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DE3123042A1 - "asbestfreie abdichtmasse fuer giessformen" - Google Patents

"asbestfreie abdichtmasse fuer giessformen"

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Publication number
DE3123042A1
DE3123042A1 DE19813123042 DE3123042A DE3123042A1 DE 3123042 A1 DE3123042 A1 DE 3123042A1 DE 19813123042 DE19813123042 DE 19813123042 DE 3123042 A DE3123042 A DE 3123042A DE 3123042 A1 DE3123042 A1 DE 3123042A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
parts
sealing compound
compound according
smectite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813123042
Other languages
English (en)
Other versions
DE3123042C2 (de
Inventor
Karl-Heinz 4250 Bottrop Schulz
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813123042 priority Critical patent/DE3123042C2/de
Priority to EP82104985A priority patent/EP0067397A3/de
Publication of DE3123042A1 publication Critical patent/DE3123042A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3123042C2 publication Critical patent/DE3123042C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/10Cores; Manufacture or installation of cores
    • B22C9/103Multipart cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/18Finishing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

Mit Abdichtmassen zum Abdichten von Trennfugen zwischen Form- und/j oder Kernteilen von Gießformen will man ein gratbildendes Auslau- ; fen des Metalls beim Guß verhindern. Solche Abdichtmassen sollen hinreichend plastisch sein und insbesondere in Form von Abdichtungsschnüren auch ausreichende Festigkeit aufweisen, um bei der Handhabung nicht zu zerreißen. Im übrigen strebt man nach einer Zusammensetzung, die eine möglichst vollständige Verpulverung der Abdichtmasse durch die hohe Temperatur des Metalls besorgt und keine schädlichen Rückstände hinterläßt.
Für den genannten Einsatzzweck aus der Praxis allgemein bekannte und gebräuchliche Abdichtmassen bestehen zu etwa einem Viertel des Gewichtes aus Asbestfasern (vgl. z. B. DE-OS 15 08 721), die ; nach der Verpulverung der Abdichtmasse bzw. beim Reinigen der Gießformen mit Druckluft nach dem Guß in die Umgebungsluft verwirbelt werden. Nach neueren Erkenntnissen sind Asbestfasern aber gesundheitsgefährdend und ist man daher bemüht, ohne Asbest auszukommen. Ein Weglassen der Asbestfasern bzw. ein Ersatz der Asbestfasern durch andere Fasern ist bei den herkömmlichen Abdichtmassen mit Asbest so ohne weiteres aber nicht möglich, weil sich dann die gewünschten übrigen Eigenschaften nicht mehr einstellen. So ist eine handelsübliche Abdichtmasse gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1, d. h. eine asbestfreie Abdichtmasse,; deren Zusammensetzung im einzelnen unbekannt ist (vgl. Zeitschrift "Gießerei" 65 (1978) Nr. 6, 16. März, S. 19 und 66 (1979) Nr. 1, 8. Januar, S. (GK 1) 9), insbesondere in Form von Schnüren zu klebrig, zu hart und nicht reißfest genug, weshalb ihr Einsatz in der Praxis häufig abgelehnt wird.
.!. j.- UG-G J. 3izaa4.2
Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abdichtmasse gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1 anzugeben, die allen von der Praxis geforderten Bedürfnissen gerecht wird, d. h. unter anderem an der Oberfläche keine zu hohe Klebkraft aufweist und insbesondere auch ausreichende Reißfestigkeit aufweist, so daß aus ihr hergestellte Schnüre üblichen Durchmessers bei der Handhabung nicht zerreißen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis
Bei der erfindungsgemäßen Abdichtmasse ist das anorganische Pul- j vermaterial als Hauptfüllstoff eingesetzt. Die Forderung, daß j dieses anorganische Pulvermaterial eine ölzahl von mindestens j
20 aufweist, ist im Hinblick auf den verhältnismäßig hohen Gehalt i an Mineralöl von Bedeutung, weil nur so die Klebrigkeit der Ab- ; dichtmasse in den gewünschten Grenzen gehalten werden kann. Weist i das anorganische Pulvermaterial eine niedrige ölzahl auf, wird j man dieses innerhalb des angegebenen Mengenbereiches in größeren Mengen einsetzen; weist das anorganische Pulvermaterial dagegen eine hohe Ölzahl von beispielsweise 60 auf, wird man mehr zur angegebenen Untergrenze gehen. Das Mineralöl gibt der Abdichtmasse die angestrebte Plastizität und Dehnbarkeit, wobei diese letztgenannten Eigenschaften durch die wahlweisen Zusätze von Magnesiumhydrosilikat, Olein und/oder Pflanzenfettsäure bzw. Wasser und Glycerin und/oder Glycol verhältnismäßig leicht eingestellt werden können. Smektit, organisches Derivat eines Smektits und/oder anorganisch modifiziertes Rizinusöl-Derivat in Verbindung mit Pettaminen, insbesondere tertiären Fettaminen
.!. J. -L:":":>-O J, 3123O42
Andrejewski, Honke H Pcsttfmer,
und/oder Fettaminsalzen funktioniert als Hauptbindemittel. Wesent-; ; lieh ist hierbei, daß hinsichtlich dieser beiden Mischungsbestand-' teile die angegebene Abstimmungsregel eingehalten wird, weil die ; Fettamine und/oder Fettaminsalze den anderen Mischungsbestandteil j chemisch so beeinflussen bzw. umwandeln, daß letzterer ölaufnahme- !fähig wird, d. h. trocken bleibt und nicht klebrig ist. Destillat- !pech, Stearinpech, Tallöl und/oder Tallölpech wirken aber auch ■als Bindemittel und darüber hinaus festigkeitssteigernd. Der : !mechanischen Festigkeit dienen ferner die ggf. in verhältnismäßig < !geringen Mengen beigegebenen Faserstoffe, die selbstverständlich keinesfalls aus Asbest bestehen. Die erfindungsgemäße Abdichtmasse. : ist in ihrer qualitativen und quantitativen Zusammensetzung erst ;nach umfangreichen und langwierigen Forschungen sowie üntersu-.' chungen aufgefunden worden und erfüllt in der Praxis alle Anforderungen, die man an eine solche Abdichtmasse stellt.
ι Zur Herstellung der Abdichtmasse werden die Bestandteile bis zur \ Homogenität vermischt. Die homogene Mischung kann dann in bekannter Weise mit einem Schneckenextruder zu Schnüren mit einem Durchmesser von beispielsweise 6 mm verarbeitet werden. Die
: Schnüre können noch wie üblich mit blättchenförmigem Glimmer bepudert werden, um diesen praktisch absolute Oberflächentrocken-. hext zu geben.
: Nachfolgend ist eine typische Zusammensetzung einer erfindungs- ; gemäßen Abdichtmasse angegeben:
i 60 Gewichtsprozent Gips mit einer ölzahl von 30, 25 Gewichtsprozent Mineralöl,
.L 1 --:..:-v -C-.:. -3123Q42-
Andrejewski, Honlce & Partner, Patentanwälte in Essen
3 Gewichtsprozent Magnesiumhydrosilikat, 5 Gewichtsprozent Smektit,
0,5 Gewichtsprozent tertiäres Fettamin,
4 Gewichtsprozent Baumwollfasern,
2 Gewichtsprozent Destillatpech und 0,5 Gewichtsprozent Olein.

Claims (14)

  1. • Patentanmeldung
    !Karl-Heinz Schulz
    !Kraneburgstraße 9
    :4250 Bottrop
    : ' Ashes.tfreie Abdichtmasse für Gießformen , Patentansprüche:
    : 1. Asbestfreie Abdichtmasse, insbesondere in Form von Schnüren, : zum Abdichten von Trennfugen zwischen Form- und/oder Kernteilen , von Gießformen, gekennzeichnet durch eine ; homogene Mischung folgender Bestandteile:
    30 bis 90 Gewichtsteile anorganisches Pulvermaterial mit einer ölzahl von mindestens 20,
    Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen j
    10 bis 40 Gewichtsteile Mineralöl, 0 bis 15 Gewi,chtsteile Magnesiumhydrosilikat,
    0,4 bis 10 Gewichtsteile Smektit, organisches Derivat eines Smektits und/oder anorganisch modifiziertes Rizinusöl-Derivat ,
    0,1 bis 2,5 Gewichtsteile Fettamine und/oder Fettaminsalze,
    0 bis 15 Gewichtsteile Faserstoff in Form von Naturfasern, , Synthetikfa
    Steinwolle,
    Synthetikfasern, Keramikfasern, Glaswolle und/oder'
    0,5 bis 5 Gewichtsteile Destillatpech, Stearinpech, Tallöl und/oder Tallölpech und
    0 bis 5 Gewichtsteile Olein und/oder Pflanzenfettsäure,
    wobei das Verhältnis der Gewichtsteile Smektit, organisches Derivat eines Smektits und/oder anorganisch modifiziertes Rizinusöl-Derivat zu den Gewichtsteilen Fettamine und/oder Fettaminsalze zwischen 4 : 1 und 20 : 1 liegt.
  2. 2. Abdichtmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 50 bis 70 Gewichtsteilen anorganisches Pulvermaterial mit einer ölzahl von mindestens 20.
    O 1--3.123CL42
  3. 3. Abdichtmasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, '■■ daß das anorganische Pulvermaterial mit einer ölzahl von min- ; destens 20 aus Kaolin, Glimmer, Kreide, Schiefermehl, Gips,
    Perlite und/oder Diatomeenerde besteht=
  4. 4. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
    durch einen Gehalt von 20 bis 30 Gewichtsteilen Mineralöl.
    ; 5. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
    j durch einen Gehalt von 1 bis
  5. 5 Gewichtsteilen Magnesiumhydrosili-
    : kat.
    :
  6. 6. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet ; i durch einen Gehalt von 2 bis 8 Gewichtsteilen Smektit, organisches: I Derivat eines Smektits und/oder anorganisch modifiziertes Rizi-
    ! nusöl-Derivat. \
    I '
    '
  7. 7. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet i ; durch einen Gehalt von 0,2 bis 1 Gewichtsteilen Fettamine und/oderi . Fettaminsalze. ;
    !
  8. 8. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn- ■ : zeichnet, daß die Fettamine aus tertiären Fettaminen bestehen. ;
    j ■ ;
    !
  9. 9. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet ; : durch einen Gehalt von bis zu 5 Gewichtsteile Faserstoffe in Form .
    von Naturfasern, Synthetikfasern, Keramikfasern, Glaswolle und/
    ; oder Steinwolle. ;
    I 3173fU7-
    Andrejewski, Honke & Partner, Patentanwälte in Essen
  10. 10. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge-ίkennzeichnet, daß die Naturfasern aus Baumwolle, Jute und/oder Zellulose bestehen.
  11. 11. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet! durch einen Gehalt von 1 bis 3 Gewichtsteilen Destillatpech, Stearinpech, Tallöl und/oder Tallölpech.
  12. 12. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet; durch einen Gehalt von bis zu 1 Gewichtsteil Olein und/oder Pflanzenfettsäure.
  13. 13. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein Verhältnis der Gewichtsteile Smektit, organisches Derivat eines Smektits und/oder anorganisch modifiziertes Rizinusöl-Derivat zu den Gewichtsteilen Fettamine und/oder Fettaminsalze zwischen 8 : 1 und 13.: 1.
  14. 14. Abdichtmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in die Mischung zusätzlich bis zu 15 Gewichtsprozent eines Gemisches aus Wasser und Glycerin und/oder Glycol mit einem Gewichtsverhältnis Wasser zu Glycerin und/oder Glycol zwischen 100 : 1 und 20 : 3 eingearbeitet sind.
DE19813123042 1981-06-11 1981-06-11 Asbestfreie Abdichtmasse, insbesondere zum Abdichten von Trennfugen zwischen Form- und/oder Kernteilen von Gießformen Expired DE3123042C2 (de)

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DE19813123042 DE3123042C2 (de) 1981-06-11 1981-06-11 Asbestfreie Abdichtmasse, insbesondere zum Abdichten von Trennfugen zwischen Form- und/oder Kernteilen von Gießformen
EP82104985A EP0067397A3 (de) 1981-06-11 1982-06-08 Asbestfreie Abdichtmasse für Giessformen

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DE3123042C2 DE3123042C2 (de) 1983-07-07

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DE (1) DE3123042C2 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE3123042C2 (de) 1983-07-07
EP0067397A2 (de) 1982-12-22
EP0067397A3 (de) 1984-05-30

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