[go: up one dir, main page]

DE3125923A1 - Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung - Google Patents

Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung

Info

Publication number
DE3125923A1
DE3125923A1 DE19813125923 DE3125923A DE3125923A1 DE 3125923 A1 DE3125923 A1 DE 3125923A1 DE 19813125923 DE19813125923 DE 19813125923 DE 3125923 A DE3125923 A DE 3125923A DE 3125923 A1 DE3125923 A1 DE 3125923A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
travel
speed
vehicle
servomotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813125923
Other languages
English (en)
Other versions
DE3125923C2 (de
Inventor
Erhard Dipl.-Ing. 3180 Wolfsburg Bigalke
Peter Dipl.-Ing. 3180 Wolfsburg Hofbauer
Hans-Alfred Dr.-Ing. 3172 Isenbüttel Kuck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19813125923 priority Critical patent/DE3125923A1/de
Publication of DE3125923A1 publication Critical patent/DE3125923A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3125923C2 publication Critical patent/DE3125923C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K23/00Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for
    • B60K23/02Arrangement or mounting of control devices for vehicle transmissions, or parts thereof, not otherwise provided for for main transmission clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • F02B1/02Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition
    • F02B1/04Engines characterised by fuel-air mixture compression with positive ignition with fuel-air mixture admission into cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Einrichtung zur automatischen Kupplungsbe-
  • tätigung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur automatischen Betätigung der Kupplung eines Kraftfahrzeugs gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Eine Einrichtung dieser Art, mit deren Hilfe auch das Anfahren eines Kraftfahrzeugs durch automatische Betätigung der Kupplung durchgeführt werden kann, ist beispielsweise in der Patentanmeldung P 29 27 175.8 vorgeschlagen worden. Dort wird durch entsprechende Ansteuerung von Steuerventilen die Beaufschlagung eines pneumatischen Stellmotors entsprechend der Stellung des Fahrpedals und /oder entsprechend den vor und hinter der Kupplung gemessenen Drehzahlen so gesteuert, daß ein möglichst weiches und ruckfreies Anfahren erfolgt. Dabei werden dem Stellmotor vorgeschaltete Steuerventile durch in zeitlichem Abstand aufeinanderfolgende Impulse gesteuert, wobei als Stellgröße die Impulsdauer oder die Impulsfrequenz verwendet wird.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Einrichtung dieser Art weiterzubilden, um den Kupplungseinrückvorgang noch weicher, ruckfreier und schneller zu gestalten.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1. Erfindungsgemäß wird also zur Steuerung des Stellmotors der Kupplungsweg herangezogen, der durch einen entsprechenden Meßwertaufnehmer erfaßt wird. Als Meßwertaufnehmer können dabei ein Potentiometer oder auch kontaktlose Meßaufnehmer Verwendung finden.
  • Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung, die sich insbesondere auf die schnelle Wegschaltung des Leerweges der Kupplung bei Beginn des Einkuppelvorganges sowie auf die Steuerung beim Anfahren und beim Einkuppeln während der Fahrt des Fahrzeugs beziehen, ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines schematischen Schaltbildes einer Kupplungssteuereinrichtung gezeigt, bei der mit 1 ein herkömmlicher Fahrzeugmotor bezeichnet ist, der über ein Schwungrad 3, eine Kupplung 4 und ein Getriebe 2 zur beispielsweise manuellen Einschaltung der einzelnen Getriebegänge mit einem hier nicht weiter gezeigten Abtrieb zu den Antriebsrädern des Fahrzeugs verbunden ist. Die Kupplung ist hier jedoch nicht, jedenfalls nicht ausschließlich, wie dies bei konventionellen Fahrzeugen sonst üblich ist, mittels eines Fußpedals betätigbar, sondern soll zumindest alternativ auch mittels eines hilfskraftbetätigten Stellmotors 5, beispielsweise eines pneumatischen Unter druckstellmotors, ein- bzw. ausgerückt werden. Dazu sind dem Stellmotor in dem hier gezeigten Beispiel zwei Steuerventile 13 und 15 zugeordnet, die in Abhängigkeit von Steuersignalen einer Steuervorrichtung 6 den Arbeitsraum des Stellmotors 5 entweder mit einer Atmosphärendruck führenden Leitung 14 (beim Kupplungseinrücken) oder aber mit einer zu einem Unterdruckspeicher 17 führenden Leitung 16 (beim Kupplungsausrücken) verbinden. Der Unterdruckspeicher 17 kann dabei über eine Unterdruckleitung 18 an das Saugrohr 10 des als Otto-Motor ausgebildeten Antriebsmotors 1 hinter der Drosselklappe 9 zur Versorgung mit Unterdruck über ein Rückschlagventil 19 angeschlossen sein.
  • Die Steuervorrichtung 6 gibt ihre Steuersignale an die Steuerventile 13 und 15 zur Druckbeaufschlagung des Stellmotors 5 in Abhängigkeit von der Stellung des die Drosselklappe 9 betätigenden Fahrpedals 7 ab, wozu an dem Fahrpedal 7 ein die Stellung des Pedals erfassender Geber 8 vorgesehen sein kann. Die Steuervorrichtung 7 erhält außerdem noch Informationen über die Drehzahl des Wellenstranges vor und hinter der Kupplung 4 von dort vorgesehenen Drehzahlgebern 11 und 12 sowie über den Kupplungsweg von einem der Kupplung zugeordneten Weg-Meßwertgeber 20.
  • Nachfolgend soll nun auf die Funktion und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen automatischen Kupplungsbetätigungseinrichtung eingegangen werden. Dabei müssen im Prinzip zwei unterschiedliche Betriebszustände voneinander unterschieden werden, nämlich das Betätigen der Kupplung bei stehendem Fahrzeug zum Anfahren derselben und die Betätigung bei einem in Fahrt befindlichen Fahrzeug, beispielsweise um das zugkraft freie Schalten des Randschaltgetriebes 2 durchführen zu können oder um nach einer gewissen Fahrtstrecke im Freilaufbetrieb mit ausgerückter Kupplung und gegebenenfalls abgestelltem Motor bei einer Leistungsanforderung den Motor wieder zuzuschalten. Bei beiden Vorgängen ist im allgemeinen nur das Einrücken der Kupplung kritisch, während an das Ausrücken keine größeren Anfordern gen gestellt werden, so daß dieser Vorgang beispielsweise unter Zugrundelegung einer zeitlich konstant ablaufenden Unterdruckbeaufschlagung des Stellmotors 5 erfolgen kann.
  • Damit nun aber der Kupplungseinrückvorgang, sei es nun zum Anfahren oder zum Einkuppeln bei Fahrt. möglichst schnell und trotzdem komfortvoll durchgeführt werden kann, ist es zweckmäßig, bei Beginn der Kupplungsbetätigung den von der Kupplung auszuführenden Leerweg, der zwischen dem Zustand vollständig ausgerückt er Kupplung und dem ersten Zufassen der Reibbeläge liegt, möglichst schnell zu überwinden, um anschließend ein um so langsameres, weiches und ruckfreies Zufassen der Kupplung zu bewirken. Dazu ist in der älteren Patentanmeldung P 29 46 497.9 bereits vorgeschlagen worden, bei Beginn des Einkuppelvorgangs die Steuerventile 13 und 15 mit einem ersten langen, den Leerweg der Kupplung 4 bis zum ersten Zufassen der Reibelemente im wesentlichen überwindenden Anlegeimpuls anzusteuern. Das Steuerventil 13 wird dazu also nicht etwa mit mehrerenin zeitlichem Abstand aufeinanderfolgenden Impulsen zur Belüftung des Stellmotors 5 angesteuert, sondern es wird ein erster langer Öffnungsimpuls vorgegeben, der dazu ausreichen soll, den Leerweg der Kupplung 4 nahezu ganz zu überwinden.
  • Dieser erste Anlegeimpuls sollte dabei fest vorgegeben werden, beispielsweise wenn von einem konstanten Unterdruckniveau in dem Unterdruckspeicher 17 ausgegangen wurde. In diesem Fall wurde der Anlegeimpuls so lang bemessen, daß er gerade nicht mehr ausreichte, um den Leerweg der Kupplung zu überwinden.
  • Es war jedoch auch möglich, den Anlegeimpuls definiert zu regeln, indem der Anlegeimpuls so lange aufrechterhalten wurde, bis eine spezielle Meßeinrichtung das erste Zufassen der Kupplungsreibbeläge meldete, was beispielsweise durch ein die Drehzahl der Kurbelwelle erfassendes Meßgerät erreicht werden konnte, das beim Auftreten eines ersten Drehzahlmeßwertes außerhalb einer vorher ermittelten Drehzahlverlaufstendenz auftrat. Während jedoch bei dem ersten Verfahren der Verschleißzustand der Kupplung nicht berücksichtigt wurde, das heißt er der Einrückvorgang der Kupplung dauerte um so länger, je mehrßVerschleiß der Kupplung infolge der Betriebs zeit des Fahrzeugs erhöht wurde, konnte bei dem zweiten Verfahren wegen der hohen Verstellgeschwindigkeit eine ruckfreie Einkupplung nicht immer sichergestellt werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kupplungssteuereinriohtung wird dagegen durch Erfassung des Istwertes des Kupplungsweges eine Möglichkeit geschaffen, sowohl die Steuerung beim Anfahren als auch beim Einkuppeln während der Fahrt günstiger und einfacher zu realisieren und darüberhinaus auch die Leerweg-Überwindung sicherer und ruckfreier zu erreichen.
  • Dazu ist nun erfindungsgemäß der kontinuierlich arbeitendeKupplungswegaufnehmer 20 vorgesehen, der beispielsweise als Potentiometer oder als kontaktlos arbeitendes Meßgerät ausgebildet sein kann.
  • Zur Erfassung des Kupplungsleerweges wird dazu jeweils nach einer vorgegebenen Zahl von Kupplungsbetätigungen oder auch nach einer bestimmten Zahl von Startvorgängen des Kraftfahrzeugmotors automatisch eine Messung des Kupplungsweges zwischen dem voll ausgerückten Zustand der Kupplung und dem ersten Greifen der der Kupplung zugeordneten Reibbeläge vorgenommen, wobei als Kriterium der Verlauf der Motordrehzahl oder der Getriebedrehzahl herangezogen werden kann. Bedingung für die Ermittlung des Kupplungsleerweges ist dabei jedoch, daß die Kupplung zuvor ausgerückt sein muß, daß weiter die Drosselklappe geschlossen bzw. das Gaspedal freigegeben ist und daß die Warmlaufphase des Motors nach Möglichkeit abgeschlossen ist. Selbstverständlich muß das Fahrzeug stillstehen, was durch Überwachung der Getriebedrehzahl festgestellt werden kann und es sollten auch nur relativ geringe Motordrehzahlschwankungen vorhanden sein. Schließlich muß auch ein Getriebegang eingelegt sein, was durch Kontrolle mittels eines beispielsweise bei Freilaufschaltungen ohnehin vorgesehenen Gangschalthebelkontaktes überwacht werden kann.
  • Bei Vorhandensein dieser Bedingungen kann dann die Kupplungsleerwegmessung dadurch eingeleitet werden, daß automatisch das Steuergerät 6 das Schaltventil 13 zur allmählichen Belüftung des Stellmotors 5 und damit zum Einrücken der Kupplung 5 ansteuert. Gleichzeitig wird dabei mit dem Kupplungsweggeber 20 der Kupplungsweg erfaßt, während der Drehzahlgeber 11 die Motordrehzahl meldet. Dieser langsame Einkuppelvorgang wird dann automatisch abgestoppt, wenn die Motordrehzahl abfällt, was auf Greifen der Kupplungsbeläge schließen läßt. Der auf diese Weise festgestellte Kupplungsleerweg wird abgespeichert, durchläuft jedoch zuvor eine Plausibilitätsbetrachtung, in der ermittelt wird, ob der gemessene Wert beispielsweise im Vergleich zu den zuvor gemessenen Werten richtig seln n kann. Durch mehrmaliges geringfügiges Aus- bzw. Einrücken der Kupplung nach dem ersten Drehzahlabfall der Motordrehzahl sowie durch nachfolgende Mittelwertbildung läßt sich der bei dieser Messung auftretende Störgrößeneinfluß verringern.
  • Auch durch Erfassung der Getriebedrehzahl mit Hilfe des Drehzahlgebers 12 kann der Kupplungsleerweg ermittelt werden. Auch bei dieser Messung ist Voraussetzung, daß das Fahrzeug steht, die Getriebedrehzahl also bei Beginn der Messung 0 ist. Außerdem muß ein Gang eingelegt sein, wobei zweckmäßigerweise, um mögliche Störgrößen auszuschalten, nur ein bestimmter Getriebegang, beispielsweise der erste Gang, eingeschaltet sein sollte. Weitere Bedingung für die Messung des Kupplungsleerweges auf diese Weise ist, daß das Bremspedal nicht betätigt ist.
  • Auch hier erfolgt die eigentliche Messung des Kupplungsleerweges in der Weise, daß automatisch bei Erfüllung der vorgegebenen Meßbedingungen die Kupplung 5 langsam durch entsprechende Impulse des Steuergerätes 6 an das Schaltventil 13 zum Einrücken gebracht wird, wobei gleichzeitig der Kupplungsweg mit dem Wegaufnehmer 20 erfaßt wird. Der Kupplungsleerweg ist dabei dann erreicht, wenn die Getriebedrehzahl den Anfangswert 0 verläßt und positive Werte annimmt.
  • Der Unterschied zwischen der Kupplungsleerwegerfassung nach der Patentanmeldung P 29 46 497.9 und der vorliegenden Erfindung besteht zum einen darin, daß der Kupplungsleerweg hier nicht für jeden Einkuppelvorgang neu bestimmt werden muß, sondern nur gelegentlich nach einer vorgegebenen Zahl von Kupplungsbetätigungen oder Neustarts des Fahrzeugs neu ermittelt wird, in der Zwischenzeit jedoch mit dem in der vorausgegangenen Messung ermittelten und abgespeicherten Wert gearbeitet wird. Die Abstände zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Kupplungsleerwegmessungen können dabei so groß gewählt werden, daß mit einer spürbaren Leerwegvergrößerung infolge des in der Zwischenzeit aufgetretenen Kupplungsverschleißes gerechnet werden kann.
  • Es ist jedoch auch möglich, nach jedem erneuten Einschalten der Versorgungsspannung den Leerweg erneut zu ermitteln. Zum anderen zeichnet sich die Leerwegmessung gemäß der Erfindung dadurch aus, daß für den Einrückvorgang der Kupplung bei der Leerwegermittlung eine sehr geringe Stellgeschwindigkeit verwendet werden kann, was zum einen eine sehr genaue Messung zur Folge hat und andererseits das Auftreten von Rucken praktisch ausschließt. Außerdem ergibt sich eine größere Aussagesicherheit über Reproduzierbarkeitstests und Plausibilitätsbetrachtungen, während bei der bekannten Leerwegmessung schon wegen der Verbindung der Leerwegermittlung mit dem eigentlichen Kupplungseinrückvorgang eine hohe Stellgeschindigkeit angestrebt wird, was notwendigerweise zur Gefahr des Auftretens von Rucken, das heißt unkomfortablen Kupplungsvorgängen, führt.
  • Aber nicht nur beim Erfassen des Kupplungsleerweges, sondern auch bei dem eigentlichen Vorgang des Einkupplens, sei es nun zum Anfahren des Fahrzeugs oder zum Einkuppeln während der Fahrt, kann der erfindungsgemäße Kupplungswegaufnehmer 20 sinnvoll und vorteilhaft eingesetzt werden. So kann beim Anfahren nunmehr durch Erfassung des Istwertes des Kupplungsweges ein proportional mit der Motordrehzahl ansteigender Wert eingeregelt werden. Dabei soll bei Nullgas, das heißt bei geschlossener Drosselklappe oder freigegebenem Fahrpedal,die Kupplung voll ausgerückt sein, so daß kein Schleifen der Kupplung auftritt, während zur Erreichung des maximalen Anfahrmomentes am Berg bei einer vorgegebenen Drehzahl des Motors Von beispielsweise 3Q00 U/min die Kupplung voll eingerückt sein soll. Jeder Motordrehzahl ist dann ein bestimmter Kupplungsweg zugeordnet, der während des Kupplungseinrückens beim Anfahren eingeregelt und so lange gehalten wird, bis Drehzahlgleichheit an der Kupplung, das heißt Gleichheit zwischen Motordrehzahl und Getriebedrehzahl, vorlieg.. st dieser Zeitpunkt erreicht, wird die Kupplung vollständig geschlossen. Jedoch kann auch vorgesehen sein. daß zur Begrenzung der Verlustleistung das vorzugsweise allmähliche, vollständige Einrücken der Kupplung auch nach einer vorgegebenen Zeitdauer durchgeführt wird, was dann allerdings unter der Inkaufnahme der Möglichkeit geschieht, daß der Motor abgewürgt wird.
  • Dieser statischen Kennlinie des Kupplungsweges in Abhängigkeit von der Motordrehzahl kann noch ein sogenanntes "D-Verhalten" überlagert werden, bei dem die Kupplungswegänderung über der Zeit eine Funktion der Änderung der Motordrehzahl über der Zeit ist (s = f (nlgOt)).
  • Bei Kupplungseinrückvorgängen mit höheren Getriebedrehzahlen, das heißt also beim Einkuppeln während der Fahrt des Fahrzeugs, beispielsweise bei Gangschaltmanövern oder nach Freilaufschaltungen, empfiehlt es sich, abweichend von der zuvor angegebenen proportionalen Abhängigkeit des Kupplungsweges von der Motordrehzahl, den Kupplungsweg möglichst schnell auf einen Wert einzustellen, bei dem ein definiertes Drehmoment übertragen wird und nach Erreichen der Drehzahlgleichheit an der Kupplung wieder voll einzukuppeln. Der dabei einzuregelnde feste Kupplungsweg kann unterschiedlich groß sein je nach Lastzustand des Motors. Als Maß für den Lastzustand kann dabei der Motordrehzahlgradient unter Berücksichtigung der Getriebedrehzahl herangezogen werden. So ist es zweckmäBig,beim Aufwärtsschalten des Getriebes ebenso wie auch bei Freilaufschaltungen mit viel Gas, was jeweils großen Drehzahlgradienten entspricht, einen größeren Kupplungsweg vorzusehen, als bei Abwärts schaltungen und bei Freilaufsohaltungen mit wenig Gas.
  • Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß infolge des Vorhandenseins eines den Kupplungsweg erfassenden Meßwertgebers zum Ausgleich eventuell störender Toleranzen der von dem Steuergerät 6 anzusteuernden Schaltventile eine sozusagen selbstlernende" Korrektur der Reglerkonstanten vorgenommen werden kann. Dazu kann, zweckmäßigerweise in festen, oder genügend kurzen Zeitabständen, der zu einer bestimmten Pulsbreite gehörende Kupplungsweg, der sich infolge von Exemplarstreuungen sowie Temperatur- und Lebensdauereinflüssen ändern kann, erfaßt und gespeichert werden. Diese Pulsbreiten/Kupplungswegzuordnung wird dann bei den nachfolgenden Kupplungssteuervorgängen berücksichtigt, so daß die Kupplungsbetätigung noch weicher, schneller und komfortvoller erfolgen kann. Dabei wäre es gegebenenfalls auch möglich, diese Kupplungswegmessung gleichzeitig mit der Leerwegmessung durchzuführen.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. A N S P R Ü C R E Einrichtung zur automatischen Betätigung der Kupplung eines Kraftfahrzeugs mit einem hilfskraftbetätigten Stellmotor und einer die Hilfskraftbeaufschlagung steuernden Steuervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor in Abhängigkeit von den Meßwerten eines den Istwert des Betätigungsweges der Kupplung erfassenden Meßwertaufnehmers steuerbar ist.
  2. 25 Einrichtung nach Anspruch 1, wobei bei Beginn des Einkuppelvorgangs der Stellmotor mit einem ersten langen, den Leerweg der Kupplung bis etwa zum ersten Zufassen der der Kupplung zugeordneten Reibelemente im wesentlichen überwindenden Kupplungssohließimpuls ansteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Schließimpulses in Abhängigkeit von dem in bestimmten Zeitabständen von dem Meßwertaufnehmer ermittelten Leerweg der Kupplung veränderbar ist, wobei zur Ermittlung des Leerweges der Kupplung diese automatisch in Stillstandsphasen des Fahrzeugs und bei freigegebenem Fahrpedal unter Erfassung der Drehzahl vor und hinter der Kupplung sowie des Kupplungsweges aus dem vollständig ausgerückten Zustand bis zum Greifen der Reibelemente bei abfallender Motordrehzahl bzw. ansteigender Getriebedrehzahl eingerückt und danach sofort wieder ausgerückt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zur Ermittlung des Leerweges jeweils nach einer vorgegebenen Zahl von Kupplungsbetätigungen oder Startvorgängen des Kraftfahrzeugmotors automatisch bis zum Greifen der Reibelemente betätigbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Kupplungsbetätigung zur Ermittlung des Kupplungsleerweges bei während des Meßvorgangs erfolgender Drosselklappen- bzw. Fahr'pedalbetätigung ebenso wie bei Inbewegungsetzen des Fahrzeugs abgebrochen wird.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erfassung der Getriebedrehzahl die Leerweg ermittlung nur bei Einschaltung vorgegebener Getriebegänge durchführbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erfassung der Getriebedrehzahl die Leerweg ermittlung nur bei freigegebenem Bremspedal durchführbar ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anfahren des Fahrzeugs (anfängliche Getriebedrehzahl Ry O) der Kupplungsstellmotor zur Erreichung eines mit der Motordrehzahl proportional ansteigenden Kupplungsweges und bei Drehzahlgleichheit vor und hinter der Kupplung oder nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit zum vollständigen Schließen ansteuerbar ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten eines vorgegebenen Wertes der Motordrehzahländerung über der Zeit der Kupplungsstellmotor zur Erreichung eines vorgegebenen Wertes der Kupplungswegänderung über der Zeit ansteuerbar ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einkuppeln während der Fahrt des Fahrzeugs (anfängliche Getriebedrehzahl größer O) der Kupplungsstellmotor zum Erreichen eines in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Fahrzeugs stehenden festen Kupplungsweges ansteuerbar ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Kenngröße für den Betriebszustand des Fahrzeugs der Motordrehzahlgradient unter Berücksichtigung der Getriebedrehzahl heranziehbar ist.
DE19813125923 1981-07-01 1981-07-01 Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung Granted DE3125923A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813125923 DE3125923A1 (de) 1981-07-01 1981-07-01 Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813125923 DE3125923A1 (de) 1981-07-01 1981-07-01 Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3125923A1 true DE3125923A1 (de) 1983-01-20
DE3125923C2 DE3125923C2 (de) 1990-05-23

Family

ID=6135846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813125923 Granted DE3125923A1 (de) 1981-07-01 1981-07-01 Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3125923A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3334723A1 (de) * 1983-09-26 1985-04-11 Wabco Westinghouse Fahrzeug Einrichtung zur steuerung eines motors und/oder einer automatisierten kupplung von kraftfahrzeugen
FR2559106A1 (fr) * 1984-02-07 1985-08-09 Daimler Benz Ag Dispositif permettant l'actionnement automatique de l'embrayage de vehicules au demarrage
DE3443064A1 (de) * 1984-11-26 1986-06-05 Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa Automatisches kupplungssteuersystem
DE3621098A1 (de) * 1985-08-28 1987-03-12 Kubota Ltd Hydraulikschaltung fuer ein servoschaltgetriebe
FR2625953A1 (fr) * 1987-12-10 1989-07-21 Kubota Ltd Appareil a embrayage de propulsion
DE4013667A1 (de) * 1990-04-27 1991-11-07 Man Nutzfahrzeuge Ag Kupplung zwischen motor und getriebe in kraftfahrzeugen
US6735942B2 (en) 2000-08-10 2004-05-18 Robert Bosch Gmbh Method, computer program, and control unit for operating a vacuum reservoir provided in an internal combustion engine
DE4011850B4 (de) * 1989-04-17 2006-04-27 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Verfahren zum Steuern einer zwischen einer Antriebsmaschine und einem Getriebe wirksamen automatisierten Reibungskupplung

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4142324C2 (de) * 1991-12-20 2001-02-22 Bayerische Motoren Werke Ag Vorrichtung zum Steuern einer Reibungskupplung
DE19908687C1 (de) * 1999-02-26 2000-11-30 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines eine Servofunktion bereitstellenden Unterdruckspeichers einer Brennkraftmaschine

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1505402B2 (de) * 1965-05-20 1970-07-09
DE2207571A1 (de) * 1971-02-23 1972-09-28 Ford Motor Co Steuersystem für eine automatisch be tatigbare Kupplung, insbesondere fur Kraftfahrzeuge
DE2833961A1 (de) * 1978-08-03 1980-02-21 Volkswagenwerk Ag Einrichtung zur automatischen betaetigung einer kraftfahrzeugkupplung
DE2916807A1 (de) * 1979-04-26 1980-12-04 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Abstandsfuehleinrichtung fuer eine reibungskupplung
DE2927175A1 (de) * 1978-08-03 1981-02-19 Volkswagenwerk Ag Einrichtung zur automatischen betaetigung einer kraftfahrzeugkupplung
DE2946497A1 (de) * 1979-11-17 1981-06-11 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1505402B2 (de) * 1965-05-20 1970-07-09
DE2207571A1 (de) * 1971-02-23 1972-09-28 Ford Motor Co Steuersystem für eine automatisch be tatigbare Kupplung, insbesondere fur Kraftfahrzeuge
DE2833961A1 (de) * 1978-08-03 1980-02-21 Volkswagenwerk Ag Einrichtung zur automatischen betaetigung einer kraftfahrzeugkupplung
DE2927175A1 (de) * 1978-08-03 1981-02-19 Volkswagenwerk Ag Einrichtung zur automatischen betaetigung einer kraftfahrzeugkupplung
DE2916807A1 (de) * 1979-04-26 1980-12-04 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Abstandsfuehleinrichtung fuer eine reibungskupplung
DE2946497A1 (de) * 1979-11-17 1981-06-11 Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg Einrichtung zur automatischen kupplungsbetaetigung

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3334723A1 (de) * 1983-09-26 1985-04-11 Wabco Westinghouse Fahrzeug Einrichtung zur steuerung eines motors und/oder einer automatisierten kupplung von kraftfahrzeugen
FR2559106A1 (fr) * 1984-02-07 1985-08-09 Daimler Benz Ag Dispositif permettant l'actionnement automatique de l'embrayage de vehicules au demarrage
US4667787A (en) * 1984-02-07 1987-05-26 Daimler-Benz Aktiengesellschaft Apparatus for regulating a vehicle clutch
DE3443064A1 (de) * 1984-11-26 1986-06-05 Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa Automatisches kupplungssteuersystem
DE3443064C2 (de) 1984-11-26 1987-03-12 Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa Automatisches Kupplungssteuersystem
DE3621098A1 (de) * 1985-08-28 1987-03-12 Kubota Ltd Hydraulikschaltung fuer ein servoschaltgetriebe
FR2625953A1 (fr) * 1987-12-10 1989-07-21 Kubota Ltd Appareil a embrayage de propulsion
DE4011850B4 (de) * 1989-04-17 2006-04-27 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Verfahren zum Steuern einer zwischen einer Antriebsmaschine und einem Getriebe wirksamen automatisierten Reibungskupplung
DE4013667A1 (de) * 1990-04-27 1991-11-07 Man Nutzfahrzeuge Ag Kupplung zwischen motor und getriebe in kraftfahrzeugen
US6735942B2 (en) 2000-08-10 2004-05-18 Robert Bosch Gmbh Method, computer program, and control unit for operating a vacuum reservoir provided in an internal combustion engine

Also Published As

Publication number Publication date
DE3125923C2 (de) 1990-05-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0380564B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung eines kraftfahrzeug-antriebstranges
DE69407243T2 (de) Berührpunkt-Erkennungsverfahren einer Kupplung
DE4427359C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Einrückzustands einer Überbrückungskupplung
DE69521866T2 (de) Automatisierte Kupplungsbetätigung und -Einstellung
DE69309003T2 (de) Steuerung für Betriebsarten einer Kupplung
EP0781214B1 (de) Steuerung für eine automatisch betätigte kupplung
DE2946497C2 (de)
DE4419633B4 (de) Verfahren zur automatischen Kupplungssteuerung zur Einleitung und Beendigung von Schubbetriebsphasen eines Kraftfahrzeuges
DE69719433T2 (de) Steuerung für eine Fahrzeugkupplung
DE3737899A1 (de) Vorrichtung zur automatischen betaetigung einer reibungskupplung
DE2833961A1 (de) Einrichtung zur automatischen betaetigung einer kraftfahrzeugkupplung
DE19949203A1 (de) Kraftfahrzeug
WO2004074025A2 (de) Verfahren zur anlegepunktbestimmung der kupplung eines automatisierten schaltgetriebes
DE19721034A1 (de) Kraftfahrzeug
DE10012122A1 (de) Kupplungssteuersystem
DE19751225A1 (de) Vorrichtung zur Ansteuerung eines Drehmomentübertragungssystems
DE19951953A1 (de) Kraftfahrzeug mit Schaltabsichtserkennung
DE4031019A1 (de) Motorbremssteuersystem fuer automatische kraftfahrzeuggetriebe
DE19758780B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Steuern von Kraftfahrzeug-Automatikgetrieben
DE69214649T2 (de) Kupplungssteurungssystem
DE3028250C3 (de) Vorrichtung zur automatischen Betätigung einer Kraftfahrzeugreibungskupplung
DE10051589A1 (de) Betätigungsvorrichtung für eine Kupplungsvorrichtung
DE10343096B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vermeiden von durch Axialverschiebungen zwischen einer Kupplungseingangswelle und einer Kupplungsausgangswelle bedingten Referenzpositionsverschiebungen einer von einem Aktor betätigten Kupplung
DE4446120A1 (de) Verfahren und Anordnung zum adaptiven Abschalten der Abgasbremse bei Schaltvorgängen
DE3443038A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung des betriebs eines drosselventils

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8120 Willingness to grant licences paragraph 23
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: VOLKSWAGEN AG, 3180 WOLFSBURG, DE

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition