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DE2831607A1 - Reinigungseinrichtung fuer fluessigkeiten - Google Patents

Reinigungseinrichtung fuer fluessigkeiten

Info

Publication number
DE2831607A1
DE2831607A1 DE19782831607 DE2831607A DE2831607A1 DE 2831607 A1 DE2831607 A1 DE 2831607A1 DE 19782831607 DE19782831607 DE 19782831607 DE 2831607 A DE2831607 A DE 2831607A DE 2831607 A1 DE2831607 A1 DE 2831607A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
water
car wash
backflush
regular intervals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782831607
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Ueberall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782831607 priority Critical patent/DE2831607A1/de
Priority to AT765878A priority patent/ATA765878A/de
Publication of DE2831607A1 publication Critical patent/DE2831607A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/02Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
    • B01D35/027Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks rigidly mounted in or on tanks or reservoirs

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Reinigungseinrichtung für Flüssigkeiten
  • Die Erfindung hat zum Ausgangspunkt, daß es Fälle gibt, in denen ein großes Interesse an der Einsparung von Trinkwasser durch Rückgewinnung besteht, jedoch die bekannten technischen Mittel aus Preis- und vor allem aus Platzgründen nicht zum Einsatz kommen können.
  • Letzteres gilt häufig für einen nachträglichen Einbau, indem Reinigungseinrichtungen nicht unterzubringen sind, weil die Räume bereits von der Planung an auf das Sparsamste ausgenutzt werden.
  • Häufig könnte man herkömmliche Filtriereinrichtungen, wie zum Beispiel einen geschütteten Druckfilter oder ähnliches verwenden, indem man ihn sehr viel kleiner als beispielsweise für eine Tagesleistung und einer damit verbundenen täglichen Reinigung baut. Allerdings müßte man einen Druckfilter oder etwas ähnliches in kurz hintereinanderliegenden Abständen reinigen, das helßt rückspülen, was in verschiedenen Fällen nicht möglich ist und grundsätzlich nur bei einem intermittierenden Betrieb geht.
  • Würde man einen Filter, ein Feinsieb o.ä. in sehr kurzen Abständen hintereinander laufend säubern können, das heißt intermittierend betreiben, dann könnte man eine derartige Filtriereinrichtung extrem klein bauen und für all diejenigen Fälle einsetzen, wo das eigentliche Hinternis für die Einsparung von Wasser lediglich der Platzmangel ist.
  • Ein solcher Fall liegt zum Beispiel bei den fahrbaren Bürstenwaschanlagen für PKW und Nutzfahrzeuge, nachfolgend kurz Auto-Waschanlage genannt, vor, das heißt daß dieselben zwischen zwei Wagenwäschen jeweils eine nutzbare Periode des Stillstands haben, die man für die Selbstreinigung einer Filtereinrichtung für die Rückgewinnung (Recycling) des Waschwassers nutzen kann.
  • Daß eine derartige Reinigung ohne Zutun eines Bedienungsmannes, das heißt selbsttätig in einem automatischen Zyklus zu geschehen hat, versteht sich von selbst.
  • im Beispiel geht man davon aus, daß die jeweils zwischen zwei Reinigungen anfallenden Wässer ca. 60 - 100 Liter sind.
  • Der Waschvorgang dauert dabei ca. 1 - 2 Minuten, sodaß die maximale Durchflußleistung ca. 100 llmtn betragen wird.
  • Das zurückgewonnene Wasser wird aus dem immer vorhandenen Sandfang zurückgepumpt und zwar über ein Feinsieb geringer Maschenweite, das für die Wasserqualität ausreicht. Das Feinsieb, dessen Siebfläche nicht größer als einige Quadratdezimeter zu sein hätte, würde nach jeder Wagenwäsche nach dem hier beschriebenen Prinzip gereinigt.
  • Das Prinzip der Erfindung ist nach Fig.1 wie folgt: Das zu reinigende Rohwasser tritt bei (1) über ein Rückschlagventil unter Druck in die Einrichtung ein. Das Ventil bei (3) ist geschlossen, dasjenige bei (2) geöffnet. An (2) ist der "Verbraucher" angeschlossen, der eine Drosselwirkung ausübt. Ist dies nicht der Fall, dann wird eine Drosselstelle t5) mit dem notwendigen Druckverlust vorgesehen.
  • Sobald der Verbraucher versorgt wird, preßt sich auch das Gaspolster tm zur Einrichtung gehörenden Druck- bzw.
  • Flussigkettsspeicher (4) zusammen bis Ausgleich besteht.
  • Wird die Flüssigkeitsförderung eingestellt, Ventil (2) geschlossen und Ventil (3) geöffnet, dann entleert sich der Druckspeicher t4) über das Sieb (6) in umgekehrter Durchflußrichtung bei (3). Das ist der Reinigungsvorgang für das Sieb (6). Er geschieht in idealer Weise: Anfangs ein heftiger Reinigungsstoß mit höchstem Druck, danach allmählich langsamer werdendes Ausschwemmen der abgehobenen Schmutzschicht über das offene Ventil (3), Die Vorrichtung ist nicht nur sehr einfach, wartungsfrei und automatisch zu betreiben, sondern spült zudem die vorgesehene Filtriereinrichtung ( z B, Sieb) stets mit dem gereintgten Medium sauber, was wichtig ist.
  • Letzteres läßt sich nicht durch ein einfaches Umsteuern des ankommenden Rohwasserstromes erreichen, da dieser verschmutzt ist.
  • Zunächst erscheint es einfacher, das Sieb nicht mittels eines Wasserstromes aus einem Druckspeicher sauber zu spulen, sondern mit einer ebenso geringen Wassermenge aus dem Leitungsnetz. Auch dies würde im nachfolgenden Anwendungsbeispiel zu einer aufwendigeren Bauart führen, da der direkte Anschluß von Leitungswasser an solche Einrichtungen nicht erlaubt ist und ein Zwischenbehälter mit zusätzlicher Pumpe und Ansteuerung nach DIN 1988 ( Trennung von Trinkwasser und Nichttrinkwasser) notwendig wäre.
  • Ebenso führt ein wechselseitiges Einsetzen zweier solcher Einrichtungen, derart, daß mit dem gereinigten Medium der einen das Sieb der anderen gereinigt wird, wohl zum Wegfall des Druckspeichers, jedoch gleichzeitig zu einer erheblichen Verteuerung des Ganzen, da neben einer zweiten Reinigungseinrichtung ( Sieb o.ä.) anstelle des einen Ventiles (3) noch drei weitere notwendig wären.
  • Die Erfindung wird auch besonders dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem angeschlossenen Druckgefäß (4) um ein kleines, in der Größenordnung genau abgestimmtes Behältnis handelt und nicht um einen etwa vorhandenen Hydrophorkessel, der an die Reinigungseinrichtung angeschlossen ist und gereinigte Flüssigkeit speichert oder die Schalthäufigkeit verkleinern soll.
  • Aus der Vielfalt der denkbaren Anwendungsmöglichkeiten sei hier das Beispiel einer Waschwasser-Rückgewinnungsanlage für eine Auto-Waschanlage herausgegriffen und mit Fig.2 näher beschrieben.
  • Das von der Auto-Waschanlage abfließende Gesamtabwasser, bestehend aus Wasch-, Klarspülwasser aus der Wasserleitung und dem Konservierer- bzw. Wachswasser, alle untereinander verträglich, gelangen nach dem Waschvorgang in den Sandfang (4), der stets vorhanden ist.
  • Eine von der Auto-Waschanlage angesteuerte Pumpe (1) saugt das Mischwasser aus dem Sandfang (4) über ein Saugsieb mit Rückschlagventil (3) an. Die Pumpe (1) drückt das Rohwasser über ein weiteres Rückschlagventil (5) durch den Filter (6), im Beispiel ein Schmutzfänger mit zylindrischen Feinsieb, an die Waschdüsen (7), die stark genug eindrosseln, um den Druck für eine ausreichende Wasserspeicherung im Druckspeicher (10) zu erzeugen.
  • Wenn (7) die Magnetventile zu den Waschdüsen der Auto-Waschanlage und #) ein drucklos offenes Membranventil, das über das Magnetventil (12) mittels Stationsluft angesteuert wird, sind, dann wird filtriertes Wasser an die Waschdüsen geliefert, wenn die Pumpe (1) läuft und die Magnetventile (7) und (12) geöffnet sind.
  • Die automatische Reinigung der Filtriereinrichtung (6) erfolgt nach Abschaltung der Pumpe (1) mit geschlossenen Ventilen (7) und (12).
  • Nachdem das Abwasser aus dem oberen Bereich des Sandfanges und auf der entgegengesetzten Seite des Einlaufes angesaugt wird, enthält es durch die Vorklärung im Sandfang nur noch wenige bestimmte Verunreinigungen, nämlich solche, die vorzugsweise schweben, wie Abrißhaare von den Waschbürsten, die in jedem Falle von den Waschdüsen ferngehalten werden müssen oder flockige Verunreinigungen u.a.m.
  • Die gelösten Stoffe stören durch die Verträglichkeit der Waschchemikalien untereinander nicht. Aufgerahmtes Ul wird ebenso nicht mit angesaugt. Das so vorgeklärte Wasser wird für eine Charge, das heißt in der Menge, die für das Waschen eines Fahrzeuges notwendig ist, mit Leichtigkeit von einem Feinsieb von einigen Quadratdezimeter Fläche und geeigneter Maschenweite gereinigt, ohne bis zur Selbstreinigung nach dem Waschvorgang zugesetzt zu werden. Die gespeicherte Wassermenge für die Reinigung aus dem Druckspeicher (10) geht nicht verloren, da sie dem Sandfang entnommen und demselben über die Hallenentwässerung wieder zugeführt wird. Als Druckspeicher kann ein handelsübliches Druckausdehnungsgefäß mit Membrane und einem niedrigen Fülldruck verwendet werden, das nur einen Durchmesser von etwa 300 mm hat und kaum über die Grundplatte einer handelsüblichen Kreiselpumpe hinausragt.
  • Der Zufluß von sauberem Leitungswasser, der zwangsläufig beim Klarspülen der gewaschenen Fahrzeuge entsteht, erneut durch Verdünnung den Wasservorrat im Sandfang in ausreichender Weise. Der hierdurch entstehende unvermeidbare Oberschuß an Mischwasser fließt bei (11) in den Bezinabscheider und von da in die Kanalisation.
  • Zur Abwendung von Faulung und damit verbundener Geruchsbelästigung bei warmer Witterung wird bei diesem System einfach eine Hartchlortablette (12), die sich sehr langsam auflöst, im Siebgehäuse (6) durch den Deckel (6a) eingebracht. Die Elemente dieses Systems lassen sich auf einfache Weise auf dem Druckstutzen einer handelsüblichen Kreiselpumpe anordnen. Die Magnetventile (7) sind integrierter Bestandteil aller Auto-Waschanlagen und damit stets vorhanden. Die Ansteuerung der Auto-Waschanlage bietet stets genug Hilfskontakte, um eine solche Waschwasser-Rückgewinnungsanlage mit anzusteuern.
  • Notwendig ist ein eigener Sprühbogen am Portal der Auto-Waschanlage für jeweils Leitungswasser und zurückgewonnenem Waschwasser nach dem hier beschriebenen Verfahren damit die Trennung von Trinkwasser und Nichttrinkwasser nach DIN 1988 gewährleistet ist.
  • Die wirtschaftliche Bedeutung der Erfindung ist erheblich, da viele tausend solcher Auto-Waschanlagen herumstehen, für die aus den genannten Gründen bis heute noch keine geeigneten Wasserrückgewinnungen gefunden wurden und man so nachträglich und mit geringem technischen Aufwand mindestens 50% des dort anfallenden Wasserverbrauches an wertvollem Trinkwasser einsparen könnte.
  • L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Patentanspruch Reinigungseinrichtung für Flüssigkeiten, bestehend aus einem beliebigen Filterelement und einem Druckgefäß mit Gaswlster, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Filtrieren das Filterelement mittels Druck und Flüssigkeitsvorrat aus dem Druckgefäß gereinigt wird.
DE19782831607 1978-07-19 1978-07-19 Reinigungseinrichtung fuer fluessigkeiten Withdrawn DE2831607A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782831607 DE2831607A1 (de) 1978-07-19 1978-07-19 Reinigungseinrichtung fuer fluessigkeiten
AT765878A ATA765878A (de) 1978-07-19 1978-10-25 Vorrichtung zum versorgen von verbrauchern mit gebrauchsfluessigkeit, insbesondere waschwasser fuer autowaschanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782831607 DE2831607A1 (de) 1978-07-19 1978-07-19 Reinigungseinrichtung fuer fluessigkeiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2831607A1 true DE2831607A1 (de) 1980-01-31

Family

ID=6044714

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782831607 Withdrawn DE2831607A1 (de) 1978-07-19 1978-07-19 Reinigungseinrichtung fuer fluessigkeiten

Country Status (2)

Country Link
AT (1) ATA765878A (de)
DE (1) DE2831607A1 (de)

Cited By (7)

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WO2006045821A1 (en) 2004-10-27 2006-05-04 Inabata Europe S.A. Filter system

Also Published As

Publication number Publication date
ATA765878A (de) 1980-09-15

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