabsaugposition
angeordnet. Eine A- oder Aktivierposition ist unter einem Winkel von etwa 80 im Uhrzeigersinn von der P- oder
Patientenposition angeordnet. Die V-Position bildet daher mit der Α-Position einen Winkel von 140 im Uhrzeigersinn.
Eine H- oder Halteposition ist etwa in der Mitte zwischen der P- und der Α-Position angeordnet. Es versteht sich, daß
die Winkelabstände in der Vantileinrichtung 10 unterschiedlich
eingestellt werden können, solange wie die in den folgenden beiden Absätzen beschriebene Positionsausrichtung
3Z
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erreicht wird. Wenn, wie man Figur 4 entnehmen kann, der
Ventilanzeiger i9 mit der Wandabsaugposition V und somit mit der Entlüftungsöffnung 29 ausgerichtet ist, befindet sich
der Einlaßnippel 18 in Flucht mit der Entlüftungsöffnung 29 und der Entlüftungsnippel 22 in Flucht mit der Einlaßöffnung
2B. In dieser Position kann ein Wandabsaugrohr (nicht gezeigt),
das am Entlüftungsnippel 22 befestigt ist, an das Innere eines Absaugbehälters und an ein Entwässerungsrohr (nicht
gezeigt), das am Einlaßnippel 18 befestigt ist, ein Vakuum anlegen, wodurch ein Absaugen einer geschlossenen Wunde
erreicht wird. Wie bereits erwähnt,.ist es wünschenswerter, · einen starren Behälter anstelle eines zusammenfallenden
Behälters, wie des Faltenbalgbehälters 1, zu verwenden, wenn von einer Wandabsaugung Gebrauch gemacht wird. Da die
Anpassungseinrichtung für die Wandabsaugung in das entfernbare Ventil 10 eingebaut ist, kann die vollständige Ventileinrichtung
10 mit Rohren (nicht gezeigt) auf einen geeigneten starren Behälter übertragen werden, ohne hierdurch den
Patienten zu stören. Wenn die Wandabsaugung unmittelbar am Faltenbalgbehälter T verwendet wird, bewirkt sie ein Zusammenfallen
des Faltenbalges. Folglich kann nicht so viel Flüssigkeit gesammelt werden·
Wenn die kreisförmige Manschette 17 so wie in Figur 1 dargeatell
angeordnet und der Ventilanzeiger 19 zu der Position A des Funktionsanzeigers 30 ausgerichtet ist, kann der Faltenbalgbehälter
1 zusammengedrückt werden, wie in Figur 3 gezeigt,
BAD
und die im Faltenbalgbehälter vorhandene Luft kann über die
Entlüftungsöffnung 29 und den Entlüftungsnippel 22 abgeführt werden. Wenn der Ventilanzeiger 19 die Halteposition H einnimmt,
werden sowohl die Entlüftungsöffnung 29 als auch die ,Einlaßöffnung 2B durch die kreisförmige Manschette 17 abgedichtet,
und der Faltenbalgbehälter 1 kann in der aktivierten Position, bei der er zusammengepreßt ist, wie in Figur 3
gezeigt, gehalten werden. Wenn es gewünscht wird, das unabhängig arbeitende Absaugsystem für geschlossene Wunden zu
verwenden, wird ein Entwässerungsrohr (nicht gezeigt) am Einlaßnippel 1Θ befestigt und der Ventilanzeiger 19 zu der
Position P am Funktionsanzeiger 30, d.h. mit der Einlaßöffnung 28, ausgerichtet. Wenn sich der Ventilanzeiger 19
in der P-Position befindet, dichtet die Manschette 1? die Entlüftungsöffnung 29 ab, so daß ein Unterdruck an das Entwässerungsrohr
angelegt wird, wenn der Faltenbalgbehälter in seine normale expandierte Ruhsstellung zurückkehrt. In
Figur S sind zwei Q-Ringe 79 dargestellt, von denen einer
zum Abdichten der Einlaßöffnung 28 und einer zum Abdichten
der Entlüftungsöffnung 29 gegenüber der Atmosphäre dient.
Die Vakuumhilfseinrichtung 39 wird nunmehr in Verbindung mit den Figuren 7, 8, 9 und 10 im Detail beschrieben. Mit
diesen Figuren wird auch eine bequeme Art der Herstellung und Montage der Vakuumhilfseinrichtung wiedergegeben.
Figur 7 zeigt einen vergrößerten detaillierten Tsilschnitt durch den Faltenbalgbehälter 1, den Hals 2 und die oberen
Armpositionierelemente 42 der Gelenkkreuzvorrichtung der Vakuumhilfseinrichtung 39.
Figur 8 zeigt eine Draufsicht auf die einstückig ausgebildete
Gelenkkreuzvorrichtung aus Kunststoff, und zwar in einem Zustand, in dem sie geformt wird.. Oie Vorrichtung wird vorzugsweise
aus elastomerem Polypropylen geformt. Sie besitzt flexible Scharniereinrichtungen 53, die die Armelemente 44
mit der Deckplatte 40 verbinden, flexible Scharniereinrich— tungen 54, die das Rippenelement 48 mit der Deckplatte 40
verbinden, flexible Scharnierelemente 50, die etwa in der Mitte zwischen den Rippenelementen 47 und 48 angeordnet ·
sind, flexible Scharniereinrichtungen 55, die den Boden
der Rippenelemente 47 und 48 mit der Bodenplatte 57 verbinden, und flexible Scharniereinrichtungen 60, die die
Beinpositionierelemente 58 mit der Bodenplatte 57 verbinden. Die oberen Armpositioniereinrichtungen umfassen eine Deckplatte
40, mit der die Armelemente 44 und die Armpositionierelemente 42 gelenkig verbunden sind. Die Armelemente 44 enthalten
an ihrer Unterflache Verstärkungselemente 43. Die Unterfläche der Deckplatte 40 ist ebenfalls mit Verstärkungselementen 41 versehen. Die ersten und zweiten Rippenelemente
47 weisen an ihrem äußersten Ende Bajonettelemente 49 auf, die mit dem obere.n Abschnitt der Rippenelemente 47 gelenkig
verbunden sind. Die Bajonettelemente 49 sind in Öffnungen 46 von Verbindungs- und Verriegslungseinrichtungen 45 eingepaßt
und mit diesen verriegelt. Sie sind dann mit der Deckplatte
40 versiegelt. Die Verbindungs- und Verriegelungseinrch-
tungen 45 sind einstückig mit der Deckplatte 40 ausgebildet . ;
(sh. auch Figur 7). Das dritte Rippenelement 48 verbindet ■ [
die Deckplatte 40 mit der Bodenplatte 57. Wenn die ersten
und zweiten Rippenelemente 47 über das Bajonettelement 49
mit den Verbindungs- und Verriegelungseinrichtungen 45 ver- ;
bunden sind, dienen sie als Verbindung zwischen der Deckplatte
40 und der Bodenplatte 57. Die ersten, zweiten und dritten
Rippenelemente weisen.Verstärkungselemente 52 auf. Der Boden- f
abschnitt der Gelenkkreuzvorrichtung wird durch Beinposi- -,
tionierelemente 58, die über Scharniereinrichtungen 60 mit der
Bodenplatte 57 gelenkig verbunden sind, im Faltenbalgbehälter &
1 lagegenau fixiert· Die Beinpositionierelemente 58 sind mit j
Verstärkungselementen 59 versehen. ;
Die Kunststoffgelenkvorrichtung wird nach dem Formen in der
in Figur 8 dargestellten V/eise ausgelegt. Die ersten und !
zweiten Rippenelemente 47 werden dann mit der Deckplatte 40 j
verbunden, wie vorstehend beschrieben. Die Armelemente 44 :
werden durch die Scharniereinrichtungen 53 vertikal aufwärts t
und die Beinpositionierelemente 58 durch die Scharnierein- ;
richtungen 60 vertikal abwärts gestellt, während die Rippen- !
elemente 47 und 48 so angeordnet werden, daß sib eine im wesent— '.
liehen vertikale gerade Linie bilden, wie in Figur 9 gezeigt.
IiUJH-J
Vor dem Einsetzen des Gelenkkreuzes aus Kunststoff in den Faltenbalgbehälter 1 muß der elastomere Ring 61 um die Rippen—
elemente 47 und 48 herum angeordnet werden. Wie in den
Figuren 2, 8, 9 und 10 dargestellt ist, wird der elastomere Ring 61 durch Positionierelemsnte 62 in Stellung gehalten.
Die bevorzugte Ausführungsform der Positioniereinrichtungen 62A ist in den Figuren 8 und 10 dargestellt. Die Einrichtungen
62A umfassen zwei gekrümmte Elemente 62A an jedem Rippenelement 47 und 48, die in der Nähe der Scharniereinrichtungen
50 angeordnet sind. Ein Abschnitt der zwei gekrümmten Elemente steht von einer Seite des oberen Abschnittes eines jeden
Rippenelementes 47 und 48 vor und ist abwärts gekrümmt, während der andere Abschnitt von der gegenüberliegenden
Seite des unteren Abschnittes eines jeden Rippenelementes 47 und 48 vorsteht und nach oben gekrümmt ist. Der elastomere
Ring 61 wird durch diese Positionierelemsnte 62A an Ort und Stelle gehalten, wie in Figur 10 dargestellt ist. Die bevorzugte
Ausführungsform des elastischen Ringes ist in den Figuren 10 und 13 dargestellt. Der Ring besteht vorzugsweise
aus Naturkautschuk. Die Gelenkkreuzvorrichtung wird dann durch die Öffnung 8 in den Hals 2 des Faltenbalgbehälters
eingesetzt, die Beinpositionierelemente 58 werden im Boden des Faltenbalgbehälters 1 nach außen bewegt und die Armelemente
42 werden ebenfalls nach außen bewegt, um die Gelenkkreuzvorrichtung innerhalb des Faltenbalges 1 zu positionieren,
wie in den Figuren 10 und 2 und 3 dargestellt ist.
BAD ORiGINAL
3176 9 4.
Nachdem die Vakuumhilfseinrichtung 39 im Faltenbalgbehälter 1
angeordnet ist, wird die Ventileinrichtung 10 in der vorstehend beschriebenen Weise am Faltenbalgbehälter 1 montiert.
Es versteht sich, daß das Gelenkkreuz mit zwei oder mehreren Armpositionierelementen, zwei oder mehreren Rippenelementen
und zwei oder mehreren Beinpositionierelementen versehen sein
kann. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung finden, drei Armelemente, drei Rippenelemente und drei Bein—
elemente Verwendung. Bei einer Ausführungsform, bei der vier · Rippenelemente Verwendung finden, können entweder ein oder
zwei Bajonettverbindungseinrichtungen verwendet werden, je nach dem,wie das Gelenkkreuz geformt ist. Die Rippenelemente
ändern sich mit den Beinpositionierelementen und den Armpositionierelementen.
Andere Ausführungsformen für die Gelenkkreuzvorrichtung werden im nachfolgenden Text beschrieben.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
in Verbindung mit den Figuren 1 bis 6 der Zeichnung erläutert.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Absaugsystem für geschlossene Wunden umfaßt einen Faltenbalgbehälter 1, in
dem eine Vakuumhilfseinrichtung 39 angeordnet ist und auf dessen Oberseite eine Ventileinrichtung 10 durch eine Schraube auf
einer Kappe 13 fixiert ist.
BAD ORIGINAL
I Δ 1J U H J
es
Der Faltenbalgbehälter 1 ist in den Figuren 1 und 2 .in
seiner Normal— bzw. Ruhelage dargestellt, während die Vakuumhilfseinriohtung 39 in Figur 2 in ihrer Normalbzw,
expandierten Form gezeigt ist. In den Figuren 1 und 2 ist der Ventilanzeiger 19 am Einlaßnippel 18 so dargestellt,
daß er die "aktivierte" Position A am Funktionsindikator 3Q einnimmt. In dieser Stellung wird die Einlaßöffnung 28
durch die kreisförmige Manschette 17 abgedichtet, und der Entlüftungsnippel 22 ist mit der Entlüftungsöffnung 29 ausgerichtet.
Wann ein abwärts gerichteter Druck auf die Oberseite des Faltenbalgbehälters 1 aufgebracht wird, um die
Oberseite 4 des Behälters in Richtung auf den Boden desselben zu drücken, wird die im Faltenbalgbehälter befindliche
Luft durch die Entlüftungsöffnung 29 und den Entlüftungsnippel 22 ausgestoßen, um das Absaugsystem zu aktivieren.
Durch die Kompression des Faltenbalgbehälters 1 wird auch die Gelenkkreuzvorrichtung der Vakuumhilfseinrichtung 39
(Figur 3) zusammengedrückt. Nach der Kompression des Faltenbalgbehälters
1 und der Gelenkkreuzvorrichtung in die aktivierte Position wird der Ventilanzeiger 19 am Einlaßnippel
18 der Ventileinrichtung 10 gedreht, so daß er die Halteposition H am Funktionsindikator 30 einnimmt-(sh. Figuren 5
und 6). Aufgrund dieser Ausrichtung das Ventilanzeigers 19 mit der Halteposition H dichtet die Innenfläche der kreisförmigen
Manschette 1? sowohl die Einlaßöffnung 28 als auch die Entlüftungsöffnung 29 des oberen Abschnittes 26 des
Ventildrehkopfes ab, so daß das Absaugsystem in der aktivierten Haltestellung gehalten werden kann, bis es benötigt
wird. "
Nach der Aktivierung des Absaugsystems wird als Teil einer nachoperativen Behandlung ain Flüssigkeitsabzugsrohr (nicht
gezeigt) in die Wunde eingesetzt, und die Wunde wird verschlossen. Das Rohr wird dann gleitend mit dem Einlaßnippel 18
ι verbunden, so daß eine enge dichte Passung mit der Einlaß- I
rohrhalteeinrichtung 20 erreicht wird. Der Ventilanzeiger
C19) wird dann auf die Patientenposition P am Funktionsindikator
30 gestellt, so daß der Einlaßnippel 18 zur Einlaßöffnung 28 ausgerichtet wird. Die Innenfläche der kreisförmigen Manschette
17 verschließt dabei die Entlüftungsöffnung 29 und dichtet diese ab. Nach Freigabe der manuellen Druckkraft und/oder
durch bloßes Drehen des Ventilanzeigers 19 in die Patientenposition
P wirken die Elastizität der gewellten Seitenwände ' I des Faltenbalgbehälters 1 und die von dem gespannten kreis- ·
förmigen elastomersn Ring 61 der Gelenkkreuzvorrichtung der '·
Vakuumhilfseinrichtung 39 aufgebrachte Kraft zusammen und ί
führen zu einer Expansion des Behälters 1 in seine Normal-
lage und zu einer Expansion der Gelenkkreuzvorrichtung der ;
Vakuumhilfseinrichtung 39 in ihre normale expandierte Form.
Durch dieses Zusammenwirken entsteht im Faltenbalgbehälter 1 °
ein negativer Druck, so daß über das Flüssigkeitsabzugsrohr (nicht gezeigt) an der geschlossenen Wunde ein Saugeffekt
entsteht, mittels dem jedwede in der Wunde angesammelte :
Flüssigkeit abgezogen wird. Die Flüssigkeit wird durch das hohle Rohr abgezogen und im Faltenbalgbehälter 1 gesammelt.
{ Da die Wunde geschlossen ist, kann keine Luft in das Flüssig- ;
keitsabzugsrohr und/oder den Faltenbalgbehälter eindringen,
i_ ν_>
\j τ
um dessen Funktionsweise zu stören. Wenn der Faltenbalgbehälter langsam expandiert, füllt er sich mit der
abgesaugten Flüssigkeit. Während dies stattfindet, kann das Absaugsystem durch geeignete Einrichtungen am Patienten
angebracht oder in der Nähe desselben gelagert werden. Wenn im Betrieb der Vorrichtung der Faltenbalgbehälter expandiert
und das vom Faltenbalgbehälter erzeugte Vakuum mit der Auswärtsbewegung abnimmt, steigt der von der Vakuumhilfseinrichtung
erzeugte Unterdruck mit der Auswärtsbewegung der · Gelenkkreuzvorrichtung an. Das Ergebnis hiervon ist eine
relativ konstante Vakuumgrößa, die während der nutzbaren
Absaugdauer des Faltenbalgbehälters erzeugt und an die in der geschlossenen Wunde befindlichen Flüssigkeiten angelegt
wird.
Wenn aus irgendeinem Grunde der Absaugvorgang unterbrochen ist und der Faltenbalgbehälter expandiert, ohne Flüssigkeit
in sein Inneres zu ziehen, kann der Saugvorgang wieder hergestei:
werden, indem lediglich der Ventilanzeiger 19 in die aktivierte Position A, der Faltenbalgbehälter zur Entlüftung
zusammengepreßt und danach der Ventilanzeiger in die Patientenposition P gedreht wird. Wie vorher beschrieben,
führt die Expansion des Faltenbalgbehälters und die Expansion der Vakuumhilfseinrichtung zum Aufbau eines negativen
Druckes im Behälter in Verbindung mit einem Saugeffekt im
Flüssigkeitsabzugsrohr. Wenn der Behälter gefüllt ist, sollte
das Ventil in die Halteposition H bewegt werden, um die
BAD ORiGSMAL
Wunde entweder gegenüber der Einlaßöffnung 2Θ oder der Ent- '
lüftungsöffnung 29 zu verschließen. Danach kann die Ventil- · fi
einrichtung mit den noch daran befestigten Wundrohren vom ■
Behälter gelöst und beiseite getan werden, wie gewünscht.
Eine neue Einheit kann dann am Flüssigkeitsabzugsrohr be— J
festigt und der Vorgang wiederholt werden, bis eine v/eitere . ' .
ϊ "Entwässerung" dar Wunde des Patienten nicht mehr erforderlich \
ist. Dadurch wird eine Entleerung oder ein Austausch des
Behälters möglich, ohne den Patienten zu stören und ohne die
Wunde unmittelbar der Atmosphäre auszusetzen, da die noch '
angeschlossenen Rohre gegenüber einem direkten Kontakt mit j
der Atmosphäre durch die Ventileinrichtung, die sich in der ■
Haltestellung H befindet, abgeblockt werden.
Es versteht sich, daß die Erfindung zahlreiche Ausführrungs- :' *
formen mit verschiedenen abweichenden Merkmalen besitzen |
kann, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. r
Beispielsweise muß die Gelenkkreuzvorrichtung nicht unbedingt
aus Kunststoff bestehen und auch nicht unbedingt einstückig '
aus Kunststoff bestehen und auch nicht unbedingt einstückig '
ausgebildet sein. Irgendein geeignetes Material, wie beispielsweise
ein Leichtmetall,kann für die Rippenelemente
der .Gelenkkreuzvorrichtung verwandet werden. Zwei oder mehr : Rippenelemente können vorhanden sein. Diese Rippenelemente
können in der Vorrichtung durch irgendeine geeignete Ein- |
der .Gelenkkreuzvorrichtung verwandet werden. Zwei oder mehr : Rippenelemente können vorhanden sein. Diese Rippenelemente
können in der Vorrichtung durch irgendeine geeignete Ein- |
richtung angeordnet sein, wobei dies nicht unbedingt Arm- ι
und Beinpositionierelemente sein müssen. Beispielsweise
O !
kann die Bodenplatte 57 der Gelenkkreuzvorrichtung- über einem
vorstehenden Zapfen am Badenabschnitt der Absaugvorrichtung angeordnet sein. Irgendeine geeignete Positionier- oder
Befestigungseinrichtung kann Verwendung finden, um die Rippenelemente mit dem Boden— und Deckenabschnitt der Absaugvorrichtung
scharnierartig zu verbinden. Es kann auch irgendeine geeignete Scharniereinrichtung verwendet werden, um
den Deckenabschnitt der Rippen mit dem Bodenabschnitt der Rippen zu verbinden. Die Scharniere müssen nicht einstückig
mit den Rippen ausgebildet sein, wie dies bei der geformten Ausführungsform der Gelenkkreuzvorrichtung der Fall ist.
Die geformte, einstückige Gelenkkreuzvorrichtung ist ein Beispiel für eine Ausführungsfarm, die sich in bequemer
Weise herstellen läßt.
Die an den Rippen vorgesehenen Positionierelemente für den
elastischen Ring können auch mit irgendwelchen zweckmäßigen Pasitianiervorrichtungen versehen sein, um den elastischen
Ring um die gelenkig angebrachten Rippen herum zu haltern. Wie vorstehend erwähnt, ist es in der Tat auch möglich,
Federn als mechanische Einrichtungen zur Kraftaufbringung zu verwenden und die Rippen so anzuschließen, daß bei einem
Zusammenpressen der Gelenkkreuzvorrichtung diese eine Expansion oder Streckung der Federn verursachen. Wenn die abwärts
gerichtete Kraft aufgehoben wird, bringen die Federn eine Kraft auf, die die Gelenkkreuzvorrichtung in ihre
normale expandierte Form zurückführt.
¥3
Die mechanische Vakuumhilfsvorrichtung kann auch in irgendeiner -.
beliebigen Absaugvorrichtung verwendet werden, die einen relativ -'
festen Boden und. eine relativ feste Decke mit dazwischen be- \
findlichen zusammendrückbaren Seiten aufweist, und nicht nur
für Absaugvorrichtungen in Form eines Faltenbalges. Die Gelenkkreuzvorrichtung hat die Aufgabe, zur Erzeugung eines relativ i konstanten Vakuumniveaus beizutragen, während Flüssigkeiten [ von einer geschlossenen Wunde abgesaugt werden. Beispiels- ! weise kann eine Gelenkkreuzvorrichtung bei solchen Absaug- ■
für Absaugvorrichtungen in Form eines Faltenbalges. Die Gelenkkreuzvorrichtung hat die Aufgabe, zur Erzeugung eines relativ i konstanten Vakuumniveaus beizutragen, während Flüssigkeiten [ von einer geschlossenen Wunde abgesaugt werden. Beispiels- ! weise kann eine Gelenkkreuzvorrichtung bei solchen Absaug- ■
vorrichtungen Verwendung finden, die in der US-PS 3 115 13B
sind. · ' ' .
beschrieben / Die in dieser Patentschrift beschriebenen .
Absaugvorrichtungen, die Federn aufweisen, die zwischen der
Decke und dem Boden der geschlossenen Absaugvorrichtung, !
die zusammendrückbare Seiten aufweist, angeordnet sind,
können zusammen mit einer Gelenkkreuzvorrichtung Verwendung ;
finden» ' j
Wenn die Absaugvorrichtung zusammengedrückt wird, werden die.
Federn komprimiert. Wenn der Druck'aufgehoben wird, bewirken (
die Federn eine Expansion der Absaugvorrichtung. Ähnlich wie
bei dem Faltenbalgbehä.lter erfährt auch diese Federvorrichtung
eine schnelle Druckzunahme vom maximalen negativen Druck zum ;
minimalen negativen Druck während der Expansion des Behälters
vom zusammengedrückten Zustand in die Normalstellung. Wenn !
bei dieser Art Absaugvorrichtung eine Gelekkreuzvorrichtung
verwendet wird, wird nach dem Zusammendrücken der Absaug- :
vorrichtung und der Gelenkkreuzvorrichtung bei Freigabe der '
BAD ORIGINAL j
Druckkraft anfangs nur ein geringer Teil der Kraft von der Vakuumhilfsvorrichtung aufgebracht, um den Behälter in seine
normale Ruhelage zurückzuführen. Wenn sich der Absaugbehälter jedoch in Richtung auf seine RuhelagB bewegt, wird von der
Vakuumhilfsvorrichtung eine zunehmend größere Kraft aufgebracht, um den Behälter auszuweiten, und somit von dieser auch ein
ansteigender Unterdruck erzeugt, wenn die Gelenkkreuzvorrichtung in ihren expandierten Zustand zurückkehrt. Auch die
Kombination mit dem Federmechanismus führt somit zu dem Ergebnis, daß während der nutzbaren Absaugphase des Behälters eine
relativ konstante Unterdruckgröße erzeugt wird.
Wenn man die vom Anfang bis zum Ende der Tätigkeit der Gelenkkreuzvorrichtung
erzeugte Gesamtkraft betrachtet, so ist die Kraft minimal, wenn die Vakuumhilfseinrichtung zusammengedrückt
wird, und beginnt anzusteigen, wenn die Gelenkkreuzvorrichtung expandiert. Die .Kraft bleibt dann gleich und fällt wieder auf
null ab, wenn sich die Vorrichtung wieder vollständig in ihrer Ruhelage befindet.
Da die Gelenkkreuzvorrichtung so ausgebildet werden kann-, daß sie eine Linearkraft erzeugt, kann sie einen linearen Hub aufweisen.
Es ist möglich, die Gelenkkreuzvorrichtung als einzige. Einrichtung zum Expandieren einer zusammdrückbaren Absaugvorrichtung
zu verwenden (d.h. es finden kein Faltenbalg und keine zwischen der Oberseite und dem Boden des zusammendrückbaren
Behälters fest angebrachte Federn Verwendung) und trotzdem
FaIl ist.
ein relativ konstantes Vakuum zu erhalten. Der Behälter kann
so ausgebildet sein, daß nur der mittlere Abschnitt des
Hubes der Gelenkkreuzvorrichtung Verwendung findet. Wenn
beipielsweise die Gelenkkreuzvorrichtung in der Lage ist,
um 6 Zoll aus ihrem voll expandierten Zustand in ihren voll
zusammengedrückten Zustand zusammengepreßt zu werden, ist es
möglich, diese Vorrichtung in einem Absaugsystem einzusetzen,
bei der eine vollständige Expansion oder vollständige Komprimierung der Vorrichtung verhindert wird. Hierbei wird
somit nur der mittlere Abschnitt des Hubes nutzbar gemacht.
Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, während der nutzbaren
Absaugphase des Absaugsystems ein relativ konstantes Vakuum
so ausgebildet sein, daß nur der mittlere Abschnitt des
Hubes der Gelenkkreuzvorrichtung Verwendung findet. Wenn
beipielsweise die Gelenkkreuzvorrichtung in der Lage ist,
um 6 Zoll aus ihrem voll expandierten Zustand in ihren voll
zusammengedrückten Zustand zusammengepreßt zu werden, ist es
möglich, diese Vorrichtung in einem Absaugsystem einzusetzen,
bei der eine vollständige Expansion oder vollständige Komprimierung der Vorrichtung verhindert wird. Hierbei wird
somit nur der mittlere Abschnitt des Hubes nutzbar gemacht.
Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, während der nutzbaren
Absaugphase des Absaugsystems ein relativ konstantes Vakuum
zu erzielen, was wünschenswert und die Hauptaufga-be der j
Vakuumhilfseinrichtung ist. j.
Bei der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der . [
Faltenbalgvorrichtung wurde- erwähnt, daß die Decken- und
Bodenabschnitte der Absaugvorrichtung dicker ausgebildet !
ί sein sollten als die Seiten, um als Druckplatte zu wirken. · \
Bei der Faltenbalgvorrichtung ist die Druckplatte in die \
■ ι
Absaugvorrichtung ays Kunststoff integriert. Es ist jedoch
) auch möglich, die Druckplatten separat von dem eigentlichen !
Behälter auszubilden, jedoch im Behälter gegen den Decken- ' und Bodenabschnitt anzuordnen, was bei einigen gegenwärtig ,
erhältlichen zusammendrückbaren Absaugvorrichtungen der |.
ό ι
Eine weitere Ausführungsform der Gelenkkreuzhilfsvorrichtung
ist in den Figuren 11 und 12 dargestellt. Die Vorrichtung ist zwischen den Decken- und Bodendruckplatten 70 und 71
angeordnet gezeigt, jedoch nicht innerhalb einer Absaugvorrichtung. Figur 11 zeigt die Vorrichtung im expandierten
oder Ruhezustand. Obwohl die Vorrichtung mit zwei oder mehreren Rippsnelementen ausgestattetsein kann, weist die dargestellte
Ausführungsform zwei Rippenelemente 72 auf, die über Scharnier— einrichtungen 91 gelenkig an der oberen Druckplatte 70 befestigt
sind. Das untere Ende der Rippen 72 ist jeweils über eine Gelenkeinrichtung 92 mit einer Druckeinrichtung 93 verbunden,
die gegen ein Ende einer Längsfeder 73 gelagert ist. Die Federn 73 sind an der Bodendruckplatte 71 angeordnet, wobei
jede Feder in Längsrichtung in einer Federhalteeinrichtung angeordnet ist. Wenn die Gelenkkreuzvorrichtung in einer
zusammendrückbaren Absaugvorrichtung angeordnet wird und die Absaugvorrichtung und die Gelenkkreuzvorrichtung zusammengedrückt
oder aktiviert werden, werden auch die Federn 73 zusamme gedrückt. Bei Freigabe aus dieser Position funktioniert diese
Ausführungsform der Gelenkkreuzvorrichtung in der gleichen Weise wie die vorstehend beschriebenen Gelenkkreuzvorrichtungen,
indem die Federn 73 an den Scharniereinrichtungen 92 nach innen drücken, um eine Linearkraft zu erzeugen, die
anfangs minimal ist und beim Expandieren der Gelenkkreuzvorrichtung ansteigt. Die Vorrichtung kann daher in der
gleichen Weise wie die vorstehend beschriebenen Gelenkkreuzvorrichtungen eingesetzt werden, um dazu beizutragen, ein
relativ konstantes Vakuum in einer zusammendrückbaren
Absaugvorrichtung aufzubauen.
Das verbesserte Absaugsystem für geschlossene Wunde dervorliegenden
Erfindung erzeugt während des nutzbaren
Absaugzyklus des Faltenbalgbehälters ein nahezu konstantes Vakuum. Es ist ferner möglich, das System im aktivierten Zustand zu lagernf bis es gebraucht wird· Das System ist leicht zu bedienen, besitzt eine geringe Größe und ein
geringes Gewicht und kann in einfacher Weise an einem
Patienten angebracht werden.
Absaugzyklus des Faltenbalgbehälters ein nahezu konstantes Vakuum. Es ist ferner möglich, das System im aktivierten Zustand zu lagernf bis es gebraucht wird· Das System ist leicht zu bedienen, besitzt eine geringe Größe und ein
geringes Gewicht und kann in einfacher Weise an einem
Patienten angebracht werden.
Claims (1)
- Patentansprüche/ 1 ./Absaugsystem zum Absaugen von Flüssigkeiten aus einem Körper,, gekennzeichnet durch sa) einen zusammendruckbaren Behälter (1) mit Decken-= und Bodenabschnitten (4S 5)5 die Ober eine flexible Seiten·= wand miteinander verbunden sind,, wobei der Behälter zu·= sammengedrOckt werden und expandieren kann5 um einen Unterdruck bei Expansion zu erzeugengb) eine Vakuumhilfseinrichtung (3S)9 die im Behälter (1) angeordnet ist und zur Expansion des Behälters sowie zur Erzeugung des Unterdrucks im Behälter beiträgt5 undc) eine Auslafleinrichtung„ die eine Verbindung zwischen dem Inneren des Behälters (i) und der Atmosphäre herstellt, und eine EinlaBeinrichtung0 die eine Verbindung zwischen dem Inneren des Behälters (1) und einem Abzugsrohr her= stellt«BAD ORIGINAL2. Absaugsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammendruckbare Behälter (i) ein FaltenbalgbehMlter ist und daß die flexiblen Seitenwände, die die Decken- und Badenabschnitte (4, 5) miteinander verbinden, akkordeonähnlich ausgebildet sind, aus nachgiebigem elastomeren Material bestehen und abwechselnd kontinuierliche Wellenberge (ß) und -taler (9) aufweisen, die zusammengedrückt werden und expandieren können,um -bei Expansion ein Vakuum zu erzeugen·3. Absaugsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumhilfseinrichtung (39) aus einer Gelenkkreuzvorrichtung besteht, die zwei oder mehr Rippenelemente (47, 48) aufweist, die zwischen den Decken- und Bodenabschnitten angeordnet sind, eine Positioniereinrichtung zum festen Anordnen der Rippenelemente im Behälter (i), Gelenkeinrichtungen (50, 51, 53), die eine Bewegung der Rippenelemente von einer ausgeweiteten Ruhelage in eine zusammengedrückte aktivierte Position ermöglichen, und mechanische Krafteinrichtungen, die die Rippenelemente (47, 48) in ihre ausgeweitete Ruhelage zurückführen.Sr > Ι·ο Absaugsystam nach Anspruch 3„ dadurch gekennzeichnete daß jjdie Positioniereinrichtung an den Rippenelementen (47P 48) |befestigt ist und obere Positionierel'emsnte (43, 44) sowie .·untere Fositionierelemente (58) umfaßt,, daß die Rippen= |elemente (47S 48) die oberen Positionierelemente und die . 1S unteren Positionierelemente miteinander verbinden und daß 'die mechanische Krafteinrichtung um den mittleren Abschnitt ϊder Rippenslemente herum angeordnet ist ο5ο Absaugsystem nach Anspruch 3„ dadurch gekennzeichnet, daßt die Positioniereinrichtung das obere Ende der Rippenelemente |(47„ 48) mit dem oberen Abschnitt dar Absaugeinrichtung [verbindet und daß die mechanische Krafteinrichtung eine ·Vielzahl von Federn umfaßt, die in Längsrichtung des Boden·=· ?abschnittes der Absaugeinrichtung angeordnet und in Längs= 't· richtung in einer Halterungseinrichtung enthalten sind0 · t· wobei «jede Feder an einer entsprechenden Druckeinrichtung
befestigt ist5 die gegen das Ende dar Feder stößt, und wobei ι dia Druckeinrichtungen gelenkig am Boden der entsprechenden
Rippenelemente (47·0 48) befestigt sind0 so daß eine Kompression
der Absaugeinrichtung und der Gelenkkreuzvorrichtung zu einer
Kompression der Fsdern führt und sich die Federn bei Aufheben
der Druckkraft wieder in ihre Ruhsläge nach außen ausdehnen„
was zu einer aufwärts gerichteten linearen Kraft führt, die
zur Zurückführung der Absaugeinrichtung in ihre nicht aktivierte Ruhelage beiträgtο6. Absaugsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Positionierelemente Arme [44) sind, die gelenkig mit einem oberen Plattenelement (40) verbunden sind, daß die Rippenelemente (47, 48) gelenkig mit·dem oberen Plattenelement (40) verbunden sind und etwa an einem Punkt in der Mitte zwischen dem oberen Abschnitt der Rippen und einem unteren Abschnitt der Rippen eine mittlere Scharniereinrichtung (50) aufweisen, die bei einem Zusammendrücken der Rippenelemente ein Auswärtsbiegen derselben ermöglicht, wobei diesem Auswärtsbiegen der Rippenelemente die mechanische Krafteinrichtung entgegenwirkt, die um die Rippenelemente herum an einem Punkt nahe der mittleren Scharniereinrichtung (50) angeordnet istj und wobsi der untere Abschnitt der. Rippenelemente (47, 48) gelenkig mit einem Bodenplattenelement (57) verbunden ist und die unteren Positionierelemente Beine (58) sind, die gelenkig mit dem Bodenplattenelement (57) verbunden sind.7. Absaugsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den mechanischen Krafteinrichtungen um einen kreisförmigen Ring (61) aus elastomerem Material handelt.nachträglich geändertAbsaugsystem nach Anspruch 6S dadurch gekennzeichnet!, daß es sich bei den mechanischen Krafteinrichtungen um Federn handeltj die die Rippenelemente (47, 4Θ) verbindenoeines Patienten, gemäß dem ein Absaugsystem mittels hohlen Einlaßabzugsrohres am Körper befestigt und das Abzugsrohr mit dem Absaugsystem verbunden wirdj woBei das Absaugsystem die nachfolgenden Bestandteile umf gI einen Eusammendrückbaren Behälter mit ainem Decken- und Bodenabschnitt„ die über eine flexible Seitenwand verbunden sind,, welche zusammengedrückt werden und expandieren kann0 so daß bei Expansion ein Vakuum entsteht5b] eine in dem Behälter angeordnete Vakuumhilfseinrichtung0 die 2U2T Expansion des Bahälters und sura Aufbau des Vakuums ira Behälter -Beiträgt 5 undc} Ventilainricht«hgen5 die das Innere des Behälters mit dar Atmosphä/e und dem Abzugsrohr verbinden 5gekennzeichnet durch die nachfolgenden Schrittes Einstellen der VentileinrichtungBn5 so daß eine Verbindung zwischen dem Inneren des Behälters und der Atmosphäre her·= sstellt wird j axiales Zusammenpressen des Behältars undBAD ORiGINAL(ünachträglich geändert-· B· - - Ventileinrichtungen, um das Innere des Behälters gegeniife€r der Atmosphäre abzudichten und eine Verbindung zwischen dem Behälterinneren und dem Abzugsrohr herzustellen, Aufheben des auf die Oberseite des Behälters ausgeübten abwärts gerichteten Druckes, damit der Behälterwand die Vakuumhilfseinrichtung nach außen expandiepefiund im Inneren des Behälters ein Vakuum aufbauenkönnen, das einen Saugeffekt im Abzugsrohr erzeucjfciund Entfernen von Flüssigkeiten aus dem Körper des s s· s.Verfahren zur Herstellung einer Vakuumhilfseinrichtung mit einer Kunststoffgelenkkreuzvorrichtung und einem Ring aus elastomerem Material, bei der die Gelenkkreuzvorrichtung einstückig geformt ist und eine Deckenplatte und eine Badenplatte aufweist, wobei die Deckenplatte gelenkig mit Armpositionierelementen verbunden und an ihrer Oberfläche mit einstückig damit ausgebildeten Rippenverbindungs- und Verriegelungseinrichtungen mit einer Öffnung zur Aufnahme von Bajonetteinrichtungen ausgestattet ist, wobei erste und zweite Rippenelemente im Abstand um den Umfang der Bodenplatte herum angeordnet und gelenkig mit dieser verbunden sind und der obere Abschnitt der ersten und zweiten Rippenelemente gelenkig mit Bajonetteinrichtungen verbunden ist, wobei ferner ein drittes Rippenelement die Deckenplatte und Bodenplatte miteinander verbindet, die ersten, zweiten und dritten Rippenelemente flexible Scharniereinrichtungen auf-BAD ORIGINALnachträglichweisen8 die etwa in der Mitte zwischen dem oberen und unteren -f Ende der Rippenelemente angeordnet sind, und wobei schließ·= jlieh die Bodenplatte mit Beinpositionierelementen versehen . jist, dia in gleichen Abständen um den Umfang der Bodenplatte |hsrum angeordnet und gelenkig mit dieser verbunden sind, . \und zwar in Positionen, die mit den Rippenelementen alternieren, ι gekennzeichnet durch die nachfolgenden SchrittesVerriegeln der Bajonetteinrichtungen der ersten und zweiten ·. Rippenelemente in den Öffnungen der Verbindungs- und V er=riegelungseinrichtungen der Deckenplatte und Anordnen eines ;Ringes aus elastomgrem Material um die Rippenelemente herum \in- einer Position in der Mitte zwischen dem oberen und '■unteren Ende der Rippenelemente und zu den Scharnierein·=richtungen a&r Rippenelemente benachbart» <μ !Absaugsystera zura Absaugen von Flüssigkeiten aus einem Körper,gekennzeichnet durch die nachfolgenden Bestandteile s :a) einen zusarnmendrückbaren Behälter ·( 1 )„ dessen Decken·= ΐund Bodenabschnitte (45 5) über eine flexible Seiten= 'ι wand miteinander verbunden sind und der zusammengedrückt !werden und expandieren kanns so daB bei seiner Expansion \ ein Unterdruck entsteht § undnachträglich ' ^ geändertb) eine Ventileinrichtung (10), die einen Ventildrehkopf (H) umfaßt, der einen oberen (26) und unteren (27) Abschnitt aufweist, wobei der obere Abschnitt eine Einlaßöffnung (28) enthält, um eine Verbindung zwischen dem Inneren des Faltenbalgbehälters (1) und einem Abzugsrohr herzustellen, sowie eine Entlüftungsöffnung (29), um eine Verbindung zwischen dem Inneren des Faltenbalgbehälters .und der Atmosphäre herzustellen, sowie einen kreisförmigen Bund (1?), der sich teleskopartig und dichtend über den oberen Abschnitt (26) des Ventildrehkopfes (11) erstreckt und dazu dient, die Einlaßöffnung (28) und die Entlüftungsöffnung (29) zu verschließen und abzudichten·At- 4C>2f. Absaugsystem nach Anspruch Jrf, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere des kreisförmigen Bundes (1?) mit einem hohlen Einlaßnippel einer Abzugsöffnung und einem hohlem Auslaßnippel einer Auslaßöffnung in Verbindung steht und auf dem oberen Abschnitt (26) des Ventildrehkopfes (H) derart gedreht werden kann, daß der Einlaßnippel mit der Einlaßöffnung (28) des oberen Abschnittes des Ventildrehkopfes oder der Auslaßnippel mit der Entlüftungsöffnung (29) ausgerichtet oder sowohl die Einlaßöffnung als auch die Entlüftungsöffnung durch die innere Wandfläche des kreisförmigen Bundes verschlossen und abgedichtet werden können oder daß der Einlaßnippel zu der Entlüftungsöffnung ausgerichtet werden kann, während gleichzeitig der Auslaßnippel mit der Einlaßöffnung ausgerichtet wird.nachträglich/f/l)3« Absaugsystem nach Anspruch fö, dadurch gekennzeichnets daß der obere Abschnitt (26) das Ventildrehkopfes (11) eine Oberseite aufweist„ auf der an der Umfangskante vier Positionen angegeben sindg Wandabsaugposition (V), Patientenposition (P}s Halteposition (H) und aktivierte Position (A)11 wobei die P=pPosit±on unter einem radialen Winkel von etwa 140° im Uhrzeigersinn von der V-=Position entfernt und die A·= Position unter einem radialen Winkel von etwa 80 im Uhr= zeigersinn von der P~Position entfernt angeordnet ist5 wobei ferner die Η-Position etwa in der Mitte zwischen den P= und Α-Positionen angeordnet ist und die Einlaßöffnung (28) im oberen Drehkopfabschnitt zur P^Position und die Entlüftungsöffnung (29) zur V=Position ausgerichtet sind und wobei der Auslaßnippel in der Außenfläche des kreisförmigen Bundes (17) angeordnet ist„ und zwar etwa unter einem radialen Winkel von 140° im Uhrzeigersinn von dem Einlaßnippel entfernt, und der Einlaßnippel an seiner Oberseite einen Ventilanzeiger zur wahlweisen Positionierung des kreisförmigen Bundes (1?) am oberen Abschnitt des Ventildrehkopfes aufweistο
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