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DE1657235A1 - Probenentnahmevorrichtung fuer Zigaretten - Google Patents

Probenentnahmevorrichtung fuer Zigaretten

Info

Publication number
DE1657235A1
DE1657235A1 DE19681657235 DE1657235A DE1657235A1 DE 1657235 A1 DE1657235 A1 DE 1657235A1 DE 19681657235 DE19681657235 DE 19681657235 DE 1657235 A DE1657235 A DE 1657235A DE 1657235 A1 DE1657235 A1 DE 1657235A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cigarettes
grooves
point
shut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681657235
Other languages
English (en)
Inventor
Renato Marradi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMF Inc
Original Assignee
AMF Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMF Inc filed Critical AMF Inc
Publication of DE1657235A1 publication Critical patent/DE1657235A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/34Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Probenentnahmevorrichtung für Zigaretten Die Erfindung betrifft eine Probeentnahmevorrichtung zur Überwachung der von einer automatischen Zigarettenmaschine hergestellten Zigaretten.
  • Fei der Entnahme von Proben zur Kontrolle treten besondere Probleme auf, wenn es sich um Filterzigaretten handelt, die im Zusammensetzverfahren gefertigt sind. !Bach diesem Verfahren wird ein FilterstÜck doppelter "Länge zwischen zwei gefluchtete Zigaretten in der Weise eingeschoben, daß die drei Stücke in Längsrichtung ge--lucrite"i mit denLnden aneinande#°s##oe@?. mann werden die drei Stücke mit Hilfe eines mit Klebstoff bedeckten Verbindungsbandes vereinigt und das so entstandene Gebilde wird in der Mitte durchgeschnitten, so daß sich zwei einfache Filterzigaretten ergeben. Nit diesem Verfahren erhält man zwei Reihen von Zigaretten mit Filtermundstücken, wobei die Zigaretten der einen Reihe mit ihren Filtermundstücken den entsprechendenFiltermundstUkken der anderen Zigarettenreihe zugekehrt sind. Später werden die Zigaretten der einen Reihe um eine Transversalachse um 1800 gedreht, so daß ihre Filtermundstücke in die gleiche Richtung weisen, wie die Filtermundstücke der anderen Reihe und eine einzige Reihe von Filterzigaretten entsteht, die von der Fertigungsmaschine auf einen endlosen Förderer entlassen wird.
  • Bei der Ü'bE,@@rr@4.lu#,f. der nach diesem Verfahren hergestellten Filterzigarette taucht nun das Troblem auf,rasch und sicher festzustellen,zu welcher der ursprünglichen Zigarettenreihen die dem Ausgabeförderer der Zigarettenmaschine entnommenen Zigaretten gehören, damit die etwa. vorganommen werden können, falle an den fertigen Zigaretten Mängel oder Unregelmäßigkeiten entdeckt werden. Sohaben beispielsweise im Fall einer fehlerhaften Zentrierung des Verbindungsbandes die j#iIteundstü.cke eer einen Zigarettenreihe
    eine von. den Zigaretten der an=@c#-le.#i leihe @z.5-erseh3.gä-
    @@-. !;snge @ im die daraus nbt,;TN vor=-
    neunen zu können, muß feststellbar sein, zu welcher Reihe die Zigaretten mit dem längeren Mundstück gehören. Die vorliegende Brfindung hat die Aufgabe, das beschriebene Problem zu lösen. Hierzu schafft sie eine automatische Vorrichtung, die periodisch eine Anzahl von Filterzigaretten aus der Einzelreihe auf dem Ausgabeförderer der Aaschine als Probe entnimmt und diese Zigaretten in zwei Gruppen entsprechend den zwei ursprünglichen Zigarettenreihen aufspaltet.
  • .Uie erfindungsgemäße Probenentnahmevorrichtung weist im wesentlichen eine rotierende Trommel auf, die nahe dem Ausgabeförderer der I.schine angeordnet ist und durch Saugwirkung eine bestimmte Aazahl nufe.2.nanderfolgender Zigaretten von dem Ausgabeförderer aufsa:j@,@rlt, diese Zigaretten von dem Ausgabeförderer wegführt und sie an wei in :i'inkelabstand voneinander angeordneten Ausgabestationen, beispielsweise in Kästen, entläßt.
  • Zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Merkmale . und der daraus erzielbaren Vorteile wird nachfolgend ein AusfWirungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnungen eingehender beschrieben. Es zeigen: @`ig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Probenentnahmevorriclitung fUr Filterzigaretten, in der einige Teile im Schnitt dargestellt sind; Fig. 2 einen Schnitt quer durch die Vorrichtung der Fig. 1 in einer senkrechten Ebene; Fig. 3 einen vertikalen Längsschnitt nach der Linie I11-III der Fig. 2 und in einer zu dieser Figur senkrechten Ebene.
  • Ein endloser, mit Rinnen versehener Ausgabeförderer 1 einer Fertigungsmaschine für Filterzigaretten wird von zwei parallelen, endlosen Ketten 2 gebildet, die durch. parallele, mit Wülsten versehene Querlatten 3 verbunden sind. Jede Rinne ist von zwei benachbarten hatten 3 gebildet und zur Aufnahme jeweils einer Zigarette 31 oder S2 bestimmt. Die Filterzigaretten werden auf den Ausgabeförderer 1 von einer herkömmlichen Vorrichtung entlassen, die Bestandteil einer Maschine zur Fertigung von Filterzigaretten nach dem oben geschilderten Zusammensetzverfahren ist. Bei diesem Verfahren stammen die Zigaretten von "Doppelzigarettenn mit einem zwischengefügten Filtermundstück doppelter Länge und sind durch einen Schnitt durch die Mitte des eingefügten Doppelfilters entstanden, der die Doppelzigarette in zwei einzelne Filterzigaretten S1 und S2 teilt. Auf diese Weise erhält man zwei Zigarettenreihen, die mit ihren Fil'termundstükken aneinanderstoßen. Anschließend werden die Zigaretten der einen Reihe, z.B. S1, um 1800 gedreht und zwischen jeweils zwei Zigaretten 32 der anderen Reihe eingeschoben, so daß eine einzige Zigarettenreihe S1, S2 entsteht, deren Filter alle in die gleiche Richtung weisen, die aber wdchselweise von jeweils zwei Hälften einer Doppelzigarette gebildet ist.
  • Von zeit zu Zeit sollen Proben dieser Zigaretten genommen werden und automatisch die Zigaretten S1, die vom einen l;nde der Doppelzigaretten stammen, von den aus dem jeweilig anderen Unde der Doppelzigarette entstandenen Zigaretten S2 abgesondert werden, um ihre länge zu Uberprüfen und, falls notwendig, den Schnitt so zu justieren, daß.die Zigaretten S1 und S2 genau gleichlange Filtermundstücke haben. Zu diesem Zweck ist folgende Vorrichtung vorgesehen: Oberhalb des mit Rinnen versehenen endlosen Ausgabeförderers 12ist eine freitragende Hohlwelle 5 angeordnet, die mit ihrem einen Ende am Xaschinenrahmen 7 befestigt ist und sich horizontal quer über den Ausgabeförderer erstreckt. Auf der shtionären Hohlwelle 5 ist eine glokkenförmige, mit Rinnen versehene Trommel q. auf lagern 6 drehbar gelagert, die in einer axialen Bohrung des verengtenTeils der Glocke angebracht sind.
  • bie Trommel ist so dimensioniert, daß die Rinnen G1, G2 auf ihrem Umfang den gleichen Abstand haben wie die Rinnen zwischen jeweils zwei aneinandergrenzenden Latten 3 des endlosen Ausgabeförderers 1 und die Kämme der Rinnen auf der Trommel in ihrer tiefsten Stellung (siehe Fig. 2) mit einem gewissen Abstand den entsprechenden Kämmen des darunter durchlaufenden..,usbringförderers 1 gegenüber zu liegen kommen.
  • Der Ausgabeförderer 1 wird mit vorgegebener Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles F1 bewegt, während die Trommel 4 so rotiert, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit der linearen Geschwindigkeit des Förderers entspricht und die gleiche Richtung hat (Pfeil 2).
  • Hierzu ist, wie die f-ig. 1 und 3 deutlich erkennen lassen, am Fußende der glockenförmigenTromnel 4 ein Zahnrad 11 befestigt. Dieses kämmt mit einem Ritzel 1U, das auf einem Ende einer ilebenwelle 8 sitzt, die in hagern am Maschinenrahmen ? drehbar gelagert ist. Auf ihrem an= deren Ende trägt die :tiebenwelle ein Kettenrad 9, das in üblicher Weise mittels einer nicht gezeigten Kette angetrieben wird. Die Rinnen G1 und G2 der Trommel. sind mit durchgehenden- Löchern Hl, H2 versehej,iiobei jeweils die Löcher jeder zweiten Rinne miteinander gefluchtet die Löcher benachbarter Rinnen aber gegeneinander versetzt sind, wie deutlich aus Fig. 1 ersichtlich.
  • Im Inneren der hohlen Trommel 4 ist ein zylindrisches Absp errglied 12 ortsfest angebracht, das gutsch?ießend an der Innenwand der Trommel anliegt und zugleich den Abschluß an der Trommelstirnseite bildet, wie Fig. 3 zeigt. Entsprechend den zwei Reihen von Sauglöchern H1 und N2 ist das Absperrglied auf seinem Umfang mit Nuten E1, E2 versehen, die auf dem Körper 12 des Absperrgliedes über eine bestimmte Bogenstrecke reichen. In diese Kuten E1, E2 münden radiale Kanäle 112, 212, welche die Nuten mit dem Inneren der Kohlwelle 5 verbinden. Der Innenraum 105 zur Hohlwelle kann über einen Stutzen 13 am Ende mit einer herkömmlichen Absaugvorrichtung (Pfeil v, Fie. 3) oder über ein ventilgesteuertes Zweigrohr 113 mit der Umgebungsluft verbunden werden.
  • Beide Nuten E1, E2 des Absperrgliedes 12 beginnen an einer Stelle A, Fig# 2, kurz Pz"f> unteren Teil des zylindrischen Absperrgliedes 12, aber sie enden an ver- schiedenen Punkten: Die Nut El erstreckt sich in Rota- tionsrichtung bis zum Punkt 8 an der linken Trommelseite (Fig.2) über einen Kreisbogen von etwa 90 bis 1000.
  • Die Nut E2 dagegen reicht bis zur Stelle D auf der rechten Trommelseite, also um über 90 bis 100c` weiter als die Nut El. Das Ende der Nut E2 läBt sich mittels eines bogenförmigen Schiebers 15 im Sinne einer Verkürzung der Nut verrücken. Der Schieber 15 kann mit einem Bolzen 16 in der gewünschten frage festgelegt werden. Wenn der Stutzen 13 an die Unterdruckquelle angeschlossen wird und die Löcher H1, I32 mit dem Inneren der Trommel 4 in Verbindung stehen, werden die Zigaretten S1 und S2 durch Saugwirkung von dem Ausgabeförderer 1 weggenommen und in den Rinnen der Trommel 4 festgehalten, solange die Saugkraft wirksam ist, d.i. für die Zigaretten S1 bis zurStelle B und für die Zigaretten S2 bis zur Stelle D. Danach werden die Zigaretten nicht länger auf der Trommel 4 festgehalten und können seitlich herunterfallen.
  • Die Zigaretten S1 werden, wenn sie jenseits der SteUe B fregegeben werden, von einer Umladetrommel 14 aufgenommen, die in gleicher Weise wie die Trommel 4 auf ihrem Umfang mit Rinnen versehen ist und in Richtung des Pfeils F3 rotiert. Sie sitzt auf einer feststehenden Hohlwelle 21, auf welcher ein zylindrisches Absperrglied 22 befestigt ist. Dieses hat auf der der Trommel 4 zugekehrten Seite einen Ausschnitt. Die Rinnen der Umladetrommel 14 sind abwechselnd blind und mit Löchern 26 versehen; wenn die mit löchern versehenen Rinnen mit ihnen zurekhrten Binnen der Trommel 4 zur Deckung kommen und der Innnearaum der Trommel 14 unter Saugwirkung ist, saugen diese Rinnen die Zigaretten-Sl von der Trommel 4 weg (siehe lig. 2) und nehmen sie auf der Umladetrommel 14 mit, bis deren Absperrglied 22 den Eimaß zu den entsprechenden Löchern verschließt und zuläßt, daß die Zigaretten S1 auf einem Leitblech 33 in einen Sammelbehälter ,nenn also die Löcher Hl und H2 in der untersten Stellung der Trommel 4 nicht versperrt sind und unter Saugwirkung stehen, werden die auf dem darunter vorbeilaufenden Förderer liegenden Zigaretten von allen aufeinanderfolgenden hinnen aufgepickt, dann sortiert und in die Sammelbehälter 01 bzw. C2 entlassen, aus denen sie zur Überprüfung entnommen werden können, um nötigenfalls die Einstellung der Schneidevorrichtung der Zigarettenmaschine nachzujustieren.
  • Die Überprüfung findet in zeitlichen Abständen statt. viennlmine Überprüfung vorgenommen werden soll, läßt man die Trommel leer laufen, d.h. ohne daß sie Zigaretten von demAusgabeförderer 1 wegnimmt. Hierzu wird die Verbindung der Löcher H1 und H2 mit dem Innenraum der Trommel 4 unterbrochen, wenn die Löcher in der tiefsten Lage sind. Dei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck ein kleiner Kolben 17 vorgeseheg., der in einem passenden zylindrischen Sitz in dem Absperrglied 12 verschieblich,aber nichtdrehbar aufgenommen ist. Der Kolben reicht durch die Nuten L1, E2 auf dem Umfang des Absperrgliedes 12 und hat in Übereinstimmung mit diesen beiden Nuten Elf E2 zwei transversale Nuten T1, T2, die zweckmäßigerweise die gleiche Breite und Tiefe haben wie die entsprechenden iduten E1, E2. Der Kolben 17 mittels einer elektromagnetischen Betätigungseinrichtung 19 in Achsrichtung verschiebbar und kann zwei Stellungen einnehmen. Die Be- tätigungseinrichtung greift an einer Verbindungsstange 1a gegen die Kraft einer nicht gezeigten Feder an. In einer der beidenStellungen, der öffnungsstellun,g, sind die Nuten T1, T2 des Kolbens 17 mit deti Nuten E1, E2 des Absperrgliedes 12 gefluchtet, so daß auch der vorderste Abschnitt .A-Z dieser Kuten mit den Saugleitungen 112, 212, 105 in Verbindung stellt, wie aus den Figuren erkennbar. In der anderen oder Schließstellung sind die iluten 1'1, T2 des Kolbens 17 in Achsrichüng gegen die Kuten i@l, E2 versetzt, so daß die Verbindung zwischen dem vordersten Abschnitt A-L der Nuten El, E2 und denSaugleitungen 112, 212, 105 unterbrochen ist.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß der Kolben 17 aus seinem Sitz in dem Absperrglied 12 vorragt und sich dichtend gegen die Innenwand der Trommel 4 anlegt. Die Außenfläche des Kolbens 17, die mit der Trommel 4 in Kontakt kommt, ist daher übereinstimmend mit der Krümmung der Außenfläche des Absperrgliedes gewölbt. Diese ;lölbung verhindert eine Drehung des Kolbens 17 um seine eigene Achse. Zwischen dem Kolben 17 und dem Absperrglied 12 sind axiale Führungen 20 vorgesehen, die in Fig. 3 sichtbar sind.
  • Die Umladetrommel 14 ist mit einem Absperrglied 22 ausgestattet, das auf einer Hohlwelle 21 verkeilt ist und Uu2.-ochließend an der Innenwand der Umladetrommel 14 anliegt. Das Absperrglied 22 ist mit einer Nut 122 versehen, die sich im Bogen von der Stelle, an welcher die Zigaretten 31 von der Trommel 4 übernommen werden, bis zu der Stelle, an welcher die Zigaretten von der Umladetrommel 14 in den Sammelbehälter 01 abgeladen werdet:, erstreckt. Die liut 122 steht über einen radialen Kanal 23 in dem Absperrglied 22 und der Kohlwelle 21 und Über eine LänGsbohrung 121 in der Hohlwelle 21 mit einer Unterdruckquelle in Verbindung. Die Umladetrommel 14 hat, wie schon erwähnt, auf ihrem Umfang längliche iinnen 25, die an ihrem Boden Sauglöcher 26 haben, welche in die i.ut 122 des ortsfesten Absperrgliedes 22 münden. Die Unladetrommel 14 wird von dem Zahnrad -11 der 2rommel 4 aus über ein Zwie¢hengetriebe mit zwei Zahnrädern 27 und 2£3 und einem mit letzteren k&:2-r@.gkaden Zahnrad 29 der Umladetrommel angetrieben. Die Probenentnahmevorrichtung hat ferner einen Mikroschalter 30, der an einem ortsfesten Teil des Maschinenrahmens sitzt. Er wird von zwei Steuerkurven 31, 32 betätigt, welche um 1800 gegeneinander versetzt auf der Trommel 4 befestigt sind. Der Mikroschalter 30 und die elektromagnetische Betätigungseinrichtung 19 für den verschiebbaren Kolben 17 sind Teile einer elektrischen Steuerschaltung, zu der ein Programmierer gehört, der den Betriebsablauf der Probenentnahmevorrichtung steuert Im Betrieb arbeitet die Probenentnahmevorrichtung folgendermaßen: Es sei davon ausgegangen, daß der Kolben 17 seine Schließstellung einnimmt. Der Betriebszyklus wird durch Anlegen eines Unterdrucks an die Zeitungen 13, 14 eingeleitet, womit die Saugwirkung an den Abschnitten B-L der Nut E1 und 15-Z der Nut E2 des Absperrgliedes 12 eintritt. Der vorderste-Abschnitt A-L der beiden Nuten El, E2 ist dagegen nicht unter Saugwirkung, weil der Kolben 17 seine Schließstellung einnimmt. Die Zigaretten S1, S2 werden folglich von der Trommel 4 nicht angesaugt und laufen auf dem Ausgabeförderer 1 weiter.
  • Sobald bei der Drehung der Trommel 4 eine der Steuerkurven 31, 32 beispielsweise die Steuerkeruve 31, den Mikroschalter 30 betätigt, wird die elektromagnetische Betätigungseinrichtung 19 erregt und verschiebt den Kolben 17 in seine Öffnungsstellung. Demzufolge wird der Unterdruck auch an den vordersten Abschnitten A-1 der Nuten El, E2 des Absperrgliedes 12 angelegt, so daß die Trommel 4 die aufeinanderfolgenden Zigaretten S1, S2 von dem Ausgabeförderer 1 wegsaugt. Dabei gelangen die vcn der einen ursprünglichen Reihe stammenden Zigaretten S1 in die Rinnen G1 der Trommel 4, in welcher sie durch Saugwirkung der Löcher Hl festgehalten werden. Die Zigaretten S2 dagegen besetzen die Rinnen G2 der Trommel ¢ und werden durch die über die Löcher H2 wirkende Saugkraft festgehalten.
  • Am Ende B der Nut E1 hört die Saugwirkung durch die Löcher H1 der Rinnen G1 auf und die Zigaretten S1 werden folglich von der Trommel 4 freigegeben und in die Rinnen 25 der Umladetrommel 1¢ von dem durch die Löcher 26 dieser Trommel angelegten Unterdruck herUbergesaugt. Diese Saugwirkung hört am Ende der Nut 122 des Absperrgliedes 22 auf, so daß die Zigaretten S1 von der Umladetrommel 1¢ auf dem Leitblech 33 in den Sammelbehälter C1 entlassen werden.
  • Die Zigaretten S2 dagegen bleiben in den Rinnen G2 der Trommel ¢ bis zum Ende der Nut E2 des Absperrgliedes 12, wo die Saugwirkung durch die Löcher H2 beendet ist. An dieser Stelle werden auch die Zigaretten S2 von der Trommel ¢ in den Sammelbehälter 02 entlassen.
  • Hach einer halben Umdrehung der Trommel ¢ wird der Mikroschalter 30 von der Steuerkurve 32 wieder betätigt, wodurch das Relais der Betätigungseinrichtung 19 stromlos wird. Der Kolben 17 kehrt nunmehr automatisch in seine Ausgangsstellung zurück und unterbricht die Saugwirkung in den Abschnitten A-1 der Nuten E1, E2 des Absperrgliedes 12. Folglich hört die Entnahme der Zigaretten von dem Ausgabeförderer 1 auf. Am Winde eines Betriebszyklus der Probenentnahmevorrichtung ist also eine Anzahl von aufeinanderfolgenden Zigaretten S1, ü2 entsprechend der Zahl der Rinnen G1, G2 auf der einen Hälfte der Trommel 4 aufgesammelt und automatisch in zwei Gruppen sortiert worden, wobei die Zigaretten S1 in dem Sammelbehälter Clund die Zigaretten S2 in dem Sammelbehälter S2 abgelegt sind.
  • Die Anzahl der zur Überprüfung von dem Ausgabeförderer 1 entnommenen Zigaretten U1, S2 lö,ßt sich in einem weiten Spielraum dadurch verändern und einstellen, daß man den Kolben 17 nach einer beliebig vorgegebenen Anzahl von Halbdrehungen der Trommel 4 schließt.
  • Die Anzahl von halben Umdrehungen der Trommel 4 kann in geeigneter Weise aufgeschrieben und der elektrischen Steuerschaltung eingegeben werden; beispielsweise können die elektrischen Impulse, die der Mikroschalter bei jeder Betätigung durch die Steuerkurven 31, 32 abgibt, aufgezeichnet werden. Diese Impulse können einen Pulszähler der im Telefonbau verwendeten Art betätigen, der so eingestellt ist, daß er nach einer vorgegebenen Impulszahl das erneute Schließen des Kolbens 17 bewirkt.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r t1 c h e 1. Automatische Probenentnahmevorrichtung zur periodischen Lntnahme von Zigaretten, die auf einen Ausnabeförderer einer Zigarettenmaschine in einer Einzelre'_fle mit gleichni'ißifeci Abständen angeliefert werden und abwechselnd vonzwei verschiedenen i1rsnrurigsstellen der Zigarettenmaschine stammen, gekennzeichnet durch eine rotierende Trommel die in einem solchen Abstand über den Ausgabeförderer (1; angeordnet ist, daß die ZiGaretten auf dem Aus-1-abeiörderer unter ihr durchlaufen können, und mit einer der lördergeschwindigkeit des Ausgabeförderers entsprechenden Umfangsgeschwindigkeit gedreht wird und die auf ihre:.: Umfang in den angelieferten Zigaretten entsprechenden Abständen zwei Gruppen von .1@ch8parailelen sich abwechselnden Rinnen(; 1,G2) hat, die über Kanäle (111,1i2, L1,E2,112,212,105,13) derart an eine Saugvorrichtung ansc>=ließbar sind, daß die Kanäle (_11,E1,112,105,113) der c*nen iiinnengruppe (G1) von einer dem Ausgabeförderer gegenüberliegenden j.ufnahmestation bis zu einer ersten Stelle des Trommelumlaufs und die Kanäle (112,E2, 212,105,13) der zweiten Binnengruppe (G2) von der Aufnahmestation bis 11u einer zweiten Stelle (D) des eromnelumlaufs mit der Saugvorrichtung in Verbindung sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je einen nächst dem Trommelwnfang an der ersten Stelle (B) und an der zweiten Stelle (D) ortsfest angeordneten Sammelbehälter (C1,C2) zur Aufnahme der an der jeweiligen Stelle von der Trommel entlassenen Zigaretten (ST, S2). ' 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen steuerbaren Schieber(17), der in seiner Schließ stellung die Verbindung der Rinnen (G1,G2) mit der Saugvorriclitung an der Aufnahmestation (A-Z) unterbricht. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Schiebers (17) ein Elektromagnet vorgesehen ist, dessen Schalter (30) von mit der Trommel (4) umlaufenden Steuerelementen (31,32) betätigt wird, um den-Elektromagneten nach einer vorgegebenen Zahl von Trommelumdrehungen zu erregen. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4) glockenförmig ist und in ihrem Hohlraum ein etwa zylindrisches, nicht rotierendes Absperrglied (12) aufgenommen ist, das auf seinem Umfang zwei Nuten (E1,E2) unterschiedlicher Bogenlänge hat, die über je einen eigenen radialen Durchlaß (112, 212) mit der Saugvorrichtung in Verbindung stehen und sich von der Aufnahmestation bis zur ersten Stelle (B) bzw. bis zur zweiten Stelle (D) erstrecken. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rinne ein die Trommelwandung durchziehenden Saugloch (H1,H2) hat, wobei die Sauglöcher der ersten Rinnengruppe (G1), sowie die Sauglöcher der zweiten Rinnengruppe (G2) miteinander auf einem Kreis gefluchtet sind, die Sauglöcher der einen Rinnengruppe jedoch gegen diejenigen der anderen Rinnengxuppe in axialer Richtung versetzt sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Sauglöcher der einen Rinnengruppe (G1) in die eine Nut (E1) und diejetigen der zweiten Rinnengruppe (G2) in die andere Nut (E2) auf dem Umfang des Absperrglieds (12) münden. B. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (17) die Form eines Kolbens hat, der in einem zylindrischen Sitz des Absperrgliedes (12) in achsparalleler Richtung verschieblich, aber nicht drehbar am Ende (b) der Aufnahmestation angeordnet ist und der mit zwei den Nuten (El,E2) des Absperrgliedes in Breite und Tiefe etwa entsprechenden Nuten (T1,T2) versehen ist, die in der Öffnungsstellung des Schiebers mit den Nuten des Absperrgliedes gefluchtet und in Schließstellung gegenletztere axial versetzt sind. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Trommel (4) und miiidestens einem (C1) der Sammelbehälter eine mit Rinnen versehem ümladetrommel (14) angeordnet ist, welche die Zigaretten (S1) der einen Ursprungsstelle in Empfang nimmt und in den Sammelbehälter überführt. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen.-(25)-der Umladetrommel den gleichen Abstand haben wie die Rinnen (GI,G2) der entnehmenden Trommel (4) und daß jede zweite Rinne (25) mit einem Saugloch (26) versehen ist, wobei einAbsperrglied (22) die Verbindung der Sauglöcher mit einer Unterdruckquelle auf der dem Sammelbehälter zugekehrten Seite der Umladetrommel unterbricht. 11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden= Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgabeförderer (1) mit Rinnen zur Aufnahme je einer Zigarette versehen -ist, und daß diese Rinnen abwechselnd mit Zigaretten der einen Ursprungsstelle (S1) und Zigaretten der anderen Ursprungsstelle (S2) besetzt sind.
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