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DE3124051A1 - Verfahren und vorrichtung zum reinigen von schmutzwasser - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum reinigen von schmutzwasser

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Publication number
DE3124051A1
DE3124051A1 DE19813124051 DE3124051A DE3124051A1 DE 3124051 A1 DE3124051 A1 DE 3124051A1 DE 19813124051 DE19813124051 DE 19813124051 DE 3124051 A DE3124051 A DE 3124051A DE 3124051 A1 DE3124051 A1 DE 3124051A1
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Germany
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water
sieve drum
drum
dirty water
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DE19813124051
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DE3124051C2 (de
Inventor
Gerhard 5828 Ennepetal Petig
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Individual
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/06Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums
    • B01D33/11Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary cylindrical filtering surfaces, e.g. hollow drums arranged for outward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/44Regenerating the filter material in the filter
    • B01D33/48Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps
    • B01D33/50Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps with backwash arms, shoes or nozzles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Verfahren und Vorrichtung zum
  • Reinigen von Schmutzwasser Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Schmutzwasser, insbesondere von Waschwasser aus Kfz-Waschanlagen, bei dem das Schmutzwasser aus einem Sammelbecken in eine umlaufende Siebtrommel gepumpt wird, das aufgefangene gereinigte Wasser in einem Vorratsbehälter gesammelt und als Brauchwasser entnommen wird, die in der Siebtrommel zurückgehaltenen Schmutzpartikel mit Brauchwasser ausgewaschen, aus der Siebtrommel ausgetragen und gesammelt werden.
  • In Waschanlagen für Kråftfahrzeuge, insbesondere bei sogenannten Waschstraßen, die im Gegensatz zu Portalanlagen fortlaufend durchfahren werden und bei denen eine wesentlich größere Wassermenge umgewälzt wird, fallen in der jeweiligen Waschzone in großen Mengen Schmutzpartikel an, die sich aus groben Partikeln wie z.B. Sand und aus feineren Partikeln zusammensetzen, die z.B. aus niedergeschlagenem Staub, Abrieb'und dergl. bestehen. Diese Verunreinigen des Waschwassers werden mit Hilfe von Siebtrommeln ausgefiltert, wo- -bei Partikel bis zu einer Größe von 50 jim von den Filtern erfaßt werden; noch kleinere Partikel können ohne Nachteile in dem Waschwasser verbleiben#. Die eigentliche Filterung wird mit Hilfe einer um die Siebtrommel geschlungenen Gewebebahn mit entsprechender Maschengröße bewirkt.
  • Die in der Siebtrommel zurückgehaltenen Schmutzpartikel werden fortlaufend aus dem Filter ausgewaschen, ausgetragen und in einem Sammelbehälter,-der von Zeit zu Zeit geleert wird, aufgefangen und vorübergehend gelagert. Der Uberlauf dieses Sammelbehälters ist über einen ölabscheider und gegebenenfalls- über weitere chemische Reinigungsanlagen mit dem Netz der Kanalisation verbunden.
  • Da bei bisherigen Anlagen die Klärung ausschließlich durch Sedimentierung bewirkt wird, für die ein beruhigter Wasserfluß erforderlich ist, werden sehr große Becken und damit große Wassermengen benötigt. Wenn dann jedoch die Anlage nur wenig benutzt wird, beginnt das Wasser wegen mangelnder Belüftung und Durchmischung zu ~fallen und übel zu riechen.
  • Es ist demnach Aufgabe der-Erfindung, ein Verfahren zur Reinigung von Schmutzwasser anzugeben, bei dessen Anwendung ein störungsfreier Betrieb weitgehend unabhängig von der Auslastung möglich ist.
  • Die Erfindung wird darin gesehen, daß das Schmutzwasser innerhalb des Sammelbeckens in mehreren Stufen vorsedimentiert wird, und daß die mit dem Brauchwasser ausgetragenen Schmutzpartikel in die erste Sedimentierungsstufe des Sammelbeckens geleitet werden Diese Verfahrensweise, dadurch ergänzt, daß bei einem max.
  • Wasserstand innerhalb des Vorratsbehälters der Zustrom von Schmutzwasser in die Siebtrommel unterbrochen und bei einem geringen Wasserstand wieder hergestellt wird, und daß gegebenenfalls bei Unterschreiten eines minimalen Wasserstandes Frischwasser in den Vorratsbehälter eingeleitet und bei dem max. Wasserstand der Zustrom von Frischwasser unterbrochen wird, wird ebenfalls als Gegenstand'dieser Erfindung angesehen.
  • Bei den erfindungsgemäßen Verfahren wird das Wasser der letzten von vorzugsweise drei Sedimentierungsstufen, das bisher in die Kanalisation unter Einschaltung eines Ölabsöheiders abgegeben wurde, dem Reinigungskreislauf zugeführt, so daß es auf die-Sedimentierung nicht in dem Maße ankommt wie bisher. Daher kann die Wassermenge gering gehalten werden, mit der Folge, daß bei geringer Auslastung immer noch eine ausrei'chende Belüftung und Durchmischung vorhanden ist-.- Außerdem bewirkt der ständige Fluß des Wassers, daß Öl- und Benzinbestandteile auch tatsächlich in den.Ölabscheide'r gelangen und sich nicht unterwegs absetzen können.
  • Wird das Verfahren der Erfindung gemäß des zweiten Vorschlags angewendet, besteht sogar jederzeit die Möglichkeit, die Reinigungsanlage außer Betrieb zu setzen und den Waschbetrieb mit Hilfe von Frischwasser aufrechtzuerhalten. Im übrigen können in dieser Weise auch akute Störungen in Form von Pumpenausfällen und dergl. bei starker Beanspruchung überbrückt werden.
  • Außderdem ist es wirtschaftlicher, die funktionsfähige Reinigungsanlage immer nur dann in Betrieb zu setzen, wenn der Brauchwasserstand innerhalb des Vorratsbehälters soweit abgesunken ist, daß wieder ein Filterbetrieb erforderlich ist. In dieser Weise ist die Filterwirkung intensiver, so daß bei gleicher Filterleistung eine kürzere Betriebszeit erreicht,-wird.
  • Nicht nur bezüglich der Verfahrensweise, sondern auch von der baulichen Seite her weisen die bisher bekannten Anlagen erhebliche Nachteile auf. Diese Anlagen bzw. Vorrichtungen sind mit einem Vorratsbehälter unterhalb einer rotierenden Siebtrommel zum Auffangen des zu Brauchwasser in der Siebtrommel gereinigten Schmutzwassers ausgestattet, mit einer Leitung zum Einbringen des Schmutzwassers in das Innere der Siebtrommel, mit einem Trog zum Auffangen und mit einer weiteren Leitung zum Ausbringen der mit Hilfe von Düsen von der Sieboberfläche abgewaschenen Schmutzpartikel versehen.
  • Die Siebtrommel ist dabei in der Regel einseitig gelagert, so daß auf der der Lagerung gegenüberliegenden Seite außerhalb einer Abdeckung ein Freiraum, zum Einführen der Leitungen in das Innere der Siebtrommel.vorhanden ist. Neben diesen Leitungen sind freie Zwischenräume vorhanden, so daß letztendlich das Innere der Siebtrommel-mit dem Innenraum des Vorratsbehälters Verbindung hat.
  • Diese Verbindung kann sich'insbesondere schädlich auswirken, wenn das in die Siebtrommel eingebrachte Schmutzwasser einen hohen Seifenanteil aufweist und stark zum Schäumen neigt. Der Schaum, der oftmals noch verstärkt wird durch die Sprühwirkung der Düsen zum Auswaschen der Schmutzpartikel, dringt aus diesen Zwischenräumen heraus und nimmt dabei Schmutzpartikel mit, so daß das bereits gereinigte Brauchwasser wieder verunreinigt wird. Das kann zu Folge haben, daß die mit diesem Brauchwasser gewaschenen Fahrzeuge Kratzer bekommen, in jedem Fall leidet jedoch die entsprechende Druckpumpe zur Förderung des Brauchwassers unter dem Schmutzanfall, was sich in der Regel in erhöhtem Verschleiß äußert.
  • Es ist demnach ebenfalls Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der genannten Art so zu verbessern, daß eine Kontaminierung des in dem Vorratsbehälter angesammelten Brauchwassers ausgeschlossen wird.
  • Dazu schlägt die Erfindung vor, daß die Siebtrommel beiseitig gelagert ist, und daß die beiden Leitungen durch das Innere, des einen Lagers oder durch das Innere jeweils eines Lagers hindurchgeführt sind.
  • Diese Ausgestaltung der Siebtrommel bzw. ihrer Lagerung gestattet eine vollkommene Abdichtung des Inneren der Siebtrommtl gegenüber dem darunterliegenden Vorratsbehälter, so daß auch bei starkem Schaumanfall keine dem Schaum anhaftende Schmutzpartikel in.den Vorratsbehälter gelangen können. Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße VorrichtLng auch im Zusammenhang mit den beiden vorgeschlagenen Verfahren einsetzbar, wodurch insgesamt die Sicherheit der Anlage verbessert wird.
  • Als Lager sind insbesondere Kunststoff-Gleitlager besonders geeignet, die Brauchwasser-geschmiert sein können. Dabei kann das der Schmierung dienende Brauchwasser von außen nach innen in das Innere der Siebtrommel hinein eingedrückt werden, wodurch quasi eine Dichtung für Schmutzpartikel auf dem Wege von dem Innern der Siebtrommel zum Vorratsbehälter erzeugt wi'rd. Ansçelle dieser Maßnahme oder als zusätzliche Maßnahme können noch trommelseitig Dichtungen vorhanden sein.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert; darin zeichen: Fig. 1 eine schematische Querschnittsansicht durch eine Vorrichtung zum Reinigen von Schmutzwasser gemäß der Erfindung und Fig. 2 eine Querschnittsansicht durch den oberen Teil des Gehäuses, der die Trommel enthAlt.
  • In der Figur 1 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dargestellt. Oberhalb eines Vorratsbehälters 2 ist eine Siebtrommel 3 angeordnet, in deren Inneres eine Schmutzwasserleitung 4 sowie eine Austragsleitung 5 eingeführt ist. Beide Leitungen erstrecken sich durch ein seitliches Gleitlager 6 hindurch, das mit einer Dichtung versehen ist, die sowohl das Lager 6 als auch den Innenraum der Siebtrommel 3 gegenüber dem Vorratsbehälter 2 abdichtet. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein weiteres Gleitlager 6 ebenfalls mit einer Dichtung vorhanden, das unmittelbar neben einem Zahnkranz 8 angeordnet ist, in den das Ritzel eines Antriebsmotors 7 eingreift. ~Der Antriebsmotor 7 dient zur fortlaufenden Drehung der Siebtrommel 3. Das Äußere der Siebtrommel ist mit einer Filte-rauflage.lO (Fig. 2) umgeben, mit deren Hilfe Schmutzpartikel bis zu einer- Größe von 50ßm aus dem Schmutzwasser herausgefiltert werden können. Die Ränder des als Filterauflage 10 dienenden Feingewebes sind mit Hilfe von Schellenbändern 9 gehalten, damit durch Ausbeulen an diesen Stellen keine Kanäle für ungefiltertes Wasser entstehen.
  • Oberhalb der Siebtrommel 3 ist eine Düsengalerie 11 angeordnet, aus deren Düsen für die Dauer der Filterung Brauchwasser austritt, das außen auf die Siebtrommel 3 auftrifft und die auf der Innenseite an der Filterauflage 10 haftenden Schmutzpartikel abspült. Das mit Schmutzpartikel angereicherte Spülwasser gelangt in einen Trog 12, dessen unteres Ende mit der Austragsleitung 5 verbunden ist. Während die Einbringung des Schmutzwassers über die Schmutzwasserleitung 4 in der unteren Hälfte der fortlaufend rotierenden Siebtrommel 3 erfolgt und der Abwaschvorgang in der oberen Hälfte abläuft, steht eine Abtropfzeit von der Dauer einer halben Umdrehung für das eingebrachte Schmutzwasser zur Verfügung, um durch das Filtergewebe 10 hindurchzugelangen und in den Vorratsbehälter 2 abzutropfen.
  • Das in dem Vorratsbehälter angesammelte Brauchwasser wird mit Hilfe einer Rrauchwasserpumpe 16 der Waschanlage zugeführt, sei es als Waschwasser, als Hochdruck-Vorwaschwasser oder als Unterbodenbesprühung. Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel können auch mehrere Brauchwasserpumpen 16 vorhanden sein, nämlich z. B. für eine Hochdruck-Vorwaschzone.
  • Innerhalb der der Brauchwasserpumpe 16 nachgeschalteten Rohrleitung ist ein Abzweig vorhanden, über den Brauchwasser zur Düsengalerie 11 geleitet werden kann. Abweichend von dieser Betriebsweise kann auch eine gesonderte Spülwasserpumpe 17 nur für die Düsengalerie vorhanden sein, die in der Fig. 1 strichpunktiert dargestellt-ist; die Verbindung zu der eigentlichen Brauchwasserleitung ist dann mit Hilfe eines gestrichel: dargestellten Ventils abzusperren.
  • Das über die Schmutzwasserleitung 4 in die Siebtrommel 3 eingebrachte Schmutzwasser wird mit Hilfe einer Schmutzwasserpumpe 24 gefördert, die als Tauchpumpe innerhalb einer Kammer 22 angeordnet ist. Die Kammer.22 bildet die letzte Stufe einer Sedimentierungsanordnung, der zwei weitere Stufen vorangeschaltet sind; in der Darstellung ist noch die mittlere Kammer 21 zu erkennen, während die erste Kammer 20 unsichtbar hinter den anderen beiden Kammern 22 und 21 liegt, in die ein Zulauf 23 mündet. Der Zulauf 23 bringt das gesamte innerhalb der Waschanlage abgetropfte Wasser heran, außerdem mündet in ihn die Austragungsleitung 5,. so daß in die Kammer 20 der Austrag aus der Siebtrommel 3 sowie das gesamte Anlagenwasser gelangt. Nach einer Sedimentierung in dieser Kammer 20 fließt die darin enthaltene Flüssigkeit in die Kammer 21 und 22, von wo aus sie über die Schmutzwasserleitung 4 in die Siebtrommel 3 gepumpt wird.
  • Die in die Kammer 22 zulaufende Flüssigkeitsmenge ist in der Regel größer , als die mit Hilfe der-Schmutzwasserpumpe 24 abgepumpte Menge, da diese Menge nach dem Filtervorgang für den Waschvorgang vorgesehen ist, der zwar innerhalb einer Anlage den größten Anteil am Wasserverbrauch aufweist, jedoch nicht den einzigen Verbrauch darstellt. Die aus der Kammer 22 überlaufende Flüssigkeitsmenge wird über den Benzinabscheider abgeleitet-, wobei die spezifische Belastung stets gering ist.
  • Mit anderen Worten, die in die Kanalisation gelangende Verunreinigung ist stets soweit verdünnt, daß keine unerlaubten Konzentrationen auftreten.
  • Für Störfälle ist der Vorratsbehälter 2 mit einer Frischwasserleitung 27 verbunden, die an das Trinkwassernetz oder an einen Brunnen angeschlossen sein kann. In. dieser Weise kann in Notfällen die'Waschanlage mit Frischwasser betrieben werden, wodurch zwar.höhere Kosten entstehen, oftmals ist jedoch ein fortgesetzter Betrieb einer überraschenden Schließung der Anlage vorzuziehen, was insbesondere für Zeiten großen Andrangs gilt.
  • Der Zulauf von Frischw#asse'r kann in eine Automatik einbezogen sein, die über Schwimmerschalter oder dergleichen auf unterschiedliche Wasserstände innerhalb des Vorratsbehälters 2 reagiert und insbesondere den Filtervorgang nur dann ablaufen läßt, wenn Brauchwasser nacherzeugt werden soll.
  • In der Nähe des max. Wasserstandes innerhalb des Vorratsbehälters 2 ist ein Ausschalter oder Öffner 30 vorgesehen, der z.B. die Stromzufuhr für die Reinigungsstufe unterbricht.
  • Das hat zur Folge, daß von dem Zeitpunkt der Abschaltung an jede weitere Filterung unterbleibt und der Wasserspiegel bei Entnahme von Brauchwasser aus dem Vorratsbehälter 2 sinkt. -Sobald dabei ein Niveau erreicht worden ist, bei dem ein Einschalter oder Schließer 31 in Form eines Schwimmschalters anspricht, wird die Reinigungsstufe, zu der die Schmutzwasserpumpe 24, der Antriebsmotor 7 sowie gegebenenfalls die Spülpumpe 17 gehören, wieder angeschaltet, so daß erneut Brauchwasser erzeugt wird. Wenn während der Erzeugung mehr Brauchwasser in den Vorratsbehälter 2 gelangt als entnommen wird, steigt der Wasserstand wieder, bis der Öffner 30 die Reinigungsstufe wieder abstellt.
  • Noch unterhalb des Niveaus, auf dem der Schließer 31 angeordnet ist, ist ein zweiter Schließer 32 angeordn'et, der den Zustrom von Frischwasser über die Leitung 27 bewirkt, da nun das Brauchwasser fast erschöpft ist und eine sofortige Versorgung sichergestellt werden muß. Frischwasser läuft dann solange über die Frischwasserleitung 27 zu, bis der Wasserstand innerhalb des Vorratsbehälters 2 wieder den Öffner erreicht hat, der nun den Zustrom von Frischwasser unterbindet.
  • Am unteren Ende ist an dem Vorratsbehälter 2 noch ein Anschluß 26 vorhanden, der entweder für eine generelle Entleerung im Zuge einer Revision oder einer Überholung geöffnet werden kann. Zusätzliche Stutzen (nicht dargestellt) dienen der Versorgung weiterer Brauchwasser-Druckpumpen.
  • Die Siebtrommel 2 ist aus zwei Seitenwänden 13 und aus Distazstangen 14 gebildet, die eine Art Käfig bilden. Auf ringförmige Ansätze an' den Seitenwänden 13 ist ein Stützgewebe 15 aufgelegt, auf das wiederum die Filterauflage 10 in Form des Feingewebes aufgelegt ist. Im Gegensatz zu bekannten Anlagen, bei denen das Feingewebe eine Art Strumpf bildet, ist bei der Erfindung das Feingewebe parallel zur Längsachse der Siebtrommel unterbrochen, und die so gebildeten Enden sind mit Hilfe einer Leiste, die über die gesamte Länge der Trommel 3 reicht, festgespannt.
  • Mit Hilfe einer Tür. 18 in dem Gehäuse ist die Siebtrommel .auf ihrer ganzen Länge zugänglich, so daß der Zustand des Feingewebes 10 sehr leicht kontrolliert werden kann und auch das Auswechseln sehr leicht möglich ist.

Claims (10)

  1. P a t e n t.a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Reinigung von Schmutzwasser, insbesondere von Waschwasser aus Kfz-Waschanlagen, bei dem'das Schmutzwasser aus einem Sammelbecken in eine umlaufende Siebtrommel gepumpt wird, das aufgefangene gereinigte Wasser in einem Vorratsbehälter gesammelt und als Brauchwasser entnommen wird, die in der Siebtrommel zurückgehaltenen Schmutzpartikel mit Brauchwasser ausgewaschen, aus der Siebtrommel ausgetragen und gesammelt werden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß das Schmutzwasser innerhalb des Sammelbeckens in mehreren Stufen vorsedimentiert wird, und daß'die mit dem Brauchwasser ausgetragenen Schmutzpartikel in die erste Sedimentierungsstufe des Sammelbeckens geleitet werden.
  2. 2. Verfahren zur Reinigung von Schmutzwasser, insbesondere von Waschwasser aus Kfz-Waschanlagen, bei dem das Schmutzwasser aus einem Sammelbecken in eine umlaufende Siebtrommel gepumpt wird, das aufgefangene gereinigte'Wasser in einem Vorratsbehälter gesammelt und als Brauchwasser entnommen wird, die in der Siebtrommel zurückgehaltenen Schmutzpartikel mit Brauchwasser ausgewaschen, aus der Siebtrommel ausgetragen und gesammelt werden, dadurch g e k e n n'z e.i c h n e t, daß das Schmutzwasser innerhalb des Sammelbeckens in mehreren Stufen vorsedimentiert wird, daß die mit dem Brauchwasser ausgetragenen Schmutzpartikel in die erste Sedimentierungsstufe des Sammelbeckens geleitet werden, daß bei einem max. Wasserstand innerhalb des Vorratsbehälters der Zustrom von Schmutzwasser in die Siebtrommel unterbrochen und bei einem geringeren Wasserstand wiederhergestellt wird, und daß gegebenenfalls bei Unterschreiten eines minimalen Wasserstandes Frischwasser in den Vorratsbehälter eingeleitet und bei dem max. Wasserstand der Zustrom von Frischwasser unterbrochen wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Reinigen von Schmutzwasser, insbesondere von Waschwasser aus Kfz-Waschanlagen, mit einem Vorratsbehälter unterhalb einer rotierenden Siebtrommel zum Auffangen des zu Brauchwasser in der Siebtrommel gereinigte.
    Schmutzwassers, mit einer Leitung zum Einbringen des Schmutzwassers in das Innere der Siebtrommel, mit einem Trog zum Auffangen und mit einer weiteren Leitung zum Ausbringen der mit Hilfe von Düsen von der Sieboberfläche abgewaschenen Schmutzpartikel, dadurch. g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Siebtrommel (3) beidseitig gelagert ist, und daß die-beiden Leitungen (4,5) durch das Innere des einen Lagers (6) oder durch das Innere jeweils eines Lagers (6) hindurchgefthrt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Lager (6) als Kunststoff-Gleit-# lager ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansp#ruch 3 oder 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t,'daß die Seitenwände der Siebtrommel (33 bis auf die Öffnungen für die Lager (6) vollständig geschlossen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lager (6) in Querrichtung flüssigkeitsdicht ausgebildet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Lager (6) zum Innern der Siebtrommel (3) hin mit einer Dichtung versehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-6 mit einem Feingewebe auf der Außenseite der Siebtrommel, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Bildung des Trommelmantels für das Feingewebe ein Stützgewebe vorgesehen ist, und daß die beiden Seitenwände der Trommel mit Hilfe von Stangen-miteinander verbunden sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Ränder des Feingewebes mit einem Schellenband umgeben sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Feingewebe in Umfangsrichtung der Siebtrommel unterbrochen ist und daß die beiden parallel zur Trommel längsachse verlaufenden Enden mit Hilfe einer Leiste an'der Trommel festgespannt sind.
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