DE3614057A1 - Verfahren und schaltungsanordnung zum anschalten einer mit einer remanenz behafteten induktivitaet - Google Patents
Verfahren und schaltungsanordnung zum anschalten einer mit einer remanenz behafteten induktivitaetInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anschalten
einer mit einer Remanenz behafteten Induktivität,
insbesondere eines Transformators, an eine Wechsel
spannungsquelle.
Abhängig vom Vorzustand treten beim Einschalten von
eisenbehafteten Induktivitäten, insbesondere Trans
formatoren, hohe Einschaltströme auf, die in der
Literatur als "Rush effect" beschrieben sind. Bekann
te Einrichtungen zur Begrenzung dieser Einschaltströ
me umfassen schaltbare Widerstände oder Drosseln.
Hierbei ist nachteilig, daß ein zusätzliches Schalt
element zur Überbrückung des strombegrenzenden Bau
elementes erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil
ergibt sich dadurch, daß beim Einschalten hohe Ver
luste in dem strombegrenzenden Bauteil auftreten.
Ferner sind zur Begrenzung von Einschaltströmen
Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten
(Heißleiter) bekannt. Damit jedoch trotz ausreichen
der Begrenzung des Einschaltstromstoßes im Betriebs
zustand möglichst geringe Durchlaßverluste auftre
ten, werden diese Heißleiter mit sehr hohen Tempera
turen betrieben, wodurch die Lebensdauer beeinträch
tigt wird. Außerdem tritt beim Betrieb ständig Ver
lustleistung auf.
Durch die Verwendung von Halbleiterschaltern sind
sogenannte Nullspannungsschalter möglich, bei denen
nach Vorgabe des Schaltbefehls der Halbleiterschal
ter mit Hilfe einer integrierten Ansteuerschaltung
im nächsten Spannungsnulldurchgang gezündet wird.
Nach Auftreten eines Ausschaltbefehls wird der Halb
leiterschalter im nächsten Stromdurchgang abgeschal
tet. Diese Nullspannungsschalter weisen den Nachteil
auf, daß der Zeitpunkt des Spannungsnulldurchgangs
für die Einschaltung des Transformators im allgemei
nen den ungünstigsten Fall darstellt. In diesem Fall
ist die Differenz zu dem magnetischen Fluß, der zum
gleichen Zeitpunkt im stationären Zustand vorhanden
wäre, am größten. Ohne Berücksichtigung der Eisen
sättigung erreicht der Einschaltstrom bei remanenz
freiem Blech den doppelten Wert. Abhängig von der
Lage und der Feldstärke der remanenten Eisenteile,
die durch den Vorzustand und das Material gegeben
sind, und der Sättigungsgrenze treten sehr hohe Ein
schaltströme auf. Für diese hohen Einschaltströme
ist der Halbleiterschalter zu dimensionieren.
Schutzmaßnahmen müssen entsprechend höher ausgelegt
werden. Ebenso treten beim Einschalten hohe Verluste
auf. Unter Umständen werden andere Verbraucher, die
am gleichen Netz installiert sind, durch den Ein
bruch der Versorgungsspannung gestört. Andere kon
taktlose Schaltelemente versuchen diesen Nachteil zu
umgehen, indem das Einschalten sofort nach Vorgabe
des Startbefehls durchgeführt wird (sogenannte
Momentanschalter). Der Zeitpunkt des Einschaltens
ist daher rein zufällig. Demzufolge wird zwar die
Häufigkeit der höchsten Einschaltströme reduziert,
der Halbleiterschalter ist jedoch nach wie vor für
den höchsten Einschaltstrom auszulegen.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung der
erwähnten Nachteile ein Verfahren zum Anschalten
einer mit einer Remanenz behafteten Induktivität an
eine Wechselspannungsquelle anzugeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekenn
zeichnet, daß das Anschalten bei einem Phasenwinkel
der Wechselspannung erfolgt, bei welchem bei angeleg
ter Wechselspannung gleiche oder ähnliche Magnetisie
rungsverhältnisse wie vor dem Anschalten herrschen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist gewährlei
stet, daß die remanenten Eisenteile beim Einschalten
in der vorhandenen Richtung magnetisiert bleiben. Es
tritt keine plötzliche Ummagnetisierung auf, welche
einen hohen Einschaltstrom bedingt.
Gemäß einer Weiterbildung erfolgt das Abschalten und
das Anschalten bei vorgegebenen Phasenwinkeln. Diese
Weiterbildung hat den Vorteil, daß keinerlei Auf
wand, zur Feststellung des Magnetisierungszustandes
vor dem Anschalten erforderlich ist. Sowohl beim
Anschalten als auch beim Abschalten gemäß dieser
Weiterbildung können jedoch Verzögerungszeiten bis
zu einer Periodendauer der Wechselspannung auftre
ten. Dieses hat jedoch bei den meisten vorgesehenen
Anwendungen der Erfindung keine nachteilige Auswir
kung.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht
darin, daß das Abschalten bei einem Nulldurchgang
des Stroms erfolgt, bei dem sich der Strom in einer
vorgegebenen Richtung ändert, und daß das Anschalten
bei einem Phasenwinkel der Wechselspannung erfolgt,
der einen Stromanstieg in gleicher Richtung zur
Folge hat.
Diese Weiterbildung hat den Vorteil, daß zur Durch
führung des Verfahrens im wesentlichen die bei Null
spannungsschaltern bekannten Elemente verwendet
werden können.
Sollte ein Abschalten der Induktivität zu einem be
liebigen Zeitpunkt erforderlich sein, so kann gemäß
einer anderen Weiterbildung der Erfindung derart
vorgegangen werden, daß der magnetische Zustand der
Induktivität vor dem Anschalten gemessen wird und
daß danach der Phasenwinkel für das Anschalten
bestimmt wird. Dabei kann der magnetische Zustand
der Induktivität beispielsweise mit Hilfe einer Hall
sonde gemessen werden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht
darin, daß beim Abschalten der Induktivität ein dem
Phasenwinkel entsprechendes Signal gespeichert wird
und daß daraus ein Phasenwinkel für das Anschalten
bestimmt wird. Dadurch wird ebenfalls ein Abschalten
der Induktivität zu einem beliebigen Phasenwinkel
ermöglicht. Zur Speicherung stehen geeignete Bauele
mente, beispielsweise NV-RAMs, zur Verfügung. Wird
bei diesem Verfahren stets bei einem jedoch bezüg
lich des Vorzeichens nicht festgelegten Stromnull
durchgang abgeschaltet, so genügt die Speicherung
eines Bits.
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung eines
erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeich
net, daß ein in Reihe mit der Induktivität geschalte
ter Halbleiterschalter von einem bistabilen Multivi
brator ansteuerbar ist, daß der bistabile Multivibra
tor einen Setzeingang und einen Rücksetzeingang
aufweist, welche über je einen ersten Eingang einer
UND-Schaltung und je einen Impulsformer mit der
Wechselspannungsquelle verbunden sind, und daß
jeweils ein zweiter Eingang der UND-Schaltungen mit
je einem Schaltsignal beaufschlagbar ist.
Diese Schaltungsanordnung kann in einfacher Weise
mit üblichen Halbleiterbauelementen verwirklicht
werden.
Durch die in den weiteren Unteransprüchen aufgeführ
ten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und
Verbesserungen der Schaltungsanordnung zur Durchfüh
rung eines erfindungsgemäßen Verfahrens möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung an Hand mehrerer Figuren dargestellt und
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens und
Fig. 2 den zeitlichen Verlauf von Einschaltströmen
nach dem Stand der Technik und bei Anwendung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die Primärwicklung eines Transformators 1 ist einer
seits mit dem Nulleiter N und andererseits über
einen Halbleiterschalter 2 mit einer Phasenleitung
L 1 eines Wechselstromnetzes verbunden. Der Halblei
terschalter 2 ist mit Hilfe der im folgenden
beschriebenen Schaltungsanordnung steuerbar. Sein
Schaltzustand wird in einem bistabilen Multivibrator
3 gespeichert, dessen Ausgang über einen Treiberver
stärker 4 mit einem Steuereingang des Halbleiter
schalters verbunden ist. Ein im Halbleiterschalter 2
integrierter Opto-Koppler ermöglicht eine Potential
trennung zwischen der geschalteten Strecke des Halb
leiterschalters und dem Steuereingang.
Zur Festlegung des zum Anschalten und Ausschalten
erforderlichen Phasenwinkels wird die Wechsel
spannung über ein phasendrehendes Tiefpaßglied,
welches aus Widerständen 5, 6 und einem Kondensator
7 besteht, einem Impulsformer zugeführt. Dieser be
steht aus einem Schwellwertschalter (Schmitt-Trig
ger) 8 und einem monostabilen Multivibrator 10.
Zwischen den Schwellwertschalter 8 und den monostabi
len Multivibrator 10 ist ein weiterer Schwellwert
schalter 9 geschaltet. Der Schwellwertschalter 8
leitet aus den positiven Halbwellen der zugeführten
Wechselspannung Rechteckimpulse ab. Der Schwellwert
schalter 9 dient lediglich dazu, die am Ausgang des
Schwellwertschalters 8 erfolgte Invertierung aufzu
heben. Der monostabile Multivibrator erzeugt kurze
Impulse, die zur Ansteuerung des bistabilen Multivi
brators 3 geeignet sind.
Der Ausgang des monostabilen Multivibrators 10 ist
jeweils über einen ersten Eingang je einer UND-Schal
tung 11, 12 mit dem Setz- und Rücksetzeingang des
bistabilen Multivibrators 3 verbunden. Den zweiten
Eingängen der UND-Schaltungen 11, 12 wird jeweils
ein Schaltsignal zugeführt. Dieses wird von einer
positiven Spannung über einen Schalter 13 dem zwei
ten Eingang der UND-Schaltung 11 direkt und dem zwei
ten Eingang der UND-Schaltung 12 über einen Invertie
rer 14 zugeführt. Ein Widerstand 15 dient dazu, bei
nichtleitendem Schalter 13 dem anderen Eingang der
UND-Schaltung 11 Nullpotential und dem anderen Ein
gang der UND-Schaltung 12 positives Potential zuzu
führen.
Zum Anschalten der Primärwicklung 1 an das Wechsel
stromnetz wird nun der Schalter 13 geschlossen.
Dadurch werden von der UND-Schaltung 11 Ausgangsim
pulse des monostabilen Multivibrators 10 dem bista
bilen Multivibrator 3 zugeführt. Der erste Impuls,
der nach dem Schließen des Schalters 13 auftritt,
steuert den bistabilen Multivibrator in denjenigen
Zustand, der ein Durchschalten des Halbleiterschal
ters 2 bewirkt.
Zum Abschalten des Transformators wird der Schalter
2 geöffnet, wodurch an dem zweiten Eingang der UND-
Schaltung 12 positives Potential ansteht. Die Aus
gangsimpulse des monostabilen Multivibrators 10
werden dann zum Setzeingang des bistabilen Multivi
brators 3 geleitet, was eine Ausgangsspannung des
bistabilen Multivibrators 3 zur Folge hat, bei wel
cher der Halbleiterschalter 2 in den nichtleitenden
Zustand gerät und somit den Transformator abschal
tet.
Fig. 2 zeigt als Ergebnisse durchgeführter Messungen
Verläufe von Einschaltströmen bei einem leerlaufen
den Transformator mit einer Nennleistung von 3 kVA.
In Fig. 2a) ist dabei der maximale Einschaltstrom
ohne Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dargestellt, welcher auftritt, wenn die Einschaltung
bei einem Phasenwinkel erfolgt, der eine Ummagneti
sierung des Eisens zur Folge hat. Der Spitzenstrom
beträgt demnach 250 A, während das Integral des Ein
schaltstroms 197 A2/s beträgt.
Bei dem in Fig. 2b) dargestellten unter Anwendung
der Erfindung gemessenen Einschaltstrom beträgt der
Spitzenstrom 17,4 A sowie das Stromintegral
0,63 A2/s. Gegenüber dem ungünstigsten Fall wird
also mit Hilfe der Erfindung der Spitzeneinschalt
strom um den Faktor 14,4 sowie das Stromintegral um
den Faktor 315 reduziert.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern kann im Rahmen des Fachmänni
schen verschiedenartig ausgebildet sein. So kann
beispielsweise eine eingangs aufgeführte Weiterbil
dung dadurch verwirklicht werden, daß eine Hallsonde
mit dem Magnetkern magnetisch gekoppelt ist, deren
Ausgangsspannung je nach Polarität ein Anschalten
bei verschiedenen Phasenlagen der Wechselspannung
zur Folge hat. Dazu kann für jede Halbwelle ein Im
pulsformer wie der in Fig. 1 dargestellte vorgesehen
sein, deren Ausgangsimpulse mit der Ausgangsspannung
der Hallsonde und einer Schaltspannung logisch ver
knüpft sind. Dabei ist es erforderlich, die Hall
sonde - ebenso wie die Schaltung nach Fig. 1 - vor
dem Anschalten der Induktivität mit Betriebsspannung
zu versorgen.
In ähnlicher Weise kann auch in einem nichtflüchti
gen Speicher abgelegte Information über die Phasenla
ge beim Abschalten zum Zweck des Anschaltens ausge
wertet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch zum Anschal
ten von Induktivitäten an Mehrphasennetze angewandt
werden.
Claims (9)
1. Verfahren zum Anschalten einer mit einer
Remanenz behafteten Induktivität, insbesondere eines
Transformators, an eine Wechselspannungsquelle,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschalten bei einem Phasenwinkel der Wech
selspannung erfolgt, bei welchem bei angelegter
Wechselspannung gleiche oder ähnliche Magnetisie
rungsverhältnisse wie vor dem Anschalten herrschen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet,
daß das Abschalten und das Anschalten bei vorgegebe
nen Phasenwinkeln erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet,
daß das Abschalten bei einem Mulldurchgang des Stroms erfolgt, bei dem sich der Strom in einer vor gegebenen Richtung ändert, und
daß das Anschalten bei einem Phasenwinkel der Wech selspannung erfolgt, der einen Stromanstieg in gleicher Richtung zur Folge hat.
daß das Abschalten bei einem Mulldurchgang des Stroms erfolgt, bei dem sich der Strom in einer vor gegebenen Richtung ändert, und
daß das Anschalten bei einem Phasenwinkel der Wech selspannung erfolgt, der einen Stromanstieg in gleicher Richtung zur Folge hat.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet,
daß der magnetische Zustand der Induktivität vor dem Anschalten gemessen wird und
daß danach der Phasenwinkel für das Anschalten bestimmt wird.
daß der magnetische Zustand der Induktivität vor dem Anschalten gemessen wird und
daß danach der Phasenwinkel für das Anschalten bestimmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet,
daß beim Abschalten der Induktivität ein dem Phasen winkel entsprechendes Signal gespeichert wird und
daß daraus ein Phasenwinkel für das Anschalten bestimmt wird.
daß beim Abschalten der Induktivität ein dem Phasen winkel entsprechendes Signal gespeichert wird und
daß daraus ein Phasenwinkel für das Anschalten bestimmt wird.
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung des
Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein in Reihe mit der Induktivität (1) geschalte ter Halbleiterschalter (2) von einem bistabilen Multivibrator (3) ansteuerbar ist,
daß der bistabile Multivibrator (3) einen Setzein gang und einen Rücksetzeingang aufweist, welche über je einen ersten Eingang einer UND-Schaltung (18, 19) und je einen Impulsformer (8 bis 17) mit der Wechsel spannungsquelle verbunden sind, und
daß jeweils ein zweiter Eingang der UND-Schaltungen (18, 19) mit je einem Schaltsignal beaufschlagbar ist.
daß ein in Reihe mit der Induktivität (1) geschalte ter Halbleiterschalter (2) von einem bistabilen Multivibrator (3) ansteuerbar ist,
daß der bistabile Multivibrator (3) einen Setzein gang und einen Rücksetzeingang aufweist, welche über je einen ersten Eingang einer UND-Schaltung (18, 19) und je einen Impulsformer (8 bis 17) mit der Wechsel spannungsquelle verbunden sind, und
daß jeweils ein zweiter Eingang der UND-Schaltungen (18, 19) mit je einem Schaltsignal beaufschlagbar ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Impulsformer aus je einem Schwellwertschal
ter (8, 9) und einem monostabilen Multivibrator (10,
11) gebildet sind.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wechselspannung den Schwellwertschaltungen
(8, 9) über ein phasendrehendes Glied (5, 6, 7) zuge
führt ist.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das phasendrehende Glied (5, 6, 7) ein Tiefpaß
ist.
Priority Applications (5)
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=6299545
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