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B e s h r e 1 b u n g
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Die Erfindung betrifft eine Wechselstrom-Schalteinrichtung, und betrifft
insbesondere eine Wechselstrom-Schalteinrichtung, mit welcher eine Wzchselspannung
geschaltet werden kann, die durch einen Transformator entsprechend von diesem zugeführten
Ein-Ausschaltbefelen verstärkt worden ist.
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Beispielsweise wird in einem Faksimile-Sende-Empfänger ein entwickeltes
Aufzeichnungsblatt in eine Fixierstation übertragen, in welcher es mittels eines
Blitzlichts nacheinander über eine jeweils vorbestimmte Breite beleuchtet wird.
Bei dieser Fixierung mittels Blitzlichts muß eine herkömmliche Wechselspannung mittels
eines Transformators verstärkt werden ein Kondensator muß mit der verstärkten Spannung
über einen Gleichrichter geladen und dann muß die Ladung zu einem vorbestimmten
richtigen Zeitpunkt von dem Kondensator an eine Blitzlampe angelegt werden. Hierzu
ist wiederum erforderlich, daß die an den Kondensator oder eine ähnliche Last angelegte
Wechselspannung zu vorbestimmten Zeitpunkten an- und ausgeschaltet wird.
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Um eine solche Spannung, die mittels eines Transformators für einen
vorgegebenen Zeitabschnitt zu einem bestimmten Zeitpunkt verstärkt worden istJanzulegen,
ist es in der Praxis im allgemeinen üblich, die Sekundärwicklung oder -seite des
Transformators
mit einer entsprechenden Schalteinrichtung, beispielsweise
einem Triac, zu versehen, und sie bzw. es aufgrund von Ein-Ausschaltbefehlen bei
Nulldurchgängen des Wechselstroms an- und auszuschalten. Ein Nachteil dieser Ausführungsform
besteht darin, daß ein Schalter benötigt wird, welcher eine hohe Spannung aushält
und infolgedessen teuer ist. Ein solcher teurer Schalter, der eine hohe Spannung
aushält, braucht nicht verwendet zu werden, wenn die Anordnung so ausgelegt ist,
daß statt der Sekundär seite die Primärwicklung oder -seite des Transformators an-
und ausgeschaltet wird. Wenn jedoch die Primärseite des Transformators zu falschen
Zeitpunkten an-und ausgeschaltet werden sollte, würde der Eisenkern des Transformators
infolge eines sehr großen Stromstoß es oder Einschaltstromes auf der Primärseite
des Transformators gesättigt werden. Insbesondere wenn die Primärseite des Transformators
bei einem Nulldurchgang ausgeschaltet wird, bei welchem der Nullpegel des Wechselstroms
von der positiven auf die negative Phase übergeht, und wenn er dann bei einem Nulldurchgang
angeschaltet wird, bei welchem der Nullpegel des Wechselstroms von der negativen
in die positive Phase übergeht, wird der Eisenkern des Transformators gesättigt,
wobei ein Stromstoß eine Größe haben kann, welche etwa das 20-fache des üblichen
Stroms ist, der auf der Primärseite des Transformators fließt. Dieser Einfluß eines
Stromstoßes auf der Primärseite kann nicht vermieden werden, außer wenn der Transformator
mit einem Eisenkern versehen ist, welcher groß genug ist, um zu verhindern daß der
Transformator gesättigt
wird, selbst wenn die Ein-Ausschaltzeitpunkte
auf der Primärseite gestört würden. Im Ergebnis kommt es dann zu einer Erhöhung
sowohl de- Kosten als auch einer Zunahme der Gesamtabmessungen der We(-hselstrom-Schalteinrichtung.
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Die Erfindung soll daher eine kleine, preiswerte Wechselstrom-Schalteinrichtung
schaffen, bei welcher alle Nachteile der herkömnlichen, vorstehend beschriebenen
Einrichtungen vermieden sind und welche. eine scharfe Ansprechcharakteristik auf
ein Ein- und AusscIalt-Befehlssignal zeigt und Schaltvorgänge mit. hoher Genauigkit
durchführt. Gemäß der Erfindung ist dies bei einer Wechselstrom-Schalteinrichtung
durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Somit ist dann
durch die Erfindung eine insgesamt verbesserte Wechselstrom.-Schalteinrichtung geschaffen.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter-Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Wellenform eines Wechselstroms, anhand welcher die Arbeitsweise einer
herkömmlichen Wechselstrom-Schalteinrichtung erläutert wird; Fig. 2 eine Schaltung
einer Wechselstrom-Schalteinrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 3
Wellenformen von Signalen, die an verschiedenen Abschnitten der in Fig. 2 dargestellten
Einrichtung anliegen; Fig 4 eine Schaltung einer abgewandelten Ausführungsform der
in Fig. 2 dargestellten Einrichtung; Fig. 5 eine Schaltung einer zweiten Ausführungsform
der Wechselstrom Schalteinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 6 Wellenformen von
Signalen, die an verschiedenen Abschnitten der in Fig. 5 dargestellten Einrichtung
anliegen, und Fig. 7 ' eine Schaltung, die eine abgewandelte Ausführungsform der
in Fig. 5 dargestellten Einrichtung wiedergibt.
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In Fig. 1 ist eine Wechselstrom-Wellenform dargestellt, anhand welcher
die Arbeitsweise einer herkömmlichen Wechselstrom-Schalteinrichtung veranschaulicht
wird. Wie aus Fig. 1 zu ersehen, arbeitet die Schalteinrichtung so, daß die Primärseite
eines verstärkenden Transformators'bei verschiedenen Nulldurchgängen des Wechselstroms
an- und ausgeschaltet wird, das heißt, er@wird bei einem Nulldurchgang A ausgeschaltet,
bei wtlchelll der Wechselstrom von der positiven in die negative Phase übergeht,
und wird bei einem Nulldurchgang B angeschaltet, bei welchem der Strom von der negativen
in die positive Phase übergeht.
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Jedoch hat dies zur Folge, daß der Eisenkern des Transforma -tors
gesättigt wird, ;und dadurch kommt es zu einem Einschaltstoß, welcher etwe das 20-fache
des üblichen Stroms ist, welcher in die Primärseite des Transformators fließt. Um
dieser Schwierigkeit beziiglich des Einschaltstoßes zu genügen, muß der Transformator
mit einem Eisenkern versehen sein, welcher so groß ist, daß eine Sättigung des Transformators
bei irgendeiner Störung zu en Ein- und Ausschaltzeitpunkten vermieden wird. Das
Ergebni; ist dann sowohl eine Zunahme der Kosten als auch der Gesamtabmessungen
der Schalteinrichtung.
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Nunmehr werden anhand der Fig. 2 bis 7 bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung und deren Abwandlungen beschrieben, welche die vorstehend erwähnten
Nachteile der herkömmlichen Schalteinrichtungen nicht mehr aufweisen.
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In Fig. 2 ist eine Wechselstrom-Schalteinrichtung gemäß einer ersten
Ausführunclsform der Erfindung dargestellt. In Fig. 2 wird mittels eines Hochspannungstransformators
10 eine übliche Wechselspannung, die an Anschlüsse 12 und 14 auf dessen Primärseite
angelegt wird, verstärkt und die verstärkte Wechselspannung wird an eine Last angelegt,
welche zwischen Anschlüsse 16 und 18 auf der Sekundärseite geschaltet ist. Ein Triac
20 ist auf der Primärseite des Transformators 10 vorgesehen, um den Wechselstrom
auf der Primärseite an- und auszuschalten. Die Primärseite des Transformators 10
ist mit der Primärseite eines kleinen zweiten Transformators 22
verbunden,
welcher bei der Bildung von Signalen mithilft. Die Sekundärseite des Transformators
22 ist über einen Halbwellengleichrichter aus einer Diode 24 und einem Widerstand
26,über einen Begrenzer aus einem Widerstand 28 und einer Zenerdiode 30, über einen
Widerstand 32 und einen Inverter 34 mit einem Takt-Eingangsanschluß C eines D-Flip-Flops
36 verbunden. Der Setz-'Ausgangsanschluß Q des Flip-Flops 36 ist mit der Basis eines
Transistors 38 verbunden, dessen Kollektor wiederum mit einer Gate-Steuerschaltung
40 zum Steuern des Triacs 20 verbunden ist. In der dargestellten Ausführungsform
weist die Gate-Steuerschaltung 40 einen Photokoppler'in Form eines licht emittierenden
Elements 42, eines lichtaufnehmenden Elements 44 und eine Gate- oder Steuerschaltung
46 auf. Erforderlichenfalls kann derPhotokoppler auch durch einen Impulswandler
ersetzt werden.
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Isei einer so ausgelegten Wechselstrom-Schalteinrichtung wird die
von dem Transformator 22 verarbeitete Wechselspannung ständig über den Halbwellengleichrichter
24, 26, den Begrenzer 28, 30, den Widerstand 32 und den Inverter 34 an den Taktanschluß
C des Flip-Flops 36 angelegt. Der Eingang an dem Taktanschluß C ist daher eine Folge
von Nulldurchgangs impulsen b/wie in Fig. 3 dargestellt ist, welche synchron mit
dem Wechselstromeinganglaber in der Phase entgegengesetzt hierzu an denAnschlüssen
12 und 14 anliegen. An den D-Eingangsan -schluß des Flip-Flops 36 wird ein Ein-Au.sschalt-Befehlssignal
c von der Last aus angelegt.
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Wenn das Ein-Ausschalt-Befehlssignal c seinen Pegel von "H" wodurch
ein Einschalten des Triacs 20 befohlen wird, auf "L" ändert, wodurch ein Ausschalten
des Triacs befohlen'wird, wird das Flip-Flop 36 synchron mit dem Aufbau eines Nulldurchgangsimpulses
b rückgesetzt, der an dessen C-Eingangsanschluß angekoppelt wird, und dessen Ausgang
d an dem Setzausgangsanschluß Q wird von einem Pegel"H"auf einen Pegel "L" geändert.
Folglich werden der Transistor 38 und somit der Photokoppler 42, 22 abgeschaltet,
so daß der Ausgang e der Steuerschaltung 46 verschwindet. Dann wird das Triac 20
bei einem Nulldurchgang E abgeschaltet, wie in Fig. 3 dargestellt ist, wenn der
Wechselstrom a den Nullpegel von der positiven Phase zu der negativen Phase durchläuft.
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Wenn das Ein-Ausschaltbefehlssignal c seinen Pegel wieder von "L"
auf- H" ändert, um einer Forderung an der Last zu entsprechen, welche mit der Sekundärseite
des Transformators 10 verbunden ist, wird das Flip-Flop 36 synchron mit dem Aufbau
eines Nulldurchgangsimpuls b gesetzt, der von dem Inverter 34 aus angekoppelt wird.
Der Pegel des Ausgangs d an dem Setzausgangsanschluß Q wird dann von dem Pegel "L"
auf den Pegel H geändert.
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Der Transistor 38 wird dann wieder durch den Pegeleingang "H" leitend,
und der Photokoppler 42,44 wird aktiviert, so
daß die Gateschaltung
46 ihren Ausgang e an dem Triac 20 zuführt. Folglich wird das Triac 20 an einer
Nulldurchgangsstelle F angeschaltet, wie in Fig. 3 dargestellt ist, wobei dann der
Nullpegel des Wechselstroms von der positiven Phase in die negative Phase wie im
Falle eines bereits beschriebenen Abschaltvorgangs übergeht.
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Das Restmagnetfeld, das in dem Eisenkern des Transformators 10 während
der Abschaltperiode gespeichert wird, wird durch den Strom beseitigt, der bei dem
Anschalten des Triacs 20 fließt. Hieraus ist zu ersehen, daß verhindert ist, daß
der Eisenkern des Transformators gesättigt wird, und es kann auf normalem Weg die
erwartete Arbeitsweise durchgeführt werden.
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In der in Fig. 2 dargestellten Anordnung weist die Signalerzeugungsschaltung
zum An- und Abschalten des Triacs 20 zu vorbestimmten Zeitpunkten außer der Gatesteuerschaltung
40 und den übrigen Teilen den Transformator 22 auf und ist unabhängig von dem Triac
20 ausgelegt. Der Transformator 20 kann jedoch auch weggelassen werden, und die
Signalerzeugungsschaltung
mit dem Triac 20 integriert werden.
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Eine Abwandlung dur Einrichtung der Fig. 2 ist in Fig. 4 dargestellt,
welche die integrierte Ausführung der Signalerzeur gungsschaltung und des Triacs
darstellt. Hierbei sind in Fig.
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4 die gleichen oder äquivalente Teile und Elemente mit den gleichen
Bezugszeichen wie in Fig. 2 bezeichnet.
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In Fig. 4 weist die abgewandelte Wechselstrom-Schalteinrichtung eine
bekannte Nullvolt-Zündschaltung 50 auf. Mit der Nullvolt-Zündschaltung 50 kann eine
Folge von Nulldurchgangsimpulsen hP erzeu<lt werden, welche einer Folge von Nulldurchgangs-impulsen
b entsprechen, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Die Nulldurchgangsimpulse b
von der Nullvolt-Zündschaltung 50 werden an den Takteingang C des Flip--Flops 36
angelegt. Wie bei der ersten Ausführungsform wird dann an die Steuerelektrode oder
das Gate des Triacs 20 ein Zündsignal e angelegt, dessen Pegel entsprechend den
Pegeln "H" und "L" des Ein-Ausschalt-Befehlssignals c zu denselben Zeitpunkten wie
der in Fig. 3 dargestellte Flip-Flop-Ausgang d H" und "L" gemacht wird.
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Mit der Anordnung der Fig. 4 ist eine Wechselstrom-Schalteinrichtung
mit einem sehr kompakten Aufbau geschaffen, da die Signalerzeugungsschaltung zum
Ein-Aussteuern des Triacs 20 als Einheit mit dem Triac 20 ausgebildet werden kann.
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Obwohl bei der dargestellten und beschriebenen ersten Ausführungsform
und
deren Abwandlung das Triac 20 bei den Nulldurchgängen E und F an- und abgeschaltet
wird, wodurch der Wechselstrom a von der positiven zu der negativen Phase verschoben
wird, kann das Triac 20 offensichtlich bei Nulldurchgängen, bei welchen der Wechselstrom
von der negativen auf die positive Phase übergeht, an- und abgeschaltet werden.
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Wie oben beschrieben, sind die erste Ausführungsform und deren Abwandlung
so ausgelegt, daß die Primärseite des Transformators immer bei einem Nulldurchgang
an- und abgeschaltet wird, bei welchem der Wechselstrom von einer vorbestimmten
Phase der entgegengesetzten Phasen auf die andere übergeht.
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Hierdurch ist dann erfolglich verhindert, daß der Eisenkern des Transformators
gesättigt wird; dadurch kann ein verhältnismäßig preiswerterSchalter für niedrige
Spannungen verwendet werden, um den Wechselstrom, welcher der Last auf der Sekundärseite
zuzuführen ist, genau zu einem vorbestimmten Zeitpunkt zu schalten. Außer dem kompakten
und wirtschaftlichen Aufbau arbeitet die Wechselstrom-Schalteinrichtung infolge
des Schaltens bei Nulldurchgängen ausgezeichnet.
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In Fig. 5 ist eine zweite Ausführungsform der Wechselstrom-Schalteinrichtung
gemäß der Erfindung dargestellt. In Fig. 5 verstärkt ein Hochspannungstransformator
60 eine übliche Wechselspannung, welche auf der Primärseite an Anschlüsse 62 und
64 angelegt wird, und die verstärkte Wechselspannung wird an eine Last angelegt,
welche mit Anschlüssen 66 und 68
auf dessen Sekundärseite verbunden
ist. Ein Triac 70 ist auf der Primärseite des Transformators 60 vorgesehen, um den
Wechselstrom auf der Primärseite an- und auszuschalten. Die Primärseite des Transformators
60 ist mit der Primärseite eines kleinen zweiten Transformators 72 verbunden, welcher
bei der Bildung von Signalen mithilft. Die Sekundärseite des Transformators 72 ist
mit einer NulldurchgangsimpuB erzeugenden Schaltung 74 verbunden, welche Widerstände
76 bis 82, Zenerdioden 84 und 86 und ein ODER-Glied 88 aufweist, welche in der.
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dargestellten Weise miteinander verbunden sind. Wie aus Fig.
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6 zu ersehen, erzeugt die Schaltung 74 eine Folge von Nulldurchgangsimpulsen
b, welche genau bei den Nulldurchgangsstelendes Wechselstroms a fallen. Diese Ausgangsimpulse
b der Schaltung 74 werden als Taktimpulse an Takteingänge C von zwe-i D-Flip-Flops
90 und 92 und an den Takteingang C eines J-K-Flip-Flops 94 angelegt.
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Ein Inverter 96 ist mit dem D-Flip-Flops 90 und dem J-K-Flip-Flop
94 verbunden, so daß die invertierte Form eines Ein-Ausschalt-Befehlssignals c,
das an den Inverter 96 angelegt worden ist, an die Flip-Flops 90 und 94 angekoppelt
wird. Das J-K-Flip-Flop 94 versorgt das andere D-Flip-Flop 92 mit Ausgängen d. Die
Flip-Flops 90 und 92 erzeugen an ihrenQ-Ausgangsanschlüssen Ausgangssignale f und
e, deren Pegel im wesentlichen von dem Pegel des Ein- und Ausschalt-Befehlssignals
c abhängen. Diese Ausgangssignale f und e der Flip-Flops werden über ein UND-Glied
98 an die Basis eines Transistors
100 angelegt.
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Der Kollektor desTransistors 100 ist mit einer Gate--Steuerschaltung
102 verbunden, so daß das Triac 70 entsprechend einem Eingangssignal an- und abgeschaltet
werden kann. Die Gate-Steuerschaltung 102 weist einen Photokoppler aus einem lichtemittierenden
Element 104 und einem lichtaufnehmenden Element 106 und eine Gate- oder Steuerschaltung
108 auf.
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Erforderlichenfalls kann jedoch der Photokoppler auch durch einen
Impulswan.dler ersetzt werden.
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Bei dieser Wechselstrom-Schalteinrichtung erhalten die ein zelnen
Flip-Flops 90, 92 und 94 ständig an ihren Anschlüssen C die Ausgänge des ODER-Glieds
88, d.h. Nuildurchgangsimpulse oder Taktimpulse b, synchron mit dem Wechselstrom
a, wie .in Fig. 6 dargestellt ist.
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Wenn das an den Inverter 96 angekoppelte Ein-Ausschalt-Befehlssignal
c seinen Pegel von H" auf "L" ändert, um das Triac 70 abzuschalten, werden der Signalpegel
am D-Eingang des Flip-Flops 90 und der Pegel an dem Eingang des Flip-Flops 94 gewöhnlich
von dem Pegel "L" auf den Pegel H" qeändert. Infolgedessen wird das Flip-Flops 90
unmittelbar beim Abfallen eines Taktimpulse b gesetzt, der an dessen C--Eingang
angelegt worden ist. Dann schaltet der Signalpegel f am 9-Anschluß des Flip-Flops
90 vsn dem Pegel "H" auf den Pegel "L". Hierdurch wird der Pegel des Ausgangs g
des
UND-Glieds 98 "L" und dadurch wird der Transistor 100 nichtleitend. Folglich verschwindet
der Ausgang h der Gateschaltung 108 der Gatesteuerschaltung, und das Triac 70 wird
abgeschaltet. Zu einem solchen Abschalten kommt es bei den Ausführungsformen der
Fig. 6 bei einem Nulldurchgangspunkt E, bei welcher der Nullpegel des Wechselstroms
a von der negativen in die positive Phase übergeht.
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Inzwischen ist das Fiip-Flop 94 auch bei dem Abfall des Taktimpulses
b gesetzt, wodurch der Signalpegel d am Anschluß Q "H" gemacht wird. Danach invertiert,
solange der Signalpegel.
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an dem Eingang J "H" bleibt, das Flip-Flop 94 dessen Zustand jedesmal
dann, wenn ein Taktimpuls b dort eintrifft und gewinnt den Anfangszustand bei jeder
Phase ß des Wechselstroms c zurück.Wenn die Q-Ausgänge d des Flip-Flops 94 erhalten
werden, invertiert das Flip-Flop 92 seinen Zustand jedesmal dann, wenn ein Taktimpuls
b angelegt wird. Hierbei ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß das Flip-Flop 92 beginnt,
den Zustand umzukehren, der um eine bestimmte Dauer einer Periode derTaktimpulse
b! d.h. um eine halbe Periode des Wechselstroms a von dem Flip-Flops 94 aus verzögert
worden ist. Das Flip-Flop 92 gewinnt infolgedessen den Anfangszustand bei jeder
Phase a des Wechselstroms a zurück. Oder anders ausgedrückt, das Flip--Flop 92 speichert
die Phase a des Wechselstroms a, bei welcher das Triac abgeschaltet worden ist.
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Wenn sich der Pegel des Einganqsbefehlssignals c von "L"
auf
"H" ändert, wodurch ein Anschalten des Triacs 70 befohlen wird, werden die Signalpegel
an den Eingangsanschlüssen D und J der Flip-Flops 90 und 94 gewöhnlich von "II"
auf "L" geschaltet. Dann wird das Flip-Flop 90 unmittelbar durch das Abfallen eines
Taktimpulses b rückgesetzt, wodurch der Signalpegel f an dem Ausgang Q von "L" zurück
in "H" geändert wird. Das Flip-Flop 94 wird andererseits beim Abfallen eines Taktimpulses
b der Phase B zurückgesetzt, um den Signalpegel d am Ausgangsanschluß Q auf einen
Pegel L zu bringen. Dieser Zustand des Flip-Flops 94 wird danach beibehalten. Das
Flip-Flop 92 wird bei dem Abfall eines Taktimpulses b der Phase % rückgesetzt, wodurch
dessen Ausgang e von dem Pegel "L" auf den Pegel H" geändert wird. Dieser Zustand
des Flip-Flops 92 wird danach ebenfalls aufrechterhalten. Somit ist das Ergebnis
dasselbe, auch wenn das Ein-Ausschalt-Befehlssignal c seinen Pegel von "I," auf
"H" zu einem Zeitpunkt ändern kann, welcher bezüglich dc betreffenden Zeitpunkt
verzögert ist, wie durch eine gestrichelte Linie in Fig. 6 angezeigt ist.
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Zu diesem Zeitpunkt wird dann der Pegel des Ausgangs g des (lND-Glieds
98 von "L" auf "H" geändert, um den Transistor 100 anzuschalten, wodurch die Gatesteuerschaltung
102 angeschaltet wird, um das Triac 7Q zu zünden. Folglich findet dieses Einschalten
des Triacs 70 bei derselben Phase b wie der Phase statt, bei welcher er abgeschaltet
worden ist. Das restliche Magnetfeld, das in dem Eisenkern des Transformators 60
während der Abschaltperiode gespeichert worden ist, wird durch den
Strom
beseitigt, welcher beim Anschalten des Triacs 70 fließt, so daß der Eisenkern normalerweise
die erwartete Funktion ohne irgendeine Sättigllng durchführt.
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-In der zweiten vo-beschriebenen Ausführungsform weist die Signalerzeugungssqhaltung
zum Ein- und Abschalten des Triacs 70 zu vorbestimmtzn Zeitpunkten außer der Gatesteuerschaltung
102 und den übrigen Elementen den Transformator 72 auf, und ist unabhängig von dem
Triac 70 ausgelegt. Auch hier kann der Transformator 72 ersetzt werden, und die
Signalerzeugungsschaltung mit dem- Triac 70 integriert werden.
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Eine Abwandlung der Einrichtung 5 ist in Fig. 7 dargestellt, welche
die integiierte Ausführungsform der Signalerzeugungsschaltung und des Triacs aufweist.
Hierbei sind in Fig. 7 die gleichen oder äquivalente Teile und Elemente mit denselben
Bezugszeichen wie in Fig. 5 bezeichnet.
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In Fig. 7 weist die abgewandelte Wechselstrom-Schalteinrichtung eine
bekannte Nullvoll-Zündschaltung 110 auf. Mit der Schaltung 110 kann eine Folge von
Nulldurchgangsimpulsen b erzeugt werden, welche einer Folge von Nulldurchgangsimpulsen
b entspricht, die in Fig. 5 und 6 dargestellt sind.
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Die Nulldurchgangsimpulse b von der Nullvoll-Zündschaltung werden
an die Taktanschlüsse C der einzelnen Flip-Flops 90, 92 und 94 angelegt. Dann wird
wie bei der zweiten Ausführungsform an die Steuerelektrode oder das Gate des Triacs
70
ein Zündsignal h angelegt, dessen Pegel entsprechend denpegeln
H und "L" des Ein-Ausschalt-Befehlssignals c zu dem gleichen Zeitpunkt wie der in
Fig. 6 dargestellte UND-Gliedausgang g "H" und "L" gemacht. Mit der in Fig. 7 dargestellten,
abgewandelten AusführungsfQrm wird die Wechselstrom-Schalteinrichtung im Aufbau
sehr kompakt, da die Signalerzeugungsschaltung zum Ein- und Ausschalten des Tricas
70 mit dem rriac 70 integriert werden kann.
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Folglich schaltet die Wechselstrom-Schaltei1richtung gemäß der ,.weiten
Ausführungsform oder deren Abwandlung die Primärseite des Transformators an einer
Nulldurchgangsstelle des Wechselstroms ab, welche unmittelbar nach dem Anlegen des
Ausschaltbefehls auftritt. Folglich kann der der Last zugeführte Wechselstrom ohne
ein begleitendes Hochfrequenzauschen und innerhalb eines Zeitabschnitt, der kürzer
als eiie halbe Periode des Wechselstroms istz bei dem Maximum nach dem Anlegen eines
Abschaltbefehls abgeschaltet werden. Ferner speichert die Wechselstrom-Schalteinrichtung
die Phase des Wechselstroms zum Abschaltzeitpunkt und schaltet die Primirseite an
einer Nulldurchgangsstelle an, die der gespeicherten Phase entspricht, wenn der
nächste Einschaltbefehl angelegt wird. Somit kann mit dem Transformator ein Verstärkungsvorgazg
mit Erfolg durchgeführt werden, ohne daß dessen Eisenkern gesättigt wird und es
kann ein preiswerter Schalter für niedrige Spannungen verwendet werden Die Wechselstrom-Schalteinri-htung
gemäß der Erfindung ist folglich im Aufbau kompakt, preiswert herzustellen
und
arbeiiet ausgezeichneL.
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Ende der Beschreibung
L e e r s e i t e