DE3125663C2 - - Google Patents
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- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/32—Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
- A24C5/34—Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Funktionskontrolle
von Prüfeinrichtungen einer stabförmige Rauchartikel
herstellenden und/oder bearbeitenden Maschine, bei
dem Artikel entlang einem vorgegebenen, aus durch den
Abstand aufeinanderfolgender Artikel festgelegten Förder
wegabschnitten bestehenden Förderweg durch die Maschine
gefördert und nacheinander verschiedenen Prüfvorgängen
unterworfen werden, wobei jedem Artikel entsprechend seiner
Klassifikation nach vorgegebenen Eigenschaften Begleit
signale einer ersten oder einer zweiten Art zugeordnet
werden, jedes Begleitsignal entsprechend der Laufzeit des
betreffenden Artikels von der jeweiligen Prüfeinrichtung
bis zu einem vorgegebenen Förderwegabschnitt stromab der
Prüfeinrichtungen verzögert wird, und bei dem an diesem
vorgegebenen Förderwegabschnitt durch Begleitsignale
der ersten Art die Aussonderung der betreffenden Artikel
aus der Reihe der geförderten Artikel bewirkt wird, wäh
rend Artikel mit zugeordneten Begleitsignalen der zweiten
Art über den vorgegebenen Förderwegabschnitt hinaus
weitergefördert werden.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Anordnung zur Funktions
überwachung von Prüfeinrichtungen einer stabförmige Rauch
artikel herstellenden und/oder bearbeitenden Maschine,
mit einem dem Abstand aufeinanderfolgender Artikel entspre
chende Förderwegabschnitte aufweisenden Förderweg,
mit festgelegten ersten Förderwegabschnitten zugeordneten,
durchlaufende Artikel nach festgelegten Kriterien klassi
fizierenden und ihnen der Klassifizierung entsprechende
Begleitsignale einer ersten oder einer zweiten Art zuord
nenden Prüfeinrichtungen, mit einem einem zweiten festge
legten Förderwegabschnitt zugeordneten Aussonderungsmittel
zum Aussondern der Artikel mit zugeordneten Begleitsignalen
erster Art aus der Reihe der geförderten Artikel und mit
einem Verzögerungsmittel zum Verzögern der Begleitsignale
der Artikel entsprechend der Anzahl von Förderwegabschnit
ten zwischen dem jeweiligen ersten Förderwegabschnitt
und dem zweiten Förderwegabschnitt. Die Anordnung ist
zur Durchführung des Verfahrens vorgesehen.
Stabförmige Rauchartikel sind im hier vorliegenden Zusammen
hang in erster Linie Filterzigaretten, es kann sich dabei
aber ebenso auch um Zigarillos, Zigarren, Filterstäbe
und dergleichen handeln. Wenn im folgenden also von "Ziga
retten" oder "Filterzigaretten" die Rede ist, so gelten
diese Ausführungen entsprechend auch für stabförmige
Rauchartikel anderer Art.
Die stabförmigen Rauchartikel bzw. ihre zu Rauchartikeln
zusammenzusetzenden Einzelteile durchlaufen die Herstel
lungs- bzw. Bearbeitungsmaschine kontinuierlich entlang
einem die verschiedenen Bearbeitungs- und Prüfeinrich
tungen miteinander verbindenden Förderweg, der sich
aus durch den Abstand aufeinanderfolgender Rauchartikel
bestimmten Förderwegabschnitten zusammensetzt. Die Bewe
gung aufeinanderfolgender Artikel von einem Förderwegab
schnitt zum nächsten bestimmt dabei quasi einen Takt,
der wegen des Zusammenhangs von Fördergeschwindigkeit
und Maschinengeschwindigkeit vom Maschinentakt abgeleitet
werden kann.
Für die hergestellten Rauchartikel sind gewöhnlich bezüg
lich verschiedener Eigenschaften bestimmte Kriterien bzw.
Standardwerte vorgeschrieben, deren Einhaltung in Prüf
einrichtungen überwacht wird, welche stromab der Bearbei
tungsstationen im Förderweg der Artikel an festgelegten
Förderwegabschnitten angeordnet sind. In Abhängigkeit von
auftretenden Abweichungen der Istwerte von den vorgegebenen
Standardwerten ist eine Steuerung bzw. Regelung der Bear
beitungsvorgänge möglich. Von den Standardwerten abweichende
Artikel werden aus der Reihe der ordnungsgemäß hergestell
ten Artikel ausgesondert. Diese Aussonderung kann beispielsweise
in unmittelbarem Anschluß an jede Prüfeinrichtung
erfolgen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, alle
fehlerhaften Zigaretten an einer gemeinsamen Auswerfstelle
aus dem Förderweg auszuwerfen. Ein solches Verfahren und
eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens sind
durch die DE-OS 21 13 841 bekannt geworden. Entsprechend
dem unterschiedlichen Abstand der einzelnen Prüfeinrichtungen
von dem Aussonderungsmittel werden die den als feh
lerhaft festgestellten Artikeln von den jeweiligen Prüf
einrichtungen zugeordneten Begleitsignale durch Einschrei
ben in unterschiedliche Speicherzellen eines als Verzö
gerungsmittel dienenden Speichers unterschiedlich lange
verzögert. Dadurch ist sichergestellt, daß das Aussonderungs
mittel erst beim Eintreffen der betreffenden Zigarette
in dem dem Aussonderungsmittel zugeordneten Förderwegab
schnitt betätigt wird, so daß fehlerhafte Zigaretten
richtig aus der Reihe der ordnungsgemäß hergestellten Ziga
retten ausgesondert werden. Auf diese Weise werden alle
von verschiedenen Prüfeinrichtungen als fehlerhaft erkannten
Zigaretten in einem gemeinsamen Ausschußbehälter
gesammelt. Ein Nachteil dieses bekannten Verfahrens und
dieser Anordnung besteht darin, daß als fehlerhaft aus
gesonderte Zigaretten nicht einer bestimmten Prüfeinrich
tung zugeordnet werden können. Es ist daher bei Anwendung
dieses Verfahrens und bei Einsatz dieser Anordnung nicht
möglich festzustellen, ob die einzelnen Prüfeinrichtungen tatsäch
lich ordnungsgemäß arbeiten, oder ob sie auch bei solchen
Zigaretten Fehlersignale erzeugen, bei denen die zu prü
fenden Eigenschaften den Standardwerten entsprechen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren und eine Anordnung anzugeben, mit denen auch bei
einer gemeinsamen Aussonderung der von verschiedenen Prüf
einrichtungen als fehlerhaft erkannten Artikel an einer
einzigen Stelle des Förderweges eine Überwachung der
Funktion der einzelnen Prüfeinrichtungen auf einfache Weise ohne großen
Aufwand möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der ein
gangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch, daß
Begleitsignale einer vorgegebenen Art einer ausgewählten
Prüfeinrichtung entsprechend der Laufzeit der betreffenden
Artikel, denen diese Begleitsignale zugeordnet sind,
von der ausgewählten Prüfeinrichtung bis zu einem zweiten
vorgegebenen Förderwegabschnitt stromab der Prüfeinrich
tungen verzögert werden, und daß an dem zweiten vorgege
benen Förderwegabschnitt die Artikel mit Begleitsignalen
dieser vorgegebenen Art dieser ausgewählten Prüfeinrich
tung entnommen werden.
Das Verfahren nach der Erfindung
macht es also möglich, von einer ausgewählten Prüfein
richtung als fehlerhaft erkannte Artikel separat aus ihrem
Förderweg durch die Maschine zu entnehmen. Diese Artikel können
dann einer weiteren Prüfung unterworfen werden, die eine
Kontrolle der ausgewählten Prüfeinrichtung ermöglicht. Die
Erfindung gestattet daher eine Funktionskontrolle der
Prüfeinrichtungen einer Herstellungsmaschine für stab
förmige Rauchartikel. Um auch gute Artikel, d. h. Artikel,
denen von keiner der Prüfeinrichtungen ein Fehlersignal,
also ein Begleitsignal der ersten Art, zugeordnet wurde,
zur Begutachtung entnehmen zu können oder um zur Kon
trolle des Stempeldruckers Paare aufeinanderfolgender Artikel
entnehmen zu können, ist in weiterer Ausbildung der Erfin
dung vorgesehen, daß an dem zweiten vorgegebenen Förder
wegabschnitt wahlweise Artikel mit Begleitsignalen der
ersten Art einer ausgewählten Prüfeinrichtung, Artikel mit
Begleitsignalen ausschließlich zweiter Art oder Paare
aufeinanderfolgender Artikel entnommen werden. Begleitsignale
der ersten Art sind beispielsweise Fehlersignale, die
von den Prüfeinrichtungen den als fehlerhaft erkannten
Artikel zugeordnet werden. Artikel, denen kein Fehlersignal
zugeordnet ist, haben ein Begleitsignal zweiter Art. Da
gemäß der Erfindung an dem zweiten Förderwegabschnitt
wahlweise mit einem bestimmten Fehler behaftete oder auch
fehlerfreie Artikel entnommen werden können, ist das vorgeschlagene
Verfahren sehr vielseitig. Eine besonders vorteilhafte
Weiterbildung des Verfahrens nach der Erfindung besteht
darin, daß die Entnahme von Artikeln an dem zweiten vor
gegebenen Förderwegabschnitt in der Zahl der zu entnehmen
den Artikel und/oder in der Dauer der Entnahme begrenzt
wird. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Entnahmedauer
von der Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals der Ma
schine unabhängig wird.
Die zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe
vorgeschlagene Anordnung der eingangs beschriebenen Art
ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch ein an einem
dritten festgelegten Förderwegabschnitt angeordnetes Ent
nahmemittel, ein Begleitsignale der Artikel entsprechend
der Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen jedem der
ersten Förderwegabschnitte und dem dritten Förderweg
abschnitt verzögernd ausgebildetes zweites Verzögerungs
mittel, eine von einer ausgewählten Prüfeinrichtung be
stimmten Artikeln zugeordnete Begleitsignale einer aus
gewählten Art auf das zweite Verzögerungsmittel aufschal
tend ausgebildete Selektorschaltung und eine an die Selek
torschaltung angeschlossene, die Selektorschaltung je
weils auf eine ausgewählte Prüfeinrichtung einstellend
ausgebildete Wählanordnung.
Um Paare aufeinanderfolgender Artikel aus dem Förderweg
entnehmen zu können, ist vorgesehen, daß die Anordnung
eine das Entnahmemittel über das zweite Verzögerungsmit
tel im Sinne einer paarweisen Entnahme aufeinanderfolgen
der Artikel beaufschlagend ausgebildete Paarschaltung
aufweist. Es besteht gelegentlich auch der Wunsch, gute
Artikel, d. h. Artikel, denen keine Fehlersignale, also
keine Signale der ersten Art, zugeordnet sind, aus dem
Förderweg zu entnehmen. In weiterer Ausbildung der durch
die Erfindung vorgeschlagenen Anordnung ist daher vor
gesehen, daß diese Anordnung eine mit einer zweiten Wähl
anordnung verbundene, das Entnahmemittel im Sinne der
Entnahme einer ausgewählten Zahl von Artikeln mit Begleit
signalen ausschließlich zweiter Art beaufschlagend ausge
bildete zweite Selektorschallung aufweist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Anordnung nach der
Erfindung besteht darin, daß die Verzögerungsmittel
zweistufig ausgebildet sind, daß die erste Verzögerungsstufe
beiden Verzögerungsmitteln gemeinsam ist und aus
mehreren, jeder Prüfeinrichtung zugeordneten Verzögerungs
gliedern besteht, deren Eingänge mit den jeweiligen
Prüfeinrichtungen verbunden sind und deren Ausgänge an
parallelen Eingängen der Selektorschaltung liegen, daß
die zweite Verzögerungsstufe des ersten Verzögerungs
mittels ein dem Aussonderungsmittel und die des zweiten
Verzögerungsmittels ein dem Entnahmemittel vorgeschaltetes
Verzögerungsglied aufweist und daß die Eingänge dieser
Verzögerungsglieder mit parallelen Ausgängen der Selektor
schaltung verbunden sind.
Bei dieser Ausführungsform läßt sich die Selektorschaltung
auf einfache Weise auch mit einer Fehlfilterverriegelung
beaufschlagen. Hierzu kann vorgesehen
sein, daß die Anordnung eine Kontrolleinrichtung zum
Kontrollieren der Vollständigkeit zusammengesetzter Artikel
aufweist, und daß diese Kontrolleinrichtung mit der ersten
Selektorschaltung im Sinne einer Unterbrechung der Ent
nahme bei Unvollständigkeit der Artikel verbunden ist.
Werden also Artikel festgestellt, denen ein Bestandteil
fehlt, beispielsweise Filterzigaretten ohne Filter,
so wird die Entnahme verriegelt. Unvollständige Artikel
führen in der Regel immer zu Fehlersignalen. Da sie
aber keine gültige Aussage über die Funktionsfähigkeit
der Prüfeinrichtungen ergeben, sind sie für eine Kontrolle
der Prüfeinrichtungen nicht geeignet. Unvollständige Arti
kel gelangen bei dieser zweckmäßigen Ausgestaltung der
Erfindung also ausnahmslos zum Aussonderungsmittel und
werden dort ausgeworfen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Anordnung
besteht darin, daß als Verzögerungsmittel Schieberegister
vorgesehen sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht
darin, daß die erste Selektorschaltung einen mit der Wähl
anordnung verbundenen Signalspeicher zum Speichern eines
mit der Wählanordnung vorgegebenen Signals, einen mit
dem Signalspeicher und den Prüfeinrichtungen verbundenen
Komparator zum Erzeugen eines Ausgangssignals bei Über
einstimmung eines einem Artikel von einer ausgewählten
Prüfeinrichtung zugeordneten Begleitsignals erster Art
mit dem Speichersignal, dessen Ausgang mit dem zweiten
Verzögerungsmittel verbunden ist, und eine mit dem Ausgang
des Komparators und den Prüfeinrichtungen verbundene, ausgangs
seitig an das erste Verzögerungsmittel angeschlossene Sperr
schaltung aufweist. Die Selektorschaltung ist daher in der
Lage, von einer ausgewählten Prüfeinrichtung ausgehende
Fehlersignale von ihrem Weg zum ersten Verzögerungsmittel
auf das zweite Verzögerungsmittel umzuschalten. Das erste
Verzögerungsmittel wird dann wegen der zwischengeschal
teten Sperrschaltung nicht mit diesen Fehlersignalen be
aufschlagt. Um eine Möglichkeit zu schaffen, die Entnah
mezeit bzw. die Entnahmeanzahl zu begrenzen, ist gemäß
der Erfindung vorgesehen, daß die erste Selektorschaltung
zusätzlich mindestens einen die Anzahl der entnommenen
Artikel und/oder die Entnahmezeit begrenzend ausgebildeten
Zähler aufweist.
Zur Kontrolle des Stempelaufdruckes der hergestellten Ar
tikel, beispielsweise von Filterzigaretten, ist es erfor
derlich, Paare aufeinanderfolgender Zigaretten zu entnehmen.
In Weiterbildung der Erfindung ist daher vorgesehen, daß
die Paarschaltung einen mit einem Schaltmittel verbundenen
zweiten Signalspeicher und eine eingangsseitig mit zwei
benachbarten Registerplätzen des ersten Verzögerungsmittels
und mit dem Ausgang des zweiten Signalspeichers
und ausgangsseitig mit zwei benachbarten Registerplätzen
des zweiten Verzögerungsmittels verbundene Vergleichsschal
tung aufweist. Die Paarschaltung kann so ausgelegt werden,
daß nur Paare von Artikeln ohne begleitende Fehlersignale
entnommen werden. Für die Begutachtung des Stempelauf
druckes sind andere Fehler der hergestellten Artikel jedoch
irrelevant, so daß die Paarschaltung auch so ausgelegt
werden kann, daß sie Paare von aufeinanderfolgenden Artikeln
unabhängig von ihren Begleitsignalen entnimmt.
Um eine Möglichkeit zu schaffen, auch Artikel zu entnehmen,
denen nur Begleitsignale zweiter Art zugeordnet sind, ist
in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die zwei
te Selektorschaltung einen eingangsseitig mit einem
Schaltmittel verbundenen dritten Signalspeicher und
einen mit einer Wählvorrichtung und setzeingangsseitig
mit dem Ausgang des Signalspeichers verbundenen Vorwahl
zähler aufweist, dessen Zähleingang über NICHT-Glieder
und ein UND-Glied mit je einem Registerplatz des ersten
und des zweiten Verzögerungsmittels verbunden ist und
dessen Ausgang an seinem Rücksetzeingang, an den Lösch
eingang des dritten Signalspeichers und über ein NICHT-
Glied an das Entnahmemittel angeschlossen ist. Die mit
tels der Wählvorrichtung gegebene Einstellbarkeit des
Vorwahlzählers gestattet es, verschiedene Anzahlen von
Artikeln mit Begleitsignalen zweiter Art, also von guten
Artikeln, zu entnehmen.
Um eine eindeutige Zuordnung der entnommenen Zigaretten
zu einem bestimmten Entnahmevorgang zu gewährleisten, ist
in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß je
der Signalspeicher mit den Löscheingängen der anderen
Signalspeicher verbunden ist. Dadurch ist gewährleislet,
daß immer nur ein definierter Entnahmevorgang ablaufen
kann.
Für die Bedienung der Maschine besonders zweckdienlich
ist es, wenn im Bereich des Entnahmemittels eine separate
Aufnahme für entnommene Artikel vorgesehen ist.
Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen,
daß die Entnahme von Artikeln mit Begleitsignalen erster
Art, also mit begleitenden Fehlersignalen, einer ausge
wählten Prüfeinrichtung eine einfache Kontrolle der Funktion
der betreffenden Prüfeinrichtung erlaubt. Die Einstellbar
keit, d. h. die Wählbarkeit bestimmter Prüfeinrichtungen
gestattet eine besonders einfache Auslegung der Schaltungs
anordnung. Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des
erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens und der Anordnung
bei der Herstellung von Filterzigaretten. Hier können
Prüfeinrichtungen sowohl in der Zigarettenstrangmaschine
als auch in der anschließenden Filteransetzmaschine nach
dem Verfahren und mit der Anordnung nach der Erfindung
kontrolliert werden. Die bei dem Verfahren und der Anord
nung nach der Erfindung vorgesehene Entnahme von Artikeln
mit Begleitsignalen ausschließlich zweiter Art, also von
Artikeln, denen keine Fehlersignale zugeordnet sind,
bietet eine einfache Möglichkeit zur Begutachtung
guter Artikel. Das ist besonders vorteilhaft, da ein manueller
Eingriff in den Förderweg nicht erforderlich ist. Ein wei
terer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß auch
die Begutachtung des Stempelaufdruckes von aufeinander
folgenden Artikeln wegen der Möglichkeit der Entnahme
von Paaren aufeinanderfolgender Artikel möglich ist.
Die Anordnung nach der Erfindung ist vielseitig, einfach
und erfordert nur geringen Aufwand.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Filteransetzmaschine
für die Herstellung von Filterzigaretten
mit einer Entnahmeanordnung nach der Er
findung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform
der Entnahmeanordnung und
Fig. 3 ein Schaltbild mit Einzelheiten eines Aus
führungsbeispiels der Entnahmeschaltung.
Fig. 1 zeigt eine Filleransetzmaschine bekannter Bauart.
Eine Einlauftrommel 1 übergibt die auf
einer Zigarettenherstellmaschine produzierten Zigaretten
an zwei Staffeltrommeln 2, welche die gestaffelt zugeführten
Zigaretten entstaffeln und in Reihen zu je zwei Stück
mit einem Zwischenraum zwischen den Zigaretten an eine
Zusammenstelltrommel 3 abgeben. Die Filterstäbe gelangen
aus einem Magazin 4 auf eine Schneidtrommel 6, werden von
zwei Kreismessern 7 zu Filterstopfen doppelter Gebrauchslänge
geschnitten, auf einer Staffeltrommel 8 gestaffelt,
von einer Schiebetrommel 9 zu einer Reihe hintereinander
liegender Stopfen ausgerichtet und von einer Beschleunigertrommel
11 an die Zusammenstelltrommel 3 abgegeben. Die
auf der Zusammenstelltrommel 3 gebildeten Zigarette-Filter-
Zigarette-Gruppen werden auf einer Schiebetrommel 12
zusammengeschoben, so daß sie axial dicht an dicht liegen.
Ein Belagpapierstreifen 13 wird von einer Belagpapierbobine
14 mittels eines Abzugswalzenpaares 16 abgezogen, während
eine zweite Belagpapierbobine 14 a in Reserve gehalten
wird. Der Belagpapierstreifen 13 wird um einen eine scharfe
Kante aufweisenden Vorbrecher 17 herumgelenkt, von einer
Beleimvorrichtung 18 beleimt und auf einer Belagwalze
19 von einer Messertrommel 21 geschnitten. Die geschnit
tenen Belagblättchen werden an die Zigaretten-Filter-
Gruppen auf der Schiebetrommel 12 angeheftet und auf
einer Rolltrommel 22 mittels einer Rollhand 23 um die
Zigaretten-Filter-Gruppen herumgerollt. Die fertigen,
weiterhin mit einem Stempelaufdruck versehenen Gruppen
Doppelfilterzigaretten werden über eine Trockentrommel
24 einer Schneidtrommel 26 zugeführt und auf dieser
durch mittiges Schneiden durch die Filterstopfen hindurch
zu Einzelfilterzigaretten konfektioniert, wobei gleich
zeitig die Zigaretten mit fehlenden Filtern ausgeworfen
werden. Eine mit einer Übergabetrommel 27 und einer Sammel
trommel 28 zusammenwirkende Wendeeinrichtung 29 wendet ei
ne Filterzigarettenreihe und überführt sie gleichzeitig
in die über die Übergabetrommel 27 und die Sammeltrommel
28 durchlaufende umgewendete Filterzigarettenreihe.
Über eine Prüftrommel 31 gelangen die Filterzigaretten
zu einer Auswerftrommel 32, auf welcher vor dem Auswerf
vorgang außerdem die Kopfabtastung der Filterzigaretten er
folgt. Eine mit einer Bremstrommel 33 zusammenwirkende
Ablegertrommel 34 legt die Filterzigaretten auf ein Ableger
band 36.
Die Prüftrommel 31 weist zwei Prüfeinrichtungen 37 und
38 für die Lecksuche und die Prüfung der Klimazone der Fil
terzigaretten auf. Zwei weitere Prüfeinrichtungen 39 und
41 sind der Auswerftrommel 32 zugeordnet. Es handelt
sich hierbei um eine Prüfeinrichtung 39 für die Kopf
abtastung und eine Prüfeinrichtung 41 als Fehlfilterkon
trolle. Der Aufbau der Prüftrommel 31 und der Auswerf
trommel 32 sowie der Prüfeinrichtungen ist an sich be
kannt und bedarf an dieser Stelle keiner besonderen Be
schreibung.
Die Auswerftrommel 32 weist außerdem ein Aussonderungs
mittel 42 in Form eines Schußventils auf. Beim Auftreten
als fehlerhaft erkannter Zigaretten wird das Schußventil
42 betätigt, so daß die betreffende Zigarette aus der
Förderbahn entfernt wird und in einen unter der Aus
werftrommel vorgesehenen, nicht dargestellten Auffang
behälter fällt.
Wie die Darstellung der Prüftrommel 31, der Sammel
trommel 28 und der Auswerftrommel 32 zeigt, besteht der
Förderweg der Zigaretten 43, die in achsparalleler Aus
richtung am Umfang der Trommeln gefördert werden, aus
Förderwegabschnitten 43 a, welche durch den Abstand aufein
anderfolgender Zigaretten 43 definiert sind. Jede Prüf
einrichtung ist also von dem Aussonderungsmittel 42
eine vorgegebene Anzahl von derartigen Förderwegabschnit
ten entfernt. Ein einem Artikel von einer Prüfeinrichtung
zugeordnetes Fehlersignal muß also solange verzögert werden,
bis der Artikel zum Auswerfen das Aussonderungsmittel
42 erreicht. Hierzu sind die Prüfeinrichtungen 37, 38,
39 und 41 sowie das Aussonderungsmittel 42 an eine Ent
nahmeschaltung 44 angeschlossen, welche Prüfsignale, die
in Abhängigkeit von Fehlern einer geprüften Zigarette
von den Prüfeinrichtungen erzeugt werden, entsprechend
der Laufzeit der betreffenden Zigarette bis zum Ausson
derungsmittel 42 verzögert, so daß immer die richtigen
Zigaretten vom Aussonderungsmittel 42 ausgeworfen werden.
Stromab der Prüfeinrichtungen ist
zusätzlich ein Entnahmemittel 46 vorgesehen, das einem
Förderwegabschnitt im Bereich der Auswerftrommel 32 zuge
ordnet ist. Dieses Entnahmemittel 46 ist ebenfalls an
die Entnahmeschaltung 44 angeschlossen. lm Bereich des Ent
nahmemittels 46 ist ein Aufnahmebehälter 47 für die Auf
nahme der entnommenen Zigaretten angeordnet. Ein Schal
terfeld 48, mit dem die notwendigen Einstellungen der
Entnahmeschaltung 44 vorgenommen werden können, ist an
die Entnahmeschaltung 44 angeschlossen. Durch das zusätzliche Entnahme
mittel 46 in Verbindung mit der Entnahmeschaltung 44 und dem
Schalterfeld 48 ist es möglich, Zigaretten
mit Fehlersignalen einer vorgewählten Prüfeinrichtung
zu entnehmen, um sie gesondert zu kontrollie
ren und damit die Funktionsweise der Prüfeinrichtung
zu kontrollieren.
Den Aufbau der Entnahmeschaltung 44 und des Schalterfel
des 48 zeigt die Fig. 2 in einem Blockschaltbild.
Die Entnahmeschaltung 44 weist als Hauptbaustein eine
Selektorschaltung 49 und, ausgangsseitig mit dieser ver
bunden, Verzögerungsmittel 53 und 54 auf. An den Ein
gang der Selektorschaltung 49 sind eine Prüfeinrichtung
37 für die Lecksuche, eine Prüfeinrichtung 38 für die
Überwachung der Klimazone der Zigaretten, eine Prüfein
richtung 39 für die Kopfabtastung und eine Fehlfilter
kontrolle 41 angeschlossen. Außerdem ist die Selektor
schaltung 49 mit einem Wahlschalter 51 zum Einstellen
einer ausgewählten Prüfeinrichtung und mit einem Taster
52 des Schalterfeldes 48 verbunden, der als Starttaster
für den Entnahmevorgang dient. Ausgangsseitig sind an die
Selektorschaltung 49 ein erstes Verzögerungsmittel in
Form eines Schieberegisters 53 und ein zweites Verzöge
rungsmittel in Form eines zweiten Schieberegisters 54
angeschlossen. Die letzte Stufe des Schieberegisters
53 steht mit dem Aussonderungsmittel 42 in Gestalt ei
nes Schußventils und die letzte Stufe des Schieberegisters
54 steht über ein ODER-Glied 56 mit dem Entnahmemittel,
einem Entnahmeventil 46, in Verbindung.
Die Entnahmeschaltung 44 weist weiter eine Paarschaltung
57 auf, die eingangsseitig an zwei benachbarte Stufen
des Schieberegisters 53 und ausgangsseitig an zwei be
nachbarte Stufen des Schieberegisters 54 angeschlossen ist.
Die Paarschaltung 57 ist außerdem mit einem Schalter
58 verbunden.
Die Entnahmeschaltung enthält außerdem eine zweite Selek
torschaltung 59, deren Eingang vom Ausgang des Schiebe
registers 54 und der zeitlich dementsprechenden Stufe des
Schieberegisters 53 beaufschlagt wird und dessen Ausgang
über das ODER-Glied 56 mit dem Entnahmeventil 46 verbun
den ist. Zur Einstellung der zweiten Selektorschaltung
59 auf eine Anzahl zu entnehmender Artikel dient ein
Wahlschalter 61. Als Startschalter für die Entnahme guter
Zigaretten ist ein Taster 62 vorgesehen. Die Selektor
schaltung 49, die Paarschaltung 57 und die zweite Selektor
schaltung 59 sowie die Schieberegister 53 und 54 sind
an ein Taktglied 63 angeschlossen, dessen Takt vom Maschi
nentakt abgeleitet ist.
Einzelheiten der in der Entnahmeschaltung 44 enthaltenen
Schaltungseinheiten zeigt die Fig. 3.
Die Selektorschaltung 49 enthält als wesentliche Baugrup
pen einen Signalspeicher 64, eine Verzögerungsstufe 65,
einen Komparator 66 und eine Sperrschaltung 67. Die Ver
zögerungsstufe 65 besteht aus Verzögerungsmitteln 70, 70′
und 70″ in Gestalt von Schieberegistern, von denen jedes
einer Prüfeinrichtung zugeordnet ist. Der Ausgang der
Prüfeinrichtung 37 für die Lecksuche ist mit dem Schie
beregister 70, der der Prüfeinrichtung 38 für die Prü
fung der Klimazone mit dem Schieberegister 70′ und der
der Prüfeinrichtung 39 für die Kopfabtastung mit dem
Schieberegister 70″ verbunden. Jedes Schieberegister 70,
70′ bzw. 70″ ist so ausgebildet, daß es Fehlersignale der
ihm zugeordneten Prüfeinrichtung 37, 38 bzw. 39 solange
verzögert, bis die zum Fehlersignal gehörende Zigarette einen
vorgegebenen Förderwegabschnitt, im dargestellten Fall
den der Fehlfilterkontrolle zugeordneten, erreicht hat,
um eine gemeinsame Signalverarbeitung zu ermöglichen.
Der Komparator 66 ist aus einer Gruppe von UND-Gliedern
68, 68′ und 68″ und einer zweiten Gruppe von UND-Gliedern
69, 69′ und 69″ aufgebaut. An jeweils einem Eingang der
UND-Glieder 68, 68′ und 68″ liegen die Ausgänge der den
Prüfeinrichtungen 37, 38 und 39 nachgeschalteten Schie
beregister 70, 70′ und 70″ der Verzögerungsstufe 65.
Jeweils der zweite Eingang der UND-Glieder 68, 68′ und 68″
ist über ein NICHT-Glied mit der Prüfeinrichtung 41
zur Fehlfilterkontrolle verbunden. Die Ausgänge der UND-
Glieder 68, 68′ und 68″ liegen an einem Eingang der zwei
ten Gruppe von UND-Gliedern 69, 69′ und 69″, deren zweite
Eingänge mit dem Signalspeicher 64 verbunden sind.
Der Signalspeicher 64 seinerseits ist an den Wahlschalter
51 zur Einstellung einer ausgewählten Prüfeinrichtung an
geschlossen. Sein Setzeingang liegt am Taster 52. Die
Ausgänge der UND-Glieder 69, 69′ und 69″ des Komparators
66 liegen über ein ODER-Glied 96 am Eingang der zweiten
Stufe des als zweites Verzögerungsmittel dienenden Schie
beregisters 54, dessen erste Stufe die Verzögerungsstufe
65 ist. Die Ausgänge der den Prüfeinrichtungen 37, 38
und 39 nachgeschalteten Schieberegister 70, 70′ und 70″
liegen außerdem an je einem Eingang der UND-Glieder 72,
72′ und 72″ der Sperrschaltung 67, deren zweiter Eingang
über eine Gruppe von NICHT-Gliedern 73, 73′ und 73″
der Sperrschaltung 67 jeweils mit dem Ausgang eines der
UND-Glieder 69, 69′ bzw. 69″ des Komparators 66 ver
bunden ist. Die Ausgänge der UND-Glieder 72, 72′ und 72″
der Sperrschaltung 67 sind durch ein gemeinsames ODER-
Glied 75 zu einem Ausgang zusammengefaßt, der am Ein
gang der zweiten Stufe des als erstes Verzögerungsmittel
dienenden Schieberegisters 53 liegt, dessen erste Stufe
ebenfalls die Verzögerungsstufe 65 ist.
Zur Begrenzung der Zahl der zu entnehmenden Zigaretten und
zur Begrenzung der Entnahmezeit sind Zähler 74 und 76
vorgesehen, von denen der Zähler 74 mit seinem Zählein
gang über ein ODER-Glied 77 mit den Ausgängen des Kompa
rators 66 verbunden ist. Der Zähleingang des Zählers 76
liegt am Taktgenerator 63. Die Setzeingänge der Zähler
74 und 76 sind mit dem Taster 52 verbunden, ihre Ausgänge
liegen über ein ODER-Glied 78 an ihren Rücksetzeingängen.
Außerdem ist der Ausgang des ODER-Gliedes 78 über ein wei
teres ODER-Glied 79 mit dem Löscheingang des Signalspeichers
64 verbunden.
Die Paarschaltung 57 weist einen Signalspeicher 81 auf,
dessen Eingang mit dem Taster 58 und dessen Ausgang mit
einem Eingang eines UND-Gliedes 82 verbunden ist. Der zwei
te Eingang des UND-Gliedes 82 liegt am Ausgang eines wei
teren UND-Gliedes 83, dessen Eingänge über zwei NICHT-
Glieder 84 und 84′ an zwei benachbarte Stufen des Schie
beregisters 53 angeschlossen sind. Der Ausgang des UND-
Gliedes 82 liegt an zwei benachbarten Stufen des Schie
beregisters 54.
Die zweite Selektorschaltung 59 weist einen mit einem
Taster 62 verbundenen Signalspeicher 86 auf. Ausgangs
seitig liegt der Signalspeicher 86 an einem mit dem Wahl
schalter 61 voreinstellbaren Vorwahlzähler 87, dessen
Zähleingang über NICHT-Glieder 85 und 85′, ein UND-Glied
88 und ein UND-Glied 89 mit einer Stufe des Schieberegisters
53 und am Ausgang des Schieberegisters 54 und dessen Aus
gang über ein NICHT-Glied 91, ein UND-Glied 92 und das
ODER-Glied 56 mit dem Entnahmeventil 46 verbunden ist.
Am zweiten Eingang des UND-Gliedes 89 liegt das Taktsignal
vom Taktgenerator 63. Der zweite Eingang des UND-
Gliedes 92 ist ebenfalls mit dem Taktgenerator 63 und
sein dritter Eingang mit dem Ausgang des UND-Gliedes
88 verknüpft. Ein weiterer Eingang des UND-Gliedes 92 ist
an den Ausgang des Signalspeichers 86 angeschlossen.
Der Rücksetzeingang des Vorwahlzählers 87 und der Lösch
eingang des Signalspeichers 86 der zweiten Selektorschal
tung 59 sind über ein ODER-Glied 93 mit dem Ausgang des
Vorwahlzählers 87, dem Ausgang des Signalspeichers 81
der Paarschaltung und dem Ausgang des Signalspeichers
64 der ersten Selektorschaltung 49 verbunden. Der Lösch
eingang des Signalspeichers 81 der Paarschaltung 57
ist über ein ODER-Glied 94 mit dem Ausgang des UND-Glie
des 82, mit dem Ausgang des Signalspeichers 64 der ersten
Selektorschaltung 49 und mit dem Signalspeicher 86 der
zweiten Selektorschaltung 59 verknüpft. An den Eingängen
des ODER-Gliedes 79 liegen außer dem Ausgang der Zähler
gruppe 74 und 76 auch die Ausgänge des Signalspeichers 81
der Paarschaltung 57 und des Signalspeichers 86 der
zweiten Selektorschaltung 59.
Die Funktionsweise der beschriebenen Anordnung und der
Ablauf des vorgeschlagenen Verfahrens
sind wie folgt:
Mit der im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Maschine
hergestellte Filterzigaretten werden auf ihrem Förderweg
über die Prüftrommel 31 und über die anschließende Auswerf
trommel 32 nacheinander auf die Einhaltung festgesetzter
Qualitätskriterien geprüft. Die Prüfeinrichtung 37 der
Prüftrommel 31 dient der Lecksuche, die Prüfeinrichtung
38 der Prüftrommel der Prüfung der Klimazone. Mit der
Prüfeinrichtung 39 der Auswerftrommel 32 erfolgt eine
Kopfabtastung, und mit der Prüfeinrichtung 41 folgt
schließlich eine Fehlfilterkontrolle. Wird eine Zigarette
von einer oder mehreren Prüfeinrichtungen als fehlerhaft
eingestuft, so wird ihr von der betreffenden Prüfeinrichtung
ein Fehlersignal zugeordnet, das während der Förderung
der Zigarette von der Prüfeinrichtung zum Aussonderungs
mittel mittels der Entnahmeschaltung 44 verzögert wird
und das das als Aussonderungsmittel dienende Schußventil
42 erst dann betätigt, wenn die betreffende Zigarette
beim Schußventil angelangt ist.
Der von den Zigaretten auf der Maschine zu durchlaufende
Förderweg läßt sich in Förderwegabschnitte 43 a einteilen,
die durch den Abstand aufeinanderfolgender Zigaretten 43
auf dem Förderweg festgelegt sind. Mit Hilfe dieser För
derwegabschnitte kann eine Taktzeit definiert werden,
die bestimmt ist durch die Zeit, die eine Zigarette
braucht, um den Platz der vorangehenden Zigarette einzu
nehmen. Wird diese Zeit als ein Takt definiert, so ist
die notwendige Verzögerung für ein von einer bestimmten
Prüfeinrichtung erzeugtes Fehlersignal vorgegeben durch die
Anzahl der Förderwegabschnitte, die zwischen der Prüf
einrichtung und dem Aussonderungsmittel 42 liegen. Da
diese Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen den einzel
nen Prüfeinrichtungen und dem Aussonderungsmittel unter
schiedlich sind, ist auch die notwendige Verzögerung der
von verschiedenen Prüfeinrichtungen erzeugten Fehlersignale
unterschiedlich. Die Dauer der erforderlichen Signalver
zögerung hängt von der Anzahl der zwischen der betreffen
den Prüfstation und dem Aussonderungsmittel liegenden
Förderwegabschnitt 43 a ab.
Mit einer solchen Anordnung, die im Prinzip aus der eingangs
erwähnten DE-OS 21 13 841 bekannt ist, gelangen alle von
allen Prüfeinrichtungen als fehlerhaft erkannten Zigaret
ten zum Schußventil 42 und werden dort in einen gemein
samen Behälter ausgesondert. Es ist dann nicht mehr zu
erkennen, aufgrund welchen Fehlersignals welcher Prüf
einrichtung eine Zigarette ausgesondert worden ist. Mit
anderen Worten heißt das, eine Kontrolle der Funktions
weise der Prüfeinrichtungen ist bei dieser Verfahrens
weise nicht möglich.
Um die Funktion einzelner ausgewählter Prüfeinrichtungen
kontrollieren zu können, ist daher gemäß der Erfindung
vorgesehen, daß Zigaretten mit Begleitsignalen einer
ausgewählten Prüfeinrichtung mit einem zusätzlichen sepa
raten Entnahmemittel 46 aus dem Förderweg entfernt und in
einen Aufnahmebehälter 47 ausgeworfen werden können. Hier
zu wird bei der Anordnung nach Fig. 1 auf dem Schalter
feld 48 eine gewünschte Prüfeinrichtung vorgewählt mit
dem Ergebnis, daß Zigaretten mit Fehlersignalen dieser
eingestellten Prüfeinrichtung durch das Entnahmemittel
46 in den Aufnahmebehälter 47 gelangen und dort einer
gesonderten Prüfung unterzogen werden können.
Es sei beispielsweise angenommen, daß die Prüfeinrichtung
37 kontrolliert werden soll. Zigaretten, denen von der
Prüfeinrichtung 37 also Fehlersignale (Signale erster Art)
zugeordnet werden, sollen also nicht von dem Aussonderungs
mittel 42 ausgeworfen, sondern von dem Entnahmemittel 46
in den Auffangbehälter 47 ausgestoßen werden.
Hierzu wird mit dem Wahlschalter 51 zunächst der Signal
speicher 64 auf die gewünschte Prüfeinrichtung 37 einge
stellt. Durch Drücken der Starttaste 52 wird nun der
Signalspeicher 64 gesetzt, so daß am entsprechenden Aus
gang ein Signal steht.
Erzeugt die Prüfeinrichtung 37 nun beim Auftreten eines
Lecks in der Umhüllung einer Zigarette ein Fehlersignal
(ein Signal erster Art), so gelangt dieses zunächst zum
Eingang des Schieberegisters 70 der Verzögerungsstufe 65.
Hier wird das Fehlersignal synchron zur Förderung der
zugehörigen Zigarette von Förderwegabschnitt zu Förder
wegabschnitt im Takt des Taktgenerators 63 schrittweise
weitergeschoben, bis die Zigarette die Prüfeinrichtung
41 zur Fehlfilterkontrolle erreicht hat. Das Schiebere
gister 70 enthält also bei dem in Fig. 1 gezeigten Bei
spiel einer Filteransetzmaschine zwölf Stufen, die im
Takt des Taktgenerators 63 nacheinander von dem Fehler
signal durchlaufen werden. Hat die zugehörige Zigarette
eine vorgegebene Stelle im Förderweg, im vorliegenden
Fall den der Prüfeinrichtung 41 zugeordneten Förderweg
abschnitt, erreicht, so steht das Fehlersignal am Ausgang
des Schieberegisters 70 an. Die Prüfeinrichtung 41 kon
trolliert die Zigarette auf ihre Vollständigkeit. Ist die
Zigarette komplett, so erzeugt die Prüfeinrichtung 41
kein Fehlersignal, so daß am Eingang des NICHT-Gliedes 71
ein Signal zweiter Art steht. Dieses wird vom NICHT-Glied
71 in ein HIGH-Signal verwandelt, das gleichzeitig mit
dem am Ausgang des Schieberegisters 70 erscheinenden Signal
verarbeitet wird.
Stellt die Fehlfilterkontrolle 41 fest, daß die Zigarette
komplett ist, und liegt am Ausgang des Schieberegisters 70
ein Fehlersignal, so sind beide Eingänge des UND-Gliedes
68 der Komparatorschaltung 66 auf HIGH, so daß am Ausgang
des UND-Gliedes 68 ein HIGH-Signal erscheint. Dieses liegt
gleichzeitig mit dem Ausgangssignal des Signalspeichers
64 an den Eingängen des UND-Glieds 69, dessen Ausgang
ebenfalls HIGH-Signal zeigt. Über das ODER-Glied 96 wird
dieses HIGH-Signal in das Schieberegister 54 eingegeben,
dessen Länge der Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen
der Fehlfilterkontrolle 41 und dem Entnahmeventil 46 ent
spricht. Gelangt die von der Prüfeinrichtung 37 als fehler
haft erkannte Zigarette zum Entnahmeventil 46, so wird sie
von diesem ausgeworfen und fällt in den Aufnahmebehälter
47.
Um zu verhindern, daß das Fehlersignal der ausgewählten
Prüfeinrichtung 37 am Ausgang des Schieberegisters 70
auch in das dem Schußventil 42 vorgeschaltete Schieberegister
53 gelangt, ist die Sperrschaltung 67 vorgesehen. Steht
am Ausgang des UND-Gliedes 69 und damit am entsprechenden
Ausgang des Komparators 66 HIGH-Signal, so wird dieses
durch das NICHT-Glied 73 der Sperrschaltung 67 in ein LOW-
Signal verwandelt, das das UND-Glied 72 der Sperrschaltung
sperrt. Da an den Ausgängen der UND-Glieder 69′ und 69″
des Komparators gleichzeitig LOW-Signal steht, liegt
an den Eingängen der UND-Glieder 72′ und 72″ über die
NICHT-Glieder 73′ und 73″ der Sperrschaltung 67 HIGH-Signal,
so daß diese UND-Glieder 72′ und 72″ für den Durchgang von Fehler
signalen der Prüfeinrichtungen 38 und 39 frei sind. Diese
gelangen über das der Sperrschaltung 67 nachgeschaltete
ODER-Glied 75 an den Eingang der zweiten Verzögerungs
stufe des ersten Verzögerungsmittels, das vom Schiebe
register 53 gebildet wird. Die Länge des Schieberegisters
53 entspricht der Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen
der Prüfeinrichtung 41 zur Fehlfilterkontrolle und dem
Auswurfmittel 42, mit dem die fehlerhaften Zigaretten in
einen Sammelbehälter ausgeworfen werden. Sobald die von
den Prüfeinrichtungen 38 und 39 als fehlerhaft erkannten
Zigaretten also den dem Schußventil 42 zugeordneten Förder
wegabschnitt erreichen, erscheint das zugeordnete Begleit
signal auch am Ausgang des Schieberegisters 53 und betätigt
das Schußventil 42 genau im richtigen Moment.
Durch Betätigung des Tasters 52 zum Starten der Entnahme
von Filterzigaretten mit Begleitsignalen der Prüfein
richtung 37 werden gleichzeitig auch die Zähler 74 und 76
gesetzt. Diese Zähler dienen zur Begrenzung der Ent
nahmezeit bzw. der Entnahmezahl. Der Zähler 74 gibt eine
bestimmte Anzahl von zu entnehmenden Zigaretten mit be
gleitenden Fehlersignalen der ausgewählten Prüfeinrichtung
vor. HIGH-Signale, die im beschriebenen Beispiel am Aus
gang des UND-Gliedes 69 des Komparators 66 erscheinen, ge
langen über das ODER-Glied 77 an den Zähleingang des
Zählers 74 und werden dort gezählt. Ist die Zahl der Feh
lerimpulse der Prüfeinrichtung 37 gleich der im Zähler
74 vorgegebenen Zahl, so gibt der Zähler ein Signal ab,
das über das ODER-Glied 78 den Zähler zurücksetzt und
den Signalspeicher 64 löscht. Die Entnahme von Filter
zigaretten mit begleitenden Fehlersignalen der Prüfein
richtung 37 wird dadurch beendet.
Der Zähler 76 zählt alle die Maschine durchlaufenden Ziga
retten bis zu einer am Zähler eingestellten Höchstzahl.
Die Zahl der Zigaretten ist gleich der Zahl der oben
definierten Takte des Taktgenerators 63. Ist der Zähler
76 beispielsweise auf 30 000 eingestellt, so beendet er
nach 30 000 Takten über das ODER-Glied 78 den Entnahme
vorgang, indem es die Zähler 74 und 76 zurücksetzt und
den Signalspeicher 64 löscht, und zwar unabhängig davon,
ob die am Zähler 74 eingestellte Anzahl von fehlerhaften
Zigaretten bereits erreicht ist oder nicht. Der Entnahme
vorgang wird also immer von dem einen vorgegebenen Zähler
stand zuerst erreichenden Zähler abgebrochen.
Mit dem Wahlschalter 51 kann jede der Prüfeinrichtungen
der Maschine zur Kontrolle ausgewählt werden, so daß
Zigaretten mit begleitenden Fehlersignalen jeder belie
bigen Prüfeinrichtung separat am Entnahmeventil 46 entnom
men werden können. Im in den Zeichnungen dargestellten Fall
ist die Zahl der wählbaren Prüfeinrichtungen auf drei be
grenzt. Diese Begrenzung erfolgt der Einfachheit der
Darstellung halber. Tatsächlich kann die Entnahmeschaltung
für jede beliebige Zahl von Prüfeinrichtungen ausgelegt
werden. Auch Prüfeinrichtungen vorgeschalteter Maschinen,
wie z. B. einer Zigarettenstrangmaschine, können in die
Anordnung nach der Erfindung einbezogen werden.
Um Zigaretten mit Fehlersignalen einer anderen ausgewählten
Prüfeinrichtung separat zu entnehmen, ist es nur erforder
lich, den Wahlschalter 51 auf diese ausgewählte Prüfein
richtung einzustellen und den Starttaster 52 zu drücken.
In diesem Fall läuft das beschriebene Verfahren zur Ent
nahme von Zigaretten mit Fehlern einer anderen Art ganz
entsprechend ab.
Mit der Entnahmeanordnung können
auch gute Zigaretten, also Zigaretten, denen von keiner
der Prüfeinrichtungen ein Fehlersignal, also kein Signal
der ersten Art, zugeordnet worden ist, entnommen werden.
Hierzu wird der Wahlschalter 61 auf die gewünschte Zahl
von Zigaretten eingestellt, wodurch der Vorwahlzähler 87
entsprechend eingestellt wird. Durch Schließen des Start
tasters 62 wird der Signalspeicher 86 gesetzt, an dessen
Ausgang ein Signal erscheint, das den Vorwahlzähler 87
setzt. Um sicherzustellen, daß nur solche Zigaretten ent
nommen werden, denen kein Fehlersignal zugeordnet ist,
werden der Ausgang des Schieberegisters 54 und die diesem
zeitlich entsprechende Stufe des Schieberegisters 53
abgefragt. Liegen sowohl am Ausgang des Schieberegisters 54
als auch an der entsprechenden Stufe des Schieberegisters
53 LOW-Signale, also kein Fehlersignal, so erscheinen an
beiden Elngängen des UND-Gliedes 88 der zweiten Selektor
schaltung 59 über die NICHT-Glieder 85 und 85′ HIGH-
Signale, die an seinem Ausgang ein HIGH-Signal erzeugen,
das an einem Eingang des UND-Gliedes 89 anliegt. Im Takt
des Taktgenerators 63 erscheinen am Ausgang des UND-Gliedes
89 HIGH-Signale, die vom Vorwahlzähler 87 gezählt werden.
Solange die am Vorwahlzähler eingestellte Zahl nicht er
reicht ist, zeigt der Ausgang des Vorwahlzählers 87 LOW-Signal,
das wegen des NICHT-Gliedes 91 als HIGH-Signal an einem
Eingang des UND-Gliedes 92 anliegt. Da am zweiten Eingang
des UND-Gliedes 92 das HIGH-Signal vom UND-Glied 88 und
an einem weiteren Eingang HIGH-Signal vom Ausgang des Sig
nalspeichers 86 steht, erscheint im Takt des Taktgene
rators 63 am Ausgang
des UND-Gliedes 92 HIGH-Signal, das über das ODER-Glied
56 das Entnahmeventil 46 betätigt. Alle während dieses
Entnahmevorganges zum Entnahmeventil geförderten Zigaret
ten ohne Begleitsignale der ersten Art werden also ent
nommen und in den Auffangbehälter 47 abgegeben. Erreicht
der Vorwahlzähler die eingestellte Zahl, so gibt er ein
HIGH-Signal ab, das über das NlCHT-Glied 91 die Entnahme
unterbricht. Gleichzeitig wird durch das HIGH-Signal
über das ODER-Glied 93 der Vorwahlzähler 87 zurückgesetzt
und der Signalspeicher 86 gelöscht, an dessen Ausgang demzu
folge ein LOW-Signal erscheint, welches das UND-Glied 92
sperrt. Bei Erreichen der voreingestellten Zahl am Vorwahl
zähler 87 wird der Vorgang der Entnahme also beendet.
Die beschriebene Anordnung nach der Erfindung bietet
darüberhinaus die Möglichkeit, Paare aufeinanderfolgender Zi
garetten zu entnehmen. Hierzu ist die Paarschaltung 57
in der Darstellung der Fig. 3 vorgesehen. Um die Ent
nahme von Paaren aufeinanderfolgender Zigaretten in
Gang zu setzen, wird der Starttaster 58 gedrückt. Der
Signalspsicher 81 erzeugt ein Signal, das an einem Ein
gang des UND-Gliedes 82 anliegt. Zwei benachbarten Stufen
des Schieberegisters 53 werden Signale entnommen, die
über NICHT-Glieder 84 und 84′ auf die Eingänge des UND-
Gliedes 83 gegeben werden. Sind in beiden Stufen des
Schieberegisters 53 nur LOW-Signale enthalten, sind also den
zugehörigen Zigaretten von den Prüfeinrichtungen keine
Fehlersignale zugeordnet worden, so liegen an beiden
Eingängen des UND-Gliedes 83 wegen der NICHT-Glieder 84
und 84′ HIGH-Signale, so daß auch am Ausgang des UND-Glie
des 83 ein HIGH-Signal erscheint. Der Ausgang des UND-
Gliedes 82 und damit der Ausgang der Paarschaltung 57
wird damit HIGH. Dieses Signal wird auf zwei benachbarte,
den Stufen des Schieberegisters 53 entsprechende Stufen
des Schieberegisters 54 aufgegeben.
Sobald die zugehörigen Zigaretten das Entnahmeventil er
reichen, werden sie nacheinander aus dem Förderweg ent
nommen und im Auffangbehälter 47 abgelegt. Die Entnahme
aufeinanderfolgender Zigaretten erlaubt eine Kontrolle
der Stempelaufdruckvorrichtung.
Sobald mit der Starttaste 52 der Signalspeicher 64
gesetzt ist, werden über die ODER-Glieder 94 und 93 die
Signalspeicher 81 und 86 gesperrt. Durch Drücken des Start
tasters 62 werden die Signalspeicher 64 und 81 über
die ODER-Glieder 79 und 94 gesperrt. Entsprechend ergibt
sich eine Verriegelung der Signalspeicher 64 und 86
beim Drücken der Starttaste 58. Auf diese Weise ist
sichergestellt, daß immer nur ein definierter Entnahme
vorgang ablaufen kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, bei der das Schußventil 42 in Förderrichtung
nach dem zusätzlichen Entnahmeventil 46 folgt. Selbstverständlich ist es
auch möglich und liegt vollkommen im Rahmen der Erfindung,
das zusätzliche Entnahmeventil 46 hinter dem Schußventil 42 anzuordnen,
so daß die für die Entnahme ausgewählten Zigaretten am
Schußventil 42 vorbei zum Entnahmeventil 46 gefördert werden.
Zur Anpassung der Schaltung sind lediglich geringfügige
Veränderungen, im wesentlichen nur eine andere Auslegung
der Verzögerungsmittel 53 und 54, erforderlich.
Claims (15)
1. Verfahren zur Funktionskontrolle von Prüfungseinrich
tungen einer stabförmige Rauchartikel herstellenden und/oder
bearbeitenden Maschine, bei dem die Artikel entlang einem
vorgegebenen, aus durch den Abstand aufeinanderfolgender
Artikel festgelegten Förderwegabschnitten bestehenden
Förderweg durch die Maschine gefördert und nacheinander
verschiedenen Prüfvorgängen unterworfen werden, wobei je
dem Artikel entsprechend seiner Klassifikation nach vor
gegebenen Eigenschaften Begleitsignale einer ersten oder
einer zweiten Art zugeordnet werden, jedes Begleitsignal
entsprechend der Laufzeit des betreffenden Artikels
von der jeweiligen Prüfeinrichtung bis zu einem vorgege
benen Förderwegabschnitt stromab der Prüfungseinrichtungen
verzögert wird, und bei dem an diesem vorgegebenen
Förderwegabschnitt durch Begleitsignale der ersten Art
die Aussonderung der betreffenden Artikel aus der Reihe
der geförderten Artikel bewirkt wird, während Artikel
mit zugeordneten Begleitsignalen ausschließlich der zwei
ten Art über den vorgegebenen Förderwegabschnitt hinaus
weitergefördert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß Be gleitsignale einer vorgegebenen Art einer ausgewählten Prüfeinrichtung entsprechend der Laufzeit der betreffen den Artikel, denen diese Begleitsignale zugeordnet sind, von der ausgewählten Prüfeinrichtung bis zu einem zweiten vorgegebenen Förderwegabschnitt stromab der Prüfeinrich tungen verzögert werden, und daß an dem zweiten vorgegebenen Förderwegabschnitt die Artikel mit Begleitsignalen dieser vorgegebenen Art dieser ausgewählten Prüfeinrichtung ent nommen werden.
dadurch gekennzeichnet, daß Be gleitsignale einer vorgegebenen Art einer ausgewählten Prüfeinrichtung entsprechend der Laufzeit der betreffen den Artikel, denen diese Begleitsignale zugeordnet sind, von der ausgewählten Prüfeinrichtung bis zu einem zweiten vorgegebenen Förderwegabschnitt stromab der Prüfeinrich tungen verzögert werden, und daß an dem zweiten vorgegebenen Förderwegabschnitt die Artikel mit Begleitsignalen dieser vorgegebenen Art dieser ausgewählten Prüfeinrichtung ent nommen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem zweiten vorgegebenen Förderwegabschnitt wahl
weise Artikel mit Begleitsignalen der ersten Art einer
ausgewählten Prüfeinrichtung, Artikel mit Begleitsignalen
ausschließlich zweiter Art oder Paare aufeinanderfolgender
Artikel entnommen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Entnahme von Artikeln an dem zweiten vorgege
benen Förderwegabschnitt in der Zahl der zu entnehmenden
Artikel und/oder in der Dauer der Entnahme begrenzt wird.
4. Anordnung zur Funktionsüberwachung von Prüfeinrich
tungen einer stabförmige Rauchartikel herstellenden und/oder
bearbeitenden Maschine, mit einem dem Abstand aufeinander
folgender Artikel entsprechende Förderwegabschnitte aufwei
senden Förderweg, mit festgelegten ersten Förderwegab
schnitten zugeordneten, durchlaufende Artikel nach fest
gelegten Kriterien klassifizierenden und ihnen der Klassi
fizierung entsprechende Begleitsignale einer ersten oder
einer zweiten Art zuordnenden Prüfeinrichtungen, mit ei
nem einem zweiten festgelegten Förderwegabschnitt zugeord
neten Aussonderungsmittel zum Aussondern der Artikel mit
zugeordneten Begleitsignalen erster Art aus der Reihe
der geförderten Artikel und mit einem Verzögerungsmittel
zum Verzögern der Begleitsignale der Artikel entsprechend
der Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen dem jeweiligen
ersten Förderwegabschnitt und dem zweiten Förderwegab
schnitt,
gekennzeichnet durch ein einem dritten festgelegten Förderwegabschnitt zugeord netes Entnahmemittel (46), ein Begleitsignale der Artikel entsprechend der Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen jedem der ersten Förderwegabschnitte und dem dritten För derwegabschnitt verzögernd ausgebildetes zweites Verzöge rungsmittel (65, 54), eine von einer ausgewählten Prüf einrichtung (37, 38, 39) bestimmten Artikeln (43) zuge ordnete Begleitsignale einer ausgewählten Art auf das zweite Verzögerungsmittel aufschaltend ausgebildete Selek torschaltung (49) und eine an die Selektorschaltung angeschlossene, die Selektorschaltung jeweils auf eine ausgewählte Prüfeinrichtung einstellend ausgebildete Wählanordnung (51).
gekennzeichnet durch ein einem dritten festgelegten Förderwegabschnitt zugeord netes Entnahmemittel (46), ein Begleitsignale der Artikel entsprechend der Anzahl der Förderwegabschnitte zwischen jedem der ersten Förderwegabschnitte und dem dritten För derwegabschnitt verzögernd ausgebildetes zweites Verzöge rungsmittel (65, 54), eine von einer ausgewählten Prüf einrichtung (37, 38, 39) bestimmten Artikeln (43) zuge ordnete Begleitsignale einer ausgewählten Art auf das zweite Verzögerungsmittel aufschaltend ausgebildete Selek torschaltung (49) und eine an die Selektorschaltung angeschlossene, die Selektorschaltung jeweils auf eine ausgewählte Prüfeinrichtung einstellend ausgebildete Wählanordnung (51).
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine das Entnahmemittel (46) über das zweite
Verzögerungsmittel (65, 54) im Sinne einer paarweisen
Entnahme aufeinanderfolgender Artikel (43) beaufschlagend
ausgebildete Paarschaltung (57) aufweist.
6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß sie eine mit einer zweiten Wählanordnung (61)
verbundene, das Entnahmemittel (46) im Sinne der Entnahme
einer ausgewählten Zahl von Artikeln (43) mit Begleit
signalen ausschließlich zweiter Art beaufschlagend aus
gebildete zweite Selektorschaltung (59) aufweist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verzögerungsmittel zweistufig
ausgebildet sind, daß die erste Verzögerungsstufe (65)
beiden Verzögerungsmitteln (53, 54) gemeinsam ist und
aus mehreren, jeder Prüfeinrichtung (37, 38, 39) zugeord
neten Verzögerungsgliedern (70, 70′, 70″) besteht, deren
Eingänge mit den jeweiligen Prüfeinrichtungen verbunden
sind und deren Ausgänge an parallelen Eingängen der Selek
torschaltung (49) liegen, daß die zweite Verzögerungs
stufe (53) des ersten Verzögerungsmittels ein dem Aus
sonderungsmittel (42) und die des zweiten Verzögerungs
mittels ein dem Entnahmemittel (46) vorgeschaltetes Ver
zögerungsglied (54) aufweist und daß die Eingänge dieser
Verzögerungsglieder mit parallelen Ausgängen der Selektor
schaltung (49) verbunden sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß als Verzögerungsmittel Schieberegister
(70, 70′, 70″, 53, 54) vorgesehen sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Selektorschaltung (49) einen mit
der Wählanordnung (51) verbundenen Signalspeicher (64)
zum Speichern eines mit der Wählanordnung eingestellten
Signals, einen mit dem Signalspeicher und den Prüfein
richtungen (37, 38, 39) verbundenen Komparator (66) zum Erzeu
gen eines Ausgangssignals bei Übereinstimmung eines einem
Artikel (43) von einer ausgewählten Prüfeinrichtung zuge
ordneten Begleitsignals erster Art mit dem Speichersignal,
dessen Ausgang mit dem zweiten Verzögerungsmittel verbun
den ist, und eine mit dem Ausgang des Komparators (66)
und den Prüfeinrichtungen verbundene, ausgangsseitig an
das erste Verzögerungsmittel (53) angeschlossene Sperr
schaltung (67) aufweist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Selektorschaltung (49) zusätzlich mindestens ei
nen die Anzahl der entnommenen Artikel und/oder die Ent
nahmezeit begrenzend ausgebildeten Zähler (74, 76) auf
weist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Paarschaltung (57) einen mit ei
nem Schaltmittel (58) verbundenen zweiten Signalspeicher
(81) und eine eingangsseitig mit zwei benachbarten
Registerplätzen des ersten Verzögerungsmittels (53) und
mit dem Ausgang des zweiten Signalspeichers und ausgangs
seitig mit zwei benachbarten Registerplätzen des zweiten
Verzögerungsmittels (54) verbundene Vergleichsschaltung
aufweist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die zweite Selektorschaltung
(59) einen eingangsseitig mit einem Schaltmittel (62)
verbundenen dritten Signalspeicher (86) und einen mit
einer Wählvorrichtung (61) und setzeingangsseitig mit
dem Ausgang des Signalspeichers verbundenen Vorwahlzähler
(87) aufweist, dessen Zähleingang über NICHT-Glieder
(85, 85′) und ein UND-Glied (88) mit je einem Register
platz des ersten und des zweiten Verzögerungsmittels
verbunden ist und dessen Ausgang an seinen Rücksetzeingang,
an den Löscheingang des dritten Signalspeichers (86) und
über ein NICHT-Glied (91) an das Entnahmemittel (46) an
geschlossen ist.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Signalspeicher (64, 81, 86) mit
den Löscheingängen der anderen Signalspeicher verbunden
ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß sie eine Kontrolleinrichtung
(44) zum Kontrollieren der Vollständigkeit zusammengesetzter
Artikel aufweist, und daß diese Kontrolleinrichtung
mit der ersten Selektorschaltung (49) im Sinne einer
Unterbrechung der Entnahme bei Unvollständigkeit der
Artikel verbunden ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Entnahmemittels (46)
eine separate Aufnahme (47) für entnommene Artikel vorgesehen
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813125663 DE3125663A1 (de) | 1980-07-11 | 1981-06-30 | Verfahren und anordnung zur funktionskontrolle von pruefeinrichtungen einer stabfoermige rauchartikel herstellenden maschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3026255 | 1980-07-11 | ||
| DE19813125663 DE3125663A1 (de) | 1980-07-11 | 1981-06-30 | Verfahren und anordnung zur funktionskontrolle von pruefeinrichtungen einer stabfoermige rauchartikel herstellenden maschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3125663A1 DE3125663A1 (de) | 1982-03-18 |
| DE3125663C2 true DE3125663C2 (de) | 1990-08-09 |
Family
ID=25786571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813125663 Granted DE3125663A1 (de) | 1980-07-11 | 1981-06-30 | Verfahren und anordnung zur funktionskontrolle von pruefeinrichtungen einer stabfoermige rauchartikel herstellenden maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3125663A1 (de) |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1657235A1 (de) * | 1967-02-02 | 1971-02-11 | American Mach & Foundry | Probenentnahmevorrichtung fuer Zigaretten |
| US3616901A (en) * | 1970-03-23 | 1971-11-02 | Industrial Nucleonics Corp | Article-classifying system and method |
| DE2349850A1 (de) * | 1973-10-04 | 1975-04-10 | Hauni Werke Koerber & Co Kg | Verfahren und vorrichtung zum pruefen der umhuellungen von zigaretten |
| ZA751761B (en) * | 1974-04-05 | 1976-02-25 | Ligett & Myers Inc | Apparatus and method for sorting cigarettes |
| IT1067660B (it) * | 1975-08-28 | 1985-03-16 | Molins Ltd | Maccina per il collaudo di sigarette |
| US4047421A (en) * | 1976-08-04 | 1977-09-13 | Philip Morris Incorporated | Apparatus for calibrating cigarette inspection device |
-
1981
- 1981-06-30 DE DE19813125663 patent/DE3125663A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3125663A1 (de) | 1982-03-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KOERBER AG, 2050 HAMBURG, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HAUNI MASCHINENBAU AG, 21033 HAMBURG, DE |
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